Eure Meinung zu BWL Studenten?

Benutzer13006  (38)

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Wieso findet man immer wieder die Meinung, dass diese Leute völlig dumm, arrogant und weiß noch was wären?

Die BWLer, die ich kenne, sind alles hochgescheite Leute,(kann auch daran liegen, dass die alle kurz vorm Abschluss stehen)

Klar, mag ja sein, dass sich in den Anfangssemestern viele Vollpfosten tummeln, die nicht wissen, was sie sonst studieren sollen, aber ich finde immer noch, dass die, die es zum Abschluss bringen, ja nicht gerade dumm sein können.

Heute hier im Forum wieder son Beitrag gefunden, der mich zum Formulieren dieser Frage veranlasst hat.

PS: Nein, ich bin kein BWLer... Hätte das aber bald studiert, eben weil mich das Interessiert.
 

Benutzer2610 

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Hmm ... bei uns hieß das immer "Wer nix wird, wird Wirt und wer nicht Wirt wird, wird BWL-Student" :schuechte
 

Benutzer48572 

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Das dürfte das gleiche Vorurteil wie über Beamte, Germanistikstudenten oder sonstwen sein...

Das meiste ist Bullshit.

Würden nur Vollpfosten BWL studieren, könnt man den Studiengang auch gleich sein lassen.
Tatsächlich kenne ich kein Studium, das tatsächlich einfach und locker ist. In jedem Fach wird man arbeiten müssen.

Ok, ich weiß auch von Leuten, die nach 14 Semestern BWL noch keinen Abschluss kriegen werden.
 

Benutzer44480  (43)

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Schiebe wegen Befangenheit...bin nämlich selbst einer :engel:
 

Benutzer25779 

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naja, unter uns Ingenieurstudenten wird der BWL studiengang meist nicht ernst genommen.
Alle die kein plan haben was sie studieren sollen, nehmen einfach BWL.
und naja, dann hört man teilweise noch geschichten, wie leicht der studiengang ist usw.
 

Benutzer8948 

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unter uns physikstudenten haben sie auch nicht so den ruf...
das sind bei uns dann immer die bösen "stehkragen verbindungs"-bwler :grin:

nix für ungut, gibt aber auch nette Leute dort...
 
D

Benutzer

Gast
Hab nix gegen BWLer. Kann aber mit den meisten nichts anfangen.

Um mal ein paar Klischees zu bestätigen; vermehrt findet man bei denen folgende Symtome:

Dumm rum schwallen. Schnöselig. Irgendwie fehlt da die Substanz.
 

Benutzer48618 

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ui - ich war auch genauso eine von den BWLern, die bis heute nicht weiß, warum sie da gelandet ist. Ich hatte damals keine Ahnung, was ich wollte und so hab ich halt BWL studiert (würd ich auch nicht nochmal machen..)

Aber: die Vorurteile stimmen natürlich nicht immer - ok, zum Teil waren da schon erstens arrogante Leute dabei und zweitens auch wirklich dumme, aber ansonsten ein ganz angenehmer Querschnitt durch die Studentenschaft - so einigermaßen zumindest. Gibt sicher schwierigere Studiengänge, das muss ich schon zugeben.
 

Benutzer10610 

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naja, unter uns Ingenieurstudenten wird der BWL studiengang meist nicht ernst genommen.
Alle die kein plan haben was sie studieren sollen, nehmen einfach BWL.
Und die Wirtschaftsingenieure an unserer Uni schlendern in UNSERE (WiWi&BWL) Vorlesungen, nehmen Sitzplätze weg, quasseln dann während der ganzen Vorlesung oder spielen Karten und haben DANN noch unendlich viele Versuche, die Klausur zu bestehen, weil es für sie nur ein Schein ist. Und dann lästern sie darüber, dass die BWLer ja so viel Freizeit hätten und nie was tun müssen.

Tatsache ist: In den ersten Semestern laufen sehr viele Dumpfbacken rum. ABER es sind auch die ersten Semester, in denen es eine sehr hohe Quote von Studienabbrechern gibt. Die Unfähigen sortieren sich quasi selbst aus :zwinker:
In Bremen laufen wirklich einige rum, die allein optisch allen BWL-Vorurteilen entsprechen. Lustigerweise studieren aber 70% derer, die so aussehen, Wirtschaftsingenierwesen, Politik und anderes. Und im Hörsaal in den BWL / WIWI-Vorlesungen sitzen sehr viele, denen man jden anderen Studiengang zugeordnet hätte, nur nicht was Wirtschaftliches.

Die Vorurteile passen halt in einigen Fällen, in vielen aber nicht.
Und "dumme" Leute schaffen es in JEDEM Studiengang, sich bis zum ende durchzumogeln
 

Benutzer12370  (35)

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Na diese frage beschäftigt mich auch schon seit einiger zeit. In den Stellenanzeigen der berufe, für die ich mich interessiere steht überall als vorraussetzung ein abgeschlossenes bwl studium. Was läge also näher, als es zu studieren? Aber durch diese vielen abschätzigen bemerkungen bin ich jetzt auch schon ins zweifeln geraten... aber was soll ich denn sonst machen? Bringt doch nix, wenn ich extra was anderes studier, nur damit ich kein bwl-student bin aber dann meinen job nicht bekomm.

Also hab ich beschlossen, mir ists egal, was ihr oder irgendwelche anderen leute sagen. Ich versuchs jetzt einfach! :-p

9 von 10 bwl-studenten, die ich kenn sind jedenfalls voll in ordnung :smile:
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Gibt es nicht gegen jeden Studenten Vorurteile? Jeder redet über jeden eigentlich dumm, die bwler halten nichts von pädagogen, die mathematiker finden die psychologie-studenten total verrückt, die physiker finden nur naturwissenschaftliche Fächer sinnvoll...

Ich finde das alles immer sehr kindisch, wieso kann man nicht einfach akzeptieren was andere Leute machen? Alles wird gebraucht und für jeden Job benötigt es Leute, wieso also über andere Studenten herziehen?

Dazu kommt ja dann immer noch ein "Mein Studium ist das Schwierigste" und das von allen Zweigen, schrecklich so etwas :kopfschue
 

Benutzer44823 

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Bei uns an der Uni sind einige BWL-Studenten, bei deren Anblick ich mich immer frage, wie man nur so rumlaufen kann - einfach so schnöselig... bäh...
Aber ich habe auch schon welche kennengelernt, die dem nicht entsprechen. Total nett, sympathischund ganz normal gekleidet etc.
Fazit: Es ist genau wie bei jedem Vorurteil: Es trifft nur für einen Teil zu und man darf nicht verallgemeinern. Es gibt solche und solche.
 

Benutzer4190 

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es gibt halt so einige vorurteile gegen bwl studenten die auch noch recht häufig zutreffen... (hochgestellter kragen, markenklamotten, arroganz etc)
allerdings sehen bei uns die juristen auch so aus..
und als mediziner wird man ja auch irgendwie abgestempelt..
und die chemiker sind ja auch alle merkwürdig.. und die biologen alle öko...
letztendlich gibts wahrscheinlich in jedem fach nen paar die so sind, der großteil aber nicht..
ist doch eigentlich total egal:smile:

nur geärgert hab ich mich schon als jemand letztens meinte: na was studierstn du-bwl? :zwinker:
 

Benutzer47347 

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Die meisten BWLer, die ich kenne, sind wirklich Pfosten, aber das muss ja nix heissen. Gibt wahrscheinlich auch korrekte Leute. Etwas nervig am "Standard-BWLer" ist allerdings, dass er immer grundsätzlich und ohne von irgendwas Ahnung zu haben, den RCDS wählt. Weil alle anderen ja Anarchisten und Chaoten sind.
Aber ohne Vorurteile wäre die Welt ja auch etwas langweiliger, ich pflege die Vorurteile gegen meinen Studiengang auch mit Hingabe! :grin:
 

Benutzer5838 

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Wenn Leute BWL studieren, weil sie keine bessere Idee haben, sind das meiner Meinung nach Deppen, nicht wgen MWL (auch), aber wegen der Einstellung erstmal irgendwas zu machen bevor man sich ersthaft Gedanken macht. Hauptsache erstmal n paar Jahre BWL, besser als garkeine Ahnung...
 

Benutzer37284 

Benutzer gesperrt
Wenn Leute BWL studieren, weil sie keine bessere Idee haben, sind das meiner Meinung nach Deppen, nicht wgen MWL (auch), aber wegen der Einstellung erstmal irgendwas zu machen bevor man sich ersthaft Gedanken macht. Hauptsache erstmal n paar Jahre BWL, besser als garkeine Ahnung...

Ja aber ist das nicht in jedem Studienfach so? Es gibt ja auch Leute, die Lehramt studieren, weil ihnen nichts besseres einfällt! Das kann man jetzt nicht nur auf BWL beziehen.
 

Benutzer15503 

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also ich studiere auch bwl und finde es gut. es ist vom schwierigkeitsgrad her ok, die leute sind im großen und ganzen relativ cool drauf und man hat keinerlei anwesenheitspflicht bei irgendwas. außerdem dauert das studium mit 8 semestern insgesamt nicht allzulange. die jobchancen sind meiner meinung nach auch nicht so schlecht, wenn man neben seinem studium noch praktika, auslandsaufenthalte usw macht.
viele firmen aus den verschiedensten branchen suchen doch nach wirtschaftswissenschaftlern. ich sehe den sinn des studiums auch nicht darin danach großartig was brauchbares zu wissen, sondern seine analytischen fähigkeiten zu verbessern und allgemein den abschluss zu haben, weil er einfach für jede höhere position notwendig ist. und ich denke ein grundverständnis von den wirtschaftlichen vorgängen ist heutzutage nicht mehr verkehrt.

cu summerfeeling
 

Benutzer51197 

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Und die Wirtschaftsingenieure an unserer Uni schlendern in UNSERE (WiWi&BWL) Vorlesungen, nehmen Sitzplätze weg, quasseln dann während der ganzen Vorlesung oder spielen Karten und haben DANN noch unendlich viele Versuche, die Klausur zu bestehen, weil es für sie nur ein Schein ist. Und dann lästern sie darüber, dass die BWLer ja so viel Freizeit hätten und nie was tun müssen.

Tatsache ist: In den ersten Semestern laufen sehr viele Dumpfbacken rum. ABER es sind auch die ersten Semester, in denen es eine sehr hohe Quote von Studienabbrechern gibt. Die Unfähigen sortieren sich quasi selbst aus :zwinker:
In Bremen laufen wirklich einige rum, die allein optisch allen BWL-Vorurteilen entsprechen. Lustigerweise studieren aber 70% derer, die so aussehen, Wirtschaftsingenierwesen, Politik und anderes. Und im Hörsaal in den BWL / WIWI-Vorlesungen sitzen sehr viele, denen man jden anderen Studiengang zugeordnet hätte, nur nicht was Wirtschaftliches.

Die Vorurteile passen halt in einigen Fällen, in vielen aber nicht.
Und "dumme" Leute schaffen es in JEDEM Studiengang, sich bis zum ende durchzumogeln


Da siehst mal was selbst nen Wirt.-Ing. draufhat :tongue: . Karten während der Vorlesung spielen und dann noch ne Prüfung schreiben.
Bestätigt wieder einmal den Eindruck den ich während meines Maschinenbau-Studiums über die "Kaufleute" (Wirt.-Ing. und BWLer) gewonnen hab.
Da wird viel PillePalle Blabla mangels wirklich Substantiellem für viel zu wichtig genommen.

Wenn man für einfache Berechnungen eine olle Formel braucht und die dann mangels grundlegenden Kenntnissen in Algebra mit Näherungswerten füllt bekomm ich schon Ausschlag.
 

Benutzer9234 

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Studiere ja selber BWL - wenn auch nebenberuflich, also faul bin ich kaum und einfach ist es mit 35h Arbeit nebenbei ganz bestimmt nicht :tongue: Was man als einfach oder schwierig einstuft, halte ich übrigens für rein subjektiv. Ich find Physik schwierig, das können andere problemlos. Ich lerne Sprachen im Schlaf, andere kriegen auch nach Jahren des Lernens keinen gescheiten Satz hin. Nur weil ich etwas schwierig finde, heisst nicht, dass andere das auch tun. Auf jeden Fall halte ich BWL aber für relativ stoff- und dementsprechend oft lernintensiv.

Ansonsten hab ich persönlich mich tatsächlich aus Interesse für BWL entschieden.

Trotzdem kann ich viele Vorurteil à la: grosse Klappe, nix dahinter; arrogante Affen etc. durchaus bestätigen... Trifft auf viele tatsächlich zu. Aber Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
 

Benutzer19495 

Benutzer gesperrt
naja, unter uns Ingenieurstudenten wird der BWL studiengang meist nicht ernst genommen.
Alle die kein plan haben was sie studieren sollen, nehmen einfach BWL.
und naja, dann hört man teilweise noch geschichten, wie leicht der studiengang ist usw.

So kenn ich das auch. Ich hab aber nichts gegen BWL-Studenten. Kenne nur einige, die einfach nicht wussten was sie studieren sollen, weil sie nichts wirklich interessierte und dann sagten "Na ja wenn ich nichts passendes finde, studiere ich halt BWL!"
Das einzige was mich daran stört, sind Menschen die einfach nur irgendwas, also in dem Fall zum Beispiel BWL studieren, nur um des studieren Willens.
 
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