Fernbeziehungen ... die "Betroffenen"

Benutzer96272 

Öfters im Forum
Hallo
ich dachte ich eröffne mal einen (neuen?!) Thread bei dem alle, die in einer Fernbeziehung leben, zu Wort kommen, jammern, sich freuen etc.
Erzählt von eurer Fernbeziehung, was macht euch glücklich, was traurig ... usw. :zwinker:

Ich lebe seit 13 Monaten in einer Fernbeziehung und mich macht mom. traurig dass unsere Treffen in nächster Zeit unter keinem guten Stern stehen bzw. die Treffen in weiter Ferne siind und wir uns deswegen heute ziemlich gezofft haben...

5,5 Wochen ist er im Prüfungsstress, dann komme ich 1 WE zum feiern mit Freundinnen, sprich wir haben keine Zeit zu zweit, danach kommt er vllt. 3-4 Tage mit zu mir und dann ist er 2,5 Wochen im Urlaub ...
Ich frag mich manchmal ob nur ICH mich treffen will ... er hatte damals gefragt ob Urlaub ok ist und klar ist es ok, ich gönns ihm ja, aber mir war nicht bewusst dass wir uns davor so lange nicht sehen können *seufz*
Warum muss ICH für uns beide denken, warum kann er nicht mitdenken und von sich aus sagen- stimmt, sehen uns davor kaum, in denen 2 Wochen hat sie selbst Urlaub also geh ich wann anders?
Mom. bin ich immer diejenige die fragt wann wir uns treffen, wie lange usw. Ja das nervt und auch wenn ich ihn liebe und unsere Beziehung super läuft wenn wir uns sehen, man könnte schon sagen fast perfekt (perfekte Beziehungen gibt es nicht :zwinker: ) - sowas regt mich auf und lässt mich jedesmal aufs neue grübeln denn was "bringt" mir nen Freund den ich kaum sehe???
 

Benutzer101478  (29)

Meistens hier zu finden
ich bin bald seit knapp 9 monaten mit meiner freundin zusammen...
wohnen zwar "nur" etwa eine stunde von einander entfernt mit bus und Regionalbahn und die fährt halt auch nicht immer.
bin glücklich das das so ist. noch würde ich durch drehen wenn ich meine süße jeden tag sehen müsste, wollen aber möglichst bald zusammen ziehen.
nervig ist nur das wir uns nur am wochenende oder vllt nur jedes 2. wochenende sehen -.-
vorallem wenn sie dann arbeiten muss :frown: so wie dieses we :'(
 

Benutzer109563 

Sorgt für Gesprächsstoff
ich lebe jetzt seit 2 jahren in einer fernbeziehung :zwinker: Es hat gute und schlechte Seiten. Noch ein paar Wochen und wir wohnen zusammen..... Mir fehlen oft ganz banale Dinge. Wie z.B. abends zusammen TV schauen oder zusammen kochen und essen.

Ich freu mich nach hause zu kommen und da ist er :zwinker:

Aber es gibt auch Dinge die gut sind an einer Fernbeziehung. Wenn man zusammen ist geniesst man viel mehr und freut sich tierisch den anderen endlich wieder bei sich zu haben.

Man hat auch genug Zeit für seine eigenen Dinge und muss keine Rücksicht nehmen :zwinker:
 

Benutzer109482  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
hey,
ich bin grade mal seit drei wochen in einer fehrnbeziehung aber ich finds bisher (egal obs gut oder schlecht läuft) einfach wunderbar :smile: ich liebe sie mehr als ich je wen zuvor, und werde auch bald möglichst in ihr nähe ziehen :smile:
(klingt zwar doof nachso kurzer zeit aber hab in der gegen generell seit längerer zeit ein paar gute freunde gefunden)

der einzige nachteil ist, das ich aufgrund der entfehrnung hin und wieder eifersüchtig werden kann, obwohl ich weiß das sie mich liebt...

