Erfahrungen wie ich am besten mein Zielgewicht erreiche?

Benutzer160853  (34)

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Ich würde noch ergänzen, dass es auch hier lohnt, auf den Körper zu hören. Er meldet sich meist, wenn etwas nicht taugt. Ich vertrage seit jeher kein Vollkornbrot, Bauchschmerzen sind meist die Regel. Daher esse ich eben keines mehr. Was hilft mir der Vorteil, wenn ich mich einfach schauderhaft danach fühle.

Meine Ernährungsroutine sorgt, völlig unbedacht, dafür, dass ich auch an Weihnachten oder im Urlaub meist recht gewöhnlich esse. Ich bin einfach satt und daher verzichte auf den zweiten Nachtisch von ganz alleine.
Dennoch würde ich auf diverse Dinge nicht verzichten wollen. Der Kuchen am Weihmachtsnachmittag würde ich trotz seines Zuckers nicht durch einen Stapek Reiswaffeln austauschen und auch sonst will ab und an nicht so leben, wie es zellbiologisch ideal erscheint. Aber eben alles in Maßen.
 
3 Woche(n) später

Benutzer129701  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Auf den Körper zu hören klingt immer so gut, ich glaube aber, dass das auch nicht für alle Menschen gleichermaßen funktioniert. Wenn man von klein auf falsche Essgewohnheiten verinnerlicht hat oder aufgrund von besonderem Stoffwechsel oder Krankheiten nicht einfach so essen kann, wie man gerade Hunger hat, muss man sich schon was überlegen. Und ich denke auch, dass man nicht ganz auf Genuss beim Essen verzichten sollte, Essen ist mehr als nur die Aufnahme von Nährstoffen.

Edelweiss schrieb:
Cillivanilli schrieb:
Das sagt mir nichts, macht aber vielleicht Sinn. Das nimmt man dann quasi vor dem Essen oder, und dadurch hat man nicht mehr so viel Hunger, reduziert seine Mahlzeiten und nimmt dadurch auch ab?
Ich halte das (wie alle anderen Abnehmpillen übrigens auch) für Quatsch und pure Geldschneiderei.
Eine Pille zum Abnehmen gibt es nicht.
Spätestens wenn der Füllstoff weg ist, hat man wieder Hunger, und dann noch mehr wie zuvor, da die benötigte Energie fehlt. Und dann futtert man sinnloses Zeug in sich rein.
Und ob das Zeug gesund ist, halte ich auch für sehr fragwürdig.
Natürlich hat man wieder Hunger, wenn der Füllstoff wieder weg ist. Sowas kann ja auch kein Wundermittel sein, sondern ist, denke ich, eher eine Art Hilfsmittel. Ob es als Zwischenmahlzeit taugen kann, müsste man ausprobieren. Ich denke, dass es vielleicht besser wäre die Kapseln vor einer gesunden Mahlzeit einzunehmen und dann eine kleinere Portionsgröße zu essen, weil man nicht mehr so viel Hunger hat. Und langfristig gewöhnt sich der Körper ja dann auch an eine geringere Energiezufuhr und kleinere Portionen und verlangt nicht mehr nach mehr.

Den Inhaltsstoff habe ich mir mal angeschaut, das ist in dem Fall wohl Glucomannan aus der Konjak-Wurzel, die seit mehreren Jahrtausenden im asiatischen Raum angebaut wird. Konjak wird auch in der Lebensmittelherstellung als Füllstoff, zum Gelieren oder auch als Verdickungsmittel eingesetzt. Scheint also durchaus ein bewährtes natürliches Produkt zu sein.
 

Benutzer169588  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Aber dann kann man ja gleich weniger essen.

Du bist ja lustig:whistle: Das ist ja schon klar, aber so einfach ist es eben nicht. WENN es so leicht wäre, hätte ja auch niemand das Abnehm-Problem. Und oft fällt es eben nicht leicht, weniger zu essen. Mir ist das auch klar, dass es keine magischen Pillen gibt, aber so als Hilfsmittel finde ich, macht es doch Sinn wie goldstück goldstück das erklärt hat.

Ob es als Zwischenmahlzeit taugen kann, müsste man ausprobieren. Ich denke, dass es vielleicht besser wäre die Kapseln vor einer gesunden Mahlzeit einzunehmen und dann eine kleinere Portionsgröße zu essen, weil man nicht mehr so viel Hunger hat. .

Ja, da hast du vermutlich Recht. Vielleicht kann man es erstmal so testen, vor einer großen Mahlzeit anstatt einer ganzen Zwischenmahlzeit. Wobei ich auch schon gelesen habe, dass manche das einfach so machen, das kommt wahrscheinlich drauf an. Danke für die Tipps und die Erklärung!

adorable mit dem Kauen hast du total Recht! Ich habe da auch lange Zeit nie wirklich drauf geachtet und einfach alles in mich reingeschlungen, da merkt man ja gar nicht wirklich, wenn man satt ist. Das hab eich definitiv schon geändert und versuche nun, bewusster zu essen (und zu kaufen). Bei mir geht es auch viel um die Zwischenmahlzeiten und auch darum dass ich eben gern Süßes esse. Und so Gemüse als Zwischenmahlzeit..das ist irgendwie nicht so meins. Obwohl ich eigentlich total gerne Gemüse esse.
 

Benutzer67523 

Sehr bekannt hier
Ich bin meist einigermassen athletisch, mit einem Körperfettanteil von unter 10%.
Das schaffe ich nur mit recht viel Sport und noch mehr Disziplin beim Essen.
Grundsätzlich hat mir schon immer ein Sättigungsgefühl gefehlt, ich kann Fondue für 4 Personen essen oder Chips bis zum Erbrechen, und bis kurz davor fühlt sich alles gut an.

Was mir hilft, ist Gewöhnung.
Für mich gibt's am Morgen einen Proteinshake, ein kleines Brötchen, einen Apfel und sonst noch eine Frucht, und dann bis zum Mittag nichts mehr.
Am Mittag fülle ich eine kleine Schüssel mit egal was, kann auch Pasta sein, am Nachmittag entweder Proteine oder ein kleines Sandwich, und wenn ich abends mehr als eine Stunde Sport gemacht habe, esse ich im Anschluss noch was.
Wenn man es so einteilt, finde ich, wird es mental recht einfach, diszipliniert und wenig zu essen, da man es sich gewohnt ist: ich muss mir nicht jedes Mal überlegen, wieviel von was ich nehmen darf - "Schüssel voll" ist klar und einfach, man akzeptiert es bald und denkt gar nicht mehr gross drüber nach.
 
G

Benutzer

Gast
Ich nehme immer mit Weight Watchers sehr gut ab. Bin nur zu faul das länger wie 3 Monate durchzuziehen, weil es einfach nervt ständig alles am Laptop zu notieren.
 

Benutzer155480 

Sehr bekannt hier
Ich achte auf folgende Dinge (von 95 auf 67 Kilo in anderthalb Jahren, dann wieder 13 Kilo zugelegt, jetzt innerhalb von 3 Wochen 5 Kilo runter).

- Nur bis zum ersten Gefühl der Sättigung essen.
- Auf dem Teller sind mindestens 60 Prozent Gemüse, je 30 Prozent Proteinlieferant und Kohlenhydrate.
- Gut kauen und generell Zeit zum Essen nehmen. Dann setzt die Sättigung irgendwann ein.
- Kalorien zählen - und sei es im Kopf. Um das zu tun, sollte man sich mit Essen auskennen und sich informieren.
- Mindestens 2 Liter pro Tag trinken, ein Glas vor der Mahlzeit.
- Bewegung ist wichtig!
 

