Frage an die alleinstehenden Eltern von Euch

Benutzer99996  (51)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wie ist eure Ehrfahrung beim kennenlernen vom anderem Geschlecht....wie reagieren sie wenn ihr sagt das ihr ein Kind oder Kinder habt?Anfangs entspannt oder lassen sie sofort durchblicken das dann kein Interesse besteht?
 

Benutzer99306  (44)

Öfters im Forum
Also bei mir war das so:

Ich hab immer direkt gesagt, dass ich Kinder habe. Weil warum soll man was aufbauen, sich treffen evtl. verlieben und dann hat der andere überhaupt kein Bock auf Kinder... Ich möchte keinen typen haben, der keine lust auf Kinder hat, weil ich hab nunmal welche.
Ich hab mal nach einem ersten Date am nächsten Tag eine SMS geschrieben, dass es besser ist, wenn wir uns nicht mehr sehen, weil er beim ersten Date was davon erzählt hat das er gerne seine Ruhe braucht, stress so gut es geht umgeht usw.. Was soll ich mit so einem wenn ich 2 Kinder habe?? Es ist für mich sch... weil ich dann immer versuchen würde das Ruhe ist und kein Stress und er hat da überhaupt keine lust drauf...

Also ich hatte bisher nur 2 die in die engere Wahl kamen, der erste hat gesagt, dass es ihm überhaupt nix ausmacht, er hatte auch ein Kind
Der 2. dachte ich hätte 1 Kind, hab ihn aber direkt aufgeklärt, dass ich 2 habe.
Ich würde als Mutter immer SOFORT die Kinder erwähnen. Weil wenn er darauf keine lust hat, braucht man kein 2. Treffen mehr
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe zwar Kinder, bin aber nicht allein erziehend. Ich finde, ab einem gewissen Alter, sollte es eigentlich kein Problem mehr sein, wenn man als Single ein oder mehr Kinder hat. Es ist doch nur natürlich, dass man ab einem gewissen Alter auch Nachwuchs hat. Leider ist es in der "Praxis" wohl anders. Das finde ich traurig. Ich weiß aus meinem Umfeld, dass Alleinerziehende es oft schwer haben, einen neuen Partner zu finden. Und das selbst, wenn sie top aussehen und wirklich tolle Menschen sind.

Falls ich mal wieder alleine sein sollte, wäre mir eine Frau, die in meinem Alter ist und KEINE Kinder hat zunächst mal eher suspekt.
 

Benutzer99306  (44)

Öfters im Forum
Ganz genau: Finde ab 35 mal einen Mann der nicht geschieden ist oder Kinder hat. Das ist wirklich selten....

---------- Beitrag hinzugefügt um 21:28 -----------

Umgekehrt natürlich genauso
 

Benutzer29206  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe bislang immer schlechte Erfahrungen gemacht, als ich das erwähnt habe. In meinem Alter finden zuviele entweder den bloßen Gedanken an Kinder fremd genug, sich in ihrer Freiheit eingeschränkt zu fühlen oder sie möchten irgendwann jemanden finden, für den es auch das erste Mal ist. Andere Singlefrauen mit Kind(ern) in meiner Schicht gibt es schlicht nicht.
Deswegen habe ich zur Zeit Affären, in denen ich das nicht zur Sprache bringe. Es ist nicht immer einfach und erfordert einiges an organisierter Lügerei, aber das ist viel besser als gar nix.
 
V

Benutzer

Gast
Dumuzi, ich denke das ist in unserem Alter wirklich schwierig.
Ich habe keiner Kinder, aber wäre ich Single und auf der Suche nach einem Partner, käme für mich momentan auf gar keinen Fall ein Mann mit Kind in Frage.
Allerdings sieht es vielleicht wirklich anders aus, wenn man schon um die 40 ist.
Und die Frage ist halt auch, ob ein 40-Jähriger denn überhaupt eine so junge Partnerin will (die vielleicht Kindern eher abgeneigt ist), anstatt sich eine Frau im ählichen Alter zu suchen (die selbst schon viel im Leben erlebt hat, vielleicht selbst Kinder hat, vielleicht geschieden ist, oder vielleicht generell aufgeschlossener ist gegenüber Vätern).
 
