Feminismus- werden Frauen übervorteilt?

Benutzer98820 

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Ein Turnlehrer war z.B. ein Vorbild, das es in meiner Kindheit für mich gar nicht gab. Es gab nämlich in der Umgebung genau eine Gelegenheit dazu: Kinderturnen donnerstags 16 Uhr bei Tante Edeltraut ("Tante" als Anrede), und da gingen auch nur Mädchen hin. Das war so und das hat niemand in Frage gestellt, weder von den Kindern noch von den Erwachsenen.
 

Benutzer130414 

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Und ich kenne fast nur Frisörladenbesitzerinnen.
Aber die wird gar nicht erst als Managementposten angeseen. Der Elektromeister mit 3 angestellten schon.

Verdrehte Welt in der ich keiner Statistik traue.

Und was die Teilzeittopmangerin angeht.
Wenn ich nen Unternehmen bin mit mehreren Millionen Jahresumsatz dann will ich keinen Teilzeitchef.
Und warum das nicht gehen soll wenn es doch bei Männern auch geht? Weil es eben bei Männern nicht geht. Da ist nix mit Familie bei nem Managerposten. Das sieht nur so aus. Das sind meist Leute um 1950 geboren. Die haben, genau wie ihre Frauen das alte Weltbild intus.
Da haben die Frauen keinen Mann und die Kinder keinen Vater. Das ist nur ein zuverlässiger Geldspender. 120 Stunden die Woche arbeiten, Konferenzen Weltweit etc lassen sich nicht ernsthaft mit Familie unter einen Hut bringen. Die Familien existieren sehr oft des Scheins wegen. Schließlich gehört eine intakte Familie doch zum guten Ton. :rolleyes:
Aber das gehört ja auch zu etwas das ausgeräumt wurde (Gott sei Dank) und in 50 Jahren, wenn die alten Eliten abgelöst wurden, und Kinder nicht mehr zu einem öffentlichen Muss gehören wird sich das auch erledigt haben.

Aber das hat rein nix mit Feminismus zu tun, sondern allgmein mit der Veränderung des Familienbildes (was zugegebenermaßen was mit der Emanzipation der Frau zu tun hat) und ist ein ganz anderes Problem.

Und dein Beispiel mit den Kanzleien. Rechtsanwalt ist nicht gleich Topmanagerposten. Da zählt die Kenntnis der Gesetze und nicht die der Top 1000 der Wirtschaftswelt, Kurse an Aktien und Rohstoffbörsen und der Entwicklung, Politische Entwicklungen in anlieferer nd Abnehmerländern etc.
Ein Rechtsanwalt ist im Grunde ein Dienstleister. Und bei Teilhabern kommt noch hinzu, das sie Aquirieren müssen. Aber kein Topmanagement. :schuettel:

Ums aber mal so zu sagen. Man brauch nicht mal Topmanagement. Da habt ihr nämlich recht. Man scheitert schon vorher. Weil Topmanagement bedeutet, das man sich jahre lang stetig hochgearbeitet hat. und das ist doch recht anstrengend. und schon im Mittleren Management (ich sehs an meiner Chefin) bist du gut 10 Wochen im Jahr im Ausland auf Geschäftsreise, genau so lange im Inland und ne 60 Stunden Woche hat man auch. Das geht mit Kindern. Klar. Ist aber schon ganz schön hart. Und mal eben krank machen, weils Kind masern hat geht nicht. Oder übermüdet auf Arbeit kommen weil man ne moderne Mama ist die Stillt geht auch nicht. Da muss man immer fit sein.

Da muss man aber nicht mal in Große Firmen gehen. Als Chef einer Mittelständigen Firma hat mans auch nicht leicht. Was sagt mein Schwiegerpapa immer (knapp 10 Angestellte) Ich bin Selbstständig. Als Mach ich alles Selbst und das Ständig.

Und da sind Männer nunmal im Vorteil. Wir können nicht schwanger werden. Und hey. Wir sind ja auch nicht im Mittelalter, wo Frauen bis zur geburt aufm Feld sind. Dann raus und wieder an die Arbeit. Die Frauen wollen doch auch Die Schwangerschaft geniesen und was vom Kind haben.

Fazit. Ich sage nicht Mutter und Topmanagement gehen gr nicht. Aber es ist Arsch schwer und da sind wir Männer auf natürliche Weise bevorteilt. Da wird aber keine Feministinnengruppe was ändern können.

Ach so. Und Topmanagement in Verbindung mit Familie geht auch bei Männern nur, Wenn sie ne Frau finden, die da mitzieht.
Und meine Einstellung als Kind einer Alleinerziehenden Mutter die auch in ner 70h Woche arbeitet (aber nicht als Managerin. Liebe Kinder merkt euch eins, Theologie studieren ist nur für Wahsinnige die wirklich de glauben leben) ist da die. Eine Mutter kann einen Vater ersetzen. Ein Vater aber keine Mutter. (und ein Großvater, egal wie toll er ist, erst recht nicht :schuettel: )
 

Benutzer4590 

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Eine Mutter kann einen Vater ersetzen. Ein Vater aber keine Mutter.

Tja, wenn Männer sich das sogar selber einreden, dann ist es ja kein Wunder, dass es in öffentlichen Diskussionen oft so scheint, als hätten Väter im Leben von Kindern weder besonderen Einfluss noch besondere Bedeutung. Schon traurig, wenn man sich selber die Relevanz abspricht.
 
S

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Auf der letzten Seite hast du dir halt ein paar Aussagen geleistet, die ein bestimmtes Bild von dir gezeichnet haben. Ich bin vermutlich mehr auf dieses Bild eingegangen und weniger direkt auf deine Aussagen. Ich habe davon geredet, wie du rüberkommst. Das heißt nicht, dass du auch so bist. Wie gesagt, ich hab ein Problem mit der feministischen Dialektik, die du wohl auch gut beherrschst.

Woah, ich glaube, ich bin im falschen Film :zwinker: (siehe weiter unten). So richtig verteidigen kann ich mich aber auch nicht, weil Du oftmals sehr vage bleibst in Deinen Äußerungen. Welche konkreten Aussagen habe ich mir denn bitte "geleistet" , die welches "bestimmte Bild" von mir zeichnen? Das heißt alles, aber auch irgendwie nichts. Damit kann ich nichts anfangen.

Äh, und feministische Dialektik? Sorry, was soll das überhaupt sein? :confused: Ich bezeichne mich weder als Feministin noch als Frauenrechtlerin noch als sonstwas.

Aber wenn wir schon über Eindrücke reden: Ich habe den Eindruck, durch gewisse Worte/Aussagen wirst Du so stark getriggert, dass sich irgendein Film in Deinem Kopf verselbständigt ... und dazu führt, dass Du partout nicht damit aufhörst, (in diesem Fall) mich in eine Ecke zu drängen, in der Du mich haben willst. Leider finde ich den Aus-Knopf aber nicht und ich habe auch keine Lust dazu, mich von Dir so darstellen zu lassen, wie Du das für richtig hältst. Und damit setze ich Dich vorerst auf meine Ignoreliste, denn meine Zeit ist mir zu schade, um sie mir von Dir vermiesen zu lassen. Schade um Deine anderen lesenswerten Beiträge, aber so ist es eben. Nur so zur Information, falls Du noch eine Antwort erwartest auf Deine weiteren Beiträge in diesem Thread.


Selbst wenn keine Nachfrage bestünde (was ich wie gesagt bezweifle), sollte es Männern deswegen nicht ausgeredet werden, dass sie dem Beruf nachgehen. Du hast gemeint, dass das wohl ein Grund wäre, warum es da keine Männer gibt. Das bezweifle ich. Aber wenn Männer von Frauen rausgeekelt werden, dann darf das eben einfach nicht sein. Und sowas habe ich auch schon aus anderen frauendominierten Bereichen gehört (Pädagogik, wenn ich mich nicht komplett täusche).

Und wenn Du mir jetzt noch zeigst, wo ich das Gegenteil behauptet habe, wäre ich schon froh. Wie gesagt, es tut mir leid für simon, dass er seinem Berufswunsch nicht nachgehen konnte. Das habe ich auch von Anfang an geschrieben. Gleichzeitig hat mich interessiert, inwiefern überhaupt die Nachfrage nach männlichen Entbindungspflegern besteht. Das ist eine reine Interessensfrage (die überhaupt nichts andeuten oder aussagen soll). Was in diese kleine Frage nun alles seitenweise reininterpretiert wird, ist der Wahnsinn. Und an dieser Stelle klinke ich mich dann wie gesagt auch aus. Wer mich nicht verstehen möchte, möchte mich halt nicht verstehen. So kann's gehen.
 

Benutzer117428 

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Aber generell würde es in meinen Augen vielen Männern gut tun, Emanzipation nicht nur als Bedrohung oder als einen Verteilungskampf zu sehen, sondern auch als eine Chance. Ich habe es neulich schon in einem anderen Thread geschrieben: Männern fällt es insgesamt schwerer, sich von angestammten Rollenbildern zu lösen.

Kommt darauf an wie man Rollenbilder definiert. Es gibt nun mal biologische Unterschiede die sich nicht nur auf die Geschlechtsorgane beschränken. Was ich schwer erträglich finde ist diese Geschlechtergleichmacherei, so als wäre Geschlecht nur eine Erfindung der prämodernen Gesellschafft und es gäbe keine Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein ausser den anerzogenen. Es gibt kein besser oder schlechter bei männlichen oder weiblichem Verhalten sondern nur ein anders. Derzeit wird aber häufig alles männliche verhalten negativ angesehen und das weibliches positiv. Das ist keine Verbesserung gegenüber der früheren Zeiten sondern die gleiche ungesunde Einstellung wie früher, nur umgekehrt.
 

Benutzer50955 

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Kommt darauf an wie man Rollenbilder definiert. Es gibt nun mal biologische Unterschiede die sich nicht nur auf die Geschlechtsorgane beschränken. Was ich schwer erträglich finde ist diese Geschlechtergleichmacherei, so als wäre Geschlecht nur eine Erfindung der prämodernen Gesellschafft und es gäbe keine Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein ausser den anerzogenen. Es gibt kein besser oder schlechter bei männlichen oder weiblichem Verhalten sondern nur ein anders. Derzeit wird aber häufig alles männliche verhalten negativ angesehen und das weibliches positiv. Das ist keine Verbesserung gegenüber der früheren Zeiten sondern die gleiche ungesunde Einstellung wie früher, nur umgekehrt.

Das abstruseste, was ich in einem Blog mal dazu gelesen habe: Männer sind im Durchschnitt körperlich nicht größer als Frauen. Frauen werden gesellschaftlich nur kleiner gemacht.

Ahja...
 
S

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Es hindert doch heute wirklich keiner mehr Frauen daran, irgendwas "MINTiges" zu studieren. Gerade in Fächern wie Informatik oder Mathematik ist die Frauenquote auch wirklich nicht sooo klein.

Wenn ich mir allerdings anschaue, was für Interessen so IM VERDAMMTEN MITTEL Männlein und Weiblein in meinem (auch bei den Frauen sicherlich schon technikaffinem) Bekanntenkreis hegen, dann ist da eben die Tendenz zu IT und Technik schon sehr deutlich eher bei den Männern zu sehen. Was ich auch irgendwie nicht so problematisch sehe...

Sehe ich auch nicht problematisch. Sehr problematisch hingegen finde ich, dass soziale Berufe (im Vergleich) so schlecht bezahlt werden. DAS sollte geändert werden.
 

Benutzer50955 

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Soziale Berufe werden im Regelfall über Steuern oder Sozialbeiträge finanziert...jetzt überlegen wir mal, wer freiwillig mehr von seinem Bruttogehalt aufgibt, damit diese Berufe besser bezahlt werden...
 

Benutzer117428 

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Aber wenn wir schon über Eindrücke reden: Ich habe den Eindruck, durch gewisse Worte/Aussagen wirst Du so stark getriggert, dass sich irgendein Film in Deinem Kopf verselbständigt ... und dazu führt, dass Du partout nicht damit aufhörst, (in diesem Fall) mich in eine Ecke zu drängen, in der Du mich haben willst. Leider finde ich den Aus-Knopf aber nicht und ich habe auch keine Lust dazu, mich von Dir so darstellen zu lassen, wie Du das für richtig hältst. Und damit setze ich Dich vorerst auf meine Ignoreliste, denn meine Zeit ist mir zu schade, um sie mir von Dir vermiesen zu lassen. Schade um Deine anderen lesenswerten Beiträge, aber so ist es eben. Nur so zur Information, falls Du noch eine Antwort erwartest auf Deine weiteren Beiträge in diesem Thread.

Ich finde deine Antwort an Lotusknospe und dein vorhaben ziemlich unreif. Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts verloren. Komm ich jetzt auch auf deine Liste?
 

Benutzer120063 

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Aber das hat rein nix mit Feminismus zu tun, sondern allgmein mit der Veränderung des Familienbildes (was zugegebenermaßen was mit der Emanzipation der Frau zu tun hat) und ist ein ganz anderes Problem.

Letztlich führt es aber zu mehr Gleichberechtigung. Mir gehts ja nicht um "Feminismus", sondern um Gleichberechtigung.
Wir sind aber von der Sichtweise dann gar nicht so weit außeinander: Mir ist klar, dass man Führungsetage unterschiedlich weit definieren kann (du zählst offenbar nur die obersten 1000) dazu. Ich meinte bei den Großkanzleien übrigens schon Partner. Das sind keine Topmanager, das ist mir klar. Es sind Anwälte. Aber Partner von Großkanzleien gehören schon eher in den Führungsbereich für mich. Da kann man sich natürlich streiten.

Wie dem auch sei: Du hast völlig Recht, dass "ganz oben" natürlich meist auf Privatleben verzichtet werden muss und dass es nicht nur an den "bösen, bösen" Unternehmen sondern allgemein am Familienbild liegt, wie die aktuellen Zustände sind. Aber ich habe ja wie gesagt auch nicht nur von der allerobersten Spitze sondern eben auch von den von dir "mittlere Führungsebene" genannten Bereichen gesprochen. Schon da ist es für Frauen momentan schwer. Das hat verschiedene Faktoren, ich denke auch, dass eine 50% Quote nicht richtig ist, aber ein bisschen Förderung ist vermutlich nicht falsch, um den Gleichberechtigungsprozess zu beschleunigen.
 
S

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hmm. Schade. Ich hatte gehofft, da kommt was.

Ich kann ja nicht den ganzen Tag online verbringen :zwinker: Haarsträubend fand ich diese Sätze:

"Der Ansatz mehr Frauen an die Unis zu bringen ist imo auch Unsinn und resultiert aus dieser ewigen, unüberdachten und klassisch dummen Gleichmacherei. Männer und Frauen sind unterschiedlich. Es sind 2 Mengen mit gewissen überschneidungen. Mehr nicht."

Aber vielleicht erklärst Du mir ja dann, was Frauen anstatt eines Studiums machen sollen. An der Uni haben sie laut Dir ja nichts verloren? Mal davon abgesehen, dass Du Jahrzehnte zu spät kommst: Männer und Frauen beginnen (annähernd) gleich häufig ein Studium.

Und inwiefern in der "Industrie" eine Frauenquote von 50 Prozent überhaupt eingefordert wird, wie Du hier darstellst, ist mir auch nicht klar. Das stimmt doch überhaupt nicht.[DOUBLEPOST=1372969272,1372969123][/DOUBLEPOST]
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Ich finde deine Antwort an Lotusknospe und dein vorhaben ziemlich unreif. Wer die Hitze nicht verträgt, hat in der Küche nichts verloren. Komm ich jetzt auch auf deine Liste?

Und wenn der Kuchen spricht, haben die Krümel Pause :rolleyes: Haha.
 

Benutzer78484 

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Lotus, Starla, chillt doch mal :knuddel:

Hm, dann hatte ich wohl die falschen Eltern, kein Wunder, dass ich so verkorkst bin. Meine Mutter hat Abitur mit Berufsausbildung gemacht (KFZ Mechanikerin) und hat anschliessend Maschinenbau studiert und ist auch noch promoviert. :ratlos: Ich weiss noch wie heute, als mein Bruder und ich mit offenem Mund meiner Mutter dabei zugesehen haben, wie sie das Rad an unserem Auto wechselte, als wir nen Platten hatten.
N=1 und so, was? :ratlos: Selbst ich kenne genug Mädels, die mit mir sehr erfolgreich Physik studiert haben. Nur ist es eben immer noch eine Minderheit und ich sehe da kein Problem drin oder dass man Mädels auch noch extrem animieren müsste, auch ja in diese Bereiche zu gehen, eventuell sogar nur aus Karrieregründen und nicht aus Freude.

Btw. sind die Posten im Management, je weiter man nach oben kommt, immer weniger MINT und immer mehr BWL- und juralastig. Beides keine männlich dominierten Studiengänge. Ein Ingenieur im Vorstand ist eher die Ausnahme, Naturwissenschaftler oder Informatiker sogar eher die krasse Ausnahme.
 

Benutzer29410 

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=1 und so, was? :ratlos: Selbst ich kenne genug Mädels, die mit mir sehr erfolgreich Physik studiert haben. Nur ist es eben immer noch eine Minderheit und ich sehe da kein Problem drin oder dass man Mädels auch noch extrem animieren müsste, auch ja in diese Bereiche zu gehen

Hab ich behauptet, dass man das müsste? Mir doch egal, was Fräulein Tralala studiert.

Ich glaube ja noch nicht mal, dass das Riesenproblem, das wir Frauen haben, mit der Quote gelöst werden kann.


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Und da sind Männer nunmal im Vorteil. Wir können nicht schwanger werden. Und hey. Wir sind ja auch nicht im Mittelalter, wo Frauen bis zur geburt aufm Feld sind. Dann raus und wieder an die Arbeit. Die Frauen wollen doch auch Die Schwangerschaft geniesen und was vom Kind haben.

von Vorteil ist auch eine Rechtschreibprüfung.....
 
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Benutzer89539 

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Kommt darauf an wie man Rollenbilder definiert. Es gibt nun mal biologische Unterschiede die sich nicht nur auf die Geschlechtsorgane beschränken. Was ich schwer erträglich finde ist diese Geschlechtergleichmacherei, so als wäre Geschlecht nur eine Erfindung der prämodernen Gesellschafft und es gäbe keine Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein ausser den anerzogenen. Es gibt kein besser oder schlechter bei männlichen oder weiblichem Verhalten sondern nur ein anders. Derzeit wird aber häufig alles männliche verhalten negativ angesehen und das weibliches positiv. Das ist keine Verbesserung gegenüber der früheren Zeiten sondern die gleiche ungesunde Einstellung wie früher, nur umgekehrt.
Beziehst du dich auf mich? Dann würde ich gerne wissen wollen, wo ich diese ganzen Dinge geschrieben habe.

Klar gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Die klassischen Rollenbilder kommen nicht von ungefähr, ich denke sie haben tatsächlich ihre Ursache in biologischen Geschlechterunterschieden. Und sie hatten auch eine soziale Funktion, allerdings verliert diese immer mehr an Bedeutung. Und es gibt immer wieder Abweichungen vom "Standard" des jeweiligen Geschlechtes, ich denke sogar die sind eher die Regel als die Ausnahme. Niemand ist in allen Dingen "typisch männlich" oder "typisch weiblich", und es besteht auch kein Sinn darin, dass Menschen durch soziale Normen in ein bestimmtes Schema gepresst werden, das für sie individuell gar nicht passt. Beispiel: Bei einer Liebesszene in einem Film zu weinen wird eher den Frauen zugeordnet. Und wenn es ein Mann auch tut - wem schadet der damit? Was ist daran schlimm? Trotzdem gibt es noch genug Leute, die das als unmännlich ansehen. Worin besteht der Sinn, ihn wegen einer Abweichung von einem Rollenbild zu kritisieren oder zu verspotten? Das ist die Art von Rollenbild, das in meinen Augen aufgeweicht gehört.
 
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Benutzer117428 

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Beziehst du dich auf mich? Dann würde ich gerne wissen wollen, wo ich diese ganzen Dinge geschrieben habe.
Ich habe deine Aussage als Aufhänger genommen um ein allgemeines Statement zu dem Thema zu machen. Aber du kannst gerne mal sagen, was Du unter "Rollenbild" verstehst.
 

Benutzer4590 

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Mir gehts ja nicht um "Feminismus", sondern um Gleichberechtigung.

Darf ich mal anmerken, wie ätzend ich es finde, dass Feminismus inzwischen offenbar als ein anrüchiges Schimpfwort betrachtet wird, das nur noch in Anführungszeichen geschrieben werden darf, und man gar nicht schnell genug klarstellen kann, man wäre ja um Gottes Willen keine - pfui Deibel! - "Feministin".

Wenn man die Sache mal auf den Kern runterbricht, bedeutet es nichts anderes als: für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und im Umkehrschluss gegen jede Form von Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen zu sein. Wer davon überzeugt ist, ist Feminist (und das sollte jeder sein, der ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand besitzt).
 

Benutzer36171 

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Darf ich mal anmerken, wie ätzend ich es finde, dass Feminismus inzwischen offenbar als ein anrüchiges Schimpfwort betrachtet wird, das nur noch in Anführungszeichen geschrieben werden darf, und man gar nicht schnell genug klarstellen kann, man wäre ja um Gottes Willen keine - pfui Deibel! - "Feministin".

Wenn man die Sache mal auf den Kern runterbricht, bedeutet es nichts anderes als: für Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und im Umkehrschluss gegen jede Form von Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen zu sein. Wer davon überzeugt ist, ist Feminist (und das sollte jeder sein, der ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand besitzt).
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Vielleicht sollte man sich einfach einmal ein anderes Wort aussuchen. ... "Feminist*in", das klingt eben nach Frauen und nicht gerade nach Frauen von der sympatischen Sorte. Ich weiß, das ist ein Klischee und falsch, aber die negative Konnotation ist da und ich bin sicher, dass eine andere Bezeichnung viel nützen würde. ... Es wird doch immer so viel an der Sprache herum gedoktert, warum nicht also auch an dieser Bezeichnung, die sich doch eindeutig auf Frauen bezieht, sich aber auf jedes Geschlecht beziehen sollte?
 

Benutzer91095 

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Lotus, Starla, chillt doch mal :knuddel:

Hey, ich bin eigentlich recht entspannt und finde lediglich Starla's Reaktion sehr bezeichnend, weil es eine typische Reaktion auf unbequeme Fragen in solchen Kontexten ist. Und weil die liebe Starla mir ebenso Nachfragen stellt und mich im gleichen Atemzug auf die Ignore-Liste setzt, schieß ich die Antworten darauf jetzt mal ins weite Nichts des Internets. Ich hab immer ein Herz für die Aufklärung und werde sicher nicht mit Informationen geizen, wenn ich schon so nett drum gebeten werde *hüstelhüstel* Außerdem kann vllt der eine oder die andere auch was davon mitnehmen. Ist nämlich tatsächlich eine ziemlich klassische Reaktion, die man hier zu Gesicht bekommt.

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Woah, ich glaube, ich bin im falschen Film :zwinker: (siehe weiter unten). So richtig verteidigen kann ich mich aber auch nicht, weil Du oftmals sehr vage bleibst in Deinen Äußerungen. Welche konkreten Aussagen habe ich mir denn bitte "geleistet" , die welches "bestimmte Bild" von mir zeichnen? Das heißt alles, aber auch irgendwie nichts. Damit kann ich nichts anfangen.

Ich bleibe gar nicht vage, aber ich dachte, bisschen selbst nachdenken und sich in andere Personen hineinversetzen könnte man auch erwarten. Eigentlich meinte ich damit einfach deine ganze Argumentation auf Seite 4, genauso wie ich es auch geschrieben hatte. Deine Argumentation contra Mr.Shelby, Simon und RiaSommer und anderen. Ich glaube nicht, dass ich da was zitieren muss. Lies es doch einfach nach! Schau mal, hier der Link:

https://www.planet-liebe.com/threads/feminismus-werden-frauen-übervorteilt.512167/page-4

Äh, und feministische Dialektik? Sorry, was soll das überhaupt sein? :confused: Ich bezeichne mich weder als Feministin noch als Frauenrechtlerin noch als sonstwas.

Ich bezeichne dich auch nicht als Feministin, keine Sorge. Trotzdem kannst du das ganz gut: Den Theorienmischmasch aus Sozialisierung und Höhlentheorien so anwenden, wie es dir grad in den Kram passt. Das ist nicht unbedingt allein dem Feminismus vorbehalten. Aber bei dem geht das in der Regel durch, ohne dass etwas eingewendet wird. MrShelbys Aussagen auf Seite 4 waren dazu doch ganz treffend. Kuck, noch ein Link dazu:

https://www.planet-liebe.com/thread...auen-übervorteilt.512167/page-4#post-11491083

Argumentationen wie folgende, überzeichnet dargestellt:
Frauen und Männer sind alle gleich. Aber Männer sind schuld an der Wirtschaftskrise, weil ihr Testosteron-Spiegel sie zu risikofreudig gemacht hat. Wenn mehr Frauen an der Spitze gewesen wären, wäre das nie passiert.

-> Hä? Widerspruch?

Aber wenn wir schon über Eindrücke reden: Ich habe den Eindruck, durch gewisse Worte/Aussagen wirst Du so stark getriggert, dass sich irgendein Film in Deinem Kopf verselbständigt ... und dazu führt, dass Du partout nicht damit aufhörst, (in diesem Fall) mich in eine Ecke zu drängen, in der Du mich haben willst. Leider finde ich den Aus-Knopf aber nicht und ich habe auch keine Lust dazu, mich von Dir so darstellen zu lassen, wie Du das für richtig hältst. Und damit setze ich Dich vorerst auf meine Ignoreliste, denn meine Zeit ist mir zu schade, um sie mir von Dir vermiesen zu lassen. Schade um Deine anderen lesenswerten Beiträge, aber so ist es eben. Nur so zur Information, falls Du noch eine Antwort erwartest auf Deine weiteren Beiträge in diesem Thread.

Na super. Da bemüht man sich um Aufklärung und dann bekommt man das als Dank. Pff. Jetzt kann ich sicher nicht mehr schlafen.

Und wenn Du mir jetzt noch zeigst, wo ich das Gegenteil behauptet habe, wäre ich schon froh. Wie gesagt, es tut mir leid für simon, dass er seinem Berufswunsch nicht nachgehen konnte. Das habe ich auch von Anfang an geschrieben. Gleichzeitig hat mich interessiert, inwiefern überhaupt die Nachfrage nach männlichen Entbindungspflegern besteht. Das ist eine reine Interessensfrage (die überhaupt nichts andeuten oder aussagen soll). Was in diese kleine Frage nun alles seitenweise reininterpretiert wird, ist der Wahnsinn. Und an dieser Stelle klinke ich mich dann wie gesagt auch aus. Wer mich nicht verstehen möchte, möchte mich halt nicht verstehen. So kann's gehen.

Also du willst, dass ich dir zeige, wo du das Gegenteil behauptet hast, weil du dann froh wärst. Aber du ignorierst mich, weil du meinen Aus-Knopf nicht findest. Uuiui. Noch so ein Widerspruch. Jetzt weiß ich leider auch nicht mehr weiter.
[DOUBLEPOST=1372979900,1372979519][/DOUBLEPOST]
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Vielleicht sollte man sich einfach einmal ein anderes Wort aussuchen. ... "Feminist*in", das klingt eben nach Frauen und nicht gerade nach Frauen von der sympatischen Sorte. Ich weiß, das ist ein Klischee und falsch, aber die negative Konnotation ist da und ich bin sicher, dass eine andere Bezeichnung viel nützen würde. ... Es wird doch immer so viel an der Sprache herum gedoktert, warum nicht also auch an dieser Bezeichnung, die sich doch eindeutig auf Frauen bezieht, sich aber auf jedes Geschlecht beziehen sollte?

Ich persönlich finde das Wort "Humanist" in diesem Kontext nicht unangenehm. Ich persönlich habe kein Problem mit dem Wort "Feminist*_/#", empfinde es auch nicht unbedingt als negativ, aber als momentan zu stark belastet. Und es gibt eine Reihe von Anhängern (Männer und Frauen) des Feminismus, die sagen, dass nur Frauen Feministinnen sein können, weil du für das Verständnis der Problematik und der Perspektive einen Uterus brauchst. Stimmt vielleicht, aber disqualifiziert das Wort dann auch sofort, um es auf Männer und Frauen und auf Gleichstellung anwenden zu können. Ursprünglich hatte der Feminismus natürlich genau dieses Ziel, aber zu Beginn war es ihm halt auch nicht klar, dass es auch Dinge gibt, bei denen Männer benachteiligt werden. Es hat sich historisch einfach so ergeben, dass die Rechte der Frau defizitärer waren und an die der Männer angeglichen werden wollten.
 

Benutzer130414 

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Ich kann ja nicht den ganzen Tag online verbringen :zwinker: Haarsträubend fand ich diese Sätze:

"Der Ansatz mehr Frauen an die Unis zu bringen ist imo auch Unsinn und resultiert aus dieser ewigen, unüberdachten und klassisch dummen Gleichmacherei. Männer und Frauen sind unterschiedlich. Es sind 2 Mengen mit gewissen überschneidungen. Mehr nicht."

Aber vielleicht erklärst Du mir ja dann, was Frauen anstatt eines Studiums machen sollen. An der Uni haben sie laut Dir ja nichts verloren? Mal davon abgesehen, dass Du Jahrzehnte zu spät kommst: Männer und Frauen beginnen (annähernd) gleich häufig ein Studium.

Und inwiefern in der "Industrie" eine Frauenquote von 50 Prozent überhaupt eingefordert wird, wie Du hier darstellst, ist mir auch nicht klar. Das stimmt doch überhaupt nicht.

Sry. Etwas ungenügend ausgedrückt. Ich dachte das geht aus dem Kontext hervor. Ich meinte natürlich nicht Studium allgemein, sondern Ingenieurstechnische Berufe.

Und wenns nicht 50 sind dann halt vielleicht 40 %. Über so was muss man sich ja nun nicht streiten.

Tja, wenn Männer sich das sogar selber einreden, dann ist es ja kein Wunder, dass es in öffentlichen Diskussionen oft so scheint, als hätten Väter im Leben von Kindern weder besonderen Einfluss noch besondere Bedeutung. Schon traurig, wenn man sich selber die Relevanz abspricht.

Ich spreche weder Relevanz noch Bedeutung ab. Doch in der Menschlichen Evolution hat sich nun mal eine Besondere Nähe Mutter-Kind entwickelt und diese ist auch Genetisch hinterlegt. Aber auch egal. Man kann ja ehh reden wie man will, wenn hier einfach mal so eine relative zu einer absoluten Aussage umgedeutelt wird.
Denn ich hab an keiner Stelle geschrieben, Das Väter unbedeutend seien.

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von Vorteil ist auch eine Rechtschreibprüfung.....

Wenn man keine Argumente mehr hat ...



Und zum Wort Humanismus. Das hat meines erachtens doch eine etwas bedeutendere Belegung als das Gehalts und Job Klein Klein welches hier ausgefochten wird. Empfinde ich deshalb in diesem Kontext doch als hochgradig unpassend
 
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