Frauen/ Männer haben zu hohe Erwartungen an den Partner - JA oder Nein?!

Benutzer78066  (43)

Sehr bekannt hier
mir kommt es auch oft so vor, dass viele menschen sehr hohe ansprüche haben bei der partnerwahl. ich denke aber nicht, dass das eine frage des geschmacks ist, sondern eher eine frage der angst, sich zu öffnen für einen menschen mit fehlern und macken.

Ich denke das auch, daß die Ansprüche bei der Partnerwahl sehr sehr hoch (geworden?) sind. Und je länger man ungebunden war/ist und sich auf niemanden einstellen muß, desto schwieriger wird´s. Weniger Kompromißbereitschaft; ob männlich oder weiblich dürfte dabei egal sein.

Aber was auch nix ist: BAN-Beziehungen. Zeitaufwendig und viel vergebene Liebesmühe. Achso: BAN = besser-als-nix.
 

Benutzer84329 

Verbringt hier viel Zeit
Denke schon, dass viele sehr hohe Erwartungen an den Partner haben. Allerdings sollte man dies nicht verallgemeinern. Nicht alle haben die gleichen hohen Vorstellungen.
 

Benutzer69524 

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Ich denke dass das möglicherweise auch ne Art Schutz ist: wenn einem keiner perdekt genug ist, und die richtig Tollen einen nicht wollen, muss man sich auf das Abenteuer Beziehung ja nicht einlassen, das könnte ja auch ein Scheitern beinhalten.

Ich hab auch hohe Ansprüche, aber ich hatte wohl Glück. ;-) Den den ich unbedingt wollte hab ich auch gekriegt, und der ist tooooooolll!


dito.
 

Benutzer57857 

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Ich glaube nicht wirklich dass Frauen und Männer so dermaßen anspruchsvoll sind.

Wenn es die Personen erstmals schwer erwischt hat und sie richtig verliebt sind, dann schlagen sie auch ihre Prinzipien über den Haufen.

Klar gibts Menschen die nur besonders reiche oder hübsche Partner wollen - aber haben wohl ihr Leben lang nicht den Partner gefunden mit dem sie wirklich "glücklich" sind bzw. die Person über alles lieben....

Ich finde es ja gut dass man sich z.B. über den Charakter Gedanken macht und da gewissen Vorstellungen hat - aber für mich zählt Geld sehr wenig - ebenso wie ein Astralkörper eines Topmodels, da setz ich andere Prioritäten.

Im Endeffekt setz ich auf den Spruch: "Wo die Liebe hinfällt"
 
A

Benutzer

Gast
Weil ich irgendwann begriffen habe (bzw. ich habe es schon immer gewußt), dass es keinen "perfekten" Partner gibt.

Alles andere ist Illusion.
Hier, lieber Herr Waschbär, muß ich Dir widersprechen. Es gibt den perfekten Partner. Aber wie so oft, anders man es sich vorstellt. Natürlich meint es nicht Fehlerlosigkeit, wer ist schon frei davon, sondern das selbst Details bizarr passen. Selbst die groteskesten Eigenschaften. Und wie man damit gegenseitig umgehen kann.
Sowas kann man sich nicht aussuchen, sowas ist kein Ergebnis von "Beziehungsarbeit". Sowas fällt sprichwörtlich vom Himmel. So wie einen der Geruch oder Geschmack des Partners anmacht oder abstößt. Außerhalb der Entscheidungsgewalt.

Aber wer Perfektion sucht, der darf es gerne versuchen ... :zwinker:
Ich habe sie gefunden und ich würde nie wieder auf sie verzichten wollen. Ich hatte in meinem Leben 2-3 perfekte Frauen, wieso ich 20-30 andere probierte, keine Ahnung, Zeitverschwendung. Müßte ich nochmal auf Los, ich würde ausschließlich auf die perfekte warten. Alles andere ist imho Zeitverschwendung.

@Snoopy
schönes Thema, ich denke, dass eines der Hauptprobleme darin besteht, Mr. oder Mrs. Perfekt überhaupt zu finden. Und selbst wenn man sie oder ihn findet, müssen alle Umstände passen, sowas ist schlicht selten. So selten, dass praktisch alle sowas für ein Märchen halten. Aber mit geschlossenen Augen sieht man auch keinen Wald, ob Bäume davorstehen oder nicht.
LG
 

Benutzer27369  (35)

Verbringt hier viel Zeit
Optisch habe ich nicht so hohe Ansprüche. Ich stehe sowieso eher auf "das Mädel von nebenan" als auf die, die sowieso (fast) jeder toll findet. Meistens haben die eh einen Charakter zum Wegwerfen :zwinker: Natürlich nicht alle.
 

Benutzer73266 

Meistens hier zu finden
Mir fällt dazu nur ein chat ein das ich vor einigen Wochen mit einer meiner Freundinnen geführt habe:

Ich war gefrustet weil ich einer unserer Freundinnen beim ausgehen geholfen hab ihr nen Kerl aufzureissen, sie hatte eine schöne Nacht mit dem und ich durfte mir das ganze im selben Zimmer 2 Stunden mit anhören (da ich mich schlafend gestellt hatte um ihr die Nacht nicht zu versauen:cry: ).....ja und 2 Wochen später hab ich sie mit nem anderen verkuppelt mit dem sie nun seit 2,5 Wochen zusammen ist :zwinker:

Naja, wie dem auch sei, die Freundin wollte wissen was ich so für Ansprüche habe, auf wasfür Typen ich stehe.......ganz ehrlich, ich wusste es nicht........ich hab da keine konkrete Vorstellung im Kopf........echt nicht.......irgendwann meinte ich zu ihr dass das Problem bei mir nicht darin besteht dass ich ,,keinen finde" denn gefallen tun mir sehr viele, allein in der U-Bahn seh ich jeden Tag mindestens 2 (oder sind die Ungarischen Männer überdurchschnittlich attraktiv? :engel: ), es geht ehr darum dass es umgekehrt höchst selten funkt, und das ist der Punkt :kopfschue

Aber ich will nicht aufgeben und weiter an mir arbeiten, sooo schwer kanns doch nicht sein, sonst wär die Menschheit schon längst ausgestorben, oder? :hmm:

Vielleicht sollte ich aber auch weniger oft mit meinen 2 blonden Freundinnen weggehen, wer weiss :rolleyes:
 
M

Benutzer

Gast
Ganz ehrlich: Ich habe hohe Anprüche an einen potentiellen Partner. Sowohl optisch als auch charakterlich.

Bei mir müssen einfach viele Kriterien passen (Humor, Musikgeschmack, Intelligenz,...) sonst funktioniert das auf Dauer eh nicht.
 

Benutzer44072 

Sehr bekannt hier
Hallo!

Durch ein Thema von GMX "Frauen fordern viel von Männern" (http://portal.gmx.net/de/themen/lifestyle/liebe/5832492.html) hab ich mich mal Entschlossen diesen Thread aufzumachen.

Ein etwas kümmerlicher Artikel mit zum Teil platten und wenig durchdachten Aussagen.

In dem Bericht geht es kurz und knapp darum, dass Frauen sich jemanden wie WÜnshcen wie: "Schön wie George Clooney, reich wie Josef Ackermann und ein perfekter Papi: Frauen fordern viel von Männern."

Provokative Übertreibungen schön und gut, aber selbst der Wahrheitsgehalt der Aussage ist nicht wirklich geschlechtsspezifisch. Klar werden heute viel höhere Erwartungen in einen Partner gesetzt als früher, aber das interessante ist doch, das zu hinterfragen und nicht platt und einseitig zu kritisieren.

Dies kommt mir des öfteren zu hören. Wie kommt es das Frauen solch extremen Partnervorstellungen haben? Wie schon im Artikel nach zu lesen und leider auch durch eigene Erfahrungen. :geknickt: Frauen stellen Forderungen, die eigentlich kein Mann erfüllen kann - zumindest nicht auf Dauer.

Zumindest in der Theorie, die Praxis sieht meiner Meinung nach zum Teil wieder anders aus, werden oft an beide Partner übertrieben hohe Anforderungen gestellt.

Warum in letzter Zeit die gestiegen Anforderungen an Männer thematisiert und kritisiert werden, liegt auf der Hand:

Die Erwartungen an Männer sind in den letzten Jahren und Jahrzehnten zum Teil überproportional gestiegen. Das ist richtig.

Aber das muss man etwas differenzierter Betrachten, bevor man da eine Ungerechtigkeit hineininterpretiert, wie das viele "Emanzipationsgegner" machen. Selbstverständlich sollte jeder, der das seriös untersucht, das Ausgangsniveau betrachten, bevor er die Steigerung beurteilt! Da zeigt sich ganz klar, dass die Anforderungen an die Frauen schon seit langer Zeit viel höher waren als an Männer und das sich jetzt einfach ein gewisser Ausgleich einstellt.

Leider allerdings auf einem überhöhten Niveau, das die wenigsten erfüllen können.

Aber die Anforderungen an die Frauen lassen sich nicht wegdiskutieren. Die Frau die Haushalt, Familie und Job unter einen Hut bringt, die gut zum Budget beiträgt aber dem Mann bei der beruflichen Verwirklichung den Vortritt lässt, gebildet und intelligent, aber selbstverständlich trotzdem gern bereit sich unterzuordnen. Die elegante Dame in High Heels zum Pferdestehlen, die treue und genügsame Nymphomanin, die keine Sexpraktik ablehnt, völlig unkritisch und unkompliziert beim Essen aber trotzdem an der Grenze zum Untergwicht, ungeschminkt aber trotzdem schön wie ein Filmstar etc. pp.

Auch die Frauen können schon seit langer Zeit die an sie gestellten Anforderung in der Regel nicht erfüllen.

Ist dies vielleicht auf die Emazipation zurück zu führen?

Nein, das würde ich nicht sagen. Diese Schlussfolgerung liegt zwar nahe, aber sie lässt sämtliche anderen Lebensumstände außer acht.

Den Hauptgrund würde ich in der romantischen Vorstellung von Liebe suchen, wie sie seit langer Zeit in unserer Gesellschaft geprägt ist. Durch diese Änderungen in den Gegebenheiten der Partnerwahl und in den Beziehungen, nimmt der Partner als Person eine viel viel wichtigere Position ein als vorher. Das führen der Beziehung nimmt eine kleinere Rolle ein.

Schon im ganzen Sprachgebrauch lässt sich das sehen, da wird von "Traumpartner" gesprochen und davon, "den Richtigen" kennen gelernt zu haben. Wenn eine Beziehung scheitert, dann wird der Grund in der Regel beim Partner gesucht.

Früher hat man das etwas anders gesehen und konnte sich deswegen meistens auch leicht mit arrangierten Ehen anfreunden. Die Bedeutung des spontanen Gefühls der Verliebtheit und die wirkliche Person des zukünftigen Partners, den man vorher meistens nur flüchtig kannte, wurde als nicht so wichtig eingeschätzt. Wenn diejenigen dann verheiratet waren, sollte sich die Liebe und eine gute Beziehung schon einstellen, weil beide Partner ihren Teil dazu beitragen sollten.

So abartig das heute klingen mag, halte ich es für gar nicht so unwahrscheinlich, dass so etwas durchaus funktioniert hat, selbstverständlich aber nicht in allen Fällen.

Wenn heute aber die Person des Partners mit ihren "Features" so sehr für eine glückliche Beziehung verantwortlich gemacht wird, dann ist es doch nur logisch, dass die Anforderungen immer weiter steigen. Man hat doch übertrieben gesagt den Eindruck, abgesehen von der Wahl des Partners verhalten sich viele passiv und sehen die weiteren Möglichkeiten eine Beziehung glücklich zu halten, als sehr beschränkt an. Die durch die tollen Eigenschaften des Partners quasi automatisch erzeugte Liebe soll alles zu einem guten Ende führen. Wenn der Partner dieses Kribbeln der Verliebtheit nicht mehr hervorrufen kann, dann gilt die Beziehung als gescheitert.

Kommt das durch die Medien, die uns einen perfekten Körper vorspielt, mit allem drum und dran.

Die Medien spiegeln nur die Gesellschaft wieder und verstärken den ein oder anderen Trend. Mit dem "perfekten" Körper hat das meiner Meinung nach wenig zu tun, sondern eben mit der Sichtweise von Liebe und Beziehung.

Die Medien, seien es 100 Jahre alte Kitschromane, neue Hollywoodfilme oder etwas anderes, sagen auch nichts anderes als die durchschnittlichen Leute um uns herum. Die normale Aussage ist doch: "Ich liebe ihn, weil er so toll ist und er so tolle Eigenschaften hat". "Ich warte auf den Richtigen/den perfekten Mann für mich". Daraus ergeben sich völlig automatisch diese überhöhten Ansprüche.

Der Trost für alle, die sich von diesen Ansprüchen überfordert fühlen liegt ja sehr oft in der Beobachtung der tatsächlichen Praxis. Da sehen wir dann die tatsächlichen Partner dieser Frauen mit überzogenen Ansprüchen, diese liebreizenden Traumprinzen die uns vorher beschrieben wurden. Und dann möchten wir die Dame doch am liebsten auffordern, ihn vor unseren Augen zu küssen um zu beobachten, ob sich dieser Feld-, Wald- und Wiesenfrosch dann tatsächlich in den versprochenen Prinzen verwandelt. :tongue: :cool1:
 

Benutzer84420 

Benutzer gesperrt
Ja, Männer und Frauen haben heutzutage zu hohe Erwartungen aneinander. Das liegt daran, daß sich Männer und Frauen eigentlich nicht mehr brauchen. Früher brauchte die Frau den Mann, damit er Geld ranschafft. Und der Mann brauchte die Frau, damit sie ihm den Haushalt führt. Beides können Männer und Frauen heute jeweils alleine.

Das führt dazu, daß sich Männer und Frauen nur noch als entbehrliche Luxusartikel sehen. Der kleinste Makel führt dann zu der Einstellung: Besser keinen als den falschen Partner.

Denn wenn man etwas nicht wirklich braucht, dann verzichtet man doch besser drauf, bevor man sich damit rumärgert.

Was Männer und Frauen verbindet, wurde beseitigt. Was bleibt ist, was uns trennt.
 

Benutzer78066  (43)

Sehr bekannt hier
Ja, Männer und Frauen haben heutzutage zu hohe Erwartungen aneinander. Das liegt daran, daß sich Männer und Frauen eigentlich nicht mehr brauchen. Früher brauchte die Frau den Mann, damit er Geld ranschafft. Und der Mann brauchte die Frau, damit sie ihm den Haushalt führt. Beides können Männer und Frauen heute jeweils alleine.

Das führt dazu, daß sich Männer und Frauen nur noch als entbehrliche Luxusartikel sehen. Der kleinste Makel führt dann zu der Einstellung: Besser keinen als den falschen Partner.

Denn wenn man etwas nicht wirklich braucht, dann verzichtet man doch besser drauf, bevor man sich damit rumärgert.

Was Männer und Frauen verbindet, wurde beseitigt. Was bleibt ist, was uns trennt.

Interessante Sichtweise. Aber vielleicht hast Du gar nicht so unrecht in manchen Bereichen.

Nur der letzte Satz: Was trennt uns denn, was geblieben ist ?

Und ich denke mal, daß doch mehr verbindet als daß wir den ganzen Tag in der Höhle warten (und mit dem Besen wedelt) bis Mann mit Keule wieder nach hause kommt ;-)
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
"Schön wie George Clooney, reich wie Josef Ackermann und ein perfekter Papi"

Ich denke nicht, dass ich zuviel verlange, wenn ich mir einen Mann wünsche, der mich äußerlich anspricht, nicht am Existenzminimum lebt, sondern eine vergleichsweise gesicherte Arbeitsstelle hat (er muss sich sein Leben und ein Teil des Lebens seiner Kinder finanzieren können, ich sorge schon für mich selber) und ein guter Vater sein soll.

Das Zitat ist zu spitz gefasst und ich halte meine Forderungen auch nicht für extrem oder übertrieben. Diese drei Eigenschaften sind verdammt wichtig für eine lang anhaltende, glückliche Beziehung. Wenn er in meinen Augen nicht gut aussieht verliebe ich mich wahrscheinlich erst gar nicht, wenn es finanziell schlecht steht kommt es andauernd zu Streit in der Beziehung und wenn die Kindererziehung zum Problem wird, dann kriselt es ordentlich.

Soll ich mir einen Durchschnittstypen suchen, der gerade so über die Runden kommt und einen Fehler nach dem anderen in der Kindererziehung begeht ? „Ich verkaufe mich doch nicht unter meinem eigenen Marktwert“. Sind Männer denn ohne Forderungen ? Ich treffe genug Männer, die ebenso auf einen perfekten Frauenkörper hoffen, eine Frau die zwar gebildet ist aber nicht mehr verdient als sie und den Haushalt sollte sie ebenfalls größtenteils alleine erledigen.

Ich hätte es auch am liebsten, dass sich der Mann etwas spezielles einfallen lässt um mich zu beeindrucken, einfach um mir zu zeigen, dass er anders ist als die Anderen und sich von ihnen abhebt, aber genauso gut könnte ich gleiches leisten – Ihm zeigen, dass mir etwas an ihm liegt.
 
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