Geschichte Flandern 1914 (Weihnachtsfrieden )

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ich möchte hier an ein Ereignis erinnern welches mich jedes Jahr befasst welches mir die Tränen in die Augen treibt. der Weihnachtsfrieden von 1914 !

Damals in dem 1 Weltkrieg geschah es dass an extrem vielen Stellungen in Belgien die Soldaten plötzlich die Waffen nieder legten und zusammen Weihnachten feierten !

Am Bekanntesten ist die Überlieferrung der Gesungen Weihnachtslieder die die Feuerpause einleiteten !

Es wurden Nahrungsmittel, Alkohol, Tabak und Kleidung geschenkt !


Nun Folgt eine Kurze Geschichte als Gedenken an die Beteiligten :

Flandern 24. Dezember 7:30 Wir legten die Waffen nieder wie der Jerry uns auf Englisch gebeten hatte ! Trotzdem singen wir nicht mit und schon gar nicht auf Deutsch doch auf Englisch. . Weihnachtslieder hallen über da sonst vom Gewehr und Granatenfeur gerüttelte Feld . James kriecht aus den Gräben in der Bitter Kalten Schlam zerfurchten Mitte keinen Meter breit zieht er mit einigen anderen Verwundete und tote zurück in die Gräben . auch die Deutschen tun dies . Man trifft sich in der Mitte des Feldes. vorher erbitterte Feinde doch nun liegt der Klang der Weihnacht in der Luft.

Etwas ruhiges fast schon zu Ruhiges liegt da Und man erkennt im Gegenüber das erste Mal wirklich eine Menschen . 19:00 Uhr . Der Tag verging mit einem gemeinsamen Gottesdienst für die toten. Kein Schuss wurde abgefeuert, selsbt unseren wildesten Soldaten verging die Lust auf weiteren Krieg , als Plötzlich 10 Meilen weiter südlich ein Sächsisches Bataillon auf den Gräben stand und statt mit Granaten und Gewehren mit Bier winkte . Fässer Bayrischen Weihnachtsbieres . Wie nenne die Jerrys es : Bockbier ! "

2. Weihnachtsfeiertag die Oberen akzeptieren zähneknirschend die Weihnachtsfeierlichkeiten doch lange werden ich meine Jungs nicht mehr mit dem Feind der nun Freund ist auf dem gefroren Boden Fußball spielen lassen , dürfen!"


10. Januar 1915. Seit Tagen schon gehen die Gefechte unerbittert weiter. In eienr Kurzen Bergungspause zog ich auch den Leichnam eines Liebsgewonnen Pfälzers in den Graben. Wie hieß er Alois Hgddorf , Er arbeitet vor dem Krieg in London als Schuhmacher . Hat mir meine löscherrigen Stiefel geflickt und wir haben uns Bilder gezeigt von der Familie , er ist am St. Nikolaustag Vater geworden " *Tränen verwischen den Rest des Briefes !*

Die Personen sind frei Realen Personen Nachempfunden und ihnen zum Gedenken !

Weihnachtsfrieden (Erster Weltkrieg) – Wikipedia
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Es ist trotz allem tröstlich, dass man den Soldaten das Töten befehlen musste, und nicht das Weihnacht feieern :smile:

Man muss ja im Krieg Menschen töäten, die man gar nicht kennt.
Mir kommt immer ein Witz in den Sinn den die jüdischen Verwandten meiner Mam erzählen. Wahrscheinlich auch als dem 1.Weltkrieg:
Der Kadi, vor der Schlacht: "Jetzt gilt es Mann gegen Mann!"
Der Soldat Rosenbaum: "Zeigen Sie mir meinen Mann. Vielleicht kann ich imich gütlich mit ihm einigen."
 
3 Woche(n) später

Benutzer117535 

Verbringt hier viel Zeit
Es ist richtig, dass die Weihnachts-Waffenruhe 1914 als Beleg für die friedfertige (oder zumindest nicht von sich ausmörderische) Natur des Menschen gelten kann. Und tatsächlich ist sie nur ein prominentes Beispiel einer Tradition informeller Waffenruhen zwischen Kriegsparteien an einzelnen Schauplätzen.

Doch man muss erwähnen, dass der Weihnachtsfrieden sich weder 1915, noch 1916 oder 1917 wiederholte. Den Quellen zufolge wurde es 1915 noch vereinzelt versucht, ab 1916 scheint kaum noch jemandem der Sinn danach gestanden zu haben, dem Feind bei einem Bier ins Gesicht zu sehen.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Es ist richtig, dass die Weihnachts-Waffenruhe 1914 als Beleg für die friedfertige (oder zumindest nicht von sich ausmörderische) Natur des Menschen gelten kann. Und tatsächlich ist sie nur ein prominentes Beispiel einer Tradition informeller Waffenruhen zwischen Kriegsparteien an einzelnen Schauplätzen.

Doch man muss erwähnen, dass der Weihnachtsfrieden sich weder 1915, noch 1916 oder 1917 wiederholte. Den Quellen zufolge wurde es 1915 noch vereinzelt versucht, ab 1916 scheint kaum noch jemandem der Sinn danach gestanden zu haben, dem Feind bei einem Bier ins Gesicht zu sehen.
Das Problem war die Deutsche Heeresleitung und die französische. Beide Partien gaben Befehle nach unten weiter, dass diese Kooperation mit dem Feind mit Erschießung bestraft wird.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Das hat auch mit der Länge des Krieges zu tun. Mit der Zeit sieht man nicht mehr den gegner, sondern den Feind.

Das Problem war die Deutsche Heeresleitung und die französische. Beide Partien gaben Befehle nach unten weiter, dass diese Kooperation mit dem Feind mit Erschießung bestraft wird.
Eigentlich wieder ein Indiz dafür dass die Menschen an sich friedfertig sind. "Todesstrafe für nicht töten."
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Für mich sind Menschen weder an sich friedfertig, noch an sich gewalttätig. Es steckt beides in uns drin.

Trotzdem ist es natürlich berührend, dass die Menschen inmitten dieses Leides Platz für sowas Versöhnliches fanden.

1914 war es halt erstmal nur eine ins Stocken geratene Frontlinie - in den kommenden Jahren mutierte die Westfront zur Hölle. Das hat die Soldaten verändert.
 
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