Fernstudium-Abschluss gleich viel wert wie ein normaler?

Benutzer79932 

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Das ist genau gleich viel wert. Nur weil man nicht 25h pro Woche in Vorlesungen rumhockt, ist ein Fernstudium nicht weniger wert. Der Stoff ist exakt derselbe, wie sonst überall auch - es geht halt einfach länger, eben weil man im Normalfall Vollzeit (oder zumindest fast Vollzeit) arbeitet und nicht Zeit hat, an unzähligen Vorlesungen teilzunehmen. Präsenzunterricht gibt es zudem oftmals trotzdem - ich hatte 15-18h pro Woche, da kenne ich Vollzeitstudenten, die deutlich weniger Präsenzzeit haben. Ne Freundin macht was an der FU Hagen und muss da auch jeden Samstag 8h an Vorlesungen.

Voraussetzung ist aber natürlich, dass es sich um ein seriöses Institut und nicht um irgendwelche dubiosen Anstalten handelt - und davon gibt es mehr als genug, es will also Vorsicht gewahrt sein! Lieber vollumfänglich abklären und bei offiziellen Stellen nachfragen, ob die Abschlüsse anerkannt werden.
 

Benutzer78196 

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Off-Topic:
Das sehe ich genauso. Ein Mensch der jeden Tag in die Arbeit geht und "nebenbei" sein Abitur oder sonstwas macht hat mehr geleistet als ein Student/in (wie ich) der/die sich nur auf eine Sache konzentrieren muss. Und ich bin mir ganz sicher das es jeder Personalchef genauso sieht!

Andersrum könnte man auch sagen, dass es vorteilhaft ist, sich jahrelang nur auf eine Sache ,dafür aber INTENSIVER, konzentriert zu haben.
Ich persänlich glaube kaum, dass ein Personalchef solche Gedankengänge, wie du sie formuliert hast, verfolgt.



LG,
Kuroi
 

Benutzer79932 

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Das sehe ich genauso. Ein Mensch der jeden Tag in die Arbeit geht und "nebenbei" sein Abitur oder sonstwas macht hat mehr geleistet als ein Student/in (wie ich) der/die sich nur auf eine Sache konzentrieren muss. Und ich bin mir ganz sicher das es jeder Personalchef genauso sieht!

Danke, das hört man von Vollzeitstudis leider selten :smile:

Off-Topic:

Ich persänlich glaube kaum, dass ein Personalchef solche Gedankengänge, wie du sie formuliert hast, verfolgt.

Ooooh doch!! Nach vielen vielen Jahren in dem Bereich, aktiv und passiv, kann ich nur bestätigen, dass es eben sehr wohl so ist und sehr viele das genau so deuten, wie Auxburgerin geschrieben hat.
 

Benutzer64811  (35)

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@neruda
na wow. fernstudium in 18 semestern. das sind mal lässig 9 jahre. da ist man ja opa bis man den abschluss in den händen hält...

grundsätzlich kann das ja auch jeder sehen wie er es möchte. eine allgemein regelung gibt es da wahrscheinlich nicht.

ich für mich persönlich finde nur, dass es eben eine größere leistung von einer person ist in einem zug das gymnasium und uni zu durchlaufen, als über irgendwelchen umwege.

ich kenne genug leute, die auf dem gynasium nur 5er und 6er kassiert haben. dann gings ab auf die fos. dort haben sie 1er und 2er hinterhergeschmissen bekommen und jetzt sind alle auf der fh und haben danach auch ein "studium" in der hand, wenn auch nur minimal schlechter.

so und zur sache fernuni. ich habe vor einiger zeit mal jemand nachhilfe in finanzmathematik gegeben, der an einer fernuni studiert und ansonsten vollzeit arbeitet. die ganzen leute zahlen dafür natürlich ordentlich und haben durch ihre arbeit einfach weniger zeit.
die durchfallquote in den klausuren waren sehr niedrig, vorher wurden sehr genau schwerpunkte für die klausur bekannt gegeben und das niveau des stoffs war deutlich unter uni niveau. ist natürlich nicht representativ, aber eben ein eindruck.

ich will mit meiner aussage auch niemand runtermachen, ich finde nur das ein fernstudium im normalfall nicht so angesehen wird wie ein richtiges studium. das gleiche gilt für bankfachwirte usw.
 
