Feminismus

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Allerdings glaube ich auch, dass es sehr schwer ist, einen Mittelweg zwischen Kindererziehung und Karriere zu finden.
Wie Schmusekatze05 sehe ich es auch so, dass sich auf jeden Fall ein Familienmitglied in den ersten Lebensjahren in Vollzeit um die Kinder kümmern sollte (und in der Stillzeit sollte das unbedingt die Mutter sein, danach kann es aber auch gerne der Mann machen). Man bekommt doch keine Kinder, um sie die meiste Zeit in einer Betreuungseinrichtung abzugeben, um sie nach irgendwelchen (nicht von den Eltern selbst festgelegten) Erziehungsmethode erziehen zu lassen.
Zumindest für mich ist es extrem wichtig, dass meine Kinder später von meiner Partnerin / Frau und mir gemeinsam erzogen werden und dass wir die Haupterziehungsarbeit leisten.
Ich möchte, dass meine Kinder einen Teil meiner Vorstellungen, Werte und Denkweisen in sich tragen und weiter verbreiten, auch wenn ich nicht mehr lebe.
Für mich wäre es völlig sinnlos, Kinder zu zeugen und sie dann nicht zu erziehen, sondern diese Aufgabe (die ich als die wichtigste Aufgabe für mich persönlich ansehe) an irgendeine andere Einrichtung oder sont etwas abgebe.

Das soll nicht heißen, dass ich etwas gegen (normale, halbtägige) Kindergärten habe und dass ich es schlecht finde, wenn der betreuende Elternteil nach einer Weile wieder halbtags und wenn die Kinder alt genug sind auch wieder Vollzeit arbeitet. Aber die Haupterziehungsarbeit, die insbesondere in den ersten Jahren stattfindet, kann meiner Meinung nach nur von den Eltern richtig geleistet werden.

Ich kann deine Befürchtungen insbesondere in Bezug auf die ganztägige Betreuung im Kindergarten eigentlich nicht bestätigen.

In erster Linie stellt der Kindergarten einen Ort dar, wo die Kinder miteinander spielen und keinen Ort, wo das Personal den Eltern die Erziehungsarbeit abnimmt. Die Haupterziehungsarbeit sowie das Vermitteln von "Vorstellungen, Werten und Denkweisen" leisten nach wie vor die Eltern. Dafür bleibt wirklich genügend Zeit.

Ich habe meine Kindergärtnerin stets eher als Beaufsichtigende denn als Erziehende erlebt. Menschlich geformt und geknetet wurde ich eigentlich nur von meinen Eltern und das nicht nur im Kindergartenalter sondern bereits davor und weit darüber hinaus.

Wenn du nach deiner obigen Begründung eine halbtägige Betreuung im Kindergarten noch in Ordnung findest aber eine ganztägige bereits nicht mehr, dann frage ich mich, was du bei einer halbtägigen Kindergarten-Betreuung in der sich ergebenden Zeit unbedingt mit deinem Kind anstellen möchtest. Nach dem Motto "Ich setze mich jeden Tag um 14 Uhr hin und bringe da meinem Kind dann zwei Stunden lang gezielt meine 'Vorstellungen, Werte und Denkweisen' näher" wirst du ja wohl kaum vorgehen. :zwinker: Erziehung erfolgt anhand konkreter Probleme, die sich eher situationsbedingt und zeitlich zufällig ergeben.

Aus meiner Sicht hat der Kindergarten den unschlagbaren Vorteil, daß die Kinder hier schon von Anfang an Sozialkompetenzen erwerben, weil sie permanent von vielen anderen Kindern umgeben sind, mit denen sie vielfältigst zu interagieren haben. Sowas kann einem heutzutage keine Betreuung mehr bieten, die ausschließlich zuhause erfolgt, weil dazu die Familien einfach viel zu klein sind.

Den Kindern wird im Kindergarten auch nie langweilig, weil sie immer sinnvoll beschäftigt sind. Wir haben da alles mögliche gemacht. Wir haben da miteinander gespielt, miteinander gemalt, miteinander gebastelt, gesungen, getanzt, Sport gemacht, sind spazieren gegangen etc. Mir hat es immer sehr viel Spaß gemacht in den Kindergarten zu gehen und ich möchte diese Zeit auf keinen Fall missen. Und sollte ich selber mal Kinder haben, dann werde ich tunlichst zusehen, daß sie nach Möglichkeit wenigstens halbtägig in den Kindergarten kommen, um dort in den Genuß des regelmäßigen engen Kontakts zu vielen anderen Kindern zu kommen. Was kann es Besseres geben?

