Erster Sex mit einer Hure - Help needed!

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Danke.


Wie schonmal erwähnt, einen Masterplan habe ich nicht. Eine feste Partnerin habe ich nicht in Aussicht. Ich war auch schon länger nicht mehr verliebt, was ich eigentlich ziemlich gut finde. Ich werde versuchen, die Augen und Ohren offenzuhalten, versuchen, weiter oder noch mehr auf Menschen zuzugehen und mich von Enttäuschungen nicht irritieren zu lassen. Dass das aber alles keine Garantie ist, jemals eine Frau zu finden, ist mir schon klar.

Ich seh meine Zukunft in diesem Kontext schon ziemlich nüchtern. Ich weiss, dass ich nie ein Womaninzer sein werde. ;-) Brauch ich ja auch nicht, denn ein einziger liebenswerter Mensch in meinem Leben würde ja schon mehr als reichen. Ich gebe mir keine wirklich realistische Chance, dass sich da jemals was tut. Aber ganz die Hoffnung aufgeben und verhärmen? Nein, das will ich nicht. In meinem Hinterkopf lodert also noch eine klitzekleine Flamme. ;-)



Ja. Klingt traurig, ist aber so.



Ja, so ähnlich wie du es beschrieben hast, habe ich ich auch empfunden. Allerdings hake ich meinen Premieren-Sex bei der Prostituierten nicht als mein erses mal ab. Der Akt an sich ist schön, das Gefühl beim Eindringen vor allem. Aber dennoch liegt - bei mir zumindest - währenddesen doch ein pekuniärer Makel darüber. Ich hab mich am nächsten morgen eigentlich ganz gut gefühlt, war aber gleichzeitig aber auch auf eine gewisse Art und Weise desillusioniert.

Finde ich gut die einstellung. Du arbeitest weiter an dir und versuchst nebenbei auf Leute zuzugehen, aber verkrampfst dich nicht und hast ja mit der prostituierten schon nen Plan B.
So ist das bestimmt etwas entspannter für dich.

Und wenn du doch mal eine kennen lernst umso besser.
 

Benutzer22200  (35)

Meistens hier zu finden
In westlichen Industrienationen werden im Schnitt pro Mädchen 1,05 - 1,06 Jungs geboren.
Hier die aktuellen Zahlen für Deutschland:
http://www.indexmundi.com/de/deutsch...hl_profil.html
Das hat sich aber durch die höhere Risikobereitschaft und die damit einhergehenden Todesfälle bis in dein Alter schon wieder relativiert.
Nebenbei:
Ich lass mich mal zu der gewagten These hinreißen (ich hab keinen empirischen Beweis) dass es deutlich mehr Schwule als Lesben gibt.

Also ich konnte diesen Überschuss noch nie irgendwo sehen. Ausser vielleicht auf Singlebörsen :zwinker:

Dann hat die feministische Konditionierung bei Dir bereits angeschlagen. Es sind willkürliche, genetisch bedingte Merkmale. Es ist genau das gleiche.
hehe :tongue: da hast du allerdings mit beidem recht ;D
 

Benutzer80112 

Ist noch neu hier
Das hat sich aber durch die höhere Risikobereitschaft und die damit einhergehenden Todesfälle bis in dein Alter schon wieder relativiert.
Nebenbei:
Ich lass mich mal zu der gewagten These hinreißen (ich hab keinen empirischen Beweis) dass es deutlich mehr Schwule als Lesben gibt.

Also ich konnte diesen Überschuss noch nie irgendwo sehen. Ausser vielleicht auf Singlebörsen :zwinker:

...



Naja aber mit über 20 dann noch auf ne Singlefrau, oder evt. sogar noch ne Jungfrau zu stoßen, ist doch mehr als unwahrscheinlich oder meinst du nicht??
 

Benutzer86169 

Sorgt für Gesprächsstoff
Würdest du das auch einer 68-jährigen sagen, die seit 15 Jahren keinen Mann mehr gefunden hat?

Nein.

Ich habe schon Frauen im Gespräch einfach stehengelassen, weil sie mir mit diesem Bullshit gekommen sind.

