"Format C:" noch zeitgemäß?

Benutzer7624  (33)

Verbringt hier viel Zeit
123hefeweiz schrieb:
Im Allgemeinen kriegt ein begabter und fähiger Fachmann aber jedes noch so tote System wieder zum Laufen
Du kommst dann das nächste Mal vorbei, wenn ich dich brauche, ja? :grin:
 

Benutzer2610 

Meistens hier zu finden
Damnächst dürfte mein Windows 2000 4 Jahre alt werden - selbst einen HD-Defekt (mit leicht beschädigter Partitionstabelle) hat es überlebt.
Von der ursprünglichen Hardware nichts mehr vorhanden sein.

Ein Win2K/XP-System unabsichtlich/ungewollt so dermaßen zu zerschießen dass nichts mehr geht halte ich für nicht ganz trivial.
 

Benutzer16795  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Also auf meinen Testrechner benutze ich Format c: häufig. An meinem Haupt rechner eigentlich garnicht mehr läuft alles stabil und das schon seit über einem Jahr.

Und auf mienen LInuxrechner auch nicht.
 

Benutzer7815  (41)

Verbringt hier viel Zeit
Ich war zu Win95/98 Zeiten auch einer derjenigen, die quasi alle 2 Wochen formatiert haben. Seit WinXP ist dies aber nicht mehr so :zwinker: Dennoch habe ich mir vorgenomen so alle 6 Monate das System neu aufzusetzen, da ein neu aufgesetztes System einfach ein klein wenig schneller läuft. Hab eh nicht so viele Programme und Spiele, das eine Neuinstallation ewig dauern würde. Insgesamt bin ich alles in allem nach ca. 4 Stunden fertig denke ich...

Würde so gerne zu Linux wechseln, aber bei den bootfähigen Test CD's merke ich schon, dass meine Hardware nicht so erkannt wird wie ich es gern hätte. Habe es z.B. nicht geschafft meine Bildfrequenz auf 85 Hz zu schrauben :frown:

LG Matthias
 
B

Benutzer

Gast
Event Horizon schrieb:
Und auch, wenn hier wieder einige schreien, Win XP IST stabil!
Woran machst du das fest? Ist das eher so ein gefühltes stabil im Vergleich zu früheren Systemen oder weisst du auch warum es so ist? Meine Exfreundin hatte nämlich auch immer so Gefühle ... :grin:

Das einzige was es bei mir gibt ist ein Low-level Format alles andere ist Augenwischerei

123hefeweiz schrieb:
Formatieren macht dann Sinn, wenn

a) außer dem OS nur wenig Standardsoftware installiert ist/war
warum macht das Sinn und nicht umgedreht?

123hefeweiz schrieb:
b) regelmäßige Backups der eigenen Dateien / Mails / Einstellungen vorliegen
Warum brauch ich Backups um zu formatieren??? Mit Sicherheit gar nicht, geht auch ohne und macht auch ohne Sinn.

123hefeweiz schrieb:
c) anders nix mehr zu machen ist
In welchem Zusammenhang???

123hefeweiz schrieb:
d) oder sich eine Systemrettung wirtschaftlich nicht lohnt.
Das gibt es nur in Bezug auf Hardwareausfälle in Arbeitsumgebungen und da muss ich nicht formatieren, da auf solchen Rechner keine 50zig tausend Sharewareprogramme Codecs und sonstiger Unsinn installiert sind

cu
 
1

Benutzer

Gast
Erst mal vorweg: bei modernen Platten gibt's gar kein Low-Level-Format mehr. Das was sich im Diagnoseprogramm des HDD-Herstellers so nennt ist nur ein gründliches Formatieren, aber ohne Neuschreiben der Servotracks.

Nun gut, weiter...

zu a):
Wenn hunderttausend Programme installiert sind ist der Zeitaufwand für den Einsatz ausgefeilter Rettungstechniken proportional geringer als der für ein frisches Setup. Da Zeit Geld bedeutet ist also oft eine Reparatur mit Programmen wie Winternals ERD günstiger = sinnvoller.

zu b):
brauchst du nicht. Ich brauche sie. Wenn meine Eagle-Dateien und Mails weg wären wär ich am Arsch... deshalb lieber erst mal Rettungsversuch. Hatte schon mehr als einen Diplomanden im Laden stehen, der nach dem Formatieren verzweifelt seine Diplomarbeit gesucht hat...

zu c):
war das eine ernst gemeinte Frage? :tongue: Zündest du auch einmal im halben Jahr die Bude an, anstatt aufzuräumen?

zu d):
Ich hab schon ein paar Systemrettungen für mich selber und für Kunden durchgeführt und weiß ansatzweise, wovon ich rede. Und was hat eine Systemrettung bitte mit Hardwareausfall zu tun? Und wieso nur in einer Arbeitsumgebung? Wenn Onkel Heinz genügend Geld hat um die Wiederherstellung seines Windows 98 inklusive der Urlaubsbilder von Nichte Anna zu bezahlen, warum nicht?

Gruß
hefe
 

Benutzer6487 

Verbringt hier viel Zeit
bodvar schrieb:
Woran machst du das fest? Ist das eher so ein gefühltes stabil im Vergleich zu früheren Systemen oder weisst du auch warum es so ist? Meine Exfreundin hatte nämlich auch immer so Gefühle ... :grin:

Woran machst du denn das fest?

Stabil bedeutet für mich, daß das System läuft, daß keine Probleme und Abstürze auftreten, und daß ich nicht andauernd von irgendwelchen Fehlermeldungen genervt werde, weil Win was nicht schmeckt.

Und eben dieses beobachte ich. Mein Rechner läuft wie ne 1.
 

Benutzer9905  (41)

Verbringt hier viel Zeit
Ich hab zwei unabhängige Systeme (ein reguläres und ein "Quasi"-Test-System) auf zwei Partitionen und wenn eine hinüber is, wechsle ich ins andere System und dann wird das jeweils andere System wieder per Image drübergebügelt und fertig ist! :cool1: :zwinker:

Geht zügig und hatte damit in den letzten Jahren auch keinerlei Probleme mehr gehabt! :gluecklic

In diesem Sinne
CU @all
Wasabi :grin:
 

Benutzer10845  (45)

Verbringt hier viel Zeit
Das letzte mal als ich mein System neu aufgesetzt habe war vor nen paar Monaten, weil ich LEIDER SP2 aufgespielt habe (für XP) und dadurch meine Developer Studio nicht mehr klappte; da ich schnell was fertig machen musste ist das system ganz zügig gegangen und neuaufgesetzt worden.

Linux auf nen Desktop ? Hmm na ja er es mag. Bei mir ist Linux lediglich auf meinem Server (P233 MMX mit 64 MB) im Einsatz.
Mein "Haupt"- Rechner läuft mit XP an sich sehr stabil. Ausser, dass bei der schiedenen Sachen sich mal der Explorer verabschiedet ... aber den nutze ich schon lange nicht mehr.
 
B

Benutzer

Gast
123hefeweiz schrieb:
Erst mal vorweg: bei modernen Platten gibt's gar kein Low-Level-Format mehr. Das was sich im Diagnoseprogramm des HDD-Herstellers so nennt ist nur ein gründliches Formatieren, aber ohne Neuschreiben der Servotracks.

upps da ist mein ICP Controller anderer Meinung :-D

123hefeweiz schrieb:
zu b):
brauchst du nicht. Ich brauche sie. Wenn meine Eagle-Dateien und Mails weg wären wär ich am Arsch... deshalb lieber erst mal Rettungsversuch. Hatte schon mehr als einen Diplomanden im Laden stehen, der nach dem Formatieren verzweifelt seine Diplomarbeit gesucht hat...

auch dafür gibt es Tools

123hefeweiz schrieb:
zu c):
war das eine ernst gemeinte Frage? :tongue: Zündest du auch einmal im halben Jahr die Bude an, anstatt aufzuräumen?
du hast es erfasst, ich bevorzuge allerdings Nitropenta :grin: - aber die frage war durchaus ernst gemeint - was ist denn wenn keine Sytsemrettung mehr greift? Was muss man mit einem Linux/Windows System denn alles anstellen - ohne Mutwilligkeit vorrausgesetzt - damit so etwas passiert ... ???

123hefeweiz schrieb:
zu d):
Ich hab schon ein paar Systemrettungen für mich selber und für Kunden durchgeführt und weiß ansatzweise, wovon ich rede. Und was hat eine Systemrettung bitte mit Hardwareausfall zu tun? Und wieso nur in einer Arbeitsumgebung? Wenn Onkel Heinz genügend Geld hat um die Wiederherstellung seines Windows 98 inklusive der Urlaubsbilder von Nichte Anna zu bezahlen, warum nicht?
Ok aber wieviel Onkel Heinze gibt es denn, die sich sowas leisten - sind wir realistisch ... Du sprachst aber: wo diese sich wirtschaftlich nicht mehrl lohnt, d.h. ich gehe von Arbeitssystemen/Servern aus und nicht von alle Dieters Zockmaschine - und bei allem Palaver von Servergespeicherten Profilen etc. ist - es bis jetzt bei verbogenen Systemen immer wirtschaftlicher gewesen Systemrettung zu betreiben!!! ausser bei Hardware kapputt siehe Harddisk usw.

Event Horizon schrieb:
Woran machst du denn das fest?
Stabil bedeutet für mich, daß das System läuft, daß keine Probleme und Abstürze auftreten, und daß ich nicht andauernd von irgendwelchen Fehlermeldungen genervt werde, weil Win was nicht schmeckt.
Und eben dieses beobachte ich. Mein Rechner läuft wie ne 1.

An den selben Kriterien - gut du liebst deinen Rechner - wie ich mal meine Ex :link: und pflegst Ihn - ich habe hier 200 XP clients, 200 W2000 und einige an Linux - dreimal darfst du raten wie sehr wir/ich mich da um jeden einzelnen kümmern kann, achja und die hardware ist nahezu identisch und die eingesetzte Software auf den jeweiligen Systemen auch - wenn du gesagt hättest 2000 prof ist stabil, hätte ich dir fast recht gegeben

cu
 

Benutzer10509 

Verbringt hier viel Zeit
So, jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben:
Ich hätte nicht gedacht dass Linux hier doch schon so verbreitet ist!
*freu*
Wer behauptet Linux wäre schwerer als Windows ist meiner Meinung nach einfach zu Faul es zu testen/sich umzugewöhnen....
Es ist ganz klar anders als Windows, aber das macht es nicht gleich schwerer! Denn spätestens seit Apt-Get ist das installieren von Programmen einfacher als unter Windows. Konfigurieren tut man Linux bei allen neueren Distris fast wie unter windows mit irgendwelchen Tools... Man muß ja nicht gleich Gentoo Stage 1 drauf machen, (so wie ich :grin:) doch selbst aus Suse kann man noch einiges rausholen.

Aber mal zum Thema:
Ne, heute macht man kein Format C: mehr...
Man benutzt irgendein Tool dass das übernimmt!

Und zum Schluß:
Konsole RULEZ!!!!
 
1

Benutzer

Gast
bodvar schrieb:
es bis jetzt bei verbogenen Systemen immer wirtschaftlicher gewesen Systemrettung zu betreiben!!! ausser bei Hardware kapputt siehe Harddisk usw.

Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte... aber war das nicht meine ursprüngliche Aussage? :engel:

Gruß
hefe
 
B

Benutzer

Gast
123hefeweiz schrieb:
Korrigier mich bitte, wenn ich falsch liegen sollte... aber war das nicht meine ursprüngliche Aussage? :engel:

Gruß
hefe

das habe ich ja auch nicht in Abrede gestellt, nur den Rest der um diese Aussage gestrickten Äusserungen bzw. Aussagen wann und wann nicht formatiert werden soll kann darf ... da wollte ich eigentlich nur eine begründung haben und keine flache polemik :grin:

cu
 
1

Benutzer

Gast
Also schön, dann eben nochmal. Ich werde mal ein Beispiel benutzen: in meiner alten Firma hatten wir auf allen PCs Windows XP pro, Office 2003, Corel Draw 11, Lexware finacial office pro und David V8. Ein solches System ist im Notfall innerhalb von eineinhalb Stunden formatiert, frisch installiert und betriebsbereit konfiguriert (Netzwerk, Domäne, Benutzernamen eingerichtet).
In meiner neuen Firma haben wir eine ähnliche Konfiguration, nur sind auf allen Rechnern in der Entwicklung eben noch Entwicklungsumgebungen für PICs, GALs, AVRs und Embedded AMD SC520 installiert, dazu diverse Diagnose- und Dienstprogramme sowie CAD-Software. In der Zeit dir ich bräuchte um meinen PC komplett neu aufzusetzen habe ich unter Garantie jedes Softwareproblem behoben. Deshalb meine Aussage: Formatieren eher dann, wenn wenig Programmpakete installiert sind.

Auch wenn keine Backups vorliegen würde ich es bevorzugen, erstmal den Winternals Commander auf das System loszulassen. Die Chancen stehen gut, dass ich das Problem (Virus, wildgewordener Dienst, Registryfehler, defekte SAM) in den Griff bekomme. Wenn ich formatiere sind meine Daten futsch (außer bei Roaming Profiles, aber sowas ist bei KMUs gaaanz selten). Deshalb: ein gepflegtes und vorhandenes Backup macht IMMER Sinn, besonders aber wenn ich mich mit dem Gedanken trage, das System zu killen und neu aufzusetzen.

Wenn nix anders mehr hilft bleibt mir wohl keine Wahl als eine Neuinstallation. Dürfte sich von selber erklären...

Und zum letzten Punkt auch wieder ein Beispiel: ein Rechner mit Virus kann mittels geeigneter Tools wie etwa der Knoppicillin-CD schneller und damit auch günstiger wieder instand gesetzt werden als durch ein neues Setup. Variante Knoppicillin hätte bei mir früher meinetwegen 30,- € gekostet, Neuinstallation nur des OS mit allen aktualisierten Treibern je nach Aufwand zwischen 55,- und 120,- €, jeweils netto. Ähnlich steht es mit den üblichen Problemen, die der Endkunde idR hat: quergestellte Treiber, versteckte Partitionen, zerschossene Registry.

Jetzt besser?

Gruß
hefe
 

Benutzer24093  (41)

Verbringt hier viel Zeit
bodvar schrieb:
ich habe hier 200 XP clients, 200 W2000 und einige an Linux - dreimal darfst du raten wie sehr wir/ich mich da um jeden einzelnen kümmern kann, achja und die hardware ist nahezu identisch und die eingesetzte Software auf den jeweiligen Systemen auch
Schonmal über den Einsatz von Terminalservern nachgedacht ? Ich finde das schreit geradezu danach... :grin:
 

Benutzer26099  (39)

Verbringt hier viel Zeit
ich brauch kein "format c:", weil ich linux-user bin :grin:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren