Formulierungshilfe

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Guten Abend liebe Community,

seit mehreren Monaten bin ich von meiner Ex getrennt.

Jetzt ist nach einigen Monaten wieder Pause, jetzt kam mir der Gedanke, mich bei ihr zu entschuldigen, denn die Beziehung ist wegen mir in die Brüche gegangen.
Ich hatte mit ihr vor der Beziehung ein gutes Verhältnis gehabt und auch innerhalb, deshalb denke ich, dass dieser Anstand angebracht wäre. Zwar ein wenig spät oder auch schon zu spät, aber dennoch.

Ich habe soweit so gut bisher alles runtergeschrieben, was mir dazu einfiel. Bei einer Formulierung bzw. einem Satz bin ich mir jedoch Unsicher, ob es nicht wieder etwas bei ihr aufreißen könnte.

Es geht mir im ersten Sinne darum, mich bei ihr zu Entschuldigen.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Ich versteh den Satz grammatikalisch nicht. :ratlos:
Es ist alles so passiert, weil ich Angst hatte dich zu verlieren, aber hätte kein Recht gehabt bei dir Angst zu haben, nach allem was du für mich getan hast. Es tut mir aufrichtig Leid, was passiert ist.
Fehlt da ein "Ich"?
Und muss es nicht "hatte" heißen?

Was genau willst du mit dem Brief bezwecken?
Dass sie dich zurück nimmt?
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke, habe es geändert.

Der Brief hilft mir dabei, damit besser abschließen zu können.
Wir beide hatten immer ein gutes Verhältnis zueinander, und das was ich gemacht habe, dass die Beziehung zu Ende ging, war nicht ganz in Ordnung. Es ist nunmal mein Anstand, mich für meine Fehler zu entschuldigen.

Der Brief enthält nicht Hauptsächlich den Sinn, dass sie mich wieder zurücknimmt, aber auch ob es diese Möglichkeit gebe, weil viel Zeit vergangen ist, ich über mich und mein Handeln nachdenken konnte und ich daraus gelernt habe.
 

Benutzer98042 

Verbringt hier viel Zeit
Falls ich den Satz richtig verstanden habe, würde ich ihn so umstellen:

"Es ist alles aus Angst passiert dich zu verlieren. Im Nachhinein hatte ich kein Recht dazu diese Angst zu haben, nach allem was du für mich getan hast. Es tut mir aufrichtig Leid, was passiert ist."


Es wäre allerdings nicht schlecht den Rest dazu zu lesen.
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
So, bis auf den kleinen Anfang hab ich alles mal abgetippt:

"
Es war nicht die beste Art, dass ich damals so aufgetaucht bin. Ich wollte keine Probleme bereiten.

Ich habe dir damals Unrecht getan und war mir damals schon dessen bewusst.
Ich wollte mich bei dir Entschuldigen, wollte um dich kämpfen, hatte Angst dass du in etwas negatives fällst. Es war nicht die beste Art, wie ich es gemacht habe, es war aufdringlich wie ich im nachhinein merkte. Ich bin auf keine dieser Aktionen stolz.

Es ist damals alles aus Angst passiert dich zu verlieren. Dabei hätte ich bei dir diese Angst nicht haben dürfen, nach allem was du für mich getan hast.

Monatelang habe ich mich nicht gemeldet, nicht weil du mir egal geworden bist, sondern weil ich nicht mehr wusste was zu tun ist. Bis in dieses Jahr habe ich mir Vorwürfe und Sorgen um dich gemacht, dass vielleicht etwas passiert ist von dem ich nicht wissen sollte, weil ich sonst Schuldgefühle bekäme.

Von meiner letzten Aktion bin ich auch nicht Stolz. Ich weiß, ich hätte es nicht machen dürfen. Ich hatte in dem Moment großen Zorn auf dich, diese langen Sorgen haben sich in gewaltige Wut gewandelt. Ich wieß, dass ich dich auch dazu provoziert habe.

Es war falsch, dass ich über gewisse Grenzen gegangen bin.

Für dich muss ich wohl der meistgehasste Mensch auf der Welt sein.

Ich hatte viel Zeit zum nachdenken, habe einige Lektionen gelernt, die ich mit in mein Leben nehmen werde.

Ich hasse mich dafür, was ich getan habe.

