Familienpolitik & Co

Benutzer85905 

Meistens hier zu finden
Hallo,

das soll ein Thread werden, der sich mit den Familien-/ Kinderthemen der aktuellen Nachrichten beschäftigt, da gibt es ja immer wieder genug Themen. Nicht-Eltern sind auch gern eingeladen :smile:

Aktuell kann man lesen, dass Eltern ihre drei-jährige Tochter (erfolgreich) bei einer Schadensersatzklage gegen einen Piercer vertreten haben, weil dieser (in ihrem Auftrag) der Tochter Ohrlöcher gestochen hat. Deren Begründung war: Das Töcherterchen hat sich die Ohrringe ja zum Geburtstag gewünscht. Wo verläuft eurer Meinung nach die Grenze zwischen der Selbstbestimmung der Tochter und der Erziehung der Eltern? Ab welchem Alter wäre der Wunsch der Tochter schwerer zu bewerten als die Sorge der Eltern, dass die Tochter Nachteile aus dem Ohrlochstechen erfährt?

Bin gespannt :smile:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Schweres Thema. Vor allem bei einer (schon) dreijährigen.
Ich habe dieselbe Diskusion in einem anderen Forum bei 1 Jährigen mit bekommen. Da haben viele Eltern einfach entschieden, dass ihre Tochter Ohrlöcher bekommt (mit 1!!), ohne dass das Kind da ja mitsprechen konnte. "Ist ja nur ein Pieks..." Ich bin in beiden Fällen dagegen.
1) Eltern sollten ihre Kinder vor unnötigen Schmerz beschützen.
2) Eine dreijährige kann mit Ohrringen im Gebüsch, etc hängen bleiben, daher würde ich es verbieten, aufgrund des Verletzungsrisikos. Ich musste schon mal ein zerrissenes Ohrläppchen einer Grundschülerin sehen. Ist nicht lecker!
3) Das braucht ja auch Pflege, ich weiß nicht in wie fern das ein so kleines Kind kann.
4) Im Sportunterricht in der Grundschule sind Ohrlöcher auch was ganz tolles. Ich habe während eines Praktikums nichts anderes gemacht als fremden Kindern die Ohrringe raus zumachen, weil die Mädchen das nicht konnten. Stecker waren auch nicht geduldet, Tape hatte die Lehrerin nicht (und daran hätten die Dötzkes sicherlich auch rumgefummelt). Die Eltern haben leider "vergessen" das Ohrringe nicht so praktisch für den Sportunterricht sind, oder waren der Meinung, dass sonst das Loch ja zuwächst. Ich fand das unglaublich ekelhaft und mir wurde regelrecht schlecht dabei.

Daher: Wenn der Ohrringwunsch so stark ist, würde ich definitiv länger warten als bis 3. Wann der beste Zeitpunkt ist muss man individuell entscheiden, ich denke irgendwann zwischen 5 und 8.
Allerdings muss ich dazusagen: Ich habe keine Ohrringe oder Piercings und stehe dem Thema daher auch nicht so offen gegenüber. Ich finde es ekelig (sorry, bitte nicht persönlich nehmen), mir Gegenstände in den Körper rein zuschieben, und würde das nur für medizinische Zwecke bei meinem Kind tun. Daher weigere ich mich da einfach etwas was ich bei mir ekelig finde und was nicht notwendig ist, bei meinem Kind zu machen.
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Wieso verklagen die Eltern den Piercer, wenn sie das Ohrlochstechen selbst in Auftrag gegeben haben? Hab ich was falsch verstanden?