aber egal :smile: <3
sie ist derzeit das wervollste in meinem leben und ich denke das wird so bleiben :smile:

liebe grüße Wannabree
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
So, ich mach euch einfach mal Mut:
Vor 5 Jahren habe ich einen jungen Mann kennen gelernt. Wir lebten2,5 Zugstunden auseinander, konnten uns also eigentlich nur am WE sehen. Nach 2,5 Jahren zog er zu mir in die Stadt wegen der Uni. Ich bin dann quasi zu ihm gezogen, später suchten wir uns gemeinsam eine Wohnung. Dieses Jahr haben wir geheiratet. Also: Nur Mut! Verbeziehung kann richtig, richtig, scheiße sein, aber man weiß was man hat! Für keine Beziehung kämpft man so sehr!
 

Benutzer96272 

Öfters im Forum
Das ist ein schönes Beispiel und ein schönes Happy End :smile:
Wir werden allerdings auf keinen Fall in den nächsten 2-3 (vllt. auch 3-4) Jahren zusammenziehen können *seufz*
 
M

Benutzer

Gast
Ich habe grade 6 Monate lang eine Fernbeziehung über gut 900km geführt. Was wohl positiv war, war die Vorfreude aufeinander und dass man die gemeinsame Zeit gut genutzt hat. Ansonsten hat das zugegebenermaßen sehr an meinen Nerven genagt und hätten wir nicht vor dem Start unserer Beziehung gesagt, dass wir zusammenziehen, dann wäre ich diese auch nicht eingegangen.
Nun lebe ich seit knapp 3 Wochen mit meinem Gefährten zusammen und möchte dies auch nicht mehr missen.

Ich wünsche allen Fernbeziehungsgeplagten viel Glück, Kraft und pünktliche Verkehrsmittel :zwinker:
 

Benutzer108973 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde Fernbeziehungen gar nicht so wild...

mit meinem Ex war es etwas anstrengend, weil wir uns nur alle 3-4 Monate gesehen haben, aber wenn man sich ca. einmal im Monat sieht, ist das schon okay...

man freut sich immer riesig auf den Anderen, man hat kein Alltag, man hat riesen Sehnsucht...
 

Benutzer98230 

Öfters im Forum
Ich bin seit über6 Jahren mmit meiner Freundin zusammen und wir sind studienbedingt 2 mal zusammen- und wieder voneinander weggezogen. Beide Modelle waren OK für uns, wir konnten uns auch fast jedes Wochenende sehen, wenn wir nicht zusammengewohnt haben. Nun ist sie seit 4 Monaten in Australien und das war zwischenzeitlich echt schlimm, vor allem weil sie die gute Eigenschaft hat, dass ich mich entspanne, sobald sie einfach da ist und so der Streß um einiges erträglicher wird. Was ich am meisten vermisse, ist das gemeinsame Kochen und Essen und die Gespräche und Diskussionen. Ein Mal pro Woche telefonieren ist nicht die Zeit, um Gespräche mit Tiefgang zu führen, das bleibt leider meist oberflächlich und beschränkt sich auf aktuelle Ergeignisse und Neuigkeiten. Und manchmal vermiss ich auch einfach nur ihr Dasein. Kurz vor Weihnachten ist bis dato ihre Rückkehr geplant, aber mittlerweile kann sie mir selbst das nicht mehr versprechen; evtl. dauerts länger.
Aber wie einer meiner engsten Freunde sagte: Was es wert ist zu haben, ist es Wert darauf zu warten.
 
G

Benutzer

Gast
Mein Freund ist aufgrund seines Berufes immer mehrere Monate im Ausland; momentan in Südostasien, ab Sommer 2012 dann wahrscheinlich schon in den USA. Danach ist es dann aber endlich vorbei. Ich kann der Fernbeziehung an sich nichts abgewinnen und mache das nur mit, weil ich diesen Menschen will und keinen anderen.
 

Benutzer99591 

Öfters im Forum
Ich bin mit meinem Freund seit mehr als 6 Jahren zusammen und uns trennen seit 3 Jahren 550 km.
ich lebe jetzt seit 2 jahren in einer fernbeziehung :zwinker: Es hat gute und schlechte Seiten. Noch ein paar Wochen und wir wohnen zusammen..... Mir fehlen oft ganz banale Dinge. Wie z.B. abends zusammen TV schauen oder zusammen kochen und essen.

Ich freu mich nach hause zu kommen und da ist er :zwinker:

Aber es gibt auch Dinge die gut sind an einer Fernbeziehung. Wenn man zusammen ist geniesst man viel mehr und freut sich tierisch den anderen endlich wieder bei sich zu haben.

Man hat auch genug Zeit für seine eigenen Dinge und muss keine Rücksicht nehmen :zwinker:
Ich kann das so voll und ganz unterschreiben. Mir fehlen ebenfalls meist die ganz alltäglichen Dinge. Ich würde manchmal soviel dafür geben in seinen Armen einzuschlafen oder am Frühstückstisch sein verschmitztes Grinsen anzusehen. Aber um so intensiver sind wirklich die Momente, die man zusammen verbringt.
Für mich stellt allerdings die Ungewissheit unserer Beziehung das größte Problem dar. Wir wissen nicht, wie wir jemals zusammen leben können und ich hoffe eigentlich nur auf ein Wunder.
 

Benutzer81159  (40)

Verbringt hier viel Zeit
So, ich mach euch einfach mal Mut:
Vor 5 Jahren habe ich einen jungen Mann kennen gelernt. Wir lebten2,5 Zugstunden auseinander, konnten uns also eigentlich nur am WE sehen. Nach 2,5 Jahren zog er zu mir in die Stadt wegen der Uni. Ich bin dann quasi zu ihm gezogen, später suchten wir uns gemeinsam eine Wohnung. Dieses Jahr haben wir geheiratet. Also: Nur Mut! Verbeziehung kann richtig, richtig, scheiße sein, aber man weiß was man hat! Für keine Beziehung kämpft man so sehr!

Das ist ein schönes Beispiel wie es klappen kann. Das freut mich für euch. ich hab 18 Monate in einer Fernbeziehung gelebt. Wir haben uns 1 bis 2 mal im Monat gesehen. Es hat seine guten und schlechten seiten. Sie hat eine schwere Krankheit und wenn man nicht für die andere Person da sein kann, fühlt sich das richtig scheisse an.

Vor 7 Wochen hat sie die Beziehung aus heiterem Himmer beendet. Wollten wegen gemeinsamen Urlaub telen und am Ende des Telefonats war ich Single. Dann noch eine 3 Absatz e-mail von ihr mit den üblichen Floskeln und das wars. Ich wollte um die Beziehung kämpfen. Sie nicht. Also kann man das leider nicht verallgemeinern.
 

Benutzer76250 

Planet-Liebe Berühmtheit
Wir sind jetzt im achten Jahr, und von Anfang an ist es eine Fernbeziehung. Zwar auch nur über 100 Kilometer, aber wenn ich auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bin, ist es eine halbe Weltreise (auf ihrem Dorf fährt nur viermal am Tag pro Richtung überhaupt ein Bus, und mit Bahn und Taxi kostet mich eine Tour fast 50 Euro) mit mindestens zweieinhalb Stunden Anreise.

Kennengelernt haben wir uns während meiner Ausbildung, und zwar über eine Online-Partnerbörse. Wir haben uns nach drei Wochen verabredet. Schon in den ellenlangen Mails ist der Funke übergesprungen, bei uns beiden. So sehr, dass sie in ihrer letzten Mail vor dem Treffen verkündete, mit Sex würde nix, sie habe ihre Tage (nachdem sie vorher gesagt hatte, nie wieder Sex am ersten Abend haben zu wollen). Naja, geleckt hab ich sie in der Nacht trotzdem noch. :grin: Und nach ihrer Ankunft schrieb sie mir schon die berühmten drei Worte per SMS. Und ich legte mich schlafen. Lächelnd, weil mein Kissen noch tagelang so wundervoll nach ihr duftete...

