Für die Mama: Hilfe bei wunden und schmerzhaften Brustwarzen!

Benutzer25178  (36)

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Natürlich ist das erste Ansaugen Ihres Kindes ungewohnt. Wenn`s sich um ein kleines "Barracuda-Baby" handelt, das einen starken Zug hat, kann es sogar etwas unangenehm sein. Aber nach den ersten Tagen gewöhnen Sie sich daran und schmerthaft ist es dann auch nicht mehr. Anders, wenn Ihr Baby nur die Warze greift oder die Warze nicht richtig im Mund liegt. Doch das können Sie schnell korrigieren.
Unangenehm wird es aber, wenn Ihre Warzen wund sind - und das passiert häufig in den ersten Tagen. Es gibt wohl Stillhütchen, die Sie zur Schonung auflegen können, aber ist die Warze erstmal wund, dauert die Heilung durch die Beanspruchung einfach länger. Seien Sie deshalb in den ersten Tagen und Wochen extrem vorsichtig, denn durch die verletzte Warze können Keime eindriggen und eine Brustentzündung (Mastritis) auslösen. Wunde Warzen und Entzündungn können einer Mutter das Stillen schnell verleiden. Nach den ersten Wochen ist Ihre Brust zwar irgendwann abgehärtet, doch vorher können Sie sie schützen:
> Die Brustwarzen regelmäßig mit Lanolin (Wollfett) eincremen - das pflegt, schützt und wirkt entzündungshemmend.
> Trockene Wärme von einer Rotlichtlampe zwischen den Stillmahlzeiten oder im Sommer eine viertel Stunde "oben ohne" tun wohl.
> Lassen Sie den letzten Milchtropfen der Mahlzeit auf der Warze trochnen, sie haben heilende Wirkung.
> Ein Tropfen Rotöl (Johanniskrautöl aus der Apotheke) auf die Warzen nach jedem Stillen wirkt wunder. Sie müssen es vor dem nächsten Stillen nicht extra abwischen
> Salben sollten nicht routinemäßig angewendet werden. Lassen Sie sich lieber von ihrem Frauenarzt beraten.
> Weniger schmerzhaft wird das Stillen mit Latex-Stillhütchen (Apotheke), die Sie auf die Brustwarze aufsetzen. Babys können damit kräftig saugen, wenn sie auch eine verminderte Milchmenge aushalten müssen. Nach wenigen Tagen können Sie wieder normal stillen.
> Legen Sie das baby auf der weniger gereizten Seite zuerst an, damit auf diese Weise der Milchfluß-Effekt auch auf der wunden Seite schonend eintreten kann und damit das Ansaugen weitgehend schmerzlos ist.
> Lassen Sie Ihr Baby an der gereizten oder wunden Brust nicht länger als 10 Minuten pro Seite trinken; lieber verkürzen Sie die Stillabstände.

Hoffe das hilft einigen leidgeplagten Müttern!
Liebe Grüße Angel1985
 

Benutzer75314 

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oh ja,ich hatte auch ganz schnell entzündete brustwarzen :geknickt:
und jedes mal wenn maya hunger hatte regelrecht angst sie wieder anzulegen..und sobald sie anfing zu saugen kam ein kleines "au"..
vorallem der bh hat immer sehr gescheuert..was mit stilleinlagen nicht anders war
aber nach ein paar wochen war sowieso alles aus.. es kam einfach keine milch mehr
 

Benutzer17875 

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Und noch ein Tipp von unserer alten Hebamme. ( die ist schon 40 Jahre dabei ) Einfach nach dem Stillen etwas Muttermilch aus der Brustwarze drücken und auf ihr verteilen und an der Luft trocknen lassen. Hat bei meiner Frau super funktioniert.

Gruß Ruthyn

Lena 15.08.2006
Max ca. 06.05.2008
 
7 Monat(e) später

Benutzer25279 

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Etwas uralt, aber bevor ich was neues anfange!

Ich hab ne schöne Brustentzündung am Wochenende gehabt.
Rechte Seite Entzündung und links dann auch noch Milchstau...

Heute habe ich bemerkt, das ich in der rechten Brust schon wieder kleine harte Knoten habe und es fängt wieder alles an zu schmerzen... :cry: :cry: :cry:

Meine Brustwarzen tun beidseitig schon super weh, weil ich auch die letzten Tage fast nur am stillen war, da die Milch zurückgegangen ist.

Ich glaube das war es jetzt mit dem stillen.

Hat jemand von euch damit Erfahrungen?
Also wenn ja, hat das stillen danach weiterhin geklappt?
 

Benutzer11686 

Sehr bekannt hier
Ja, bei mir zog sich das ziemlich lange, bis es sich eingependelt hat.

Versuch es mal mit Stillhütchen! Dann wird nicht alles so wund, damit geht es wirklich besser und schmerzfreier!

Und gegen Milchstau - ich hab die Knoten immer gleich ausgestrichen und wenn trotzdem etwas angeschwollen ist oder sich gespannt und heiß angefühlt hab, hab ich Quark aus dem Kühlschrank draufgemacht. Das hat gut geholfen.
 

Benutzer69081  (36)

Beiträge füllen Bücher
das wars nicht mit stillen, red dir das nicht ein!

Den Milchstau kannst du ausstreichen, danach kühlen, zB unter der Dusche oder mit nem Kühlpack. Wichtig ist, dass du NUR den Stau ausstreichst, jedes bisschen mehr regt die Produktion an. 1
 

Benutzer68311 

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Gegen den Milchstau hat bei mir auch immer geholfen, ein Baby anzulegen... das hat sich dann immer ganz gut alleine aufgelöst...

Und wie SottoVoce sagte, probiers doch mal mit Stillhütchen - es hilft wirklich!

Und bitte, red dir nicht ein, dass das das Aus fürs Stillen ist...!!!
 

Benutzer35546 

Meistens hier zu finden
Ich kann mich den anderen nur anschließen! NIcht aufgeben! Ich habe auch phasenweise Stillhütchen benutzt, erst nach etwa 3 Monaten haben meine Brustwarzen keine Entzündung mehr gehabt! Das ist leider so! Die Knötchen habe ich auch ausgestrichen... und mein Baby immer wieder angelegt!

Kopf hoch und halte durch!

Lillaja
 

Benutzer25279 

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Ja danke, ich halte durch.

Hab schon seit letzter Woche alles gemacht, von Salbe, Quark, Kohlblätter, Retterspitz etc.

Im Moment habe ich das Gefühl, das verlagert sich immer wieder von einer Seite auf die Andere.
So schlimm wie letzte Woche ist es aber glücklicherweise nicht mehr.
Stillhütchen benutze ich auch seitdem ab und an.
Leider mag meine Maus die nicht so gerne...

Was mir im Moment gut hilft ist stillen im Vierbeiner...
Ist zwar unbequem und sieht scheise aus :ratlos: , aber hauptsache die Brust wird mal richtig leer.
 
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