D

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Gast
Dumuzi, ich denke das ist in unserem Alter wirklich schwierig.
Ich habe keiner Kinder, aber wäre ich Single und auf der Suche nach einem Partner, käme für mich momentan auf gar keinen Fall ein Mann mit Kind in Frage.
Allerdings sieht es vielleicht wirklich anders aus, wenn man schon um die 40 ist.
Und die Frage ist halt auch, ob ein 40-Jähriger denn überhaupt eine so junge Partnerin will (die vielleicht Kindern eher abgeneigt ist), anstatt sich eine Frau im ählichen Alter zu suchen (die selbst schon viel im Leben erlebt hat, vielleicht selbst Kinder hat, vielleicht geschieden ist, oder vielleicht generell aufgeschlossener ist gegenüber Vätern).

Na ja, nicht ganz so erfreulich waren meine Erfahrungen im Alter von 40 bei der Suche nach einer Partnerin. Auch wenn sie selber in dem Alter sind oder waren, die Kinder teilweise Erwachsen, so wollte die Mehrheit "nichts mit Kindern zu tun haben" - nicht "nochmal von vorne anfangen" - keine "Altlasten" usw.
Es war schon sehr erschreckend, wie denn Frauen reagiert haben, wenn ich von Anfang an gesagt habe, dass an erster Stelle die Kinder stehen und dann die Beziehung.
Viele wollten dann doch einen Mann für sich alleine, andere, die Kinder hatten, suchten "keinen Ersatzvati" und haben garnicht ernsthaft an eine Beziehung geglaubt, wollten sie doch nur "ihren Marktwert" abschätzen.

Ich habe großes Glück gehabt, aus vielleicht 30 EINE gefunden zu haben, die genauso dachte. Erst die Kinder, dann die Beziehung - aber trotzdem nicht allein.

Eine Frau in dem Alter OHNE Kind(er)? Nie im Leben. Ansprüche hatten sie, da wird jeder blass und Egoismus stand an erster Stelle.
Viele waren seit Jahren auf der Suche nach einer Beziehung, haben selber nicht mal eingesehen, dass sie mit ihrem Denken auch nie jemanden finden werden.
Die meisten mit Kinder wollten dann auch eine Beziehung die anders sei, als die vorherige und haben ihre Kinder verleugnet anstatt sie mit einzubeziehen.
Aus dem "Recht" nun endlich ein eigenständiges Leben mit Beziehung UND Kinder leben zu wollen und wieder lieben zu können, wurde ganz schnell ein böser Traum, indem sie sich vollkommen unnahbar gaben und abgekapselt hatten. Man wurde nur noch verglichen und so hingestellt, als habe man die eigene Vergangenheit nicht verarbeitet und "abgehakt".

Also, es ist wahrlich nicht einfach, so waren meine Erfahrungen.

Aber NIEMALS würde ich mein Kind verstecken oder gar verleugnen - wenn eine Beziehung, dann gemeinsam MIT Kind und Kindern, dann muss man eben zurückstecken - und nur um mit ner Frau ins Bett zu gehen - "Affairen haben" wie @Dumuzi ....ne, das hat kein Kind verdient, das ist egoistisch und damit stellst du dich auf die gleiche Stufe, wie die potentiellen Partner, denen du es anprangerst, sich in "ihrer Freiheit eingeschränkt zu fühlen...usw.",
was, wenn aus einer "Affaire" doch mehr wird....? Wie erklärst du deinem Kind, den Kindern, dass du sie vorher verschwiegen, ja verleugnet hast? Und wenn es auch nur dir selbst gegenüber ist?
Vergnügen ja, Affairen ja - aber kein Kind, keine Verantwortung - nicht dem Kind gegenüber und nicht der Partnerin gegenüber. So einfach ist das Leben nicht. Da ist es kein Wunder, wenn man Allein bleibt, und irgendwann genauso eine Frau sucht, die keine "Altlasten" mit sich rumschleppt. Und merkt, dass die schönste Zeit, die mit den Kindern, eigentlich vorbei ist, man sehr viel versäumt hat, auf der Suche nach einem Partner und Lebensgefährten.

Wenn jemand nicht bereit ist, mich so zu nehmen wie ich bin - als Vater und Alleinerziehender, der hat es auch nicht verdient, von mir gefickt zu werden - Ende Aus.

