EURO 2012 hat begonnen!

Benutzer98820 

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Endlich sind wir raus... Sage nicht umsonst, dass wir einfach schlecht sind
Es ist vielleicht ein bißchen viel verlangt, aber bitte beim nächsten Mal Rumpöbeln vorher kurz überlegen, ob "so schlecht" zu "drittbeste Mannschaft der UEFA" (die ohne Zweifel der spielstärkste Einzelverband ist) paßt.
 

Benutzer36171 

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Jetzt zieht in Germany wieder der Alltag ein - und das ist gut so.

Weißt du, du willst, dass man in deinem Thread nichts über Doping schreibt, aber andersherum schreibst du seit Wochen (!) andauernd über Fußball in mehreren verschiedenen Threads. Einfach um jedem unter die Nase zu reiben, wie sehr du es hasst. Schon putzig. :grin:
 

Benutzer105448 

Sehr bekannt hier
War mir irgendwie schon bei der Aufstellung klar -.-


Warum Löw versucht nach dem starken Griechenlandspiel nicht versucht auf schnelle Außen zu setzen sondern WIEDER Podolski und Kroos nimmt ist mir schleierhaft, vor allem dann Gomez der zwar Tore schießt aber eben nicht kombinieren kann.

Stattdessen hohe Bälle in den Strafraum, kein Tempo, kaum gute Kombinationen und zwei dumme Fehler von Hummels/Badstuber und Lahm -.-
In der zweiten Hälfte kam dann auch ein bisschen Pech dazu, aber trotzdem waren die Unterschiede sichtbar.
Warum man dann nicht Schweinsteiger rausnimmt, der wieder ein schlechtes Spiel gemacht hat, ist mir auch schleierhaft.

Was man Löw mMn vorhalten sollte:

- keine eingespielte Abwehr (Hummels hat zwar super gespielt, aber es wäre vielleicht noch besser gelaufen wenn Hummels nicht immer nur in zusammengewürften Abwehrreihen hätte spielen müssen)
- Umstellung von schnellem Kombinationsspiel in der Quali auf bayrisches Ballgeschiebe gegen Frankreich,Israel usw
- Festhalten an "verdienten" Spielern wie Podolski oder eben Schweinsteiger der in der Form der Mannschaft nicht weiterhilft, warum Schweinsteiger nicht mal ein Spiel draußen lassen oder wenigstens mal auswechseln
- Gomez + Podolski geht gar nicht, da Gomez Flanken/Hereingaben braucht, sowas kann Podolski nicht, da braucht man dann eher Özil/Götze oder Schürrle auf den Außen


Ich weiß, ich gehöre sicher zu den 81 Mio Bundestrainern die es besser wissen :zwinker:
Außerdem hege ich eine gewisse Antipathie gegen den FC Bayern-Deutschland.
Aber ich weiß beim besten Willen nicht wieso Spieler wie Podolski oder Müller einem Reus vorgezogen werden der mit Abstand der beste (deutsche) BuLi Spieler der Saison war.
Man hat gegen Griechenland gesehen das es nicht auf son Schmarrn wie internationale Erfahrung usw ankommt, der Junge hat sich reingehängt und das war mehr als andere geleistet haben.

Wollen wir mal hoffen das diese EM nicht als Erfolg gewertet wird, wie es die letzten Jahre war.
Gegen Portugal mit Glück gewonnen, schwache Holländer geschlagen und knapp gegen Dänemark gewonnen.
Der überragende 4:2 Sieg gegen Greichenland kann nicht die Anspruchsgrundlage sein.
Und bei dem Spielermaterial darf man auch nciht so gegen Italien ausscheiden.
 

Benutzer82517 

Verbringt hier viel Zeit
Warum Löw versucht nach dem starken Griechenlandspiel nicht versucht auf schnelle Außen zu setzen sondern WIEDER Podolski und Kroos nimmt ist mir schleierhaft, vor allem dann Gomez der zwar Tore schießt aber eben nicht kombinieren kann.