Benutzer132552 

Meistens hier zu finden
Genau das, was Stoney geschrieben hat, ist das Problem, das sich viele nicht eingestehen wollen: es ist ein fundamentaler Unterschied, ob Du abnehmen, oder ob Du dauerhaft schlank sein willst! Ich bin sicher, dass Du dauerhaft schlank sein willst, aber Du konzentrierst Dich auf's Abnehmen. Klar, das muss erstmal sein, aber das ist nur der erste Baustein, um an's Ziel zu kommen. Da gibt es 1000 Varianten: Weight Watchers scheint prima zu funktionieren, FdH, gerade ganz aktuell Intervallfasten, Low Fat, Low Carb, Low irgendwas, Kapseln, die den Hersteller und den Apotheker reich machen, Abnehmdrinks, die den Hersteller und den Apotheker noch reicher machen. Das klappt schon irgendwie, ein paar Wochen Selbstkasteiung, dann klappt das schon, das bekommt fast jeder hin - genauso, wie fast jeder Alkoholiker mal drei Tage nichts trinken kann. Die Anschlussstory mit Jojo und allem damit verbundenen Frust kennen wir denke ich alle.

Wenn Du dauerhaft schlank sein willst, was ich einfach mal annehme, musst Du Dein komplettes Mindset, Dein komplettes Leben ändern. Ein Gefühl für Nahrung, für den Energiegehalt von Nahrung und für den "Ernährungswert" von Nahrung bekommen. Und lernen, ein Gefühl für Deinen Körper zu bekommen, für das, was DEINEM, nicht meinem Körper gut tut. Definiere für Dich, wie viele Mahlzeiten Du am Tag einnehmen möchtest, womit Du Dich gut fühlst. Zwei? Drei? Vier? Fünf? Und dann iss einfach los und zähle Kalorien. Dafür gibt's reichlich gute Tools im Internet. Du wirst sehr schnell merken, wo die Sünden sind und was Du essen "darfst" - das ist die Phase der "Weight Watchers Methode", nur ohne Weight Watchers. Ganz wichtig: beim Kalorienzählen auch Softdrinks und Alkohol nicht vergessen! Softdrinks am besten gleich ganz aus Deiner Einkaufsliste und Deinem Gehirn streichen, genauso wie Fertiggerichte und Fastfood- und Kantinenfraß.

Wenn Du das durchziehen kannst, solltest Du ein Gefühl bekommen, was Dir gut tut und was nicht. Und Du wirst hoffentlich eine Menge Lebensmittel / Gerichte identifizieren, die Dir gut tun UND Dir schmecken. Auf die konzentrierst Du Dich, und aus denen baust Du Dir einen abwechslungsreichen, gut schmeckenden Speiseplan zusammen. Wenn alles gut läuft, kannst Du dann nach einem viertel, halben Jahr auf das Kalorienzählen verzichten, weil Du Deine Gewohnheiten verändert hast. Und weil Du bestenfalls merkst, wenn Dir etwas nicht gut tut. Mit hoher Wahrscheinlichkeit beginnst Du in dieser Phase, langsam abzunehmen, und das Erfolgserlebnis wird Dir auf Deinem weiteren Weg helfen.

Hört sich ganz einfach an, ist aber ganz schwierig. Ganz viel Arbeit an Dir selbst, vor dem Rechner, an der Einkaufsliste und - ganz wichtig - am eigenen Herd. Ist für mich aber die einzige Möglichkeit, nachhaltig Gewicht zu optimieren.

Was noch ganz wichtig ist: Viele Menschen nehmen nicht durch das zu, was sie zu den Mahlzeiten essen, sondern durch das, was sie zwischen den Mahlzeiten essen (und trinken!). Genauso, wie man entgegen weit verbreitetem Selbstbelügen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zunimmt, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Benutzer

Gast
Hatte noch vergessen zu erwähnen:

Bei Weight Watchers lernt man ziemlich gut, welche Lebensmittel sättigen (die die 0 Punkte haben). Davon abgesehen rate ich allgemein zu Vollkornprodukten und jetzt bei der Jahreszeit bin ich großer Fan von Bohnen/Linseneintöpfen. Die sättigen lange und sind gesund.
 

Benutzer169588  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ja, also ich will natürlich mein Zielgewicht nicht nur erreichen, sondern auch halten. Deswegen halte ich ja auch eigentlich nicht so viel von diversen Crash-Diäten und so, weil das kann man ja auf Dauer gar nicht durchziehen. Ich möchte schon was finden, das auf Dauer klappt aber ich glaube auch, dass man am Anfang vielleicht etwas Starthilfe braucht und dass es ja auch zum Weitermachen motiviert, wenn man schon relativ schnell ein Ergebnis sieht. So Kalorienzählen ist bestimmt nicht schlecht, da muss ich mich mal genauer mit auseinandersetzen, wobei ich mir halt auch ab und zu mal was erlauben will und nicht komplett ALLES, was ich gern esse, von meiner Liste streichen will. Weil ich glaube wenn man sich NUR zwingt und so, dann macht es auf Dauer keinen Spaß, man hat relativ schnell keine Lust mehr und zieht es dann erst recht nicht durch. Ab und zu was gönnen sollte ja drin sein - oder? Geht ja eher darum, generell seine Essensgewohnheiten zu überdenken, oder wie seht ihr das?
 

Benutzer83901  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Wenn du einen Überblick über deine tägliche Kalorienbilanz hast, ist es leicht, mal einen Cheat day einzurechnen.

Doch darum sollte es gar nicht gehen, sondern um einen gesunden und balancierten Lebensstil.

Wer aber zum Beispiel nie gelernt hat, eine Clementine oder eine Kiwi oder getrocknete Mango als süße Leckerei zu genießen, sondern stattdessen nach Keksen znd Schokolade giert, hat es da vielleicht schwer.

Ich habe zum Beispiel gelernt, dass ich bei einer richtig gut ausgewogenen Ernährung gar nicht cheaten muss - da ich schon all das esse, was ich mag und mein Körper braucht.
 

Benutzer155480 

Sehr bekannt hier
Wichtig ist, das Essen im Kopf zu entzaubern. Fettes und 'ungesundes' Essen, das richtig gut schmeckt, ist keine Belohnung, die man sich gönnen darf, weil man XY gut gemacht hat. Sondern fettes und ungesundes Essen, das einem eher schadet als nützt.

Darüber hinaus sollte man kritisch hinterfragen, ob man sich innere Regeln aufgestellt hat, die man nochmal überdenken sollte. Ich dachte immer "Hüttenkäse ist ekelig", ohne den je probiert zu haben. Inzwischen esse ich ihn gerne, mit Tomaten und Basilikum garniert. Hmmm. Aber mit 'inneren Regeln' meine ich nicht nur das Verhältnis zu Lebensmitteln, sondern auch sowas wie "Man muss 3 Mahlzeiten am Tag essen" oder "Man muss essen, was auf den Teller liegt". Wir wachsen oft mit solchen Regeln auf und manchmal passen sie einfach nicht mehr in unser Leben - wir halten uns aber dennoch daran.

In meinem Fall war es übrigens "Man muss essen, was auf den Teller kommt". Meine Mutter hat mich dazu gezwungen, immer alles aufzuessen, auch über mein Hungergefühl hinaus. Kein Wunder, dass ich vor 2 Jahren noch 95 Kilo gewogen habe.

Bei einer Ernährungsumstellung geht definitiv nicht um Selbstkasteiung. :zwinker: Ich war Mittwoch auch Abends Pizza essen und das ohne schlechtes Gewissen. Tagsüber habe ich dann halt den Fokus auf viel Gemüse gelegt, das mit schmeckt und beim Mittagessen den Teller nicht ganz so voll gemacht. Abends gingen dann Pizza, Cola und Brötchen mit Kräuterbutter.

Und: man darf sich nicht böse sein, wenn man mal einen Tag lang durch das Süßigkeitenregal fräst. Man sollte aber überlegen, ob man nicht ein ganz anderes Bedürfnis hatte, das man mit dem Essen zu befriedigen meinte.
 

Benutzer67523 

Sehr bekannt hier
Man sollte aber überlegen, ob man nicht ein ganz anderes Bedürfnis hatte, das man mit dem Essen zu befriedigen meinte.
Das finde ich einen sehr wichtigen Punkt.
Bei mir geht immer, wenn ich beruflich gestresst bin, was seit Fruehjahr der Fall ist, der Appetit durch die Decke.
Und dann komme ich nicht dazu, viel Sport zu machen, und dann nehme ich zu.
Klar, ich kann mich nicht beklagen, aber zufrieden bin ich nur, wenn ich duenn bin.
 
2 Woche(n) später

Benutzer129701  (34)

Verbringt hier viel Zeit
Im Optimalfall vor jedem Hauptgericht einen Salat, dann ist man evtl. schon voll bevor man mit dem möglicherweise ungesunden Essen anfangen will. Außerdem möglichst langsam essen und gut kauen.
Das ist eine gute Idee, weil Salat ja auch nicht viele Kalorien hat. Da sollte man dann halt eventuell beim Dressing aufpassen, dass man zum Beispiel keinen Zucker reingibt.

Ja, da hast du vermutlich Recht. Vielleicht kann man es erstmal so testen, vor einer großen Mahlzeit anstatt einer ganzen Zwischenmahlzeit. Wobei ich auch schon gelesen habe, dass manche das einfach so machen, das kommt wahrscheinlich drauf an.
Wenn du den für dich besten Weg noch nicht gefunden hast, kannst du das mit den Endlich Abnehmen Kapseln ja probieren. Ich könnte mir vorstellen, dass es dir wirklich hilft schneller satt zu werden. Da du ja langfristig abnehmen und dein Gewicht halten willst, würde ich aber gleichzeitig versuchen die Gewohnheiten umzustellen. Eben mehr Salat und Gemüse essen, gut kauen, langsamer essen und bei Eintreten des Sättigungsgefühls aufhören. Wenn man schlingt, verpasst man oft den Punkt, ab dem man eigentlich satt ist. Wenn du keine noch vollen Teller wegstellen magst, wenn du satt bist, nimm lieber kleinere Portionen statt großen. Wenn du noch nicht satt bist, kannst du ja immer noch nachnehmen.

Ich nehme immer mit Weight Watchers sehr gut ab. Bin nur zu faul das länger wie 3 Monate durchzuziehen, weil es einfach nervt ständig alles am Laptop zu notieren.
Kann ich verstehen, aber man entwickelt mit der Zeit ja auch ein Gefühl. Und notieren könnte man es sich vielleicht auch am Handy.

Das klappt schon irgendwie, ein paar Wochen Selbstkasteiung, dann klappt das schon, das bekommt fast jeder hin - genauso, wie fast jeder Alkoholiker mal drei Tage nichts trinken kann. Die Anschlussstory mit Jojo und allem damit verbundenen Frust kennen wir denke ich alle.
Für manche Leute funktioniert das mit den Diäten und Jojo aber besser. Mein Freund macht das schon immer so. Eine Phase nimmt er ab, bis er sehr schlank ist. Dann bleibt er eine Weile schlank, dann nimmt er wieder 4-8kg zu. Dann wieder ab. Ich habe ihn auch mal gefragt, ob er das nicht mühsamer findet, als dauerhaft ein Gewicht zu halten. Aber Nein, ihm ist's so lieber. Ich bin da eher von der Fraktion Gewicht halten. Jeder, wie er mag :grin:
Wenn du einen Überblick über deine tägliche Kalorienbilanz hast, ist es leicht, mal einen Cheat day einzurechnen.
Eine Zeit lang Kalorien zu zählen, kann wirklich Sinn machen, sehe ich auch so. Ich habe mal an einem Tag so gut wie nichts gegessen und habe trotzdem durch Kaffees mit Zucker und Cola schon etliche Kalorien zu mir genommen gehabt. Hunger hatte ich trotzdem. Wenn man ne Zeit lang Kalorien zählt, bekommt man ein besseres Gespür dafür wie viel in welchen Lebensmitteln enthalten ist.

Bei mir geht immer, wenn ich beruflich gestresst bin, was seit Fruehjahr der Fall ist, der Appetit durch die Decke.
Und dann komme ich nicht dazu, viel Sport zu machen, und dann nehme ich zu.
Ich bin auch eine Stressesserin. Dem kann ich am besten entgegenwirken, wenn ich nichts zum Naschen in meiner Nähe habe. Statt Gummibärchen und Schoko kaufe ich dann halt lieber Äpfel oder Karotten. Aber ich glaube, da muss jeder seine eigenen Strategien finden, um mit dem Thema klarzukommen.
 

Benutzer155480 

Sehr bekannt hier
Ich hab 5 Kilo in 5 Wochen abgenommen. Maximal 1300 Kalorien am Tag, aufs Eiweiß geachtet, viel Bewegung.
 
1 Woche(n) später

Benutzer169588  (29)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wichtig ist, das Essen im Kopf zu entzaubern. Fettes und 'ungesundes' Essen, das richtig gut schmeckt, ist keine Belohnung, die man sich gönnen darf, weil man XY gut gemacht hat.


Hmm, ich mache das schon so in die Richtung und fahre auch ganz gut damit. Hab schon ein paar mal geschrieben, dass ich Süßkram liebe, und ich möchte auch einfach nicht alles verbieten. Aber wenn ich sage, das ich zum Beispiel jetzt eine wichtige Prüfung hatte und dann gönne ich mir eben mal die Donuts, die ich sonst vermeide (weil ich ja weiß, dass die nicht gut für mich sind), dann stoppt mich das schon in gewisser Maßen davon, einfach öfter zuzugreifen. Da muss wohl jeder seinen weg finden :smile:

Das mit dem Teller aufessen haben meine Eltern früher ach teilweise gemacht, aber bei uns war das so (als ich kein Baby mehr war natürlich), dass wir uns das Essen immer selbst auf den Teller packen durften. Und da sind ja bei Kindern oft de Augen größer als der Mund, deswegen war quasi die Regel, dass man das dann auch essen soll. Habe dann aber dadurch auch gelernt, eher kleinere Portionen auf den Teller zu packen und lieber nochmal nachzunehmen, sollte es wirklich zu wenig sein :zwinker:


Wenn du den für dich besten Weg noch nicht gefunden hast, kannst du das mit den Endlich Abnehmen Kapseln ja probieren. Ich könnte mir vorstellen, dass es dir wirklich hilft schneller satt zu werden. Da du ja langfristig abnehmen und dein Gewicht halten willst, würde ich aber gleichzeitig versuchen die Gewohnheiten umzustellen. Eben mehr Salat und Gemüse essen, gut kauen, langsamer essen und bei Eintreten des Sättigungsgefühls aufhören.
.

Ja, ich habe in den letzten Wochen schon geschaut, dass ich die einfacheren Sachen umstelle, wie das mit dem Kauen und so aber auch versucht, weniger zwischendurch zu essen. Wird aber jetzt in der Weihnachtszeit wohl etwas schwierig, weswegen ich dann im neuen Jahr auch richtig anfangen möchte, werde da dann auch mal zusätzlich das Endlich Abnehmen probieren und schauen, ob es mir hilft :smile:
Bin aber auch ganz stolz auf mich, dass ich gewisse Dinge schon umgestellt habe, hoffe, dass ich das auch halten kann!
Danke allen aber für eure Tipps :smile: Wünsche euch frohe Weihnachten :smile::love:
 
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