Für Liebesbeziehung bei fehlendem Kinderwunsch uninteressant?

Benutzer94786 

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Hallo zusammen!

So ... bin mir derzeit wieder am Gedanken machen. Hat sich sehr viel getan bei mir im Zwischenmenschlichen viele Lasten sind weg. Nun stellt sich mir aber die Frage, dass man in einer Liebesbeziehung doch grundsätzlich aus dem Grundgedanken "Üben fürs Kinderkriegen bzw. Kinderkriegen" zusammen kommt, der Fortpflanzungsgedanke. Jetzt fehlt allerdings für mich völlig der Reiz, weil ich etwas vererbbares Habe, und ich nicht möchte, dass ein Kind von mir das gleiche durchmachen muss wie ich es durchgemacht habe. Deswegen wünsche ich mir keine Kinder.

Nun scheint es mir aber so dass gerade der Hintergrundgedanke Kinder der Grundgedanke für eine Liebesbeziehung ist oder was meint ihr? Denn warum kommen sonst Frau und Mann zusammen? Das will ich nicht ganz verstehen. Man will doch nur ausprobieren, ob man sich vorstellen könnte, gemeinsam eine Familie zu gründen. Demnach dürfte ich für Frau gänzlich uninteressant sein, weil ich eben anders bin, keine Familie gründen möchte, mich auch nicht auf Karriere konzentrieren möchte sondern einfach mein Leben so gestalten möchte nach dem was mir grad ist , ohne an irgendetwas gebunden zu sein.

Da ich aber nicht den Kinderwunsch habe wie die Meisten Damen ihn mitsich führen, dürfte ich demnach uninteressant für die Frauenwelt sein, weil die einen Mann wollen, der das Geld für die Famiilie heimbringt. Und ich will einfach nur mein Leben genießen. Mir das Geld verdienen das ich dazu brauche und nicht mehr, natürlich hätte ich auch gerne einen Partner, mit dem ich das Leben teilen kann. Jedoch fehlt mir der Reiz, das andere Geschlecht kennen zu lernen, weil man ja theoretisch nur aufs Kinderkriegen und heiraten abzieht. Deswegen hab ich sexuelles auch noch nie so anturnend gefunden, weil mich das eher abgeturnt hat und ich mir gedacht habe, och ne, warum soll ich mit der Frau was machen, wenn ich doch eh keine Kinder will? Wenn Du keine Kinder willst und so glücklich bist, dann brauchst du theoretisch auch keine Liebesbeziehung.

Weil ich mir das aber schon wünsche, hat mich dieser Widerspruch total traurig gemacht. Auf der einen Seite, weil die Frau einen "Familienmann" will, ich aber keiner sein will, und zum anderen der Gedanke, warum ich mit Frauen rum machen soll wenn ich keine Kinder will??
 
M

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Falscher Ansatz: Viele Menschen wollen gar keine Kinder oder erst in vielen Jahren. In den wenigstens Beziehungen ist von Anfang an der Kinder-Gedanke da.

Löse dich von dem Gedanken, dass alle Frauen Kinder und heiraten wollen - dies ist schlichtweg falsch.
 

Benutzer98824 

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Falscher Ansatz: Viele Menschen wollen gar keine Kinder oder erst in vielen Jahren. In den wenigstens Beziehungen ist von Anfang an der Kinder-Gedanke da.

Löse dich von dem Gedanken, dass alle Frauen Kinder und heiraten wollen - dies ist schlichtweg falsch.

genau. meine freundin z.b. ist bereits 26 und möchte auf keinen fall ein kind, was auch sehr gut so ist :smile:
später mal heiraten ist aber durchaus vorstellbar :zwinker:
 

Benutzer94786 

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Danke für die Antworten. Denn viele Mädels in meinem Freundeskreis sind vergeben, verlobt oder denken schon ans Heiraten/Kinderplanung/Familiengründung. Ich als Nullerfahrener hab Angst bekommen, weil ich noch gar keine Beziehung hatte und schon Angst hatte, deswegen keine mehr führen zu dürfen, weil die Mädels alle ab 20 beginnen, ihr leben nach der eigenen Familie auszurichten und ich steh dann dumm da...
 
M

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Gast
Es gibt durchaus auch Mädchen, die mit 15 schon nach dem Mann fürs Leben suchen, mit dem sie eines Tages auch Kinder wollen.
Dann existieren ebenso Damen (wie zB ich), die Kinder komplett für sich ausschließen und einfach eine nette Zeit mit dem Partner verbringen wollen, ganz ohne Hausbau und Ehe Gedanken.

Diese Angst deinerseits ist also vollkommen unberechtigt.
 

Benutzer99399 

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weil die Mädels alle ab 20 beginnen, ihr leben nach der eigenen Familie auszurichten und ich steh dann dumm da...

Du solltest nicht so pauschalisieren!
Sicher gibt es junge Frauen, die sehr gerne Kinder kriegen und heiraten möchten. Aber gerade unter den Zwanzigjährigen gibt es doch auch viele, die gerade die neugewonnene Unabhängigkeit genießen und sich auf Studium oder Ausbildung konzentrieren wollen und bei denen der Kindergedanke ganz weit in der Ferne liegt. Und dann gibt es die, die das Kinderkriegen gänzlich für sich ausschließen können.
Du solltest dir da nicht so nen Kopf machen. Ich suche mir meine Partner nicht nach Papapotenzial aus.
Und die Medizin ist auch keine statische Wissenschaft. Ich kenne natürlich deine Krankheit nicht, aber vllt. gibt es ja in 10 Jahren recht annehmbare Behandlungsmethoden und du willst vllt. doch eine Familie gründen. Also genieß einfach dein Leben und schlag dir den Gedanken aus dem Kopf, dass Beziehungen nur den Zweck der Familiengründung erfüllen.
 
R

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Gast
Der Sinn einer Beziehung besteht für mich nicht im Kinderkriegen, sondern eben in der Zweisamkeit, man kann alles teilen, ist nie alleine und natürlich sollte man den Partner im Idealfall auch lieben. :tongue:

Ich möchte auch nicht unbedingt Kinder und ich kenne auch niemanden, der nur mit dem Partner zusammen ist, weil er "fürs Kinderkriegen proben" möchte. :ratlos:
 

Benutzer50283 

Sehr bekannt hier
Kinder sind doch für dich keineswegs ausgeschlossen: Adoption, Pflegekind etc.? Falls du einen Kinderwunsch hegen solltest, steht dir doch trotzdem die Welt offen :zwinker:.
 

Benutzer97974 

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ich bin mit meinem Partner zusammen, weil ich ihn liebe - punkt. Da gibt es kein Grundgedanken, ich will kinder - oder der Gedanke: ich will keine Kinder, also brauch ich keinen Partner.

Auch wenn ich keine eigenen will, möchte ich auf jeden Fall eine langfristige Beziehung bzw. auch Heiraten.

Denn warum kommen sonst Frau und Mann zusammen?

ich will einen Parnter, weil ich
1. mein leben nicht alleine verbringen will
"Happiness is only real when shared" dem stimme ich zu, deswegen will ich meine Freuden, Begeisterung, Liebe, Leidenschaft, Spass, Sehnsüchte etc. teilen mit jemanden, der ernsthaftes interesse an mir hat und mich liebt
2. weil ich diesen Menschen unendlich toll finde, auch wenn jeder seine Macken hat, er bezaubert mich und fasziniert mich und ist witzig, schlau, hinreizend, etc, und warum sollte ich mit so jemanden nicht viel Zeit verbringen wollen
3. ......
 

Benutzer4590 

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dürfte ich demnach uninteressant für die Frauenwelt sein, weil die einen Mann wollen, der das Geld für die Famiilie heimbringt.

Neben den Argumenten, die die anderen hier zum Thema Kinder schon gebracht haben: Vom Mann-als-Versorger-Modell solltest du dich gedanklich auch verabschieden. Wir Frauen sind heutzutage durchaus in der Lage, unser Geld selbst zu verdienen und brauchen keinen Mann mehr, der uns und die Brut durchfüttert. :smile:
 

Benutzer100874  (38)

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Hi
Wie schon erwähnt ist Adoption eine gute Möglichkeit sofern man fest vorhat eine Familie zu gründen.
Grundsätzlich ist es auch nicht falsch sich für oder gegen ein Kind zu entscheiden. Problematisch ist aber die Tatsache das Kinderkriegen ab 35 Jahren ein sehr hohes Risiko birgt und immer öfter Kinder mit schweren Behinderungen auf der Neonatologie irgendwie durchgebracht werden müssen da Mütter meinen mit 45 noch ein Kind bekommen zu wollen.

Lg
 

Benutzer94786 

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Was meine Schwierigkeit unter Fremden ist ist einfach die richtigen herauszufinden, wenn ich irgendwo an einem Ort ankomm zu den richtigen , zu meinen zu kommen. Ich möchte nicht mich irgendwo öffnen die nicht mit mir in einer Resonanz sind. Und ich hab das gefühl als wenn die mehrheit der Menschen nicht in Meiner Resonanz ist... natürlich bin ich bereit abstriche zu machen, weil ich mich jetzt öffnen möchte. Aber ich wünsche mir so sehr in der Zukunft Kontakte, die zu mir passen, die mit mir auf einer Wellenlänge spielen und mit denen man sich austauschen darf.

Nur so wie ich mich beobachtet habe will scheinbar keiner mich haben. Ich beobachtete in letzter Zeit immer mal die Körpersprache der Menschen in meinem Umfeld und die waren voller Skepsis und Voller Zweifel. Sicher spiegelt das ein wenig mich selbst wieder - verstehe ich. Aber gerade das weg zu kriegen ist meine Schwierigkeit. Ich denk dann immer dass die komisch sind bzw. nix von mir wissen wollen, wenn die wieder so ne "ohrfeigende" Körpersprache von sich geben. Dann denk ich mir, gut , wenn du nicht willst, dann lass ichs halt.

Aber es macht mich unglücklich, weil ich neue , echte Menschen kennen lernen möchte, die mich als ganzes, echtes, nehmen. Und nicht nur als oberflächlichen Schauspieler sehen. Ich fühle mich so einsam momentan und hab das Gefühl ich kann das nicht ändern. Vereine - ist nicht so was für mich. Grundsätzlich bin ich eher so der Typ, als das ich denke, fang bloß nicht an mit fremden Menschen zu reden, die regen sich doch eh wieder nur über dein Geschwafel auf. Ich hab das in der Vergangenheit öfters gemacht und dann wurde vieles von mir klein geredet oder nicht für ernst genommen.

Und seitdem hab ich diese Abwehrstimmung, weil ich möchte, dass das, was ich erzähle, ernst genommen wird, nicht kleingeredet wird oder abgewertet wird. Ich möchte mit den Bekannten über Gefühle, Ereignisse, Oberflächliches, Persönliches, Privates, Berufliches/Schulisches sprechen können ohne ständig denken zu müssen interessiert das den überhaupt was ich erzähle, warum erzähle ich überhaupt, es interessiert doch eh niemanden ernst haft. Was sind schon worte, die man heute erzählt und die morgen niemandem mehr wert sind? Warum soll ich Menschen was erzählen, die ständig was vergessen, mit ihren Gedanken ganz woanders sind als beim Gespräch?

Ich wünsche mir soooooooooo sehr Menschen, mit denen man sich richtig unterhalten kann, wo man das Gefühl bekommt, ahja, der interessiert sich ECHT für dich, der macht sich gedanken über dich, der fühlt dich als Menschen. Aber das ist, was mir schwer fällt, SO auf menschen zu zu gehen, weil ich das Gefühl habe, dass die meisten menschen so nicht auf dauer sein können, weil es ihnen irgendwann auf die Nerven geht :schuettel: :flennen:
 

Benutzer99399 

Beiträge füllen Bücher
Junge entspann dich mal!
Was du da beschreibst klingt alles sehr verkrampft.
Wie sieht denn dein Alltag aus? In welchen Situationen kommst du denn in Kontakt mit anderen Leuten? Wie alt bist du? Gehst du noch zur Schule, machst du eine Ausbildung, studierst du, arbeitest du?
Was sind deine Hobbies? Und willst du allen Ernstes andeuten, dass du gar keine Freunde hast mit denen du reden kannst?