Hat er im iview danach gesagt, weil er Pirlo & De Rossi unterbinden wollte (so schlecht fand ich Kroos auch nicht). Ansonsten kann ich dem weitestgehend zustimmen. Poldi mal wieder absolutes Rätsel und wenn er irgendwann mal die Eier gehabt hätte, um einen scheinbar noch vom CL-Finale völlig traumatisierten Schweini auszuwechseln, hätte das dem deutschen Spiel auch nicht schlecht getan.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
Alles Lamentieren nützt nichts: Ich finde trotzdem, dass die Deutschen nicht schlecht gespielt haben. Vielleicht hängt das auch mit dem "Anspruch" zusammen. Natürlich hat Deutschland eine ziemlich gute Mannschaft, aber den ganzen Hype, dass es sich bei dem Team quasi um eine "Übermannschaft" handelt, die auf Titel vorprogrammiert ist, war doch schon immer total überzogen. Ich erwartete sowas ehrlich gesagt auch gar nicht: Es ist eine Topmannschaft unter anderen Topmannschaften und das ist absolut o.k.

Wenn man die EM bisher insgesamt betrachtet, fand ich übrigen, dass unterm Strich Italien und Deutschland den besten Fußball gezeigt haben, wenn auch keinen überragenden. Bin mal gespannt, ob Spanien im Finale ne Schippe drauflegen kann. So prall waren die nämlich bisher noch nicht.

Eines der größten Probleme der deutschen Mannschaft sehe ich auch einfach in fehlender Cleverness. Gegen eine andere Topmannschaft darf man sich einfach nicht solche Fehler wie bei den zwei Gegentoren erlauben. Italien und auch Spanien passiert sowas einfach nicht. Genau das macht letztlich den Unterschied.

Eine gute Mannschaft hat gegen eine bessere verloren. Natürlich wäre mehr drin gewesen. Aber das ist halt Fußball.
 
D

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Gast
Alles Lamentieren nützt nichts: Ich finde trotzdem, dass die Deutschen nicht schlecht gespielt haben. Vielleicht hängt das auch mit dem "Anspruch" zusammen. Natürlich hat Deutschland eine ziemlich gute Mannschaft, aber den ganzen Hype, dass es sich bei dem Team quasi um eine "Übermannschaft" handelt, die auf Titel vorprogrammiert ist, war doch schon immer total überzogen. Ich erwartete sowas ehrlich gesagt auch gar nicht: Es ist eine Topmannschaft unter anderen Topmannschaften und das ist absolut o.k.

Wenn man die EM bisher insgesamt betrachtet, fand ich übrigen, dass unterm Strich Italien und Deutschland den besten Fußball gezeigt haben, wenn auch keinen überragenden. Bin mal gespannt, ob Spanien im Finale ne Schippe drauflegen kann. So prall waren die nämlich bisher noch nicht.

Eines der größten Probleme der deutschen Mannschaft sehe ich auch einfach in fehlender Cleverness. Gegen eine andere Topmannschaft darf man sich einfach nicht solche Fehler wie bei den zwei Gegentoren erlauben. Italien und auch Spanien passiert sowas einfach nicht. Genau das macht letztlich den Unterschied.

Eine gute Mannschaft hat gegen eine bessere verloren. Natürlich wäre mehr drin gewesen. Aber das ist halt Fußball.

Sehe ich genauso. Und die Kritik an Löw finde ich auch völlig unangebracht. Sicher, ich hätte auch lieber Reus und Schürrle spielen lassen, aber in den anderen Spielen hat Löw es immer genau richtig gemacht. Und letztlich waren es Fehler in der Abwehr.
Scheint mir jedenfalls unnötig und Löw ist in meinen Augen noch immer einer der besten Trainer oder beste, den Deutschland je hatte.
 

Benutzer53592 

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Und vor allem müssen wir dich nicht mehr rumjammern hören...


Off-Topic:
...leider nur zu diesem Thema. Notorische Nörgler, Pessimisten erster Klasse und quenglige Herumjammerer finden doch immer etwas, woran sie sich tagelang so richtig auskotzen und aufgeilen können und es ihnen auch noch richtig Spaß macht und diebische Freude bringt, anderen mit ihren unpassenden Aussagen die Threads zu vermiesen. :zwinker:
 

