Erfahrungen mit homöopathischer Behandlung?

Benutzer161456 

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Als Arzt kann ich es nicht mit mir vereinbaren Patienten anzulügen, also würde ich nicht Medikamente als Placebos einsetzen ohne das mit dem Patienten anzuschauen. Wenn man das gut erklärt (und da sind wir wieder bei der Zeit die vernünftig abrechenbar sein sollte) dann geht das.

Es geht nicht ums Lügen sondern ums heilen. Lügen bedingt Vorsatz.

Wenn ein Kind mit dem neusten gemalten Bild ankommt, lobt es die Mutter ja auch, obwohl es objektiv nicht dem aktuellen Kunstverständnis entspricht.

Und das ist auch gut so.
Denn würde sie dem Kind sagen, hey, dein Bild ist echt nicht gut genug. Das von XY ist doch viel besser, würde man der Psyche des Kindes massiv schaden.
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Ich sehe dann die Leute mit metastasiertem Brustkrebs mit 45 Jahren, die bei mir auf Station sterben weil ihnen irgendeine Nachbarin lieber Kügelchen und Pülverchen aufgeschwatzt hat. Ich sehe die Leute die zu 10 Heilpraktikern gehen und dann auf den Notfall kommen mit etwas das man vor einem halben Jahr hätte heilen können.

Das ist aber was ganz anderes.
Das ist Fehldiagnose und Kompetenzüberschreitung.
Das gibt es überall. Auch bei Schulmedizinern. Selber schon krasse Fehldiagnosen von Fachärzten aus eigener Erfahrung kennen gekernt.

Ich persönlich würde auch niemals zu einem Heilpraktiker gehen.
Das ist kein geschützer Begriff, so darf sich jeder Hinz und Kunz nennen.
Solche Typen werden auch mit Recht nicht von der KK übernommen. Hier bedarf es einer entsprechenden ärtzlichen Qualifikation.
Und das ist gut so.
Und das auch nur bei ganz klaren und bestimmten Indikationen.
 
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Benutzer133456  (49)

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Sieht denn eigentlich niemand, dass Homoeopathie eigentlich die Behandlungskosten senkt? So viele Kranke sind gar nicht wirklich krank; denen erstmal sowas zu verabreichen, ist eine hervorragende Methode, die zu "heilen", die darauf ansprechen.

Und das ist ein recht hoher Prozentsatz. In Indien z.B. schwoert ein grosser Teil der Bevoelkerung Stein und Bein auf den Kram.

Und die, denen es nicht hilft, die kann man ja dann direkt zur weiteren Behandlung mit schulmedizinischen Mitteln weiterreichen, nach einer Woche oder so - soviel Zeit hat man ja schon in viele Faellen. Das hat zudem den Vorteil, dass nicht mehr ein so hoher Prozentsatz richtig teurer, schulmedizinischer Behandlungsmethoden an Psychosomatiker und Hypochonder verschwendet werden, die zudem von diesen scharfen Mitteln allerlei Effekte abkriegen, die dann tatsaechlich was ausloesen koennen. Und nur deshalb bezahlen die Krankenkassen das. Die sind ja auch nicht voellig plemplem.
 

Benutzer161456 

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. Das hat zudem den Vorteil, dass nicht mehr ein so hoher Prozentsatz richtig teurer, schulmedizinischer Behandlungsmethoden an Psychosomatiker und Hypochonder verschwendet werden, die zudem von diesen scharfen Mitteln allerlei Effekte abkriegen, die dann tatsaechlich was ausloesen koennen. Und nur deshalb bezahlen die Krankenkassen das. Die sind ja auch nicht voellig plemplem.
Exakt ist das Kalkül der KK, und die rechnen genau.
 