Und wenn der Kindergartenbesuch ihrer Sprößlinge Eltern ernsthaft glauben läßt, daß sie damit die Hauptlast des Erziehens ihrer Kinder loswären, na dann haben diese Eltern in puncto Erziehung ziemlich was falschverstanden und ich bezweifele, daß diese Eltern plötzlich sehr viel umsichtiger in ihrer Erziehung vorgingen, wenn sie ihre Kinder nur noch bei sich daheim aufzögen.

Ich will hiermit keineswegs von einer Betreuung daheim abraten. Wenn jemand meint, daß es seine Bestimmung ist, der Kinder wegen die Fulltime-Hausfrau oder den Fulltime-Hausmann zu spielen, dann ist das völlig ok. Ich kann bloß keinerlei pädagogischen Nachteil erkennen, wenn ein Kind den Kindergarten besucht. Wenn man sich die diesbezüglichen Erfahrungen in den Ländern dieser Welt mal so anschaut, so gibt es darauf einfach keine Hinweise. Warum sollte das in der Bundesrepublik Deutschland plötzlich anders sein?

Um mal ein abschließendes Resümee zu ziehen:

Ich halte Kindererziehung und Beruf durchaus für vereinbar. Kindergärten und flexible Arbeitszeitmodelle sind da ein probates Mittel.

Was die Kindergärten anbelangt, so muß hierfür im deutschsprachigen Raum noch einiges an Aufbauleistung erbracht werden, was wiederum voraussetzt, daß unsere "konservativen" Kreise mal ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und sich anschauen, wie das in anderen Ländern schon seit langem funktioniert.

Was die flexiblen Arbeitszeitmodelle angeht, so müssen die Unternehmen endlich mal in voller Breite erkennen, daß es in deren ureigenem langfristigen Interesse ist, etwas für die Erhöhung der Geburtenrate zu tun. Diesbezüglich vorbildliche Unternehmen dürfen aus meiner Sicht auch gern auf geeignete Weise staatlich gefördert werden.
 

Benutzer78935  (47)

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ist feminismus überhaupt notwendig?

Selbstverständlich ist Feminismus notwendig!

Im Sinne von "Teile und herrsche" war es eine geniale Idee, die Frauen im alltäglichen Überlebenskampf auf die Männer zu hetzen.

Keine Wunder, daß unser heißgeliebter Staat den Feminismus quasi zur Staatsreligion gemacht hat.
 

Benutzer70315  (32)

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Im Sinne von "Teile und herrsche" war es eine geniale Idee, die Frauen im alltäglichen Überlebenskampf auf die Männer zu hetzen.

du weißt schon dass du hier behauptest, die frauen wurden gehetzt. also passiv*g da frag ich mich, wer hat denn die frauen gehetzt?
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich kann deine Befürchtungen insbesondere in Bezug auf die ganztägige Betreuung im Kindergarten eigentlich nicht bestätigen.

In erster Linie stellt der Kindergarten einen Ort dar, wo die Kinder miteinander spielen und keinen Ort, wo das Personal den Eltern die Erziehungsarbeit abnimmt. Die Haupterziehungsarbeit sowie das Vermitteln von "Vorstellungen, Werten und Denkweisen" leisten nach wie vor die Eltern. Dafür bleibt wirklich genügend Zeit.
Da kann ich dir durchaus zustimmen.
Allerdings glaube ich nicht, dass nach einem ganztägigen Kindergartenbesuch noch genügend gemeinsame Zeit für Eltern und Kinder bleibt.
Ich habe meine Kindergärtnerin stets eher als Beaufsichtigende denn als Erziehende erlebt. Menschlich geformt und geknetet wurde ich eigentlich nur von meinen Eltern und das nicht nur im Kindergartenalter sondern bereits davor und weit darüber hinaus.
Auch da stimme ich dir absolut zu.
Wenn du nach deiner obigen Begründung eine halbtägige Betreuung im Kindergarten noch in Ordnung findest aber eine ganztägige bereits nicht mehr, dann frage ich mich, was du bei einer halbtägigen Kindergarten-Betreuung in der sich ergebenden Zeit unbedingt mit deinem Kind anstellen möchtest. Nach dem Motto "Ich setze mich jeden Tag um 14 Uhr hin und bringe da meinem Kind dann zwei Stunden lang gezielt meine 'Vorstellungen, Werte und Denkweisen' näher" wirst du ja wohl kaum vorgehen. :zwinker: Erziehung erfolgt anhand konkreter Probleme, die sich eher situationsbedingt und zeitlich zufällig ergeben.
Öhm... da hast du mich wohl völlig falsch verstanden.
Ich werde nicht versuchen, mein Kind gezielt in irgendwlechen Dingen zu "unterrichten"... diese Vorstellung finde ich ziemlich erschreckend.
Aber ich möchte genügend Zeit mit meinem Kind verbringen können, so dass sich nebenbei eine sehr feste Eltern-Kind beziehung ergibt und das Kind meine Werte, Vorstellungen, etc. kennen lernt. Und ich glaube nicht, dass das in ein paar Abendstunden nach dem ganztägigen Kindergarten möglich ist.
Aus meiner Sicht hat der Kindergarten den unschlagbaren Vorteil, daß die Kinder hier schon von Anfang an Sozialkompetenzen erwerben, weil sie permanent von vielen anderen Kindern umgeben sind, mit denen sie vielfältigst zu interagieren haben. Sowas kann einem heutzutage keine Betreuung mehr bieten, die ausschließlich zuhause erfolgt, weil dazu die Familien einfach viel zu klein sind.

