FÜHLT ihr euch erwachsen?

Benutzer77893 

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Zum anderen liegt das aber auch daran, dass ich von allen Erwachsenen meiner Familie die jüngste bin. Ich war immer das Nesthäkchen und sowohl meine Schwestern als auch meine Eltern sehen nicht, dass ich inzwischen mit meinen 27 Jahren eigentlich eine erwachsene Frau bin.

Das wird aber auch immer so sein.

Dennoch freue ich mich, wenn ich abends wieder mit meinem Freund auf dem Sofa herumtoben kann. :grin: :engel:

Schön das du dir das bewahren konntest...
 
S

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Gast
Mein Vater fährt heute noch mit dem Bobbycar durchs Haus oder springt vom Hausdach in den Pool. Und das ist auch gut so, sonst wäre das Leben doch voll langweilig und bieder. :cool:

Hihihi, dass find ich cool. :grin:
Mein Freund ist mit seinen 30 Jahren auch noch so. Und wegen genau solch einem Verhalten ist er bei allen Kids immer total beliebt - weil er jeden Blödsinn mitmacht, statt mit dem Zeigefinger zu wedeln. :grin:
 

Benutzer49007  (34)

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Meist fühl ich mich schon Erwachsen benehme mih aber gern manchmal wie ein Kind. Das kindliches sollte man sich trotz aller Erwachsenheit bewahren.
 
A

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Gast
Ja, ich fühle mich schon erwachsen. Das liegt wohl daran, dass ich meine gesamte Kindheit und Jugend an nur weg, weg, weg von meinen Eltern wollte und das mit 18 auch sofort getan habe. Seit ich weg von ihnen bin, fühle ich mich frei und erwachsen und ich liebe es noch immer total.

Trotzdem bin ich total kindisch und sehr verträumt, weswegen auch eine Verwandte von mir mich immer wie ein Kind behandelt und mich so gar nicht als erwachsen anerkennt, da ich ja den großen Ernst des Lebens noch nicht durchschaut habe und tatsächlich etwas studiert habe, was mich interessiert und nicht tonnenweise Geld bringt :grin: Aber wenn sie so einen Blödsinn sagt, fühle ich mich in der Regel eher noch erwachsener.
 
R

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Gast
Nein.

Ich komme zwar mit den Anforderungen des "Erwachsenenlebens" zurecht, fühle mich aber definitiv nicht so. Vielleicht ist das ja normal, aber ich dachte, irgendwann würde man sich eben erwachsen fühlen und das fühlt sich meiner Meinung nach anders an. :grin:

Zudem habe ich absolut kein Bedürfnis nach Ehe, Kindern und Haus - im Gegensatz zu all meinen Freundinnen, weshalb Freundschaften gerade leicht problematisch werden, da man sich irgendwie auseinanderlebt. Ich fühle mich noch zu jung für all das und die Vorstellung, ab Februar, wenn mein Studium offiziell zu Ende ist, für die restlichen 40 Jahre immer den gleichen Tagesablauf zu haben, treibt mich leicht zur Verzweiflung, weshalb ich noch gerne einen "Ausbruchsversuch" in Form eines Auslandsjahres o.ä. wagen würde, ehe dann irgendwann ja doch der Ernst des Lebens losgeht...
 

Benutzer56469  (36)

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manchmal leider schon, weil ich merke, dass man so langsam in ein hamsterrad kommt, in dem man das macht was man muss und nicht unbedingt das was man eigentlich will.
geht auch einer freundin von mir so und sie findets genauso schrecklich wie ich...
Finde ich etwas traurig...:frown:

Mein Vater fährt heute noch mit dem Bobbycar durchs Haus oder springt vom Hausdach in den Pool. Und das ist auch gut so, sonst wäre das Leben doch voll langweilig und bieder. :cool:
Erster Gedanke: Malcom mittendrin. :grin:

@ Topic:

Ja ich fühle mich erwachsen. Ich kann mich irrsinnig gut anpassen, führe einen Haushalt, kann Sachen reparieren, meistere mein Leben und meine Arbeitswelt zwar brauche ich sehr viel Kraft von meinem Freund weil ich manchmal nicht soviel Kraft habe aber trotzdem komme ich mit meinem Leben klar.

Trotzdem bin ich aber kindlich und lebe mein Kind in mir total aus. Wär ja ausserdem ganz schön blöd wenn ich total erwachsen wäre und kein bisschen kindlich da ich ja im Kindergarten arbeite :grin: da wird man dann sowieso zwangszweise beglückt :grin: :grin: Mein Freund ist gott sei dank auch so spaßig wie ich wir machen jeden Scheiß, lachen viel, toben rum, raufen miteinander, bespritzen uns (in der WOhnung!!!) mit Wasserpistolen *Gg* das ist so lustig echt für uns beide das macht einfach Spaß...
 

Benutzer20579  (37)

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Ich fühle mich schon sehr erwachsen, in den meisten Bereichen auch erwachsener, als viele andere in meinem Umfeld.

Ich bin mit 19 ausgezogen, habe meinen eigenen Haushalt und kümmere mich um alle wesentlichen Dinge selbst. Ich bin verantwortungsbewusst, kümmere mich um die Leute, die mir wichtig sind, frage regelmäßig nach, wem es wie geht, rufe meine Verwandten an, biete meine Hilfe an.

Außerdem bin ich gut dadrin, Dinge zu tun, die getan werden müssen und sie zu erledigen, auch wenn sie unbequem sind. Ich lebe nicht so vor mich hin, sondern organisiere mich, plane Sachen, nehme mir etwas vor- und mache das dann auch so.

Diese ganze "Ach ich bin so kindisch"-Mentalität einiger Leute finde ich persönlich recht anstrengend. Häufig ist das so dieses gewollt Quirlige, Quietschige, was manche Leute betreiben, die sich selbst als "Studi" bezeichnen, in die "Cafete" gehen und in der "Bib" lernen. Könnte ich die Wände von hochgehen :zwinker:

Das heißt natürlich nicht, dass ich nicht auch Quatsch machen kann, albern sein kann oder auch an kleinen Dingen Freude habe. Ich habe noch gestern eine Tüte Bonbons nach Farben sortiert :grin: - aber das hat für nicht viel mit "Kind bleiben" zu tun.

Man kann auch erwachsen sein und sich mal kindisch benehmen, aber permanent absichtlich infantiles Verhalten finde ich persönlich recht anstrengend.
 

Benutzer97853 

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Wie definiert man "Erwachsen sein"?
Für mich bedeutet das Selbstständigkeit und vorallem auf eigenen Beinen stehen.
Bei mir ist das nur teilweise der Fall.
Erwachsener als noch vor 3 Jahren auf jeden Fall. Ich gehe selbstbewusster durch's Leben und muss mein Leben seit meinem Auszug auch selber regeln. Trotzdem bin ich noch sehr abhängig von meinen Eltern, bitte sie oft um Hilfe und Rat. Ich wäre ohne sie wirklich aufgeschmissen.
 

Benutzer99916 

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Ein klares Jein.

Ja - weil ich mit den Anforderungen, die an einen Erwachsenen gestellt werden, zurecht komme und weil ich frei über mich und mein Leben entscheiden kann. Ich gehe meinen eigenen Weg, mit allen Schwierigkeiten und Chancen. Ich bin selbstständig und übernehme Verantwortung.

Nein - weil ich dachte, dass man sich als Erwachsener irgendwie anders fühlt. In etwa so, wie man als Kind meint, dass sich die Eltern fühlen. Ich habe vorallem meine Mutter immer als stark und sicher erlebt, sie wusste immer was zu tun ist und hat auch immer alles ziemlich perfekt gemacht.
 

Benutzer89539 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Manchmal etwas kindlich albern bin ich schon. Aber das würde ich jetzt nicht unbedingt "unerwachsen" nennen. Ich fühle mich insgesamt schon erwachsen, da ich schon gewisse Verantwortung und Sorge im Leben trage (und auch tragen kann).

Allerdings habe ich über Zivi, Studium hinweg etc. immer nur diverse Nebenjobs gehabt. Im Großen und Ganzen habe ich mir damit selbst mein Geld verdient, aber die Eltern waren als Sicherheitsnetz stets im Hintergrund. Ich denke, erst wenn ich so weit bin, auch größere Anschaffungen oder plötzlich auftretende höhere Kosten alleine zu stemmen, ohne mir was zu leihen, würde ich mich als wirklich erwachsen sehen. Wobei es natürlich nicht das Geld selbst ist, das mich erwachsen machen würde. Sondern vielmehr die Tatsache, dass ich mein Leben ohne "Sicherheitsnetz" lebe und voll im Berufsleben stehe.
 

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
In gewissen Punkten, ja. Aber ich habe auch Gebiete, bei denen ich immer noch das Kind in mir bin. Und diese Mischung finde ich optimal.

Das übrnehm ich mal.:smile:

Wobei es auch Momente gibt, wo es mir gar nicht recht ist das ich mich nicht erwachsen fühle, zum Beispiel in Gesellschaft meiner Eltern, es wirkt noch immer.
Letzt hat meine Mutter mir doch beim überqueren der Straße ernsthaft versucht mir die Hand zu geben.:grin::tongue:
Ok sie war im Gedanken und ist normal ständig mit ihren Enkeln unterwegs, aber ich wäre gerne mal im Boden versunken.:grin:
 

Benutzer106214 

Verbringt hier viel Zeit
Ob ich mich mit 15 Jahren erwachsen fühle ?
Das sicherlich nicht, aber ich fühle mich deutlich reifer als andere 15 jährige.
Ich denke Das die Sache mit dem Erwachsenfühlen auch auf Eltern , Freunde und Schule zurückzuführen sind.
Meine Eltern zum Beispiel sind überhauptnicht kindisch oder, "dummlustig" Ich wusste nicht wie ich es anders ausdrücken sollte. Wenn ich mir so die Eltern von Freunden oder Bekannten anschaue. Wie sie reden und über welche unnötigen Sachen sie fast wegbrechen vor lachen, da muss ich mir wirklich an den Kopf greifen und mich ernsthaft fragen ob ich im falschen Film bin.
Kinder von solchen Eltern können meiner Meinung nach garnicht richtig reifen.
Ich persöhnlich komme nur mit Freunden gut klar die 1 oder 2 Jahre älter als ich sind.
Ich weiß nicht warum aber es ist einfach so, hat sicherlich auch etwas mit Reife und Co. zutun.
Schule prägt auch sehr, man wird ziemlich unter Druck gesetzt und es wird von einem erwartet ständig 100% zu Leisten und dass 36 Stunden in der Woche. In Deutsch beispielsweise wird von einem verlangt, dass man sich stets in einem Fachwortdeutsch : D ausdrückt. und mit 15 ist das garnicht so einfach denn wenn man mit freunden redet hört es sich eher so an : Ey, was machst'n du heut noch? : D
Naja. Hin und wieder bin ich aber auch echt kindisch.
Angst im Dunkeln :smile: Barbiefilme.
Aber mit 15 darf einem das ja noch erlaubt sein :b
_____
Erwachsen sein bedeutet für mich, eine bestimme Reife zu haben und fähig zu sein auf eigenen Beinen fest im Leben zu stehen. Alles alleine regeln zu können und nie handeln ohne alle Aspekte bedacht zu haben.
Außerdem bedeutet es für mich lernen auf Dinge zu verzichten und entscheiden zu können was wichtig ist und was nicht.
 

Benutzer20579  (37)

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Off-Topic:
Letzt hat meine Mutter mir doch beim überqueren der Straße ernsthaft versucht mir die Hand zu geben.
Ach, meine Mutter meinte neulich noch zu mir "Und wenn die dich bei der Post nach der Postleitzahl fragen, dann sagst du ...." Ich habe sie dann gefragt, ob sie ernsthaft glaubt, ich kenne meine Adresse nicht? :zwinker:
 

Benutzer29377 

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Nicht wirklich.

Ich denke, ich bin in der Lage, mich erwachsen bzw. altersgemäß zu benehmen und komme mit dem "Erwachsenenleben" so weit zurecht.
Das bedeutet aber nicht, dass ich von dieser Möglichkeit immer Gebrauch mache und nicht auch mal kindisch bin. Insgesamt würde ich mich trotzdem schon als einigermaßen erwachsen bezeichnen.

Sich aber wirklich erwachsen zu fühlen ist meiner Meinung nach vielleicht gar nicht so erstrebenswert. Ich denke, das klappt erst dann so richtig, wenn man das innere Kind weitestgehend weggesperrt hat.

Unter'm Strich sind wahrscheinlich die meisten eh deutlich erwachsener, als sie sich fühlen. Bei manchen ist es vielleicht auch umgekehrt ... :zwinker:
 
M

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Gast
Ich fühle mich überhaupt nicht erwachsen. Manchmal finde ich es sogar höchst bedenklich, was ich alles so alleine entscheiden muss oder darf - und das schon seit fast zehn Jahren. Und wenn ich mich teilweise mit anderen in meinem Alter vergleiche und sehe, was die in der Zwischenzeit alles auf die Beine gestellt haben oder was sie beruflich oder privat so "leisten", dann wird mir echt ganz anders. Ich hab das Gefühl, erst jetzt so langsam gecheckt zu haben, wie man sich mit Anfang Zwanzig eigentlich fühlen sollte.