Off-Topic:
Ich habe persönlich nix gegen Ohrringe, ich hätte Püppi am liebsten auch schon jetzt welche verpasst :whistle: , aber der Papa hat ein Veto eingelegt und gesagt erst mit frühestens drei. Ich kenne ein paar kleine Mädchen mit Ohrringen, das sind halt so winzige Stecker, keine Creolen oder Bimmelbammelanhänger. Ich hatte erst mit 9 Ohrringe, und musste hierzu meine schmerzscheue Mutter, die bis dahin , also bis 38, auch keine Ohrlöcher hatte, zwingen, mit mir zum HNO-Arzt (der hat das damals gemacht) zu gehen und mir und sich welche stechen zu lassen, ich fand das sehr nötig. :grin:
 

Benutzer69081  (35)

Beiträge füllen Bücher
Ich frage mich das gleiche wie Piratin:
Die Eltern gehen mit dem Kind zum Piercer weil das Kind (3!) angeblich den Wunsch selbst und frei geäußert hat, Ohrringe haben zu wollen. Also sagen die Eltern "du, mach dem Kind Löcher in die Ohren" und am Ende verklagen sie ihn deswegen?? Haben die einen Dachschaden? Gehirn bei der Geburt abgegeben? Sorry, bei allem Verständnis für das Kind, dessen Schmerzen vermutlich Anlass für die Klage waren aber da hätten die Eltern echt keinen Erfolg mit haben dürfen :kopfwand:

Ich vertrete grundsätzlich die Meinung, dass das Kind selbst sagen soll, wenn es Ohrringe will. Wäre es nach Opa gegangen, hätte Eumel auch mit 1 schon welche gehabt. Gings aber nicht. Ich finde es sieht bei Einjährigen einfach nur falsch aus. Ich schaue das Kind an und suche den "Fehler" bis mir aufgeht, dass ich die Ohrsteckerchen einfach nur Fehl am Platze finde.
Eumel ist 5. Wenn sie selbst das unbedingt will, darf sie welche haben. Aber ich sage ihr ehrlich, dass es halt weh tut. Dass es eine Weile Ärger machen kann und auch, dass es länger Ärger machen kann. Bei mir entzünden sich im rechten Ohrläppchen alle Ohrringe außer Titan. Es ist vernarbt und zugewachsen. Das Risiko sollte mein Kind kennen. Sie muss nicht bis 18 warten aber ich finde sowohl Eins als auch Drei noch als zu jung. Wenn ich dran denke, was ich Schmerzen hatte und eitrige Ohren mit meinen 5 Jahre, das hat mir niemand vorher gesagt. Das würde ich einem Dreijährigen Kind nicht zumuten wollen, mit 3 können sie ja auch nicht unbedingt gezielt sagen, wo es weh tut, sie werden nur leiden und weinen. Als Eltern weiß man halt auch vorher nicht, ob das problemlos verheilen wird oder ob es Probleme macht, so wie bei mir.
 

Benutzer85905 

Meistens hier zu finden
Ich zweifel auch leicht am Verstand der Eltern *duck* Aber inzwischen habe ich gelesen, dass sie wohl den Piercer nicht *nur* wegen der Schmerzen verklagt haben, sondern auch, weil die Ohrlöcher asymmetrisch gewesen wären.

Ich finde - analog zu Beschneidungen - dass solche Eingriffe nur auf den Wunsch des Kindes hin erlaubt sein dürfen (was voraussetzt, dass diese sich äußern können). Und auch das als alleinige Voraussetzung finde ich noch zu schwach, denn das Kind muss in der Lage sein, die Folgen abschätzen zu können. Dazu gehört, dass sie wissen, wie sie sich beim Toben verhalten müssen, welche Konsequenzen es hat, wenn sie doch hängen bleiben und dass sie sich auch dessen bewusst sind, wie Körperschmuck sich auf deren Karriere auswirken kann (bei Piercings im Gesicht oder diesen "Tunnels", die immer größer sein sollten). Aber welches Alter das wäre, kann ich nicht wirklich beziffern :confused: Bisher bin ich mit meinen beiden Söhnen, was dieses Thema betrifft, ja (hoffentlich) aus dem Schneider :whistle:
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich hatte als Kind öfters Phasen, in denen ich Ohrringe wollte, jedoch, war das halt alle halbe Jahr einmal, und dann war es so, dass die Löcher schon wieder zugewachsen waren und ich wieder mit Stechen anfangen musste und erst wieder medizinische Ohrringe tragen musste, bis ich normale Ohrringe tragen konnte. Meinem Kind Ohrringe verpassen, würde ich erst, wenn es den ausdrücklichen Wunsch hat.
Zudem ich mit ähnlichen Problemen wir Engelchen zu kämpfen hatte, und dann der Stecker auch schon mal ins Ohrläppchen reingerutscht ist, und mit Notarzt rausoperiert werden musste. Das möchte ich meinem Kind gerne ersparen.
 

Benutzer18889 

Beiträge füllen Bücher
Ich habe meine ersten Ohrlöcher mit 4 oder so bekommen. Es gibt Fotos vom Besuch beim Juwelier. :zwinker:

Ich denke, es ist eher die Ausnahme, dass Leute wirklich größere Probleme mit Ohrlöchern haben. Meine Freundinnen bekamen auch fast alle welche und entzündet hat sich das bei niemandem. Mein Helix später schon, das war echt nervig, aber die stinknormalen Ohrlöcher im Ohrläppchen waren gar kein Problem. Die muss man auch nicht lange pflegen. Den Pieks finde ich völlig zu vernachlässigen. Das tut weniger weh als 'ne Impfung. Kann man dem Kind ja so erklären, denke ich.

Wie ein Kind sich beim Spielen an diesen Ministeckern verletzen soll, verstehe ich nicht. Da sollen ja keine 3 cm langen Ohrringe runterbaumeln, sondern eben kleine Stecker rein. Auch hier kenne ich kein Mädchen aus meiner Kindheit, das diesbezüglich Ärger gehabt hätte. Zum Sportunterricht mussten die auch nicht raus. Das wäre ja total nervig gewesen zweimal die Woche.

Ich bin generell tolerant, was Körperschmuck angeht. Mein Bauchnabelpiercing bekam ich mit 13, mein Vater war mit im Piercingstudio. Alles super. Meine Cousinen bekamen ihre Ohrlöcher recht früh, wohl so mit 2 oder 3. Sieht schön aus und beschwert haben sie sich nachträglich auch nie.

Ich verstehe ja, wenn Leute sich über wirklich schlimme Dinge aufregen, die man Kindern antut, aber Ohrlöcher?! Nö.
 
S

Benutzer

Gast
Wozu brauchen Kinder Ohrringe? Um mein Kind niedlich aussehen zu lassen, kann ich auch Gegenstände wie Spangen, Haarreifen etc. einsetzen, das schmerzt nicht und ist leicht zu entfernen. Sollte ich mal ein Mädchen bekommen, möchte ich aber sowieso darauf achten, dass um sein Aussehen (und später auch die Figur) nicht soviel Aufsehen gemacht wird. Ich möchte lieber ein gutes Körpergefühl und generell Selbstwertgefühl stärken.
 

Benutzer69081  (35)

Beiträge füllen Bücher
auch Ministecker können am Pulli hängen bleiben. Im besten Fall gehen sie auf oder der Pulli zieht Fäden, im schlimmsten Fall... Ich würds nicht ausprobieren. Kinder stromern viel mehr als Erwachsene durch Gebüsche, sind in vielen Dingen unbedachter, da passiert es schnell, dass sie an einem Steckerchen hängen blieben. Kaum ein Mädchen wird immer nur runde Steckerchen tragen wollen. Da sind dann Lillifeen, Pferdchen, Delfine gefragt und die haben alle spitze Ecken und blieben schneller hängen.
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Off-Topic:
Unsere tschechische Putzfrau war erstaunt, dass Püppi noch keine hat. In Tschechien macht das die Kinderärztin noch vor dem ersten Geburtstag, da gibt es kaum ein Mädchen "ohne". :grin:
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Ich sehs ähnlich wie die meisten hier, für ganz kleine Kinder finde ich Ohrlöcher noch zu früh, und dazu zähle ich Dreijährige. Ich weiß nicht genau, wann ich meine bekam, dürfte so kurz vor dem Schulbeginn mit sechs gewesen sein. Vielleicht sogar auch zum Geburtstag, müsste ich mal meine Eltern fragen. Ich finde auch heute, dass das das Alter ist, wo es gerade noch akzeptabel ist - wenn nicht sogar noch ein kleines Tickchen zu früh, aber das kommt auch immer aufs Kind an. Für mich war das damals ziemlich schmerzhaft, das weiß ich noch bist heute. Bei weitem schlimmer als Impfen. Aber ich wollte Ohrlöcher, das weiß ich noch genau :grin:

