"Feminismus existiert nur um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren." Bukowski

Benutzer162422 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich würde es so interpretiern: Der Feminismus sollte eigentlich ein "Equalismus" sein, damit beide Geschlechter gleichberechtigt sind. Er wird nur oft als Feminismus gelebt, da Frauen mehr Nachteile haben - und diese ausgeglichen werden sollen.

Leider führt das dann zu komischen Vorschlägen wie Frauenquoten, etc. (Keine Gleichberechtigung. Die benachteiligen den Mann, wenn Frau nur wegen ner Quote genommen wird.)

Man könnte sagen, dass Frauen in bestimmten Bereichen schon gleiche Rechte haben (bei Lohn/Gehalt) und sich nur mal durchsetzen müssten. Und dafür benötigt es Selbstbewusstsein bzw. Selbstvertrauen.

Das könnte dann zu den hässlichen Frauen führen. Vielleicht fühlen manche sich da weniger gut - bzw. haben weniger Selbstvertrauen und so. (Da sie eventuell weniger gut bei Männern ankommen, da Männer auf deren Geschmack sie passen seltener sind - und somit wenige positive Rückmeldung die sie stärken könnte in der Persönlichkeit.)

Führt dann zu schwächerer Verhandlungsposition. Und da hilft die Frauenquote. (Und andere Dinge die der Feminismus so fordert.)
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Nun, meine Erfahrungen sind, dass man es durchaus in manchen Dingen "leichter" hat, wenn man als attraktiv empfunden wird. Ich selbst bin nicht so ein optischer Mensch und an keiner Position, weder beruflich, noch im Alltag, wo ich in aktiver Bewertungsposition Erfahrung dazu machen kann, ehrlich gesagt. Mir wäre noch nicht aufgefallen, dass ich gutaussehende Männer bevorzugt behandle. Männer mit sympathischem Lachen und einer angenehmen Wirkung auf mich vielleicht schon.

Allerdings ist meine eigene Erfahrung, als bewertete :zwinker: dass eine angenehme Erscheinung durchaus Türen öffnen kann, die sonst eher zu bleiben, einen eigentlich unverdienten Sympathievorschuss mitbringen kann und ...allgemein zwischenmenschliches vereinfachen kann.
Ist nicht fair, aber irgendwie menschlich, schätze ich, diese Erstbeurteilung nach äußerem Eindruck. Allerdings hab ich durchaus Freundinnen, die auch mit der negativ Seite dazu zu kämpfen haben "kann die außer hübsch sein noch was andres?"

Vorteile sind nie nett, aber allgegenwärtig. Ich persönlich ziehe eine Anpassung einem andauernden trotzigen Kampf dagegen einfach vor. Ich hab mich schon durch Prüfungen gelächelt und aus Verkehrskontrollen heraus... und erleichtere mir immer wieder Situationen, in denen ich bewusst die "gell, du willst mi rgerne helfen, dann bin ich soooo glücklich!" Karte zücke.

Mein Eindruck ist dabei aber, dass Frauen sowas generell leichter fällt. Selbst meine ECHT attraktiven männlichen Freunde haben noch keine ähnlichen Erfahrungen mit weiblichen Profs oder Polizistinnen gemacht :zwinker:
 

Benutzer138875 

Beiträge füllen Bücher
Geht ja nicht um Bukowski. Im Grunde auch nicht um das Zitat.
Ich denke schon, dass es immer auch darum geht wer etwas sagt. Und unter Umständen auch wie und in welchem Rahmen etwas gesagt wird.

Off-Topic:
Vor einigen Jahren lief in irgendeinem öffentlichen Sender, immer spätabends, eine Reihe mit Bukowski, in der er, in seiner typisch kauzigen, angesäuselten Art, Monologe führte. Irgendwelche Aphorismen, die gerade durch sein begabtes, benebeltes Hirn schwebten. In einer dieser Folgen sprach er über Schönheit und redete sich geradezu in Rage über Elizabeth Taylor, die er dann als "the most ugliest woman, I've ever seen" betitelte. Er bezeichnete ihr makelloses Aussehen als "pretentious", stellte die Behauptung auf "beauty is nothing, it's an idea of something!" und deutete auf einen Blumenstrauß, der auf dem Tisch stand: "THIS is Beauty, because it doens´t speak of itself!"
Am Ende schlug er Elizabeth Taylor vor, ihn zu verklagen, er würde seine Worte nicht zurücknehmen: "Elizabeth Taylor, you are an ugly woman!"