Benutzer78484 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Alles Lamentieren nützt nichts: Ich finde trotzdem, dass die Deutschen nicht schlecht gespielt haben. Vielleicht hängt das auch mit dem "Anspruch" zusammen. Natürlich hat Deutschland eine ziemlich gute Mannschaft, aber den ganzen Hype, dass es sich bei dem Team quasi um eine "Übermannschaft" handelt, die auf Titel vorprogrammiert ist, war doch schon immer total überzogen. Ich erwartete sowas ehrlich gesagt auch gar nicht: Es ist eine Topmannschaft unter anderen Topmannschaften und das ist absolut o.k.
Der Punkt ist wohl eher, das es im Grunde schon seit 2006 so läuft:
"Top Potential" "Schön gespielt" *Sich gegenseitig auf die Schulter klopf*

und was kommt bei herum? Wenn man sich selbst jedes verdammte mal so selbst feiert und (durchaus berechtigt) unter den Topmannschaften in Europa einordnet, dann muss einfach auch ein Titel der Maßstab sein. Gerade auch, weil die jeweiligen Gewinner ja nicht wirklich hoch überlegen waren...

Es fehlt imho einfach total der letzte Biss, das Kämpfen. Für den Bayern/Deutschlanddusel muss man halt auch mal was tun :grin:

Und Löw? Ich frage mich, was er tun muss, damit mal jemand anders kommt. Ich persönlich glaube nicht, dass diese Generation Spieler unter Löw noch einen Titel holt. Es läuft doch jetzt seid 2006 im Prinzip immer ziemlich gleich und es spricht nichts mehr für Quantensprünge. Imho gehört da mal neuer Schwung durch einen neuen Trainer rein.

Ich fand die Personalentscheidungen von Löw bei dieser EM beleibe nicht sooo geil. Hummels war natürlich ein Glücksgriff. Aber dafür hat er sich imho mit Poldi, Schweini und Müller arg vergriffen. Poldi hätte in der Form nie im Leben in die Aufstellung gehört. Schweini hätte in der desolaten Form eigentlich immer mal zur Halbzeit rausgemusst.



Gegen Italien haben mir noch Neuer und Khedira am besten gefallen, bei denen war wenigstens richtig Einsatz zu sehen. Balotelli natürlich absolut der Boss, unglaublich gefährlich der Mann im Strafraum, wenn auch anscheinend ähnlich lauffaul wie der Gomet Bild wurde entfernt

Jetzt gönne ich es den Italienern, Spanien hat doch bisher wirklich eher grenzwertigen, ergebnisorientierten Fussball gespielt. Gegen Kroatien und Portugal sahen die imho nicht wirklich gut aus.
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Ich sehe es schon bisschen ähnlich wie Schweinebacke, wobei viele Spieler m. E. aus mehr oder weniger verständlichen Gründen auch einfach nicht ihre Top-Leistungen abrufen konnten, wobei an bereits genannten einfach zu verbissen festgehalten und/oder der Verdienst zurückliegender Zeiten zu sehr in den Vordergrund gestellt wurde.
Für mittelklassige Gegner reichte es bei der EM...bei richtig guten, bissigen, taktisch hervorragend eingestellten und defensiv-stärkeren Mannschaften wurden uns (mal wieder) die Grenzen aufgezeigt.

Es zählt einfach der Titel...ich kann mich nicht immer nur auf den Hype früherer Jahre, aufs Schönspielen, der Lobeshymnen auf eine genial junge Mannschaft mit Zukunft, dem immensen Druck oder dem fehlenden Glück ausruhen. Der Kredit ist m. E. nun aufgebraucht, die Kritik wird lauter werden und die Leute werden auch nicht mehr geduldig zujubeln, wenn man Dritter oder Vierter geworden ist.
Deutschland als einer der größten Fußballnationen hat seit 16 Jahren (das sind 8 große Turniere) nichts mehr gewonnen...das sollte schon zu denken geben - selbst wenn wir die letzten Male immer bis ins Halbfinale vorgedrungen sind...
Also ich bin schon sehr enttäuscht, dass wir die Italiener erneut nicht packen konnten und sie mittlerweile zum "Trauma" geworden sind.
 

Benutzer70315  (32)

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Es ist schon mal was anderes, wenn man beim Italiener mit vielen anderen die Niederlage Deutschland schaut, und die Kellner sich doch um einiges mehr freuen können, als die Gäste:zwinker:

Ich sehe es ähnlich wie Dagobert_Duck. Wir hatten nicht "nur" Pech. Es waren diesmal wirklich m.E. schlechte Personalentscheidungen. (siehe: Podolski, Schweinsteiger) Ich will Gomez keinen Vorwurf machen, der hatte einfach zu wenige Bälle zu verwerten. Genauso war es später mit Klose.

Der Vorteil der Italiener bestand auch darin, dass sie einfach eine Doppel-Spitze hatten, die wundervoll kombinierte und funktionierte.
Aber (!) Italien zu schlagen wäre einfach möglich gewesen.

Ich drücke auch Italien im Finale die Daumen. Einfach, damit Spanien nicht den dritten Titel in Folge holt!
 
G

Benutzer

Gast
Ich versteh auch nicht, weshalb der Schweinsteiger überhaupt nicht in Frage gestellt wird. Allein wenn man ihn in Interviews reden hört, merkt man doch, dass er nicht in Form ist, sondern auch einfach total demotiviert und ausgepowert ist. Auf dem Platz genau das Selbe. Ist ja auch in Ordnung, aber dann kann er halt nicht spielen, dann muss eben mal jemand anders ran. Es ist doch jetzt oft genug aufgefallen, dass er nicht das bringt, was er bringen sollte, dann muss da eben mal was geändert werden.

Ich hab auch das Gefühl, dass sie gestern nicht genug Biss hatten und sich vor dem Spiel schon im Finale gesehen haben. Allein wie die gestern hinter dem Ball hergetrabt sind. :flennen: Kaum Bewegung und gucken da ewig dem Ball hinterher, überlegen viel zu lange, bis sie endlich mal den Ball losschießen, bis dahin haben sich die Italiener schon wieder lange formiert... also irgendwie insgesamt unheimlich lahm und eben nicht effektiv.

So haben sie es jedenfalls nicht verdient. Bis jetzt schon top gespielt, aber gestern, das war ja ein totaler Aussetzer.
 

Benutzer98820 

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Im Vergleich zur bedingungslosen Kapitulation im WM-Halbfinale gegen Spanien war das in meinen Augen gestern so akzeptabel. Zwei krasse Aussetzer werden natürlich bestraft, aber ansonsten hätten auch wir Tore schießen können, die Möglichkeiten waren da. Ich sehe das Spiel gestern nicht so kritisch. Was passiert wäre, wäre die Mannschaft eine andere gewesen, das weiß nun niemand. Nun hoffe ich, daß Italien auch das Finale gewinnt, denn Spanien mit diesem extrem schnarcheinflößenden Rumgekicke darf einfach nicht schon wieder.

Nun ist der letzte Turniersieg zwar 16 Jahre her, aber die Entwicklung bis heute kann doch nicht ernsthaft als Argument dafür herhalten, Löw ablösen zu wollen? Wir sind nun zum vierten Mal in Folge im Halbfinale gewesen, immer mit Löw als Trainer, an die Turniere und Trainer davor darf sich bitte jeder selbst erinnern...

Geben wir Jogi noch eine Chance. Und immer dran denken: Es ist nur ein Spiel. :bussi:
 

Benutzer77547 

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I
Es zählt einfach der Titel...ich kann mich nicht immer nur auf den Hype früherer Jahre, aufs Schönspielen, der Lobeshymnen auf eine genial junge Mannschaft mit Zukunft, dem immensen Druck oder dem fehlenden Glück ausruhen. Der Kredit ist m. E. nun aufgebraucht, die Kritik wird lauter werden und die Leute werden auch nicht mehr geduldig zujubeln, wenn man Dritter oder Vierter geworden ist.

Die meisten Kritikpunkte an der Mannschaft und auch an manchen Entscheidungen Löws würde ich ja auch voll unterschreiben.

Aber ich sehe das mit dem "Titel" einfach anders. Klar: Es wäre super, wenn die endlich mal eine Pott holen würden...und man hat einfach das Gefühl, dass das jetzt mal dran wäre. Aber man kann doch einen WM oder EM-Titel nicht quasi zur "Pflicht" erklären? Welche Hybris steckt denn da dahinter? Es gibt ja wohl noch ein paar andere Mannschaften, die auch kicken können, hart dafür arbeiten, sich reinhängen und diesen Traum träumen.

Und wer sich von einer im Prinzip gut und attraktiv spielenden deutschen Mannschaft abwendet, weil sie in einem KO-Spiel gegen Mannschaften wie Italien und Spanien ausscheidet, da es eben einfach doch nicht ganz reicht, der soll es tun. Dieser Totalhype ist mir sowieso schon die ganze Zeit suspekt.
Ob die es nämlich tatsächlich mal mit einem Titel packen, hängt von vielem ab (inkl. dem Glücksfaktor), aber nicht davon ob 500.000, 100.000 oder nur 10.000 vor dem Brandenburger Tor Fähnchen schwingen.

Als jemand, der sich noch sehr gut an die Vogts-, Ribbeck- und Völlerzeit erinnern kann, bin ich einfach schon froh, wenn man sich für die Spielweise der NM nicht schämen muss und freue mich einfach über guten Fußball.
 
L

Benutzer

Gast
Schade.
Das hier fasst es gut zusammen:

casanis schrieb:
Eines der größten Probleme der deutschen Mannschaft sehe ich auch einfach in fehlender Cleverness.

Die deutsche Mannschaft spielt nicht mehr den Hurra-Fußball der letzten Jahre - zum Glück. Denn nur mit Kontern gewinnt man kein großes Turnier, das hat das Spiel gestern einmal mehr gezeigt. Italien hat die deutsche Mannschaft spielerisch und durch Konter in Verlegenheit gebracht. Es braucht mehr als eine Variante, auf diesem Niveau Spiele zu gewinnen. Deutschland kann das auch, aber...

...es fehlt eben die Cleverness. In der watteweichen-euphorischen Welt um und in der Nationalmannschaft existiert kein Wadenbeißer, der einem Pirlo oder Balotelli durch Nicklichkeiten im Rahmen des Erlaubten die Spielfreude verdirbt. Und dieses Problem zieht sich durch alle verlorenen (Halb)finals der letzten sechs Jahre. Da ist in meinen Augen auch die Jugend der Spieler keine Entschuldigung. Jeder von denen hat mehr nationale und internationale Erfahrung als ein 20jähriger Nationalspieler vor zehn Jahren.

Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie man bei Standards derart schwach sein kann. Hansi Flick und Jogi Löw sind sich in dieser Sache uneins, wie ein Sportmagazin neulich schrieb: Löw will den Ball spielerisch ins Tor bringen, legt die Schwerpunkte im Training daher anders. Gelegenheiten hätten wir gestern zur Genüge gehabt.

munich-lion schrieb:
Deutschland als einer der größten Fußballnationen hat seit 16 Jahren (das sind 8 große Turniere) nichts mehr gewonnen...das sollte schon zu denken geben - selbst wenn wir die letzten Male immer bis ins Halbfinale vorgedrungen sind...

Ich glaube, trotz des Ausscheidens würde bspw. das Mutterland des Fußballs liebend gerne mit uns tauschen. Und sich mittlerweile bei jedem Turnier konstant unter die ersten vier zu mischen, finde ich nach wie vor eine großartige Leistung.
 

Benutzer77547 

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Schade.
Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie man bei Standards derart schwach sein kann.

Um nach meinen ganzen "Verteidigungsversuchen" auch mal wieder kritisch zu sein: Genau diese Frage habe ich mir auch schon häufiger gestellt.

---------- Beitrag hinzugefügt um 11:31 -----------

Schade.
Ich glaube, trotz des Ausscheidens würde bspw. das Mutterland des Fußballs liebend gerne mit uns tauschen. Und sich mittlerweile bei jedem Turnier konstant unter die ersten vier zu mischen, finde ich nach wie vor eine großartige Leistung.

Genau. Außerdem zählt das mit den "16 Jahren" einfach nicht. Deutschland war - zumindest was die NM betrifft - zwischen 1996 und 2006 einfach KEINE große Fußballnation: technisch zu schwache Spieler, taktisch hinterwäldlerisch. Insofern: 6 Jahre große Fußballnation ohne internationalen Titel aber mit 2x Halbfinale udn 1x Finale kann sich schon sehen lassen.
 

Benutzer98820 

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In der watteweichen-euphorischen Welt um und in der Nationalmannschaft existiert kein Wadenbeißer, der einem Pirlo oder Balotelli durch Nicklichkeiten im Rahmen des Erlaubten die Spielfreude verdirbt. Und dieses Problem zieht sich durch alle verlorenen (Halb)finals der letzten sechs Jahre.
Von mir aus kann das so bleiben. Ich will Fußball sehen, nicht Wadenbeißerei.

Abgesehen davon verstehe ich nicht, wie man bei Standards derart schwach sein kann. Hansi Flick und Jogi Löw sind sich in dieser Sache uneins, wie ein Sportmagazin neulich schrieb: Löw will den Ball spielerisch ins Tor bringen, legt die Schwerpunkte im Training daher anders.
Wenn ich das, was ich zu dem Thema gelesen habe, richtig verstanden habe, ist es eigentlich recht simpel: Standardsituationen sind böse, also trainieren wir die nicht mehr, oder zumindest kaum noch. Wenn das stimmt, ist das natürlich ein echter Kritikpunkt an Löw. Aber sowas kann man ja schnell ändern. Also alles kein Problem...
 

Benutzer53592 

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Nun ist der letzte Turniersieg zwar 16 Jahre her, aber die Entwicklung bis heute kann doch nicht ernsthaft als Argument dafür herhalten, Löw ablösen zu wollen? Wir sind nun zum vierten Mal in Folge im Halbfinale gewesen, immer mit Löw als Trainer, an die Turniere und Trainer davor darf sich bitte jeder selbst erinnern...

Geben wir Jogi noch eine Chance. Und immer dran denken: Es ist nur ein Spiel. :bussi:


Jogi ist ein hervorragender Trainer -ohne Zweifel- (schon damals als Klinsi nur den Motivator spielte, während Löw die komplette Taktik austüftelte und die Mannschaft aufstellte) und ich "fordere" nicht seinen Rücktritt.
Außerdem ist er ein Mann, der nicht bedingungslos an seinem Stuhl festklebt. Wenn er das Gefühl hat, dass er nichts mehr bewirken kann, dann geht er selber schneller wie wir alle schauen können.

Jede Mannschaft setzt sich normalerweise ein Ziel...das Ziel war bei diesem Turnier ganz klar, deutlich und selbstbewusst formuliert (anders als bei den letzten und wohl euphorisiert durch die souveräne Quali):
Wir wollen Europameister werden und dazu werden wir auch jeden schlagen, weil wir reif dafür sind.
Das Ziel ist nicht erreicht worden...es gibt nicht einmal ein Finale mit uns. Und nun? Da überwiegt einfach die Enttäuschung und ich frage mich, wie lange man eigentlich mit der "tollen Komplett-Entwicklung" der Mannschaft noch warten muss... (und keine Sorge...ich kann mich an den Rumpelfußball vergangener Jahre schon noch erinnern)
Ja, ich bin unzufrieden - das gebe ich zu. Aber nicht, weil ich ein Mensch bin, der sich bei Misserfolg von einer Mannschaft abwendet, (sonst wäre ich nämlich nicht seit Jahrzehnten Löwen-Fan :zwinker:) sondern irgendwie das ganze Turnier über das Gefühl hatte, dass da einige mit dem Kopf und dem Herzen nicht richtig bei der Sache sind, lieber versucht wurde, den Ball mit dem fünften Quer/Doppelpass ins Tor zu tragen als mal selber Verantwortung zu übernehmen und auch ordentlich draufzuhauen,(unglaublich, was da die meiste Zeit für Schüsse abgeben wurden...entweder halbe Rückpasse oder 30 Meter neben/über das Tor) teilweise zu überheblich waren und der letzte Kampf, Ehrgeiz, Einsatz und Biss fehlten sowie die "perfekte Harmonie" nach meinem Geschmack zu unglaubwürdig und weichgespült rüberkam.
Für mich war es schon ein Rückschritt, was da im Tunier abgeliefert worden ist...so leid es mir tut.
 

Benutzer77547 

Planet-Liebe Berühmtheit
dass da einige mit dem Kopf und dem Herzen nicht richtig bei der Sache sind, lieber versucht wurde, den Ball mit dem fünften Quer/Doppelpass ins Tor zu tragen als mal selber Verantwortung zu übernehmen und auch ordentlich draufzuhauen,(unglaublich, was da die meiste Zeit für Schüsse abgeben wurden...entweder halbe Rückpasse oder 30 Meter neben/über das Tor) teilweise zu überheblich waren und der letzte Kampf, Ehrgeiz, Einsatz und Biss fehlten

Zweifellos richtig. Neben Cleverness haben auch einfach manchmal "Eier" gefehlt.
Natürlich bin ich auch enttäuscht. Es wäre mehr drin gewesen, ohne Frage.
 
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