Den Kindern wird im Kindergarten auch nie langweilig, weil sie immer sinnvoll beschäftigt sind. Wir haben da alles mögliche gemacht. Wir haben da miteinander gespielt, miteinander gemalt, miteinander gebastelt, gesungen, getanzt, Sport gemacht, sind spazieren gegangen etc. Mir hat es immer sehr viel Spaß gemacht in den Kindergarten zu gehen und ich möchte diese Zeit auf keinen Fall missen. Und sollte ich selber mal Kinder haben, dann werde ich tunlichst zusehen, daß sie nach Möglichkeit wenigstens halbtägig in den Kindergarten kommen, um dort in den Genuß des regelmäßigen engen Kontakts zu vielen anderen Kindern zu kommen. Was kann es Besseres geben?
Da hast du wieder absolut Recht.
Ich befürworte auch einen halbtägigen Kindergartenbesuch und auch nach dem Kindergarten kann und soll ein Kind gerne etwas mit anderen Kindern unternehmen.
Aber ein ganztägiger Kindergartenbesuch wäre für meinen Geschmack einfach viel zu lang.
Und wenn der Kindergartenbesuch ihrer Sprößlinge Eltern ernsthaft glauben läßt, daß sie damit die Hauptlast des Erziehens ihrer Kinder loswären, na dann haben diese Eltern in puncto Erziehung ziemlich was falschverstanden und ich bezweifele, daß diese Eltern plötzlich sehr viel umsichtiger in ihrer Erziehung vorgingen, wenn sie ihre Kinder nur noch bei sich daheim aufzögen.
Auch hier wieder völlige Zustimmung.
Wenn ich aber von manchen Eltern höre, was Kindern im Kindergarten und in der Schule alles vermittelt werden soll, was meiner Meinung nach Aufgabe einer sinnvollen Erziehung durch die Eltern ist, scheint diese Meinung wohl weit verbreitet zu sein.
Ich will hiermit keineswegs von einer Betreuung daheim abraten. Wenn jemand meint, daß es seine Bestimmung ist, der Kinder wegen die Fulltime-Hausfrau oder den Fulltime-Hausmann zu spielen, dann ist das völlig ok. Ich kann bloß keinerlei pädagogischen Nachteil erkennen, wenn ein Kind den Kindergarten besucht. Wenn man sich die diesbezüglichen Erfahrungen in den Ländern dieser Welt mal so anschaut, so gibt es darauf einfach keine Hinweise. Warum sollte das in der Bundesrepublik Deutschland plötzlich anders sein?
Auch hier stimme ich dir bedingt zu.
Kindergarten ist auf jeden Fall gut - Aber nur wenn auch noch genug Zeit mit den Eltern bleibt, was ich bei einer Ganztagesbetreuung bezweifle.

Um mal ein abschließendes Resümee zu ziehen:

Ich halte Kindererziehung und Beruf durchaus für vereinbar. Kindergärten und flexible Arbeitszeitmodelle sind da ein probates Mittel.
So sehe ich das auch.. aber nur wenn ein Elternteil beruflich zurücksteckt.
Es ist zwar kein prinzipeiller Verzicht auf den Beruf notwendig, aber schon eine zeitliche Einschränkung, um sich adäquat um das Kind kümmern zu können.
Was die Kindergärten anbelangt, so muß hierfür im deutschsprachigen Raum noch einiges an Aufbauleistung erbracht werden, was wiederum voraussetzt, daß unsere "konservativen" Kreise mal ihre ideologischen Scheuklappen ablegen und sich anschauen, wie das in anderen Ländern schon seit langem funktioniert.
Natürlich kann es auch gut funktionieren, wenn Kinder hauptächlich fremdbetreut werden (s. Frankreich), aber ich finde die Vorstellung, dass mein Kind die meiste Zeit in einer Betreuungseinrichtung ist, trotzdem ziemlich abschreckend. Ich möchte doch auch etwas von meinem Kind haben!
Was die flexiblen Arbeitszeitmodelle angeht, so müssen die Unternehmen endlich mal in voller Breite erkennen, daß es in deren ureigenem langfristigen Interesse ist, etwas für die Erhöhung der Geburtenrate zu tun. Diesbezüglich vorbildliche Unternehmen dürfen aus meiner Sicht auch gern auf geeignete Weise staatlich gefördert werden.
Auch hier wieder absolute Zustimmung.
 

Benutzer78935  (47)

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du weißt schon dass du hier behauptest, die frauen wurden gehetzt. also passiv*g da frag ich mich, wer hat denn die frauen gehetzt?

Emanzen, Politiker, Journaille, Werbung - also diejenigen, die Staatswesen und veröffentlichte Meinung organisieren.

Allerdings haben sich die restliche Frauen aufhetzen lassen, und das nur allzu bereitwillig. Das sagt noch wesentlich mehr über Frauen aus, als das Gehetze der Emanzen.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Selbstverständlich ist Feminismus notwendig!

Im Sinne von "Teile und herrsche" war es eine geniale Idee, die Frauen im alltäglichen Überlebenskampf auf die Männer zu hetzen.

Keine Wunder, daß unser heißgeliebter Staat den Feminismus quasi zur Staatsreligion gemacht hat.
:kopfschue selten so einen Unsinn gelesen :kopfschue


Off-Topic:
Emanzen, Politiker, Journaille, Werbung - also diejenigen, die Staatswesen und veröffentlichte Meinung organisieren.

Allerdings haben sich die restliche Frauen aufhetzen lassen, und das nur allzu bereitwillig. Das sagt noch wesentlich mehr über Frauen aus, als das Gehetze der Emanzen.
...und es wird immer unsinniger :kopfschue :kopfschue :kopfschue

 

Benutzer84048  (35)

Benutzer gesperrt
Totaler Schwachsinn!
Ich bin gerne für meinen Freund da, koche gerne und putze auch!

Mit meiner Rolle als Frau bin ich zufrieden und immer dieser Gleichberechtigunsmist. Wir Frauen können nunmal nicht alles so gut machen wie die Männer. So Körperlich und so Mathematisch und denken.

Dafür können wir andere Sachen gut und ich meine die ganzen Jahrhunderte ging das auch gut.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
und so Mathematisch und denken.

Ja, mit dem Denken scheint es hier tatsächlich nicht weit her zu sein. Man sollte allerdings nicht von sich und seinem Unvermögen auf andere schliessen.

Dafür können wir andere Sachen gut und ich meine die ganzen Jahrhunderte ging das auch gut.

Aber klar, das ging hervorragend. Ist ja auch egal, dass Frauen jahrelang geschlagen und unterdrückt wurden (und immer noch werden), das sogar noch gefördert wurde und wird, dass sie keinen Beruf lernen und ausüben durften, keinerlei Mitspracherecht bei irgendwas hatten. Frauen sind ja eh scheisse und nix wert. Ist ja alles egal. Ist ja nicht so schlimm. Ging ja gut.

Schön, auch Kriege funktionieren seit Jahrtausenden immer wieder. Deshalb sind sie noch längst nicht gut.


Off-Topic:
Ach süss, das ging ja zackig mit der schlechten Bewertung, wie tragisch. Der Beitrag oben ist so was von strunzdumm und dabei geht es nicht mal darum, dass man was gegen Feminismus hat, sondern dass man die eigentliche Thematik offensichtlich hinten und vorne nicht kapiert hat.