Das hast du gut gemacht, ich laß mich dann immer noch in Diskussionen ein. :engel:

Dann hat die feministische Konditionierung bei Dir bereits angeschlagen. Es sind willkürliche, genetisch bedingte Merkmale. Es ist genau das gleiche.

Joa, so kann man es natuerlich auch sehen. Seh es als darwinistischen Prozess an. Der staerkere, groeßere etc. setzt sich durch bzw. werden preferiert.

Naja aber mit über 20 dann noch auf ne Singlefrau, oder evt. sogar noch ne Jungfrau zu stoßen, ist doch mehr als unwahrscheinlich oder meinst du nicht??

Natuerlich. Wenn sie das weibliche Aequivalent zu >abgelehnt< sind. (no offense meant). Aber ich denke, aehnliches Schiksal wie es einigen hier ergeht (moi inklusive) findet man auch auf der weiblichen Seite. Bei Maennern ist dies aber in der Tat weiter verbreitet. Zumindest wird darueber offener gesprochen.
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Off-Topic:
Kann man aber bei Brüsten auch so deuten(mehr fruchtbarkeit..)
:smile:
 

Benutzer86837 

Verbringt hier viel Zeit
Das hat sich aber durch die höhere Risikobereitschaft und die damit einhergehenden Todesfälle bis in dein Alter schon wieder relativiert.

:confused_alt:

Behaupte doch bitte nicht einfach so einen Käse, wenn du das nicht weisst...
In meiner Altersklasse (30) gab es 2006 486.000 Männer und 472.000 Frauen -> http://www.destatis.de/jetspeed/por...lkerungspyramide1W1,templateId=renderSVG.psml

Ich lass mich mal zu der gewagten These hinreißen (ich hab keinen empirischen Beweis) dass es deutlich mehr Schwule als Lesben gibt.

Genau dazu habe ich schon verzweifelt eine Statistik gesucht. Hab sogar einen Soziologie-Prof. kontaktiert, den ich über 5 Ecken kenne. Es gibt leider wohl keine Untersuchung dazu. Von daher ist deine gewagte These nur eins: komplett nutzlos... :zwinker:

Also ich konnte diesen Überschuss noch nie irgendwo sehen.

Natürlich fallen dir diese 5 % in der Straßenbahn nicht auf. Ich rede aber vom Partnermarkt. Und das ist es nunmal so, dass die Männer von 18 - 55 umd die Frauen von 18 - 40 "kämpfen". Ist doch ganz logisch. Ich konkurriere also nicht nur mit Gleichaltrigen, sondern auch mit dem frisch geschiedenen 40-jährigen der auch gerne ne maximal 30 Jahre alte Frau möchte.


Würdest du das auch einer 68-jährigen sagen, die seit 15 Jahren keinen Mann mehr gefunden hat?

Aha... und warum nicht? Weil man mit Frauen vorsichtiger, rücksichtsvoller umgehen soll?

Joa, so kann man es natuerlich auch sehen. Seh es als darwinistischen Prozess an. Der staerkere, groeßere etc. setzt sich durch bzw. werden preferiert.

Wie mein Vorschreiber bereits angemerkt hat, kann man große Brüste als Fruchtbarkeitsmerkmal und somit ebenfalls als Entwicklung der Evolution ansehen.
 

Benutzer83926 

Verbringt hier viel Zeit
:confused_alt:

Behaupte doch bitte nicht einfach so einen Käse, wenn du das nicht weisst...
In meiner Altersklasse (30) gab es 2006 486.000 Männer und 472.000 Frauen -> http://www.destatis.de/jetspeed/por...lkerungspyramide1W1,templateId=renderSVG.psml
du vergisst, dass der anteil der homosexuellen männer größer ist als der anteil der lesbischen frauen, wodurch ein natürlicher ausgleich geschaffen wird.
ich kann jetzt keine genauen zahlen nennen, weil ich auf die schnelle die quelle grad nicht wiederfinde.
müsste ich nochmal raussuchen, aber vllt findet ja jmd anderer noch diese statistik.

edit: hier was gefunden: http://www.lsvd.de/233.0.html

es gibt ungefähr doppelt so viele schwule wie lesben
 

Benutzer86837 

Verbringt hier viel Zeit
du vergisst, dass der anteil der homosexuellen männer größer ist als der anteil der lesbischen frauen, wodurch ein natürlicher ausgleich geschaffen wird.
ich kann jetzt keine genauen zahlen nennen, weil ich auf die schnelle die quelle grad nicht wiederfinde.
müsste ich nochmal raussuchen, aber vllt findet ja jmd anderer noch diese statistik.

edit: hier was gefunden: http://www.lsvd.de/233.0.html[/url[...der Bevölkerung [B]ist ungeklärt[/B].[/QUOTE]
 

Benutzer15933 

Verbringt hier viel Zeit
Off-Topic:
Könntet ihr wohl auf die Trollwiese gehen und dort spielen? Vom Thema seid ihr sehr weit weg inzwischen.
 

Benutzer83926 

Verbringt hier viel Zeit
Aha...das vergesse ich also.

Ich zitiere aus Deiner tollen "Quelle":
klar, aber dass es mehr schwule als lesben gibt, ist nunmal so.
die zahlen sind deshalb auch nicht genau, sondern liegen geschätzt..
das einzige was sicher ist, ist, das es "ungefähr" doppelt so viele schwule wie lesben gibt.
die genaue "anzahl" ist natürlich nur schätzbar.
unrealistisch ist es nur wenn plötzlich rauskommen würde, dass es doppelt so viele lesben wie schwule gibt.

nur weil du in dem bereich keine harten "fakten" vorfinden kannst, heisst das nicht dass man alle schätzungen unter den tisch kehren kann und so tun kann als gäbe es nicht mal ungefähre schätzungen!
 

Benutzer86837 

Verbringt hier viel Zeit
klar, aber dass es mehr schwule als lesben gibt, ist nunmal so.
die zahlen sind deshalb auch nicht genau, sondern liegen geschätzt..

Hää?

Dann schätze ich jetzt einfach mal, dass es 800mal so viele LEsben wie Schwule gibt. Und jetzt?
 

Benutzer81281 

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Off-Topic:
habe ich es richtig verstanden, dass hier versucht wird, mit Statistiken zu belegen, dass das Leben unfair ist? :confused:

Darauf kann man auch so kommen.. es ist unfair, dass man sterben kann, wenn man zufällig von einem Auto erfasst oder von einem Baum erschlagen wird. Wir - als Besitzer eines Bewusstseins - sind letztlich alle irgendwie Opfer der Physik, der äußeren Umstände. Genauso wie wir irgendwie Sklaven der Evolution sind. Es ist unfair, dass ich nicht mit jedem Mädchen schlafen will, wenn ich sie als "hässlich" empfinde. Genauso unfair ist es, dass viele Mädchen mich ebenfalls so sehen. Doch der Trieb ist doch letztlich das "Schuldige". Und letztlich interessiert und Menschen das nur, weil wir ein Bewusstsein haben und das Unfaire wahrnehmen können.

OK, hat auch nicht viel mit dem Thema zu tun... Wollt ich nur mal anmerken, denn die Diskussion mit den Statistken find ich irgendwie witzlos.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
du vergisst, dass der anteil der homosexuellen männer größer ist als der anteil der lesbischen frauen, wodurch ein natürlicher ausgleich geschaffen wird.
ich kann jetzt keine genauen zahlen nennen, weil ich auf die schnelle die quelle grad nicht wiederfinde.
müsste ich nochmal raussuchen, aber vllt findet ja jmd anderer noch diese statistik.

edit: hier was gefunden: http://www.lsvd.de/233.0.html

es gibt ungefähr doppelt so viele schwule wie lesben

Warum sollte man bitte glauben, dass es mehr Schwule als Lesben gibt, nur weil irgendeine Statistik das so aufführt? Ich meine das widerspricht einfach zu sehr den gesellschaftlichen Beobachtungen und der Tatsache, dass eine ganze Menge Frauen lesbische Neigungen haben oder zumindest bisexuell sind, während sich vergleichsweise kaum ein Mann sexuelle Handlungen mit einem anderen Mann vorstellen kann, ja viele Männer sogar ausgesprochen homophob veranlagt sind.

Sicherlich gibt es Männer, ja vermutlich sogar mehr Männer als Frauen, die eine Neigung zum eigenen Geschlecht aus Scham (vorerst) verbergen und unterdrücken, aber wenn es tatsächlich doppelt so viele homosexuelle Männer wie Frauen gäbe, dann müsste es in unserer Gesellschaft ja von lauter verkappten Schwulen nur so wimmeln, bzw. müssten die geradezu ein Massenphänomen darstellen.
 

Benutzer83926 

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Hää?

Dann schätze ich jetzt einfach mal, dass es 800mal so viele LEsben wie Schwule gibt. Und jetzt?
ich hab gesagt, die ZAHLEN sind schätzungen.
dass es "ungefähr" doppelt so viel schwule wie lesben gibt, kann man auf diversen anderen quellen genauso lesen.

es gibt UNGEFÄHR doppelt so viele schwule wie lesben

seh es doch ein! das ist keine schätzung. nur die ZAHLEN sind schätzungen! und das "ungefähr"

@über mir: ja, es gibt frauen die bi-neigungen haben. das können auch deutlich mehr sein als schwule, ABER, diese frauen fallen bei der partnerwahl des mannes ja nicht aus dem raster!
ein schwuler mann ist für eine frau eben nix! eine bi-frau, die kann mann als partnerin haben!

reine LESBEN gibt es aber deutlich weniger!

aber wenn es tatsächlich doppelt so viele homosexuelle Männer wie Frauen gäbe, dann müsste es in unserer Gesellschaft ja von lauter verkappten Schwulen nur so wimmeln, bzw. müssten die geradezu ein Massenphänomen darstellen.
nö. es gibt einfach nur nicht viele "reine" lesben.
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
reine LESBEN gibt es aber deutlich weniger!


nö. es gibt einfach nur nicht viele "reine" lesben.

Gut, das mag ja sein, dass die meisten Frauen mit homosexuellen Neigungen bisexuell sind und genauso auch mit Männer geschlechtlich verkehren können.

Aber das widerspricht ja dann trotzdem nicht meiner Vermutung, dass prozentual gesehen deutlich mehr Frauen als Männer sich mit dem eigenen Geschlecht sexuelle Handlungen vorstellen können.
 

Benutzer83926 

Verbringt hier viel Zeit
Aber das widerspricht ja dann trotzdem nicht meiner Vermutung, dass prozentual gesehen deutlich mehr Frauen als Männer sich mit dem eigenen Geschlecht sexuelle Handlungen vorstellen können.
nein, das tut es auch nicht. aber das tangiert das "männerüberschuss"-thema ja nicht.
weil bi-frauen ja nicht für männer "vom partnermarkt" sind, sondern auch ihnen zur verfügung stehen.
 

Benutzer64456 

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Ich hab's endlich geschafft all diese Seiten zu lesen :smile:

@abgelehnter: Ich bewundere deine offene Art, über dich und deine Probleme zu reden (bzw. zu schreiben). Erst Recht, nachdem du um Rat bezüglich deines ersten Mals bei einer Professionellen gebeten hast und lauter, wie man erkennen kann, für dich unnütze Tipps bekommen hast.
Außerdem finde ich es auch wirklich toll, dass du trotz der jahrelangen Hänseleien und blöden Sprüche eine positive Einstellung zum Leben hast. Abgesehen von der Chance eine Partnerin zu finden eben. Und dies kann ich auch durchaus verstehen. Ich bin vielleicht gerade mal schlappe 17, aber dass wir in einer oberflächlichen Gesellschaft leben hab auch ich schon durchschaut. Dementsprechend muss ich deiner Ansicht auch zustimmen, der erste Eindruck zählt - was ja bewiesen ist. Der erste Eindruck bezieht sich aber leider auf's äußere Erscheinungsbild. Was ich selber sehr schade finde. Es gibt in dieser ungerechten Welt garantiert lauter interessante Menschen, die man einfach nicht kennen lernt, weil man stumpf nach dem oberflächlich anerzogenem Muster weiter lebt ohne etwas zu ändern. Ich kann mich selbst da wohl nicht ausschließen.

Ich wünsch dir auf jeden Fall, dass du so weiter machst und deine, wenn auch ziwschenzeitlich sehr überreagierende, Art nicht verlierst. Denn die ist, wie viele vor mir schon gesagt haben, wirklich sehr toll.
 

Benutzer86837 

Verbringt hier viel Zeit
@abgelehnter: Ich bewundere deine offene Art, über dich und deine Probleme zu reden (bzw. zu schreiben).

Danke!

Ich bin vielleicht gerade mal schlappe 17, aber dass wir in einer oberflächlichen Gesellschaft leben hab auch ich schon durchschaut. Dementsprechend muss ich deiner Ansicht auch zustimmen, der erste Eindruck zählt - was ja bewiesen ist. Der erste Eindruck bezieht sich aber leider auf's äußere Erscheinungsbild. Was ich selber sehr schade finde. Es gibt in dieser ungerechten Welt garantiert lauter interessante Menschen, die man einfach nicht kennen lernt, weil man stumpf nach dem oberflächlich anerzogenem Muster weiter lebt ohne etwas zu ändern. Ich kann mich selbst da wohl nicht ausschließen.

Ich kann mich beim leidigen Thema Oberflächlichkeit ja noch nicht einmal selber ausnehmen. Ich würde mir einach nur etwas mehr Ehrlichkeit wünschen.

Ich wünsch dir auf jeden Fall, dass du so weiter machst und deine, wenn auch ziwschenzeitlich sehr überreagierende, Art nicht verlierst. Denn die ist, wie viele vor mir schon gesagt haben, wirklich sehr toll.

Nochmal Danke! :zwinker:
 

Benutzer39497 

Sehr bekannt hier
Ich kann mich beim leidigen Thema Oberflächlichkeit ja noch nicht einmal selber ausnehmen. Ich würde mir einach nur etwas mehr Ehrlichkeit wünschen.

Stellt sich die Frage ob es nicht oberflächlicher ist, wenn man sich nahezu jede/jeden als Sexualpartner vorstellen kann und deswegen als Mann oder vielleicht auch als Frau keine optischen Ansprüche hat und nimmt was man kriegen kann, nur damit man Sex hat.

Oder Menschen, die generell mit nahezu jeder Person sich gut stellen und klar kommen wollen, die in Bezug auf Freundschaften und Bekanntschaften mehr Wert auf Quantität als auf Qualität legen und dementsprechend auch häufig ihre Lebenspartner wechseln, weil ja so viele Menschen des anderen Geschlechts als potentielle Beziehungspartner in Frage kommen, so dass der aktuelle Partner quasi austauschbar ist.

Das ist auch eine Form der Oberflächlichkeit, der man z.B. hier im Forum aber eher selten begegnet, denn nahezu jeder der Partnerschaften führt oder Interesse an einem potentiellen Beziehungspartner hat, der gibt offen zu, dass er Ansprüche an das Aussehen und Auftreten eines Partners hat oder dass es zumindest auf zwischenmenschlicher Ebene sehr gut harmonieren muss. Ich finde es aber legitim, dass solche Ansprüche gestellt werden, dass man nicht mit jeder x-beliebigen Person sexuell verkehren möchte und noch weniger mit jedem dahergelaufenen eine Beziehung führen könnte.

Verlogen sind dann eher diese teils indirekten Angriffe auf Leute, die es ganz offensichtlich schwerer haben jemand entsprechendes zu finden. Wenn Floskeln daher geschwafelt werden wie, dass Schönheit relativ sei und im Auge des Betrachters liege, dass jeder Topf seinen Deckel finde, wenn er nur selbstsicher auftreten und nicht rumheulen würde etc.

Besonders lustig oder schon fast traurig ist es dann, wenn die gleichen Leute, die vorher so daher geredet haben, sich später selbst widersprechen, indem sie betonen, dass man seine Ansprüche zurückschrauben muss, wenn man schlecht aussieht, da man deshalb eben nur jemanden finden würde, der genauso hässlich ist wie man selbst.
 
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