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Benutzer72433 

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Was ich vor allen Dingen schade finde, ist, dass man vor lauter Homöopathie die wirkliche Naturheilkunde mehr und mehr verdrängt.
wenn dem so ist finde ich das auch sehr schade, denn mir ist naturheilkunde faktisch wichtiger als homöopathie. den eindruck hatte ich aber bislang nicht, wenns denn mal was ausser AB und schmerzmittel gab dann war das richtung naturheilkunde. homöopathie hat mir noch kein arzt verschrieben.

ich sehe aber auch nicht, wieso da nicht verschiedene therapieansätze einfach friedlich nebeneinander existieren können. sich auf eins zu beschränken ist doch vollkommen blödsinnig - ich hab doch auch für den sommer andere kleidung als für den winter, man passt sich eben an die gegebenheiten an.

sowas:
Ich sehe dann die Leute mit metastasiertem Brustkrebs mit 45 Jahren, die bei mir auf Station sterben weil ihnen irgendeine Nachbarin lieber Kügelchen und Pülverchen aufgeschwatzt hat.
liegt dann nicht an homöopathie, sondern an der dummheit der leute. und, sorry, das ist dann auch verdient. das schöne an homöopathie ist ja auch: du kannst es ganz problemlos gleichzeitig/unterstützend/oder von mir aus auch "nicht helfend" nebenher nehmen, da gibts keine bösartigen wechselwirkungen.

auch die anderen punkte die du aufzählst... ich kann deinen frust voll verstehen, aber das hat einfach nix mit homöopathie zu tun, sondern mit menschlicher dummheit.
 

Benutzer158340 

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Ich schmeiß hier gerne nochmal die Studie rein, die ich schon verlinkt habe: Nein, Homöopathie senkt absolut keine Kosten, im Gegenteil, es erhöht die Krankheitskosten sogar signifikant. Can Additional Homeopathic Treatment Save Costs? A Retrospective Cost-Analysis Based on 44500 Insured Persons

Mit 44.550 Patientendaten hat man da eine verdammt gute Studienbasis, um da eindeutig aufzuzeigen: Der Mist kostet nur sehr viel mehr.

Und nein, die Krankenkassen sind nicht "plemplem", die wissen nur, dass ihnen die Leute abhauen, wenn sie nicht auf den Trend mit aufspringen, weil irgendeine Krankenkasse wird den Mist halt doch mit anbieten, um sich so die Kunden zu angeln.
 

Benutzer32843 

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Das Problem ist halt dass die durchschnittliche Bevölkerung schlicht nicht genug Gesundheitswissen hat um eine faktenbasierte Entscheidung zu treffen. Wenn einem dann noch jemand erzählt, dass es da was Alternativmedizinisches gibt, und vielleicht noch mit hübschen Broschüren oder eben aus der Apotheke mit den Kügelchen dann wirkt das ganze sehr legitim. Das ist dann eben durchaus ein Problem (nicht nur der Homöopathie sondern der Alternativmedizin im Allgemeinen), dass für die Laien nicht gut zu erkennen ist was nun getestet wirksam ist, und was nicht. Gerade, wenn die Krankenkassen dann auch unbewiesenes Zeug bezahlen.

Und nein, Edelweiss Edelweiss , ich darf auch keine Patienten anflunkern wenn ich dabei die Intention der Heilung habe, das geht nicht. (Will ich auch gar nicht, wegen Verantwortung und so weiter)
 

Benutzer161456 

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Und nein, Edelweiss Edelweiss , ich darf auch keine Patienten anflunkern wenn ich dabei die Intention der Heilung habe, das geht nicht. (Will ich auch gar nicht, wegen Verantwortung und so weiter)

Verstehe den Zusammenhang nicht.
Lügen bedarf Vorsatz.
Der Hömopath entscheidet ja hoffentlich auf der erlernten Grundlage und Doktrin.
In dem Falle kann man ja nicht von Lügen sprechen.

Ein Pfarrer zB. lügt ja auch nicht, wenn er von Jesus, der Erlösung vom Bösen und der Auferstehung redet.
Ein Wissenschaftler
auch nicht, wenn er über den derzeitigen Stand der Wissenschaft redet.
Auch wenn dieser Stand eventuell. schon bald wieder von neuen Erkenntnissen abgelöst wird.
Er bezieht sich auf eine aktuell gültige Doktrin, den aktuellen Stand des Wissen in seinem Fachbereich.
 
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Benutzer32843 

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Nein, aber wenn ich jemandem Placebo-Medikamente abgebe und nicht darüber aufkläre, dass es Placebo-Medikamente sind, dann lüge ich. So meine ich das.
Und ich denke halt, dass ich aufgrund der Datenlage niemandem Homöopathika abgeben könnte ohne auf die reine Placebowirkung hinzuweisen, ansonsten würde ich eben auch lügen.
 