Was soll das nun also bedeuten, wenn Mr. Charles Bukowski, derartige Chosen liefert? Dass er zu gerne polarisiert hat, ist klar. War das sogar ein feministischer Ansatz oder der pure Antifeminismus? Hatte Bukowski überhaupt eine bestimmte Haltung, diesbezüglich, oder schwankte diese, nicht zuletzt mit seinem Blutalkoholspiegel?

Ich finde es also, wie gesagt, nicht unerheblich, wessen Zitat Grundlage des Diskurses sein soll.
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Es gibt Studien, die belegen, dass schöne Menschen bessere Chancen haben in eigentlich jedem Lebensbereich.
 

Benutzer102673 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
Leider führt das dann zu komischen Vorschlägen wie Frauenquoten, etc. (Keine Gleichberechtigung. Die benachteiligen den Mann, wenn Frau nur wegen ner Quote genommen wird.)

Man könnte sagen, dass Frauen in bestimmten Bereichen schon gleiche Rechte haben (bei Lohn/Gehalt) und sich nur mal durchsetzen müssten. Und dafür benötigt es Selbstbewusstsein bzw. Selbstvertrauen.

Das könnte dann zu den hässlichen Frauen führen. Vielleicht fühlen manche sich da weniger gut - bzw. haben weniger Selbstvertrauen und so. (Da sie eventuell weniger gut bei Männern ankommen, da Männer auf deren Geschmack sie passen seltener sind - und somit wenige positive Rückmeldung die sie stärken könnte in der Persönlichkeit.)

Führt dann zu schwächerer Verhandlungsposition. Und da hilft die Frauenquote. (Und andere Dinge die der Feminismus so fordert.)

Hut ab für politisches Interesse und eine politische Meinung, die man sich mit 17 macht. Behalte Deine hier geschriebene Meinung in Deinem Kopf, lebe 17 Jahre weiter, und ... the rest is up to you.

[doublepost=1496315610,1496315576][/doublepost]
Es gibt Studien, die belegen, dass schöne Menschen bessere Chancen haben in eigentlich jedem Lebensbereich.
Hat noch niemand die Biologie bemüht? Phänotyp usw....
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
cocos cocos
Verstehe nicht, was du aussagen willst.
M.W. ging es z.B. um Symmetrie und idealer Abstände zwischen Mund, Nase usw.
 

Benutzer102673 

Beiträge füllen Bücher
Ja, genau. Mir auch. Ist vielleicht der Begriff "Phänotyp" unklar? Ich wollte Deine Aussage bestätigen und hinzufügen, dass es dafür biologische Gründe gibt. (Was nicht heißt, dass man sie nicht auch umgehen könnte).
 

Benutzer136760 

Beiträge füllen Bücher
Ja, genau. Mir auch. Ist vielleicht der Begriff "Phänotyp" unklar? Ich wollte Deine Aussage bestätigen und hinzufügen, dass es dafür biologische Gründe gibt. (Was nicht heißt, dass man sie nicht auch umgehen könnte).
Nicht der Begriff sondern die Frage an sich...na egal :grin:
 

Benutzer91095 

Team-Alumni
Off-Topic:
Der Feminismus sollte eigentlich ein "Equalismus" sein, damit beide Geschlechter gleichberechtigt sind.