*Name*, es tut mir aufrichtig vom ganzen Herzen Leid was passiert ist.

Vielleicht bin ich ganz Tod für dich, dass du nicht ernst nimmst, was ich dir gleich schreibe oder du weißt noch was ich für ein Mensch vor und in unserer Beziehung war.

Ich freue mich für dich, wenn du glücklich bist.

Ich hatte immer als Ziel, dir das Leben zu geben was du immer wolltest, weil ich mir das als Kind schon immer für meine eigene Familie wünsche.

Ich wollte das du glücklich bist, danke für deine Worte die du mir immer gesagt hast.

Du wirst dein Glück finden.

Keine Ahnung warum du immer meintest, dass du später eine schlechte Mutter für deine eigenen Kinder sein wirst; es ist normal wenn Eltern mal streng sind, deine Kinder werden dich als eine liebevolle Mutter haben.

Hass dich nicht dafür, dass du bist wie du bist.

Gib nicht auf, halt an deinen Träumen fest, Zweifel nicht an dir selbst, du schaffst das.

*name*, es tut mir aufrichtig Leid, ich bereue es vom ganzen Herzen.
Ich wünsche dir nur das Beste für deinen Lebensweg.
"

Wäre für Korrekturen bzw. weitere Ideen sehr dankbar.
 

Benutzer77857 

Meistens hier zu finden
Ich habe versucht postiv zu formulieren. Hass ist ein dermaßen negatives Wort... ich habe das durch das Wort Liebe ersetzt - und die Aussage ist die selbe, nur hübscher finde ich. Wichtig für dich: erwarte dir nichts aufgrund dieses Briefes. Ich weiß nicht, was du verbockt hast aber es kann sein, dass sie sich nicht darauf (oder jeden anderen Brief von dir) meldet. Das ist aber egal, ich finde den Brief gut, du hast dich wohl zum Positiven verändert und scheinst ihr von Herzen alles Gute zu wünschen.
Sexy wäre es diesen Brief mit der Hand zu schreiben!

LG

==========

Ich habe Dir damals unrecht (wird in diesem Fall klein geschrieben) getan und war mir schon damals dessen bewusst - das war kein feines Verhalten von mir.

Ich wollte mich bei Dir entschuldigen, wollte um Dich kämpfen, hatte Angst dass Du das negativ auffasst. Es war nicht sonderlich glücklich, wie ich es gemacht habe, es war aufdringlich, das habe ich später gemerkt... ich bin auf keine dieser Aktionen stolz. Es ist seinerzeit einiges aus Angst passiert, weil ich Dich nicht verlieren wollte aber nach allem, was du für mich getan hast, hätte ich diese Angst gar nicht haben dürfen - es war einfach so.

Wie du weißt, habe ich mich monatelang nicht gemeldet. Nicht, weil du mir egal geworden bist, sondern weil ich nicht mehr wusste, was zu tun ist. Bis heute habe ich mir Vorwürfe gemacht und war in Sorge um Dich.

Auf meine letzte Aktion bin ich auch nicht stolz. Ich weiß, ich hätte das nicht machen dürfen aber ich kann es nicht ungeschehen machen, ich kann es zukünftig nur besser machen. Ich hatte in dem Moment großen Zorn auf Dich, diese ganzen Sorgen haben sich in gewaltige Wut verwandelt. Ich weiß auch, dass ich Dich provoziert habe und es war falsch, dass ich gewisse Grenzen überschritten habe.

Ich hoffe, dass Du keinen Hass für mich empfindest und Du kannst Dir sicher sein, dass ich mir viel Zeit genommen habe um nachzudenken. Ich habe einige Lektionen gelernt, ich habe das Gelernte in mein Lebern eingebaut, ich will und werde nicht mehr so wie früher sein.

Was ich seinerzeit getan habe, tut mir selbst sehr weh, es tut mir wirklich leid.
*Name*, es tut mir aufrichtig und von ganzem Herzen leid, was passiert ist - ich hoffe, dass du mir verzeihen kannst.

Vielleicht bin ich schon in Vergessenheit geraten aber Du kannst mir glauben wenn ich Dir sage, dass ich mich sehr für Dich freuen würde, wenns Dir gut geht.
Eines meiner Ziele für Dich und mich war auch jenes, Dir das Leben zu geben das Du immer wolltest. Auch, weil ich mir das schon als Kind immer für meine eigene Familie gewünscht habe.