Benutzer36171 

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Ein Pfarrer zB. lügt ja auch nicht, wenn er von Jesus, der Erlösung vom Bösen und der Auferstehung redet.
Ein Wissenschaftler
auch nicht, wenn er über den derzeitigen Stand der Technik redet.
Auch wenn dieser Stand eventuell nt. schon bald wieder von neuen Erkenntnissen abgelösz werden.
Er bezieht sich auf eine aktuell gültige Doktrin, den aktuellen Stand des Wissen in deinem Fachbereich.
Ganz genau.

Beim Pfarrer ist jedem klar, dass es um Glauben geht und beim Wissenschaftler ist klar, dass es um den aktuellen wissenschaftlichen Konsens geht, der durch wissenschaftliche Studien und Messwerte untermauert ist, der sich aber natürlich ändern kann, wenn neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Homöopathie ist aber ein Pfarrer, der so tut als wäre er Wissenschaftler. Das ist problematisch.
 
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Benutzer161456 

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Ganz genau.

Beim Pfarrer ist jedem klar, dass es um gkauben geht und beim Wissenschaftler ist klar, dass es um den aktuellen wissenschaftlichen Konsens geht, der durch wissenschaftliche Studien und Messwerte untermauert ist, der sich aber natürlich ändern kann, wenn neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Homöopathie ist aber ein Pfarrer, der so tut als wäre er Wissenschaftler. Das ist problematisch.
Ich finde das schon vergleichbar.
Bei Hömopathie ist allgemein bekannt, dass in den Globolies nichts drin ist.
Entweder man lässt sich drauf ein oder nicht.
Der Pfarrer verspricht Vergebung und Seelenheil durch sein Weltbild, der Therapeuth stellt Heilung in Aussicht.
Ich sehe hier keinen nennenswerten Unterschied.

Im Gegenteil, der Therapeut klärt auf, was es mit den Globolies auf sich hat.
Er unterrichtet den Patienten über die Potenz usw. Hier wird nichts verheimlicht.
Der Pfarrer übrigens sagt dagegen nicht bei der Messe:
Hey Leute, die Geschichte mit Jesus beruht auf einer sehr dünnen Faktenlage.
Trotzdem kommt ihr in den Himmel, wenn ihr dran glaubt.
 
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Benutzer158340 

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Im Gegenteil, der Therapeut klärt auf, was es mit den Globolies auf sich hat.
Er unterrichtet den Patienten über die Potenz usw. Hier wird nichts verheimlicht.
Äh, also sorry, aber bis vor einer Seite hast sogar DU SELBST noch gesagt: "Es wirkt, man kann es nur nciht messen!"
Auch Nevery hat hier wiederholt gesagt "Es werden nicht messbare Informationen an den Körper gegeben, was er machen muss"

Ja, was denn nun? Ist es Blödsinn und jeder weiß, dass es Blödsinn ist, oder wirkt es auf eine besonders magische, nciht messbare Art und Weise, die man halt nur nicht so richtig erklären kann?

Aber einmal Hüh und einmal Hott, das geht nicht!
 

Benutzer161456 

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Mir sind übrigens die Argumente der Hömo-Gegener schon auch nachvollziehbar.
Die Philosophie dahinter ist schon nicht einfach und bedarf einer gewissen Flexibilität und Offenheit.
Am Ende es halt wie so oft eine Glaubensfrage.
Deswegen werden wir hier auf keinen gemeinsamen Nenner kommen.

Ich jedenfalls bin froh, daß ich mich drauf eingelassen habe. Ich war zu beginn der Therapie auch eher skeptisch.
Doch die vorherigen Fehltherapien in der klassischen Medizin haben mich die Hömopathie mal ausprobieren lassen.
Der Mehrwert bzw. Nutzen für mich ist jedoch inzwischen erkennbar .
Mehr brauche ich persönlich nicht .

Das heisst natürlich nicht, dass ich schulmedizinische Therapien ablehne.
Nein, aber es ist für mich in manchen Krankheistbereichen eine willkommene Ergänzung.
Nicht mehr und nicht weniger.
 