Klar, besonders am Anfang waren die Abschiede das Schlimmste. Die Wochenenden waren viel zu kurz (sind sie immer noch). Aber mit der Zeit wurde es besser. Im gleichen Maße kehrte auch eine gewisse Alltagsroutine ein. Sie fand wieder einen Job und musste den Haushalt am Wochenende machen, so dass wir die Wochenenden immer seltener zu etwas Besonderem machten. Ich muss ehrlich sagen, das hat trotzdem gut getan, denn der Trennungsschmerz wurde weniger, der Alltag wurde besser, und der gemeinsame Alltag war und ist ja doch immer noch was Besonderes - wir haben den Luxus, gemeinsam abzuwaschen. Was für andere Normalität ist.

Im ersten Winter ausgerechnet schloss ich meine Ausbildung ab. In der Phase habe ich praktisch alles dem untergeordnet, auch meine Freundin. Es fiel mir wahrlich nicht leicht, in der Prüfungszeit nicht zu ihr zu fahren und statt dessen zu lernen. Aber sie hat es mir mit ihrem Verständnis leichter gemacht. Umso intensiver haben wir es danach genossen.

Tja, und heute kommt immer noch keiner von seinem Job weg. Ihr Job wird zu gut bezahlt, und in meinem Berufsfeld gibt's bei ihr keine Jobs. Kismet. Immerhin zieht sie bald um, und dabei achtet sie schon darauf, dass mein Anfahrtsweg nicht länger wird und sich die Möglichkeiten mit dem ÖPNV verbessern lassen. Was hier oben (ich bin gerade bei ihr) wahrlich nicht einfach ist...

Warum es funktioniert? Weil wir es wollen (das sage ich jedes Mal zu dem Thema, und es stimmt einfach). Wir wollen nicht streiten, also schüren wir keine Konflikte. Wir brauchen einander nicht, aber wir wollen einander. Eine Trennung wäre schmerzhaft, aber keiner von uns beiden hat wegen der Beziehung sein Leben aufgegeben. Es ginge auch ohne den anderen. Aber es ist schön, dass es da jemanden gibt, für den man die Mühen gern auf sich nimmt. Das ist unser Erfolgsrezept.
 

Benutzer101478  (29)

Meistens hier zu finden
So, ich mach euch einfach mal Mut:
Vor 5 Jahren habe ich einen jungen Mann kennen gelernt. Wir lebten2,5 Zugstunden auseinander, konnten uns also eigentlich nur am WE sehen. Nach 2,5 Jahren zog er zu mir in die Stadt wegen der Uni. Ich bin dann quasi zu ihm gezogen, später suchten wir uns gemeinsam eine Wohnung. Dieses Jahr haben wir geheiratet. Also: Nur Mut! Verbeziehung kann richtig, richtig, scheiße sein, aber man weiß was man hat! Für keine Beziehung kämpft man so sehr!
:smile: oh gott wie traumhaft :smile:
hoffe so wirds bei mir auch laufen :smile:
 

Benutzer100184  (35)

Öfters im Forum
Wir leben seit September 2010 in einer Fernbeziehung - also mittlerweile fast ein Jahr. Die Entfernung beträgt ca. 900km (Berlin - Basel). Ich bin alle vier Wochen zu ihm nach Basel geflogen, da ich Studentin bin und daher flexibel. Ohne ihn ging es mir oft sehr dreckig. Einschlafen im Skype ersetzt keine Streicheleinheiten. Wenn es uns nicht gut ging und wir den anderen gebraucht hätten auch körperlich und derjenige so weit weg war, hat das unheimlich weh getan. Wie oft habe ich vor der Cam bitterlich geweint und er musste hilflos zusehen. Die Zeit war extrem emotional und ich bin wirklich froh, dass wir nun endlich ab 01.09 eine gemeinsame Wohnung in seiner Gegend beziehen werden!! Das war mehr als notwendig und ohne Aussicht auf eine Änderung der Lage, hätte ich sicher nicht so lange durchgehalten.

Ich möchte aber auch die positiven Effekte einer FB nicht unterschlagen. Wir konnten uns sehr gut über Telefon und Skype kennenlernen. Hatten extrem tiefsinnige Gespräche und Gelegenheiten zum Gefühls- und Gedankenaustausch, die oft bei "normalen" Paaren durch die Hektik verloren gehen. Äußerlichkeiten waren von Beginn an nicht von Bedeutung. Das bittersüße Gefühl des Vermissens und immer wieder zu wissen, was man an dem anderen hat. Die Wiedersehensfreude (Stundenzählen) und jaaaaa auch der Wiedersehenssex sind immer fantastisch gewesen. Genauso die Abschiedsszenen. Allgemein das Gefühl alles vom Anderen in sich aufzusaugen und für die "Dürre" zu speichern.

Jetzt, wo unsere Fernbeziehung endet, habe ich meinem Freund einen langen Brief mit meinen Gefühlen in der Zeit ohne ihn geschrieben. Der wird mir helfen, wenn ich mal nicht mehr weiß, wie schlimm es war.

Gerade sind wir einfach nur glücklich und wünschen allen FB-Paaren dasselbe Happy End :smile:
 

Benutzer96272 

Öfters im Forum
Piuna, genau so, wie du das beschreibst, geht es mir auch oft ... schön dass bei euch endlich ein Ende in Sicht ist, bei uns ist das leider nicht der Fall ...

LG
 

Benutzer19220 

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Ich frag mich manchmal ob nur ICH mich treffen will ... er hatte damals gefragt ob Urlaub ok ist und klar ist es ok, ich gönns ihm ja, aber mir war nicht bewusst dass wir uns davor so lange nicht sehen können *seufz*
Warum muss ICH für uns beide denken, warum kann er nicht mitdenken und von sich aus sagen- stimmt, sehen uns davor kaum, in denen 2 Wochen hat sie selbst Urlaub also geh ich wann anders?
Mom. bin ich immer diejenige die fragt wann wir uns treffen, wie lange usw. Ja das nervt und auch wenn ich ihn liebe und unsere Beziehung super läuft wenn wir uns sehen, man könnte schon sagen fast perfekt (perfekte Beziehungen gibt es nicht :zwinker: ) - sowas regt mich auf und lässt mich jedesmal aufs neue grübeln denn was "bringt" mir nen Freund den ich kaum sehe???

Hast du mal mit ihm darüber geredet? Vielleicht hat er selber viel um die Ohren und mag es, dass du dich so rührend um die beziehung und die treffen kümmerst und dies ihm abnimmst :zwinker:

Na deine Liebesbeziehung sollte dein leben bereichern, auch wenn mal einsame woche dabei sind .. wenn dem nicht so ist, solltest du sie dir überdenken. *grübeln* bringt da nicht viel, sondern entscheidungen machen das leben erst lebenswert! Entweder nimmst du ihn so wie er ist oder eben nicht. Und vor allem sei ehrlich und direkt zu männern, wir können nicht in euch hinein sehen. Sag nicht das es ok ist, wenn er allein in urlaub fährt, wenn du dir insgeheim wünscht, er sollte den urlaub mit dir verbringen! Das machts wesentlich einfacher. Hier hätte sich auch ein guter kompromiss finden lassen, eine woche urlaub mit kumpels und eine woche mit dir :zwinker:
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich hatte schon öfters Fernbeziehungen, aber jetzt zum ersten Mal eine, die mich wirklich in jeder Hinsicht total mitnimmt (sowohl positiv als auch negativ). Aber die einfach viel reifer und erwachsener ist, zumal die Basis unserer Beziehung Kommunikation ist. Das vereinfacht viele Dinge und lässt andere ebenso schwer bleiben. :zwinker:

Gut daran ist, dass die Distanz zeitlich begrenzt ist, nämlich nur für ein paar Monate. Wir haben also ein festes Ziel vor Augen, auf das wir uns freuen können. Und so fern liegt dieses Ziel eben nicht. :smile:
Bis dahin pflegen wir unsere Beziehung via Telefon, Chat, SMS, gelegentlich Skype. Tagsüber hält sich der Kontakt im Rahmen (wir sind beide selbständig), aber abends telefonieren wir manchmal stundenlang und das jeden Tag. :ashamed: Seit Wochen! Ich frage mich manchmal, warum uns die Themen nicht ausgehen, aber irgendwer hat immer noch was zu sagen. :grin: :eek:

Die Abschiede fallen uns immer schwer, ja. Ich war nun von Mittwoch bis Samstag bei ihm (da konnte ich ihn Freitag auch gleich mit zu meinen Eltern nehmen :tongue: ) und als ich fahren musste, wurde ich zynisch und kühl, wo ich vor zehn Jahren noch wild geheult hätte. :rolleyes: Ich schnappe wütend nach dem Abschiedsschmerz und mein Liebster, ja, der akzeptiert das so. Auch wenn ich weiß, dass er es lieber sähe, würde ich weinend in seine Arme sinken. Stattdessen verabschiede ich mich kurz und sanft von ihm, stets mit einem Lächeln, das sehr weh tut.
Danach kommt immer die Leere. Ich bin nach Hause gefahren und habe auf der Autobahn ausdruckslos nach vorn gesehen. Er saß versteinert zu Hause und hat Löcher in die Wände gestarrt.
Das gibt sich immer wieder, wissen wir. Reden hilft uns da sehr. :smile:

Wir leben unseren Alltag ganz normal, teilen ihn auch, so gut es eben auf Distanz geht. Manchmal schweifen die Gedanken mal ab, klar, aber wir leben trotzdem gut und voller Freude. :smile: Auch ohne einander. Denn wir wissen: das Miteinander kommt irgendwann. :smile:
 

Benutzer100184  (35)

Öfters im Forum
@ Spiralnudel:

Den zynischen Abschiedsschmerz kenne ich nur zu gut. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass ich die letzte Zeit vor der Abreise unbewusst distanzierter, kühl und teilweise auch wirklich schnippisch geworden bin, um den Abschied nicht so schwer zu machen. Der Druck in mir war immer sehr extrem. Dieses ständige Tage bis zur Abreise zählen, machte mich fast schon depressiv. Irgendwann fing ich an bei jeder Berührung, jedem Kuss und jedem Lächeln zu denken, wieviele ich wohl davon noch haben kann, bevor ich zurück muss.

Unsere Abschiede am Flughafen waren nicht, wie im Fernsehen. Keine traurige Musik, keine Tränen oder endlose Küsse. Ich bin immer gegangen mit einem aufmunterndem Lächeln und mit dem Gefühl, ihm nicht im Entferntesten klar gemacht zu haben, wie sehr er mir fehlen wird. Das erste Mal habe ich direkt nach der Absperrung angefangen zu weinen. Wenn ich jetzt Menschen am Flughafen weinen sehe, kann ich oft nachfühlen, wie es denen gerade gehen muss.

Er war immer stark für mich. Vielleicht auch weil er wusste, dass der Damm bricht, wenn er die entsprechenden Knöpfe drückt.

Puh ich bin gerade richtig froh, dass das vorbei ist...

Übrigens waren unsere Willkommen auch nicht TV-reif. Kein Aufeinandernzurennen, in die Arme springen und Vögelgezwitscher. Oft habe ich mich die ersten Stunden eigenartig gefühlt. Klar war da Freude, aber ich musste immer erstmal ankommen aus meinem schlechten Leben in mein gutes - ja so habe ich es empfunden.
 

Benutzer96272 

Öfters im Forum
Piuna, du beschreibst das genau so wie es bei mir als ist ... unsere Widersehensfreude hält sich von meiner Seite meistens auch in Grenzen. Klar freu ich mich aber irgendwie muss man sich ja erst wieder an den anderen "gewöhnen" ... und nach 1 Tag ist alles wie immer und ich genieße diese Nähe ... bis wieder der Tag des Abschiedes kommt. Die ersten 1-2 Tage ohne ihn sind immer schrecklich aber irgendwann ist man wieder in seinem Alltag...
 
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