Die lange Suche hat sich gelohnt, nun sind die Kinder aus dem Haus, wir haben sie in den Vordergrund gestellt und wir beide - sowie auch die Kinder haben gelernt und haben in uns und untereinander viele Freunde innerhalb unserer Beziehung gefunden.
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Es war schon sehr erschreckend, wie denn Frauen reagiert haben, wenn ich von Anfang an gesagt habe, dass an erster Stelle die Kinder stehen und dann die Beziehung.
Das ist aber auch etwas, was fuer jemanden ohne Kinder sehr schwer emotional nachzuvollziehen ist. Ich hatte ja ein Jahr einen Partner mit 2 Kindern und habe schon vom Verstand her begriffen, dass die Kinder zuerst kommen, aber trotzdem hat es wahnsinnig weh getan immer nur das dritte Rad am Wagen zu sein, egal wie sehr man sich bemueht hat. Fuer den kinderlosen Teil kommt der Partner zuerst und man hat oft das Gefuehl viel mehr in die Beziehung zu investieren als man zurueck bekommt. Dazu kommen dann noch die ganzen Probleme mit Kindern, die nicht die eigenen sind und einen das spueren lassen, wenn sie schlecht drauf sind, eifersuechtigen Ex-Partnern, etc. Es ist auf jeden Fall sehr anstrengend und man muss jemanden schon sehr lieben um das mitzumachen. Ich wuerde mir das auch nur sehr ungern nochmal antun und denke, dass Partner, die beide Kinder haben besser zusammen passen.
 
D

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Gast
Off-Topic:

Das ist aber auch etwas, was fuer jemanden ohne Kinder sehr schwer emotional nachzuvollziehen ist. Ich hatte ja ein Jahr einen Partner mit 2 Kindern und habe schon vom Verstand her begriffen, dass die Kinder zuerst kommen, aber trotzdem hat es wahnsinnig weh getan immer nur das dritte Rad am Wagen zu sein, egal wie sehr man sich bemueht hat. Fuer den kinderlosen Teil kommt der Partner zuerst und man hat oft das Gefuehl viel mehr in die Beziehung zu investieren als man zurueck bekommt. Dazu kommen dann noch die ganzen Probleme mit Kindern, die nicht die eigenen sind und einen das spueren lassen, wenn sie schlecht drauf sind, eifersuechtigen Ex-Partnern, etc. Es ist auf jeden Fall sehr anstrengend und man muss jemanden schon sehr lieben um das mitzumachen. Ich wuerde mir das auch nur sehr ungern nochmal antun und denke, dass Partner, die beide Kinder haben besser zusammen passen.

Off-Topic:
Da gebe ich Dir auch Recht. Keine Frage. Es ist Beides schwer, darum hat sich die Suche auch lange hingezogen und es hat gedauert, bis ich jemanden gefunden habe, bei dem ich das Gefühl hatte, dass es klappen könnte. Kinder sind Hauptstreitthema No 1, auch bei oder innerhalb einer Ehe. Dann noch mit den eigenen UND den Kindern "anderer" klar zu kommen, noch weitaus schwieriger. Und ich habe ja auch geschrieben, dass JEDER das Recht auf eine (funktionierende, Neue) Partnerschaft hat, nur müssen sie mit einbezogen werden. Wenn ich aber nicht bereit bin, zu meinen eigenen Kindern zu stehen, ihnen Vorbild sein kann im Zusammenleben und mit den Lösen von Konflikten einer Partnerschaft - dann stimmt etwas nicht und dann bin ich nicht bereit, eine Beziehung anzustreben oder die Kinder für einen Anderen Partner hinten anstehen zu lassen. Das Schlimmste ist es ja, mir das Recht auf eine Partnerin zu nehmen, indem ich den Kindern das Recht ihrer Existenz abspreche. Das hat niemand verdient, und so würde ich lieber alleine bleiben, als so vorzugehen oder die Kinder meiner "Bekanntschaft" abzulehnen oder nicht anzunehmen. Ich war wirklich sehr, sehr erstaunt und erschrocken, wie manche über Kinder (auch die Eigenen) gestanden sind - und nur von sich und ihrem Leben überzeugt waren und geredet haben. Das war schon manches mal ekelhaft. Selbst der Satz "ich habe, als ich jung war einen "Fehler" gemacht" - sie mit dem "Fehler" das Kind meinten und auch so gehandelt haben, ließ mich manchen Kontakt abbrechen.
 