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Gast
ich kenne genug leute, die auf dem gynasium nur 5er und 6er kassiert haben. dann gings ab auf die fos. dort haben sie 1er und 2er hinterhergeschmissen bekommen und jetzt sind alle auf der fh und haben danach auch ein "studium" in der hand, wenn auch nur minimal schlechter.

Ich weiß nicht, warum du uns permanent Geschichten von der FOS und irgendwelchen FHs erzähltst, wenn es doch tatsächlich um das Abitur und - zumindest am Rande - um das universitäre Hochschulstudium geht.

Off-Topic:

@neruda
na wow. fernstudium in 18 semestern. das sind mal lässig 9 jahre. da ist man ja opa bis man den abschluss in den händen hält...

Ich frage mich, was dein überhebliches "na wow" soll. Es ist ganz normal, daß der Lehrstoff gestreckt werden muß, wenn man in Teilzeit studiert. Anders ließe sich eine fachliche Äquivalenz zu einem Vollzeitstudium gar nicht herstellen. Umgekehrt ist es so, daß man auch an der FU Hagen in Vollzeit studieren kann, wenn man denn möchte. In dem Falle stimmt die Regelstudienzeit mit der an Präsenzuniversitäten überein.

Tatsächlich geht mit dem gewählten Studienstatus (Voll-/Teilzeit) lediglich eine entsprechende zeitliche Ausgestaltung der Studienordnung und der sie implizierenden Fristen einher. Ansonsten hat jeder Student vollkommen unabhängig von seinem Studienstatus die Freiheit, sein Pensum soweit hochzuschrauben, wie es ihm beliebt.

so und zur sache fernuni. ich habe vor einiger zeit mal jemand nachhilfe in finanzmathematik gegeben, der an einer fernuni studiert und ansonsten vollzeit arbeitet. die ganzen leute zahlen dafür natürlich ordentlich und haben durch ihre arbeit einfach weniger zeit.

Ich weiß nicht was dieser Jemand studiert, dem du mal Nachhilfe gegeben haben möchtest. Ich weiß auch nicht, an welcher "Fernuni" der studiert haben soll. Mir ist jedenfalls genau eine einzige Fernuniversität bekannt - das ist die FU Hagen.

die durchfallquote in den klausuren waren sehr niedrig, vorher wurden sehr genau schwerpunkte für die klausur bekannt gegeben und das niveau des stoffs war deutlich unter uni niveau. ist natürlich nicht representativ, aber eben ein eindruck.

Passend zu deinem Nick äußere ich mich jetzt mal ausschließlich zum Diplomstudiengang Mathematik an der FU Hagen.

Der einzige fachliche Makel, der der FU Hagen aus meiner Sicht in puncto Mathematik anhaftet, ist daß der Fachbereich recht klein ist und daher der Kreis der regelmäßig angebotenen Vorlesungen auch nicht allzu groß ausfällt. Genau dieses Problem triffst du aber auch an jeder Präsenzuni mit kleinem Fachbereich an und ist somit nicht Fernuni-spezifisch.

Ansonsten kann ich die von dir aufgezählten Punkte nicht im Geringsten bestätigen. Weder waren die Durchfallquoten verdächtig niedrig, noch wurden zuvor irgendwelche Schwerpunkte zu den Klausuren bekanntgegeben. Auch was das fachliche Niveau angeht, kann ich dir mit ruhigem Gewissen versichern, daß dieses locker dem an einer Präsenzuni entspricht.

Wissen tu ich das alles deshalb so genau, weil ich sowohl die Mathevorlesungen an der FU Hagen als auch die Mathevorlesungen an einer Präsenzuni im Detail kenne und daher über einen direkten Vergleich verfüge.
 

