Erschiessung von aggressiven Hunden: Richtig oder falsch?

Benutzer68775  (36)

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nachbarin88 nachbarin88 in meinen Augen durchaus, und zum Glück muss es mich nicht betreffen, ob deine Logik meiner entspricht oder nicht :zwinker: Ich sage eben, grundsätzliche Augenhöhe und gegenseitiger Respekt, Leben ist für mich gleichwertig zu Leben. Dass ich die meisten Hunde lieber mag als die meisten Menschen hat mit dieser grundsätzlichen Wertigkeit einfach auch so gar nichts zu tun, und stellt Tiere auch nicht "höher" in irgendeiner sinnfreien Hierarchie. Ich mag auch Paprika lieber als Gurken, trotzdem sind die nicht "wertvoller". Ich finde nunmal man sollte alles Lebendige in seiner Natur respektieren, auch wenn das manchmal unbequem für einen selbst ist, und sich als Mensch nicht immer wichtiger als alles andere nehmen.

ICH würde mich auch problemlos essen lassen, wenn meine Zeit rum ist. Töten an sich ist nicht das Problem, hab ich auch schon getan. Die Haltung dazu ist das Entscheidende. Man verschwendet nichts, man nimmt nicht mehr als man braucht, man tötet mit Respekt vor dem Leben, wenn man tötet um zu essen. Oder um zu erlösen. Das macht für mich (und sehr viele in meinem Umfeld) einen großen Unterschied.

Wenn man ein Tier nur tötet, weil es sich nach Provokation wehrt, aus dem einzigen Grund, weil mans kann und um Menschen zu schützen, dann ist das in unserer Gesellschaft so gewollt, unterstützt und praktiziert. Richtig finde ich es dennoch nicht, und ich finde es respektlos.
Der Mensch darf sich wehren, ein Tier gegen den Menschen eben nicht.
Wie gesagt, mir ist bewusst, dass sich das nicht ändern wird, weil die menschliche Arroganz schon historisch absolut grenzenlos ist. Ich kann und werde das nicht ändern, und meinetwegen kann es jeder sehen wie er will - tu ich ja auch.
Die "Gesellschaftsmoral" taniert mich bei meinem Empfinden da auch so überaupt nicht, warum sollte die Gesellschaft also mein Empfinden tangieren. Das ist eine philosophische Sache, ja, und dazu steht einem ethisch völlig frei zu stehen wie man will.
Meine Haltung beruht auf Erfahrungen, Hinterfragungen und meinem Horizont, der sich darauf formt. Dass das bei jedem anders ist, ist klar. Dass ich das akzeptieren kann ohne es gut zu finden auch.

Darum finde ich die meisten Diskussionen so nervig - es scheint nie jemandem zu genügen andere Meinungen kennen zu lernen, und in ihrer Begründung zu verstehen. Die allermeisten haben immer diesen unüberwindbaren Drang zu ÜBERZEUGEN. Ich hab einfach nur das Bedürfnis zu wissen, was andere denken, aber wie sie finden was ich denke, und ob sie meine Meinung für sich annehmen wollen oder nicht ist mir einfach egal. Das scheint so ein schräges Konzept zu sein, dass nicht mal das Prinzip verstanden wird, geschweige denn, es funktionieren würde.
 

Benutzer140332  (33)

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Polizei gezwungen war in einer Intuitiv Situation zu handeln obwohl der Fehler hier ganz eindeutig von den Hundebesitzern ausging
Die Polizei kommt generell nur dann, wenn andere Leute Fehler machen, dass ist Teil ihres Jobs. Auch das sie oft intuitiv handeln müssen.
Zum Beissarm hatte caotica caotica du doch selbst gesagt, dass es KEINE Lösung ist, weil da nur trainierte Hunde drauf anspringen?
Deshalb muss es nicht stimmen. Der Hund geht den Körperteil zu erst an, der am nächsten dran ist. Mein Hund z.B. war nicht trainiert, die ging intuitiv an den Arm.
 

Benutzer68775  (36)

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Die Polizei kommt generell nur dann, wenn andere Leute Fehler machen, dass ist Teil ihres Jobs. Auch das sie oft intuitiv handeln müssen.

Deshalb muss es nicht stimmen. Der Hund geht den Körperteil zu erst an, der am nächsten dran ist. Mein Hund z.B. war nicht trainiert, die ging intuitiv an den Arm.

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Auch wenn der in einem Beißarm steckte? Die Hunde die ich kenne, die da unerfahren sind schrecken erstmal zurück davor. Und Hunde die es wirklich ernst meinen, halten sich meist nicht mit Gleißmaßen auf...


Ach noch was, ich bin natürlich NICHT dagegen, wirklich haltlos gefährliche Tiere, die uneinschätzbar eine dauerhafte Gefahr darstellen, zu euthansieren. Ich halte das sogar für sinnvoll. Wenn eben jenes erwiesen ist. Bei einem Tier, das in so einer Situation zubeißt, ist es das für mich nicht, jeder Biss da war aus verhaltenssicht gerechtfertigt. NUR das Video!! wenn es wirklich so begonnen hat, dass ein argloser Fußgänger aus dem nichts gebissen wurde, dann revidiere ich jeden Beitrag dazu. Die allermeisten Beißvorfälle sind jedoch durch menschliche Arroganz ausgelöst. Ein Tier zu töten, das sich wehrt, wenn es bedrängt wird, weil es sich gegen den Heiligen Menschen niemals nicht erheben darf, egal was der tut... wie gesagt, entspricht nicht meiner Ethik und Moral.
 

Benutzer59742 

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nachbarin88 nachbarin88 in meinen Augen durchaus, und zum Glück muss es mich nicht betreffen, ob deine Logik meiner entspricht oder nicht :zwinker: Ich sage eben, grundsätzliche Augenhöhe und gegenseitiger Respekt, Leben ist für mich gleichwertig zu Leben.
Selbstverständlich steht es dir frei, hier immer wieder zu erwähnen, wie sch*** egal dir die Meinung anderer ist und wie sehr du davon überzeugt bist, nicht überzeugt werden zu müssen. :rolleyes: Das bringt einen hier nur nicht weiter.... Aber hier will ja auch niemand weiter kommen, von daher machts keinen Sinn, weiter zu argumentieren. Ich finde, auch nach deiner Ausführung, es immer noch nicht nachvollziehbar, wieso du Fleisch aus Genuss isst (ich nehme mal nicht an, dass es bei dir ums Überleben geht), wenn du Leben gleichwertig zu Leben findest. Ich finde das eben auch, und für mich sind das genau die Gründe gewesen, Vegetarier zu werden. Ja, wenn ein glückliches Tier einen natürlichen Tod stirbt und einfach auf der Wiese umkippt, dann würde ich evtl auch überlegen es zu essen. Du kannst mir aber nicht erzählen, dass du jedes Steak dass du isst, persönlich gekannt hast und 100% weißt, dass es ein gutes Leben hatte und letzten Endes einen natürlichen Todes gestorben ist :what: Wenn dem so sein sollte, ziehe ich alle Argumente dahin sichtlich zurück.
Ein Tier zu töten, dass nur seinen natürlichen Instinkten folgt und dabei andere Menschen gefährdet ist schlecht. Ein Tier zu töten, dass einfach nur auf der Wiese grast und sonst NIX macht, ist dagegen okay. Nein, ich verstehe es nicht. Aber ist okay, ich muss dich nicht verstehen und du mich nicht.

Nur um das kurz festzuhalten: ich fände es auch wünschenswert, wenn es Mittel gäbe, ein Tier vor den Menschen zu schützen, ohne es zu töten. D.h., Tiere die ihren Instinkten folgen zu töten, finde ich auch nicht fair. Nur gab es in diesem Fall in meinen Augen keine andere Alternative, um weitere Bisse zu verhindern.
Man könnte zukünftig z.B. über die Einführung von Tasern nachdenken und die Polizei damit ausstatten. Damit könnte man ja sicher alle gängigen Tiere des Alltags in den Griff kriegen.
 

Benutzer77547 

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nachbarin88 nachbarin88
Darum finde ich die meisten Diskussionen so nervig - es scheint nie jemandem zu genügen andere Meinungen kennen zu lernen, und in ihrer Begründung zu verstehen. Die allermeisten haben immer diesen unüberwindbaren Drang zu ÜBERZEUGEN. Ich hab einfach nur das Bedürfnis zu wissen, was andere denken, aber wie sie finden was ich denke, und ob sie meine Meinung für sich annehmen wollen oder nicht ist mir einfach egal. Das scheint so ein schräges Konzept zu sein, dass nicht mal das Prinzip verstanden wird, geschweige denn, es funktionieren würde.

Ich glaube, dass Du da ein grundlegendes Prinzip des Konzepts "Diskussion" anders verstehst als ich. Ich will Dich z.B. überhaupt nicht überzeugen. Ich bin ja nicht doof und gehe deswegen davon aus, dass mir das sowieso nicht gelingen würde :grin:. Trotzdem möchte ich deine Sichtweise nicht nur einfach mal so "anhören" und mir denken, "ok" und das wars dann.
Ich will deine Haltung "verstehen" und kann mir durchaus vorstellen, gute Argumente selbst zu übernehmen bzw. meine eigenen Ansichten in Frage zu stellen.
DAS geht aber nur, wenn ich dich mit "meinen" Gegenargumenten konfrontiere und Du die Bereitschaft hast, diese für mich offenen oder kritischen Punkte argumentativ zu kontern. Nur so habe ich doch die Chance Deine Sichtweise nicht nur anzuhören, sondern vielleicht auch zu VERSTEHEN. Und genauso erwarte ich, dass Du genauso mit meiner Sichtweise umgehst, in dem Du meine Argumente kritisch hinterfragst und mich dazu bringst, meine Meinung weiter argumentativ zu begründen etc. pp.

Alles andere ist für mich keine "Diskussion". Mir nur irgendwas von anderen Leuten anzuhören und mir dann zu denken "ich bin anderer Meinung, ich verstehe es auch überhaupt nicht, wie man so eine Meinung haben kann, aber schon o.k......nächstes Thema, finde ich sterbenslangweilig. Das bringt mir gar nichts.


 

Benutzer68775  (36)

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nachbarin88 nachbarin88 das liegt daran, dass der Tod an sich für mich nichts Schlimmes darstellt, sofern die Gründe vorhanden sind. Auch nicht mein eigener, übrigens. Wie gesagt, ich respektiere Leben, und manchmal muss man eines beenden, grade weil man es respektiert. Das ist vielleicht etwas medizinisches in der Sichtweise, zumindest konnte das bisher noch kaum ein Nicht-Mediziner nachhvollziehen.

Der Unterschied zwischen uns ist, DU denkst es gab keine Alternativen zum Handeln in dem Video, ich halte das für falsch, es ab nur deswegen keine Alternativen, weil im Vorfeld falsche Entscheidungen getroffen wurden.

Und was das diksutieren angeht casanis casanis ich VERSTEHE andere Haltungen durchaus, und auch wie man an sie kommt, Darum höre ich mir Meinungen an. Das ist kein "Unverständnis und lass ichs halt". Nur weil ich es aber verstehe, heißt das nicht, dass ich es automatisch auch TEILE. Das tue ich hier eben nicht. Ich arbeite mit Menschen, man sollte es kaum glauben, UND mit Tieren.
Mir ist die unendliche Vielfalt an Individualität jeden Tag aufs Neue bewusst. Ich VERSTEHE das, ich habe Verständnis, wie jemand handeln kann wie er es tut, wenn ich seine Beweggründe kenne. Darum kann ichs trotzdem scheiße finden.
Denn manches teile ich, anderes nicht. Das ist vielleicht eine Frage der Defintion des Wortes "verstehen" nur weil ich etwas nachvollziehen kann, oder emotional verstehen, muss ich das weder auch so sehen, noch gut finden.
Meine Meinung hierzu beruht auf Dingen, die eben auch von andern anders bewertet werden - jedes Recht dazu, daher auch kein Bedürfnis, wen zu überzeugen.
 

Benutzer59742 

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nachbarin88 nachbarin88 das liegt daran, dass der Tod an sich für mich nichts Schlimmes darstellt, sofern die Gründe vorhanden sind. Auch nicht mein eigener, übrigens. Wie gesagt, ich respektiere Leben, und manchmal muss man eines beenden, grade weil man es respektiert. Das ist vielleicht etwas medizinisches in der Sichtweise, zumindest konnte das bisher noch kaum ein Nicht-Mediziner nachhvollziehen.
Und warum MUSS die Kuh sterben, damit du sie essen kannst? Weil die abartige Rasse Mensch sich so sehr daran gewöhnt hat, Fleisch zu essen, obwohl niemand mehr darauf angewiesen wäre um sein Überleben zu sichern.
 

Benutzer140332  (33)

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Auch wenn der in einem Beißarm steckte? Die Hunde die ich kenne, die da unerfahren sind schrecken erstmal zurück davor.
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Was jetzt auch ein netter Nebeneffekt wäre.

Es hängt vom Aggressionsgrad ab, ein Tier mit Beschädigungsabsicht geht nach vorne und beißt da rein, wo er am besten hinkommt. Die wenigsten gehen direkt an die Kehle (und auch davor könnte man sich mit dem Arm schützen) - erst recht die verängstigten, die gehen auf das, was sich ihnen als erstes in den Weg stellt. Deshalb wurde der eine auch in die Hand gebissen (was ich immer noch ziemlich dämlich finde btw). Die meisten aggressiven Hunde wollen auch nicht töten, die wollen der Situation entfliehen und geht das nicht, geht's eben nach vorne. (Fight or Flight).
 

Benutzer59742 

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Der Unterschied zwischen uns ist, DU denkst es gab keine Alternativen zum Handeln in dem Video, ich halte das für falsch, es ab nur deswegen keine Alternativen, weil im Vorfeld falsche Entscheidungen getroffen wurden.
Mmmh, ehrlich gesagt kann ich überhaupt nicht beurteilen, ob da vorab falsche Entscheidungen getroffen wurden. Dazu fehlen einfach zu viele Informationen.

Ich weiß auch nicht, warum man ein Mediziner sein muss um zu verstehen, dass man Tiere töten muss, nur um sie zu essen, wenn es andere Möglichkeiten (!) der Nahrungsbeschaffung gibt.
 

Benutzer68775  (36)

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Mmmh, ehrlich gesagt kann ich überhaupt nicht beurteilen, ob da vorab falsche Entscheidungen getroffen wurden. Dazu fehlen einfach zu viele Informationen.

Ich weiß auch nicht, warum man ein Mediziner sein muss um zu verstehen, dass man Tiere töten muss, nur um sie zu essen, wenn es andere Möglichkeiten der Nahrungsbeschaffung gibt.

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Weil du eben andere Schlüsse ziehst als ich. Ich hab genug Infos um die falschen Entscheidungen zu sehen.
Und ich hab wohl schlicht einen anderen Blickwinkel auf Kreisläufe. Leben kommt, Leben geht, wird genutzt oder nicht... denn in letzter Konsequenz GÄBE es gar keine Nutztiere, wenn man sie nicht essen würde. Ich kann schwarz/weiß Konsequenzen aber generell nicht leiden, mein Leben funktioniert im "kommt drauf an" Modus.

Lass es doch einfach sein, ich teile deine Ansicht nicht, ich verstehe und respektiere sie. Ich finde sie nicht per se "falsch" es ist eben eine von vielen möglichen.
Was soll denn das noch jetzt?
 

Benutzer59742 

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Weil du eben andere Schlüsse ziehst als ich. Ich hab genug Infos um die falschen Entscheidungen zu sehen.
Off-Topic:

Puh, das finde ich jetzt aber anmaßend. Es geht doch darum, was VOR dem Video passiert ist, oder? Warst du vor Ort? Weißt du, wieviele Veterinäre zu dem Zeitpunkt sich in der Stadt/in der Nähe aufgehalten haben? Weißt du exakt, in welchem Zeitrahmen sich das ganze Szenario abgespielt hat? Weißt du sicher, dass es möglich war innerhalb kürzester Zeit, Beißarme/Seil/Taser zu organisieren?

Und ich hab wohl schlicht einen anderen Blickwinkel auf Kreisläufe. Leben kommt, Leben geht, wird genutzt oder nicht... denn in letzter Konsequenz GÄBE es gar keine Nutztiere, wenn man sie nicht essen würde. Ich kann schwarz/weiß Konsequenzen aber generell nicht leiden, mein Leben funktioniert im "kommt drauf an" Modus.

Lass es doch einfach sein, ich teile deine Ansicht nicht, ich verstehe und respektiere sie. Ich finde sie nicht per se "falsch" es ist eben eine von vielen möglichen.
Was soll denn das noch jetzt?
Was soll ich denn sein lassen? Du hast ein Argument vorgebracht ("manche Tiere müssen eben sterben") und ich habe hinterfragt, warum du das so siehst. Das ist erstmal eine ganz normale Gegenfrage. Irgendwann kommt man an den Punkt, wo alle Argumente vorgebracht sind und man nur noch feststellen kann, man anderer Meinung ist. (Darauf wird es bei uns auch hinaus laufen :zwinker:). Aber im Moment kann ich noch sinnvoll hinterfragen, wieso du der Meinung bist, dass manche Tiere sterben müssen, damit wir sie verspeisen dürfen. Die Antwort darauf habe ich auch immer noch nicht gefunden. Wenn die Antwort sein soll, dass man Nutztiere eben nutzen muss. Dann die nächste Frage: Du isst also nur Nutztiere? Glaubst du nicht, dass es eine Form der Ernähung gäbe, die ohne Nutztiere möglich wäre?
 

Benutzer102949 

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Zum Beissarm hatte caotica caotica du doch selbst gesagt, dass es KEINE Lösung ist, weil da nur trainierte Hunde drauf anspringen? Wieso führst du es dann hier als Lösungsvorschlag an?
Die Betäubung soll eine Wirkdauer von 30 Minuten haben, ist also auch unpassend. (in dieser Situation: beißender Hund in Innenstadt voller Menschen, NICHT auf auf einer menschenleeren Steppe in Afrika, wo er Zeit hat sich auszukomern).
Wie genau das Seil bei einem frei laufenden Hund angewendet werden soll, versteh ich auch nicht (Lasso mäßig?). Ja, als sie ihn am Wickel hatten (die erste Hälfte des Videos) wäre das möglich gewesen. Wir wissen aber alle nicht, was genau da hinter dem Auto passierte. Für mich sieht es so aus, als wenn die Besitzerin dabei ist, dem Hund die Leine/Halsband/Maulkorb anzulegen. Alle rumstehenden sind nur noch in Obachtstellung, und gehen wohl davon aus, dass die Situation gleich unter Kontrolle ist.

Im Übrigen, um ganz kurz nochmal den immer wiederkehrenden Vergleich mit beim Fleischessen aufzugreifen: Ja, Crouchback führt immer wieder eine Inkonsequenz auf. Es wurde auch schon gesagt, dass Menschen generell zu Inkonsequenz neigen (ich töte auch Mücken, aber keine Spinnen) und ich finde auch, dass das nicht grundsätzlich verwerflich ist (es gibt so viele Widersprüche in unserer Gesellschaft).
ABER für mich ist der große Unterschied, dass die allermeisten Menschen, die mit Genuss Fleisch essen (so wie caotica caotica es schrieb), ein Tierleben nicht dem Menschen gleich setzen oder gar höher einstufen. Wer so vehement die Rechte von Hunden und Eintagsfliegen verteidigt, dass auch weitere Bisse am Menschen in Kauf genommen werden sollen (und nichts anderes tut man, wenn man in aller Ruhe probiert einen beißenden Hund einzufangen anstatt ihn zu erschießen), aber gleichzeitig mit Genuss Fleisch isst: ja, das ist in meinen Augen auch nicht logisch.

Jetzt bin ich aber schwer überrascht, dass jemand inhaltlich auf den Beitrag von mir eingeht. Der vor Sarkasmus und Satire nur so strotzt. Ich vermute, du hast nicht wirklich verstanden, worum es mir ging. :zwinker:

Inzwischen geht es hier wirklich nicht mehr um das eigentliche Thema. Und ich denke, es wurde auch von allen Seiten alles gesagt, was es zu sagen gibt. Mit meinem Kommentar wollte ich das auf humorvolle Art abschliessen. Schade. Ich denke, man kann hier auch zumachen bevor die ersten Köpfe rollen ...
 

Benutzer59742 

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Inzwischen geht es hier wirklich nicht mehr um das eigentliche Thema. Und ich denke, es wurde auch von allen Seiten alles gesagt, was es zu sagen gibt. Mit meinem Kommentar wollte ich das auf humorvolle Art abschliessen. Schade. Ich denke, man kann hier auch zumachen bevor die ersten Köpfe rollen ...
Finde ich auch :smile: Ein neuer Thread "wie kann man solche Szenarien vorbeugen und die Polizei darauf vorbereiten" fände ich sinnvoller :smile:
 

Benutzer68775  (36)

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Puh, das finde ich jetzt aber anmaßend. Es geht doch darum, was VOR dem Video passiert ist, oder? Warst du vor Ort? Weißt du, wieviele Veterinäre zu dem Zeitpunkt sich in der Stadt/in der Nähe aufgehalten haben? Weißt du exakt, in welchem Zeitrahmen sich das ganze Szenario abgespielt hat? Weißt du sicher, dass es möglich war innerhalb kürzester Zeit, Beißarme/Seil/Taser zu organisieren?


Was soll ich denn sein lassen? Du hast ein Argument vorgebracht ("manche Tiere müssen eben sterben") und ich habe hinterfragt, warum du das so siehst. Das ist erstmal eine ganz normale Gegenfrage. Irgendwann kommt man an den Punkt, wo alle Argumente vorgebracht sind und man nur noch feststellen kann, man anderer Meinung ist. (Darauf wird es bei uns auch hinaus laufen :zwinker:). Aber im Moment kann ich noch sinnvoll hinterfragen, wieso du der Meinung bist, dass manche Tiere sterben müssen, damit wir sie verspeisen dürfen. Die Antwort darauf habe ich auch immer noch nicht gefunden. Wenn die Antwort sein soll, dass man Nutztiere eben nutzen muss. Dann die nächste Frage: Du isst also nur Nutztiere? Glaubst du nicht, dass es eine Form der Ernähung gäbe, die ohne Nutztiere möglich wäre?

Off-Topic:
Nein, nicht VOR dem Video, IN dem Video. Das hab ich doch echt schon unzählige Male wiederholt, ich spür schon den Sprung in der Platte.
Und nein, für mich ist der Punkt in der Tat gekommen, an dem ich nichts mehr zu sagen weiss, wenn du fragst, wieso Tiere grundsätzlich auch sterben müssen.
 

Benutzer59742 

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Off-Topic:
Nein, nicht VOR dem Video, IN dem Video. Das hab ich doch echt schon unzählige Male wiederholt, ich spür schon den Sprung in der Platte.
Und nein, für mich ist der Punkt in der Tat gekommen, an dem ich nichts mehr zu sagen weiss, wenn du fragst, wieso Tiere grundsätzlich auch sterben müssen.
Korrekt, wenn du von IM Video sprichst, dann siehst du das Video wohl wirklich mit anderen Augen als ich :smile: Da wird deine starke Hundeliebe+Erfahrung zu beitragen und deine Voruteile/Erfahrungen gegen Polizisten bzw. dem (überheblichen) Menschen als Ganzes.
Und ich finde es schade, dass du nicht erkären kannst, warum du es okay findest, dass Tiere zum Essen getötet werden müssen. Es ist eine interessante Sichtweise, vllt würde sie mich ja auch bewegen, wieder Fleisch zu essen :grin: Aber ich verstehe, dass wir hier nicht weiter kommen :smile:
 

Benutzer159764 

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Ich hab zugegebener Maßen weder alle 14 Seiten gelesen noch all zu viel von dem konkreten Fall mitbekommen. Und jetzt im Nachhinein, mit Abstand, ohne Stress etc schlaue Tipps zu geben ist immer einfach....

Aber wirklich nachvollziehen kann ich das Handeln in dem Video nicht.
Wenn da ein aggressiver Hund (welcher davor schon Leute angefallen hat) ohne Leine und überforderter Halterin ist, wäre mein erster Impuls den irgendwie anzuleinen (Vielleicht haben sie das ja hinter dem Auto auch versucht, machte auf mich aber nicht den Anschein). Da muss man dann eben improvisieren: Abschleppseil, Starthilfekabel, Absperrband...

Das Traurige ist dass fast immer erst etwas passieren muss.
Hier (EDIT: im Ort) hatte eine psychisch kranken Frau über Jahre eine 50+ KG Rüden,
total überfordert, ständig abgehauen/losgerissen. Obwohl sich da wiederholt Leute beschwert haben, teilweise sich nicht mehr mit ihren Hunden in die Gegend getraut haben ist ja über Jahre nichts geschehen.
Es war einfach nur Glück dass der Hund ein liebes Wesen hatte und nicht von der Verrückten hat aufstacheln lassen. Das ist jetzt ein extremes Bsp aber meistens sind doch die Halter das eigentliche Problem.
Ich würde mir wünschen dass hier einfach früher eingegriffen wird.
 
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Benutzer158340 

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Man könnte zukünftig z.B. über die Einführung von Tasern nachdenken und die Polizei damit ausstatten. Damit könnte man ja sicher alle gängigen Tiere des Alltags in den Griff kriegen.
Auch wenn ich wieder die Spaßbremse bin: Da gibt's dann trotzdem noch Probleme. Die meisten Taser sind mit einer festen Volt- und Ampere-Zahl ausgestattet, die den üblichen 75kg-Mensch ausknockt, ohne ihn zu grillen oder den Herzmuskel zu beschädigen. Ob das so auf diverse Hunde unterschiedlicher Größe auch zutrifft, weiß schlicht keiner. Kann sein, dass es einen Rottweiler ausknockt. Kann sein, dass es ihn killt. Kann sein, dass es bei Pudel klappt, aber Schäferhunde killt...
Ich wüsste nicht, wie man das gängig für alle Hunde aller Größen machen sollte. Wenn es in solchen Situationen überhaupt wirksam wäre.
 

Benutzer77547 

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Hier hatte eine psychisch kranken Frau über Jahre eine 50+ KG Rüden,
total überfordert, ständig abgehauen/losgerissen. Obwohl sich da wiederholt Leute beschwert haben, teilweise sich nicht mehr mit ihren Hunden in die Gegend getraut haben ist ja über Jahre nichts geschehen.

Interessanter Hinweis, dass die Halterin wohl schon vorher "auffällig" war. Wo hast Du die Info denn her. In den SZ-Artikeln, die ich dazu angeschaut habe, gings nur um den aktuellen Vorfall am Hauptbahnhof.
 

Benutzer159764 

Sorgt für Gesprächsstoff
Interessanter Hinweis, dass die Halterin wohl schon vorher "auffällig" war. Wo hast Du die Info denn her. In den SZ-Artikeln, die ich dazu angeschaut habe, gings nur um den aktuellen Vorfall am Hauptbahnhof.

Missverständnis, der Teil dreht sich um persönliche Erfahrung, also "hier im Ort"
 
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