Fast nur noch Freundschaften zu Frauen.

Benutzer183024  (23)

Benutzer gesperrt
Mir ist mal so aufgefallen, dass ich fast nur noch Freundschaften zu Frauen pflege. Meist ging kein großes sexuelles Interesse voraus und ich will nicht unbedingt was sexuelles von ihnen. Habe das Gefühl, dass ich mit vielen Frauen einfach besser kann, da ich mit ihnen Deeptalk führen kann. Zudem sind in meinem Studiengang z.B. auch einfach mehr Frauen und mit einigen Männern konnte ich einfach nicht so gut die ich in letzter Zeit kennengelernt habe.
Geht es euch auch so, dass ihr mehr Freundschaften zum anderen Geschlecht habt? Wirft das bei euch Fragen auf und würdet ihr das als Datingpartner hinterfragen?
 

Benutzer180126 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ist bei mir auch so, dass ich mehr tiefere Freundschaften zu Frauen habe, aber auch zu Männern, kommt vielleicht weniger auf das Geschlecht, als auf die Persönlichkeit an. Ich würde es für mich nicht hinterfragen, und mir auch keine Gedanken darüber machen, ob es andere hinterfragen.
 

Benutzer179625  (21)

Klickt sich gerne rein
Geht es euch auch so, dass ihr mehr Freundschaften zum anderen Geschlecht habt? Wirft das bei euch Fragen auf und würdet ihr das als Datingpartner hinterfragen?
Ich habe ebenfalls mehr Freundschaften mit Frauen als mit Männern, und verstehe mich auch besser mit ihnen. Es fällt mir irgendwie leichter, offen mit ihnen zu sein, und das mag ich. Ich würde das als Datingpartner nicht wirklich hinterfragen. Es sind eben die Leute, mit denen die Person gerne Zeit verbringt.
 
G

Benutzer

Gast
Ja, mit einer Frau lässt es sich offener plaudern, solange auf beiden Seiten kein sexueller Reiz vorliegt. Aber dass macht auf Dauer nicht satt.
 

Benutzer172677 

Sehr bekannt hier
Geht es euch auch so, dass ihr mehr Freundschaften zum anderen Geschlecht habt?
Ja, deutlich.
Wirft das bei euch Fragen auf
Nein, gar nicht. In vielen meiner Interessensbereichen ist auch einfach der Männeranteil hoch, vielleicht ist es schlicht Wahrscheinlichkeit.
und würdet ihr das als Datingpartner hinterfragen?
Ich nicht, nein. Kam aber mehrfach vor, dass sich ein „Kandidat“ daran gestoßen hat, was für mich immer ein klares Signal war, dass es nicht passt.
 

Benutzer172636 

Beiträge füllen Bücher
Mir geht es ähnlich: Mein längster Freund ist männlich und generell verstehe ich mich mit Männern besser als mit Frauen, wobei in den letzten zwei bis sieben Jahren auch Frauen dazukamen, die mittlerweile zum engen Kreis zählen. Dass sich dies so ereignete, führe ich unter anderem auf meine mittlerweile deutlich verbesserte Sozialkompetenz zurück.
Generell stört es mich nicht, wenn man(n) mehr Frauen als Männer in seinem Freundeskreis hat. Ist eben auch davon abhängig, was man beruflich macht, welche Hobbys man hat, welchen Interessen man nachgeht, etc. Abhängig davon trifft man auf verschiedene Menschen und unterschiedliche Gruppen.
Dazu kommt auch noch die Sozialisation: In meiner Kindheit und Jugend hatte ich im Sport meistens Jungs und Männer um mich herum, Mädchen waren eher die Ausnahme, später kamen in den Erwachsenenkursen auch Frauen dazu, aber das war dann eben auch erst ab 16 — und letztendlich freunde ich mich meistens mit Menschen an, mit denen ich viel Zeit verbringe :smile:
Dennoch: Es kann hilfreich sein, kritisch zu hinterfragen, warum man mit Menschen des eigenen Geschlechts nicht auskommt. Ich habe zum Teil schlechte Erfahrungen mit (weiblichen) Freunden gemacht, kam mit den Mädchen in meiner Schulklasse nicht klar und so hat es sich ergeben, dass ich für einige Zeit keine wirklichen Freundinnen hatte. Mittlerweile habe ich aber zum Beispiel Frauen kennengelernt, mit denen ich genauso zwanglos umgehen kann wie mit meinen männlichen Freunden und das bereichert mein Leben schon — allein die interessanten Gespräche mit Menschen, die einem selbst „körperlich“ ähneln. Der Erfahrungsaustausch. Rückblickend würde ich sagen, dass das nochmal erheblich zu meiner Entwicklung und meinem Wohlbefinden beigetragen hat. Es hat meinen Blickwinkel auch etwas verbreitert :smile:
Schade finde ich es immer, wenn Männer sagen, sie können nicht so offen miteinander reden — anscheinend gibt es viele Männer, denen es so geht — und es gibt anscheinend auch viele, die das eigentlich gerne tun würden. Von daher wäre das vielleicht auch etwas, das du mal versuchen könntest :smile:
Ansonsten: Wer damit nicht klarkommt, kommt damit eben nicht klar, aber passt dann wohl nicht zu mir. Ein Mann an meiner Seite muss damit umgehen können, dass ich gelegentlich stundenlang mit (männlichen) Freunden zusammensitze und plaudere oder dass ich mal bei einem Freund auf dem Sofa übernachte. Mein Kerl tut das zum Glück und mag zum Teil auch meine Freunde, hätte er damit wirklich ein Problem, wäre wohl aus und bereits am Anfang nichts geworden. Meine Freundinnen und Freunde sind mir wichtig und sie sollen auch weiterhin Teil meines Lebens sein (so weit es bei der jeweiligen Entfernung und dem eigenem Lebensrhythmus möglich ist). Letztendlich möchte ich schließlich auch unabhängig von meiner Partnerschaft ein stabiles Umfeld mit tollen Menschen haben :smile:
 

Benutzer174589 

Meistens hier zu finden
Geht es euch auch so, dass ihr mehr Freundschaften zum anderen Geschlecht habt?

Ja. Wir schon mehrfach geschrieben wurde, liegt das aber am meisten an gemeinsamen Interessen. Ich komme mit Personen jederlei Geschlechts gut aus und mache da keine Unterschiede, wenn es eben passt. Am besten passte es eben so.

Im reiterlichen Umfeld sind mehr Frauen unterwegs. Wobei ich da bis auf zwei Ausnahmen, keine tiefer gehenden Bekanntschaften pflege. Das liegt nicht am Geschlecht, dass liegt an Pferdeleuten. Genauso wie Hundeleute. Finde ich auch schwierig.

Also solange man sich wohlfühlt, Themen teilt und zusammen eine gute Zeit hat, ist doch alles in Ordnung, würde mir da nicht soviel Gedanken drüber machen.

Wirft das bei euch Fragen auf und würdet ihr das als Datingpartner hinterfragen?

Nein, warum?
Würde da gar kein Gewese drum machen. Ist halt so. Wer das hinterfragt, wäre für mich persönlich schon direkt raus. Wozu das Misstrauen? Und dann auch noch direkt am Anfang? Nein Danke.
 

Benutzer169839 

Verbringt hier viel Zeit
Geht es euch auch so, dass ihr mehr Freundschaften zum anderen Geschlecht habt?
In der Tat hab ich auch viele Weibliche Freunde, dass hab ich mir nicht ausgesucht es ist einfach so! Mag an meiner art der Kommunikation liegen am Ende des Tages muss man einfach auf dem Teppich bleiben Herz und Gefühl ist gefragt. Dann kann da auch mal was werden.

Geduld ist in der Tat ein Faktor. Nicht nerven keine 1000 Nachrichten schreiben.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
An geschlechterübergreifender Freundschaft ist nichts verkehrt.

Inter-männliche Dynamik ist nach meiner Wahrnehmung gerne mal überschattet von einem gewissen Etwas, wo sich alte Männlichkeitsideale, Konkurrenzdenken und Homophobie verquirlen.

Seit ich mich da raus gezogen habe sehe ich das deutlich entspannter, bin freundschaftlich offener und entspannter gegenüber Männern geworden. Obwohl ich die ganz argen Maskulinitätsspritzen nach wie vor lieber vermeide.
 

Benutzer171020 

Verbringt hier viel Zeit
Du bist halt ein Frauenversteher, ist doch super 👍.

Wer das als Datingpartner nicht abhaben kann, obwohl es sicherlich auch Vorteile haben kann für die Datingfrau, soll‘s halt lieber gleich lassen. Ich wäre für Karten offen auf den Tisch legen und auch weibliche Freunde zeitnah vorstellen, wenn's was geben soll / wird.
 

Benutzer164174  (43)

Öfters im Forum
Geht mir genau so.
Ich kann mit Männerfreundschafen nichts anfangen. Gequatsche über Frauen, Autos und Fußball find ich ätzend, ich rede viel lieber MIT Frauen.
Früher gab's da weniger Probleme, mittlerweile ists einfach komisch weil die meisten in einer festen Beziehung sind.
 

Benutzer174969  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Geht es euch auch so, dass ihr mehr Freundschaften zum anderen Geschlecht habt?
Mein ganzer Freundeskreis ist männlich. Ich war auch mit Frauen befreundet immer mal wieder, aber in der Regel wird die Freundschaft wegen irgendwas beendet. Im erweiterten Freundekreis sind halt die Partnerinnen von meinen Freunden dabei, sind aber eher immer nur eher "dabei".
Wirft das bei euch Fragen auf
Nö. Also von wem? Von meinem Partner? Nö. Der weiß auf was für Männer ich stehe und er weiß, was für Freunde ich habe plus er weiß, dass ich nicht fremdgehen würde 🤷‍♀️ Sollte ich je wieder daten und ein Mann hätte damit Probleme => passen nicht zusammen.
würdet ihr das als Datingpartner hinterfragen?
Also solang das nicht ein Harem ist, dass er sich um sich herum hegt und pflegt, nö. Ist mir egal 🤷‍♀️ Ich weiß ja, dass Männer und Frauen auch schlichtweg befreundet sein können.
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Ja, die meisten meiner Freunde sind männlich. Der Grund ist einfach: Ich treffe selten Frauen, die meine Interessen teilen und die ich sympathisch finde.
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Zu meinem Freundeskreis gehören etwa 70% Männer und 30% Frauen.
 
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