für's studieren weg vom partner?

Benutzer75674 

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Richtig weit von zu hause weg will ich eh nicht, ich will auf jedenfall in NRW bleiben. Und ich denke das man so eine Fernbeziehung gut aufrecht erhalten könnte.
 

Benutzer12050 

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naja ich bin im mom quasi in der situation. ich beende meine ausbildung im juni, und möchte ab oktober studieren. mein partner wohnt in der wohnugn neben mir (aber wir sind schon 5 jahre zusammen, hatten jahrelang eine fernbeziehung). ich nehme das für mich am besten geeignete studium, bzw ziehe dafür weg. WENN ich einen der plätze bekomme. werde mich trotzdem noch auf einen anderen studiengang bewerben bei dem die hochschul auswahl (ist bwl) weit größer ist, und da würde ich dann eine nahegelegene hochschule wählen. Wobei ich noch das prob habe, dass meine eltern 260km von meinem derzeitigen wohnort weg wohnen, ich also je nahc hochschule sowohl zu den eltern als auch zum freund nur am we pendeln kann. trotzdem stellt sich für mich die frage nicht- ich nehme den studienplatz der mir am meisten zusagt. egal wie weit weg. natürlich muss man mit dem partner drüber reden :zwinker:


Himmelblau schrieb:
Ein Freund, so sehr ich ihn auch lieben mag, kann irgendwann weg sein.

Eine absolviertes, gutes Studium kann mir keiner nehmen.

Ich würde mich für die Uni, die am besten für mich geeignet ist entscheiden.
(Aber natürlich würde ich vorher gucken, ob es diese Uni nicht vielleicht auch in der Nähe gibt!

genau so ist es
 

Benutzer52592 

Benutzer gesperrt
Für mich hatte der Partner schon immer höchste Priorität. Ich wäre nie weg gezogen für Beruf, Studium oder ähnliches. Abgesehen davon, war ich immer an Dinge hier gebunden, hab hier meine Existens aufgebaut, da kann man nicht einfach mal so aus Lust und Laune heraus alles hinschmeißen weil man mal grad so witzig ist.
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Er studiert weiterhin in New York City und ich habe nach Frankfurt gewechselt, deswegen ist er jetzt mein Ex. Hatten beide keine besondere Lust auf ausgefallene Fernbeziehung (been there, done that). Aber wehe wir sehen uns irgendwann wieder ... :zwinker:
 

Benutzer30221 

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Ich war von 2002 bis 2004 weg, knapp 110 km. Wir haben dann eine WE-Beziehung geführt. Ich bin jedes WE heim gekommen.
War aber schon eine harte Zeit und ich würds heute nicht mehr machen.

Alternativuni gabs damals keine für mich. Ich hab kein Abi und konnte nur in dem Bereich studieren, wo ich schon eine abgeschlossene Berufsausbildung hatte. Da blieben in Bayern nur 2 Städte und ich hab mich noch für die nächste entschieden.

wenn du das nicht nochmal so machen würdest, meinst du damit, dass du dich lieber für die näher gelegene uni entscheiden würdest?

ich würde heut zu Tage immer die Uni nehmen die für mich am geeignetsten ist, auch wenn die am anderen Ende der Welt und damit extrem weit von meinem Partner weg ist.

Ich stand vor Jahren auch einmal vor der gleichen Entscheidung und habe mich dafür entschieden in der Nähe zu bleiben und da die beste Uni rausgesucht.
Heut zu Tage ärgere ich mich darüber, dass ich nicht an die Uni gegangen bin, an die ich eigentlich wollte. Inzwischen habe ich nämlich die Sichtweise, dass der Partner der Mensch sein sollte, er einem Flügel verleiht und nicht die Flügel stutzt oder anbindet. Ein Studium dauert 3 - 5 Jahre, die kann man auch in einer Fernbeziehung überleben anstatt sich die Zukunft zu verbauen und sich danach sein Leben lang darüber zu ärgern.
bist du denn heute immernoch mit dem gleichen partner zusammen?
ist es schon immer deiner eminung nach "der richtige" gewesen
 