Weisst du, wenn es keine Emanzipation gegeben hätte, dann würdest du jetzt wahrscheinlich mit 4 oder 5 Kindern irgendwo sitzen, dürftest nicht am PC hocken, weder studieren noch arbeiten (was auch immer davon du tust), dürftest dich nicht mit Freunden treffen, das Haus nur in Ausnahmefällen ohne das Einverständnis deines geschätzten Mannes, mit dem du seit ungefähr 4 Jahren verheiratet wärst, verlassen und wärst überhaupt nur dafür gemacht, ihn zu bedienen und anzuhimmeln und Widerworte deinem Mann gegenüber, egal bei welchem Thema, wären dir nicht nur fremd, sondern würden wohl zu einem netten Streit inklusive Handgreiflichkeiten führen. Hier darfst du mal noch gucken, wie dein Leben heute mit deinen 22 Jahren aussehen würde: http://www.frauen.spoe.at/bilder/d28/wichtig.pdf Und das ist gerade mal 60 Jahre her, von noch früher wollen wir doch mal gar nicht anfangen. Wenn du das erstrebenswert findest, dann ist das schön für dich und in Ordnung. Ansonsten darfst du genau der Bewegung danken, die du mit deiner qualifizierten Aussage ablehnst.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:
Ja, mit dem Denken scheint es hier tatsächlich nicht weit her zu sein. Man sollte allerdings nicht von sich und seinem Unvermögen auf andere schliessen.



Aber klar, das ging hervorragend. Ist ja auch egal, dass Frauen jahrelang geschlagen und unterdrückt wurden (und immer noch werden), das sogar noch gefördert wurde und wird, dass sie keinen Beruf lernen und ausüben durften, keinerlei Mitspracherecht bei irgendwas hatten. Frauen sind ja eh scheisse und nix wert. Ist ja alles egal. Ist ja nicht so schlimm. Ging ja gut.

Schön, auch Kriege funktionieren seit Jahrtausenden immer wieder. Deshalb sind sie noch längst nicht gut.


Off-Topic:
Ach süss, das ging ja zackig mit der schlechten Bewertung, wie tragisch. Der Beitrag oben ist so was von strunzdumm und dabei geht es nicht mal darum, dass man was gegen Feminismus hat, sondern dass man die eigentliche Thematik offensichtlich hinten und vorne nicht kapiert hat.


Weisst du, wenn es keine Emanzipation gegeben hätte, dann würdest du jetzt wahrscheinlich mit 4 oder 5 Kindern irgendwo sitzen, dürftest nicht am PC hocken, weder studieren noch arbeiten (was auch immer davon du tust), dürftest dich nicht mit Freunden treffen, das Haus nur in Ausnahmefällen ohne das Einverständnis deines geschätzten Mannes, mit dem du seit ungefähr 4 Jahren verheiratet wärst, verlassen und wärst überhaupt nur dafür gemacht, ihn zu bedienen und anzuhimmeln und Widerworte deinem Mann gegenüber, egal bei welchem Thema, wären dir nicht nur fremd, sondern würden wohl zu einem netten Streit inklusive Handgreiflichkeiten führen. Hier darfst du mal noch gucken, wie dein Leben heute mit deinen 22 Jahren aussehen würde: http://www.frauen.spoe.at/bilder/d28/wichtig.pdf Und das ist gerade mal 60 Jahre her, von noch früher wollen wir doch mal gar nicht anfangen. Wenn du das erstrebenswert findest, dann ist das schön für dich und in Ordnung. Ansonsten darfst du genau der Bewegung danken, die du mit deiner qualifizierten Aussage ablehnst.

lass mal gut sein, Samaire, Emo-Girl postet nicht nur hier ziemlich ...naja, sagen wir mal "merkwürdige" Beiträge.
Wenn jemand Strohrum sein Lieblingsgetränk nennt....was will man da erwarten? :zwinker:
Bekomm ich jetzt auch ne negative Bewertung??? Her damit! Dankeschön :anbeten:
 

Benutzer78935  (47)

Benutzer gesperrt
Ich bin gerne für meinen Freund da, koche gerne und putze auch! Mit meiner Rolle als Frau bin ich zufrieden

Es gibt hier bestimmt eine ganze Menge Männer, die deinen Freund beneiden - auch wenn sie sich nicht trauen, es zuzugeben.

Kompliment an Emo-Girl! Es gibt nicht viele Menschen heutzutage die es schaffen, eine Meinung zu entwickeln, die sich gegen Zeitgeist und Political Correctness stellt.
 

Benutzer78935  (47)

Benutzer gesperrt
Wir Frauen können nunmal nicht alles so gut machen wie die Männer. Dafür können wir andere Sachen gut und ich meine die ganzen Jahrhunderte ging das auch gut.

