Frauen mit Tattoo freizügiger?

Benutzer81358 

Verbringt hier viel Zeit
Ich möchte den Thread von hier: https://www.planet-liebe.com/threads/frauen-mit-tattoo-freiz%C3%BCgiger.195782/ nochmal aufgreifen. Leider kann man darin nicht mehr antworten, da er zu alt ist. Deswegen hier nochmal ein neuer Thread der daran anknüpft:

happy&sad;3900918 schrieb:
Meine Einstellung zur Sexualität hat sich nicht geändert nachdem ich mein erstes Tattoo hatte...

Diese oder ähnliche Aussagen findet man in dem ursprünglichen Thread sehr oft.

Wenn ich es richtig verstanden habe, ging es dem Fragesteller aber nicht darum, dass das Tattoo einen verändert, so nach dem Motto "Heute bin ich total prüde, morgen lasse ich mich tätowieren und bin dann der Männermordende-Vamp".
Das ist natürlich Schwachsinn, ein Tattoo verändert einen Menschen nicht. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass Menschen die sich ein Tattoo stechen lassen (egal ob in der Zukunft oder in der Vergangenheit) einen bestimmten "Charakter" und gewisse Gemeinsamkeiten haben. Allgemein gelten Tattoos ja durchaus noch als etwas "wildes" (in welcher Hinsicht jetzt auch immer).

Vielleicht können wir das Thema ja nochmal unter dieser Sichtweise und nicht unter der Sichtweise "das Tattoo verändert einen" aufgreifen?
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn du im alten Thread einen neuen Beitrag verfasst hättest und dann zugestimmt hättest, dass du weißt, dass es sich um einen alten Thread handelt, hättest du posten können. :smile:

2. Mit der Aussage, dass Tattoos keine Menschen verändern würde ich vorsichtig umgehen. Ich meine das zwar eher im übertragenen Sinne und es sind wohl Ausnahmesituationen, dennoch gibt es soetwas. :ratlos:

3. Auf mich persönlich trifft die Behauptung wohl insofern zu, dass ich sowohl tatowiert als auch sehr aufgeschlossen bin. Wenn ich da aber an meine Freunde und Freundinnen denke, kann ich dies nicht verallgemeinern. Naja obwohl ... immerhin auf die Mehrheit könnte es schon zutreffen.
 

Benutzer81169 

Verbringt hier viel Zeit
am liebsten sind mir die wahllos gestochenen, nichtsaussagenden tattoos, nur um des tattoohabens willen. allerhöchstens noch aus künsterlischer schönheit, aber selbst da geht es auch irgendwo drum, dass anderen die selbe ansicht teilen, wenn ihnen das tattoo offenbart wird. wovon man fest ausgeht, da man es ja selbst sehr schätzt..wobei das auch irgendwann verblasst und man oft von leuten hört, die ihren einst heißgeliebten tattoos über die jahre überdrüssig wurden.

jedenfalls. bei leuten, die sich tattoos stechen, um auf andere irgendwie positiv zu wirken, kann man gut die menschliche thorheit betrachten, sich rastlos darin zu versuchen, sich in der meinung anderer zu erhöhen. das nennt man dann übrigens eitelkeit, um dadurch das leere und gehaltlose dieses strebens zu bezeichnen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Vielleicht können wir das Thema ja nochmal unter dieser Sichtweise und nicht unter der Sichtweise "das Tattoo verändert einen" aufgreifen?
Mein Tatoo hat mich ganz und gar nicht verändert, weder menschlich noch sexuell.
Es mag tätowierte Frauen geben, die aufgeschlossener sind als untätowierte, aber ich denke nicht, dass sie in der Mehrzahl sind. Jeder Mensch ist nunmal anders und eine Tätowierung hat meiner Meinung nach nichts mit sexueller Freizügigkeit zu tun. Es ist letztlich Körperschmuck und Frauen, die Ohrringe tragen dürften sexuell auch nicht aufgeschlossener sein als Frauen ohne.
 