Benutzer24257 

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Off-Topic:
Ich weiß nicht was dieser Jemand studiert, dem du mal Nachhilfe gegeben haben möchtest. Ich weiß auch nicht, an welcher "Fernuni" der studiert haben soll. Mir ist jedenfalls genau eine einzige Fernuniversität bekannt - das ist die FU Hagen.

Die OU fällt mir noch ein. Aber das ist auch irrelevant.
 

Benutzer64811  (35)

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@xela

naja ich rede deshalb von der fos und fh weil man das meiner meinung nach bei dem thema schon mitbetrachten kann/sollte. schließlich geht es am ende darum einen job zu bekommen.
da wir hier über wertigkeit von abschlüssen sprechen habe ich das eben miterwähnt.

zu der fernuni mit 18 semestern. mein kommentar war möglicherweise etwas unangebracht. was ich damit sagen will ist folgendes. ich hätte keine lust jede woche 40-50h zu arbeiten und dabei noch 9 jahre lang informatik zu lernen. 9 jahre sind sowas von lang. mir wäre allein schon das risiko zu hoch, dass ich nach 5-6 jahren absolut gar keine lust mehr habe und dann ohne irgendwas abbrechen muss.

ich weiss nicht mehr genau welche fernuni der nachhilfeschüler genau hatte. jedenfalls war es bwl und das ganze sollte sich über 4 jahre erstrecken mit fh abschluss.
 
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Gast
Off-Topic:
zu der fernuni mit 18 semestern. mein kommentar war möglicherweise etwas unangebracht. was ich damit sagen will ist folgendes. ich hätte keine lust jede woche 40-50h zu arbeiten und dabei noch 9 jahre lang informatik zu lernen. 9 jahre sind sowas von lang. mir wäre allein schon das risiko zu hoch, dass ich nach 5-6 jahren absolut gar keine lust mehr habe und dann ohne irgendwas abbrechen muss.

Der Ausgangspunkt für deine Argumentation "gegen" Fernuni(s) war doch aber ein ganz anderer. Du meintest, ein Fernuni-Abschluß könne nicht so viel wert sein wie ein "normaler" Uni-Abschluß. Deine Begründung hierfür war:

die leute machen abends 1-2 stunden und am wochenende.
ich geh 4-5 jahre lang jeden tag in die uni. das kann doch nicht gleich viel wert sein danach...

Wenn dir daraufhin nun neruda u. a. entgegnen, daß die Studienzeit während eines Teilzeitfernstudiums entsprechend länger ist und somit doch wieder für gleiche Wertigkeit der Fernuni-Abschlüsse gegenüber "normalen" Uni-Abschlüssen gesorgt wird, dann kannst du nicht plötzlich im Nachhinein deine ursprüngliche Argumentationsrichtung abändern wollen. Die Frage nämlich, ob ein Fernstudium bequem ist oder nicht bzw. zeitlich riskant ist oder nicht, hat schließlich nichts mit der Wertigkeit der Abschlüsse zu tun.

ich weiss nicht mehr genau welche fernuni der nachhilfeschüler genau hatte. jedenfalls war es bwl und das ganze sollte sich über 4 jahre erstrecken mit fh abschluss.

Dann war das schonmal keine Fernuni, denn Universitäten verleihen keine FH-Abschlüsse.

Vielleicht meinst du ja Fernlehrinstitute à la ILS. In dem Fall ist es klar, daß deren Abschlüsse nicht mit denen von gewöhnlichen Universitäten gleichzusetzen sind. Die Abschlüsse, die dieses Unternehmen anbietet, gehen qualitativ eher in die FH/IHK-Richtung. Was deren Angebot angeht, so ist da Einiges durchaus fragwürdig.


Ansonsten spricht aber auch bei diesen Instituten nichts dagegen, wenn man mit deren Hilfe das Abitur nachholt. Wie bereits erwähnt, bereiten diese lediglich auf das Abitur vor. Die Abiturprüfungen selbst werden aber von staatlicher Seite abgenommen, so daß dieses Abitur dann mit einem gewöhnlichen in seiner Wertigkeit gleichzusetzen ist.
 

Benutzer64811  (35)

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meine argumentation gegen fernunis habe ich deswegen doch gar nicht geändert. das mit den 18 semestern spricht meiner meinung nach nur noch mehr dagegen.
ich bin in meiner argumentation vorher aber eher von diesen 8-10 semestrigen fh-privat-fernunis oder wie auch immer die genau heißen ausgegangen.

grundsätzlich liegt für mich die schwierigkeit in einem studium nicht unbedingt im jeweiligen fach. ein studium beweist, dass jemand fähig ist sich in große datenmengen selbstständig einzuarbeiten und diese zu verstehen. nur weil man die jeweilige vorlesung besucht ist man ja deswegen noch lange nicht fertig. der großteil stellt das lernen vor den klausuren dar.
und ich denke die stoffmenge ist hier an den normalen unis wesentlich größer. jemand, der zusätzlich noch vollzeit arbeitet, kann das in diesem umfang gar nicht bewältigen. deswegen zieht sich das dann oft über einen längeren zeitraum. bzw. an fern-fhs weniger stoff und niedrigeres niveau.
gerade an den großen stoffmengen scheitern aber sehr viele leute.
zusätzlich muss man das alter des jeweiligen studenten mitbetrachten. wenn jemand mit 24 ein studium abschließt bewerte ich das auch anders, als wenn jemand mit 30 von der fernuni kommt.
 

Benutzer78196 

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Ooooh doch!! Nach vielen vielen Jahren in dem Bereich, aktiv und passiv, kann ich nur bestätigen, dass es eben sehr wohl so ist und sehr viele das genau so deuten, wie Auxburgerin geschrieben hat.

Du meinst also, dass ich als Vollzeitstudent gegen einen Teilzeitstudenten schlechte Karten habe, wenn sich ein Personlachef genau zwischen uns entscheiden müsste?
Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen. :kopfschue

Als Student muss man ja nicht nur den Stoff aus den Vorlesungen lernen. Man muss Übungen machen und Projekte fertigstellen, an Experimenten teilnehmen und Praktika absolvieren.

zusätzlich muss man das alter des jeweiligen studenten mitbetrachten. wenn jemand mit 24 ein studium abschließt bewerte ich das auch anders, als wenn jemand mit 30 von der fernuni kommt.

Das kommt auch noch hinzu.


Ich habe nichts gegen Fernunis, Ferngymnasien usw. Ganz im Gegenteil: Ich finde es gut, dass so Leuten noch eine Möglichkeit geboten wird, sich neben dem Beruf weiterzubilden. Aber dass sowas in der Praxis mehr wert sein soll, glaube ich nicht.


LG,
Kuroi
 
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Leute, wir drehen uns nur im Kreis.

Worüber diskutieren wir eigentlich nochmal? Wir diskutieren darüber, ob ein Fern-Abitur bzw. Fernstudium genauso viel "wert" ist wie ein "normales" Abitur bzw. Studium.

Jetzt stehen wir zunächst vor dem Problem, daß wir uns erst einmal darauf festlegen müssen, was wir unter der "Wertigkeit" verstehen wollen.

Von der fachlichen Seite gibt es da jedenfalls keine wesentlichen Unterschiede, solange es sich um eine seriöse Institution handelt.

Was die Bewerbungschancen im Berufsleben angeht, so liegen die Unterschiede nicht darin begründet, daß das Fernabi/-studium in fachlicher Hinsicht was anderes wert ist als das normale Abi/Studium, sondern in erster Linie darin, wie der Lebenslauf des Bewerbers aussieht und warum er so aussieht, wie er aussieht.

Vor dem Hintergrund läßt sich überhaupt keine sinnvolle Aussage treffen, die da lautet: Ich stelle lieber den und den ein, weil der nicht wie der da drüben an einer Fernuni studiert hat.

Bereits die Gründe, weshalb jemand überhaupt ein Fernstudium aufnimmt, streuen wie verrückt. Der eine macht das lediglich aus Spaß an der Freude. Der andere möchte einen ersten Hochschulabschluß erreichen. Der dritte hat bereits früher was studiert, steht mit beiden Beinen fest im Berufsleben und möchte sich nun ein weiteres Standbein schaffen.

