Es juckt, es brennt, es martert

Benutzer104184 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich denke ich bin in dem Bereich hier richtig. Hab gerade eine Trennung hinter mir und beschäftige mich mit jedem Unsinn und komme eigentlich klar. In der Beziehung hatten wir einen gemeinsamen Hund, also meine Freundin hatte schon einen Hund und wir haben uns gemeinsam einen hinzu geholt. Ich bin aber nach dem scheitern der Beziehung zurück in die Heimat und da liegen 400km zwischen. Ich hab "MEINEN" Hund also nicht mehr gesehen, wusste natürlich dennoch, dass es IHM gut gehen wird und habe mich "abgefunden", dass liest sich jetzt so einfach - war es aber nicht. Dann habe ich mich letzte Woche entschieden einen Hund zu kaufen, nachgeschaut, zum Züchter gefahren, Hund bezahlt und nächste Woche kann ich ihn zu mir holen.

Und dann kommt mitte dieser Woche eine Nachricht meiner Ex das unser/mein Hund angefahren wurde und eingeschläfert werden musste und wenn ich ihn noch mal sehen wollte, könnte ich bis zum nächsten Tag zum Tierarzt fahren.....hab ich gemacht, aber der Hund war schon weg und ich hatte einen leichten Tobsuchtsanfall und bin danach mit rotgeheulten augen wieder nach hause gefahren.....

Mein Problem nun. Mit dem Gedanken das es meinem Dicken bei meiner EX gut geht konnte ich leben. Aber nun ist er tot und ich soll am Montag einen neuen Hund holen? Nein ich bin kein kleinkind mehr, eigentlich auch nicht sonderlich zimperlich, aber ich fühle mich schlecht, ich rieche verrat und bis jetzt ist es unvorstellbar das ich am Montag zur Züchterin fahre, geld hin oder her.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Was ich erstmal nicht verstehe: Warum hast du deinen "alten" Hund bei deiner Ex gelassen und ihn nicht zu dir geholt? Denn Zeit für einen Hund scheinst du ja generell zu haben, wenn du dich nach einem neuen Hund umgesehen hast.

Ich kann verstehen, dass dir das jetzt verräterisch vorkommt. Andererseits konntest du nicht vorher sehen, was mit deinem Hund passiert.
Was genau ist denn überhaupt passiert? Weißt du da näheres? Angefahren okay, aber einfach so passiert das ja auch nicht. Und warum sagt deine Ex, du kannst den Hund noch mal sehen und dann doch nicht?

Wenn du dich im Moment noch nicht bereit fühlst für einen neuen Hund, dann kontaktiere die Züchterin und erklär ihr das. Es dürfte ja kein Problem sein, dass der Hund noch 1-2 Wochen oder so bei ihr bleibt.
 

Benutzer104184 

Sorgt für Gesprächsstoff
Weil es UNSER Hund war und dadurch das er mit dem alten Hund meiner EX aufgewachsen ist, dachte wir, dachte ich, dass es besser für IHN ist. Die genauen Umstände kenne ich nicht mal, es war so, dass der Hund angeblich bis zum nächsten Tag mittag beim Tierarzt wäre, als ich dort ankam, wusste die Dame am Empfang erstmal nicht wo der Hund ist und schlussendlich hieß es, dass die Stadt den Hund schon abgeholt hätte. Ich hab dann bei meiner EX angerufen und war dementsprechend - wütend - geladen und traurig zu gleich und wohl auch unterirrdisch in meiner Wortwahl und hab in dem Zustand natürlich nicht bedacht das dies auch schlimm für sie war und ist - und danach auch nicht mehr den Kontakt gesucht, weil es eh nur zu mehr Streit und Vorwürfen geführt hätte und genau deswegen haben wir uns ja getrennt. Klar kann der Hund noch bei der Züchterin bleiben, aber es fühlt sich so falsch an und der Knirps kann nichts dafür.....
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also das ist ja wirklich harter Tobak!
Ich kann absolut verstehen, dass dich das ohne Ende wütend macht. Schlimm genug, dass dein Hund jetzt tot ist, aber diese fragwürdigen Umstände, die würden mir auch ohne Ende weh tun und es umso schwerer machen, das eben zu akzeptieren. Man kann nicht damit abschließen, wenn man gar keinen toten Hund gesehen hat. Und dass deine Ex einfach so entschieden hat, dass er in die Tierkörperverwertungsanlage kommt, das finde ich auch nicht in Ordnung. Oder warst du damit einverstanden?

So hart es ist, aber dir wird nichts anderes übrig bleiben als dich damit abzufinden. Doppelt schwer natürlich, weil das Ende nicht nur plötzlich kam, sondern eben auch so merkwürdig und für dich nicht nachvollziehbar.

Hast du deine Ex denn irgendwie noch mal gefragt wie es überhaupt zu dem Unfall kam? Ich meine, das ist ja kein Streitpunkt an sich, sondern es interessiert dich eben einfach nur und es dürfte ja auch nicht zu viel verlangt sein, wenn sie einfach sagt: Es war so und so.
Deine Ex ist doch selbst Hundefreundin, also kann ihr das doch selbst nicht alles so am A*** vorbei gehen?! :eek:
 

Benutzer104184 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich hab da eben einen Text rausgehauen und war dann ausgeloggt. Fällt mir gerade schwer das alles nochmal zu formulieren. Wenn man die Vorgeschichte kennt, kann man verstehen das es da einen Streitpunkt an sich gibt. Ich habe mich ja nicht getrennt wegen fehlender Liebe, sondern weil sie eine Lethargie an den Tag legte bei der alles selbstverständlich war. Außer bei den Hunden und als ich ausgezogen bin sagte ich ihr auch, dass sie zu den Hunden nie so sein soll, da diese wirklich unabdingbar auf sie angewiesen sind. Von daher, auch wenn ich weiß das es unfair ist, weil sie garantiert auch leidet, ist es momentan schwer mit Ihr zu reden weil sie für mich so oder so schuld hat. Aber ich denke ich muss diese Gedanken und Strategie mal gründlich abklopfen um schlussendlich den Welpen dann auch mit der Herzlichkeit zu begrüssen zu können, die er verdient und braucht....
 
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