Aber es macht mich unglücklich, weil ich neue , echte Menschen kennen lernen möchte, die mich als ganzes, echtes, nehmen.
Was sind denn echte Menschen? Für mich sind alle Menschen echt, es gibt eben nur welche mit denen man besser oder weniger gut klar kommt.
Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass man manchmal einfach ne ganze Weile braucht, bis man feststellt, dass Person X doch ganz nett ist und man sich eigentlich echt gut versteht.
Und ich glaube auch, dass nicht alle Leute direkt beim Kennenlernen tiefgründige Gespräche führen wollen. Menschliche Beziehungen brauchen eben manchmal Zeit.
 

Benutzer89980 

Öfters im Forum
Echte Menschen? Gleiche Resonanz?
Warst du bei der Eso-Tante um die dir den perfekten Einklang mit dem Universum als unantastbares Ultimun prophezeit hat?
Erfüllst du selbst die Erwarungen, die du an andere hast?
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Schau dir einfach mal den aktuellen "Warum möchtet ihr keine Kinder?"-Thread an und du wirst feststellen, dass es auch genügend Frauen ohne Kinderwunsch gibt, die durchaus als pontentielle Partnerinnen für dich in Frage kommen könnten.
[...]
Ich wünsche mir soooooooooo sehr Menschen, mit denen man sich richtig unterhalten kann, wo man das Gefühl bekommt, ahja, der interessiert sich ECHT für dich, der macht sich gedanken über dich, der fühlt dich als Menschen. Aber das ist, was mir schwer fällt, SO auf menschen zu zu gehen, weil ich das Gefühl habe, dass die meisten menschen so nicht auf dauer sein können, weil es ihnen irgendwann auf die Nerven geht :schuettel: :flennen:
Echte Freunde zu finden, die einen wirklich so nehmen, wie man ist, die mit einem durch dick und dünn gehen, die auch in schlechten Zeiten zu einem halten und für die man selbstverständlich auch da ist, wenn es ihnen schlecht geht, ohne sich dabei irgendwie ausgenutzt zu fühlen, ist meiner Meinung nach wirklich schwierig.
Ich selbst habe auch nur zwei Freunde, bei denen all das ohne jegliche Einschränkung zutrifft. Der Eine ist für mich fast schon wie ein Bruder (wir kennen uns seit über 20 Jahren) und die Andere kenne ich auch schon seit 10 Jahren.

Aber auch mit Menschen, zu denen man kein derart vertrautes Verhältnis hat, kann man seinen Spaß haben.
Um gemeinsam um die Häuser zu ziehen, reichen genau so gut auch ein paar Kumpels, mit denen man eben gemeinsam Spaß haben kann, die aber nicht für intensive Gespräche über persönliche Probleme geeignet sind. - Und manchmal kann sich aus einer solchen eher oberflächlichen "Kumpel-Beziehung" heraus doch mal ein ernsthaftes Gespräch oder gar eine richtige Freundschaft entwickeln.

So bin ich z.B. auch froh darüber, nette Vereinskameraden zu haben, mit denen ich im Training, beim gemütlichen Beisammensein nach dem Training, bei Wettkämpfen, bei den anschließenden feuchtfröhlichen Siegesfeiern, usw. eine ganze Menge Spaß haben kann.
Ohne solche Leute würde in meinem Leben wirklich eine ganz wichtige Sache fehlen - genau wie mir ohne meine wenigen wahren Freunde auch sehr viel fehlen würde. - Und die wenigen guten Freunde können die Kumpels, Vereinskameraden, usw. genau so wenig ersetzen wie diese die wenigen guten Freunde ersetzen können.
 

Benutzer102666 

Öfters im Forum
Und man muss auch sagen, dass zum Entstehen einer Freundschaft eine Kennenlern-Phase dazugehört. Man trifft ja selten einen Menschen, mit dem man sich direkt über Gefühle, Persönliches und Privates austauscht, sondern erst beschnuppert man sich, unternimmt was zusammen, schaut ob die Chemie stimmt und dann allmählich werden die Themen auch tiefgründiger. Bei manchen geht das schneller, bei manchen langsamer.

Wenn du dich also anderen nicht mitteilst und dich ständig seltsam beäugt fühlst, lässt du viele Kontakte erst gar nicht entstehen. Ja klar, bei manchen wird die Chemie nicht passen, aber von diesen Menschen entfernt man sich halt wieder. Man muss ja nicht mit jedem Gutfreund sein und von jedem gemocht werden. Und irgendwann trifft man halt wen, den auch mag und dann kann sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickeln.
 
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