Ich wollte, dass Du glücklich bist, ich danke Dir für Deine Worte, die mich immer aufgebaut haben.
Du wirst Dein Glück finden oder hast es schon gefunden, da bin ich mir ganz sicher.

Keine Ahnung warum Du immer meintest, dass Du später eine schlechte Mutter für deine eigenen Kinder sein wirst; es ist normal wenn Eltern mal streng sind, Deine Kinder werden in Dir eine liebevolle Mutter haben.

Liebe dich dafür, dass du bist wie du bist und halt an Deinen Träumen fest, Du schaffst das.

*name*, es tut mir aufrichtig deid, ich bereue die Vergangenheit von ganzem Herzen.
Ich wünsche Dir nur das Beste für deinen Lebensweg.
"
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Wow, Danke für diese umwerfende Überarbeitung!

Ich erwarte nicht, dass sie sich deswegen bei mir meldet. Der Brief hat für mich eher den Zweck, mich bei ihr zu Entschuldigen, dass ich meine Fehler eingesehen habe und ihr damit evtl. zeigen kann, dass sich bei mir etwas geändert hat. Es ist schließlich ganz ihre Entscheidung, was für Entschlüsse sie daraus zieht und mit wem sie zusammen kommt.

Der Brief wird natürlich mit Hand geschrieben, macht ja das Persönliche aus, als wenn es ein getippter wäre.


Nur eine Stelle könnte von ihr Missverstanden werden:
"Liebe dich dafür, dass du bist wie du bist und halt an Deinen Träumen fest, Du schaffst das."

Hier könnte sie doch denken, dass am Anfang ein "Ich" fehlt und es dann in derart Interpretieren, dass ich ihr immer noch hinterherlaufen würde bzw. wieder? Oder nicht? Bin mir da unsicher.

Würde mich über weitere Anregungen sowie Feedback freuen!
 

Benutzer77857 

Meistens hier zu finden
Also an das habe ich gar nicht gedacht aber hey: je mehr Interpretation möglich ist, desto besser. Warum? Weil sie drüber nachdenken wird - und das willst du ja auch (irgendwie) erreichen.

Finde es gut, dass du dich entschuldigst - ist ein feiner Zug :zwinker:
 

Benutzer98976 

Sehr bekannt hier
Finde, rough_rider hat das 1A gemacht. Das Einzige, was ich eventuell noch verbessern würde, wäre die 'Dopplung' an manchen Stellen. Daher würde ich

Was ich seinerzeit getan habe, tut mir selbst sehr weh, es tut mir wirklich leid.
*Name*, es tut mir aufrichtig und von ganzem Herzen leid, was passiert ist - ich hoffe, dass du mir verzeihen kannst.
zu
Was ich seinerzeit getan habe, tut mir selbst sehr weh, es tut mir wirklich leid.
*Name* ich hoffe, dass du mir verzeihen kannst.
umformulieren.

Und
*name*, es tut mir aufrichtig deid, ich bereue die Vergangenheit von ganzem Herzen.
Ich wünsche Dir nur das Beste für deinen Lebensweg.
umformulieren zu
*name*, ich wünsche Dir nur das Beste für deinen Lebensweg.

Dass Du es aufrichtig bereust hast Du ja schon mehrmals gesagt und es geht auch aus der Aktion als solcher hervor, Dein Brief ist ja Ausdruck Deines Bereuens. Daher würde ich es nicht zu oft schreiben, ist in meinen Augen eleganter.
Ansonsten finde ich, dass Dein Brief inhaltlich wirklich ganz ganz klasse ist. Viele betteln dann in ihrem Brief nochmals um eine Chance und versauen so den Edelmut des Grundgedankens, den Anderen um Verzeihung zu bitten. Denn damit bringen sie wieder egoistisch ihre eigenen Gefühle&Wünsche mit ins Spiel, statt, wie es bei einer Entschuldigung sein sollte, die Gefühle des Gegenüber zu würdigen.

Doch Deine Entschuldigung ist aufrichtig. Find ich sehr schön :smile:
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Und wieder Danke.

Meiner Meinung nach ist Betteln um eine zweite Chance erniedrigend. Ein Zeichen für Schwäche und wohl auch eher dafür, dass man nicht an sich selbst gearbeitet hat und jemanden zum klammern braucht.

Ich weiß, dass ich Schuld an der Situation habe bzw. was damals passiert ist und darum wäre jegliche Art von Betteln...einfach Respektlos, es wäre Unreif und würde wahrscheinlich zeigen "Hey, bei mir hat sich absolut nichts getan!"...
Es ist viel Zeit vergangen, in der ich über mich nachdenken konnte und das was damals war. Mit einer Entschuldigung bei ihr habe ich mir wirklich sehr viel Zeit gelassen.

Über weiteres Feedback sowie Anregungen würde ich mich freuen.
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Eine Frage noch:

Wäre es in Ordnung, wenn ich dem Brief noch etwas Beilege? Also ein kleiner Gegenstand(Stofftier) den ich von ihr bekommen habe...
Erinnerungen habe ich genug an sie.
Wegwerfen möchte ich es nicht, aber widerrum möchte ich es wohl nicht noch Jahrelang bei mir haben.

Oder würde sie sich dadurch verletzt fühlen, dass ich ihr jetzt das zurückschicke, was sie mir mal geschenkt hat?
 

Benutzer97891 

Öfters im Forum
Zu der letzten Frage. Also ich würde mich verletzt fühlen wenn ich sowas zurück bekommen würde. Bin aber was sowas angeht auch eher sensibel veranlagt ;-)

Anscheinend finden die meisten es hier ja gut, dass du so allgemein schreibst. Aber ich finde so ziehst du dich ein bisschen aus der Affäre und der Brief wirkt etwas schwammig, da du immer nur schreibst "was ich getan/verbockt habe". Ich weiß ja nicht was das für Dinge waren, aber wenn es bspw. eine besonders gravierende Tat war, würde ich die auch beim Namen nennen und mich explizit dafür entschuldigen. Das wirkt in meinen Augen aufrichtiger.

Aber ist nur mein Geschmack :smile2:
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich bin mir Unsicher, was das anbelangt. Ich habe ihr auch Sachen geschenkt, nur kann ich nicht nachvollziehen, wie ich darauf reagieren würde. Weil zum einen, hatte man ja eine schöne Zeit mit diesem Menschen und zum anderen ist es ein Zeichen würde die Trennung, also dass man sich komplett lösen will.

Als die Trennung frisch war, konnte ich dieses Stofftier gar nicht sehen ohne gleich in alle möglichen Erinnerung zu fallen und in Tränen auszubrechen.
Jetzt z. B. schau ich es an, erinner mich kurz an die schöne Zeit und dann verschwindet es wieder in den Schuhkarton unter meinem Bett.

Ich danke dir für deine Meinung. Als ich den Brief geschrieben habe, bin ich aus folgendem Grund nicht genauer darauf eingegangen, was passiert ist:
Weil es zu einem, eine schlechte Erinnerung ist und irgendwie dann auch zeigt, dass man da noch hinterher hängt bzw. der Trennung hinterher trauert.

Es ist nicht so, dass ich nicht zu dem stehe, was ich getan habe. Nur ob man das wieder genau erwähnen muss? Ich denke hierbei nicht an mich, so sehr es auch danach klingt, aber muss ich ihr diese Erinnerungen wieder ganz genau hervorrufen?

Bei aufrichtigen Entschuldigungen find ich es auch immer schön, wenn der Fehler explizit genannt wird.
 

Benutzer96742  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde es sehr aufrichtig von dir dich bei ihr zu entschuldigen..
Ich denke, dass wird sie zu schätzen wissen..
Ich würde nicht ihr das Stofftier zurück schicken, da es dann nach einer eindeutigen Lösung von ihr aussieht.
Das ist aber ja gar nicht dein Ziel.. Du möchtest sie ja schon wieder zurück gewinnen..
ich bin sehr auf ihre Reaktion gespannt also halte uns auf den neusten Stand :smile2:
Viel Erfolg
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Zurück gewinnen wäre wirklich schön, wenn es damit klappen würde...

Nur nach fast 9 Monaten Trennung, kommt dies hier vielleicht ein wenig zu spät...

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Brief wird erst kommende Woche entgültig geschrieben, von daher wäre ich für weiteres Feedback und Anregungen dankbar.
 