Dazu kommt, dass ich von vielen Dingen einfach keinen Plan habe und mir extrem blöd vorkomme, wenn ich wegen alltäglichen Selbstverständlichkeiten jemanden fragen muss. Wenn ich z.B. meinen Papa nicht hätte, der mir immer mal wieder die Welt erklärt... :herz: :zwinker:

Die Schattenseite an der Sache ist, dass es mir dadurch sehr schwer gemacht wird, einigermaßen selbstständig zu werden. Wenn ich es hin und wieder wage, eigenständig Entscheidungen zu treffen, werden die in der Regel sofort kritisiert und es kommt ein "erwachsenerer" Gegenvorschlag. Und meistens haben sie auch noch Recht damit, hmpf. :grin:

Es kommt mir auch unglaublich vor, wenn ich daran denke, dass ich in zwei Jahren 30 werde. Früher war das immer so "alt" und ich war überzeugt davon, in dem Alter ganz anders drauf zu sein mit Mann, Haus und zwei Kindern. Tja, ich werde zwar immer älter, doch es verändert sich innerlich nichts. Vielleicht liegt es auch daran, dass mein Leben in den letzten Jahren eigentlich immer gleich geblieben ist, ohne gravierende Veränderungen. Und man wächst ja bekanntlich (erst) mit seinen Aufgaben...
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Sich erwachsen und nicht mehr kindlich zu fühlen, würde ja ein Stück weit bedeuten, dass man der Meinung ist, einen gewissen Reifeprozess abgeschlossen zu haben und in der ausgereiften Erwachsenenphase angekommen zu sein.
Das passt aber nicht zu meiner Sichtweise, weil ich das Leben als einen dauerhaften Reifeprozess ansehe, der erst mit dem Tod vorbei ist.

Aber ich fühle mich auf jeden Fall problemlos dazu in der Lage, meinen Rechten und Pflichten, die ich mit meiner Volljährigkeit bekommen habe, in vollem Umfang gerecht zu werden, ein selbstständiges Leben zu führen (auch wenn ich das leider noch nicht mache), usw.
Wenn man also das Erwachsensein an diesen Dingen fest macht, fühle ich mich wohl durchaus erwachsen.

Aber ich hoffe doch, dass ich niemals das Gefühl haben werde, meine Entwicklung abgeschlossen zu haben und irgendwie "angekommen" zu sein. - Denn Stillstand ist Rückschritt.
Ich hoffe auch auf jeden Fall, dass ich es niemals verlerne, manchmal auch "kindisch" zu sein (weil das einfach Spaß macht) und dass ich niemals meinen "kindlichen" Entdeckungsdrang und die damit verbundene Lernbereitschaft verlieren werde.

Und falls es irgendwie "erwachsen" sein sollte, Alles zu reflektieren, über Alles nachzudenken, usw., bin ich nicht nur erwachsen, sondern schon uralt - und das schon seit einem Alter, in dem ich viel eher ein Kind oder Jugendlicher war.


Aber insgesamt bringt es mir überhaupt nichts, wenn ich versuche, mich in irgendeine Schublade mit der Aurschrift "Kind" oder "erwachsen" zu stecken.
Ich bin einfach ich und lebe mein Leben.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Also ich kann dazu nur sagen, dass ich in den letzten Jahren einen Reifungsprozess durch gemacht habe. Ich bin selbstständiger geworden, ich entscheide immer mehr Dinge selber.
Wenn DAS "erwachsen sein" heisst, dann bin ich erwachsener als früher :jaa:

Ich bin aber immer noch neugierig und habe viel Idealismus und glaube an eine bessere Welt.
Nur hoffe ich, dass diese Einstellung nicht mit "unerwachsen" gleich gesetzt wird. Sonst sollte niemand erwachsen werden!

Nur eines möchte ich NIE werden: So erwachsen, dass ich von mir sagen muss "ich fühle mich jung!" :schuettel:
Ich bin jetzt 26, und mit 50 werde ich 50 sein.
 

Benutzer3277 

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Nein. Ich hätte z.B. momentan noch keine Lust, eine Familie zu gründen und Kinder zu erziehen (abgesehen davon fehlt mir auch die potenzielle Partnerin). Ich liebe meine Fexibilität und Freiheit. :zwinker:
 

Benutzer70315  (32)

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Sich erwachsen und nicht mehr kindlich zu fühlen, würde ja ein Stück weit bedeuten, dass man der Meinung ist, einen gewissen Reifeprozess abgeschlossen zu haben und in der ausgereiften Erwachsenenphase angekommen zu sein.
Das passt aber nicht zu meiner Sichtweise, weil ich das Leben als einen dauerhaften Reifeprozess ansehe, der erst mit dem Tod vorbei ist.

Dieser Sichtweise stimme ich zu. Das ganze Leben ist ein Reifeprozess. Aber wenn dem so ist, benötigt man den Begriff "erwachsen" dann überhaupt noch?
 
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