Mit drei muss ein Kind noch nicht perfekt gestylt sein - es ist schließlich ein Kind. Hübsch anziehen ist etwas anderes, das tut schließlich (in den meisten Fällen :grin: ) nicht weh. Ohrlöcher aber sind ein direkter Eingriff, da sollte das Kind auf jeden Fall mitreden bzw ein Vetorecht einlegen dürfen. In dem Fall wiegen die Konsequenzen das, was man erreichen will, meiner Meinung nach nicht auf.
Ich hatte übrigens immer Probleme mit beiden Ohrlöchern, mit dem einen mehr als mit dem anderen, aber ich habe irgendwann nur noch sehr ungern welche getragen, weils einfach weh tat und auch teilweise eklig war. Irgendwann vergammelten die Teile in der Schublade, bis ich mit ungefähr 18 die Löcher noch mal nachgestochen habe (sie waren sogar, trotz jahrelanger Ungenutztheit noch fast offen). Seither habe ich so gut wie keine Probleme mehr - egal ob billiger Modeschmuck oder teures Zeug vom Juwelier. Zufall?

Was den zweiten Artikel angeht - 14 finde ich da dann doch wieder zu spät. Man ist, denke ich, auch durchaus schon mit 12 und früher in der Lage zu entscheiden, ob man Ohrringe tragen möchte oder nicht. Und Ohrlöcher zu haben ist in unserer Gesellschaft auch kein Ausschlusskriterium für einen Job oder Ähnliches, selbst wenn man mit 18 keine mehr möchte - die Dinger sind so unauffällig, darauf achtet keiner. Wage ich mal zu behaupten.

Meinen eigenen Kindern würde ich wohl erst welche erlauben, wenn sie den Wunsch länger hegen und ich merke, dass es keine Eintagsfliege ist. Und ich mit ihnen darüber gesprochen habe.

Dass dieses Elternpaar Erfolg vor Gericht hatte finde ich sehr bedenklich und hoffe, dass sich daraus kein Präzedenzfall entwickelt. Sonst komme ich mir langsam vor wie in den USA...
 

Benutzer102949 

Beiträge füllen Bücher
Meine Ohrlöcher bekam ich mit 8 oder 9 Jahren, allerdings kostete mich das unheimlich viel Überzeugungsarbeit. Ich wollte schon viel früher Ohrlöcher haben, aber ich durfte nicht. Heute kann ich das absolut verstehen und habe es auch nicht bereut. Anfangs hatte ich nämlich dauernd Entzündungen an den Löchern, die nicht mehr schön waren. Es war jeden Tag eine Qual die Ohrringe rein- und rauszustecken und tat ordentlich weh. Das hat einige Monate gedauert bis sich das normalisiert hat und heute kann ich selbst die billigsten Dinger tragen, es stört nicht mehr wirklich.

Wenn ich ein Fast-Baby sehe mit Ohrlöchern schüttelt's mich am ganzen Körper, ich würde das nie machen und mein Kind als Christbaum missbrauchen. Schmuck ist nichts, was Kinder brauchen, schon gar nicht in den ersten Lebensjahren, in denen sie viel herumtoben. Für mich käme frühestens das 6. Lebensjahr in Frage, früher auf keinen Fall und auch nur, wenn es das Kind ausdrücklich wünscht. Ich möchte schließlich nicht, dass es wie ich von dauerhaften Entzündungen geplagt ist, zumindest nicht wenn es noch zu jung ist um damit umzugehen.
Ich kenne auch einige, die mit 15 immer noch keine Ohrlöcher hatten. Die meisten wollten oder durften es nicht, gibt's alles.
 