Benutzer77857 

Meistens hier zu finden
Zurück gewinnen wäre wirklich schön, wenn es damit klappen würde...

Nur nach fast 9 Monaten Trennung, kommt dies hier vielleicht ein wenig zu spät...

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Brief wird erst kommende Woche entgültig geschrieben, von daher wäre ich für weiteres Feedback und Anregungen dankbar.

1.) je weniger erwartungshaltung du hast, desto weniger kannst du enttäuscht werden. geh vom "worst case" aus: sie meldet sich daraufhin gar nicht.

2.) weiteres feedback: du brauchst nicht für jeden schritt ein anonymes internetforum. die idee mit dem brief war von DIR und die message darin ebenfalls. also geh deinen eigenen weg und mach eigene erfahrungen.

3.) dadurch wirst du dich weiterentwickeln und ganz ehrlich: ein schuldeingeständnis is ne tolle weiterentwicklung, viele schaffen sowas was du grade vorhast nie und selbst wenn sie nicht antworten sollte: es wird ihr mittel und langfristig ruhe geben (kurzfristig wohl nicht, weil sie wieder an dich denken könnte). schreib den brief also selbstlos und demütig: du willst IHR was gutes tun weil du fehler in der vergangenheit gemacht hast. ob du sie zurückbekommst oder nicht, sollte meines erachtens nebensächlich sein.

LG
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich gehe von diesem so genannten "Worst Case" auch aus, habe mich in dem Moment ein wenig zu sehr von was Überraschendem leiten lassen. Es geht mir auch Hauptsächlich nur um die Entschuldigung, weil ich habe schließlich etwas gemacht bzw. trage die Verantwortung für mein Handeln und darum wäre eine Entschuldigung für dieses Handeln auch das einzig Richtige. Auf dieses Zurückerobern mache ich mir keine Hoffnung, weil es mich wieder runterreißen würde, wenn es dem nicht so ist.

Die letzten Tage habe ich mir erneut Notizen gemacht, entstanden ist dann das hier:

"
Ich möchte Ehrlich zu dir sein. Du warst bisher die einzig wahre Freundin für mich, bei der ich mich wohlgefühlt und wirklich verstanden gefühlt habe, du hast vieles dafür getan.

Unser erstes Treffen bleibt unvergesslich.

Du weißt bestimmt noch, dass damals von unserem ersten Streit bis zur Trennung nicht viel Zeit vergangen ist - beides wegen mir.
Es ist ein Eingestädnis meinerseits und vielleicht wird es dich wundern, wenn ich dir jetzt sage, dass es damals wahrscheinlich wieder gescheitert wäre, wenn du mir damals eine erneute Chance gegeben hättest.

Ich weiß nicht ob es wirklich Eifersucht war, was diese Angst in mir ausgelöst hat, dich zu verlieren.
Fakt ist, dass letztendlich diese Angst geschadet hat. Bei dir hätte ich diese Angst nicht haben dürfen.
Es war ein Problem mit mir – nicht mit dir, dass ich dir nicht vertraut hätte – welches jede Beziehung zum Scheitern gebracht hätte.
Ich habe mich zu sehr von der Vergangenheit leiten lassen wieder allein zu sein, damit ist es vorbei, weil es einer Beziehung schadet und auf Dauer Unmöglich macht.

Damals verging zu wenig Zeit, als das ich es hätte realisieren können bzw. an mir hätte arbeiten können. Darum hätte eine weitere Chance wieder ins Aus geführt.

Ich bin mir mehr über meine Fehler bewusst geworden und sehe auch mehr ein.

Meine Art um dich zu Kämpfen war Aufdringlich, wenn nicht sogar energisch. Ein Zitat, welches mir immer wieder Kraft gegeben hat: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Die Bedeutung dieses Zitates habe ich falsch gewertet
Es ist nicht egal, wie man kämpft, sondern das man es auch auf die richtige Weise tut.

Ich habe dich bedrängt. Es war kein Anstand mehr bei dem dabei, was ich gemacht habe.

Eine aufrichtige Entschuldigung und Zeit für dich selbst wären angebrachter gewesen.
"

Dies wird wahrscheinlich auch mein neuer Briefanfang.

Wäre nett wenn sich das jemand durchlesen würde und mich auf Fehler oder Unverständliches hinweist.
 