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Benutzer32843 

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Ja, mit Glaubensfrage bin ich einverstanden. Dann hat das aber mehr mit Religion als mit Medizin zu tun und sollte auch klar dort eingeordnet werden, dann hätt ich kein Problem mit der ganzen Geschichte.
 

Benutzer72433 

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Auch Nevery hat hier wiederholt gesagt "Es werden nicht messbare Informationen an den Körper gegeben, was er machen muss"
und nevery bleibt auch dabei - wobei das "nicht messbar" in meinen augen eben eine sehr relative angelegenheit ist. nicht messbar mit menschlichen instrumenten? seems like. nicht erkennbar für den körper? eher nicht.

ich mein, ich verstehe die skeptiker voll und ganz. ich hab jahrelang, wenn mal wieder ein vogelpfleger mit "ich hab ihm schon bachblütentropfen gegeben!" ankam innerlich die augen verdreht, freundlich gelächelt und mir "jaja... spinn weiter..." gedacht.

nen problem hab ich halt an der stelle bekommen, wo es - exakt diagnostiziert - wirkung zeigte. nicht einmal, nicht zweimal, immer wieder. bei wesen, zu denen ich keine bindung hatte. es war irgendwann nicht mehr zu leugnen, also hab ichs auch an mir selber ausprobiert, ebenfalls erfolge gehabt... ok, es funktioniert. oder: es kann funktionieren, denn das feststellen was angesagt ist, das ist nen bisschen komplizierter als die frage welche bakterie auf welches AB anspricht.

ich mag skeptisch sein, aber wenn mir die realität oft genug was um die ohren haut, dann sehe ichs irgendwann ein... und ich sehe es auch nicht als persönlichen angriff dass etwas funktioniert, nur, weils ichs nur in ansätzen verstehe :zwinker:
ich mein: ich ging mit einem gefühl von "jaja, blah, funktioniert eh nicht - aber himmel, schaden kanns halt auch nicht, was solls" dran. die ersten male hab ichs als zufall deklariert.. und irgendwann mit den schultern gezuckt und gesagt "ok, irgendwas scheint doch dran zu sein, jetzt wirds interessant".

ob mir das jemand glaubt? keine ahnung, is mir auch egal. obs jemand anders nutzt? ist mir noch viel egaler. für mich ists nen gewinn, das genügt mir.

es gibt ne menge nasensprays gegen verstopfte nase - die habe ich nie. ich hab immer nur ne laufnase und tränende augen, dagegen bietet mir die schulmedizin leider nix. allium cepa (stinknormale küchenzwiebel) als globuli helfen mir. konsequent nach dem "schau, körper, das ist dein problem... :smile:" - man mag es von mir aus einbildung nennen, das ist mir so egal, solange es hilft. ich zahle ich übrigens aus eigener tasche, ohne beteiligung der kk :grin:
 

Benutzer82687 

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Nur ein kurzer Einwurf, da ich nicht weiß ob es schon genannt wurde oder ich es tatsächlich überlesen habe. Die Homöopathie beruht meines Wissens nach schon auf falschen Annahmen, siehe der Chinarindenversuch. Ich verstehe immer nicht, dass das von Anhängern völlig ignoriert wird. Wenn etwas auf völlig falschen Annahmen basiert, nichts nachgewiesen werden kann, das über den Plazeboeffekt hinaus geht, Umsätze in schwindelerregender Höhe erzielt werden (jaja von wegen die Pharmaindustrie hat es nur auf das Geld abgesehen, Homöopathen doch genauso..), dann ist das sicher vertrauenswürdiger als die Schulmedizin.
 

Benutzer72433 

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dann ist das sicher vertrauenswürdiger als die Schulmedizin.
und genau das ist der denkfehler. es geht nicht um "vertrauenswürdiger als die schulmedizin" - wie gesagt: wo nen AB angesagt ist hilft keine homöopathie, da braucht der körper die externe unterstützung durch den vorschlaghammer - jedenfalls nach dem aktuellen stand des wissens, in zukunft müssen wir uns vermutlich wieder was anderes einfallen lassen.
es gibt aber eben andere fälle, wo ein sanfter hinweis angesagter ist als der vorschlaghammer, der tendenziell auch kollateralschäden mit sich bringt.

wo ist das problem, warum ist es so böse?
weil menschen zu dumm sind, den richtigen punkt zu erkennen, wo "schulmedizin" sinnvoll wäre? sorry, wirds immer geben, homöopathie hin oder her.
weil mans nicht versteht? mhm... da hat mum mir grade noch nen buchtipp gegeben, stammt aus 1989, "die verwegenheit der ahnungslosen" von jürgen dahl... er prophezeite damals, dass es sowas wie "navis" geben würde, und dass "der standort des menschen nachverfolgbar wäre" - konnte sich damals keiner vorstellen, absolute spinnerei :zwinker:

oder: ein medium wie ein "forum" - hätte das vor 100 jahren jemand behauptet, dass man über sowas informationen weitergeben und vielleicht sogar etwas bewirken könnte, in sekundenschnelle mit menschen aus anderen ländern kommunizieren könnte! ...haha, lustig, spinn weiter. war zu 100% ausserhalb dessen, was man sich damals hätte vorstellen können.

vielleicht ist in 20 jahren nachgewiesen, dass homöopathie eben doch hilft. vielleicht auch nicht. spielts ne rolle?

vielleicht können wir alle mal wieder von der stupiden aggro-schiene runterkommen und es dabei belassen, dass alles, was hilft, seinen platz haben darf. dass man etwas nicht versteht und/oder für unwahrscheinlich bis ausgeschlossen hält ist halt nur ne meinung, kein fakt. diesem irrtum sind menschen schon soooo oft aufgesessen... sollten wirs nicht langsam etwas besser wissen?
 

Benutzer166918  (32)

Öfters im Forum
Bei mir hat's nichts gebracht. Ich saß jahrelang ungefähr alle 14 Tage (mit meiner privaten Versicherung im Hintergrund) beim Homöopathen, habe dort ca. 1 Stunde lang meine aktuellen größere und kleineren Probleme erläutert und konnte am Folgetag (oder so) meine individuelle Globulimixtur abholen. War nett und die Gespräche fühlten sich eher an die Therapie. An meinen beiden gesundheitlichen Leiden hat sich nur leider überhaupt gar nichts geändert. Folglich: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Homöopathie weder nützt noch schadet. Für weitere Experimente wäre mir mein Geld (bzw. das der Allgemeinheit) zu schade.
 

Benutzer82687 

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und genau das ist der denkfehler. es geht nicht um "vertrauenswürdiger als die schulmedizin" ...?

Alle Beispiele die du aufführst, die heutzutage funktionieren und vor 200 Jahren nicht sind aber erklärbar. Die Homöopathie nicht, das ist meiner Meinung nach der Unterschied. Es wird immer etwas geben, was heute nicht erklärbar ist und in ein paar Jahren schon. Für diese Dinge hören die Naturgesetze aber nicht aufzuarbeiten. Ich arbeite zum Teil mit sehr kleinen Konzentrationen. In keinem Fall kam es bei einer Verringerung der Konzentration zu einer Erhöhung der Aktivität. Und wenn ich noch weniger reinpacke, passiert gar nichts mehr. Das passt für mich nicht zusammen und deshalb ist für mich die Homöopathie auch nicht. Da besteht für mich kein Denkfehler. Menschen, die die Zusammenhänge nicht verstehen werden getäuscht über die Wirksamkeit. Was sagst du zum ersten Teil meines Beitrags?
 

Benutzer161456 

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Alle Beispiele die du aufführst, die heutzutage funktionieren und vor 200 Jahren nicht sind aber erklärbar.

Heute schon.
Aber damals eben nicht.

Einem Menschen vor 200 Jahren hätten man nicht das Internet, einen Scanner, Drucker oder einen Fernseher erklären können.

Das wäre damals als unglaubliche Zauberei wahr genommen worden.

Anderes Beispiel.
Die dunkele Materie, die dunkele Energie machen ca. 80% der Gesamtmaterie des uns bekannten Universums aus.
Doch wissen wir nicht was es ist.

Auch das Prinzip des Lebens, die Funktion des Lebenswillens, unser Bewustsein, unsere Psyche haben wir bisher zu einem wesentlichen Teil noch nicht entschlüsselt oder gar verstanden.

Ich denke, unser aktuelles Wissen ist nicht der ultimative und endgültige Erkenntnisstand.
 
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