Benutzer80380 

Verbringt hier viel Zeit
wobei ich noch denke, dass man dabei zwischen Mann und Frau unterscheiden muss. Frauen haben generell eher mehr Schwierigkeiten, fremde Kinder zu akzeptieren, als es bei den Männern der Fall ist
 

Benutzer99814  (48)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich bin alleinerziehend und ich musste mir schon die übelsten Dinge anhören von Männern...!!!:rolleyes:
Jedoch hatte ich auch 2 lange Beziehungen, der eine wollte mit Macht nicht nur mein Kind erziehen, sondern auch mich...:ratlos:
Und der andere hat sich rein garnicht für mein Kind interessiert, seine Aussagen waren immer, er könne nicht mit Kindern umgehen.
Wir haben auch nie zusammen gewohnt, vorallem deshalb, weil mein Kind bei mir immer an erster Stelle stand.

Ich denke ob mit oder ohne Kind, ab 35 ist es so oder so arg schwer einen Partner zu finden.

Und auch ich würde niemals mein Kind verleugnen oder verstecken, wenn mein Kind nicht akzeptiert wird, darf der Mann gerne durch das Loch gehen was der Zimmermann gelassen hat.
 

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Frauen haben generell eher mehr Schwierigkeiten, fremde Kinder zu akzeptieren, als es bei den Männern der Fall ist
Dann guck mal in die Nachrichten, wenn mal wieder ein Kind totgeschüttelt wurde. Das sind fast immer die Lebensgefährten der Mutter, nicht die Väter. Klar, das ist ein extremes Beispiel, aber ich denke, dass viele Männer auch extreme Probleme mit Kindern haben, die ein "fremder Mann" mit - jetzt- ihrer Frau gezeugt hat.


Es war schon sehr erschreckend, wie denn Frauen reagiert haben, wenn ich von Anfang an gesagt habe, dass an erster Stelle die Kinder stehen und dann die Beziehung.
Das würde mich als kinderlose Frau aber auch stören. Für mich gäbe es da keine Rangliste, sondern Beziehung und Kinder sind doch etwas Unterschiedliches, die ihren jeweils eigenen Platz haben. Da gibts doch kein "wichtiger" und "unwichtiger"?

Ich kann aber generell schon verstehen, dass viele Leute in meinem Alter damit ein Problem haben. Da hängt dann ja nicht nur ein Kind mit dran, sondern eben auch die Exfreundin als Mutter, und die möchte man ja meistens eher ungern in der eigenen Beziehung mitmischen lassen. Generell wäre es aber für mich kein Hinderungsgrund, sofern das organisatorisch klappt und ich als Freundin immer noch das Gefühl habe, soviel zu investieren, wie ich zurückbekomme - nicht zeitlich, aber von den Gefühlen her.

Wenn es um die Frage der Wichtigkeit geht, hätte ich keine Lust, in einen Konkurrenzkampf mit einem Kind zu treten - von daher wäre für mich Grundvoraussetzung, dass mein Partner beides trennen kann und nicht alles in einen Topf schmeißt. Ich sehe das in meiner Familie, wo 2 Leute mit Kindern geheiratet haben - dieser ewige "Mein Kind - Dein Kind"-Kleinkrieg zerstört die Beziehung langsam, aber stetig, und die Kinder tragen durch Konkurrenzkampf und "Dein Kind darf aber auch, wieso darf ich nicht?" noch prima dazu bei. Die beiden schaffen es definitiv nicht, ihre Paarebene ein bisschen getrennt von den Querelen der Kinder laufen zu lassen - klar, das ist schwierig, aber ich denke, dass es notwendig ist, damit das funktioniert.
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
ich habs immer gleich gesagt und eigentlich keine probleme gehabt.
den liebsten (der nicht vater meines kindes is) hats nie gestört. meine beiden männer sind ein herz und eine seele.
 