Bei dem ganzen Emanzen-Getue geht es ja auch gar nicht darum, daß es für irgendjemanden besser wird. Hauptsache, den Männern geht es dabei schlechter. Egal, ob sinnvoll oder nicht, es muß eine weitere Männer-Bastion gestürmt werden!
 

Benutzer70315  (32)

Beiträge füllen Bücher
und so Mathematisch und denken.



Kompliment an Emo-Girl! Es gibt nicht viele Menschen heutzutage die es schaffen, eine Meinung zu entwickeln, die sich gegen Zeitgeist und Political Correctness stellt.

warum sollte man dafür ein kompliment geben, wenn jemand behauptet "frau denkt nicht/weniger als mann."
ist bloßes "sich von der menge abheben" immer positiv?
das wage ich (besonders) in dem fall zubezweifeln.

und von deiner stürmung der männer bastion scheinst du in irgendwelchen horrorromanen gelesen zu haben?hier hat jedenfalls bisher noch niemand behauptet, es ginge darum, dass es den männern schlechter geht...
ich glaub auch, dass du mit deiner meinung, auch als mann, fast alleine da stehst.
 

Benutzer11947 

Verbringt hier viel Zeit
So Körperlich und so Mathematisch und denken.

Ich sehe ja noch ein, daß sich der männliche Körper besser zum Tragen von Zementsäcken eignet als der weibliche. Aus meiner täglichen Erfahrung glaube ich allerdings sagen zu können, daß Frauen von Natur aus nicht mehr oder weniger mathematisch begabt sind als Männer (meine Professorinnen würden mir was husten). Unglücklicherweise wird es immer noch häufig als Ausrede akzeptiert, wenn Mädchen oder Frauen mit einem "Hihi, ich muß kein Mathe können" daher kommen. Das fällt Jungs/Männern schließlich auch nicht in den Schoß, man muß sich schon ein wenig bemühen.
 

Benutzer79932 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:


lass mal gut sein, Samaire, Emo-Girl postet nicht nur hier ziemlich ...naja, sagen wir mal "merkwürdige" Beiträge.
Wenn jemand Strohrum sein Lieblingsgetränk nennt....was will man da erwarten? :zwinker:
Bekomm ich jetzt auch ne negative Bewertung??? Her damit! Dankeschön :anbeten:

:kiss: :kiss:

Off-Topic:
Ich hätte übrigens einen Vorschlag für das perfekte neue PL-Paar :grin: :grin:
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Bei dem ganzen Emanzen-Getue geht es ja auch gar nicht darum, daß es für irgendjemanden besser wird. Hauptsache, den Männern geht es dabei schlechter. Egal, ob sinnvoll oder nicht, es muß eine weitere Männer-Bastion gestürmt werden!

Lieber löwe-leo

Ich glaube du hast dich verrannt.
Keine Ahnung warum, ob aus persönlichen Kränkungen. Vielleicht kommt die deutsche Feministinnen-Literatur bei dir etwas extrem und Angsteinflössend rüber.

Lies doch mal ein Buch von der Amerikanerin Susan Faludi. Oder von Elisabeth Badinter.
Das ist ein ganz anderer Feminismus als die Karikatur davon, die du offenbar im Kopf hast.
Du wirst sehen, dass es auch neben emanzipierten Frauen noch für Männer Platz hat!

Aber Männer müssen eben auch "weiblicher" werden.
 

Benutzer66580 

Meistens hier zu finden
Emo-Girl halte ich für einen Fake, darum gehe ich auf ihre Beiträge gar nicht ein :zwinker:


Es gibt hier bestimmt eine ganze Menge Männer, die deinen Freund beneiden - auch wenn sie sich nicht trauen, es zuzugeben.

Mit diesem Kommentar verrätst du einiges über dich und deine Motive :smile: du fühlst dich nicht wirklich in deinen Grundrechten von den bösen Frauen bedroht (Bsp. Frauenparkplätze), sondern du hast nur Angst, kein Heimchen mehr abzubekommen, weil die Frauen durch die böse Emanzipation heutzutage alle arbeiten etc. wollen.
Wenn du sagst, dass du gern eine Partnerin hättest, die zuhause bleibt, kocht, putzt, etc., ist das vollkommen legitim, und es gibt tatsächlich auch heutzutage noch genug Frauen, die diese Rolle bevorzugen, also keine Sorge. Nur gibt dir das keinen Grund, unsinnige Verallgemeinerungen anzustellen und ununterbrochen den absurdesten Stuss in den Äther zu blasen.
 
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