Benutzer109783 

Beiträge füllen Bücher
Finde ich sehr, sehr gut, dass das endlich mal öffentlich thematisiert wird und dass Ärzte es als Körperverletzung sehen. Ich habe mich schon oft gefragt, wieso Dreijährige Ohrringe tragen müssen. Wenn ich solche Kinder sehe, dann habe ich sofort ein schlechtes Bild von den Eltern, ich kann es nämlich nicht nachvollziehen, finde ich richtig pervers und abartig.

Meine 12-jährige Schwester hat noch keine Ohrlöcher, weil sie das nicht darf. Damit hat sie sich aber abgefunden, gibt Schlimmeres :zwinker:
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Meine 12-jährige Schwester hat noch keine Ohrlöcher, weil sie das nicht darf. Damit hat sie sich aber abgefunden, gibt Schlimmeres :zwinker:

Das finde ich persönlich unnötig streng, kenne ich eher von fundamentalen Christen etc, die auch ihre jugendlichen Kinder noch ganz fest an der Kandarre haben. Ich wäre sicher nicht so "brav" gewesen und hätte mich damit abgefunden, selbst meine Oma hat Ohrringe!

Überhaupt ist das in der Pubertät mit solchen Verboten so ne Sache, das kann auch gewaltig nach hinten losgehen. Die Cousine meines Mannes wollte mit 14 einen Nasenstecker. Durfte sie nicht. Da hat sie sich halt von ner Freundin mit der Nadel die Lippe "piercen" lassen, die unsterile Wunde hat sich entzündet, wildes Fleisch und unansehnliche Narben inklusive (sieht aus wie ein superdicker, hässlicher Pickel, der nicht mehr weggeht!). Da wäre es mir echt lieber, meine Tochter hätte mit 14 einen kleinen Nasenstecker vom Profi gemacht bekommen, als dass sie mit so einem verunstaltetem Mund rumläuft.

Dann kenne ich einen, der durfte keine langen Haare haben, das fanden seine Eltern für einen Jungen unpassend. Also hat er sich halt ein Tattoo von nem Kumpel "stechen" lassen. Da wäre es mir lieber, mein Sohn hätte lange Haare....
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer69081  (35)

Beiträge füllen Bücher
Mit 12 noch Ohrringe verbieten finde ich auch übertrieben streng. Ich muss nicht wegen so einer "Kleinigkeit" den Hass meines Kindes auf mich ziehen. :zwinker:

Bei Eumel war der Ohrringwunsch vor ein paar Monaten scheinbar doch eine Eintagsfliege. Ist nicht schlimm, ich habs damit echt nicht eilig :grin:
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:
Da wäre es mir echt lieber, meine Tochter hätte mit 14 einen kleinen Nasenstecker vom Profi gemacht bekommen, als dass sie mit so einem verunstaltetem Mund rumläuft.

Mir wär's lieber, ich hätte eine Tochter erzogen, die so viel Verstand hat, dass sie solchen gefährlichen Blödsinn nicht macht ... und ja, auch bei Teenagern ist das möglich. :zwinker:


Von Ohrlöchern bei Babys oder Kleinkindern halte ich überhaupt nichts; ab dem Grundschulalter kann man drüber reden.
 

Benutzer29410 

Beiträge füllen Bücher
Mir wär's lieber, ich hätte eine Tochter erzogen, die so viel Verstand hat, dass sie solchen gefährlichen Blödsinn nicht macht ... und ja, auch bei Teenagern ist das möglich. :zwinker:

Dann wünsche ich dir einen artigen, berechenbaren, vernünftigen und gehorsamen Teenager, der deine Wünsche bezüglich seines Äußeren alle berücksichtigt! Viel Glück. :jaa:
 

Benutzer102949 

Beiträge füllen Bücher
Dann wünsche ich dir einen artigen, berechenbaren, vernünftigen und gehorsamen Teenager, der deine Wünsche bezüglich seines Äußeren alle berücksichtigt! Viel Glück. :jaa:

Off-Topic:
Es geht nicht darum, dass der Teenager alle Wünsche seiner Eltern wortlos hinnimmt, auf jedes Wort hört, was man ihm sagt und keinen eigenen Kopf hat. Aber von einer 14-jährigen würde ich durchaus erwarten, dass sie die Gefahren hinter so einer dämlichen Idee abschätzen kann und es ihrer selbst wegen nicht macht. Ich wäre in diesem Alter dazu durchaus in der Lage gewesen und wenn man sich überlegt, dass einige schon Geschlechtsverkehr haben, dann frage ich mich doch, warum manche auf so dumme Gedanken kommen und sie auch noch durchführen.
Und ich würde es ihr bestimmt nicht nur aus dem Grund erlauben, damit sie nicht ihrer eigenen Dummheit verfällt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Off-Topic:


Mir wär's lieber, ich hätte eine Tochter erzogen, die so viel Verstand hat, dass sie solchen gefährlichen Blödsinn nicht macht ... und ja, auch bei Teenagern ist das möglich. :zwinker:
So ist es!

Genau wie man sie vom Rauchen, Alkohol, Drogen, Ritzen und anderen körperlich schädlichen Handlungen abzuhalten und zu einem gesunden verantwortungsvollen Umgang mit ihrem Körper und ihrer Gesundheit zu erziehen versucht (vorallem durch Vorleben) und das beginnt natürlich lange vor der Pubertät.
Das das nicht immer in jedem Fall gelingt ist auch klar, aber es ist ohne Frage die Pflicht der Eltern solchem Ansinnen entgegenzuwirken.

Wer allerdings mit 14 noch nicht soviel Verstand besitzt und auf so eine dämliche Idee kommt , hat vermutlich mehr als ein Erziehungsproblem.:grin:[DOUBLEPOST=1346759502,1346759229][/DOUBLEPOST]
Finde ich sehr, sehr gut, dass das endlich mal öffentlich thematisiert wird und dass Ärzte es als Körperverletzung sehen. Ich habe mich schon oft gefragt, wieso Dreijährige Ohrringe tragen müssen. Wenn ich solche Kinder sehe, dann habe ich sofort ein schlechtes Bild von den Eltern, ich kann es nämlich nicht nachvollziehen, finde ich richtig pervers und abartig.

Meine 12-jährige Schwester hat noch keine Ohrlöcher, weil sie das nicht darf. Damit hat sie sich aber abgefunden, gibt Schlimmeres :zwinker:

Eben es ist auch total inkonsequent, das Minderjährige für Piercings, Tatoos und Schönheits-Ops die Einwilligung der Eltern bedürfen, aber Eltern ungefragt der Zustimmung ihres minderjährigen Kindes, eines neutralen Vormundes "Verstümmelungen" anordnen dürfen.

Auch wenn jetzt ein Ohrloch vermutlich nichts tragisches ist, aber in der Konsequenz muss man es da einordnen.[DOUBLEPOST=1346759577][/DOUBLEPOST]
Off-Topic:
Es geht nicht darum, dass der Teenager alle Wünsche seiner Eltern wortlos hinnimmt, auf jedes Wort hört, was man ihm sagt und keinen eigenen Kopf hat. Aber von einer 14-jährigen würde ich durchaus erwarten, dass sie die Gefahren hinter so einer dämlichen Idee abschätzen kann und es ihrer selbst wegen nicht macht. Ich wäre in diesem Alter dazu durchaus in der Lage gewesen und wenn man sich überlegt, dass einige schon Geschlechtsverkehr haben, dann frage ich mich doch, warum manche auf so dumme Gedanken kommen und sie auch noch durchführen.
Und ich würde es ihr bestimmt nicht nur aus dem Grund erlauben, damit sie nicht ihrer eigenen Dummheit verfällt.
:anbeten:
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren