Feminismus und der Genderschwachsinn

Benutzer127320 

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iGude!

Angeregt durch einen anderen Thread möchte ich hier mal ein Reizthema aufgreifen #Triggered :grin:

Wenn ich den Begriff höre ist Feminismus für mich, bedingt durch die Medien und auch die Imageboards auf denen ich mich so herum treibe, mit der Zeit mehr zum Inbegriff des Schwachsinns. Ich halte das auch nicht für unbegründet, da sich in meinem erweiterten Bekanntenkreis eine Dame befindet, die genau das hier vor kurzem gerissen hat:
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Diskussionen sind ebenfalls Sinnlos und enden meist in Geschrei und Flüchen auf das Patriarchat, ganz nach diesem Motto:
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Das zum Feminismus. Eine Feministin ist für mich etwas schlechtes, eine Frauenrechtlerin dagegen wieder etwas anderes. Es ist immer die Frage, welche Intention und welche Argumentation dahinter stehen.


Übertrumpft wird das Ganze nur noch von diesem Genderwahnsinn. Punktabzug in Klausuren in Wirtschaftsinformatik wenn man "Studenten" schreibt und das nicht noch irgendwie so kennzeichnet, dass ersichtlich ist, dass damit auch Studentinnen gemeint sind? Geht's noch? Ich verdamme denjenigen, der diesen Blödsinn in die Welt gesetzt hat.
Bleiben wir beim Beispiel: Ich sage Studenten. Ich meine damit jede Person, die Studiert. Ich stelle damit alle Studierenden exakt gleich. Ist es da nicht einfach dämlich, das *innen im Namen der GLEICHBERECHTIGUNG zu fordern?


Abschließend noch etwas, was mich nicht betrifft, was ich aber auch für ein Problem halte, dass man sich selbst geschaffen hat:
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Ja, es gibt Transgender, Menschen, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen und solche Sachen. Das respektiere ich und unterstütze die, die sich gegen eine Diskriminierung einsetzen. Aber irgendwo muss man doch die Grenze ziehen. Irgendworan muss man doch ein Geschlecht fest machen. Man kann doch nicht an Tag 1 in die Herrenumkleide und an Tag zwei in die Damenumkleide gehen.
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Irgendwann darf man dann im Personalausweis (sofern man denn akzeptiert angestellter der BRD GmbH zu sein :ROFLMAO:smile: wählen:
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So, und jetzt steinigt mich. Haut raus was geht. Ja, ich wollte provozieren :grin:
 
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Benutzer149315 

Öfters im Forum
Ja, es gibt Transgender, Menschen, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen und solche Sachen. Das respektiere ich und unterstütze die, die sich gegen eine Diskriminierung einsetzen. Aber irgendwo muss man doch die Grenze ziehen. Irgendworan muss man doch ein Geschlecht fest machen. Man kann doch nicht an Tag 1 in die Herrenumkleide und an Tag zwei in die Damenumkleide gehen.

Ja, aber selbst die Biologie hat da ihre Heimtücken, so dass eben die dichotome Geschlechtertrennung unzureichend ist, wie wir sie in der westlichen Welt kennen.
Was die politische Konsequenz daraus ist, ist eine andere Sache und ist sicherlich zu hinterfragen, sollte ersteres aber nicht vergessen.
Dazu empfehle Ich: Making Sex Revisited von H. J. Voss.

Mehr gibt es zu dem Thema eigentlich grade nicht zu sagen, da dein Ausgangspost eigentlich kaum eine vernünftige Diskussion anstrebt. ;D
 

Benutzer162121 

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Also ich finde Feminismus toll. Natürlich nicht das, was sich heute Feminismus schimpft, denn das hat mit der eigentlichen Sache ja nicht mehr wirklich was zu tun.
 

Benutzer127320 

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Ja, da gebe ich dir schon recht. Ich habe irgendwann mal eine Doku über Menschen gesehen, die Bedingt durch die Befruchtung zusätzliche, nicht sichtbare und meist verkümmerte Organe des anderen Geschlechts hatten. Ich will nur sagen, dass man sich für A oder B entscheiden sollte, egal, was man in der Hose hat.

Eine vernünftige Diskussion sollte das auch nicht wirklich anregen. Ich wollte keinen anderen Thread mit meiner Meinung zumüllen und habe einfach mal meine Gedanken mit entsprechenden Bildern zusammen gefasst.
 

