Erfüllte Sexualität in sehr langen Beziehungen überhaupt möglich

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Genau das ist oft das Problem. Die Natur hat das wohl schon einkalkuliert. Nichtzuletzt deshalb ist der Mensch auch das Dominante Lebewesen auf unserem Planet. Bei Naturvölkern wird durchaus häufiger und unkomplizierter gepoppt. Unsere Zivilisation und der damit verbundene Streß wirkt als Lustbremse. Wir nehmen uns einfach nicht die Zeit für Sex, weil anderes (und wenn es die Frisur ist) wichtiger erscheint.

Liegt bestimmt nicht nur am Stress und der Zeit, unsere Zivilisation und Gesellschaft unterstellt uns aber dem moralischen Druck der Monogamie und ob die unseren Instinkten entspricht, habe ich schon immer bezweifelt.:zwinker: :grin:
Da machen es sich Naturvölker unter anderem auch sehr viel leichter.:engel:
 

Benutzer71062 

Meistens hier zu finden
vielleicht sollte man mal über alternative Formen des Zusammenlebens nachdenken. Angenommen ein Mann lebt mit zwei Frauen (natürlich auch andersrum möglich) zusammen, damit sich das sexuelle Potential ausgleicht.
 

Benutzer28082 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke nicht, dass sich hier überhaupt allgemeingültige Statements prägen lassen. Bei den einem ist es so bei dem nächsten schon wieder total anders. Ich lebe ebenfalls in einer 8 Jährigen Beziehung, war genau an den gleichen Punkt wo Du nun auch bist – nur der Unterschied zu mir ist der, dass ich niemals etwas auf sich beruhen lasse. Mein Frust zum fehlenden Sexualleben war teilweise schon wirklich groß. Sex zwei mal im Monat und bitte mit Ankündigung und dreifacher schriftlicher Bestätigung .... das ganz hat mich schon ziemlich genervt und ich habe mir auch gedacht – oh lieber Gott, dass kann es doch wohl nicht sein für den Rest meines Lebens.

Mittlerweile haben wir wieder ein sehr erfüllendes Sexleben. So alle 2 bis 3 Tage fallen wieder regelrecht über uns her. Endlich können wir wieder ausleben was in uns steckt. Der Sex ist mehr als gut, schön versaut wie wir ihn beide mögen – kurz um, es hat „Paff“ gemacht und uns war beiden klar was wir verpassen wenn wir nicht wieder uns voll und ganz aufeinander einlassen. Sie hat plötzlich Spaß an Praktiken an die ich niemals mehr geglaubt habe sie erleben zu dürfen, es ist als ob man wirklich „eine Stufe“ höher gegangen ist und endlich bekommt jeder was er verdient – ob es nun allerdings die Erfüllung unseres Sexlebens ist, kann ich nicht sagen.

Ich denke, wer sich frei über sein Sexualleben mit dem Partner unterhalten kann, der kann auch freien Sex mit voller Zufriedenheit erleben. Es ist ein ständiger Prozess in dem man sich niemals statisch verhalten darf, sonst schläft wieder alles ein.
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
vielleicht sollte man mal über alternative Formen des Zusammenlebens nachdenken. Angenommen ein Mann lebt mit zwei Frauen (natürlich auch andersrum möglich) zusammen, damit sich das sexuelle Potential ausgleicht.

Sexuell gesehen wäre ein Ausgleich denkbar - aber funktioniert das auch, wenn man die Liebe mit einbezieht? :hmm:
 

Benutzer84180 

Benutzer gesperrt
kurz um, es hat „Paff“ gemacht

und was habt ihr verändert? Hat deine Freundin von selber die Erkenntnis gewonnen?

vielleicht sollte man mal über alternative Formen des Zusammenlebens nachdenken. Angenommen ein Mann lebt mit zwei Frauen (natürlich auch andersrum möglich) zusammen, damit sich das sexuelle Potential ausgleicht.

