Feminismus- werden Frauen übervorteilt?

Benutzer130414 

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Kannst du nicht, XYY ist beispielsweise auch fertil. Schau, es ist nach wie vor keine chromosomale Dichotomie, die meisten Menschen haben doch überhaupt keine Ahnung wie ihre Genetik genau aussieht. Du schließt vom Phänotyp auf genetische Charakteristika. Das ist falschrum gedacht.
Nicht direkt. Bei den XX-Männern tritt eine Azoospermie, begründet im fehlen des Y-Armes auf, welche zur infertilität führt. Bei XYY Männern ist dies natürlich nicht so. Sie haben ja ein Y-Chromosom.
Man kann in einigen Fällen tatsächlich vom Phäno auf den Genotyp schließen.
Was den Rest der männlichen Geschlechtsmerkmal angeht fühle ich mich auch gerade bestärkt. Denn, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, führt eine Mutation am X-Chromosom zu einer fehltranslation vom Y-Chromosom. Dadurch enthält dieses das SRY-Gen, welches sich normalerweise auf dem Y-Chromosom befindet. dieses wiederrum aktiviert die Gensequenzen, welche zu Testosteronausschüttung führen und damit den Männlichen Phänotyp hervorrufen.
XYY dagegen sind eine Genetische Überbelegung ähnlich einer Trisomie, welche unterschiedlichste Effekte haben kann. Dort ist alles Möglich, da alles da ist.
Es ist auch möglich, Als XY dennoch weiblich zu sein, einfach in dem die entscheidenden Stellen des Y blockiert werden. Zack, vollwertige Frau. Zumindest, wenn das Y Völlig geblockt ist. Wenn nur wenige Sequenzen blockiert sind, können die anderen Sequenzen nach wie vor Einfluss ausüben. Wie groß dieser ist, ist aber meines Wissens nach nicht bestimmt.

Diese Prozentzahlen sind doch komplett fürn Po, weil Gensequenzen mitnichten gleich wichtig sind. In den 1% zwischen Affe und Mensch kann sich viel mehr Unterschied verstecken als in den 1% zwischen Mensch und Mensch.
Wir haben ja selbst mit Maus, Echse oder gar Schimmelpilzen einen ziemlich großen gemeinsamen Pool an Genen. Ein ganz großer Teil davon kodiert halt einfache Stoffwechselvorgänge oder es ist sogar schlicht nicht bekannt, was diese Gene exakt machen.

Ganz genau. Zahlenspiele. Nicht mehr. Da kann man das eine, wie auch das andere reininterpretieren.
Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Mann und Frau (Vorrausgesetzt, es treten keine seltenen Mutationen auf. Wiedermal der Faktor Mittelwert, nicht Individuum) den es Zwischen Frau und Frau nicht gibt. das ist das Y-Chromosom. Und ich glaube nicht, das dieses so unbedeutend sein soll, das es keinen Unterschied, auch im Verhalten, gibt.
 
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Benutzer29410 

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hehe

Irgendwie muss ich die ganze Zeit an diesen Youtube Clip denken....

 

Benutzer91095 

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Ganz genau. Zahlenspiele. Nicht mehr. Da kann man das eine, wie auch das andere reininterpretieren.
Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen Mann und Frau (Vorrausgesetzt, es treten keine seltenen Mutationen auf. Wiedermal der Faktor Mittelwert, nicht Individuum) den es Zwischen Frau und Frau nicht gibt. das ist das Y-Chromosom. Und ich glaube nicht, das dieses so unbedeutend sein soll, das es keinen Unterschied, auch im Verhalten, gibt.

Welche Unterschiede im Verhalten sollen das denn sein? Ich frag jetzt wirklich aus reinem Interesse. Wenn es einen Unterschied im Verhalten gibt, der wirklich biologisch/genetisch determiniert ist, dann sollte es ja auch kaum Ausnahmen geben, sondern in der Regel jede Frau betreffen. Genauso wie - biologisch gesehen - jede Frau i.d.R. auch sowas wie ne Gebärmutter hat.[DOUBLEPOST=1373545636,1373545436][/DOUBLEPOST]
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Irgendwie muss ich die ganze Zeit an diesen Youtube Clip denken....
...

:ROFLMAO: Großartig :thumbsup:
 

Benutzer111415  (28)

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beim Monopol der Frauen in der Abtreibungsentscheidung
Es betrifft den Körper der Frau, nicht den des Mannes, also allein ihre Entscheidung.

Ach ja, noch was, die Wehrpflicht gibts nicht mehr. Als es sie noch gab, sorgte sie für einen geringen Nachteilsausgleich, weil Frauen durch Schwangerschaft mitunter Zeit für den Beruf verlieren (was ich übrigens schlecht finde, ich habe auch Ideen, was man dagegen tun kann).

Im Übrigen finde ich es vollkommen unsinnig, Aussagen bzgl. "typisch weiblicher" und "typisch männlicher" Verhaltensweisen zu machen, erstens bin ich der Überzeugung, dass es so etwas nicht gibt, zweitens sind derartige Aussagen ausschließlich kontraproduktiv und dementsprechend völlig überflüssig. Seht Frauen und Männer doch einfach mal als Menschen, unabhängig vom Geschlecht. Würde auch weniger Personen einschüchtern (-> "WAS?! Dein Auto wurde gut geparkt?! Das hat abern Mann für dich gemacht/du bist ne Transe!" "Ein Mann will Erzieher werden?! Der ist definitiv pädophil!" Derartige Aussagen stellen unnötige Einschränkungen da, denn sie verunsichern Frauen bzw. Männer und schränken sie privat, in ihrer Berufswahl und überall sonst ein.)
 

Benutzer117428 

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Wie kommt es dann, dass Kinder ungeachtet ihres Geschlechts heulen?
"Until adolescence, however, there is no difference. Up until 13, boys and girls turn on the waterworks the same amount, 'showing that blubbing because of joy, sadness or anger is something that is learned,' researchers concluded."
Quelle

Die Schlußfolgerung ist haarsträubend. Die Pubertät stetzt ein und Jungs kommen in den Stimmbruch und bekommen Bartwuchs. Wahrscheinlich ist das aber auch alles anerzogen.


Off-Topic:
Wie erklärst Du Dir dann eigentlich den Trend der "Empfindsamkeit", den man im 18.Jahrhundert in Europa sowohl in Kunst und Literatur (Goethe's Werther, anyone?) als auch gesellschaftlich vorfand:
Off-Topic:


Eine Modeerscheinung der Elite, nicht der Normalbevölkerung.

Dazu das von dir verwendete Zitat:
Folglich bemühten sich alle, möglichst empfindsam zu erscheinen
Sie bemühten sich möglichst empfindsam zu erscheinen - diese Art der Emotion kam also nicht aus einem inneren Bedürfnis heraus.


Erstmal ist natürlich immer die Frage, inwieweit eine solche Zuordnung eine selbsterfüllende Prophezeiung ist - weil bestimmte "männliche" Verhaltensweisen halt einfach anerzogen sind. Viel wichtiger finde ich aber die Frage: Was bezweckt man denn mit so einer Zuordnung? Welches Ziel verfolgt man damit, bestimmte Verhaltensweisen in männlich und unmännlich zu unterteilen? Das ist dann doch immer eine Abgrenzung: Ich gehöre zu einer bestimmten Gruppe, weil ich dieses und jenes gruppentypische Verhalten zeige, du hingegen gehörst nicht (so ganz) zu dieser Gruppe, weil du dieses Verhalten nicht zeigst.

Ich frage mich umgekehrt, was bezweckt man mit dieser Gleichmacherei? Was bezweckt man damit, biologische Unterschiede zu leugnen? Das folgt alles eine polititschen Ideologie. Daher werden biologische Unterschiede einfach ausgeblendet.


Zum Vergleich: Wir Deutschen sind eine der größten Biertrinkernationen schlechthin. Trotzdem nennen wir ja auch niemanden "undeutsch", weil er kein Bier mag. Oder: Blonde Türken sind selten - trotzdem ist ein blonder Türke nicht "untürkisch". Oder, um mal von Nationalitäten weg zu kommen (zumal ich da jetzt eigentlich nicht noch ein ganz anderes Fass aufmachen will): Sommersprossen kommen besonders oft bei Rothaarigen vor - aber wer trotz roter Haare keine Sommersprossen hat, ist damit nicht "unrothaarig". In allen drei Fällen ist eine bestimmte Einordnung jeweils an Kriterien gebunden, die oft mit weiteren Merkmalen einher gehen. Aber in allen drei Fällen kommt man nicht auf die Idee, diese weiteren Merkmale als für die Gruppe konstituierend zu erklären.
Wenn ein deutscher kein Bier trinkt ist er zwar nicht undeutsch, aber auch nicht gerade typisch Deutsch. Wobei die Vorliebe für Bier sicherlich hauptsächlich anerzogen ist.
Ein blonder Türke aber (sofern er sich nicht die Haare gefärbt hat) ist aufgrund seiner Genetik blond. Auch hier würde ich aber sagen, er sieht nicht wie ein typischer Türke aus. Was ihn aber nicht untürkisch macht. Sommersprossen sind auch genetisch bedingt und sehr typisch für Rothaarige. Ich weiß nicht, was das Problem dabei ist, das zu sagen, was offensichtlich ist.



Ich kenne zumindest einen Mann, der sich das gerne und freiwillig anschaut (oder jedenfalls vor ein paar Jahren mal, ich weiß nicht wie das heute aussieht). Nein, der ist nicht schwul. Und ich habe zwar nicht nachgesehen, aber er scheint mir doch ziemlich eindeutig ein Mann zu sein. (Eigentlich eh etwas paradox - man ist Mann, aber man soll nicht männlich sein?)
Wenn das so ist, dann ist er eine Ausnahme. Und Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Aus deinem gesamten Bekanntenkreis ein Mann. Das sagt es ja schon.


