Frau bleibt nicht bei den Kindern zu Hause

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Böse gesagt braucht man dann, um Deine Frau zu sein, weder eine ordentliche Schulausbildung noch eine berufliche Ausbildung. Und schon gar kein Studium, es sei denn Kunst, Musik oder Erziehungswissenschaften (ersteres ist brotlose Kunst und letzteres wäre gut für das Kind ). Am praktischsten wäre es für die Frau, in der 9. Klasse mit normalem Hauptschulabschluss die Schule zu verlassen und dann noch ein paar Jahre Hauswirtschafts-Schule dran zu hängen.

ich find es schwer nervig, dass dir, genauso wie einigen anderen hier, auf kommentare à la banane und mir nichts besseres einfällt, als diese dämliche, "böse" polemik.

ich lass mir keinen sexismus oder irgendeine art von gestrigkeit andichten, nur weil ich will, dass mein kind gestillt wird, so die frau das kann, und dass es nicht von anfang an irgendwelchen anderen betreuungspersonen umgehängt wird. dahinter steckt keine vorstellung, dass frauen bitteschön daheimbleiben und nicht glauben, sie könnten irgendeinen beruf ausüben, oder irgendwas monströses in der art (wie ihr es wohl gerne hättet), sondern einfach die überzeugung, dass, wenn wir ein kind kriegen, solche entscheidungen auf kosten eben dieses kindes gehen. ich bin erwachsen, ich halts aus, wenn wir in einer partnerschaft beide voll berufstätig sind, und unser privatleben flexibel halten müssen. aber kinder sind nicht so flexibel.
das muss nicht unbedingt damit einhergehen, dass ein elternteil daheimbleibt, aber wer es nicht zumindest ein paar jahre schafft, das kind klar vor die karriere zu stellen, sollte keins kriegen, that's that. es gibt zuviele komische kinder, die dämliche eltern haben, zuviele. ich hasse es einfach wirklcih, zu sehen, wie kinder egoistische eltern haben, es ist furchtbar. jeder hier, dem es bei dem gedanken an karenz sofort im herz um die berufliche verwirklichung leid tut, soll IMO sich wirklcih auf den beruf konzentrieren, und diese karrieregeilheit ausleben, damit irgendwann vielleicht andere prioritäten eine chance haben.

es ist eine mentalitätsfrage, schlußendlich. familien mit berufstätigen eltern können die coolsten, selbstständigsten kinder haben, und familien mit hausfrau/mann können die selbstverliebtesten, abhängigsten sonderlinge haben. es geht IMO darum, dass die eltern trotz allen widrigkeiten einen engen kontakt zu ihren kindern haben, solange die kinder das brauchen. sowas sehe ich bei der brustpumpe-babysitter-tagesstätte-kindergarten-..-schiene gefährdet. mütter, die ihre kinder als nagel zum sarg sehen, in dem ihre berufliche selbstverwirklichung liegt, können so eine beziehung glaub ich nicht ehrlich haben. wenn kinder ein hindernis sind, eine konkurrenz, ein großer stein zwischen ihnen und ihrem beruflichen glück, kriegen kinder das auch mit.

ich kenn einige jugendliche, etwa so 13,14, in meinem bekanntenkreis, und einige von denen sind wirklich arme hunde. bitte nicht steinigen, aber sehr oft ist das problem die mutter, die mit ende dreißig draufkommt, was sie nicht alles verpasst hat, und in einigen monaten ihr ganzes leben umkrempelt. über bleiben die kinder. gut, vielleicht sind solche mütter zu bereitwillig zuhause geblieben, und haben alles den kindern hintangestellt.

für mich ist das einfach der worst-case, wenn frauen aus diesem spannungsfeld "eigentlich will ich kinder, aber eigentlich will ich auch in einem coolen beruf erfolgreich sein" nie herauskommen, und z.b. ohne reue sagen können "gut, jetzt hab ich ein kind bekommen, jetzt ist dieses kind einmal einige jahre lang das wichtigste", oder "gut, jetzt hab ich mich beruflich bis zu einem gewissen grad verwirklicht, jetzt, kann ich mich auf die kinder konzentrieren" - sondern in den teenie-vorstellungen steckenbleiben, und nicht glücklich sein können, wenn sie nicht alles haben, gleichzeitig. es ist eine mentalitätsfrage und ein charakterlicher reifungsprozess.

so, und jetzt bitte steinigen ;D nein ehrlich, ich glaub wenn ich einmal irgendwie sexistisch sein wollt, würd ohnehin mein vater kommen und mir die ohren langziehen, ihr müsst mir das also nicht ausreden. auch sind väter natürlich alles andere als die "engerln", aber ich hab jetzt einfach zu den müttern hingedacht..
 

Benutzer10610 

Verbringt hier viel Zeit
ich find es schwer nervig, dass dir, genauso wie einigen anderen hier, auf kommentare à la banane und mir nichts besseres einfällt, als diese dämliche, "böse" polemik.

ich lass mir keinen sexismus oder irgendeine art von gestrigkeit andichten,

Lustig, dass ihr beide das in meinem Post gelesen habt.
Ich fasse noch einmal zusammen, was ICH geschrieben hab:

"Wenn man sich so lange um das Kind kümmert, bis es wirklich mindestens halbtags in einer betreuenden Einrichtung ist, sind 8 Jahre vergangen und DANN kann man nicht mehr wieder direkt in den Job einsteigen, den man hatte (weder als Frau, noch als Mann). Wenn man DAS hinnehmen wollte, bräuchte man also - böse gesagt - gar keine ordentliche Ausbildung und kein Studium machen, denn das bringt einem dann eh nichts."

Bei uns (auf dem Land) geht der Kindergarten von 8 bis 12. Kind um 8 abgeben, um 9 auf der Arbeit sein, um 11 Feierabend machen und um 12 Kind abholen... das geht nicht. Also könnte man demnach erst wieder halbtags arbeiten, wenn das Kind schon zur Schule geht. Und das sind dann nicht die 3 Erziehungsjahre, sondern 8.
Oder noch einmal: ICH gehe wenn von "Frau soll zu Hause bleiben und sich ums Kind kümmern" von 8, nochmal: ACHT, Jahren aus. Und nicht von 2 bis 3. Denn 2 bis 3 sind Elternzeit und damit ganz normal. Danach wird das Kind ganz normal im Kindergarten aufgenommen. Trotzdem braucht man dann aber auch noch irgendeine weitere Betreuungsmöglichkeit, wenn man schon im Kindergartenalter wieder halbtags arbeitet.

Oder, wenn man meinen ersten Post hier gelesen hätte:
ICH bin dafür, wieder zu arbeiten, wenn das Kind im Kindergarten ist. Hat bei mir auch geklappt, Dank Omas und Co.

Aber ab Kindergartenalter wieder regelmäßig halbtags arbeiten klappt eben ohne zusätzliche Betreuung auch nicht. Halbtags arbeiten ohne zusätzliche Betreuung geht erst, sobald das Kind ein paar Stunden allein sein kann (und DAS war ich mit 13 erst).
 

Benutzer10610 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:

Off-Topic:


hmm. mein zitat war eigentlich auch wörtlich...
und das, was Du zitiert hast, war darauf bezogen, erst nach 8 Jahren wieder in das Berufsleben einsteigen zu können, wie man dem nachfolgenden, nicht zitierten, Text dann weiter entnehmen kann :zwinker:
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
ich kenn einige jugendliche, etwa so 13,14, in meinem bekanntenkreis, und einige von denen sind wirklich arme hunde. bitte nicht steinigen, aber sehr oft ist das problem die mutter, die mit ende dreißig draufkommt, was sie nicht alles verpasst hat, und in einigen monaten ihr ganzes leben umkrempelt. über bleiben die kinder. gut, vielleicht sind solche mütter zu bereitwillig zuhause geblieben, und haben alles den kindern hintangestellt.

Ja und der Vater brennt dann dafür mit 45 mit ner 20-jährigen durch. Score.

Und es ist doch eine rechte Ironie in sich, dass du schreibst, dass Frauen ja angeblich die bösen sind, weil sie dann mit Ende 30 merken, was sie verpasst haben. Wow, Erleuchtung, weisst du, was sie verpasst haben? Richtig, ihre berufliche Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung, weil sie sich mit Widerwillen (die anderen nehme ich nach wie vor aus) gezwungen haben, Hausfrau und Mutter in Vollzeit zu sein. Kein Wunder, haben sie mit 40 die Fresse voll, aber wie einfach ist es doch, der Frau wieder die Schuld zu geben...

squarepusher schrieb:
für mich ist das einfach der worst-case, wenn frauen aus diesem spannungsfeld "eigentlich will ich kinder, aber eigentlich will ich auch in einem coolen beruf erfolgreich sein" nie herauskommen, und z.b. ohne reue sagen können "gut, jetzt hab ich ein kind bekommen, jetzt ist dieses kind einmal einige jahre lang das wichtigste", oder "gut, jetzt hab ich mich beruflich bis zu einem gewissen grad verwirklicht, jetzt, kann ich mich auf die kinder konzentrieren" - sondern in den teenie-vorstellungen steckenbleiben, und nicht glücklich sein können, wenn sie nicht alles haben, gleichzeitig. es ist eine mentalitätsfrage und ein charakterlicher reifungsprozess.

Ach, es ist ein charakterlicher Reifeprozess? Heisst also: ich bin nicht reif, weil ich nicht bereit bin, mich für das eine oder andere zu entscheiden? Na danke. Selten so nen Schwachsinn gehört.

