Eure "Hassnamen"

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Alle Doppelnamen, einfach grausam, was manche Eltern da ihren Kindern antun.

Ansonsten die aktuellen Klassiker: Chantal, Kevin, Marvin, Schakeline :zwinker:
 

Benutzer56469  (36)

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Sascha, Pascal, Marcel, Linus, Felix, Emil, Jonas, Kevin, Sinisha, Gertrud(e),
 
G

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Gast
Ebenfalls alle Namen, die einen chantalistischen/kevinistischen Touch haben. Die armen Kinder, die Zara-Agnetha, Caprice-Cyprienne-Princella-Princesse, Emmett-Niklas oder Lemalian-Legolas heißen*.

Fantastisch finde ich auch, wenn Eltern ihren Kindern einen relativ herkömmlichen Namen geben, aber bitte mit einer möglichst ›individuellen‹ Schreibweise. Da reicht beispielsweise ›Emily‹ nicht mehr aus; es muss bittesehr ›Emme-Lee‹, ›Emeli‹, ›Ämmelie‹ oder ›Ymmyly‹ sein.

Zu Vornamen, die nicht, aber auch so gar nicht zum Nachnamen passen, fällt mir nur das ein: http://25.media.tumblr.com/cC6Nc5A1mfi238odBIo4qkTLo1_400.jpg

*kein Scherz! Diese Namen gibt's tatsächlich.
 

Benutzer107106 

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Redakteur
Namen mit unmöglicher Schreibweise, wie die oben genannte Emmy-Lee, oder ähnliches finde ich einfach nur gemein. Auch wenn man sein Kind auch einfach hätte Twilight nennen können: Diesen "Edward, Renesmee, Bella, Jacob"- Trend finde ich grausam. Nicht nur weil ich die Bücher hasse (sorry), sondern weil es so unglaublich dämlich klingt. (Wissen die Leute eigentlich, dass Edward nur Eduard ist??)

Für mich sind alle Namen der Chantalismus/Kevinismus-Reihe einfach grausam und ich weiß wirklich nicht, warum man sein Kind "Lunamie Dawn" (vor kurzem in unserer Zeitung) oder Cherry-Chayenne nennt.

Last but not Least natürlich die normalen deutschen Namen, die aber englisch ausgesprochen werden müssen, was aber auf dem Papier natürlich keiner sehen kann: David ist also "Deeeevit", Jacob ist "Jäckop", Sarah ist "ssärra" und so weiter. Am besten natürlich dann, wenn die Eltern so nett waren, dem Leser zu helfen und den armen Wurm dann Tatsächlich Deivid, Saimen oder Sära nennen. Sowas beklopptes. :frown:
 

Benutzer121281  (32)

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Neulich beim Schaffen mal wieder. Die Diskussion war herrlich:
"Ich wollte einen Ivan, aber mein Mann fand den Namen nicht schön. Also haben wir es jetzt etwas abgewandelt und er heisst Even. Man kann das Eiwän aussprechen. Oder Effen. Wir sind da flexibel".

Das arme Kind, dachte ich nur.
 

Benutzer36171 

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Bezogen auf's Kinderkriegen und -benennen: Alle Namen, die wirken, als ob die Eltern mit ihnen aussagen wollten, wie kreativ bzw. ultramodern sie selbst sind (pseudoenglische übertriebene Namen, speziell wenn kombiniert mit einem urdeutschen Nachnamen) oder wie unfassbar süß ihr Mädchen ist (ich denke da an so etwas wie Arwen, Angel oder Peggy-Bella). Ich finde einfach, dass man einem Kind mit so einem Stempel nichts Gutes tut. Außerdem finde ich Namen, die vor 20 bis 40 Jahren mal modern waren und die jeder mit einem erwachsenen Menschen assoziiert (Dieter, Gabi, ...), nicht so toll. Unhübsch sind meiner Meinung nach auch Bindestrichnamen.

Kurze englische Namen, die allgemein bekannt sind (Emily, Lucy, Amy, ...) , finde ich dagegen okay, auch wenn sie mir persönlich nicht so zusagen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer122364  (22)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich finde auch Chantalle oder Jaqueline gehen gar nicht .
Auch altmodische Namen finde ich für Kinder ganz und gar unpassend (wie Gerda,Ursula etc.)
Bei Jungen kann ich mich mit dem Namen Alexander so gar nicht anfreunden...

Wobei ich außergewöhnlich Namen oder englisch ausgesprochene Namen (wie Grace,Robin(weiblich),Lane,Jason...)
wieder schön finde,jedoch nur wenn sie auch in englisch-sprachigen Ländern vorkommen und nicht in Deutschland kombiniert mit Standard-Nachnamen wie Müller oder Schmidt...
 

Benutzer99399 

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Also haben wir es jetzt etwas abgewandelt und er heisst Even. Man kann das Eiwän aussprechen. Oder Effen. Wir sind da flexibel".

Immer wieder schön, wenn die Elten nicht mal wissen, wie der Name ausgesprochen werden soll.
Und ich frage mich, wie man bei Even auf Eiwän kommt. :schuettel:

Bei den Chantalle-Kevins gefallen mir die meisten auch nicht. Jason (natürlich Dschäysen ausgeprochen) finde ich z.B. besonders grausam, während ich Mandy hingegen gar nicht so schlimm finde (so hieß eine ganz liebe Grundschulfreundin von mir). Aber egal wie die Namen klingen, so würde ich mein Kind nie nennen, ich möchte es ja nicht stigmatisieren.

Eine Bekannte hat mir mal vom Namen ihrer Nichte erzählt.
Vienna Summer Rosa Sushi (+ irgendein typisch deutscher Nachname à la "Krause"). Das arme Kind wurde im Sommer in Wien gezeugt, die Eltern hatten an dem Abend rosa Sushi gegessen.
Kann man so etwas nicht verbieten? :kopfwand:
 
G

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Gast
Was ich mal gehört habe, waren die Namen ›Üffes‹ und ›Pirre‹ (tatsächlich auch so ausgesprochen). Die Kinder hießen eigentlich ›Yves‹ und ›Pierre‹ - nur war den Eltern das offenbar selbst nicht klar ... :geknickt:
 

Benutzer92087 

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Off-Topic:
Eure Beispiele klingen teilweise so grausam, dass ich schon wieder lachen musste :grin:
 

Benutzer20579  (37)

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Jason (natürlich Dschäysen ausgeprochen)
Ich kenne auch einen. Aber als mir die stolze Mutter verkündete, ein Mädchen hätte Kassiopeia-Anastacia geheißen, war ich doch froh für Jason :zwinker:

Übrigens kenne ich auch jemanden in meinem Alter, der David heißt und selbst Däjvid genannt werden möchte. Völlig albern, solche Leute verlieren in meinen Augen gleich an Respekt. :grin:
 

Benutzer92087 

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Die Kevinismus-Chantalismus Namen wurden ja schon genannt.
Richtig altbacken finde ich auch Walter oder Harry (Harald), bei Frauen gefällt mir Sandra nicht (ich kenne da nur unterschichtige komische Damen, verbinde das aber weniger mit dem Klang ansich sondern mit den Personen) und Karin, der hört sich einfach schlecht an.
 

Benutzer4590 

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Fantastisch finde ich auch, wenn Eltern ihren Kindern einen relativ herkömmlichen Namen geben, aber bitte mit einer möglichst ›individuellen‹ Schreibweise.

Mein Liebling aus der Kategorie: Denisé. Ganz offensichtlich hatten die Eltern keine Ahnung, dass dieser lustige Strich keine hübsche Verzierung ist, die man einfach mal irgendwohin macht, damit's individueller aussieht, sondern eine Bedeutung für die Aussprache hat - denn das gute Mädchen wurde ganz normal "Denise" mit stummem e gerufen und nicht "Deniseee". :zwinker:
 

Benutzer121793 

Benutzer gesperrt
Absolute Horrornamen sind für mich Wiebke, Dörthe und Frauke. .
Kommt ganz darauf,in welchem Bundesland man wohnt,in Norddeutschland sind diese Vornamen sehr gebräuchlich,
für Baden-Württemberg wären sie mehr als ungewöhnlich!

Und dann gehe mal nach Ostfriesland,wo sich die männlichen Vornamen vom Nachnamen ableiten:
Frerk Frerksen....Onno Onnen...Andres Andresen..Michael Michaelesen...
 

Benutzer75021 

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Letztens im Rewe Supermarkt: "Colgate, komm doch mal zu Mama!"
:what: Ich guckte erstmal zum Zahncremeregal bis ich dann endlich raffte das ein MENSCH damit gemeint war.

Naja, generell wurde zu den üblichen Kevinismus Namen genug gesagt, ich schließe mich besonders LULU1234 an.
 

Benutzer65590 

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Eigentlich ein Großteil der Namen der momentan im "Eure Lieblingsnamen" zu finden ist

Geht mir irgendwie ähnlich. - Kürzlich im ikea: "Die kleine Schajänn, C...(irgendwas, Casey oder so) und Schakira möchten aus dem Kinderparadies abgeholt werden." Kein Scherz. Und das härteste: die Durchsage musste dreimal wiederholt werden, bis sich die stolzen Eltern (vermutlich Tom und Melli Schmitz oder so) bei ihren Sprösslingen eingefunden hatten. Am Ende musste sogar der Durchsagende ein Lachen zurückhalten. Der halbe Laden lag sowieso am Boden. - Und das waren vermutlich alles Typen, die ihre Kinder kalten Auges Malte, Thorben oder Gutvik nennen würden.

Man nenne mich einen altmodischen Naserümpfer, aber, sorry, ich kann generell mit Namen nichts anfangen, die den dringenden Wunsch der Eltern verraten, ihre Welt möge so sein wie das, was sie in der BUNTEn lesen, oder eben im ikea-Katalog. Wäre ja ok, wenn diese Leute sich selbst so nennen würden, warum nicht, es steht erwachsenen Menschen ja auch frei, sich `nen chinesischen Glücksdrachen quer über die Visage zu tätowieren, um ihre tiefe Verbundeheit mit dieser alten, weisen und exotischen Kultur zu demonstrieren. Aber die armen Kinder... Mensch, wenn man selber Stefan heißt, was haben einem seine Kinder getan, dass man sie Tylor-Joel (mit Trema auf dem e, natürlich, wir sind ja gebildete Leute und würden den Kleinen keinesfalls "Dschöhl" nennen...) und Hailey-Milu schimpft? - Ich blick`s nicht.

Da lobe ich mir doch den Namen, den mein Sohn tragen wird. Ich hatte an etwas würdevolles gedacht, das ihm die Kinder in der Schule später nicht nachrufen können, etwa, mit dem der Kleine auch leben kann: Pubert.
 
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