Off-Topic:
wenn jemand der Meinung ist, die Welt so zu unterteilen dann halte ich das für ziemlich albern und lass mich nicht davon stören. Genau so wie ich schmunzeln würde, wenn mich jemand als "schwul" bezeichnet. Ich argumentiere zwar gegen so eine Denkweise an, aber treffen tut mich das nicht.
Ich gehe ja nicht durch die Welt und sage "Du bist unmännlich" und "Du bist männlich". Nur habe eben in der Regel die meisten Männer sowohl physisch als auch psychisch hauptsächlich männliche Eigenschaften und Frauen eben hauptsächlich weibliche. Bei Homosexuellen verschwimmt das mehr.
Bei Tieren kommt ja auch keiner auf die Idee Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu leugnen.
 

Benutzer130414 

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Und wieder von vorne. Herje ich krieg nen Drehwurm. Es gibt nicht " das absolut weibliche Verhalten das alle Frauen haben" Aber einige Verhaltensweisen sind bei Frauen vermehrt anzutreffen. Bei Männern gibt es sowas auch. Z.B. Das Aggressionspotential. Dieses istim Schnitt bei Männern wesentlich stärker ausgeprägt. Über alle Kulturen.
Das heißt nicht, das es keine Friedliebenden Männer gibt. Das heißt auch nicht, das es keine hochaggressiven Frauen gibt.
Dies wird vermutlich ausgelöst, durch bei vielen Männern vorkommende, vergrößerte Gehirnareale, welche in der Männlichen Erblinie vererbbar sind.
 

Benutzer91095 

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Und wieder von vorne. Herje ich krieg nen Drehwurm. Es gibt nicht " das absolut weibliche Verhalten das alle Frauen haben" Aber einige Verhaltensweisen sind bei Frauen vermehrt anzutreffen. Bei Männern gibt es sowas auch. Z.B. Das Aggressionspotential. Dieses istim Schnitt bei Männern wesentlich stärker ausgeprägt. Über alle Kulturen.
Das heißt nicht, das es keine Friedliebenden Männer gibt. Das heißt auch nicht, das es keine hochaggressiven Frauen gibt.
Dies wird vermutlich ausgelöst, durch bei vielen Männern vorkommende, vergrößerte Gehirnareale, welche in der Männlichen Erblinie vererbbar sind.

Ok, dann noch mal die Frage: Welche Verhaltensweisen sind denn bei der Frau vermehrt anzutreffen? Bist du sicher, dass du jetzt Empathie und Kommunikationsfähigkeit anbringen willst? Das kann ich einfach nicht glauben, denn ich persönlich halte es in erster Linie für Quatsch. Wenn Frauen kommunikationsfähiger wären als Männer, dann könnten sie so mit Männern reden, dass Männer sie verstehen würden und dann gäb's hier diese ganzen Threads nicht, wo Männer herumrätseln, was ne Frau denn bloß gemeint hätte.

Und zwecks Aggressionspotenzial: Männer sind vielleicht im Schnitt gewalttätiger oder eher bereit, ihre Muckis sprechen zu lassen als Frauen. Aber das liegt wohl u.a. auch daran, dass Männer da einfach mehr Muckis haben als Frauen. Frauen empfinde ich aber i.d.R. als gleichermaßen aggressiv. Die sind dann halt verbal aggressiv. Oder hinterrücks aggressiv, weil sie eben nicht mit Muskeln sprechen. Ihre Aggressivität drückt sich halt nicht mit einem blauen Auge beim Gegner aus. Aber das heißt in meinen Augen deswegen nicht, dass das Aggressionspotenzial geringer ist, bloß weil mit anderen Waffen gekämpft wird. Und bei Frauen heißt es dann vllt nicht "aggressiv", sondern "streitsüchtig", "bissig", "böswillig" oder sowas.
 

Benutzer130414 

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Die Art der Aggression ist anders. Die Spontanität der Aggression ist größer. Und das hat nix mit den Muskeln zu tun.
Und nur, weil du es persönlich für Quatsch hälst, ist es das noch lange nicht. Es gibt Studien, zum Thema vernetzheit der beiden Gehirnhälften (was großen Einfluß auf die Kommunikationsfähigkeit hat) die nahe legen, das eine erhöhte Vernetzung nur mit einer Disposition in diesem hohen Maße möglich ist. Es tut mir ja leid für dich. Aber genau das sind die besten Beispiele.
Und Empathie hat was mit Gefühlszustände erahnen zu tun. Nicht mit Argumenten folgen.
Und die Threads, wo Männer rätseln. Danke für dieses Zuspiel. Genau das ist es. Frauen kommunizieren vielschichtiger, werten Gespräche häufig in mehreren Ebenen aus, bewerten alle möglichen und (aus meiner Sicht) unmöglichen Randbedingungen, etc.
Häufig verwenden sie einen Satz für verschiedene Botschaften. Diese Auswertung, die nötig ist um folgen zu können ist aber vielen Männern fremd.
Genau also das was ich meine. Natürlich kann man das alles auf die Erziehung schieben. Aber das halte wiederum ich in erster Linie für Quatsch.
Außerdem sind alle Studien statistischer Natur. Und jede Statistik spiegelt in ihrem Ergebnis auch die Erwartungshaltung des Erstellers wieder. Wir werden Studien finden, die mir recht geben und Studien, die dir recht geben.
Das wird sich niemals ändern, da Verhaltensweisen immer auch subjektiv sind und somit wohl kaum mit festen Werten hinterlegt werden können.
Feststellen lässt sich, das Männer und Frauen sich im Mittel in vielen Verhaltensweisen deutlich unterscheiden. Anhand von aus dem Verhalten resultierenden Folgen.
Mit, in diesem Punkt sehr klaren, Statistiken.
Auch Feststellen, das es nicht "den Mann" und "die Frau" gibt, kann man rechgt einfach. Man kann also nur eine verallgemeinernde und keine Allgemeingältige Aussage treffen.
Nicht Feststellen kann man (aktuell), wieso es diese Unterschiede gibt.
 

Benutzer78484 

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Ich sehe das Problem darin, dass die Studien statistischer Natur sind. Ich glaube schon, dass Männer im Mittel aggressiver sind, allerdings nicht wegen anderen Gehirnstrukturen oder sowas, sondern einfach weil der Testosteronspiegel höher ist und dieses Hormon schlicht und einfach aggressiver macht. Im Mittel.

Und da kommen wir zu der Crux bei der Sache: Bei beiden Geschlechtern gibt es vermutlich was die Verhaltensweisen angeht, sehr weite Fenster. Und bei Männer geht das dann, mal schematisch ausgedrückt, vielleicht von 20-100 und bei Frauen vielleicht von 0-90, allerdings sind bei Männern die höheren Werte stärker ausgeprägt. Und was kann man darauf für Schlüsse ziehen? Imho schlicht überhaupt keinen. Man kann ja auch nichts groß daraus ziehen, dass Männer im Mittel mehr Straftaten begehen.

Genauso wie die Studie, dass Männer schon als Kleinkinder vielleicht eher das technische Spielzeug bevorzugen, Frauen eher das "soziale" Spielzeug. Mal wieder im Mittel. Was hat man jetzt davon großartig? Ich finde da allerdings auch den Zug der Genderfraktion extrem unnütz, Frauen in Bereichen extrem zu pushen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Wobei, ganz ehrlich, ein "Girls Day" bei den Ingenieuren oder Physikern bringt auch niemanden um :grin:
 

Benutzer130414 

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Was kann man daraus für Schlüsse ziehen? hmm. Das man nicht in allen Bereichen Quoten braucht, da es einfach mal so ist wie es ist, das Frauen weniger Interesse Dran haben. Natürlich nur im Schnitt. Aber genau dafür sind die Quoten ja da. Um den Schnitt zu heben. Nicht um ein Individuum zu fördern.
Das es vielleicht doch tendenziell Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Das kann man auch lernen.

Und was dein Argument angeht, dass das nix mit den Genen zu tun hat, sondern mit dem Testosteron. Warum haben Männer denn mehr Testosteron?
Und beim Testosteron hört es ja nicht auf. auch verschiedene Wachstumshormone, die sich auch auf die Entwicklung des Gehirns auswirken und damit auf die Verhaltensweise sind ebenfalls genetisch hinterlegt.
Also haben die Gene, und nicht ausschließlich die Erziehung Einfluß auf das Verhalten. denn Hormone lassen sich auch nicht wegerziehen. Vielleicht unterdrücken und fördern. Aber dann auch immer in dem Rahmen wie du es oben beschriebst. bei den einen 20-100, bei den anderen 0-80 (zumindest, wenn man nicht anfängt völlig Wahnsinnig dran rumzuschubsen und irgendwo im natürlichen Rahmen bleibt).[DOUBLEPOST=1373611475,1373611298][/DOUBLEPOST]
Ich sehe das Problem darin, dass die Studien statistischer Natur sind. Ich glaube schon, dass Männer im Mittel aggressiver sind, allerdings nicht wegen anderen Gehirnstrukturen oder sowas, sondern einfach weil der Testosteronspiegel höher ist und dieses Hormon schlicht und einfach aggressiver macht. Im Mittel.

Das ist im übrigen schon relativ gut belegt und so weit ich weiß läuft da auch noch ne richtig große Studie drüber.
Dass das Gehirnareal wegen einem Hormonüberschuss oder -mangel größer wird ist natürlich im Bereich des Möglichen. Aber durch eine verkleinerung oder Entfernung dieses Areals lässt sich das Aggressionspotential gänzlich manipulieren. Wurde auch bereits durchgeführt.
 

Benutzer78484 

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Was kann man daraus für Schlüsse ziehen? hmm. Das man nicht in allen Bereichen Quoten braucht, da es einfach mal so ist wie es ist, das Frauen weniger Interesse Dran haben. Natürlich nur im Schnitt. Aber genau dafür sind die Quoten ja da. Um den Schnitt zu heben. Nicht um ein Individuum zu fördern.
Das es vielleicht doch tendenziell Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Das kann man auch lernen.

Naja, ich bin jetzt nicht wirklich überzeugt von Quotenregelungen, aber ob man aus solchen Studien, die relativ schwache statistische Unterschiede zwischen den Kohorten bei den Geschlechtern aufzeigen, schließen kann, dass es ganz normal ist, dass Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen unterrepräsentiert sind...ich weiß nicht :zwinker:
Vor allem wenn auf diesen Posten meist Leute aus Studiengängen sitzen, wo Frauen nicht unterrepräsentiert sind, eher im Gegenteil (Wirtschaft, Jura).
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
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Ich frage mich umgekehrt, was bezweckt man mit dieser Gleichmacherei? Was bezweckt man damit, biologische Unterschiede zu leugnen? Das folgt alles eine polititschen Ideologie. Daher werden biologische Unterschiede einfach ausgeblendet.
Ich habe nie von Gleichmacherei oder Leugnung gesprochen (obwohl wir eine andere Vorstellung von der Bedeutung angeborener, geschlechterspezifischer Verhaltensweisen haben). Ich rede nur davon, beides gleichermaßen anzuerkennen. Und das bezweckt, dass die Menschen frei sind von Erwartungshaltungen, die keinen Mehrwert besitzen.

Wenn ein deutscher kein Bier trinkt ist er zwar nicht undeutsch, aber auch nicht gerade typisch Deutsch. Wobei die Vorliebe für Bier sicherlich hauptsächlich anerzogen ist.
Ein blonder Türke aber (sofern er sich nicht die Haare gefärbt hat) ist aufgrund seiner Genetik blond. Auch hier würde ich aber sagen, er sieht nicht wie ein typischer Türke aus. Was ihn aber nicht untürkisch macht. Sommersprossen sind auch genetisch bedingt und sehr typisch für Rothaarige. Ich weiß nicht, was das Problem dabei ist, das zu sagen, was offensichtlich ist.
Wenn du oder jemand anders das untypisch findet... dann soll es mir wurscht sein. In dem Punkt erzielen wir keine Einigung, und von sowas fühle ich mich dann auch nicht getroffen. Aber der Ausgangspunkt unserer Rollenbilderdiskussion war ja eigentlich, dass ich mich dafür aussprach, sich von Rollenerwartungen zu befreien und sich nicht einreden zu lassen, dass irgendwelche "unmännlichen" Verhaltensweisen weniger wünschenswert oder respektabel seien.

Etwas für untypisch zu halten, ist die eine Sache. Etwas herabzuwürdigen, ist die andere Sache. Und die Bezeichnung "unmännlich" kann im Sinne von "untypisch" gemeint sein - aber das herabwürdigende Element schwingt nur allzu oft bei diesem Begriff mit.

Wenn das so ist, dann ist er eine Ausnahme. Und Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Aus deinem gesamten Bekanntenkreis ein Mann. Das sagt es ja schon.
Immerhin ist damit deine Ansicht falsifiziert, das sei nur bei Schwulen möglich. :zwinker:

Ich gehe ja nicht durch die Welt und sage "Du bist unmännlich" und "Du bist männlich". Nur habe eben in der Regel die meisten Männer sowohl physisch als auch psychisch hauptsächlich männliche Eigenschaften und Frauen eben hauptsächlich weibliche. Bei Homosexuellen verschwimmt das mehr.
Gegenthese: Ich glaube nicht, dass Homosexuelle geschlechtsuntypischer sind als Heteros. Gibt ja bei Schwulen (wie auch bei Lesben) die ganze Bandbreite von sehr betont feminin über einen großen "neutralen" Raum bis hin zu sehr betont maskulin. Ich glaube halt nur, dass ein Homosexueller eh schon gegen gesellschaftliche Erwartungen verstößt und von einigen Leuten mit Vorurteilen belegt ist - da ist der Schritt, auch in anderen Bereichen "aus dem Rahmen zu fallen" halt deutlich leichter. Ähnlich ist es ja auch mit Künstlern, wo ja auch unter Männern gerne die Empfindsamkeit betont wird - nicht weil Künstler per se anders ticken, sondern vielmehr, weil Extravaganz bei Künstlern eher toleriert, bzw. teilweise schon fast erwartet wird.

Und zwecks Aggressionspotenzial: Männer sind vielleicht im Schnitt gewalttätiger oder eher bereit, ihre Muckis sprechen zu lassen als Frauen. Aber das liegt wohl u.a. auch daran, dass Männer da einfach mehr Muckis haben als Frauen. Frauen empfinde ich aber i.d.R. als gleichermaßen aggressiv. Die sind dann halt verbal aggressiv. Oder hinterrücks aggressiv, weil sie eben nicht mit Muskeln sprechen. Ihre Aggressivität drückt sich halt nicht mit einem blauen Auge beim Gegner aus. Aber das heißt in meinen Augen deswegen nicht, dass das Aggressionspotenzial geringer ist, bloß weil mit anderen Waffen gekämpft wird. Und bei Frauen heißt es dann vllt nicht "aggressiv", sondern "streitsüchtig", "bissig", "böswillig" oder sowas.
Hmmm aber das Argument würde doch eigentlich nur ziehen, wenn man Aggression zwischen Mann und Frau (oder umgekehrt) betrachtet. Nicht jedoch bei Aggression zwischen Personen des gleichen Geschlechtes.

Off-Topic:
Außerdem sind alle Studien statistischer Natur. Und jede Statistik spiegelt in ihrem Ergebnis auch die Erwartungshaltung des Erstellers wieder. Wir werden Studien finden, die mir recht geben und Studien, die dir recht geben.
Naja, der Vorteil ist, dass Statistik eine klare, objektive Sprache verwendet. Der Nachteil lässt sich auf den Punkt bringen durch: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast." Du kannst objektive Fakten widergeben, aber die Art, wie du Fragen stellst, die Art wie du darstellst und die Art, wie du Statistiken liest, wo du Signifikanzgrenzen setzt etc. kann die Schlussfolgerungen massiv beeinflussen. D.h. eine Statistik ist objektiv nachvollziehbar und nachprüfbar. Aber dafür muss man halt genau lesen, Ahnung von Statistik und Ahnung vom Fachgebiet haben.


EDIT: Alles, was ich über "unmännliche Männer" sage, kann man natürlich analog auf "Mannsweiber" übertragen.
 
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Benutzer130414 

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Naja, ich bin jetzt nicht wirklich überzeugt von Quotenregelungen, aber ob man aus solchen Studien, die relativ schwache statistische Unterschiede zwischen den Kohorten bei den Geschlechtern aufzeigen, schließen kann, dass es ganz normal ist, dass Frauen in Aufsichtsräten und Vorständen unterrepräsentiert sind...ich weiß nicht :zwinker:
Vor allem wenn auf diesen Posten meist Leute aus Studiengängen sitzen, wo Frauen nicht unterrepräsentiert sind, eher im Gegenteil (Wirtschaft, Jura).

Wie gesagt. Im Topmanagement seh ich das Problem zum Teil anders gelagert. Zum Teil stimmt es, das es Männerrigen sind. Zum Teil ist es tatsächlich auch ein Problem der Zeit. Viele Frauen wollen Familie und in Vielen Bereichen lässt sich das nicht mit einer "echten" Mutterrolle verbinden. Aber das hab ich jetzt schon zur genüge erläutert.
Quoten gibts ja aber nicht nur dort. Und in etlichen andren Bereichen sind sie nicht nur sinnlos, sondern sogar hinderlich.
 

Benutzer4590 

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Und können wir nebenbei mal festhalten, dass Hirnforschung halt auch in gewisser Weise ein Trend und das neueste "Spielzeug" der Wissenschaft ist, mit dem jetzt alles rund um den Menschen erklärt werden soll - hat die Evolution inzwischen ein bisschen abgelöst, das war ja der letzte große Trend, der Ursache für alles und jedes sein sollte. Und in nicht allzu ferner Zukunft wird garantiert auch wieder ein neuer Trend kommen, der dann ebenfalls wieder als die ultimative Erklärung gesehen werden wird.

Insofern würde ich auch beim Thema "Unterschiede zwischen Mann und Frau" unser Gehirn nicht als das große Totschlagargument betrachten.
 

Benutzer78484 

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Quoten gibts ja aber nicht nur dort. Und in etlichen andren Bereichen sind sie nicht nur sinnlos, sondern sogar hinderlich.

Naja, wenn es nicht genug Bewerberinnen gibt, läuft eine Quote ja auch teilweise ins Leere. Hier an der Physik in der Uni gibt es z.B. eine Art Frauenquote, in den letzten Jahren hat sich aber keine einzige Frau bei uns beworben.
Ist ja auch bei den Bereichen mit wenigen Frauen mitnichten so, dass die wenigen Frauen dort dann schlecht sind. Oft sind das ja gerade sehr engagierte Mädels; in so einem Bereich geht man einfach nicht komplett lustlos und inkompetent als so ziemlich einzige Frau.

Apropro Hirnforschung: Es ist bisher ja nicht so, als wäre verstanden, wie das menschliche Gehirn wirklich funktioniert.
Es gibt einzelne Dinge, die man ganz gut verstanden hat, vieles ist aber auch noch ziemlich unklar, schon auf sehr grundlegender biologischer Ebene. Man ist weit davon entfernt, ein Gehirn künstlich nachbauen oder simulieren zu können.
 

Benutzer130414 

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Totschlagargument nicht. Aber sicher mit beteiligt. Es gibt einfach so viele Faktoren, das ich alle als möglich erachte und mir nicht vorstellen kann, eines einfach mal absolut auszuschließen. Deshalb kann ich nicht einfach sagen: Männer und Frauen sind gleich.

Und um nochmal zu den Quoten zu kommen.
Das Problem ist ja, das häufig undifferenziert eine GesamtQuote von 40% Frauen angestrebt wird. Und wenn das Unternehmen Fachlich so ausgerichtet ist, es gerade die Studiengänge und Ausbildungsberufe besonders häufig vertreten hat, die eher wenig weiblichen Zulauf haben, dann werden halt Stellen für Frauenquotenerfüllung geschaffen. Und dann hat man 5 x Assistenzt der GL und in der gesamten verwaltung 95% Frauen sitzen. Das kanns auch nicht sein.
Und Quoten in einem Bereich zu erstellen, wo diese Quote niemals erfüllt werden kann, ist auch Sinnlos.
 

Benutzer4590 

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Das Problem ist ja, das häufig undifferenziert eine GesamtQuote von 40% Frauen angestrebt wird. Und wenn das Unternehmen Fachlich so ausgerichtet ist, es gerade die Studiengänge und Ausbildungsberufe besonders häufig vertreten hat, die eher wenig weiblichen Zulauf haben, dann werden halt Stellen für Frauenquotenerfüllung geschaffen. Und dann hat man 5 x Assistenzt der GL und in der gesamten verwaltung 95% Frauen sitzen. Das kanns auch nicht sein.

Das ist aber nicht die Schuld der Quote, sondern derjenigen, die das Konzept "Quote" auf unsinnige Weise umsetzen. :zwinker:
 

Benutzer91095 

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Hmmm aber das Argument würde doch eigentlich nur ziehen, wenn man Aggression zwischen Mann und Frau (oder umgekehrt) betrachtet. Nicht jedoch bei Aggression zwischen Personen des gleichen Geschlechtes.

Wieso? Letztendlich reicht es meines Erachtens auch nicht aus zu sagen, einfach nur das Aggressionspotenzial zu testen, weil es sich da auch nicht nur um einen einfachen Wert handelt. Man müsste sich die Frage stellen, warum Männer aggressiver sind (wenn sie es denn nun sind), ob sie nicht einfach mehr Gründe zum Aggressiv-Sein haben und ob sie es nicht gelernt haben, anders mit den Triggern umzugehen. Und dann wären wir wieder bei einer soziologischen (zumindest Teil)Erklärung.

Feststellen lässt sich, das Männer und Frauen sich im Mittel in vielen Verhaltensweisen deutlich unterscheiden. Anhand von aus dem Verhalten resultierenden Folgen.
Mit, in diesem Punkt sehr klaren, Statistiken.

Und du meinst nicht, dass das eventuell soziologische Gründe hat? Natürlich unterscheiden sich Frauen und Männer in ihrem Verhalten. Wenn eine Frau sich für ein Date fertigmacht, dann rasiert sie sich an den Beinen und schminkt sich vielleicht und dufelt sich eventuell mit Frauenparfums auf. Frauenkleider wird sie auch anziehen und vielleicht wird sie sich auch noch Frauenschmuck umhängen. Ein Mann wird das alles ziemlich sicher nicht machen.

Aber ganz ehrlich: Was sagt einem so etwas über die weiblichen und männlichen Prädispositionen aus? Verhaltensweisen bei Menschen können allerhöchstens indirekt auf irgendwas hindeuten und gehören für mich daher eher in den psychologisch-soziologischen Bereich als in die Biologie.

Und zu den Statistiken: Seit ein paar Jahren gibt es immer wieder Statistiken, die zeigen, dass die Unterschiede zwischen Männern unter sich und Frauen unter sich absolut gesehen viel stärker sind als zwischen den Geschlechtern. Also mag es ja sein, dass Männer und Frauen jeweils eine Tendenz in eine Richtung haben, aber im Großen und Ganzen (also nicht nur irgendwo im Kleinbereich) überlappen sich die Geschlechter.
 

Benutzer130414 

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Wieso? Letztendlich reicht es meines Erachtens auch nicht aus zu sagen, einfach nur das Aggressionspotenzial zu testen, weil es sich da auch nicht nur um einen einfachen Wert handelt. Man müsste sich die Frage stellen, warum Männer aggressiver sind (wenn sie es denn nun sind), ob sie nicht einfach mehr Gründe zum Aggressiv-Sein haben und ob sie es nicht gelernt haben, anders mit den Triggern umzugehen. Und dann wären wir wieder bei einer soziologischen (zumindest Teil)Erklärung.

Jep. Sag ich ja TEIL-Erklärung.


Und du meinst nicht, dass das eventuell soziologische Gründe hat? Natürlich unterscheiden sich Frauen und Männer in ihrem Verhalten. Wenn eine Frau sich für ein Date fertigmacht, dann rasiert sie sich an den Beinen und schminkt sich vielleicht und dufelt sich eventuell mit Frauenparfums auf. Frauenkleider wird sie auch anziehen und vielleicht wird sie sich auch noch Frauenschmuck umhängen. Ein Mann wird das alles ziemlich sicher nicht machen.


Natürlich. zum Teil wird das so sein. Sogar vermutlich zum größeren Teil. Ich denke aber halt, das es nicht nur Alleine soziologisch ist.


Aber ganz ehrlich: Was sagt einem so etwas über die weiblichen und männlichen Prädispositionen aus? Verhaltensweisen bei Menschen können allerhöchstens indirekt auf irgendwas hindeuten und gehören für mich daher eher in den psychologisch-soziologischen Bereich als in die Biologie.

Nur, weil es nur Hinweise sind, ist es doch nicht automatisch Psycho-Soziologisch?


Und zu den Statistiken: Seit ein paar Jahren gibt es immer wieder Statistiken, die zeigen, dass die Unterschiede zwischen Männern unter sich und Frauen unter sich absolut gesehen viel stärker sind als zwischen den Geschlechtern. Also mag es ja sein, dass Männer und Frauen jeweils eine Tendenz in eine Richtung haben, aber im Großen und Ganzen (also nicht nur irgendwo im Kleinbereich) überlappen sich die Geschlechter.

Ja natürlich. Der Unterschied zwischen 2 Hunde gleicher Rasse untereinander im Verhalten kann sich extrem Unterscheiden.
Und dann gibt es einen ganz lieben Pudel und einen der alles was er sieht totbeist.
Aber am Ende kann man immernoch sagen, Das sich ein Pudel wesentlich besser zum Kampfhund ausbilden lassen kann, als ein Dackel. Weil er ein höheres Aggressionsverhalten hat.
Und jemand, der ein böswilliges Mistvieh will, wird sich keinen Beagel (schreibt man die so? kp. Egal.) kaufen.

Am Ende sind das natürlich 2 Kurven die sich zu 90% Überschneiden Aber man kann halt dennoch die Aussage treffen, das der Pudel Aggressiver ist wie der Beagel.
Was ist daran so schlimm? das ist ne einfache Statistische Aussage, die man verwenden kann um ein geeignetes Fernsehprogramm bei Sixx oder DMax zu entwerfen, Passende Werbung zu schalten, Gefahrgruppen zu extrahieren etc.
Denn wenn man dann diverse Statistiken übereinander legt kann man somit Suchraster erstellen.

Ich verstehe nicht, warum sich alle so dagegen wehren? Sind wir als Menschen uns selbst zu gut um uns zu unterteilen, klassifizieren und zu bewerten? Machen wir doch mit allem anderen auch?
Ich versteh es wirklich nicht mehr. Das ist Statistik wie sie Weltweit überall eingesetzt wird und Aktzeptiert ist? Warum nicht beim Menschen?[DOUBLEPOST=1373626747,1373626592][/DOUBLEPOST]
Das ist aber nicht die Schuld der Quote, sondern derjenigen, die das Konzept "Quote" auf unsinnige Weise umsetzen. :zwinker:

Vielleicht auch, weil der Grundgedanke ungenügend und nicht zuende gedacht ist? Ich kann nämlich kaum einen großen Gewinn darin sehen.
Weder was die Beschäftigungszahlen angeht, Noch eine positive Wirkung auf das Frauenbild.
An dieser Stelle bleibt nämlich immer der Makel.
 

Benutzer91095 

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Nur, weil es nur Hinweise sind, ist es doch nicht automatisch Psycho-Soziologisch?

Weil es noch nicht die Tools gibt, um aus Verhaltensweisen (ich reden hier jetzt wirklich vom Verhalten, nicht von anderen Sachen) irgendwelche aussagekräftigen biologischen, geschlechtsbezogenen Schlüsse zu ziehen. Das heißt nicht, dass ich jetzt sage, dass es keine biologischen Unterschiede gibt. Nur ich glaube nicht, dass eine Messung des Verhaltens (!) darüber eine Aussage machen kann. Das ist immer nur eine Interpretation.

Ja natürlich. Der Unterschied zwischen 2 Hunde gleicher Rasse untereinander im Verhalten kann sich extrem Unterscheiden. Und dann gibt es einen ganz lieben Pudel und einen der alles was er sieht totbeist.
Aber am Ende kann man immernoch sagen, Das sich ein Pudel wesentlich besser zum Kampfhund ausbilden lassen kann, als ein Dackel. Weil er ein höheres Aggressionsverhalten hat.
Und jemand, der ein böswilliges Mistvieh will, wird sich keinen Beagel (schreibt man die so? kp. Egal.) kaufen.

Ähm. Ich kenn mich mit Hunden nicht aus. Aber du hast jetzt nur in Rassen gesprochen und nicht in Männchen und Weibchen. Absichtlich?

Ich verstehe nicht, warum sich alle so dagegen wehren? Sind wir als Menschen uns selbst zu gut um uns zu unterteilen, klassifizieren und zu bewerten? Machen wir doch mit allem anderen auch?
Ich versteh es wirklich nicht mehr. Das ist Statistik wie sie Weltweit überall eingesetzt wird und Aktzeptiert ist? Warum nicht beim Menschen?

Ich finde Statistiken sehr hilfreich. Ich hab nur ein Problem, wenn man immer sofort mit der Biologie daherkommt. Natürlich KANN man mit der Biologie daherkommen, aber es ist nur eine Theorie, genau wie es andere Theorien eben auch gibt. Ich bezweifle nicht, dass es nicht auch Unterschiede gibt, die in der Biologie zu finden sind. Aber solange wir nicht wissen, welche das genau sind, lohnt es sich auch nicht, Frauen oder Männern von vornherein etwas abzusprechen (und genau das ist mMn die Gefahr, wenn man es biologisch erklärt). Ich persönlich frage mich, inwieweit so eine Debatte überhaupt sinnvoll ist. Wenn eine Statistik frauen- und männerspezifische Probleme wahrnimmt, dann ist es ok, sich frauen- und männerspezifisch damit auseinanderzusetzen. Aber ich würde dann halt nicht mit dem "Das ist so, weil es die Gene so vorgeschrieben haben"-Hammer kommen. Sondern ich würde es als Momentaufnahme sehen, wie es eben auch einfach eine ist. Die Frage ist dann auch eben, wo man die Statistik anwendet. Wenn man es auf Individuen runterbricht, dann wird's halt schwierig.
 
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