Ausserdem behaupte ich jetzt einfach mal, dass ich mit 27 aus den "coolen Vorstellung von Teenagern, die alles haben wollen" rausgewachsen bin. Es geht nicht darum, dass man alles haben und auf nichts verzichten will, sondern dass man nicht einsieht, warum überhaupt es überhaupt eine Entweder-Oder-Wahl ist.

Realitätsfremd sind eher Einstellungen à la "och, 8 Jahre weg vom Berufsleben passt schon, dann einfach langsam wieder einsteigen, kein Problem".
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
und das, was Du zitiert hast, war darauf bezogen, erst nach 8 Jahren wieder in das Berufsleben einsteigen zu können, wie man dem nachfolgenden, nicht zitierten, Text dann weiter entnehmen kann :zwinker:

":zwinker: " unabhängig davon ist es eine reaktion, die ich hier schon einige male gelesen habe: ein wort im mund verdrehen. "na haha, das heißt also die perfekte frau für dich hat keinen nennenswerten schulabschluß, .." - was da außerdem noch mitschwingt ist sexismusvorwurf. "du willst deine frau am besten ungebildet und völlig kinderbezogen."..


Ja und der Vater brennt dann dafür mit 45 mit ner 20-jährigen durch. Score.

Und es ist doch eine rechte Ironie in sich, dass du schreibst, dass Frauen ja angeblich die bösen sind, weil sie dann mit Ende 30 merken, was sie verpasst haben. Wow, Erleuchtung, weisst du, was sie verpasst haben? Richtig, ihre berufliche Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung, weil sie sich mit Widerwillen (die anderen nehme ich nach wie vor aus) gezwungen haben, Hausfrau und Mutter in Vollzeit zu sein. Kein Wunder, haben sie mit 40 die Fresse voll, aber wie einfach ist es doch, der Frau wieder die Schuld zu geben...

wie gesagt, männer sind sicher auch nicht die "engerln". aber frauen auch nicht. wie gesagt, eine frau, die mit ende dreißig draufkommt, was sie nicht alles verpasst hat, und diese gefühle sind so unbändigbar, dass sie ihr ganzes leben umkrempelt, hat wohl zu bereitwillig und ohne nachzudenken ihr leben ihren kindern/verpflichtungen hintangestellt.

Ach, es ist ein charakterlicher Reifeprozess? Heisst also: ich bin nicht reif, weil ich nicht bereit bin, mich für das eine oder andere zu entscheiden? Na danke. Selten so nen Schwachsinn gehört.

irgendwann wirst du es, zeitweise, tun müssen. du kannst nicht 40/h pro woche in einem fordernden beruf arbeiten und daneben ein kind kriegen. dass du momentan formal nicht dazu bereit bist, ist okay, bin ich auch (noch) nicht. das war mein punkt. aber ich hab keine lust, dich zu überschreien. lies, was du lesen willst.

Realitätsfremd sind eher Einstellungen à la "och, 8 Jahre weg vom Berufsleben passt schon, dann einfach langsam wieder einsteigen, kein Problem".

hab ich hier nicht verlangt. bei banane weiß ichs nicht, hab seine posts nur überflogen.
 

Benutzer10610 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:

Off-Topic:


":zwinker: " unabhängig davon ist es eine reaktion, die ich hier schon einige male gelesen habe: ein wort im mund verdrehen. "na haha, das heißt also die perfekte frau für dich hat keinen nennenswerten schulabschluß, .." - was da außerdem noch mitschwingt ist sexismusvorwurf. "du willst deine frau am besten ungebildet und völlig kinderbezogen."..
Ich habe nicht geschrieben, dass eine perfekte Frau für euch keinen Schulabschluss hat, sondern dass man wenn man tatsächlich 8 Jahre aussteigen würde, in der heutigen Zeit keinen Schulabschluss mehr machen müsste
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:


Ich habe nicht geschrieben, dass eine perfekte Frau für euch keinen Schulabschluss hat, sondern dass man wenn man tatsächlich 8 Jahre aussteigen würde, in der heutigen Zeit keinen Schulabschluss mehr machen müsste

ich lass es jetzt gut sein.

in anderer sache: weißt du, was in 20,30 jahren ist? natürlich ist ein schulabschluss gut, der ist immer gut, ganz besonders, wenn du irgendwann vor der situation stehen wirst, am arbeitsmarkt, durch eine längere auszeit gehandicapped, einen neuen job finden zu wollen.
wenn man schulabschlüsse überhaupt nicht eigentlich aus interesse macht..
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
irgendwann wirst du es, zeitweise, tun müssen. du kannst nicht 40/h pro woche in einem fordernden beruf arbeiten und daneben ein kind kriegen.
Doch das kann man und ich habe viele Beispiele davon in meinem Bekannten- und Kollegenkreis. Besonders in der Forschung kann man naemlich nicht einfach paar Jahre Pause machen und in Grossbritannien geht das auch generell nicht. Es gibt nur 39 Wochen Mutterschaftsgeld und danach ist Schluss mit jeglicher Unterstuetzung ausser umgerechnet knapp 90€ Kindergeld im Monat. Man darf auch nur maximal 52 Wochen zu Hause bleiben ohne seine alte Stelle zu verlieren, also nichts mit 3 Jahren Elternzeit. Trotzdem haben hier viele Frauen Kinder und die haben bestimmt nicht alle grosse Schaeden. Man kann es sich auch echt unnoetig kompliziert machen.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Doch das kann man und ich habe viele Beispiele davon in meinem Bekannten- und Kollegenkreis. Besonders in der Forschung kann man naemlich nicht einfach paar Jahre Pause machen und in Grossbritannien geht das auch generell nicht. Es gibt nur 39 Wochen Mutterschaftsgeld und danach ist Schluss mit jeglicher Unterstuetzung ausser umgerechnet knapp 90€ Kindergeld im Monat. Man darf auch nur maximal 52 Wochen zu Hause bleiben ohne seine alte Stelle zu verlieren, also nichts mit 3 Jahren Elternzeit. Trotzdem haben hier viele Frauen Kinder und die haben bestimmt nicht alle grosse Schaeden. Man kann es sich auch echt unnoetig kompliziert machen.
Habe ich schon angemerkt, dass man in der CH gerade mal 14 Wochen Mutterschaftsurlaub kriegt (bezahlt), danach entweder wieder arbeiten geht oder den Job los ist, weil Pech gehabt (ausser man hat einen sehr kulanten Arbeitgeber, ab und zu gibts mal welche, die gewähren 6 Montae), und man sich so was wie drei Jahre Elternzeit aber so was von sonstwo hinschmieren kann? So viel mal dazu.

Da seid ihr in D ja geradezu in einer wunderbaren Lage, seid mal froh drüber.

Nicht an dich gerichtet, Raven, sondern darauf aufbauend ;-)

wie gesagt, männer sind sicher auch nicht die "engerln". aber frauen auch nicht. wie gesagt, eine frau, die mit ende dreißig draufkommt, was sie nicht alles verpasst hat, und diese gefühle sind so unbändigbar, dass sie ihr ganzes leben umkrempelt, hat wohl zu bereitwillig und ohne nachzudenken ihr leben ihren kindern/verpflichtungen hintangestellt.

Korrekt, weil sie von Arbeitgeber gezwungen oder von Partnern dazu überredet werden. Ist natürlich eh geil, wenn man vom Partner hört "ach du, entweder bleibste zu Hause oder ich verlass dich". Ja, dankeschön. Ausserdem nein, das ist nicht etwas, was man in den ersten drei Wochen der Beziehung bespricht. Gibt mir echt mal gar keiner an, dass das gleich abgehandelt wird. Man kann vielleicht grundsätzliche Tendenzen oder Bedürfnisse ausmachen, aber es wird sicher nicht im Detail besprochen, wer dann wann wie wo warum und wie lange zu Hause bleibt. Und wenn ich natürlich von einem Partner nach 2 Jahren Beziehung höre, dass ich entweder alles aufgeben, wofür ich gearbeitet habe, und zu Hause höckeln soll, sonst würde er mich verlassen, finde ich das natürlich super. Wobei, wahrscheinlich würde sich das Problem von selbst lösen, weil ich nämlich gehen würde.

Ne Freundin von mir hat sich von ihrem Freund nach 5 Jahren Beziehung anhören dürfen, dass er fände, ne Frau solle nach dem Kinderkriegen für den Rest des Lebens daheim bleiben, hätte kaum Rechte an seinen Finanzen, bekäme ein kleines Taschengeld und müsse ihn ansonsten jeweils um Erlaubnis fragen, wenn sie was kaufen will. Sie war einverstanden, daheim zu bleiben respektive wollte das selbst auch, zumindest für ein paar Jahre. Das wurde auch hübsch und brav, wie das hier ja gefordert wird, ziemlich am Anfang der Beziehung schon besprochen. Dass sie danach auch sonst keine Rechte mehr hat und ihren Mann für alles um Erlaubnis fragen muss, weil sie ja ihre Aufgabe - die des Kinder gebären - erfüllt hat, damit hat sie nicht gerechnet. Toll, so was nach 5 Jahren zu hören, wirklich ganz toll. Es erübrigt sich zu sagen, dass sie ihn verlassen hat.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist doch sowieso Elternzeit. Und vor dem Kindergartenalter gibt es doch eh so gut wie keine brauchbaren durchgehenden Betreuungsmöglichkeiten, die das Arbeiten von beiden Elternteilen erlauben würden...

Das sich bis zum Kindergartenalter jemand (Mutter, Vater, eventuell ab und an Großeltern) um das Kind kümmern muss ist doch selbstverständlich, darüber muss man doch hier gar nicht diskutieren. :ratlos:
Naja... es reden hier durchaus auch einige Leute von Kinderkrippe, etc., wo man seine Kinder schon früher hinbringen kann.
Und ich rede ja auch davon, dass man danach nicht gleich wieder voll ins Berufsleben einsteigt, sondern die Berufstätigkeit langsam wieder steigert, so dass immer genügend Zeit fürs Kind bleibt.
(Kindergarten oder Grundschule den ganzen Tag , bzw. irgendwelche Betreuung nach der Schule ist für mich halt einfach ein Unding).

Also, ich verdiene gleich viel wie mein Freund - was machen wir jetzt?
Wenn der Verdienst von dir oder deinem Freund für die Familie ausreichend ist, gäbe es für mich (wenn ich an deiner Stelle wäre) 2 Möglichkeiten...
Einer von beiden bleibt daheim. Wer das dann macht, wird dann wohl auf Grund anderer Kriterien entschieden.
Würde sich einer von uns lieber um das Kind kümmern? - Wer hat es einfacher, nach einer Auszeit wieder in den Beruf einzusteigen? - Wer hat bessere Möglichkeiten, über längere Zeit nur Teilzeit zu arbeiten? - usw.

Aber was ihr macht, ist natürlich einzig und allein eure Entscheidung...

Was glaubst du, wie viele Frauen es gibt, die 10, 15 Jahre in Aus-, Weiterbildung und Arbeit gesteckt haben mit dem Ziel, sich beruflich zu etablieren, das schlussendlich halbwegs gefestigt haben, die dann bereit sind, 5-10 Jahre KOMPLETT daheim zu bleiben? Ich würde doch behaupten, der Anteil solcher ist relativ gering.

Will heissen: alles kannste eh nicht haben.
Zuerst mal weiter lesen... ich rede hier von 3 Jahren komplett und weiteren 5-9 Jahren Teilzeit.

Und das ist ganz einfach ein Thema, wie man seine Prioritäten setzt.
Wenn einem der berufliche Erfolg wichtiger ist, als das Kind, funktioniert das natürlich nicht.
Aber ich käme niemals auf die Idee, den beruflichen Erfolg über ein Kind zu stellen, so lange man auch so genug Geld für ein schönes Leben hat.
Wie schon gesagt:
Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben.

Eine, die einfach studiert hat, damit sie eben studiert hat, der es aber schnuppe ist, ob sie je wieder arbeiten wird, ja, da mag das klappen. Andere, die viel (mehr) investiert haben und das nicht, weil es ach-so-lustig ist, sondern weil sie nunmal gerne arbeiten und das auch weiterhin tun wollen, die werden sich garantiert nicht mit einem Dasein als Hausfrau und Mutter zufrieden geben.
Auch hier: Zuerst mal den Post komplett lesen...
Und ja, mit einer so karrieregeilen Frau, die ihre Karriere über ihre Kinder stellt, könnte ich nicht zusammen sein. Unabhängig davon, wer von uns nun zu Hause bleibt.

Guten Morgen in der realen (Berufs-)Welt. Du glaubst ja wohl nicht ernsthaft, dass es irgendeiner Frau gelingen wird, 3+ Jahre völlig daheim zu bleiben, und danach "langsam" (was auch immer das heisst) wieder in den Beruf einzusteigen und das auch noch in höheren Positionen? Also bitte. Ein Wiedereinstieg ist maximal (wenn überhaupt) dann möglich, wenn sie bereit ist, sich komplett unter Wert zu verkaufen, sprich bspw. trotz Studium, vielen Jahren Berufserfahrung auf hohem Level und was-auch-immer-sonst-noch-so als Rezeptionistin in Teilzeit zu arbeiten. Tolle Aussichten.

Falls du glaubst, das sei anders möglich, dann hast du - so leid es mir tut - absolut keine Ahnung. Vielleicht solltest du selbst einmal erst das Studium abschliessen, ins Berufsleben einsteigen, da ein bisschen schnuppern und dann nochmal erzählen, dass das ja alles ganz einfach ist. Oder überhaupt machbar ist. Ist es nicht, nicht in unseren Breitengraden.
Sollte so etwas in Deutschland nicht möglich sein, was ich schon mal stark bezweifle, so ist es für mich unmöglich, in Deutschland Kinder zu haben und ich muss in ein Land auswandern, in dem das möglich ist, oder auf Kinder verzichten und damit auf den Sinn meines Lebens verzichten.

Aber dass man nach einigen Jahren nicht gleich wieder in seine alte Position einsteigen kann, ist mir klar. Da muss man halt einfach einen gewissen Rückschritt in Kauf nehmen. - Aber sicherlich nicht den Rückschritt von einem tollen Job zur Sekretärin.

Nach allerspätestens einem Jahr ist man weg vom Fenster. Ausser eben wenn man bereit ist, einen Job anzunehmen, der mehr als deutlich unter dem eigenen Wert liegt. Und da wären wir wieder bei der Unzufriedenheit, von der wir hier die ganze Zeit reden.
Wenn das wirklich allgemein stimmt, was ich einfach nicht glaube, so muss ich leider sagen, dass ich völlig falsch auf dieser Welt bin und keine Möglichkeit haben werde, ein Leben nach meinen Vorstellungen zu führen, so dass mir wohl letztendlich nur eine Entscheidung bleibt:
Unzufrieden weiter vor mich hin vegetieren oder meinem Leben ein Ende setzen.
Und das ist wirklich Ernst gemeint.


Aber ansonsten muss ich mich zuerst mal squarepusher anschließen.
Leute, denen ihre berufliche Karriere wichtiger ist, als ihr Kind, sollten lieber keine Kinder bekommen. Denn diese Kinder tun mir schon jetzt furchtbar Leid.

@Flowerlady
Ich gehe nicht von 8 Jahren aus, sondern von 3-4 Jahren.
Wenn es bei dir in der Gegend wirklich nur Kindergärten mit solchen schlechten Öffnungszeiten gibt, dann ist das wohl wirklich ziemlich schlecht.
Aber zumindest in meiner Gegend gibt es auch Kindergärten, in denen die Kinder länger bleiben können (oder evtl. sogar früher kommen... da bin ich mir gerade nicht sicher).
Von daher glaube ich schon, dass es möglich ist, 4 Stunden pro Tag zu arbeiten, wenn das Kind im Kindergarten ist.
(Und man muss ja auch nicht von einer Fahrzeit von einer Stunde zwischen Kindergarten und Arbeitsplatz rechnen... das ist doch schon etwas übertrieben. Wenn man mal mit einer halben Stunde rechnet, reicht es schon, wenn das Kid bis 13 Uhr im Kindergarten bleiben kann).

Und wenn das Kind dann nach dem Kindergarten vielleicht noch 1-2 Stunden sonst irgendwo fremdbetreut wird, so ist das zwar sicherlich nicht meine Wunschvorstellung, aber es wäre für mich durchaus tolerierbar, wenn es notwendig ist.

Ich möchte nur auf jden Fall, dass mein Kind hauptsächlich von den Eltern und nicht von irgendwelchen anderen Personen erzogen wird! - Und dafür wäre ich gerne bereit, auf die eine oder andere berufliche Aufstiegsmöglichkeit zu verzichten, so lange ich auch ohne diese Aufstiege ordentlich leben kann.

Und es ist doch eine rechte Ironie in sich, dass du schreibst, dass Frauen ja angeblich die bösen sind, weil sie dann mit Ende 30 merken, was sie verpasst haben. Wow, Erleuchtung, weisst du, was sie verpasst haben? Richtig, ihre berufliche Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung, weil sie sich mit Widerwillen (die anderen nehme ich nach wie vor aus) gezwungen haben, Hausfrau und Mutter in Vollzeit zu sein. Kein Wunder, haben sie mit 40 die Fresse voll, aber wie einfach ist es doch, der Frau wieder die Schuld zu geben...
Für mich ist beruflicher Erfolg keineswegs ein wichtiger Faktor zur Selbstverwirklichung. Da sind für mich viel eher meine Kinder!
Der Beruf ist für mich schlicht und ergreifend dafür da, genügend Geld für ein ordentliches Leben zu verdienen und dabei möglichst noch einer Arbeit nachzugehen, die mir einigermaßen gefällt und Spaß macht.
Selbstverwirklichung kommt für mich durch ganz andere Dinge: zur Zeit vor allem durch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Skilehrer (und dabei ganz entscheidend durch den Umgang mit Kindern) und durch weitere Hobbies und später hoffentlich zusätzlich durch meine Familie, insbesondere durch meine Kinder.

Ich brauche keinen beruflichen Erfolg zur Selbstverwirklichung, so lange ich genug Geld verdiene, um gut zu leben.

Und ich finde es ehrlich gesagt ziemlich traurig, wenn man meint, Selbstverwirklichung sei nur durch beruflichen Erfolg möglich.

Realitätsfremd sind eher Einstellungen à la "och, 8 Jahre weg vom Berufsleben passt schon, dann einfach langsam wieder einsteigen, kein Problem".
Wer hat denn bitteschön mit den 8 Jahren angefangen?!? - Zumindest ich rede hier von 3-4 Jahren kompletter Pause und darauf folgender Halbtagsarbeit.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Korrekt, weil sie von Arbeitgeber gezwungen oder von Partnern dazu überredet werden. Ist natürlich eh geil, wenn man vom Partner hört "ach du, entweder bleibste zu Hause oder ich verlass dich". Ja, dankeschön. Ausserdem nein, das ist nicht etwas, was man in den ersten drei Wochen der Beziehung bespricht. Gibt mir echt mal gar keiner an, dass das gleich abgehandelt wird. Man kann vielleicht grundsätzliche Tendenzen oder Bedürfnisse ausmachen, aber es wird sicher nicht im Detail besprochen, wer dann wann wie wo warum und wie lange zu Hause bleibt. Und wenn ich natürlich von einem Partner nach 2 Jahren Beziehung höre, dass ich entweder alles aufgeben, wofür ich gearbeitet habe, und zu Hause höckeln soll, sonst würde er mich verlassen, finde ich das natürlich super. Wobei, wahrscheinlich würde sich das Problem von selbst lösen, weil ich nämlich gehen würde.
So ein wichtiges Thema wird wohl kaum in den ersten paar Wochen einer Beziehung besprochen...
Aber nach einigen Monaten sollte wenigstens die Grundtendenz zur Frage "Würde ich für ein Kind auf berufliche Aufstiegschancen verzichten?" geklärt sein.
Und wenn hier von meiner Freundin ein klares Nein käme, gäbe es für mich einfach keine Chance für gemeinsame Kinder.

Ne Freundin von mir hat sich von ihrem Freund nach 5 Jahren Beziehung anhören dürfen, dass er fände, ne Frau solle nach dem Kinderkriegen für den Rest des Lebens daheim bleiben, hätte kaum Rechte an seinen Finanzen, bekäme ein kleines Taschengeld und müsse ihn ansonsten jeweils um Erlaubnis fragen, wenn sie was kaufen will. Sie war einverstanden, daheim zu bleiben respektive wollte das selbst auch, zumindest für ein paar Jahre. Das wurde auch hübsch und brav, wie das hier ja gefordert wird, ziemlich am Anfang der Beziehung schon besprochen. Dass sie danach auch sonst keine Rechte mehr hat und ihren Mann für alles um Erlaubnis fragen muss, weil sie ja ihre Aufgabe - die des Kinder gebären - erfüllt hat, damit hat sie nicht gerechnet. Toll, so was nach 5 Jahren zu hören, wirklich ganz toll. Es erübrigt sich zu sagen, dass sie ihn verlassen hat.
Dieser Mann ist auch ein Idiot!
Falls du der Meinung bist, ich würde so etwas fordern, so hast du meine Posts wohl nicht gelesen.
Ich fordere nur von uns beiden, dass das Kind höchste Priorität hat, was für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.
Und so etwas würde ich niemals erst nach 5 Beziehungsjahren klären.
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Das machen Millionen Frauen in anderen Ländern auch und es gibt nicht mal annähernd so ein Riesentheater, wie es in Mitteleuropa immer gibt.

in der dritten welt leben millionen menschen von einer reisschale pro tag. und die machen auch nicht so ein riesen theater.

davon abgesehen ist es was anderes, wenn es einem gänzlich unmöglich ist, 2-3 jahre in karenz zu bleiben, oder wenn es möglich ist, man es aber einfach nicht macht.

umgedreht: so viele frauen "machen nicht so ein riesentheater" und leisten sich den "luxus" (eigentlihc ist das wahnwitzig, weil es ist schlußendlich der "luxus" des kindes), mindestens 2 jahre daheimzubleiben und finden auch wieder in ihren beruf zurück. meine mutter ist für jeden von uns drei jeweils zwei jahre daheimgeblieben und hat auch wieder in ihren beruf zurückgefunden. heute leitet sie das jugendamt in einem 50.000 einwohner-bezirk.

sorry. ich finde nicht, dass meine einstellung dazu falsch ist. die "dreistigkeit", "ironie", whatnot, was mir hier entgegengeworfen wird, kann ich nicht sehen. vieles hier liest sich wie eine einzige wadelbeißerei und sonst nicht viel..
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Aber nach einigen Monaten sollte wenigstens die Grundtendenz zur Frage "Würde ich für ein Kind auf berufliche Aufstiegschancen verzichten?" geklärt sein.
Und wenn hier von meiner Freundin ein klares Nein käme, gäbe es für mich einfach keine Chance für gemeinsame Kinder.
Ja, ich bin auch dafuer, dass man sowas fruehzeitig abklaert. Mit einem Mann, der deine Einstellung hat wuerde ich auch nicht zusammensein wollen, weil das eben einfach nicht passt.
 

Benutzer12784  (39)

Sehr bekannt hier
Also ich find das irgendwie lächerlich. Wenn man ein Kind bekommt, dann geht man eine Verpflichtung ein, und da hat man nunmal auch manchmal mit persönlichen Wünschen zurückzustehen.
Ansonsten gibt es ja die Möglichkeit Abzutreiben, oder zu Verhüten. Es kommen ja auch permanente Verhütungsmöglichkeiten in Frage wenn man die Verpflichtung dem Kind gegenüber nicht eingehen will.
Das etwas woanders auf der Welt klappt, und Kinder deswegen nicht umkommen ist ja schön. Mancherorts wird aber auch die "gsunde Watschn" als gutes Erziehungsmittel propagiert, oder eine autoritäre Erziehung. Bringt das Kind natürlich nicht um, der Mensch ist auch viel stabiler als man vermutet, allerdings, ein Risiko ist vorhanden.
Hunde trennt man frühestens nach 3 Monaten von der Mutter, nicht nur, weil es Aufschreie von Tierschützern geben würde, wenn dem nicht so wäre. Da wäre der Welpe in Menschenjahren um die 6. Wenn jetzt jemand was von 14 wochen sagt, wäre der Mensch immer noch erst 14 Wochen alt, aber die Menschenchützer schreien nicht.

Die Empfehlung, der UNICEF lautet mindestens 6 Monate voll zu stillen und dann neben einer ausreichenden und geeigneten Beikost bis zum Alter von zwei Jahren weiterstillen. Danach sollte weitergestillt werden solange Mutter und Kind es wünschen. Diese Empfehlungen gelten nicht nur für die Entwicklungsländer, sondern für die ganze Weltbevölkerung.

Hmm also, 14 Wochen 6 Monate, da ist schon ein kleiner Unterchied... und das stillen Vorteile hat, wie eine Veringerung des Risikos Adipös zu werden, es sich positiv auf die Thymus drüse auswirkt, Kinder vor krankheitserregern geschützt werden, usw, ist bekannt. Und ja man kann Milch abpumpen, aber man kann auch eine Gummipuppe zum Sex verwenden. Ist halt nicht das selbe, irgendwas fehlt.

nach den 6 Monaten kann man darüber reden wer daheimbleibt, obwohl eigendlich sollte man das 15 Monate vorher schon wissen.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Hmm also, 14 Wochen 6 Monate, da ist schon ein kleiner Unterchied...

Erzähl das doch mal der schweizerischen Regierung. Ich glaube nicht, dass das auf Stufe Entscheidungsträger jemanden kratzt. Wie gesagt, anscheinend ist es für euch ja selbstverständlich, 3 Jahre daheim zu bleiben, davon ein Jahr Geld zu kriegen, und danach den Job problemlos wieder zu kriegen. Bei uns würde jeder mehr als nur laut herauslachen, wenn man mit diesem Vorschlag käme.
 
C

Benutzer

Gast
Erzähl das doch mal der schweizerischen Regierung. Ich glaube nicht, dass das auf Stufe Entscheidungsträger jemanden kratzt. Wie gesagt, anscheinend ist es für euch ja selbstverständlich, 3 Jahre daheim zu bleiben, davon ein Jahr Geld zu kriegen, und danach den Job problemlos wieder zu kriegen. Bei uns würde jeder mehr als nur laut herauslachen, wenn man mit diesem Vorschlag käme.

Was auch richtig so ist.

Da fehlt 1 Jahr ein arbeiter den man bezahhlen muss und danach muss man ihm nach 2 Jahren den Job zurückgeben?

Also bitte..
 

Benutzer54457 

Sehr bekannt hier
Und ja man kann Milch abpumpen, aber man kann auch eine Gummipuppe zum Sex verwenden. Ist halt nicht das selbe, irgendwas fehlt.

danke für den verweis auf die UNHCR. zum thema "irgendwas fehlt": die entwicklungspsychologie hätte bände darüber zu erzählen.
 

Benutzer32843 

Sehr bekannt hier
Schlussendlich kann aber die Entwicklungspsychologie auch nur Tendenzen aufzeigen. Wenn ich mich entschliesse Vollzeit zu arbeiten, genauso wie mein Mann, und dafür dann jeden Abend und jedes Wochenende meinem Kind widme, dann hat das Kind garantiert mehr davon als wenn ich aus lauter Frustration und Langeweile mein Kind vor dem TV parke und in Depressionen versinke.

Meine Mutter konnte mich und meine Schwestern kaum stillen, wir haben trotzdem eine sehr enge Beziehung. Auch über den frühen Kindergartenbesuch habe ich mich gefreut, wir waren sogar zweimal die Woche ganztags dort. Und ja, das hat sehr viel Spass gemacht!

Ich denke nicht dass ich zu Hause bleiben werde, weil ich sonst eine anständige Stelle wohl vergessen kann... in der Forschung wird das so nämlich nichts.

squarepusher schrieb:
du kannst nicht 40/h pro woche in einem fordernden beruf arbeiten und daneben ein kind kriegen.
Der Punkt ist doch: Warum können das so viele Männer ohne Probleme, aber ich als Frau soll das nicht können? Mein Vater arbeitet garantiert mehr als 40h die Woche und hat sich bestimmt nicht einmal die Frage gestellt.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren