Findet ihr Bewerbungsfotos überhaupt noch zeitgemäß?

Findet ihr Bewerbungsfotos überhaupt noch zeitgemäß?

  • Ja. Durch das Antidiskriminierungsgesetz sind trotz Foto Diskriminierungen völlig ausgeschlossen.

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja. Das Aussehen ist manchmal wichtiger als Qualifikation. Deshalb ist ein Foto ein Muss.

    Stimmen: 3 12,5%
  • Klar. Ich sehe super aus und das möchte ich mit einem Foto doch betonen. :jaa:

    Stimmen: 3 12,5%
  • Ich hasse Bewerbungsfotos, weil ich so unfotogen bin und ich damit schlechte Karten hätte :flennen:

    Stimmen: 5 20,8%
  • Mit einem Foto kann man sich besser präsentieren als man ist. Insofern ist es immer von Vorteil.

    Stimmen: 6 25,0%
  • Nein, ein Bewerbungsfoto ist diskriminierend. Man sollte es nicht mehr verlangen dürfen.:kopfschue

    Stimmen: 3 12,5%
  • Ein Foto ist nicht direkt diskriminierend, aber sehr oberflächlich. Ohne Foto wäre besser.

    Stimmen: 4 16,7%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    24
Status
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Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich finde es eher seltsam, kein Bewerbungsfoto mitzuschicken.
Wichtig ist der Gesamteindruck des Bewerbers und dazu gehört nun mal auch neben den beruflichen Qualifikationen auch das Aussehen des Bewerbers.

Die meisten Menschen sind nun mal visuell orientiert. Daher gehört das Aussehen einfach auch zu einer Person dazu.

Was ich auch sehr befremdlich finde, ist die Idee, das Alter des Bewerbers nicht zu wissen.
Es kann doch gut sein, dass der Personalchef weiß, dass kein "Jungspund" in das Team passt, für das er jemanden sucht (oder natürlich auch genau anders rum).
Dann läd der Personalchef halt auch die "Jungspunde" zum Bewerbungsgespräch ein und sortiert sie dann aus... Kostet nur Zeit und Geld.
 

Benutzer56624  (32)

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Was ich noch befremdlicher finde, dass manche Leute im Lebenslauf noch Mutter und Vater auflisten, beim letzteren auch noch dessen Beruf :kopfschue Das hat nun wirklich nichts zu suchen auf dem Lebenslauf. Findet ihr nicht auch?
Das verlangt ja auch keiner, aber es gibt Leute, die das tun. Ich weiß nicht was sie sich davon erhoffen.
Da steckt das Message: "Bin Tochter aus guten Verhältnissen" :kopfschue
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Was ich noch befremdlicher finde, dass manche Leute im Lebenslauf noch Mutter und Vater auflisten, beim letzteren auch noch dessen Beruf :kopfschue Das hat nun wirklich nichts zu suchen auf dem Lebenslauf. Findet ihr nicht auch?
Das verlangt ja auch keiner, aber es gibt Leute, die das tun. Ich weiß nicht was sie sich davon erhoffen.
Da steckt das Message: "Bin Tochter aus guten Verhältnissen" :kopfschue

Ich habe es so gelernt, dass man das auflistet und zwar mit Beruf der Eltern. Ich wurde auch noch nie negativ drauf angesprochen, also werde ich das weiterhin machen.
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Ich habe es so gelernt, dass man das auflistet und zwar mit Beruf der Eltern. Ich wurde auch noch nie negativ drauf angesprochen, also werde ich das weiterhin machen.

Für Schulabgänger kann man darüber streiten, ob das reingehört oder nicht. Aber höchstens bis zum Beginn der Ausbildung die Eltern mit aufführen. Wenn man sich auf die erste "richtige" Stelle bewirbt gehören die Eltern definitiv nicht mehr rein.
 

Benutzer56624  (32)

Benutzer gesperrt
Ich habe es so gelernt, dass man das auflistet und zwar mit Beruf der Eltern. Ich wurde auch noch nie negativ drauf angesprochen, also werde ich das weiterhin machen.
Wenn du das so gelernt hast, machst du es schon richtig, so formell. Aber vom Prinzip her finde ich das noch schlimmer als ein Bewerbungsfoto. Die PISA-Studie hat ja gezeigt, dass das eigentliche Problem der deutschen Schulen es nicht ist, dass sie international mittelmäßig sind. Sondern dass die Schulleistung primär von der sozialen Herkunft der Eltern abhängt. Und ich finde, der Lebenslauf mit Angaben der Eltern trägt auch dazu bei. Dadurch sehen Personalchefs, aha, das ist also eine Tochter eines Beamten. Dann wird sie schon ordendlich sein. Oder Tochter eines Professors. Oder was auch immer. Man schmückt sich sozusagen mit fremden Federn.

Wenn jemand gezwungen wäre zu schreiben, Vater: Hartz IV Empfänger. Wie müssen sich denn seine Kinder fühlen? :geknickt:

Also die Namen sind ja noch OK, aber Beruf? :kopfschue
 

Benutzer39246 

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe es so gelernt, dass man das auflistet und zwar mit Beruf der Eltern. Ich wurde auch noch nie negativ drauf angesprochen, also werde ich das weiterhin machen.
Macht man nur leider schon seit 1999 nicht mehr. Ganz einfach: Der Beruf der Eltern (oder auch die Anzahl der Geschwister), sagt nichts über den Bewerber aus. Bewirbst du dich bei der Charité als Chefarzt und dein Vater oder Mutter sind auch Chefärzte, dann kann man sich daüber streiten. Fakt ist, es ist überflüssig und wird, weil es eben "abgeschafft" worden ist, niemals positiv aufgegriffen. Was schreibt sonst manch anderer (leider in der heutigen Zeit Gang unf Gebe):
Mutter: arbeitslos
Vater: arbeitslos
Denn auch wenn die Eltern einen Beruf erlernt haben, wenn sie seit 20 Jahren nicht mehr darin arbeiten, dann üben sie den Beruf nicht aus und ich kann damit nicht in den Bewerbungsunterlagen prallen.

Gut, als Schulabgänger hat man in seinem Lebenslauf nicht viel, was man schreiben kann, und man weiß es als 15jähriger auch nicht anders, nur für einen richtigen Job, sollte man sich an die Normen halten.

Es muss jeder selbst wissen, man kann alles schreiben, was man woll, nur man darf sich eben nicht undern, wenn es nicht zum gewünschten Erfolg führt (selbst wenn man einmal Glück gehabt hat). Maria, du bist selbst auch nur in einer Ausbildung, da mag das unwichtig sein, was jemand schreibt...

LG
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Macht man nur leider schon seit 1999 nicht mehr. Ganz einfach: Der Beruf der Eltern (oder auch die Anzahl der Geschwister), sagt nichts über den Bewerber aus. Bewirbst du dich bei der Charité als Chefarzt und dein Vater oder Mutter sind auch Chefärzte, dann kann man sich daüber streiten. Fakt ist, es ist überflüssig und wird, weil es eben "abgeschafft" worden ist, niemals positiv aufgegriffen. Was schreibt sonst manch anderer (leider in der heutigen Zeit Gang unf Gebe):
Mutter: arbeitslos
Vater: arbeitslos
Denn auch wenn die Eltern einen Beruf erlernt haben, wenn sie seit 20 Jahren nicht mehr darin arbeiten, dann üben sie den Beruf nicht aus und ich kann damit nicht in den Bewerbungsunterlagen prallen.

Gut, als Schulabgänger hat man in seinem Lebenslauf nicht viel, was man schreiben kann, und man weiß es als 15jähriger auch nicht anders, nur für einen richtigen Job, sollte man sich an die Normen halten.

Es muss jeder selbst wissen, man kann alles schreiben, was man woll, nur man darf sich eben nicht undern, wenn es nicht zum gewünschten Erfolg führt (selbst wenn man einmal Glück gehabt hat). Maria, du bist selbst auch nur in einer Ausbildung, da mag das unwichtig sein, was jemand schreibt...

LG

Ich habe das noch 2004 in der Schule so gelernt. Abgesehen davon ist mir egal, wie du das findest oder ob es generell nicht mehr üblich sein mag. Ich schreibe das trotzdem weiterhin. Wir sehen dann in den nächsten Monaten, ob ich damit Erfolg habe. :tongue:


Off-Topic:
Das mit "nur in der Ausbildung" nehme ich jetzt mal nicht persönlich, weil du es bist. Du weißt ja, wieviele Bewerber es gab, oder? Und seltsamerweise suchen immer noch Leute aus meinem alten Kurs einen Platz - mittlerweile seit über einem Jahr.
 

Benutzer56624  (32)

Benutzer gesperrt
Ich habe das noch 2004 in der Schule so gelernt. Abgesehen davon ist mir egal, wie du das findest oder ob es generell nicht mehr üblich sein mag. Ich schreibe das trotzdem weiterhin. Wir sehen dann in den nächsten Monaten, ob ich damit Erfolg habe. :tongue:
:hmm: Das ist genauso wie "Professor sucht Wohnung für Tochter".
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Ich habe das noch 2004 in der Schule so gelernt. Abgesehen davon ist mir egal, wie du das findest oder ob es generell nicht mehr üblich sein mag. Ich schreibe das trotzdem weiterhin. Wir sehen dann in den nächsten Monaten, ob ich damit Erfolg habe. :tongue:

Wir haben früher auch gelernt, dass man es nicht mehr macht, ich sehe darin auch irgendwie keinen sinn :grin:

Im Übrigen bin ich auch dafür das Bewerbungsfoto abzuschaffen! Ich finde schon, dass es irgendwie diskriminierend ist, ein Foto sagt überhaupt nichts über Fähigkeiten aus!
 
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