Essstörung

Benutzer9234 

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Nun, ich denke dass der grösste Teil der weiblichen Bevölkerung eine nicht vollständig gesunde Einstellung zum Essen hat. Ich kenne kaum jemanden, der nicht irgendwann mal auf Diät war, der immer was an sich rumzumäkeln hat oder der mal eben drei Tage nix isst, weil man an nem Abend vorher auswärts essen war und zu viel gegessen hat... Solche Kleinigkeiten qualifizieren für mich ganz persönlich schon eine "nicht gesunde" Einstellung, aber noch keine Esstörung.

Ich bin untergewichtig, war es schon immer, reine Vererbung, meine ganze Familie ist ebenfalls so. Ich habe zudem kaum ein Hungergefühl, sondern vorwiegend einfach Appetit. Ich esse regelmässig, aber mehr, weil ich mir das so angewöhnt habe und weniger, weil ich wirklich hungrig bin. Nichtsdestotrotz kann ich mich nur an ein einziges Mal erinnern, bei dem ich mir Gedanken um mein Gewicht gemacht habe, das war vor etwa 7 Jahren, als ich durch die Pille innert 3 Monaten fast 10kg zugelegt hatte. Das hat mir nicht gefallen, ich hab die Pille - auch infolge tausend anderer Gründe bzw. negativer Begleiterscheinungen - wieder abgesetzt und das Gewicht automatisch verloren. Vorher und auch seither habe ich mir keine Gedanken gemacht, höchstens darüber, dass ich nicht noch mehr Gewicht verlieren möchte. Ich wiege mich vielleicht drei Mal jährlich (hatte jahrelang nicht mal ne Waage), mache keinen Sport etc. Ich bin zu dünn, ich weiss es, esse aber alles, was ich will. Insgesamt ernähre ich mich aber sowieso eher gesund, weil ich entsprechende Nahrungsmittel einfach mag und gegen Süssigkeiten und Knabbereien sowie gegen FastFood in weiten Teilen immun bin. Schmeckt mir einfach nicht oder nur selten. Das trägt vielleicht etwas dazu bei, dass ich die Figur ohne Aufwand beibehalten kann. Ich hab da gute Gene und weiss es auch, wenngleich ich manchmal gern zwei oder drei Kilo mehr wiegen würde. Klappt aber nicht und ich muss eher dauernd aufpassen, dass ich nicht noch mehr Gewicht verliere, was bei ein bisschen Stress bei mir leider sehr schnell passiert. Mit ein Grund, weshalb ich mich möglichst konsequent an regelmässige und ausgewogene Mahlzeiten halte. Wahrscheinlich finden viele das jetzt toll und wünschten, sie hätten auch diese Veranlagung etc. (hab ich zumindest schon oft genug gehört). So erstrebenswert ist es aber nicht, weil es auch nicht immer einfach ist, sich dauernd gegen Esstörungsvorwürfe zu wehren und im Endeffekt muss ich ebenso auf mein Gewicht achten, wie viele andere auch, zwar in umgekehrter Weise, aber an und für sich macht das ja keinen Unterschied...
 

Benutzer2295  (37)

Sehr bekannt hier
Zu gerne essen um magersüchtig zu werden ... DAS dachte ich auch mal und die momentane Situation beweist das Gegenteil ... Wenn der Wunsch nach einem perfekten Körper größer ist, als der nach Essen, kann man immer reinrutschen, egal wie gern man isst.

Mit der Diät angefangen hab ich nach den Winterferien bei meinem Freund, als die Waage satte 71,5kg, die ich dem fetten Essen seiner Oma zu verdanken hatte, zeigte. Vor den Ferien wog ich ca 68kg bei 1,67m. Damals fing ich an, den ganzen Tag nur Obst zu essen (davon allerdings soviel ich wollte) und ich nahm damit auch 0,5kg am Tag ab. Nach einer Weile, als mein Freund wieder bei mir war (Fernbeziehung) machte ich Pause von der Diät und sagte mir "scheiß drauf", sodass ich bis ca. Mai ständig zwischen Phasen von normalem Essen und Diät halten hin und her pendelte.

Seit Mai halte ich durchgehend Diät. Zu dem Zeitpunkt wollte ich noch einfach unter 60kg kommen, wäre auch mit 59,9kg zufrieden gewesen - dachte ich, denn das Ziel war ja noch lange nicht erreicht.