Off-Topic:
Du meinst also, dass ich als Vollzeitstudent gegen einen Teilzeitstudenten schlechte Karten habe, wenn sich ein Personlachef genau zwischen uns entscheiden müsste?
Sorry, aber das kann ich mir nicht vorstellen. :kopfschue

Du kannst dir sicher vieles noch nicht vorstellen.

Wie bereits eben erläutert, macht ein guter Personalchef seine Entscheidung kaum allein von der Tatsache abhängig, ob jemand früher Vollzeit- oder Teilzeitstudent war. Wichtiger ist die tatsächliche fachliche Qualifikation. Diese aber hängt ganz entscheidend vom konkreten Lebenslauf ab und aus welchen Gründen der Bewerber damals diese und nicht jene Entscheidung getroffen hat, als es um seinen weiteren Werdegang ging.

Als Student muss man ja nicht nur den Stoff aus den Vorlesungen lernen. Man muss Übungen machen und Projekte fertigstellen, an Experimenten teilnehmen und Praktika absolvieren.

Das muß ein Fernstudent auch alles.
 

Benutzer64811  (35)

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also ich finde nicht, dass wir uns im kreis drehen.
ich habe ja schon ein paar gründe genannt warum ich der meinung bin, dass ein abschluss einer richtigen uni mehr wert ist.

wertigkeit definiere ich im sinne von schwierigkeit/anforderung den jeweiligen abschluss zu erlangen.
hinzu kommen eben weitere punkte wie alter, zeitdauer etc.
 
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Gast
Mensch, wie oft denn noch?

also ich finde nicht, dass wir uns im kreis drehen.
ich habe ja schon ein paar gründe genannt warum ich der meinung bin, dass ein abschluss einer richtigen uni mehr wert ist.

wertigkeit definiere ich im sinne von schwierigkeit/anforderung den jeweiligen abschluss zu erlangen.
hinzu kommen eben weitere punkte wie alter, zeitdauer etc.

1. Die fachlichen Anforderungen sind praktisch dieselben.

2. Ein Fernstudium komplett durchzuziehen ist im Vergleich zu einem Präsenzstudium mit beträchtlichen Hürden verbunden. Die Ursachen sind dabei rein didaktischer Art: Man muß sich weitgehend allein durch Skripte lesen, ohne daß einem ein vorn an der Tafel stehender Prof. den ganzen Kram mal eben locker flockig dahererzählt. Man ist generell ziemlich auf sich allein gestellt. Übungsgruppen mit Mitstreitern lassen sich oftmals auch nicht mal eben so organisieren. Man hat neben dem Studium noch mit seinem sonstigen beruflichen Kram zu kämpfen...

Nach deiner (unzweckmäßigen) Wertigkeitsdefinition wäre ein Fernstudium mehr wert als ein Präsenzstudium.
 

Benutzer33504 

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ich habe ja schon ein paar gründe genannt warum ich der meinung bin, dass ein abschluss einer richtigen uni mehr wert ist.

wertigkeit definiere ich im sinne von schwierigkeit/anforderung den jeweiligen abschluss zu erlangen.
hinzu kommen eben weitere punkte wie alter, zeitdauer etc.
Du widersprichst dir irgendwie ständig selbst :zwinker:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
ich kenne genug leute, die auf dem gynasium nur 5er und 6er kassiert haben. dann gings ab auf die fos. dort haben sie 1er und 2er hinterhergeschmissen bekommen und jetzt sind alle auf der fh und haben danach auch ein "studium" in der hand, wenn auch nur minimal schlechter.

Sie haben auch kein "richtiges" Abitur! Schonmal darüber nachgedacht, dass in der Bos die Ansprüche ganz schön steigen? Ich habe selbst die Bos 12 und 13 gemacht, die beiden Jahre konnte man überhaupt nicht vergleichen, wobei auch das erste Jahr hart war. Da frage ich mich, was du für Leute kennst oder in welchem Bundesland du wohnst. Bei uns war der Lehrplan nach den Gymnasien gerichtet, nur das wir sogar mehr LKs hatten!

