Eure Erfahrungen mit Ärzten

Benutzer148981  (25)

Benutzer gesperrt
Hallo zusammen....


heute gehts mir mal um ein Thema das mich selber sehr gezeichnet hat und sich aus meiner Erinnerung mein Leben lang nicht mehr vertreiben lassen wird...
Ärtzte.
Ich bekam Anfang des letzten Schuljahres alle 5 Minuten den drang zur Toilette zu gehen wenn ich unterwegs war.
Es war nicht dieses....och jetzt mal zum Klo....sondern dieses....gleich läufts mir das Bein runter.....
Auf den ersten sehr unangenehmen Tag folgten Wochen bei zahlreichen Medizinern 7 Allgemeinmediziner 3 Urulogen !!! Die alle unterschiedliche Medikamente verschrieben, aber nicht genau wussten was ich hatte....
Sie hatten mich, davon ab, nur nach den Symptomen gefragt.
Der 11. Artzt machte dann eine Blasenspiegelung die ihm dann zeigt: Die blase ist verkleinert....aha ok das dachte ich mior persönlich auch nachdem ich alle 5 Minuten aufs Klos musste...
Das ganze lies sich durch Medikamente nicht behandeln......diesen Sommer...nachdem i9ch damit fast 1 Jahr "einfach so"gelebt habe machte dann ein Artzzt eine HArnstrahl messung...total Simpel hätten die andern auch machen können.
Es war ein Junger allgemeinmediziner der im KH meiner Mom arbeitet.
Result: Blasenentleerungsstörung.
Heisst: Blase fasst nen halben Liter, aber wenn ich pinkel bleiben noch 200 ml drin oder mehr, das reitzt auf dauer und führt zu stärkerem Harndrang.
Mit der Info....leb ich nun quasi....manchmal hab ichs stärker manchmal schwächer aber nicht mehr so schlimm wie damals. Wenn ich weiss es ist ein Klo in der Nähe merk ichs fast gar nicht..
Meine Mutter wurde nun Anfang Augudst an der Schulter operiert....mittlerweile nun 3 mal und hat immernoch Schmerzen und kann nicht mal mehr arbeiten deshalb....sie besucht jeden Artzt fährt sogar von Oberhausen nach Düsseldorf und Dresden weil da gute sein sollen und die sagen dann siowas wie: Ja der hat grad Urlaub. Wir haben keine Vertretung, PEch gehabt.

Ich muss sagen, dass mein VErtrauen in die deutschen Ärtzte einfach null und nichtig ist. Wie kann es sein das ich mit einem Problem das meine Blase betrifft keine Hilfe bekommen kann ? Wie kann es sein dass mir Medikamente verschrieben werden ohne das ich richtig untersucht wurde ? Ich komm mir einfach total ignoriert vor so nach dem Motto: Nimm das mal eine Woche und wenns dann nicht besser ist leg dich ins sterbeloch...das mag manchen übertrieben scheinen.....aber wie soll ich mit der Krankheit arbeiten ? Ich muss beten das es bis nächstes Jahr August weg ist und ich kann nicht fassen das nachdem man sich für sein Leben so viele Zeignisse Abzeichen und sowas aneignet einem so kuzr vorm Ziiel die Tür vor der Nase zugeschlagen wirsdd :frown:((((

Habt ihr ähnliche Erahrungen oder bin ich der einzige dems so geht ?
 

Benutzer151407  (32)

Verbringt hier viel Zeit
Ich habe schon seit Jahren hin und wieder Probleme nach dem Essen. Dabei entwickelt sich ein enormer Druck im Bauch, gefolgt von Blähungen. Anschließend zieht sich der Hals für ein paar Sekunden zusammen und mir schießt saurer Speichel (wahrscheinlich mit einem Anteil Magensäure vermischt) in den Mund. Dies tritt unregelmäßig und nur alle paar Monate auf. Meist dann, wenn ich auswärts (im Restaurant) essen bin.

War schon bei mehreren Experten deswegen - sogar zu einem Drüsenexperten hatte man mich verwiesen. Niemand konnte mir helfen. Bluttests und eine Magenspiegelung brachten keine ungewöhnlichen Ergebnisse. Habe mich inzwischen damit abgefunden und lebe nun damit, dass ich einfach einen "empfindlichen Magen" habe.

Was die Medizin generell betrifft, halte ich nicht viel von Schulmedizin. In erster Linie versuche ich es immer zunächst mit natürlichen/homöopathischen Mitteln. Durch persönliche Kontakte zu Medizinern weiß ich, dass viele Medikamente nur aus Profit verschrieben werden. Der hippokratische Eid ist heutzutage nur noch Schein. Medizin ist ein knallhartes Geschäft.
 

Benutzer124226 

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Ich denke das Problem liegt nicht unbedingt immer bei den Ärzten (manchmal natürlich schon), sondern viel mehr an den Krankenkassen. Heutzutage muss überall eingespart werden. Jeder Arzt/jedes Krankenhaus hat ein bestimmtes Kontingent pro Quartal. Es wird in den meisten Fällen also erstmal lieber Tabletten verschrieben, weil die natürlich 3000€ günstiger sind als eine Spiegelung. So kommt es oft vor, dass einfach Erkrankungen viel, viel später zum Vorschein kommen. Das ist natürlich blöd für den Patienten und das sollte auch nicht so sein.
Auf die Ärzte würde ich das aber nicht immer unbedingt schieben.
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Was die Medizin generell betrifft, halte ich nicht viel von Schulmedizin. In erster Linie versuche ich es immer zunächst mit natürlichen/homöopathischen Mitteln. Durch persönliche Kontakte zu Medizinern weiß ich, dass viele Medikamente nur aus Profit verschrieben werden. Der hippokratische Eid ist heutzutage nur noch Schein. Medizin ist ein knallhartes Geschäft.

Auf Schulmedizin schimpfen und dann Zuckerkugeln für viel Geld schlucken? :zwinker: Na das ergibt ja nicht wirklich Sinn...
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Ja, ich kenne das Problem.
Schnell wird was verschrieben, man hört nicht richtig zu.
Ich habe angefangen zu wechseln und solange zu schauen, bis ich einem Arzt vertrauen kann. Bei den Standardsachen (Orthopäde, Frauenarzt, Urologe (habe häufiger Blasenentzündungen), Zahnarzt und Hausarzt habe ich prophylaktisch gesucht. Bei spezielleren Sachen, in meinem Fall Augenarzt, HNO und Hautarzt) such(t)e ich, wenn es akut ist. Generell weiß ich, dass ein guter Hausarzt das A und O ist. Wenn der sich viel Zeit lässt, einem nicht dazwischen quatscht und auch die Frage "kann ich sonst noch was für Sie tun?" stellt, weiß ich, dass ich gut aufgehoben bin.

Ich hatte das Problem von B Benjito auch. Bis am Ende mein dann neuer Hausarzt mich von Kopf bis Fuß untersuchte: Organultraschall, Magenspiegelung, Bluttests, Urintests, Stuhltests. Ende vom Lied war eine chronische Magenkrankheit, gegen die ich dann aber gut wirkende Medikamente bekam - und vor allem eine vernünftige Erklärung. Er nahm sich auch Zeit für uns.
Das selbe beim Thema Kinderarzt für unsere Tochter. Sie hat eine spezielle Lebensmittelallergie. Auch hier brauchten wir viel Beratung und schlicht Zuspruch. Erst der 4. Kinderarzt nahm unsere Sorgen überhaupt ernst.
 

Benutzer78484 

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Ärzte sind halt auch keine Wunderheiler sondern haben ihre Grenzen.
Gerade was seltene Erkrankungen angeht, umfasst die Ausbildung da einfach wenig (und KANN das auch gar nicht leisten). Man sollte halt nicht mit dem Anspruch zum Arzt gehen, dort einen Halbgott in weißt vor sich zu haben. Gibt einfach auch wahnsinnig viele Ärzte, die schlicht nur durchschnittlich sind.
 

Benutzer157013 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich habe einen Hausarzt, der nur nach Symptombeschreibung behandelt. Wenn der mal das Herz/die Lungen abhört, ist das schon viel.
Bin allerdings mit meiner Frauenärztin und meinem neuen Zahnarzt sehr zufrieden.
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
I
Was die Medizin generell betrifft, halte ich nicht viel von Schulmedizin. In erster Linie versuche ich es immer zunächst mit natürlichen/homöopathischen Mitteln. Durch persönliche Kontakte zu Medizinern weiß ich, dass viele Medikamente nur aus Profit verschrieben werden. Der hippokratische Eid ist heutzutage nur noch Schein. Medizin ist ein knallhartes Geschäft.
Nicht nur die Schulmedizin, auch die Alternativmedizin ist längstein "knallhartes Geschäft". Das hat mit der grossen Nachfrage nach Gesundheit zu tun, und damit dass sehr viel Geld herum ist, um dieses Bedürfnis zu befriedigen. Wenn man den Ärzten vorwirft dass sie viele Medis aus Profitsucht verschreiben, dann muss man auch sagen, dass diese Medis schon aus Profitsucht hergestellt werden. Von der Infrastruktur z.B. der Spitäler gar nicht zu reden. Das ganze Gesundheitswesen ist ein riesiger Profit-Komplex, an dem werden viele reich. Ausser dem Pflegepersonal, und etwa noch den Haus- oder Kinderärzten. Und den Idealisten die sich um die Gesundheit der Menschen in Ländern kümmern, wo nicht viel zu verdienen ist. Je näher am Menschen, je kleiner der Profit
Ob wir das ändern können ist fraglich. Immerhin hat unser Gesundheitssystem den positiven Side Effect, dass wir Hilfe bekommen für unsere Leiden :zwinker:.

Persönlich habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen mit Ärzten. Von echten Vorbildern die ich bewundere, bis zu Typen denen man den Beruf verbieten müsste. Als "Patient" kann ich aber wenig klagen.
 

Benutzer141862 

Sehr bekannt hier
Ich stimme Might Might absolut zu. Es liegt nicht an den Ärtzten, sondern am Gesundheitssystem allgemein. Deutsche Medizin schafft eine starke Durchschnittsqualität für alle. Es ist egal, ob der Patient arbeitslos ist oder einen sechstelligen Gehalt hat - man kann immer mit der Basisbehandlung rechnen. Keiner wird mit einem Herzschlag sterbend in der Straße verlassen. Auf einer Seite ist es natürlich gut, dass die Medizin so sozial ist, auf der anderen verliert Dutschnittsniveau an Qualität.

Off-Topic:
Ich wohne in einem Land, wo es umgekehrt ist - ist man nur staatlich versichert, kann man gleich die Hoffnung aufgeben, überhaupt halbwegs vernünftig behandelt zu werden. Leider. Es gibt aber jede Menge privater Kliniken und Zusatzversicherungen, die eine top Behandlung ermöglichen und wo Ärtzte so lange nach Ursachen suchen, wie es nötig ist. Ich darf auch eine private Zusatzversicherung genießen. Als ich vor einigen Wochen beim Hausarzt war und mich über leichte (!) Übelkeit und Schwindel beim Sport beschwert habe, wurde ich sofort zu einem Neurologen und einem Endokrinologen überwiesen, bei welchen ich Termin innerhalb der kommenden Stunde wahrnehmen konnte. Dann wurde ein Röntgenbild von meiner Wirbelsäule gemacht, eine Ultraschalluntersuchung von der Schilddrüse und eine Hormonuntersuchung. Erst anhand den Resultaten wurden mir Medikamente verschrieben (die muss man allerdings selbst finanzieren) sowie Manualtherapie, Massagen und Physiotherapie (jeweils 5, 10 und 10 Sitzungen wurden von der KK übernommen). Alles dufte sofort angefangen werden.

Toll, aber wie gesagt, funktioniert es nur wenn man sich eine Zusatzversicherung finanzieren kann (die allerdings nicht so unheimlich teuer ist) oder einen Job hat, wo es als Benefit angeboten wird. Aus dieser Perpektive finde ich deutsches Gesundheitssystem fairer. Perfektion gibt es nirgendwo.
 

Benutzer156506 

Meistens hier zu finden
Ärzte sind halt auch nur Menschen. Ich komm mit denen, die ich regelmässig aufsuche, gut zurecht und fühl mich da auch in guten Händen. Bei manchen Fachärzten hab ich es aber auch schon anders erlebt, aber da muss man ja dann nicht zweimal hingehen. Fachlich waren die alle kompetent, soweit ich das einschätzen kann -- aber menschlich bzw. organisatorisch fehlte es manchmal.

Die Sache mit der Schulter wundert mich nicht -- solche Sachen brauchen ziemlich lang, um in Ordnung zu kommen, und das wird mit zunehmendem Alter auch eher schwieriger. Bei mir hat es ca. 6 Monate gedauert (4 davon mit regelmäßiger Physiotherapie) bis die Schmerzen weg waren und die Beweglichkeit und Kraft wiederhergestellt waren. Das ist nicht wirklich ungewöhnlich. Nach einer Schulter-OP stellt man den Arm ruhig damit alles sauber verheilen kann, und in der Zeit verkleben die Gelenke und die Muskeln bauen massiv ab und verkürzen sich. Je nachdem was und wie operiert wurde kann auch das Abheilen mal eben ein paar Monate dauern.

Zu einem Spezialisten in einer anderen Stadt würde ich allerdings nicht fahren, ohne vorher einen Termin ausgemacht zu haben :smile:
 

Benutzer109783 

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Hm, ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich in meinem Leben in einer Arztpraxis war. Ich finde es dort auch immer eher zum Heulen. Man kann aber auch dort seinen Mund aufmachen und darf halt nicht allem nickend zustimmen, da muss man halt etwas forsch sein.
Nur Zahnärzte liebe ich und gehe da gerne hin. :grin:

In Krankenhäusern hingegen war ich bisher mit den Behandlungen immer zufrieden.
 

Benutzer135918 

Sehr bekannt hier
Ich kenne das , es dauert ewig "trotz " Numemrrus Klaussus anstänige Ärzte zu finde. vorallem ist mir mit dne Hautärzten die Wut hochgekocht. Ich ahtte 3 Jahre lang die krätze keienr diagnostizierte das richtig. Immer wurde mitrr kordisonsalbe gegben. Bis es mir reichte, weil meine hautärztin mir erst eine Nachbehandlungstermin in 9 Wochen geben wollte und glech nach mir wer reinkam für eine Laserhaarentfernung und den Tag Drauf gleich einen Beratungstermin bekam. Da hatte ich schon so gut wie alle in meinem Bundesland durch , keienr taugt was. Dann ging ich in die uniklinick wartete dort 4 Stunden und dann schlugen die Ärzte dort über die Bildnheit ihrer kollegen die Hände über dem Kopf zusammen. Krätze (Milben) werden jedoch offt übersehen.

Ich kenne auch durch das THW eine mittlerweile Praktizierenden Arzt , der sagte, dass bei der modernen Medizin die Diagnostick immer noch eine Art Rätselraten ist . Allien Laboruntersuchungen usw könne beim Richtigen verdacht in seinem Zweig eindeutige Klarheit schaffen . Er ist Facharzt für Haut und Geleschlechtskrankheiten . aber auch ein Geübter Blick für Parasitenbefälle kann helfen. So schüttelt der immer noch den Kopf wenn er meine Story hört, das Krätzmilben sehr leicht zu Indentifizieren sind mit einer Lupe.


Ich denke in deinem fall wird es irgendetwas sein , vieleicht auch nur Stress da Psychosomatische Erkrankungen in letzter Zeit immer mehr kommen. Bei Stress spiel mein Verdauungstrakt auch komplett verrückt.
 

Benutzer100557 

Meistens hier zu finden
So richtig vertrauen tu ich nur meinem Hausarzt und meinem Zahnarzt, die beiden kenn ich immerhin schon gute 20 Jahre und weiß da bindet mir so schnell keinen einen Bären auf.


Mit Ärzten an sich hatte ich bisher öfters schlechte Erfahrungen gemacht, kann das also sehr gut nachvollziehen.
Als ich damals ins Krankenhaus kam nachdem ich daheim zusammen gerutscht bin bekam ich zuerst 2 mal die Diagnose Schlaganfall bis endlich mal ein halbwegs fähiger Arzt auf die Idee kam wir könnten ja mal ein MRT machen. Es folgte die Diagnose Epilepsie und somit das Gespräch mit dem einzigsten Neurologen in meiner Umgebung (1 Jahr später merkte ich dann das auch er mit Kompetenz absolut garnichts anfangen kann). So musste ich dann nochmals ins Krankenhaus und war dort geschlagene 8 Stunden gewesen, die meiste Zeit davon verbrachte ich mit warten (gerade mal 15 Minuten hatte ich an diesem Tag mit Ärzten gesprochen). Nach dem Erlebnis war es dann komplett vorbei gewesen.

Seit März diesen Jahres habe ich nun einen neuen Neurologen, auch wenn ich jetzt 42 Kilometer bis zu ihr fahren muss, bin ich sehr zufrieden.




Alles in allem gehe ich eigentlich nur zum Arzt wenn es gar nicht mehr geht, ausgenommen hiervon sind eben die Termine bei Neurologen/Hausarzt/Zahnarzt.
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Meiner Meinung nach liegt es zum einen tatsächlich an Überlastung oder sogar Desinteresse der Ärzte, an mangelnder Ausbildung auf den ganzen Menschen und nicht nur auf ein kaputtes Organ zu achten und an dem Krankenkassensystem, dass bei durchschnittlichen Problemen durchschnittlich gute Behandlungserfolge auftauchen, aber bei allem drüber hinaus der Patient gerne allein gelassen wird.

Allerdings liegts auch an der Erwartungshalten "der hat das doch studiert, das muss der doch wissen!" Nö. Auch nicht jeder Mechaniker findet das Problem beim Auto, und ist deshalb nicht sofort ein schlechter Mechaniker. Manchmal braucht man einfach ein zündende Idee, weil alles was lebt entgegen der Laienannahme, und dem was Dr. Google suggeriert, einfach niemals nach Schema F funktioniert.
Manchmal kommt man halt einfach nicht drauf. Darum hat man als Patient ja die wundervolle Freiheit, Ärzte zu wechseln und Meinungen zu sammeln.
Nicht alle Medikamente wirken bei jedem gleich, oder bei jeder Erkrankung - und manchmal FINDET man eben nichts.

Klar, macht das Interesse, mit dem man untersucht und behandelt wird, viel aus, dabei wie man sich aufgehoben fühlt. Daher ja der riesige Zulauf zu Heilpraktikern mit bestenfalls Wochenendkurszertifikat. Die hören zu, und vermitteln das Gefühl, interessiert und bemüht zu sein. Ärzte schaffen das oft nicht, entweder weil sie schon abgestumpft sind, oder weil ihnen schlicht die Zeit dafür fehlt. Und das ist nicht immer ihre Schuld.

Da ich den Autovergleich immer ganz passend finde (und meinem Mechaniker ungelogen immer einen wundervollen klinischen Bericht mit Status meines Autos liefere) und seit geschlagenen 2 Jahren mehrere Werkstätten in zwei Ländern nicht schaffen, die Ursache zu finden, wieso mein Scheibenwischer nicht tut was er soll - ganz ehrlich, ein Auto wird vom Menschen gebaut, und es hat unerklärliche Marotten?? WAS erwartet man bitte von einem lebendigen Körper?

Also zur Frage - ich hatte auch schon merkwürdige Ärzte, aber dann nicke ich höflich und gehe zu einem andern. Ich hab aber auch den Vorteil, schon von vornherein beurteilen zu können, ob er versuct mich fix abzuspeisen oder nicht. Ich bin aber auch ne anstrengende Patientin mit lauter doofen unwissenschaftlichen, multimorbiden Fehlfunktionen, die ich tendiere nicht ernst zu nehmen, und dem Hang zur Selbstherapie :grin: aber ich hab einige Humanmediziner meines Vertrauens, die mit mir so umgehen, wie ich das als gut empfinde. Das heißt nicht automatisch, dass alle anderen SCHLECHTE Ärzte wären. Das heißt nur, dass die eben nicht zu meinen Erwartungen gepasst haben.
 

Benutzer133456  (49)

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Meine Erfahrungen mit Aerzten in zehn Laendern gehen dahin, dass ich garantiert nie wieder in Deutschland zum Arzt gehen werde. Ich wurde dort so regelmaessig derart ueber den Tisch gezogen, in meinen Praeferenzen missachtet, und oft auch einfach nur angeschnauzt, dass es mir mit denen wirklich fuer mein Leben lang reicht.

Hier in England sind die Aerzte leider irgendwie nicht besonders aktionsfaehig, da das System sie sehr einschraenkt. Man hat den Eindruck, wenn man hier zum Arzt geht, ist das wie ein Besuch bei einem traurigen Tanzbaeren, und endet garantiert entweder mit Ibuprofen oder Aspirin, es sei denn, man stirbt gerade an was.

In Neuseeland, Kanada, und Schweden ist das System auch so.

Am besten finde ich die Aerzte in USA, China, Indien, und Frankreich. Die haben jederzeit ein volles Arsenal zur Verfuegung, und keine Angst davor, es zu nutzen. In USA kann einen das als Patient die Existenz kosten, aber danach ist man gesund. All meine Dentalgeschichten sind aus USA, und ich hatte seit mittlerweile 20 Jahren keine Zahnprobleme mehr. In China verbrachte ich drei Jahre, und die Behandlung dort ist mit Abstand die beste, die ich je bekommen habe. Das war allerdings in einem speziellen Expat-Krankenhaus in Shanghai, wo nur englischsprechende Aerzte und Krankenschwestern arbeiteten.
 

Benutzer91095 

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Das Ding mit gesetzlicher Versicherung und Privatversicherung ist in Ö noch nicht so krass wie in D. Ich hab dort NIE gemerkt, dass ich "nur" Kassapatient bin. Hier in D merke ich es bei fast jedem Arztbesuch.

Es kommt in D mMn aber auch ein bisschen auf die Region an. Am Ende ist es aber so: Es gibt gute und es gibt schlechte Ärzte. Über den Tisch gezogen wird man in D mMn trotzdem häufiger als in Ö. Hier ist man eher Kunde als Patient. Natürlich gibt es hier auch genug gute Ärzte. Muss man tw. nur recht lange suchen und hoffen, dass die noch Patienten aufnehmen.
 

Benutzer122781 

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Mit der Info....leb ich nun quasi...
hat der arzt denn keine therapie vorgeschlagen? ich kann mir gar nicht recht vorstellen, dass man da nix machen kann?
sie besucht jeden Artzt fährt sogar von Oberhausen nach Düsseldorf und Dresden weil da gute sein sollen und die sagen dann siowas wie: Ja der hat grad Urlaub. Wir haben keine Vertretung, PEch gehabt.
naja gut, wenn ich extra wegen nem arzt in ne weiter entfernte stadt fahre, mache ich anfürsich vorher nen termin aus :zwinker:
und ne vertretung hätte es ja eh nicht gebracht, wenn deine mutter zu einem speziellen arzt wollte.

ansonsten kann ich deinen frust natürlich nachvollziehen.
aber wie schon gesagt wurde, ärzte sind auch nur menschen. es ist eben nur doof, wenn einem dieses fließband-arbeit-gefühl vermittelt wird. aber schuld daran ist nun mal hauptsächlich das system.
 

Benutzer3277 

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Ich habe bisher meist nur gute Erfahrungen mit Ärzten gemacht. Allerdings war ich auch noch nicht oft richtig krank (zum Glück).
 

Benutzer64981  (33)

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Mein aktueller Hausarzt verschrieb mir Vitamin B1 und B6, als ich ein sehr starkes Zucken im Unterkiefer hatte, so dass ich minutenlang nicht reden konnte. Zwei Tage später hatte ich dann einen Grand Mal Anfall.

Ich ging mit einem Verdacht auf ne Blasenentzündung zu ihm. Er hatte nicht mal eine Urinprobe, aber ich hatte ein Rezept für ein AB in der Hand.

Mir war stark schwindelig, teilweise hat es mich beim gehen(!) umgeschmissen. Bekam Vertigoheel, obwohl, so er, man das nur bei diesen Schwindelattacken nimmt, die von Verspannungen etc herrührten. Blutdruck etc. ignorierte er mal. Zwei Tage später ging es mir, ohne Medikamente, wieder besser. Hatte wohl zu wenig getrunken und gegessen über mehrere Tage, mein Kreislauf war völlig im Eimer.

Alles irgendwo menschlich, dennoch werde ich wechseln, da ich zB die Aktion mit dem AB absolut daneben finde!

Ansonsten hatte ich bis dato recht kompetente (Fach)Ärzte.
 
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