Anfang Juni hab ich angefangen jeden Tag kleinlichst genau aufzuschreiben was ich wann gegessen habe und wieviele Kalorien das waren. Damals maximal 700kcal am Tag. Ich hab allerdings ständig nach Möglichkeiten gesucht, wie ich das noch reduzieren könnte, sodass ich heute bei einem Gewicht von 54,3kg auf 1,67m bin und bereits ein schlechtes Gewissen habe, wenn ich mal nicht unter 100kcal am Tag bleibe.
Genau das ist im Moment aber nicht möglich, da meine Mutter Urlaub hat und jeden Tag genau kontrolliert was ich wann und wieviel gegessen habe und mich auch zum Essen zwingt. Inzwischen schleppt sie mich auch regelmäßig zur Ärztin, damit ich nicht weiter abnehme. Die will mich mit Drohungen wie "Zwangseinweisung und damit kein Spanien Urlaub mit Freund" einschüchtern.

Mein Gewicht für die wöchentlichen Arztbesuche schraube ich künstlich hoch, indem ich mir vorher einfach 2l Wasser reinschütte oder meine Fressanfälle auf einen Tag vorher lege (Darminhalt). Diese Fresstage habe ich einmal wöchentlich, wo ich mittags dann solange alles Mögliche, was ich gerne essen möchte, in mich hineinstopfe bis wirklich gar nichts mehr geht und mich danach zum Klo begebe ... Dabei bekomme ich allerdings nie alles raus, ziemlich viel bleibt auch noch drin, weswegen ich diese Tage auch als "Refeed-Tage" plane. Deswegen auch die Sache mit dem Darminhalt, um das Gewicht beim Arzt höher zu bekommen. Danach nehm ich dann entweder 2 Dulcolax oder schmeiß 3EL Leinsamen ein um den störenden Ballast wieder loszuwerden.

Ich hab nen fetten Fresskasten wo alles mögliche an Schokolade, Chips, Karamellwaffeln, Keksen, Salzstangen, Oblaten, Erdnusscreme, Snickersaufstrich usw. drin ist was dann bei den Fressanfällen gegessen wird (allerdings nicht alles, der Vorrat hält noch ne ganze Weile). Zusätzlich kauf ich mir beim Bäcker dann immer noch Schinken-Käse-Croissonts und Kuchen und geh zu McDonalds, hol mir nen Döner oder koch mir zu Hause nen großen Pott Spaghetti und mach Knusperbrot oder so. Je nachdem worauf ich halt Lust habe.

An den Hungertagen täusche ich meiner Mutter vor, fettreiche Sachen gegessen zu haben, indem ich z.B. dreckiges Geschirr hinstelle oder Dinge einfach kaue, aber nicht schlucke, sondern wieder ausspucke und dann im Klo verschwinden lasse. Zu gemeinsamen Mahlzeiten esse ich ausschließlich Dinge mit möglichst wenig Kalorien.

Wenn ich mich im Spiegel sehe, denke ich jedes Mal, wie fett ich doch bin und dass ich noch fast genauso aussehe wie früher, obwohl es doch eigentlich 16kg weniger sind.

Mein Denken dreht sich eigentlich fast ausschließlich um Essen bzw. Nicht-Essen, Kalorien und Sport und ich vergleiche meine Figur ständig automatisch mit der von anderen. Wenn mich jemand auf mein Essverhalten anspricht, werde ich schnell aggresiv und neige dazu loszuheulen. Außerdem lache ich kaum noch und meine Stimmung hängt von der Waage ab.

Meine Frauenärztin meint außerdem, dass ich meine Tage ohne Pille inzwischen nicht mehr bekommen würde ...

Man sieht also: Ich bin mitten drin in der bulimischen Anorexie, obwohl ich doch eigentlich sooo gerne esse. Und obwohl ich es einerseits weiß, erkläre ich Leute, die mir weiß machen wollen, ich wäre zumindest stark gefährdet, für verrückt und nervig.

Fazit: Sag niemals nie ...


Oh je...
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*tätschel*

Und das schon mit 14!
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Hast du schon mal darüber nachgedacht, eine Therapie zu machen?

Willst du die ES denn loswerden? Stört sie dich? Oder findest du es "ganz okay" so? Das konnte ich deinem Beitrag nicht so genau entnehmen.
 

Benutzer43175 

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So, hab mich bisher bewusst von dem thread ferngehalten und netmal gelesen...hab ein extrem schlechtes verhältnis zum thema essen und da ich zurzeit versuche einfach wieder ein "normales" verhältnis aufzubauen versuch ich einfach alles drumherum zu ignorieren...

Aber zu meiner geschichte: Letztes jahr im sommer hat alles angefangen. Ich wog so 57 kilo auf 1,69, war mit meiner figur total zufrieden, hatte extrem gute freunde, einen freund und alles was man sich wünschen kann.
Dann wurde ich aus der traumwelt rausgerissen, musste für 6 wochen ins ausland obwohl ich net wollte, ich fing mit frustessen an. Hab dann erstmal in den 6 wochen so 3-4 kilo zugenommen, was ja an sich kein weltuntergang gewesen wäre, wenn ich mich net so extrem unwohl gefühlt hätte damit. Aber als ich wieder zurück ausm urlaub war, hörte das frustessen nicht auf, sondern wurde nur schlimmer, genauso wie alles um mich herum (mit freund war schluß, streß in der schule, mit freunden usw.)
Gut 2 monate ging es so weiter, ich versuchte die ganze zeit abzunehmen, damals noch halbwegs gesundn, aber es hat trotzdem immer alles in fressen geendet. Dann kam die wendung, ich kam in ein pro ana forum. Ab da haben sich hunger-und fressphasen alle paar wochen abgewechselt, ich nahm aber immer mehr zu,war immer unzufriedener, depressiv und weil ich mit meiner dauermiesen laune meine freunde um mich herum auch vetrieb ging es mir natürlich auch nicht besser...
Vor gut 2,5 monaten hab ich dann meiner mutter alles gebeichtet und versuche halt wieder ein halbwegs normales verhältnis zum essen und zu mir selber aufzubauen. Das klappt mal besser mal schlechter, ich achte inzwischen nicht mehr auf kalorien, obwohl ich sie von fast alem waas wir hier daheim haben auswenig kenn, kann essen ohne einem schlechten gewissen. Ist zwar öftres mal mehr wie es eigtnlich sein sollte, aber keine richtigen fressanfälle mehr wie früher. Ich habs zumindest geschafft, dass essen eben wieder "nur" essen ist und nich lebensinhalt.
Versuch jetzt seit heute etwas zu reduzieren um endlich wieder mal mein altes gewicht wieder zu haben. Aber ohne kaloriezählen oder sonstwas, weil ich angst habe wieder in irgendwas reinzurutschen.
 

Benutzer43295 

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Hallo,
klinke mich auch mal in das Thema mit ein. Die Ausgangsfrage lautete ja, wer von uns der Meinung ist, dass man selbst eine Essstörung hat. Da sage ich klar und deutlich: Ja, ich!!!

Es ist keine Magersucht oder Bulimie.

Aber ich achte doch sehr darauf, was ich esse und trinke. Mittlerweile schaue ich ständig auf die Verpackung um nachzusehen, wieviel Kalorien etwas hat, stelle mich mindestens 6 mal am Tag auf die Waage um zu schauen, ob ich ab- oder zugenommen habe.

Im Moment wiege ich ca. 47 kg bei 1,58m. Das ist meiner Meinung nach zu viel (vorher wog ich 51 kg) und war unzufrieden.

Woher es plötzlich kommt, weiß ich selbst nicht, aber hauptsächlich daran, dass mein Freund mit mir Schluß gemacht hat. Ca. eine Woche danach habe ich mich nur noch von Wasser, Zigaretten und Eukalyptusbonbons ernährt. Das hat sich wieder gelegt, aber ich achte halt immernoch darauf, was ich esse.

Mehr weiß ich gar nicht, was ich dazu schreiben soll...
 

Benutzer48210  (30)

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Oh je...
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Und das schon mit 14!
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Hast du schon mal darüber nachgedacht, eine Therapie zu machen?

Willst du die ES denn loswerden? Stört sie dich? Oder findest du es "ganz okay" so? Das konnte ich deinem Beitrag nicht so genau entnehmen.

Tja ... es gab bisher einen Tag, an dem ich mir sagte "wenn die 3 kg von diesem Fresstag (hab von früh bis abend nur gegessen bis nix mehr reinging, sobald wieder Platz war weiter gegessen und auf kotzen leider verzichtet -.-) wieder runter sind, ist Schluss". Was ich mir an dem Tag auch ernsthaft glaubte ...
Es kam jedoch, wie es kommen musste: Die 3kg waren nach einer Woche wieder unten und ich kann und will nicht aufhören und auf 47kg runter ...
Therapiegedanken hatt ich schon, aber dann denk ich immer, dass ich da soviel zunehmen werd, dass ich wieder genauso viel wiege wie früher, da mein Stoffi wohl ziemlich im Arsch sein dürfte ... Von daher will ich mit dem momentanen Gewicht auf keinen Fall ne Therapie ...
Allerdings bin ich mir fast sicher, dass ich spätestens im Oktober doch zwangseingewiesen werde ... Einfach weil ich beim Arzt keine 9-10kg raufmogeln kann ...
Vielleicht lassen die mich auch endlich in Ruhe, wenn ich Anfang September denen immer noch weiß machen kann, ich würd 56,7kg wiegen, aber ich glaub nich wirklich dran, da meine Mutter das so lang kontrollieren wird, bis sie der Meinung ist, dass ich normal esse ...
Also eigentlich find ich's "ganz okay" so ... obwohl ich doch weiß, wie krank das alles ist ...
 

Benutzer1659 

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hallihallo :smile:

also ich weiß, dass ich mit 50kg auf 170cm eigentlich zu wenig wiege. also das wird mir zumindest immer gesagt und ich denke auch selbst, dass es schon etwas wenig ist. was mich allerdings nervt, ist, dass mir ständig leute versuchen einzureden, ich sei zu dürr, obwohl ich das selbst nicht so sehe..

essen kann ich, was ich will. aber ich esse sehr unregelmäßig. ich essen, wann ich lust hab, oft nur süßes. und mittags meist nur nudeln. manche tage gar nix, manchen ne riesen portion mit fleisch und buttermais und allem drum und dran.. trinken tu ich glaub ich auch nicht genug, aber ich hasse(!) wasser.

was sagst das über meinen stoffwechsel aus??

dass ich ne essstörung habe, glaub ich nicht.


lg, seti
 

Benutzer48210  (30)

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was sagst das über meinen stoffwechsel aus??

dass ich ne essstörung habe, glaub ich nicht.


lg, seti

Der Stoffwechsel hat nichts mit Essstörung zu tun, also nicht in dem Sinne auf jeden Fall. Bei zu wenig Nahrung wird lediglich der Stoffwechsel runtergefahren, der Körper schaltet auf Sparflamme, um am Hunger nicht so schnell zugrunde zu gehen.

Eine Essstörung sitzt im Kopf und wirkt sich somit auf den Körper aus, weswegen Essstörungen ja auch psychosomatische Krankheiten sind.
Nur weil du unregelmäßig isst, heißt das also nicht, dass du eine Essstörung hast, solange du nicht z.B. zwanghaft versuchst abzunehmen, aufgenommene Kalorien wieder loszuwerden, dich zu dick findest, von starken Fressattacken mit abnormal großer Nahrungsaufnahme überfallen wirst usw.

Inwiefern deine unregelmäßige Nahrungsaufnahme deinen Stoffwechsel beeinflusst kann ich nicht sagen, dass ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Normalerweise wird der Stoffwechsel aber nur bei dauerhafter Mangelernährung derart runtergefahren. Bei mir ist es so, dass der Stoffi nach etwa einer Woche so weit unten ist, dass ich kaum noch abnehme (deshalb auch die wöchentlichen Fressorgien, um den Stoffi wieder hochzupushen und wieder besser abnehmen zu können).

Wie gesagt, ne Essstörung wirst du wohl nicht haben :smile: - nur ne nicht allzu gesunde (Un)Regelmäßigkeit was Nahrungsaufnahme angeht (sagt die Richtige, ich weiß ... <.<").
 

Benutzer31690 

Meistens hier zu finden
h kann und will nicht aufhören und auf 47kg runter ...
Therapiegedanken hatt ich schon, aber dann denk ich immer, dass ich da soviel zunehmen werd, dass ich wieder genauso viel wiege wie früher, da mein Stoffi wohl ziemlich im Arsch sein dürfte ... Von daher will ich mit dem momentanen Gewicht auf keinen Fall ne Therapie ...
Allerdings bin ich mir fast sicher, dass ich spätestens im Oktober doch zwangseingewiesen werde ... Einfach weil ich beim Arzt keine 9-10kg raufmogeln kann ... ...
Also eigentlich find ich's "ganz okay" so ... obwohl ich doch weiß, wie krank das alles ist ...

Weißt du, eine Freundin von mir ist auch stark magersüchtig und ihr Gewicht war so weit unten, dass sie zwangsernährt werden musste - ich weiß nicht, ob du sowas wollen würdest.
Für mich stelle ich mir sowas schrecklich vor und ich glaube, bei magersüchtigen Personen ist es noch schlimmer, nicht kontrollieren zu können, wieviel man isst.


Zu mir selber: Ich hab noch nie eine Diät oder ähnliches gemacht. Gut, ich krieg zwar immer von verschiedenen Seiten zu hören, dass ich doch sowas machen sollte, aber ist mir egal. Mir gehts eigentlich ganz gut so (54 kg auf 1,70)
 

Benutzer9234 

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Zu mir selber: Ich hab noch nie eine Diät oder ähnliches gemacht. Gut, ich krieg zwar immer von verschiedenen Seiten zu hören, dass ich doch sowas machen sollte, aber ist mir egal. Mir gehts eigentlich ganz gut so (54 kg auf 1,70)

Bitte was? Von wem kriegst du denn zu hören, du müsstest abnehmen? :kopfschue Ich bin 2cm grösser und 2kg leichter als du und Gott bewahre wenn ich noch dünner würde... :kopfschue :ratlos:
 

Benutzer31690 

Meistens hier zu finden
Bitte was? Von wem kriegst du denn zu hören, du müsstest abnehmen? :kopfschue Ich bin 2cm grösser und 2kg leichter als du und Gott bewahre wenn ich noch dünner würde... :kopfschue :ratlos:

Mein Vater, ne Freundin von mir, meine Geschwister - aber ich komm damit ganz gut klar, hab mit denen nicht mehr soviel zu tun und ören würd ich da sowieso nicht drauf
 

Benutzer14773 

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Nee, ich hab keine Essstörung.
Ich möchte so viel wiegen, dass ich mein persönliches "Wohlfühlgewicht" habe, wobei das aber mehr am Aussehen als am tatsächlichen Gewicht festgemacht wird. Ich wiege 59kg bei 1,68m, was viele wahrscheinlich zu viel finden *schulterzuck*, mir gefällt meine Figur und meinem Freund euch... Klar hat man ab und zu mal Zeiten, in denen man denkt, so jetzt ess ich ein bisschen weniger... aber das kann ich meistens eh nicht lange durchhalten ;-) und ich finde, wenn man sowas ab und zu mal denkt und es nicht ausufern lässt, ist das völlig okay.

Ich kenn aber einige Menschen, die Essstörungen haben... meine Schwester isst total wenig und eine Freundin von mir hat eine Mutter, die ihren Töchtern predigt, ja nicht zu dick zu werden... mit der Freundin essen zu gehen ist echt anstrengend ("Eigentlich hab ich gar keinen Hunger"... "ich ess dann halt nen Salat"... "ich hol mir nur was vom Bäcker"... "ich ess ne kleine Portion"...).
 

Benutzer31418 

Sehr bekannt hier
Es ist schon sehr gut, dass deine Freundin einsieht, dass ihr Essverhalten gestört ist und dass sie zum Arzt geht. Das alleine sind schon große Schritte ... wie viele Kranke hungern sich dürr und verweigern jede Hilfe und bestehen darauf, dass sie "völlig normal" seien. Der Erfolg, vom Übergewicht zum Idealgewicht gelangt zu sein, hat sie wohl "süchtig" gemacht. Anfangs ist Abnehmen mühsam, aber wenn man die Erfolge sieht, kann einen das sehr puschen, zu sehr, so dass man gar nicht mehr aufhören will, weil es so toll ist, jeden Morgen noch ein bisschen weniger auf der Waage zu sehen. Noch eine Kleidergröße weniger, noch ein Zentimeter Umfang weniger ... Man ist stolz, dass man so viel geschafft hat, woran andere Menschen verzweifeln, weil sie keine 5 kg schaffen. Und um dieses Gefühl zu halten, muss man weiter abnehmen.
Viel können Außenstehende leider nicht tun. Sei für sie da, lenk sie ab mit Unternehmungen, die nichts mit Essen zu tun haben. Damit sie bemerkt, das es auch ganz viele andre Sachen im Leben gibt, die Freude und Glück hervorrufen, nicht nur das dünner werden.
 

Benutzer29410 

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ach du liebe Güte, fdaran kann man sterben.....

Ich hab mal 1,5 Wochen lang bloß Cola Light getrunken :schuechte
 

Benutzer29410 

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um abzunehmen :cry: Ich hatte allerdings eher das Gefühl dass sich mein Körper von innen aufisst....
 
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