Abgesehen davon finde ich überhaupt nicht, dass es eine bessere Leistung ist, den Direktweg zu gehen, was soll daran denn besser sein? Ich habe zum beispiel noch ne Ausbildung in der Tasche, das haben andere nicht :zwinker: Ich habe in 2 anstatt in 3 Jahren mein Abi gemacht und da soll mir doch nochmal einer sagen, dass dies weniger Wert ist. Die Arbeitgeber und Unis sehen das auch nicht so.

@Thema: Der Abschluss ist derselbe, egal ob du ihn auf einer Fernuni oder ganz normal machst, es spielt also keine Rolle! Mach dir keine Gedanken drüber. Es wird wahrscheinlich nur sehr stressig werden :zwinker:

so und zur sache fernuni. ich habe vor einiger zeit mal jemand nachhilfe in finanzmathematik gegeben, der an einer fernuni studiert und ansonsten vollzeit arbeitet. die ganzen leute zahlen dafür natürlich ordentlich und haben durch ihre arbeit einfach weniger zeit.
die durchfallquote in den klausuren waren sehr niedrig, vorher wurden sehr genau schwerpunkte für die klausur bekannt gegeben und das niveau des stoffs war deutlich unter uni niveau. ist natürlich nicht representativ, aber eben ein eindruck.

ich will mit meiner aussage auch niemand runtermachen, ich finde nur das ein fernstudium im normalfall nicht so angesehen wird wie ein richtiges studium. das gleiche gilt für bankfachwirte usw.[/QUOTE]
 

Benutzer64811  (35)

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@neruda
damit kann ich nichts anfangen, weil du keine begründung mitlieferst.

@hyperbolikuss
bin aus bayern. ich kann hier auch nur meine erfahrungen schildern. ob das woanders auch zutrifft weiss ich nicht. an sich auch irrelevant. bei uns in der gegend gibts z.b. auch große unterschiede zwischen gymnasium in der stadt und auf dem land. deswegen haben sogar einige gewechslet und die noten wurden danach um 0,5 - 1 notenstufe besser. natürlich erhalten beide das gleiche abitur und es spielt danach keine rolle mehr, weil nur die abschlussnote zählt.

@xela
ja gut, wenn du der meinung bist, dass es die gleichen anforderungen sind, dann haben wir da schon unterschiedliche ansichten.
 

Benutzer33504 

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@neruda
damit kann ich nichts anfangen, weil du keine begründung mitlieferst.
Begründungen hat doch xela schon zu Genüge vorgebracht :confused_alt:
@xela
ja gut, wenn du der meinung bist, dass es die gleichen anforderungen sind, dann haben wir da schon unterschiedliche ansichten.
Wodurch kannst du die jeweiligen Anforderungen eigentlich so gut vergleichen, kennst du beide Seiten oder dieses Fernstudium nur aus deiner Nachhilfe? Studiert ihr dann beide das gleiche Fach (du und dein Nachhilfeschüler)?
 

Benutzer63720 

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meiner meinung nach ist das schon weniger wert.

ist genauso wie mit dem fernstudium neben der arbeit. die leute machen abends 1-2 stunden und am wochenende.
ich geh 4-5 jahre lang jeden tag in die uni. das kann doch nicht gleich viel wert sein danach...

Genau, die Leute machen abends nach Dienst etwas und am Wochenende. Das ist der Punkt, warum ein Fernstudium in der Wirtschaft sehr anerkannt ist. Man arbeitet am Tag seine 8- X Stunden und hängt sich in der Freizeit rein, um die Prüfung zu bestehen!! Das zeugt von Einsatz des Mitarbeiters/Bewerbers. Auch haben diese Leute mehr Praxiserfahrung als Studenten von der Uni.

Ein nebenbei erworbener Schulabschluß ist nicht weniger Wert. Mußt nur aufpassen, dass die Schule/ Einrichtung staatlich anerkannt ist.
 

Benutzer64811  (35)

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wieso sollten die mehr praxiserfahrung haben?
und jetzt vergleiche bitte nicht einen fernunistudent mit 30 und einen student von der uni, der gerade das arbeiten anfängt...
 
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