Benutzer91095 

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Eine vernünftige Diskussion sollte das auch nicht wirklich anregen. Ich wollte keinen anderen Thread mit meiner Meinung zumüllen und habe einfach mal meine Gedanken mit entsprechenden Bildern zusammen gefasst.

Soll ich den Thread dann mal in ein anderes Forum verschieben? Dann fühlt sich nämlich auch keiner gezwungen, dazu unnötigerweise Stellung beziehen zu müssen.
 

Benutzer127320 

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Soll ich den Thread dann mal in ein anderes Forum verschieben? Dann fühlt sich nämlich auch keiner gezwungen, dazu unnötig Stellung beziehen zu müssen.

Ja, kannst du gerne machen. Ich war mir nicht sicher wo ich ihn am besten hin stecken soll. Danke :smile:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
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Ich habe es mal in "Geschichten, Gedichte, Nachdenkliches" verschoben. Wenn du es woanders hin willst, meld dich :zwinker:
 
G

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Gast
Auf "Genderwahnsinn" mit Anti-Genderwahnsinn-Wahnsinn" finde ich genauso doof wie die Klischees, die du genannt hast, auch wenn die bestimmt vorkommen. Geschlechtsneutrale Sprache kritisieren? Meinetwegen, aber isses wirklich so schlimm sich anzupassen und in einer wissenschaftlichen Arbeit, wo man das halt irgendwie aus irgendeinem Grund machen muss, Studierende oder sonstwas zu schreiben? Wenn das verlangt wird, mach ich´s halt. Ansonsten sag ich auch Student oder Fahrer, unabhängig vom Geschlecht. Wenn man/frau (!!!!) mir deswegen doof kommt, juckt mich das nicht. Bisher ist mir aber noch nie jemand doof gekommen und denkt meistens ebenso, dass übertriebene Neutralität dezent lächerlich ist. Aber selbst dann irgendwie über den Feminismus herzuziehen (Warum nicht Humanismus oder Maskulinismus ?!!!11elf!!?) finde ich auch unreflektiert und langweilig.
 

Benutzer64981  (33)

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Ich finde dieses Gendergelaber sowas von...nervig? Unnötig? Mimimi?
Ich bekomme in Hausarbeiten Abzug, wenn ich nicht gendere. Nichtmal "seinen Mann stehen" darf man benutzen. eh?!

Danke für deinen Beitrag, SoulOfCinder SoulOfCinder , immerhin ein Lacher in dieser Quatschdebatte. Ich liebe(!) solche sarkastischen und ironischen Beiträge zu dem Thema. :anbeten:
 

Benutzer68775  (36)

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Am schönsten find ich "prefer not to say" :grin: das is wie "ich bin ein Genie, aber ich sags keinem!" :grin:
 

Benutzer156506 

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Das zum Feminismus. Eine Feministin ist für mich etwas schlechtes, eine Frauenrechtlerin dagegen wieder etwas anderes. Es ist immer die Frage, welche Intention und welche Argumentation dahinter stehen.
Ich kann nicht leugnen, dass das öffentliche Verhalten mancher selbsternannter Feministen (generisches Maskulinum :smile:) auch bei mir eine Abneigung gegen den Begriff "Feminismus" ausgelöst hat, obwohl ich nun wirklich nichts gegen die Gleichberechtigung von Frauen oder irgendwelcher Minderheiten habe. Das ist schon bedauerlich. Ist vielleicht so ähnlich wie mit dem Begriff des Sozialismus, da denkt man ja heute auch eher an DDR-Unrecht als an die gesellschaftliche Utopie, die es mal war.

Übertrumpft wird das Ganze nur noch von diesem Genderwahnsinn. Punktabzug in Klausuren in Wirtschaftsinformatik wenn man "Studenten" schreibt und das nicht noch irgendwie so kennzeichnet, dass ersichtlich ist, dass damit auch Studentinnen gemeint sind? Geht's noch?
Und, was tust du da? Ignorierst du es? Oder passt du dich trotz deiner Ablehnung an? Also ich hätte meinen Profs ja was erzählt, wenn die mir mit so einem Unfug gekommen wären...

Ich halte das ja für nichts weiter als Sprachverhunzung von Leuten, die den Unterschied zwischen Genus und Sexus nicht verstanden haben. Aber vielleicht gibts auch einfach keine wirklichen Probleme mehr in Sachen Diskriminierung, um die man sich kümmern müsste.

Ja, es gibt Transgender, Menschen, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen und solche Sachen. Das respektiere ich und unterstütze die, die sich gegen eine Diskriminierung einsetzen. Aber irgendwo muss man doch die Grenze ziehen. Irgendworan muss man doch ein Geschlecht fest machen. Man kann doch nicht an Tag 1 in die Herrenumkleide und an Tag zwei in die Damenumkleide gehen.
Also nee, ich finde nun wirklich nicht, dass man da eine Grenze ziehen muss. Von mir aus können die Leute alle 5 Minuten ihr Geschlecht wechseln wie es sie glücklich macht. Oder sie legen sich gar nicht fest. Warum auch? Geht mich doch nichts an und kümmert mich kein bißchen.

Es sollte nur keiner von mir erwarten, dass ich dann immer auf den ersten Blick erkennen kann, um was es sich genau handelt, oder dass ich neuerfundenen grammatikalischen Konstrukten gegenüber aufgeschlossen bin.

Irgendwann darf man dann im Personalausweis (sofern man denn akzeptiert angestellter der BRD GmbH zu sein :ROFLMAO:smile: wählen:
Vielleicht wäre es besser, man verzichtet einfach darauf, sowas im Ausweis stehen zu haben.

Ja, ich wollte provozieren :grin:
Ich nicht, zumindest nicht mehr als sonst. :tongue:
 

Benutzer91572 

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Ja, da gebe ich dir schon recht. Ich habe irgendwann mal eine Doku über Menschen gesehen, die Bedingt durch die Befruchtung zusätzliche, nicht sichtbare und meist verkümmerte Organe des anderen Geschlechts hatten. Ich will nur sagen, dass man sich für A oder B entscheiden sollte, egal, was man in der Hose hat.

Wieso sollte man das? Weil du halt findest, dass man das tun soll?
Es gibt nun mal Personen, die fühlen sich keinem Geschlecht zugehörig und an manchen Tagen fühlen sie sich eher männlich und an anderen eher weiblich. Genderfluid oder auch non-binary people genannt. Nur weil das deine Vorstellungskraft übertrifft oder nicht mit deinen Ansichten konform geht, müssen sich doch diese Leute nicht ändern :confused:

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Und das du es als "Genderschwachsinn" bezeichnest, finde ich ziemlich daneben. Ich bin zwar zu 100% eine Frau, aber wenn ich ungewiss bzgl meinem gefühlten Geschlecht wäre, würde mich diese Bezeichnung nur weiter verunsichern.
 

Benutzer127320 

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Och, mir persönlich ist das eigentlich mehr oder weniger wurscht. Wie handhabt man es denn wenn man als Frau geboren und dann aber heute mal als Mann ins Schwimmbad gehen möchte?
Ich finde es bezeichnend, dass solche Erscheinungen heutzutage auf den Tisch kommen und ich glaube dass das in vielen Fällen auch einfach eine Art anders sein wollen und Aufmerksamkeitsfishing ist. Transen usw. Gab es schon immer, Genderfluid habe ich das erste mal in den letzten paar Jahren gehört. Wenn jemand so aussieht erlaube ich mir denjenigen einem Geschlecht zuzuordnen. Wenn man mir dann quer kommt weil ich das entsprechende Geschlecht für mich festgelegt habe ist derjenige bei mir unter "Nicht mehr alle Latten am Zaun" abgespeichert. Leute, für die das Geschlecht einer Person aufgrund des Berufs oder einer Dienstleistung wichtig ist freuen sich bestimmt jedes mal wenn jemand sich mit "Professx Blabla" vorstellt.

Die Wortwahl "Genderschwachsinn" ist für mich darin begründet, dass es schon immer so funktioniert hat und niemand diskriminiert wurde (Stichwort Studenten, womit alle Studierenden gemeint sind) - erst nachdem sich solche "Randgruppen" abspalten und für Aufmerksamkeit sorgen.

Fat-Acceptance ist auch so eine Sache. Kräftige Frauen lehnen sich gegen Fitnessmodels auf und sagen sie brauchen keinen Beachbody. Bitte, brauchen sie natürlich nicht und können sich auch zeigen wie sie wollen. Was ein anderer Mensch jedoch ästhetisch findet liegt allein bei ihm. Ich spreche aus Erfahrung, nur aus der anderen Richtung. Als Mann/Junge in der Pubertät teilweise stark Untergewichtig zu sein sorgt für mindestens genau so viel mobbingpotenzial. Da bleibt nur: Drüber stehen oder an sich arbeiten.
 