Benutzer99996  (51)

Sorgt für Gesprächsstoff
Mit soviel Dikussionsstoff hab ich gar nicht gerechnet...aber schön verschiedene Meinungen zu lesen....meine Kinder stehen auch an erster Stelle,genauso wie die Kinder meiner Partnerin bei Ihr an erster Stelle stehen sollten!!!Ich fürchte nur das es doch sehr schwierig sein wird jemanden zu finden der sich darauf einlässt...zumal ja anscheinend sehr oft immer wieder die selben Probleme auftauchen...kann da ein Lied von singen...hab aber daraus auch etwas gelernt....die Beziehung zur Mutter kann nur dann auf Dauer funktionieren wenn man Ihrem Kind gegenüber genauso viel Gefühl und Zuwewndung zeigt.Das war bei mir auch nicht das Problem...eher die Mütter meiner Kinder,die sich allzuoft noch in mein Leben über die Kinder einmischen....sprich Urlaubsplanung durcheinander bringen weil der Jüngste dann doch nicht kommen durfte...sich nicht an Absprachen halten und es mir nicht gönnen mit den Kindern und der neuen Partnerin glücklich zu sein...hat wohl auch was mit Eifersucht zu tun wenn die Kinder gerne zum Vater gehen und gut über die Freundin sprechen.
Nichtsdestotrotz ist es daran gescheitert das die Mütter einfach zu viel Einfluss auf unser Leben hatten....das ist auch der Punkt wo ich dran arbeiten muss...getrennt ist getrennt...und jedes Elternteil sollte dem anderem sein Glück gönnen und so viel Vertrauen haben um zu wissen das die Kinder gut aufgehoben sind!
Mit an erster Stelle stehen mein ich jetzt aber nicht das ich meine Freundin hinten anstellen würde wenn die Kinder da sind,sondern ich mich für meine Kinder entscheiden würde wenn die Partnerin nicht mit Ihnen klar kommen würde!Ich denke in einer gut funktionierenden Partnerschaft kommt diese Problem aber erst gar nicht auf....Ich habs immer genossen wenn meine Kinder gesehen haben wenn wir uns küssen und händchen haltend laufen...gab ihnen das Gefühl der Sicherheit...zumal Kinder viel zu oft mitbekommen wenn Erwachsene sich streiten!
 

Benutzer29206  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke, dass der Gedanke, Kinder seien etwas Fremdes, mit dem man nicht umgehen könnte, viel leichter aus der Welt zu schaffen als der wie auch immer geartete Kontakt zur Mutter und Ex. Für die neue Partnerin ist das vielleicht sogar einfacher, wenn sich dieser Kontakt auf das Nötigste reduziert und so "klare Fronten" bestehen, aber für die Kinder halte ich das oft nicht unbedingt fürs Gelbe vom Ei. Man kann natürlich sagen, dass jemand, der hinter meinen Kindern immer den drohenden Schatten ihrer Mutter sieht, kein richtiger Partner für mich ist, aber diesem Thread ist ja eine Sache gemeinsam, nämlich der große Mangel an potentiellen Partnern.

Und deswegen bin ich auch mit dir, donmartin, nicht einverstanden. Natürlich kann ich ehrlich und bierernst alles auf den Tisch legen, aber mit so einer Haltung komme ich nirgendwo hin, das habe ich schon hinter mir. Ich achte darauf, dass Affären auch Affären bleiben, meinem Kind gegenüber muss ich so etwas nicht verheimlichen, denn nicht jede Frau, mit der ich zu tun habe, ist für ihn ein Mutterersatz, er hat nämlich schon eine. Für mich ist es wichtig, auch meinem Umfeld das Gefühl geben zu können, dass man Kinder und Spaß gleichzeitig haben kann, statt dieses Stereotyp vom Leben, das sich nur noch ums Kind dreht, zu bestätigen und einen Graben zwischen sich und allen anderen aufzureißen. Natürlich gibt es überall Abstriche, aber eben überall, auch beim Kind, und das ist auch gut so.
 

Benutzer99306  (44)

Öfters im Forum
@ Hexe13: Die Kinder gehen einem Partner IMMER vor. Wenn man sich zwischen Partner und Kindern entscheiden muss zieht leider immer der Partner den kürzeren.
Allergings dürfte klar sein, dass die Beziehung super verläuft. D.h. er muss die Frau von ganzem Herzen lieben und respektieren, ich denke dann kommt die Frage garnicht auf, wer wichtiger ist.
Ich glaub man sagt, dass sie Kinder an erster Stelle stehen um direkt zu sagen, wie wichtig es einem ist, dass der Mann, wenn er sich auf mich einlässt voll und ganz auf die Kinder einlässt... um nicht hinterher anzukommen und sagt er kommt nicht damit klar....
 

Benutzer29410 

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Es war schon sehr erschreckend, wie denn Frauen reagiert haben, wenn ich von Anfang an gesagt habe, dass an erster Stelle die Kinder stehen und dann die Beziehung.

Mit solchen Aussagen komme ich auch nicht klar. Wie soll sich das denn äußern? Wird immer das gemacht, was das Kind will, ohne Rücksicht auf die Frau? Hat das Kind bei Streitigkeiten immer recht? Lässt der Vater jede andere Beschäftigung sofort stehen und liegen, wenn das Kind jetzt genau in diesem Momemt mit ihm spielen will?
Ist die Frau nur Unterhaltungsgeisha und Betthäschen wenn das Kind schläft und den Rest des Tages Nanny, Haushälterin, Köchin und Wohnungsdekoration und darf gerade noch auf dem Spielplatz mit der Fanta hinter dem Kind herlaufen und hat sonst kein Anrecht auf gemeinsame Aktivitäten mit dem Mann?

Wenn das der obige Ausspruch bedeutet, dann würde ich mich auch freundlich zurückziehen. Ein solches Familienkonstrukt schwebt mir auch nicht mit eigenen Kindern vor. Jedes Eltern- und Erziehungsbuch betont die Wichtigkeit von elterlichen Paaraktivitäten, die regelmäßig bewusst nur zu zweit genossen werden sollen, aus gutem Grund: glückliche Beziehung --> glückliche Eltern --> glückliche Kinder. Wieviele Ehen und Familien zerbrechen, weil beide die Beziehunhgspflege hintanstellen und nur noch das Kind beglucken....

Sollte der obige Ausspruch jedoch nur das Selbstverständliche bedeuten, dass das Kind mit seinen Bedürfnissen ernstgenommen wird und ein harmonisches Familienleben, bei dem jeder (auch die Freundin) zu seinem Recht kommt und sich anerkannt und geborgen fühlt, angestrebt wird, dann fände ich das ok, wenn auch falsch ausgedrückt.

Für meinen Freund waren sein Sohn und ich immer beide Teile seines Universums aus Liebe (das sich ja jetzt noch erweitert), in dem keiner vor oder hinter dem anderen stand oder steht. So hatte ich auch nie Grund, eifersüchtig auf das Kind zu sein, oder mich hintangesetzt zu fühlen, was ich bei einem Mann, für den sein Kind vor allem kommt und über allem steht, sicher fühlen und unglücklich sein würde, was dann sicherlich auch die Beziehung und die Beziehung zu dem Kind belasten würde.

Ich glaub man sagt, dass sie Kinder an erster Stelle stehen um direkt zu sagen, wie wichtig es einem ist, dass der Mann, wenn er sich auf mich einlässt voll und ganz auf die Kinder einlässt... um nicht hinterher anzukommen und sagt er kommt nicht damit klar....

Naja, dann müsste ich auch immer gleich sagen, dass mein Hund an erster Stelle für mich kommt, und dann die Beziehung, damit der Kerl nicht etwa denkt ich würde mein Schatzilein für ihn ins Tierheim bringen. ;-)
Das mü+sste ich mal in mein Facebookprofil schreiben *kicher*
 

Benutzer75021 

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Off-Topic:

Das ist aber auch etwas, was fuer jemanden ohne Kinder sehr schwer emotional nachzuvollziehen ist. Ich hatte ja ein Jahr einen Partner mit 2 Kindern und habe schon vom Verstand her begriffen, dass die Kinder zuerst kommen, aber trotzdem hat es wahnsinnig weh getan immer nur das dritte Rad am Wagen zu sein, egal wie sehr man sich bemueht hat. Fuer den kinderlosen Teil kommt der Partner zuerst und man hat oft das Gefuehl viel mehr in die Beziehung zu investieren als man zurueck bekommt. Dazu kommen dann noch die ganzen Probleme mit Kindern, die nicht die eigenen sind und einen das spueren lassen, wenn sie schlecht drauf sind, eifersuechtigen Ex-Partnern, etc. Es ist auf jeden Fall sehr anstrengend und man muss jemanden schon sehr lieben um das mitzumachen. Ich wuerde mir das auch nur sehr ungern nochmal antun und denke, dass Partner, die beide Kinder haben besser zusammen passen.

Ich find es schön, das du das schreibst. Hab Pipi in den Augen, denn mein Freund muss sich Anfangs ähnlich gefühlt haben.

Ich habe jedoch NIE gesagt oder gezeigt das die Kinder mir wichtiger sind als er, das würde auch nicht stimmen.
Die Beziehung zu meinen Kindern und die Liebe zu ihnen ist eine ganz andere als die zum Partner.
Natürlich liebe ich meine Kinder, aber nicht mehr oder weniger als ihn. Ich stand von Anfang an hinter ihm wenn eins der Kids sagte "DU hast uns nix zu sagen, du bist nicht unser Papa!"
Das tat ihm immer weh und mir verdammt leid. Kinder können echt grausam ehrlich sein.
Für mich war klar, das auch ich ein Recht auf Privatleben und Beziehung habe und das meine Kinder sich damit anfreunden müssen. Eifersüchteleien Richtung Partner gab es bisher auch noch nicht bei uns.
Ich habe meinem Freund auch direkt die Chance gegeben sich in unser Familienleben zu integrieren-hab ihn machen lassen.
Ich glaube das war auch ganz gut so, denn er fühlt sich nicht als "Fremdkörper". Jetzt ja eh nicht mehr.
Ich denke unser gemeinsames Kind schweißt uns noch enger zusammen und wie gesagt: die Liebe zu Kindern ist mit der Liebe zum Partner nicht vergleichbar. Ich würde sie jedoch auf eine Stufe stellen und nicht die Kinder auf den Thron setzen.

Zum Thema:

Für mich war es sehr schwierig den richtigen Mann zu finden.
Ich habe immer von Anfang an gesagt das ich 2 Kinder habe und geschieden bin, aber ich war halt sehr jung damals (24 bei der Trennung) und das schreckt die Männer in meinem Alter wohl auch ab.
Mit 27 lernte ich meinen jetzigen Freund kennen, habe aber auch nicht 3 Jahre gesucht sondern einfach locker gedatet. Klar waren da auch ein paar Reinfälle zwischen, aber das gehört dazu.

Piratin: wie so oft doppel :jaa:
Ich sehe das genauso.
 

Benutzer29410 

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Ich denke unser gemeinsames Kind schweißt uns noch enger zusammen und wie gesagt: die Liebe zu Kindern ist mit der Liebe zum Partner nicht vergleichbar. Ich würde sie jedoch auf eine Stufe stellen und nicht die Kinder auf den Thron setzen.

Das finde ich sehr schön gesagt. Und so sehr ich mich auf unser gemeinsames Kind freue, bin ioch auch nicht der Meinung dass der Nachwuchs auf einem Thron über allem anderen sitzen soll. Fröhliches, liebevolles Familienleben- ja, Kind über allem und allen anderen - nein. Das wäre ja auch ungerecht den größeren Kindern (in unserem Fall dem Sohn meines Freundes) gegenüber, wenn jetzt nur noch das Baby das Epizentrum aller Relevanz wäre.
 

Benutzer20579  (37)

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Die Kinder gehen einem Partner IMMER vor. Wenn man sich zwischen Partner und Kindern entscheiden muss zieht leider immer der Partner den kürzeren.
Kann ja sein, dass du das so handhabst, ich finde es einem potentiellen Partner gegenüber aber schon unfair. Das heißt nicht, dass man die Kinder gleich vernachlässigen soll, aber wer mit solchen Aussagen niemanden findet, darf sich nicht wundern.

Für mich muss jedenfalls Platz für beides sein, für Kinder und Partner. Das ist in meinen Augen kein Alternativverhältnis oder eine Treppe, wo einer oben sitzt und einer unten. Kein Wunder, dass man damit potentielle Partner abschreckt! Wie soll derjenige sich denn fühlen, wenn es ab dem 1. Tag heißt, dass er die Nummer 2 ist?

Für mich sind das einfach zwei unterschiedliche Fächer, das eine und das andere müssen nicht gegeneinander abgewogen werden.
 
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