Benutzer81358 

Verbringt hier viel Zeit
1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wenn du im alten Thread einen neuen Beitrag verfasst hättest und dann zugestimmt hättest, dass du weißt, dass es sich um einen alten Thread handelt, hättest du posten können. :smile:


OK, dass habe ich wohl irgendwie übersehen... Danke für die Info, werde das nächste mal daran denken :smile:

Mein Tatoo hat mich ganz und gar nicht verändert, weder menschlich noch sexuell.

Wie gesagt, es geht nicht darum, dass dich das Tattoo verändert hat.
Natürlich warst du vorher genauso wie danach. Trotzdem denke ich, dass man Menschen die zu Tattoos neigen (egal ob sie jetzt schon eins haben oder sich in 5 Jahren eines stechen lassen) evtl. gewisse Gemeinsamkeiten haben und warum sollten diese nicht in der "freizügigkeit" oder "(sexuellen) wildheit" liegen?

Genau darüber soll diskutiert werden bzw. würde mich eure Meinung interessieren und nicht darüber ob das Tattoo euch verändert hat.

Jetzt will ich die Frage mal aus meiner Sicht beantworten.

Ich hatte mal eine Freundin, die sexuell ziemlich "wild" drauf war. Als ich sie kennen gelernt habe hatte sie keine Tattoos. Im laufe der Beziehung hat sich sich immer mehr Tattoos stechen lassen (war letztlich auch der Trennungsgrund, irgendwann war es mir zu viel).

Aber auch wenn mir die Tattoos nicht gefallen haben, hat es zu ihrer "wilden" Art irgendwie gepasst und diese auch unterstrichen. Von daher würde ich aus dieser Erfahrung heraus einen Zusammenhang zumindest nicht ausschließen.
 

Benutzer75021 

Beiträge füllen Bücher
Aber auch wenn mir die Tattoos nicht gefallen haben, hat es zu ihrer "wilden" Art irgendwie gepasst und diese auch unterstrichen. Von daher würde ich aus dieser Erfahrung heraus einen Zusammenhang zumindest nicht ausschließen.

Kann schon sein, das einen Zusammenhang gibt. Ich behaupte mal, das Menschen die sich tättoowieren lassen allgemein lockerer und aufgeschlossener sind, vielleicht auch freier von Vorurteilen. Von daher auch aufgeschlossener beim Sex? Ich weiß es nicht. Ich bin auch tättoowiert :engel: :zwinker:
 

Benutzer72934 

Verbringt hier viel Zeit
Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass Menschen die sich ein Tattoo stechen lassen (egal ob in der Zukunft oder in der Vergangenheit) einen bestimmten "Charakter" und gewisse Gemeinsamkeiten haben. Allgemein gelten Tattoos ja durchaus noch als etwas "wildes" (in welcher Hinsicht jetzt auch immer).

Dementsprechend wäre mein Sexualleben bereits im Alter von sechs Jahren vorgezeichnet gewesen. Damals habe ich das erste mal den Entschluss gefasst mich tätowieren zu lassen wenn ich alt genug bin.
Eine schräge Vorstellung...

Ich selbst würde mich, ganz davon abgesehen, nicht als sexuell besonders freizügig sehen. Ich denke ich liege in einem gesunden Mittelfeld zwischen prüde und nymphoman.
Welchen Körperschmuck ich trage (Ketten, Halsbänder, Ringe, Tattoos, Piercings etc.) sagt rein gar nichts über Sexualität aus, sondern eher etwas darüber, was einem 'modisch' gefällt.
Und als 'wild' gelten Tattoos mindestens seit der 'Arschgeweih-Zeit' nicht mehr. Wild war es in der Zeit, in der nur Rocker und Häftlinge Tattoos hatten ;-). Ähnliches mit sexueller Freizügigkeit wurde bei der Einführung des Bikinis auch schon gemutmaßt. Heute belächelt man eine solche Verbindung eher als das man sie ernst nimmt.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren