Er will kein Kind mehr

Haunted95   (25)

Ist noch neu hier
Hallo.

Gleich mal vorweg, wir sind schon Eltern. Allerdings nicht gemeinsam. Wir haben beide aus vorherigen Beziehungen schon Kinder und als wir uns kennenlernten haben wir auch beide gesagt wir wollen keins mehr.

Nun ist es so, dass ich die Pille abgesetzt habe da ich sehr starke Depressionen damit hatte. Ich hab mich noch nicht entschieden wie es weitergeht und ihm gesagt dass ich jetzt halt nach dem Zykluskalender gehe und es dann keinen Sex gibt wenn die fruchtbaren Tage da sind, da er kein Kondom verwenden will.

Gestern fragt er mich dann, ob wir den jetzt noch überhaupt Sex haben können. Daraufhin hab ich ihm nochmal erklärt wie gerade alles ist und das ich mich noch nicht entschieden habe mit was ich weiter verhüte, aber fest steht ich will keine Hormone mehr. Dann meint er, es fühlt sich für ihn wie ein hinterlistiger Kinderwunsch an. Das hat mich sehr verletzt weil ich immer ehrlich war, was die Verhütung betrifft. Alleine das er nach über einem Monat ohne Pille mal nachfragt hat mich geärgert.

Zum Einen würde ich unter solchen Voraussetzungen nie ein Kind wollen. Zun Anderen hat er mir dann gesagt dass er manchmal das Gefühl hat ich habe damit nicht abgeschlossen so wie ich anfangs in unserer Beziehung sagte. Das stimmt. Ich war frisch getrennt, hatte jedes zweite Wochenende kinderfrei und hab das sehr genossen. Nun sind wir aber zusammen und sind eine Patchworkfamilie aber manchmal würde ich mir ein Kind mit ihm wünschen. Unsere Liebe ist stark, aber ich frage mich, was wenn der Tag mal kommt wo wir es bereuen werden?

Er ist 10 Jahre älter als ich und sagt er wollte immer viele Kinder, aber nachdem seine Ex ihm sein Kind sehr selten gibt und sie ihm viele Steine in den Weg gelegt hat diesbezüglich will er dadurch keins mehr, da er Angst hat er würde sein zweites Kind auch verlieren.

Er sieht es aber bei mir, wie ich mit meinem Ex umgehe. Ich gebe ihm die Möglichkeit nach wie vor als Vater so viel wie möglich sein Kind zu sehen. Ich bin nicht wie seine Ex!

Als ich dann gesagt habe, wenn für ihn das schon endgültig beschlossen ist, dann soll er für die Verhütung sorgen. Vasektomie und die Sache hat sich erledigt. Warum soll nur die Frau für die Verhütung zuständig sein?

Daraufhin meinte er, dann ist man kein Mann mehr. Dann redet er manchmal von wegen Männer sind im hohen Alter noch potent und da ich jünger bin, könnte er dann auch noch ein Kind zeugen. Dann kommen wieder die Gründe, dass unsere Kinder jetzt schon größer sind und wir dann mal ein Leben zu zweit haben und reisen können etc... Ich weiß momentan einfach nicht wie ich damit umgehen soll. Mit 25 ist für mich ein endgültig schmerzhaft, andererseits ist für mich nach dem 30er die Kinderplanung erledigt. Ich für mich persönlich will dann nicht mehr.
 
G

Gelöschtes Mitglied 181024

Gast
Keine Entscheidung ist in Stein gemeisselt, und in dieser Corona-Phase sind viele Menschen sehr gereizt und sehr dünnhäutig. Da würde ich einfach ein wenig Zeit ins Land gehen lassen. Vielleicht ändert er seine Meinung - oder eben Du.

Das eigentliche Problem scheint doch die Art der Verhütung zu sein. Darüber solltet Ihr reden und - vielleicht nach dem Besuch eines Arztes - eine Lösung finden.
 

Kokiri  

Planet-Liebe-Team
Moderator
1) nur nach Kalender wäre mir an seiner Stelle auch zu unsicher. Oder machst du NFP? Da braucht es meines Wissens aber nach dem absetzen der Pille auch eine Zeit bevor man die sicheren Tage auch wirklich bestimmen kann.

Wäre eine Kupferspirale oder Kupferkette vielleicht eine Alternative für euch?

2) ich verstehe den zweiten Teil nicht so recht. Will er jetzt keine Vasektomie, weil er vielleicht doch noch Kinder haben will später mal oder einfach nur weil er es "unmännlich" findet.
Grundsätzlich würde ich die zustimmen und sagen, wenn er 100% mit der Familienplanung abgeschlossen hat, warum überlässt er Dann die Verhütung allein dir? Hat er vielleicht auch Angst vor Nebenwirkungen?
Warum verhütet ihr nicht erst einmal mit Kondom? Nur weil er das doof findet?
 
Zuletzt bearbeitet:

Erdbeere1106  

Öfters im Forum
aber nachdem seine Ex ihm sein Kind sehr selten gibt und sie ihm viele Steine in den Weg gelegt hat diesbezüglich will er dadurch keins mehr, da er Angst hat er würde sein zweites Kind auch verlieren.
Natürlich kann man nie mit 100% Gewissheit sagen, ob eine Beziehung hält. Und ich finde vernünftig, dass man über Eventualitäten mal spricht oder zumindest nachdenkt. Aber das klingt in meinen Ohren, als würde er fast schon sicher damit rechnen, dass eure Beziehung nichts für die Ewigkeit ist :confused:

Als ich dann gesagt habe, wenn für ihn das schon endgültig beschlossen ist, dann soll er für die Verhütung sorgen. Vasektomie und die Sache hat sich erledigt. Warum soll nur die Frau für die Verhütung zuständig sein?

Daraufhin meinte er, dann ist man kein Mann mehr.
Ich weiß selbst, wie es ist, wenn künstliche Hormone einen physisch und psychisch unterwandern, und man sie eben nicht gut verträgt und verarbeitet. Dann ist man kein Mensch mehr.
Lass dich damit nicht unter Druck setzen oder manipulieren. Du hast Alternativen angeboten. Und wenn er sich mit der Alternative NFP unsicher fühlt, dann soll er sich mit dem Thema mal richtig auseinandersetzen, oder eine gangbare, akzeptable Alternative vorschlagen, die nicht die Verantwortung und Nebenwirkungen komplett auf dich abwälzt.
Warum sind denn Kondome für ihn so ein No-go?
Zum Einen würde ich unter solchen Voraussetzungen nie ein Kind wollen.
Vernünftig.:jaa:
von wegen Männer sind im hohen Alter noch potent und da ich jünger bin, könnte er dann auch noch ein Kind zeugen.
Ja von wegen... -Sperma wird mit höherem Alter auch nicht besser. Die Zeugungsfähigkeit bleibt zwar lange bis ewig erhalten, das Risiko für Fehlbildungen und Fehlgeburten nimmt aber durch schlechtere Spermienqualität auch zu.
Mit 25 ist für mich ein endgültig schmerzhaft, andererseits ist für mich nach dem 30er die Kinderplanung erledigt. Ich für mich persönlich will dann nicht mehr.
Das kann sich ändern. Und wenn nicht, hast du bis dahin auch noch mehrere Jahre zum Entscheiden Zeit. Mach dir nicht selbst Druck damit.

Die Argumente deines Freundes passen für mich nicht schlüssig zu einem Gesamtbild zusammen. Ich finde sie inkonsistent.
Ich kann dir nicht wirklich einen schlüssigen Rat geben. Aber du hast meine volle Unterstützung, nach allem was ich hier lese. :knuddel:
 

AitchEm   (28)

Klickt sich gerne rein
Das Thema Verhütung wäre in eurem Fall, für mich ganz klar und ich würde zum Kondom greifen.
Ist günstig, sicher und schlägt Dir nicht aufs Gemüt.

Was hat er dagegen?
Das so gerne genannte "Mann spürt nichts" - Problem kann er direkt streichen das zieht heute schon lang nicht mehr.
 

Haunted95   (25)

Ist noch neu hier
Danke für eure Antworten.

Also ich hab die ganzen Jahre davor hormonfrei verhütet und es hat prima funktioniert. Ich hab auf seinen Wunsch hin mit der Pille wieder begonnen da ich dachten vielleicht verkrafte ich sie dieses Mal. Depressionen, Stimmungsschwankungen im höchsten Ausmaß, Magenprobleme, Unterleibsschmerzen, etc.. Da wollte ich nicht mehr warten bis es eine Alternative gibt.

Kondom nehmen wir nicht, da er es nicht will. Sex ist mMn auch ohne besser, aber wegen einer Woche im Monat geht die Welt nicht unter. Warum er die Vasektomie wirklich ablehnt weiß ich nicht. Er gibt beide Gründe an.

Ich war beim Frauenarzt und da mein Krebsabstrich nicht passte rät er mir zu keiner Verhütung die eingeführt werden muss. Der Arzt sagt er will nur das Stäbchen für den Arm nehmen aber das sind wieder Hormone und da habe ich einfach Angst das es wieder so wird mit der Pille, nur kann ich da nicht so einfach sagen ich hör sofort damit auf.

Ich habe gestern mit ihm geredet und geweint weil ich gesagt hab er setzt mich unter Druck und Sex will er schon, aber mir alleine die Verantwortung überlassen find ich sehr gemein und das passt mir gar nicht. Falls da in der nächsten Zeit ein Kind entstehen würde, wäre ich daher für ihn dann alleine dran schuld und das sehe ich nicht ein.
 

Nachtwolf1   (42)

Ist noch neu hier
Daraufhin meinte er, dann ist man kein Mann mehr.
Das ist Quatsch, Vasektomie ist das beste. Wer sich unsicher ist, kann ja Sperma wegfrieren lassen. Das hat dann auch eine bessere Qualität, weil auch das Sperma im Alter schlechter wird.
Außerdem hat man als Mann dann die volle Kontrolle über seine Zeugungsfähigkeit und der Sex macht viel mehr Spaß, da man sich keine Gedanken mehr darüber machen muss, dass die Frau "zufällig" schwanger wird.
 

Yurriko   (28)

Verbringt hier viel Zeit
wird mit der Pille
Welche Pille hast du genommen?
Das Hormon im Stäbchen gibt es auch als Pille. Die nehme ich gerade, weil meine FA geraten hat, zuerst die Pillen-Version zu nehmen. Die kann man einfacher absetzen, wenn es zu Nebenwirkungen kommt und ich kann mir dann immernoch das Stäbchen setzen lassen.
 

Sun-Fun  

Verbringt hier viel Zeit
alls da in der nächsten Zeit ein Kind entstehen würde, wäre ich daher für ihn dann alleine dran schuld und das sehe ich nicht ein.
Puh, also wenn er das wirklich so gesagt hat, dann finde ich das ein starkes Stück. Verhütung ist immer eine gemeinsame Sache.

Ich denke, wenn er wirklich keine Kondome benutzten will, ja , dann gibt es halt keinen Sex. Wenn er so wenig kompromissbereit ist, würde das bei mir definitiv auch eine sture Haltung nach sich ziehen.

Es ist klar, dass es mit Corona alles nicht so einfach ist und ich kann sehr gut vrestehen, dass Männer, welche eine schwierige Trennung hinter sich haben, das Thema abgeschlossen haben. ABER dann soll er wirklich Verantwortung für sich und seine Spermien übernehmen und nicht es Dir übertragen. :cry:
Finde ich gerade keine sehr erwachsene und vernünftige Vorgehensweise.
 

Armorika   (40)

Sehr bekannt hier
Zum Einen würde ich unter solchen Voraussetzungen nie ein Kind wollen.

Wenn Du tatsächlich gerade nur mit der Kalendermethode verhütest, ist das wirklich nicht ganz glaubwürdig.
Das ist keine Verhütung, erst recht nicht so kurz nach Absetzen der Pille.

Ihr seid beide dafür verantwortlich und in einer Beziehung, in der alles gut läuft, gegenseitige Liebe und Respekt vorhanden sind, sollte es eigentlich kein Problem sein eine gemeinsame Lösung zu finden.

Das sehe ich bei euch überhaupt nicht, auch Dein anderer Thread spricht da Bände.

Ich würde mich zuallererst um eine wirklich sichere Verhütung bemühen, NFP wäre z.B. eine hormonfreie Möglichkeit, wenn ihr Kondome ausschließt hieße das allerdings erstmal recht lange Phasen im Zyklus ohne penetrativen Sex.

Und dann würde ich mich um eure Basis kümmern, vor allem die Kommunikation, da scheint es echt nicht gut zu laufen.
 

axis mundi  

Beiträge füllen Bücher
H Haunted95 , ich meine das nicht böse. Wirklich nicht. Bist du dir sicher, dass du diese Beziehung wirklich so willst?
Ihr habt Sexprobleme, er schiebt dir die Verantwortung für die Verhütung zu, ist nicht bereit, Kondome zu verwenden, aber du sollst für potentiell entstehende Babys verantwortlich sein, er gesteht dir nicht deine Masturbation zu, kommt dir insgesamt eher wenig entgegen und scheint deine Bedürfnisse nicht wirklich ernstzunehmen, stattdessen baut er zunehmend Druck auf.
Allein vor dieser Kulisse wäre - zumindest an deiner Stelle aus meiner Sicht - die Frage nach gemeinsamen Kindern mit einem klaren "Nein!" zu beantworten. Ein Kind würde eure Beziehung nicht kitten, dir nicht mehr Liebe geben, die du eigentlich von deinem Partner möchtest und wäre laut ihm auch gar nicht gewollt. Ihr seid an dieser Stelle auf komplett verschiedenen Seiten, lest vielleicht sogar verschiedene Bücher. Als Beispiel: Dir geht es echt dreckig mit hormoneller Verhütung, etwas nicht hormonelles einpflanzen zu lassen, geht schlichtweg nicht und er lehnt Kondome ab, weil? Es gibt latexfreie Kondome und wenn man passende Kondome hat, dann gibt es vielleicht eine kleine Einbuße, aber selbst das würde er nicht in Kauf nehmen, um dir das Leid der Pille zu ersparen? Die naheliegende Lösung (kein Sex bis eine Lösung gefunden wurde oder gemeinsam das Risiko tragen) will er nicht, stattdessen baut er noch mehr Druck auf, indem er dir einerseits vorwirft, du würdest versuchen, ihm doch ein Kind abzuluchsen und andererseits fragt, ob ihr dann keinen Sex mehr habt. Das ist komplett paradox und zeigt, wie er sich dort sieht und positioniert. Klingt nicht nach einer gleichberechtigten Partnerschaft.

Deswegen: Falls dein Kinderwunsch so stark ist, würde ich - auch weil die anderen Sachen nicht klappen und vieles nicht kommuniziert wird, bzw. darauf nicht eingegangen wird - eine Trennung ernsthaft in Erwägung ziehen. Hinterfrage, was für dich warum wichtig ist und auch, ob er dir als Mensch tatsächlich gut tut. Ob er dich so annimmt, wie du bist, ob er dir dabei hilft, dich selbst wertzuschätzen. Im Moment wirkt er sehr uneinsichtig, in seiner Männlichkeit verunsichert und auch wenig an Lösungen interessiert. Er weicht Konflikten aus, indem er sie dir zuschiebt - ist das eine Basis für ein gemeinsames Kind oder eine gute und gesunde Beziehung? Es ist eine Sache, eine vielleicht nicht gut laufende Beziehung noch eine weile mitzutragen, aber eine völlig andere, dort auch noch ein Kind, das von einer Seite nicht gewollt ist, mit hineinzubringen. Das wäre dem Kind gegenüber nicht fair.

Es tut mir Leid, dass das jetzt womöglich harscher daherkommt, als es gemeint ist. Es ist nicht dein erster Thread zu ihm und es gibt so viele Dinge, die anscheinend gerade nicht gut laufen. Manchmal hilft es, das vor Augen geführt zu bekommen.
 

Spiralnudel   (35)

Planet-Liebe Berühmtheit
Das ist Quatsch, Vasektomie ist das beste. Wer sich unsicher ist, kann ja Sperma wegfrieren lassen. Das hat dann auch eine bessere Qualität, weil auch das Sperma im Alter schlechter wird.
Außerdem hat man als Mann dann die volle Kontrolle über seine Zeugungsfähigkeit und der Sex macht viel mehr Spaß, da man sich keine Gedanken mehr darüber machen muss, dass die Frau "zufällig" schwanger wird.
Es nimmt einem Mann aber auch die Möglichkeit, noch einmal auf natürlichem Weg ein Kind zu zeugen – und das ist ein Gedanke, der einen Mann ziemlich beschäftigen kann. So einfach ist das oft eben nicht. :smile:

H Haunted95 also je mehr ich über eure Beziehung lese, umso größer werden meine Zweifel, dass du mit deinem Freund glücklich sein kannst. :hmm:

Zur Verhütung gehören aber auf jeden Fall beide, da würde ich mir nicht einfach die alleinige Verantwortung zuschieben lassen. :nope:
 

Nachtwolf1   (42)

Ist noch neu hier
Es nimmt einem Mann aber auch die Möglichkeit, noch einmal auf natürlichem Weg ein Kind zu zeugen – und das ist ein Gedanke, der einen Mann ziemlich beschäftigen kann. So einfach ist das oft eben nicht.
Klar beschäftigt das manche Männer. Aber ich bin da einfach pragmatisch und sehe eher die Vorteile als Nachteile. Außerdem will ich keine Kinder.
 

Spiralnudel   (35)

Planet-Liebe Berühmtheit
Klar beschäftigt das manche Männer. Aber ich bin da einfach pragmatisch und sehe eher die Vorteile als Nachteile. Außerdem will ich keine Kinder.
Nein, du nicht, aber der Freund der TS wollte ursprünglich viele Kinder und nun doch keins mehr, da wäre ich mir nicht so sicher. Außerdem sagt er ja selbst, dass er dann kein Kind mehr zeugen könnte – falls er doch noch einmal wollte.

Wie gesagt, für einen Mann in den Dreißigern, der möglicherweise doch noch nicht ganz mit dem Thema Kinderwunsch abgeschlossen hat, ist eine Vasektomie nicht mal eben so durchführbar.
 

SAMSARA  

Öfters im Forum
Gestern fragt er mich dann, ob wir den jetzt noch überhaupt Sex haben können.
*laaach
na da solltest du immer ein kondom parat liegen haben, das hältst du ihm dann einfach schweigend hin ...
Als ich dann gesagt habe, wenn für ihn das schon endgültig beschlossen ist, dann soll er für die Verhütung sorgen. Vasektomie ...
Daraufhin meinte er, dann ist man kein Mann mehr.
*schmunzel
tja ... wenn er meint ...
aber dann ist er jetzt schon "kein mann" - weil für einen "richtigen mann" hängt sein mannsein nicht an solchen dingen ...

offensichtlich hat ers da nicht so sehr mit der verantwortungsübernahme ...
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Ich habe gestern mit ihm geredet und geweint weil ich gesagt hab er setzt mich unter Druck und Sex will er schon, aber mir alleine die Verantwortung überlassen find ich sehr gemein und das passt mir gar nicht.
geht gemeinsam zu einer verhütungsberatung - du musst das thema nicht ohne schützenhilfe diskutieren.
und bis dahin: konsequent nur sex mit kondom. it's his turn.
 

Nachtwolf1   (42)

Ist noch neu hier
Nein, du nicht, aber der Freund der TS wollte ursprünglich viele Kinder und nun doch keins mehr, da wäre ich mir nicht so sicher. Außerdem sagt er ja selbst, dass er dann kein Kind mehr zeugen könnte – falls er doch noch einmal wollte.
Offenbar will er es jetzt nicht mehr und zwar aus vollkommen nachvollziehbaren Gründen. Und eine Vasektomie kann man auch rückgängig machen wenn man das will, kostet halt etwas aber immer noch vieeeeeeeeeeel weniger als ein Kind, sowohl monetär als auch emotional.
Kann eine Frau aber vermutlich nicht nachvollziehen, da ihr eh immer das Kind zugesprochen bekommt.
 

Spiralnudel   (35)

Planet-Liebe Berühmtheit
Und eine Vasektomie kann man auch rückgängig machen wenn man das will.
Das ist nicht ganz richtig. Man kann die Samenleiter theoretisch wieder zusammennähen, das garantiert aber noch keine Zeugungsfähigkeit. Hier (in Schweden, Anm.) wird mit einer 35-prozentigen Chance gerechnet, wieder zeugungsfähig zu sein.

Zum Rest deines Beitrages sage ich nichts, der ist respektlos und inkompetent und hat nichts mit einer sachlichen Diskussion zu tun.

Mehr zum eigentlichen Thema: Ich möchte gern, dass mein Mann nächstes Jahr eine Vasektomie durchführen lässt; wir hatten darüber schon gesprochen und er hat sich informiert. Nun zögert er aber, weil ihn der Gedanke, nicht mehr zeugungsfähig zu sein, unruhig mache, man wisse ja nie. Genauer erklären kann er das nicht, und auf meinen Hinweis, dass er doch für den Fall der Fälle vorher Spermien einfrieren lassen könnte, meinte er schließlich: „Du weißt selbst, dass das nicht dasselbe ist.“

Ich kann also verstehen, dass der Freund der TS da zögert. Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass er die Verantwortung für die Verhütung von sich schieben kann – oder die für eine etwaige ungeplante Schwangerschaft. Denn dazu gehören zwei.
 

Haunted95   (25)

Ist noch neu hier
Ich fühle mich hin- und hergerissen. Ich kann mich schon etwas feinfühlen, dass er der Vasektomie kritisch gegenüber steht, aber andererseits hat er gesehen was die Pille mit mir gemacht hat. Es war sogar seine Idee das ich sie absetzen soll.

Ich war gestern einfach so gekränkt. Wen der eigene Partner glaubt, das man ihn so hintergehen würde und ich ihm einfach so ein Kind andreh... Auf der anderen Seite wäre ich mit seiner Vorgeschichte vielleicht auch so eingestellt.

Vor einigen Monaten erzählte er mir mal, dass er mal mit einer Frau geschlafen hat lange vor mir und sie war schwanger. Daraufhin hat er die Abtreibung gezahlt.

Irgendwie, so dumm und kindisch es klingt, hat er mit seiner Ex dadurch eine ganz andere Bindung gehabt. Da haben sie die Pille abgesetzt und sie wurde beim ersten Mal schwanger da er sich da eine Zukunft vorstellen konnte. Mir wird erklärt wenn ich noch ein Kind will dann muss ich mir jemand anders suchen und soll die Beziehung beenden.

Ich will zum jetzigen Zeitpunkt eh keins, ich fühle mich gerade wohl wie es ist aber ich denke mir immer es ist nicht das Ende, vielleicht ändert er die Meinung. Für ihn hingegen ist es das Amen im Gebet.

Momentan denke ich mir einfach es ist eine andere Art von Liebe wenn man mit jemand Pläne schmiedet. Mit seinen Ex Freundinnen war das Ergebnis ein Kind und ein Fast Hausbau. Bei mir wars ein ständiges Jammern das er 40 Minuten zu mir fahren muss bevor wir zusammengezogen sind...
 
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