Benutzer15848 

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Ich habe mich für die Uni entschieden, die ich auch ohne ihn besucht hätte. Hätte auch bei ihm bleiben und arbeiten anfangen können, aber das wollte ich einfach nicht. Meine Uni ist aber nur an die 100 km entfernt, also keine richtig schlimme Fernbeziehung, wir sehen uns fast jedes Wochenende.
Das würde ich immer wieder machen und ich würde auch etwas weiter weggehen, wenn nötig. Unsere Beziehung funktioniert auch auf Distanz und ich bin sehr glücklich mit dem, was ich mache. Davon abgesehen war ich damals überzeugt, dass ich eine Trennung auch gut überleben würde :grin:
 

Benutzer48909 

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Abgesehen davon, war ich immer an Dinge hier gebunden, hab hier meine Existens aufgebaut, da kann man nicht einfach mal so aus Lust und Laune heraus alles hinschmeißen weil man mal grad so witzig ist.

Was hat den eine gute Ausbildung/ Studium mit "aus Lust und Laune heraus alles hinschmeißen, weil man gerad so witzig ist" zu tun? Um einen guten Ausbildungs- oder Studienplatz zu kriegen muss man schon mal weiter weggehen aus der Heimatgemeinde. Eine gute Ausbildung ist doch heutzutage unabdingbar.
Und auch im Berufsleben wird es doch immer wichtiger, dass man flexibel ist. Die wenigstens Menschen arbeiten doch heute von der Lehre bis zur Pensionierung im selben Unternehmen.
 

Benutzer39910  (35)

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Bei uns wars so

Hallo zusammen,

also meine Freundin und ich standen letzten Herbst genau vor diesem Punkt.
Sie geht noch zur Schule, ich fing an zu studieren.

Naja, es war von anfang an klar das ich nicht in der heimatstadt studieren werde...dass lag an dem studiengang den ich studieren wollte.

Nunja, ich studiere jetzt in einer ca. 200 km weit entfernten stadt, brauch ca. 2h stunden nach "hause".
Wir führen jetzt also eine Fernbeziehung...und es klappt...wunderbar.
Wenn wir getrennt sind, telefonieren wir täglich, wenn wir uns wieder sehen ist es, als wären wir nie getrennt.
Es läuft also echt gut...wobei eine Fernbeziehung natürlich nicht ideal ist.

Ich denke, es gibt ein paar Dinge die man beachten muss, dann steht einer erfüllten Fernbeziehung im wege:
a.) man muss sich drauf einstellen. Der Partner ist längere Zeit nicht verfügbar..wir sehen uns vllt. höchstens alle 2 wochen...eher jede 3 oder 4.
Das muss einem klar sein und man muss bereit sein, sozusagen auf den partner zu warten und mit diesem "Nachteil" zu leben.
Man muss es einfach wollen...
b.)REDEN! Wir telefonieren normalerweise täglich...und wenns nur 10min sind...da gehts glaub ich einfach drum, dass man am Leben des Partners noch teil hat...das ist denke ich ganz wichtig. Sonst verschwindet man irgendwie aus dem leben des Partners...
So verliert keiner den anschluss...sozusagen.
Wie man sich austauscht ist egal...telefon, email usw.
c.)Man muss akzeptieren, dass jeder Partner auch einen teil seines Lebens an einem anderen Ort verbringt...und sich dort natürlich auch festigt...
d.) ich denke beiden muss klar sein dass es jeweils um die Zukunft des anderen geht...und eigentlich, so schwer es fällt, steht diese an erste stelle.
d.)Beide muss ihre Karten offen legen. Gemeinsam muss man einfach die verschiedenen Szenarien durchspielen/durchdenken und sich schon davor gedanken machen, wie es später aussieht...
Und da sollte man kein Blatt vor den Mund nehmen. Beiden muss klar sein, wie es läuft, damit sich beide darauf einstellen können und keiner danach enttäuscht falls was anders läuft als er erwartet ist.
c.) ist natürlich die unbedingte Treue!

Wie gesagt, bei uns klappts wunderbar. Wir haben zeimlich früh gemeinsam uns klar gemacht was auf uns zukommt und wie wir damit umgehen wollen...und das zahlt sich jetzt aus. Auch nach dem Motto: Deine Zukunft ist auch meine...natürlich kann man dazu auch sagen: meine zukunft ist mir wichtiger als unsere beziehung. Schon an diesem einem Satz, wie man den für sich sieht, merkt man ob man das will/kann oder nicht.

Wenn wir uns sehen, genießen wir es natürlich umso mehr...wir sehen uns je nachdem alle 2-4 wochen...harte woche...natürlich...aber das warten lohnt sich immer wieder...und schlussendlich kommst darauf doch an :-D....

Grüße
Neway
 

Benutzer63135  (31)

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Hm ich hab das Glück das ich nähe Wien wohne und es da schon eine sehr große Auswahl an Unis/ FHs gibt. Mein Freund wollt auch in meine Gegend ziehen (ZD) und ich vermut nicht, dass wir uns da nochmals groß räumlich trennen werden.
 

Benutzer15848 

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Ja, das ist alles wahr.
Bei uns ist es auch so, dass wir jeden Tag wenigstens kurz telefonieren. Und ich erzähle ihm dann auch oft mal jeden Blödsinn, den ich an dem Tag erlebt habe, damit er in meinem Leben eingeschlossen ist. Mein Freund kann vermutlich alle Leute, mit denen ich täglich zu tun habe, psychologisch perfekt einschätzen :grin:

Wichtig finde ich auch Ehrlichkeit. Ich erzähle ihm, wenn mir jemand gefällt oder jemand was Liebes gemacht hat genauso, wie wenn ich jemanden nicht mag. Mir kommt es auch nie so vor, als wären wir überhaupt je tagelang oder länger getrennt.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Off-Topic:
Autsch. "Bestgeeignete" ist schon Superlativ - "bestgeeignetste" schmerzt richtig...


Ich versuche, ein passendes Studienfach und einen Studienort zu finden, der nicht "zu weit" entfernt ist. Umzug definitiv akzeptabel, auch wenn natürlich angenehm ist, wenn man sich weiterhin oft sehen kann. Hängt auch davon ab, was denn seine Zukunftspläne sind...
 

Benutzer40336 

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Ich würde versuchen, in der Nähe von ihm zu bleiben, mir also die nächste Uni suchen, die das Fach anbietet, was ich studieren möchte, ganz auf das Studium verzichten oder ein anderes Fach zu studieren, nur um in seiner Nähe zu bleiben, käme für mich nicht in Frage.
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
ihr seit beispielsweise ein junges pärchen. du gehst noch zur schule, machst bald abitur. er arbeitet schon oder so.
dir besteht die mögichkeit nach dem abitur studieren zu gehen, aber dafür müsstest du eventuell (wenn es nicht gerade die nächst gelegende uni ist) wegziehen - ohne deinen partner :eek:
was würdet ihr tun und warum?
1) wegen ihm nicht studieren
(zb weil ichs sowieso nicht unbedingt möchte)
2) wegen ihm ein studium in der nähe suchen
(um zuhause wohnen zu bleiben) auch wenn desswegen meine auswahl kleiner wird
3) die für mich best-geeigneteste universität aussuchen,
auch wenn ich dafür wegziehn muss

oder stand vllt jemand schonmal vor so einer entscheidung?
Gut das ich mich bei sowas nie entscheiden musste/müsste.

Aber ich würde Antwort 2 nehmen. Kommt natürlich auch drauf an wie lang ich mit dem schon zusammen bin, aber wenn ich mir sicher bin würd ich mir eine Uni in der Nähe suchen.
 

Benutzer80359 

Benutzer gesperrt
Wir sind zusammen gekommen, als sie gerade Abi gemacht hat und ich beim Zivi war. Es war klar, dass wir beide studieren. Sie war dann in einer Uni 50km in die eine und ich in einer 100km in die andere Richtung.

Sie hat weiter zu Hause gewohnt und ist jeden Tag gefahren, ich hatte dort ein Zimmer. Wir haben uns dann immer am WE gesehen.

Heute sind wir verheiratet :herz: Sicherlich war es am Anfang schwer aber man kann das schon ganz gut überbrücken...
 

Benutzer4590 

Planet-Liebe ist Startseite
Eine Freundin von mir war in einer ähnlichen Situation. Sie wohnte in Südostbayern, er bei Bremen, und die ersten 2 Jahre hatten sie eine Fernbeziehung, weil sie 17 war und noch zur Schule ging. Dann nach dem Abi wollte sie Jura studieren und hat dabei rein nach Qualität und Ruf der Uni entschieden, wegen ihm eine Uni in seiner Nähe zu nehmen, war kein Thema. Letztendlich kam es dann so, dass sie überall abgelehnt wurde und nur in Bremen im Nachrückverfahren noch einen Platz bekommen hat, also gab's dann 2,5 Jahre 'Nah-Beziehung'. Sie hat aber ziemlich schnell beschlossen, dass sie ihr Staatsexamen in Bayern machen will, weil ihr das für ihre Karriere besser erschien; sie hat dann auch wirklich nach dem 5. Semester nach Bayreuth gewechselt, und jetzt hat sie seit 2 Jahren und noch ca. 1 Jahr wieder eine Fernbeziehung. Und trotz der Distanz und der langen Zeit Getrenntsein hält die Beziehung nun schon seit bald 7 Jahren.

Für mich persönlich käme es auf das Studienfach an. Wenn es ein Fach ist, wo der Ruf der Uni eine Rolle spielt, dann wäre das mein Hauptentscheidungskriterium. Ist es aber ein Fach, wo es grundsätzlich egal ist, an welcher Uni ich studiere, dann würde ich versuchen, möglichst in der Nähe zu bleiben. Was ich auf keinen Fall tun würde, wäre meine Studienpläne für die Beziehung zu opfern oder mein Traumfach aufzugeben, weil das im näheren Umkreis nicht angeboten wird.
 

Benutzer32702 

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Mein Freund und ich haben uns jetzt so entschieden: Wir suchen uns eine Uni aus, die für uns beide gut ist, und gehen dann dort gemeinsam hin. Da wir sowieso beide die gleiche Traum - Uni haben hat sich das Problem erledigt. Ob das unter Kategorie 2 oder 3 fällt ist schwierig zu sagen.
 

Benutzer30221 

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Wir sind zusammen gekommen, als sie gerade Abi gemacht hat und ich beim Zivi war. Es war klar, dass wir beide studieren. Sie war dann in einer Uni 50km in die eine und ich in einer 100km in die andere Richtung.

Sie hat weiter zu Hause gewohnt und ist jeden Tag gefahren, ich hatte dort ein Zimmer. Wir haben uns dann immer am WE gesehen.

Heute sind wir verheiratet :herz: Sicherlich war es am Anfang schwer aber man kann das schon ganz gut überbrücken...
wie lange war denn die zeit in der ihr eine fernbeziehung geführt habt?
 

Benutzer37583 

Meistens hier zu finden
bist du denn heute immernoch mit dem gleichen partner zusammen?
ist es schon immer deiner eminung nach "der richtige" gewesen
nein bin ich nicht, ich brauche keinen Mann, der mich hindert mich zu entfalten, der Angst davor hat, wenn man besser ist als er und vor allem der mich ein schlechtes Gewissen macht, wenn ich mich bilde und das tun möchte, was ich für das beste halte.
Meiner Meinung nach war er damals der richtige, aber manchmal ändert sich so etwas sehr schnell.
Genau das ist auch der Grund wieso ich heut zu Tage immer sagen würde, dass Studium geht vor. Man hat es fürs Leben und auch wenn man meint der Partner sei der richtige, wer weiss was in 10 Jahren ist?
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
wenn du das nicht nochmal so machen würdest, meinst du damit, dass du dich lieber für die näher gelegene uni entscheiden würdest?
Näher gelegene Uni gab bzw. gibt es nicht. Ich würde mich dann eher gegen das Studium entscheiden. Aber aus dem Studienalter bin ich zum Glück sowieso raus.
 
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