Benutzer89539 

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Gegenderte Sprachformen finde ich umständlich, und ich bezweifle den emanzipatorischen Wert. Verwende ich nur, wenn ich ausdrücklich drum gebeten werde. Weil Rücksichtnahme mir ach wichtig ist. Aber man möge mir verzeihen, dass ich es andernfalls aus Gründen der Sprachökonomie und -ästhetik unterlasse.

Bei Transgender-Themen kann ich prinzipiell verstehen, dass es erstmal verwirrend und unintuitiv ist. Dass man bei einem bärtigen Penisträger nicht automatisch von einem Mann ausgehen kann, wirkt natürlich verwirrend, wenn man mit der Thematik nicht vertraut ist.

Aber man kann, finde ich, mit etwas Empathie durchaus respektieren dass es Menschen gibt, deren Geschlechtsempfinden von ihrem körperlichen Geschlecht abweicht, und dass das biologische Geschlecht nicht die einzige valide Definition von Mann/Frau/dritte Option ist. Und auch wenn die Forschung das bislang noch nicht wirklich erklären kann (oder gerade deshalb!), sollte man sich ersparen da gleich mit der "psychische Krankheit"-Keule zu kommen. Grad im kirchlichen und rechtspopulistischen Spektrum gibt es da einige "Vordenker", die regelmäßig Brechreiz bei mir auslösen.

Menschen mit einem nichtbinären Geschlechterempfinden müssen allerdings in meinen Augen auch akzeptieren, dass sie aus Sicht der Mehrheitsgesellschaft schwer zu erfassen sind, dass unsere Sprache für ihr Gender oft kein passendes Wort kennt und das Verständnis nicht auf einen Schlag vom Himmel fällt. Natürlich sollte man ihre Genderzuschreibung respektieren, aber umgekehrt sollte man dann auch nicht gleich angegriffen fühlen, wenn man sich mal falsch einsortiert fühlt.
 

Benutzer96961 

Meistens hier zu finden
Off-Topic:
Der Eingangspost ist aber auch ein bisschen "9gag in a nutshell". :zwinker:


Bisher bin ich persönlich nie krassen Feministinnen begegnet. Nur Männern, die sich über diese aufregen und alles sofort als Femenazis beschimppfen...

Edit: PhesKlNachtmusi PhesKlNachtmusi
Was genau siehst du an meinem Beitrag bitte anders? Ich habe meine persönliche Erfahrung geschildert. :grin:
 
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Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich kenne das Thema nur aus den Medien und die komische Homepage dieser seltsamen Profesix.
Kann das null nachvollziehen, wie man sich darüber so aufregen kann. Dafür fehlt mir irgendwie das Wutpotential :tentakel:
 

Benutzer152150 

Sehr bekannt hier
SoulOfCinder SoulOfCinder , mir geht es da nicht unähnlich wie dir.
Ich kann mich fürchterlich darüber aufregen, wenn sich manche Frauen darüber aufregen, daß ich es begrüße, wenn Männer mich mit "Fräulein" ansprechen.
Es ist doch ganz alleine meine Sache, wie ich mich ansprechen lasse.
Ich würde mich auch nie selber als Feministin oder Emanze bezeichnen....eher als Miststück.

Mich nervt es, wenn Personen für andere Rechte fordern, die sie selber für sich nie in der Lage sind durchzusetzen...weder physisch noch psychisch.
Insbesondere, wenn ich die Debatte um die Frauenquote in den Vorständen erlebe, machen sich dort Frauen für ein Thema stark, an dem sie selber rein von den Ansprüchen her nie einen Anteil haben sollten.
Ich bin Frau in einem Männerjob, die sich den Respekt der Kollegen hart erarbeiten hat müssen, wenn ich dann die zuweilen reichlich naiven Meinungen anderer Frauen dazu höre, dann bekomme ich so ein nervöses Zucken im mentalen Abzugsfinger.

Es wird immer Unterschiede zwischen Mann und Frau geben (und das ist auch gut so) und entweder wächst man an denen, oder man scheitert bereits an sich selber.
Was diese Genderdebatte angeht....da fällt mir eine Meinung zu haben recht schwer.
Ich hätte gerne die Welt in männlich und weiblich, schwarz und weiß, Yedi und Sith.....leider ist aber das Leben nicht so leicht.
In der Tierwelt gibt es auch geschlechtslose Lebewesen....oder solche, die nach notwendigkeit das Geschlecht wechseln können.
Schlimm wird es erst, wenn man diese Diskussion misbraucht um sich zu profilieren....wie z. B. in der Studentenwerk-Debatte....dieser Name gibt es seit vielen Jahren...und er hat funktioniert.
Jetzt fühlen sich ein paar radikale halbgescheite auf den S(ch)lip(s) getreten, weil dort wieder ein mal das Patriarchat bevorteilt wird.
Mit denen, die sich selber ihres Geschlechtes nicht so sicher sind, oder einfach nicht völlig weiblich oder männlich sind...hat das kaum was zu tun, denn die haben meist ganz andere Probleme, die denen wichtiger sind (beispiel, für die, die des englischen mächtig sind http://dailysignal.com/2015/12/21/why-these-high-school-girls-dont-want-transgender-student-a-in-their-locker-room/ )

Klar...ich tue mich selbst schwer mit allem, was irgendwo zwischen weiblich oder männlich steht....aber ich kann damit zähneknirschend leben.
Die Umkleide-Debatte wäre mir persönlich sogar völlig wumpe, aber auch nur, weil ich keine Probleme habe mich vor anderen naggisch zu machen (ich mache das regelmäßig in der Umkleide bei meinen männlichen Kollegen).
Andere allerdings sind sich selber gegenüber schon so unsicher, da sind die mit sowas völlig überfordert.
Denen dann unsere Lockerheit aufzulasten wäre auch nicht gerecht.
Vielleicht brauchen wir bald tatsächlich eine dritte Form von Toiletten, Duschen und Umkleiden....zwischen "Frauen" und "Männer" dann halt noch "Ausserirdische und alles andere".
 
B

Benutzer

Gast
Ja, es gibt Transgender, Menschen, die sich in ihrem Körper nicht wohl fühlen und solche Sachen. Das respektiere ich und unterstütze die, die sich gegen eine Diskriminierung einsetzen. Aber irgendwo muss man doch die Grenze ziehen. Irgendworan muss man doch ein Geschlecht fest machen. Man kann doch nicht an Tag 1 in die Herrenumkleide und an Tag zwei in die Damenumkleide gehen.
Ich stimme dir nicht dabei zu, dass man das muss. Je nach Körper wird man unterschiedlich behandelt und es ist längst überfällig, sich dagegen auszusprechen, wenn man sich diese Behandlung nicht wünscht.

In vernünftigen(!) Kreisen liefert die Genderdebatte Stoff, um sich mit Normen und Fairness auseinanderzusetzen und das befürworte ich sehr. Dass der Umbruch auch seine negativen Seiten mit sich bringt, war abseh- und unvermeidbar; am aktuellen Stand lässt sich noch feilen. Ich finde es aber traurig, dass man zum Wohle sehr vieler betroffenen Menschen nicht über die schlimmsten Beispiele und ihre Aussagen hinwegsehen kann. Tatsächlich bekomme ich auch gefühlt 50x mehr Kritik über "Feminazis" mit als deren tatsächliche Aussagen.
 

Benutzer133456  (49)

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Bei diesem Thema geht es meiner Meinung nach eigentlich nur um das alte Dilemma "Analyse versus Synthese." Es kann dabei nie zu einem verwendbaren Endergebnis kommen, weil die Auseinanderpflueckerei, die das analytische Vorgehen dieser Stroemungen erfordert, bewirkt, dass Dinge fuer sich alleine betrachtet werden - waehrend doch eigentlich eine resultatorientierte Synthese vonnoeten waere mit der sich die Koexistenz verbessern laesst.

Man sollte also nicht isolieren und zu Tode analysieren ("Weshalb sind Maenner/ Frauen/ Transvestiten/ Marsmenschen so?") sondern man sollte mal anfangen, die Bruecken zu erschaffen ("Womit lassen sich die unterschiedlichen Parteien zu einem funktionierenden, harmonischen Ganzen vernetzen?").

Die Antwort darauf kennen wir laengst. Sie ist meiner Meinung nach:
Solange zusammen etwas erschaffen wird, kann jeder dabei seine Staerken einbringen.

Das Problem ist, dass wir als Gesellschaft mittlerweile in eine Phase eingetreten sind, die von Verwaltung und Ressourcenaufteilung gepraegt ist, und nicht mehr von Aufbau. Denn welche zivilisatorische Utopie verfolgen wir denn gerade, die nicht elitistisch ist, und somit das Mitwirken aller erlaubt? Gesellschaften mit Pioniergeist, in denen noch was aufzubauen ist/ war, scher(t)en sich wenig um solche Nabelbetrachtereien.

Wir brauchen dringend ein grosses Menschheitsprojekt, wo man sich engagieren kann, anstatt sich aus Langeweile und Ueberfuetterung an die Gurgel zu gehen.
 

Benutzer127320 

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Es wird immer Unterschiede zwischen Mann und Frau geben (und das ist auch gut so) und entweder wächst man an denen, oder man scheitert bereits an sich selber.
Danke, Amen.


Ich bin Frau in einem Männerjob, die sich den Respekt der Kollegen hart erarbeiten hat müssen, wenn ich dann die zuweilen reichlich naiven Meinungen anderer Frauen dazu höre, dann bekomme ich so ein nervöses Zucken im mentalen Abzugsfinger.
Das geht meiner Freundin als Feinwerkmechaniker (bewusst ohne *in - sie hasst es wenn man dabei trennt, siehe, mal wieder, Stichwort "Studenten") sehr ähnlich. Frauen und Technik, Frauen und schwere Einspannvorrichtungen... überall musste sie sich beweisen, jetzt hat sie den Respekt.
Ähnlich denke ich auch über Frauenquoten. Ich habe mal einen Ausschnitt aus einer Talkshow gesehen in der einer der Gäste sinngemäß folgendes sagte: "Die Wirtschaft ist ein hartes Pflaster und die meisten Firmen können es sich einfach aufgrund des Marktes, der Konkurrenz und auch schlicht aufgrund eines möglichst hohen Ertrags, egal in welcher Form, nicht leisten, nicht die besten für den entsprechenden Job einzustellen. Dementsprechend stehen die Chancen für Mann und Frau an dieser Stelle gleich. Des weiteren verdienen Frauen im Durchschnitt für die selbe Arbeit ~20% weniger als Männer, was bei gleicher Leistung in dem Fall ein Einstellungsgrund mehr wäre."

In meinen Augen sind Frauenquoten mehr Diskriminierung als alles andere. Wenn man ein Gesetz benötigt, dass einem eine entsprechende Position verschafft, kann es, zumindest in der Marktwirtschaft, von den eigenen Fähigkeiten nicht all zu weit her sein.


Tatsächlich bekomme ich auch gefühlt 50x mehr Kritik über "Feminazis" mit als deren tatsächliche Aussagen.
Das ging mir auch so, bis sich dann die im Eingangspost genannte bekannte zu den Studiengängen wie im Bild beschrieben äußerte und sich herausstellte, dass man keine sachliche Diskussion mit ihr führen kann, weil am Ende immer alles unter wutentbranntem Geschrei auf das Patriarchat geschoben wird. Das, und ein anderer Thread hier brachten mich dazu, diesen Thread zu eröffnen.



Das Problem ist, dass wir als Gesellschaft mittlerweile in eine Phase eingetreten sind, die von Verwaltung und Ressourcenaufteilung gepraegt ist, und nicht mehr von Aufbau. Denn welche zivilisatorische Utopie verfolgen wir denn gerade, die nicht elitistisch ist, und somit das Mitwirken aller erlaubt? Gesellschaften mit Pioniergeist, in denen noch was aufzubauen ist/ war, scher(t)en sich wenig um solche Nabelbetrachtereien.

Wir brauchen dringend ein grosses Menschheitsprojekt, wo man sich engagieren kann, anstatt sich aus Langeweile und Ueberfuetterung an die Gurgel zu gehen.
Die Idee ist mir in dem Zusammenhang noch nicht gekommen, erklärt aber, warum sich gerade meine Großeltern darüber aufregen, dass sich unsere Gesellschaft solche Probleme macht. Sie sind alle zwischen 1942 und 1946 geboren und hatten andere, größere, wichtigere und schwerwiegendere Probleme, über die man sich wirklich Gedanken machen musste.
 
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