Ok ich mach in München eine Kommune 2 auf.:smile: :smile:
 

Benutzer28082 

Verbringt hier viel Zeit
Ich persönlich habe mich sehr lange mit dieser Miesere beschäftigt. Mir fehlte der regelmäßige Sex – auch ging es mir gelinde auf den Sack immer diesen Blümchensex zu haben. Ich wurde immer und immer unzufriedener in unserer Beziehung. Ich habe ihr mehrmals erzählt was ich vermissen was ich mir wünsche – aber es hatte sich nichts geändert. Ich habe mich nach und nach abgekapselt, sprich, wir haben nur noch eine Wohngemeinschaft gebildet – aber sicherlich nicht mehr ein Ehepaar. Meine Frau hat erkannt, dass ich von Tag zu Tag unzufriedener wurde bis ich ihr gesagt hatte, dass ich lieber auf unser komplettes Sexualleben verzichten würde, als dieses halbherzige rumgestocher – naja wirst wissen was ich meine.

Ich habe ihr erzählt, dass ich mich nicht mehr „geliebt fühle“, dass es mir weh tut, dass sie nicht mal ein Stück auf meine Wünsche eingeht und selbst wenn sie nur ihr „Nein“ zu bestimmten Sachen begründet hätte – für mich wäre es ein Zeichen der Überlegung ihrerseits. Das ganze gipfelte dann darin, dass ich mich sexuelle verweigerte – ich lehnte es ab eine Person in den Arm zu nehmen, die mich nicht mehr liebt und auch nicht in der Lage ist mir dieses zu zeigen. Zugegeben – es war der letzte Notnagel, den ich noch in die Wand geschlagen habe – hätte das ganze keine Wirkung gezeigt, so glaube ich würden jetzt die Anwälte unsere Scheidung vorbereiten.

Ich habe früher auch gedacht, dass man froh sein müsste über das was man bekommt von seiner Frau – aber das war einer der größten Irrglauben meines Lebens. Sex ist in einer Beziehung absolut wichtig – er gehört dazu wie das Salz zum Brot, wie Luft zu atmen. Ich habe ihr damals auch gesagt, dass ich nicht mehr zulasse, dass sie den Sex als eine Art „Belohnungssystem“ sieht. Ist der Mann artig, dann darf er ran, wenn nicht, dann Pech gehabt. Diesen Zahn habe ich ihr gezogen und zwar mit den Mittel das ich mich verweigert habe. Kein Kuss, keine Umarmung kein Gar nichts bis wir einen Nenner gefunden hatten der für beide wieder diskussionsfähig war. Hier stets fair zu bleiben ist echt keine einfach Aufgabe gewesen.

Bei meiner Frau spielen gesundheitliche Probleme auch eine große Rolle. Es tat ihr leid mir nicht geben zu können was ich mir so sehr gewünscht hatte. Den Vorwurf von mir, dass ich nicht mehr glaube das sie mich liebt traf sie hart und ab da hat sie versucht ihre gesundheitlichen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Auch sie hat gelitten in der Zeit, doch dank eines Zufallbefundes bei einem gut befreundeten Arzt kamen wir der Sache so langsam auf die Schliche. Es waren falsch dosierte Hormone, die sie so desinteressiert wirken ließ – das haben wir nun eingestellt – und ... naja, ich wurde eines morgens ziemlich geil geweckt – das gabs noch nie es war total neu – und sie hat es selbst genossen. Seit dem ist der Knoten geplatzt und ich darf momentan die sexuell die geilsten Zeiten erleben, die ich je mit ihr erleben durfte. Der Sex wird besser, ausgeprägter, erfüllender – kurz einfach geil.

Der Weg war steinig – aber wer durchhält und für seine Träume „kämpfen“ mag, der wird mit Sicherheit belohnt. Oftmals ist es doch nur ein Missverständnis zwischen den Lebenspartnern.
 

Benutzer83601  (44)

Benutzer gesperrt
@trauerklops

Hoch interesante Geschichte, der Anfang könnte von mir sein. Fast die gleiche Diskussion habe ich auch geführt. Gerade auch mit solchen Themen wie dann halt gar nicht mehr, ich fühle mich nicht mehr geliebt... Das hat dann zwar zum Nachdenken angeregt, aber 3 Tage später wars vorbei.

Und die Hormone scheinen ja auch ne große Rolle gespielt zu haben. Wäre schön wenn man das so einfach übertragen könnte.

Aber ansonsten glaube ich auch fast nicht mehr dran. Beziehung nun auch schon seit knapp 12 Jahren, 1x die Woche die Mitleidsnummer, und das wars dann.
 

Benutzer38203 

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Jetzt muss ich auch mal was dazu beitragen.
Wir sind zwar erst 5 Jahre zusammen, dennoch hat sich das Sexleben verändert. Es ist weniger geworden, mittlerweile so 1 Mal in der Woche höchstens, eher alle 2 Wochen einmal.
Ich habe so langsam das Gefühl dass das meinem Mann auch zu wenig ist, allerdings hat er bisher nie etwas gesagt, weder dass es ihm keinen Spaß macht, noch dass es ihm zu wenig ist, das ist bloß meine Vermutung. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass es ihm reicht.
Für mich ist das momentan ausreichend, nur ich denke immer ob es für ihn auch so ist :ratlos:
Er ergreift aber auch nicht die Initiative, das bin ich meist.
Vielleicht liegt es daran dass ich schwanger bin und er Angst hat mir weh zu tun o.ä. aber wenn ich den Anfang mache, macht er ja auch gern mit.
Ich wundere mich nur langsam, denn eigentlich können wir über alles reden. Es verwundert mich, weil er nicht den Anfang macht, noch sagt was er gerne hätte oder was ihn stört, und es sich dann selber macht :ratlos:
Ich glaube, wenn ich gar nicht die Initiative ergreifen würde, würde auch wochenlang nix passieren, außer dass er es sich dann selber macht :geknickt:
Was ist denn da los?
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
@Trauerklops:

Sehr interessanter Beitrag, der einiges ans Licht bringt, wo ich bisher noch gar nicht daran gedacht hatte. Vielleicht versuch ich mal den gleichen Weg einzuschlagen, nur um zu sehen, was daraus herauskommt. Zu verlieren hab ich ja eigentlich nix.
Nur Dein letzter Satz bzgl. Scheidung käme auch im Falle völligen Sexverzichts keinesfalls in Frage, denn ich habe 2 Kinder, die ich über alles liebe, umgekehrt mich auch lieben und auch brauchen.
 

Benutzer28082 

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Wenn die Beziehung an meiner Verweigerung kaputt gegangen wäre, hätte ich doch die Bestätigung gehabt, dass der Wurm in der Ehe steckt. Dann lieber eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende – wäre zumindest für beide fair gewesen. Und solange noch irgendwo ein Fünkchen Liebe in der Beziehung existiert ist er ausreichend um ein neues Feuer zu entfachen. Keiner von uns beiden hat jemals aufgehört den anderen zu lieben.

Ja, die Hormone spielen in der Tat eine sehr große Rolle. Ich habe es selbst gesehen und erleben dürfen. Das ging von nächtlichen Schweißausbrüchen, Hitzewallungen bis zur totalen Ermüdung und Erschöpfung. Trotz mehrmaliger Kontrolle der Einstellungen haben sie es nicht bemerkt, dass sie täglich „überdosiert“ rumlief. Ein klitze kleine Änderung – die Tablette wurde durchgebrochen - hatte bei uns einen riesigen Erfolg.

Seit sie wieder richtig eingestellt ist haben wir (und vor allem ich) ein sehr ausgewogenes Sexleben – daher bleibe ich dabei – ja, auch in einer langen Beziehung kann das Sexleben erfüllend sein. Mir kommt es nicht unbedingt auf die Häufigkeit drauf an – sondern mehr die Qualität. Aber ich muss zugeben – es stimmt momentan beides. Wir arbeiten daran, dass es so bleibt.

Aber mal ehrlich – und Hand aufs Herz – wann habt ihr mit eurer Frau offen und ehrlich, ohne Vorurteile und Vorwürfe über Sex geredet. Wann habt ihr euch ausgetauscht – auch mal gegenseitig aufgegeilt was man nicht alles tun könnte. Meistens verlaufen diese Gespräche doch sehr einseitig und genau das habe ich auch nicht auf Anhieb erkannt. Ich sage immer nun „ich,ich,ich ich und ich“ – ich habe versucht auch ihre Seite zu sehen – ist mir aber nur langsam gelungen.

Das Thema ist so komplex – es fängt doch bei A an und hört noch lange nicht bei Z auf.
Nur mal kurz in den Raum geworfen:

Nimmst Du deine Frau in den Arm, gibst ihr einen Kuss und verlässt das Haus mit den Worten „ich liebe Dich mein Schatz, ich freue mich schon auf heute Abend“

Erkennst Du die Leistungen deiner Frau an, wenn sie etwas besonderes gemacht hat. In meinen Augen ist es bereits etwas besonderes, wenn sie z.B. was zu essen gekocht hat, oder wenn das Haus mal wieder glänzt wie nichts Gutes.

Wie oft nimmst Du sonst deine Frau in den Arm und drückst Sie einfach nur damit sie deine Nähe spüren kann.

Ich könnte hier noch tausende dieser Fragen schreiben (geht nur nicht, muss ja gleich Feierabend machen –lach). Ich will nur eines sagen, das Gesamte setzt sich aus vielen vielen kleinen Teilen zusammen. Nur wer fleißig am puzzeln ist, wird jedes kleine Teil finden und es richtig zusammen setzen können – Ehe ist eine Lebensaufgabe die ich mich gerne verschreibe. Ich hoffe selbst dass ich meine Regeln nie wieder in Frage stellen muss – ich hoffe selbst, dass es immer so bleibt wie es momentan ist, ich bin bereit sehr viel dafür zu tun und zu kämpfen, weil ich weis meine Ehefrau macht es genauso.
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Ich glaube, wenn ich gar nicht die Initiative ergreifen würde, würde auch wochenlang nix passieren, außer dass er es sich dann selber macht :geknickt:
Was ist denn da los?

Schwierige Frage, worauf ich Dir jetzt keine direkte Antwort geben kann. Insbesondere wundert mich sexuelle Unlust bei Männern noch mehr, da Frauen ja unterm Strich mit weniger Sex zufrieden sind als die Männer. Oder unterliege ich da einem Irrtum?:ratlos:
Spontan würde ich sagen, dass er in Bezug Deiner Schwangerschaft mehr Rücksicht auf Dich nehmen will. Stutzig macht aber allerdings, dass er dazu nix sagt, weil Du ja selbst sagst, dass Ihr über alles reden könnt.....Oder er traut sich einfach nicht.
Ist es erst seit Deiner Schwangerschaft so, oder besteht das Problem schon länger?
 

Benutzer71062 

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Gegenfragen:

Muss man lieben um Sex zu haben?

Kann man nur eine/n lieben?
 

Benutzer38203 

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@ Trauerklops: Guter Beitrag!

Ist es erst seit Deiner Schwangerschaft so, oder besteht das Problem schon länger?
In dem Maße erst seit der SS.
Ich denk mir halt, wenn er keine Lust hätte, würde er es sich ja nicht selber machen. Aber warum denn dann die Lust nicht mit mir teilen?
Liegt das am Alter (er ist 39)?
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Liegt das am Alter (er ist 39)?
Glaub ich nicht, ich bin ja selbst 38, und die sexuelle Lust hat bei mir nicht abgenommen, auch nicht während ihrer Schwangerschaft. Sie wollte zu der Zeit keinen Sex, und das hatte ich akzeptiert, auch wenn es nicht einfach war.
Möglich wäre aber, dass er andere Praktiken ausprobieren will, sich aber nicht dazu äussern traut. Ich weiss ja nicht, inwieweit bei Euch Abwechslung in den sexuellen Handlungen stattgefunden haben, aber wollte das mal als Denkanstoss nennen.
 

Benutzer38203 

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Definier doch mal Abwechslung!
Irgendwie hab ich schon das Gefühl dass es nicht einseitig ist, allerdings hat das auch Grenzen, die oftmals von ihm ausgehen z.B. Standfestigkeit in einigen Stellungen etc. Deswegen auch die Frage wegen dem Alter...
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Definier doch mal Abwechslung!
Irgendwie hab ich schon das Gefühl dass es nicht einseitig ist, allerdings hat das auch Grenzen, die oftmals von ihm ausgehen z.B. Standfestigkeit in einigen Stellungen etc. Deswegen auch die Frage wegen dem Alter...

Also mit Abwechslung meine ich die gesamte Palette an allgemein praktizierten Stellungen. Mit etwas Gelenkigkeit ist natürlich mehr drin, keine Frage....:zwinker:
Ich geh also davon aus, dass die Abwechslung in gesundem Rahmen bei Euch vorhanden ist, bei ihm aber die Standfestigkeit nachlässt.
Mal fiktiv angenommen, bei mir wäre es auch so, würde ich mir schon Gedanken machen, weil man ja nicht jünger wird und ich mir ausmalen würde, wie es wohl in 10-20 Jahren aussehen würde. Je nach Vorstellung wäre das bei mir mit ner Portion Frustration verbunden. Evtl. ist das bei ihm der Fall? :hmm:
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Glaub ich nicht, ich bin ja selbst 38, und die sexuelle Lust hat bei mir nicht abgenommen, auch nicht während ihrer Schwangerschaft. Sie wollte zu der Zeit keinen Sex, und das hatte ich akzeptiert, auch wenn es nicht einfach war.
Bei euch besteht/bestand das Problem ja aber wohl von Anfang an, oder? So ein WIRKLICH ausgefülltes, beidseitig befriedigendes, ausgeglichenes Sexleben scheint ihr ja noch nie gehabt zu haben, jedenfalls nach dem, was du immer so schreibst. Insofern ist das ja dann kein typisches Problem einer langen Beziehung/Ehe, sondern war bei euch von vornherein angelegt. Ich finde, es ist ein großer Unterschied, ob man die ersten paar Jahre fast täglich Sex hat, alles ausprobiert, beide Initiative ergreifen und riesigen Spaß dran haben, und dann im Laufe der Jahre alles irgendwie einschläft. Oder ob man noch nie so wirklich überhaupt auf einem Nenner war und wirklich häufigen, erfüllenden Sex hatte.
 

Benutzer11128 

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Jetzt muss ich auch mal was dazu beitragen.
Wir sind zwar erst 5 Jahre zusammen, dennoch hat sich das Sexleben verändert. Es ist weniger geworden, mittlerweile so 1 Mal in der Woche höchstens, eher alle 2 Wochen einmal.
Ich habe so langsam das Gefühl dass das meinem Mann auch zu wenig ist, allerdings hat er bisher nie etwas gesagt, weder dass es ihm keinen Spaß macht, noch dass es ihm zu wenig ist, das ist bloß meine Vermutung. Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass es ihm reicht.
Für mich ist das momentan ausreichend, nur ich denke immer ob es für ihn auch so ist :ratlos:
Er ergreift aber auch nicht die Initiative, das bin ich meist.
Vielleicht liegt es daran dass ich schwanger bin und er Angst hat mir weh zu tun o.ä. aber wenn ich den Anfang mache, macht er ja auch gern mit.
Ich wundere mich nur langsam, denn eigentlich können wir über alles reden. Es verwundert mich, weil er nicht den Anfang macht, noch sagt was er gerne hätte oder was ihn stört, und es sich dann selber macht :ratlos:
Ich glaube, wenn ich gar nicht die Initiative ergreifen würde, würde auch wochenlang nix passieren, außer dass er es sich dann selber macht :geknickt:
Was ist denn da los?

Das ist das Syndrom "Ich will von dir nichts verlangen, was du selbst nicht willst und bevor ich etwas Falsches mache, mache ich nichts ..."

Wie ich das kenne ... ^^

Ist zwar im Prinzip nichts Falsches, aber mit der Zeit ist es der sichere Tod der Leidenschaft und der Lust.
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
In dem Maße erst seit der SS.
Ich denk mir halt, wenn er keine Lust hätte, würde er es sich ja nicht selber machen. Aber warum denn dann die Lust nicht mit mir teilen?
Liegt das am Alter (er ist 39)?
Wieso redest du nicht mit ihm darüber? :ratlos_alt: Ihr bekommt ein Kind zusammen und steht kurz vor der Hochzeit, da sollte man doch auch und gerade bei sowas den Mund aufkriegen!
 
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