Benutzer97891 

Öfters im Forum
Auch auf Rechtschreibung? :grin: Ich veränder einfach mal was mir sofort an Fehlern aufgefallen ist. Markiere es dann fett.

"
Ich möchte ehrlich zu dir sein. Du warst bisher die einzig wahre Freundin für mich, bei der ich mich wohlgefühlt und wirklich verstanden gefühlt habe, du hast vieles dafür getan.

Unser erstes Treffen bleibt unvergesslich.

Du weißt bestimmt noch, dass damals von unserem ersten Streit bis zur Trennung nicht viel Zeit vergangen ist - beides wegen mir.
Es ist ein Eingestädnis meinerseits und vielleicht wird es dich wundern, wenn ich dir jetzt sage, dass es damals wahrscheinlich wieder gescheitert wäre, wenn du mir damals eine erneute Chance gegeben hättest.

Ich weiß nicht ob es wirklich Eifersucht war, was diese Angst in mir ausgelöst hat, dich zu verlieren.
Fakt ist, dass letztendlich diese Angst geschadet hat. Bei dir hätte ich diese Angst nicht haben dürfen.
Es war ein Problem mit mir (Grammatik, vllt besser: Das Problem lag bei mir, nicht bei dir?) – nicht mit dir, dass ich dir nicht vertraut hätte (lag das Ereignis noch in der Zukunft und hat nicht stattgefunden? sonst: hatte) – welches jede Beziehung zum scheitern gebracht hätte.
Ich habe mich zu sehr von der Vergangenheit leiten lassen wieder allein zu sein, damit ist es vorbei, weil es einer Beziehung schadet und auf Dauer unmöglich macht.

Damals verging zu wenig Zeit, als dass (bin mir nicht sicher) ich es hätte realisieren können bzw. an mir hätte arbeiten können. Darum hätte eine weitere Chance wieder ins Aus geführt.

Ich bin mir mehr über meine Fehler bewusst geworden und sehe auch mehr ein.

Meine Art um dich zu kämpfen war aufdringlich, wenn nicht sogar energisch. Ein Zitat, welches mir immer wieder Kraft gegeben hat: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

Die Bedeutung dieses Zitates habe ich falsch gewertet.
Es ist nicht egal, wie man kämpft, sondern dass (?) man es auch auf die richtige Weise tut.

Ich habe dich bedrängt. Es war kein Anstand mehr bei dem dabei, was ich gemacht habe.

Eine aufrichtige Entschuldigung und Zeit für dich selbst wären angebrachter gewesen.
"
 

Benutzer96052 

Sorgt für Gesprächsstoff
An alle die daran interessiert sind wie es nun Ausing:

Habe den Brief Anfang der Woche abgeschickt.

Habe heute eine Reaktion bzw. Nachricht von ihr bekommen:
Über den Brief hat sie sich gefreut und vorallem beim Schlussteil kämen ihr immer wieder die Tränen. Es freut sie auch, dass ich an mir arbeite und es auch weiterhin tun will.
Außerdem meinte sie, dass wir beide Fehler gemacht haben und es nichts bringt, wenn wir weiterhin danach suchen, wer mehr Schuld hat.
Sie findet es sehr nett, dass ich den Brief geschrieben habe.
Sie sei sich nicht sicher gewesen, ob ich eine Reaktion dafür erwarte, aber das es angemessen wäre.
Sei sei sehr überrascht gewesen über den Brief, da sie sich schon sicher war, dass ich sie schon vergessen und Gras drüber wachsen lassen wollte.
Ich solle die Schuld nicht nur allein an mir sehen, sondern sie habe auch viel Falsch gemacht und es ihr ebenso Leid tut, selbst wenn sie nicht den Anstand wie ich dazu gehabt habe.
Außerdem wünscht sie mir auch, dass ich mein Glück im Leben finde und daraus das Beste mache.

Wie würdet ihr das werten? Wäre darunter eine 2. Chance irgendwann zu verstehen?
Es ist nicht so, dass ich es mir unbedingt wünsche, nur möchte ich da jetzt nicht etwas reininterpretieren.
Zumal es mir auch unklar ist, wie ich es selbst für mich deuten soll.

Zur Info: Sie ist bereits neu vergeben.
 
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