Nein, sollte er nicht. Ich weiß, das wird (im Internet) gerne immer wieder behauptet, aber Feminismus ist etwas anderes als "Kämpfen für Gleichberechtigung beider Geschlechter" (zumindest nach meinem europäischen Verständnis), denn bei Gleichberechtigung beider Geschlechter ist ja total undefiniert, welche Gleichberechtigung das sein soll. Sollen Frauen alles dürfen, was Männer dürfen (dürfen sie im Westen ja rechtlich gesehen eigentlich schon. Aufgabe also erledigt?), sollen Frauen alles NICHT dürfen, was Männer noch nie durften (Frauen haben ja auch ein paar Vorteile, was tut man mit denen?) oder sollen Männer alles dürfen, was Frauen immer schon gedurft haben? Wie soll man das alles regeln? Feminismus kümmert sich um die Stärkung des Weiblichen in der Gesellschaft und nimmt dabei eine weibliche Sichtweise ein. Er kümmert sich darum, die Missstände von dieser Perspektive aus zu betrachten (das heißt nicht, dass es nicht noch andere Sichtweisen gibt). Wenn eine Frau im Job benachteiligt wird, weil sie eine Frau ist (z.B. dadurch, dass die männlichen Kollegen abends in den Stripclub gehen um dort Geschäftliches zu besprechen), dann ist das ein klassisches feministisches Thema. Dass Frauen in schlechter bezahlten Jobs oder öfter in Teilzeit arbeiten als Männer, ist ein klassisch feministisches Thema. Dass Männer seltener in Frauenjobs arbeiten oder seltener in Elternzeit gehen, oder dass Männer kein Makeup tragen können, weil das gesellschaftlich als nicht-männlich angesehen wird, kann man auch noch als feministisches Thema betrachten, weil es hier auch darum geht, das weibliche (-> nicht-männliche) zu stärken (auch wenn es um den Mann geht, aber allein die Sichtweise, dass Männer zu gut für Weibliches sind und sich deswegen nicht damit befassen sollen, wird kritisiert).

Aber andere Themen, wie z.B. die hohe Selbstmordrate bei Männern, die Hypermaskulität unter jungen Männern, gerade denen, die nicht wissen, was ihre männliche Identität ausmacht, Sorgerechtsstreitigkeiten, Gewalt gegenüber Männern (von Männern und Frauen), gesellschaftliche Ansprüche an den Mann, Erziehung von Söhnen ohne Vaterfigur, etc. all das sind Themen, die der Feminismus eigentlich nicht abdeckt, nicht abdecken kann, weil es da vordergründig nicht um die weibliche Perspektive, sondern um eine männliche geht.

Klar, manchmal überschneiden sich die Themen auch ein bisschen, aber die Sichtweise macht am Ende den Feminismus aus. Ein Equalismus hätte diese Sichtweise nicht. Equalismus ist schön und gut, aber er verleugnet, dass Männer und Frauen heutzutage nun mal immer noch nicht gleich sind (und es vllt auch nie werden und es vllt auch nicht müssen). Man sollte das daher mMn nicht miteinander austauschbar verwenden bzw. nicht miteinander verwechseln. Abgesehen davon kann man Feministin sein UND sich auch dafür einsetzen, dass Männer in den benachteiligten Bereichen unterstützt und gestärkt werden. Das ist eigentlich kein Geschlechterkampf. Ich interessiere mich ja nicht nur dafür, dass es meiner Schwester, meiner Mutter und meinen Freundinnen gut geht, sondern auch dafür, dass es meinem Bruder, meinem Vater und meinen Freunden gut geht.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Wenn ihr ganz ehrlich in euch geht, wie ist das dann bei euch? Behandelt ihr hässliche Menschen genauso wie schöne?
nein, ich muss gestehen, ich mache unterschiede. ich habe probleme damit, menschen, die ich als sehr attraktiv ansehe, genauso nett und zuvorkommend zu behandeln wie andere, die ich als weniger attraktiv betrachte.
das spricht nicht für meinen charakter, aber es ist ein erfahrungswert: wenn jemand von vielen menschen als attraktiv wahrgenommen wird wirkt sich das häufig auf den charakter aus, und zwar in einer aus meiner sicht unvorteilhaften art und weise.

wobei: ich würde da gerne die worte etwas austauschen, denn "schön" definiert sich für mich auf einer tieferen ebene als "optisch attraktiv" oder "hübsch". wenn ich jemanden "schön" finde, dann bezieht das auch den charakter mit ein, und dann ist alles gut.

faktisch muss ich aber sagen, dass ich menschen die nicht dem standardbild von attraktiv entsprechen tendenziell wesentlich positivere gefühle entgegenbringe, freundlicher und offener bin. dadurch kann das letztlich auch wieder eine selbsterfüllende prophezeiung werden, das ist mir klar... aber so ganz kann ich da eben auch nicht aus meiner haut.
 

Benutzer163957 

Öfters im Forum
Off-Topic:
Leider führt das dann zu komischen Vorschlägen wie Frauenquoten, etc.(Keine Gleichberechtigung. Die benachteiligen den Mann, wenn Frau nur wegen ner Quote genommen wird.)
Der Gedanke, die Frau würde dem Mann den Job "wegnehmen" setzt aber entweder den Gedanken voraus, dass (bei gleichwertiger Qualifikation) der Job erstmal "natürlich" dem Mann zustehen würde. Oder man müsste Annehmen, dass es grundsätzlich nicht genügend qualifizierte Frauen gäbe, und Frauen dann trotz schlechterer Leistung bevorzugt würden, einfach um eine Quotenlücke zu schließen. Lässt beides nicht wirklich auf ein "ebenbürtiges" Frauenbild schließen.
Allerdings setzt es die Frauen in der "Quotenposition" ganz schon unter Druck, weil sie genau mit solchen Vorwürfen umgehen müssen, wodurch sie wieder nicht gleich behandelt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Benutzer

Gast
Es gibt Studien, die belegen, dass schöne Menschen bessere Chancen haben in eigentlich jedem Lebensbereich.
Du hast nicht zufällig eine (oder mehrere) dieser Studien im Auge oder am besten griffbereit? :smile:
[doublepost=1496331649,1496331528][/doublepost]
Ich würde es so interpretiern: Der Feminismus sollte eigentlich ein "Equalismus" sein, damit beide Geschlechter gleichberechtigt sind. Er wird nur oft als Feminismus gelebt, da Frauen mehr Nachteile haben - und diese ausgeglichen werden sollen.

Leider führt das dann zu komischen Vorschlägen wie Frauenquoten, etc. (Keine Gleichberechtigung. Die benachteiligen den Mann, wenn Frau nur wegen ner Quote genommen wird.)

Man könnte sagen, dass Frauen in bestimmten Bereichen schon gleiche Rechte haben (bei Lohn/Gehalt) und sich nur mal durchsetzen müssten. Und dafür benötigt es Selbstbewusstsein bzw. Selbstvertrauen.

Das könnte dann zu den hässlichen Frauen führen. Vielleicht fühlen manche sich da weniger gut - bzw. haben weniger Selbstvertrauen und so. (Da sie eventuell weniger gut bei Männern ankommen, da Männer auf deren Geschmack sie passen seltener sind - und somit wenige positive Rückmeldung die sie stärken könnte in der Persönlichkeit.)

Führt dann zu schwächerer Verhandlungsposition. Und da hilft die Frauenquote. (Und andere Dinge die der Feminismus so fordert.)
Und wie ist das bei Dir persönlich? Also unabhängig vom Feminismus, sondern zu meiner Frage, was den persönlichen Umgang mit schönen bzw. hässlichen Menschen betrifft?
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Allerdings setzt es die Frauen in der "Quotenposition" ganz schon unter Druck, weil sie genau mit solchen Vorwürfen umgehen müssen, wodurch sie wieder nicht gleich behandelt werden.
diesen druck erlebe ich übrigens auch in meiner position als selbstständige softwareentwicklerin - von mir wird da nen ende mehr leistung erwartet als von männern in vergleichbarer stellung. klar: informatik ist männerbranche, dann auch noch selbstständig ganz ohne "chef" oder "partner"... da muss ich natürlich mindestens doppelte leistung bringen :zwinker:
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Off-Topic:

, und Frauen dann trotz schlechterer Leistung bevorzugt würden, einfach um eine Quotenlücke zu schließen. Lässt beides nicht wirklich auf ein "ebenbürtiges" Frauenbild schließen.
.
Off-Topic:
Das passiert halt leider tatsächlich, und ich kann den Unmut verstehen, wenn Jobs eben NICHT nach Qualifikation, sondern nach Geschlecht vergeben werden.

Bei "uns" also in meinem Berufsfeld, ist es an Unis inzwischen offenbar so, dass es ne Männerquote gibt. Gabs zu meiner Zeit nur in Prüfungen. Sprich, bist du ein Mann, hast du bei vielen Professoren eh bestanden gehabt. Ich saß daneben, wo in der Prüfung über die Wandermöglichkeiten auf den Balearen diskutiert wurde, und er hat ne zwei bekommen, während ich wiederkommen durfte :zwinker: Quoten existieren. Aber der Zahn, dass der Alltag fair wäre, wird einem - zumindest bei uns - schnell gezogen.
Und da ist es meiner Erfahrung nach tatsächlich so, dass man als ausreichend hübsche Frau, oder den Geschmack treffende Frau, ODER mit gezieltem Charme noch bessere Chancen hat, zu bekommen, was man will.
Manchmal ist man auf der richtigen Seite der "gleicheren Anderen" und manchmal nicht. Ich hab schon Ziele erreicht, weil ich einen tiefen Ausschnitt anhatte, und ich bin schon in Prüfungen durchgefallen, weil ich nicht süß klein und blond war :zwinker: Sprich, ich bin schon ungerechtfertig bevorzugt, genau wie ungerechtfertig benachteiligt worden.
Irgendwie gleicht es sich zumindest im Hauptschnitt der Gaußkurve doch aus.

Alles natürlich subjektiv MEINE Lebenserfahrung...
 

Benutzer144187 

Sehr bekannt hier
Wenn ihr ganz ehrlich in euch geht, wie ist das dann bei euch? Behandelt ihr hässliche Menschen genauso wie schöne?
Ich für mich finde ehrlich gesagt sehr wenige Menschen (ja, auch Frauen :upsidedown: ) "hässlich". Beim drüber Nachdenken habe ich festgestellt, dass das bei mir irgendwie emotional besetzt ist, ein mir unbekannter Mensch kann also nicht richtig hässlich sein. Für mich persönlich unattraktiv, ja, aber nicht hässlich. Aber egal wie attraktiv ich jemanden finde, denke ich, dass ich alle einigermassen gleich behandle. Wenn jemand Hilfe braucht, dann gebe ich sie demjenigen, wenn jemand etwas fragt helfe ich weiter.
Erst wenn jemand ungepflegt ist, bin ich deutlich weniger freundlich. Auch wenn ich mir die grösste Mühe gebe bin ich mir sicher, dass die Person meine Abneigung spürt.
Um noch spezifisch auf Frauen einzugehen... Das ist bei mir eh eine Sache für sich. Ich wurde lange Zeit gemobbt und unterstelle daher tendenziell allen Frauen erst mal Böses :ashamed: Von der Attraktivität her liess sich da jedenfalls nichts ableiten, vom Jahrgangsstufenschwarm bis zum Mauerblümchen haben da alle mitgemacht. In letzter Zeit ist es aber eher so, dass Frauen, die ich als tendenziell eher unattraktiv empfinde öfter unfreundlich auf mich reagieren als solche, die ich als attraktiv einstufe. Es lässt sich aber nicht ausschliessen, dass ich sie im Nachhinein jeweils up- oder downgrade, je nach Reaktion halt :confused:
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
In letzter Zeit ist es aber eher so, dass Frauen, die ich als tendenziell eher unattraktiv empfinde öfter unfreundlich auf mich reagieren als solche, die ich als attraktiv einstufe.
möglicherweise, weil sie verachtende reaktionen erwarten - misstrauen und übertriebene vorsicht also.

persönlich würde ich mich nun nicht als "unattraktiv", aber eben auch nicht als "typische schönheit" beschreiben und jahrelanges mobbing habe ich ebenfalls hinter mir, da wird natürlich auch über die optik hergezogen. ich jedenfalls brauchte lange, bevor ich aufgehört habe, hinter jedem ansprechen etwas bösartiges zu vermuten... da war ich lieber direkt abweisend und unfreundlich.
 

Benutzer144187 

Sehr bekannt hier
Off-Topic:

möglicherweise, weil sie verachtende reaktionen erwarten - misstrauen und übertriebene vorsicht also.

persönlich würde ich mich nun nicht als "unattraktiv", aber eben auch nicht als "typische schönheit" beschreiben und jahrelanges mobbing habe ich ebenfalls hinter mir, da wird natürlich auch über die optik hergezogen. ich jedenfalls brauchte lange, bevor ich aufgehört habe, hinter jedem ansprechen etwas bösartiges zu vermuten... da war ich lieber direkt abweisend und unfreundlich.
Off-Topic:
Joah, das klingt so ziemlich genau nach dem, was auch mir so durch den Kopf geht, wenn ich angesprochen werde. Mittlerweile ists schon besser, aber eben gerade solche Reaktionem beziehe ich dann wieder auf mich - und lasse das Anbieten von Hilfe wieder für ein Weilchen sein.
 
M

Benutzer

Gast
Erst wenn jemand ungepflegt ist,
Kannst Du eine klare Grenze ziehen zwischen
und
? Also, hat jemand struppelige, schlecht sitzende Haare ist das schon ungepflegt oder müssen sie dafür ungewaschen sein. Läuft die ältere, Dame sichtbar ohne BH herum und man kann so sehen, dass sie Hängebrüste hat, ist das ungepflegt oder unattraktiv? Ich hoffe es ist verständlich, was ich meine, vielleicht kann ich es so verdeutlichen: mich wundert es immer sehr, wenn Frauen über Frauen sprechen und sagen, also als Frau sollte man schon auf sich achten und sich pflegen und meinen damit z.B. Makeup auflegen u.ä. Für mich bedeutet sich pflegen duschen, Zähne putzen, frischgewaschen Kleidung u.ä.
 

Benutzer144187 

Sehr bekannt hier
Für mich bedeutet sich pflegen duschen, Zähne putzen, frischgewaschen Kleidung u.ä.
Dann verstehen wir das Gleiche unter ungepflegt :smile: Make Up gehört für mich nicht zur täglichen Körperpflege dazu, etwas Wasser aber schon. Was du beschreibst (und ich auch gemeint habe) geht ja meistens auch mit einem gewissen Geruch einher - und das ist dann auch der Punkt, wo sich mein Verhalten jemandem gegenüber definitiv ändert.
 

Benutzer72433 

Planet-Liebe ist Startseite
Also, hat jemand struppelige, schlecht sitzende Haare ist das schon ungepflegt oder müssen sie dafür ungewaschen sein. Läuft die ältere, Dame sichtbar ohne BH herum und man kann so sehen, dass sie Hängebrüste hat, ist das ungepflegt oder unattraktiv? Ich hoffe es ist verständlich, was ich meine, vielleicht kann ich es so verdeutlichen: mich wundert es immer sehr, wenn Frauen über Frauen sprechen und sagen, also als Frau sollte man schon auf sich achten und sich pflegen und meinen damit z.B. Makeup auflegen u.ä. Für mich bedeutet sich pflegen duschen, Zähne putzen, frischgewaschen Kleidung u.ä.
ich würde mich deiner definition anschliessen. ungepflegt ist, wenn jemand jegliche hygiene vernachlässigt und dann tendenziell auch genau so riecht.

als beispiel: ich habe dank eines genfehlers keine schönen zähne, die oberfläche ist körnig. die vorderen sind beschichtet, also ists schon nicht ganz so "schlimm" wie es normal wäre, aber diese beschichtung verfärbt wahnsinnig schnell.
ergo: ich werde, wenn ich meine beisserchen nicht alle überkronen lasse (was ich nicht in erwägung ziehe) niemals wunderschöne weisse blanke zähne haben - und in schwarzlicht siehts richtig scheisse aus, wie schwarze löcher. aber: sie sind immer sorgfältig geputzt und ich habe keinen mundgeruch.
dass manche das als hässlich empfinden kann ich schon irgendwo nachvollziehen, vor allem, wenn man den hintergrund nicht kennt... aber ich bin definitiv nicht ungepflegt.

hässlich ungepflegt, um im kontext zu bleiben, wäre dann sichtbarer belag inkl. mundgeruch - da zucke ich dann auch zurück.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren