Frage zu Rollstuhlfahrern

Benutzer36865 

Benutzer gesperrt
Bei mir in der Uni sehe ich immer wieder eine Rollstuhlfahrerin, die nicht völlig an den Rollstuhl "gefesselt" ist, sondern kurze Wege, etwa vom Rollstuhl zum Tisch in der Cafeteria, gehen kann. Weil ich da überhaupt keine Ahnung habe, frage ich mich, welche Krankheit denn wohl dazu führen kann, daß man zwar einen Rollstuhl braucht, aber nicht völlig hilflos ist. Bei einer Querschnittslähmung könnte man ja wohl auch nicht zwei bis drei Schritte laufen, oder? Kennt sich da jemand aus?
 

Benutzer7522  (34)

Sehr bekannt hier
Nun ja, es gibt Krankheiten die einen so schwächen dass man nicht dazu in der Lage ist weite! Strecken zu laufen und daher auf einen RS angewiesen ist..

mit Namen bzgl. Krankheiten kann ich jetzt nicht dienen..

vana
 

Benutzer10610 

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mit Namen bzgl. Krankheiten kann ich jetzt nicht dienen..

Eine von vielen Möglichkeiten kann z.B. MS (Multiple Sklerose) sein. Eine ehemalige Lehrerin von mir hat das und es gabt Tage, an denen sie normal laufen konnte (bzw zur Sicherheit Krücken dabei hatte) und Phasen (Schübe), in denen sie gar nicht ohne Rollstuhl auskommen konnte. Im Verlauf dieser Krankheit werden die Tage, an denen es nicht ohne Rollstuhl geht, dann meist immer mehr :geknickt:
 

Benutzer15049  (35)

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osteoporose kann auch ein grund sein, wobei sie dafür noch zu jung wäre.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich glaube, dass kann auch bei gewissen Arten einer Spina Bifida (umgangssprachlich "offener Rücken") auftreten.
 

Benutzer78483 

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Das kann auch bei einer ganz "normalen" Querschnittlähmung, bsp. durch Unfall, so sein. Je nach dem wie stark das Rückenmark geschädigt ist und auf welcher höhe sich die Verletzung befindet, ist es möglich, dass Querschnittgelähmte noch gehen können. Es gibt aber so unendlich viele Krankheiten, Geburtsgebrechen und Unfallverletzungen, die einen in den Rollstuhl bringen können. Wenn du es also genau wissen willst, musst du sie schon fragen :zwinker:
 

Benutzer46933  (41)

live und direkt
bei der schule, an der ich arbeite, gibts viele kinder, die den rolli nur für lange strecken brauchen. gibt viele verschiedene krankheiten, die verschiedene symptome aufweisen. bei ner spina bifida zb, dem sog. "offenen rücken" ist von der stelle abwärts, an der am wirbel der neuralrohrdefekt lokalisiert ist, meistens alles gelähmt, also betrifft es hauptsächlich die beine und meist auch innere organe, die da in den bereich fallen (nieren, blase, darm etc). bei der icp (infantilen cerebral parese), zu der zb die diparese, die hemiparese, die tetraparese zählen, gibts verschiedene arten der ausprägung. viele davon betroffene leute können mit stöcken oder nem rollator laufen, andere widerum können kürzere strecken ohne hilfsmittel laufen und manche brauchen immer nen rolli. kommt halt auf die schwere des muskelspastik (muskelverkürzung) an. dann gibts noch muskelatrophiker, deren muskeln also langsam "abbauen". jene können meist noch als kind völlig normal laufen und irgendwann gar nicht mehr.
so, nur ne kleine übersicht. :zwinker:
 

Benutzer40300 

Benutzer gesperrt
Auch ich nutze manchmal einen Rollstuhl. Man muß also nicht immer gleich völlig gehunfähig sein um sich da reinzusetzen. Bei bestimmten Voraussetzungen bringt der Rolli aber durchaus Vorteile, die Behinderten das Leben erleichtern, die nicht immer darauf angewiesen sind.
 
1 Monat(e) später

Benutzer84386 

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Ich kann wegen meiner Behinderung aufgrund eines Unfalles nicht gehen und bin voll auf den Rolli angewiesen.
 
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