Er kommt einfach nicht...=(

Benutzer100839 

Sorgt für Gesprächsstoff
Hallo an alle...
bin noch ganz neu hier ich hab mich eigentlich wegen einer bestimmten Frage angemeldet...

Ich weiß das Thema wurde schon oft durchgekaut aber ich weiß einfach nicht wirklich an wen ich mich wenen soll.
Folgendes Problem: mein Freund kommt einfach nicht, weder beim Sex noch wenn ich ihm einen blase.
Bei SB kommt er jedes Mal (sagt er).
Dabei ist er meistens derjenige, der anffängt und die Initiative ergreift. Er will es auch und wird steif aber er kommt nie zum Orgasmus...
Wenn ich ihn frage ob es an mir liegt, meint er "nein, du machst nichts falsch". Und er meint es fühlt sich toll an wenn ich was mit meinem Mund mache.
Aber er sagt er spürt einfach nicht sehr viel beim Sex, egal ob mit oder ohne Gummi.
Irgendwie schlägt es ziemlich auf mein Selbstvertrauen...ich kann mich inzwischen auch nicht mehr entspannen, weil ich dauernd denke dass er ja nichts davon hat...

Eigentlich denke ich nicht dass es an meinen mangelnden Fähigkeiten liegt, ich habe vor ihm schon einige andere gehabt und die kamen alle.

Er hatte vor mir noch nie ne Freundin und auch erst einmal Sex...kann es damit was zu tun haben? Was soll ich machen? Ich will ja dass er was spürt, bin ich vielleicht nicht eng genug? Aber warum ist es dann bei allen anderen völlig problemlos gewesen..?

Eure völlig ratlose und ziemlich verzweifelte Syra...
 

Benutzer95090 

Verbringt hier viel Zeit
Hey,

vielleicht liegt es daran, das dein Freund sich zu oft einen runterholt und deshalb beim Sex nicht kommt!
 

Benutzer100839 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich dachte immer das wäre nur ein Gerücht...wenn ich mich sb kann ich doch am nächsten Tag auch wieder nen Orgasmus haben?
Aber danke für deine schnelle Antwort...vielleicht kann ich ihn zu zwei Tagen "Entzug" überreden.
:smile2:
 

Benutzer95090 

Verbringt hier viel Zeit
Dann sollt es eigentlich funktionieren und er muss den kopf "frei" haben und sich nicht da reinsteigern das er nicht kommt...
Stellt er sich unter Druck wirds garnix

Also viel Glück
 

Benutzer30217 

Sophisticated Sexaholic
Du musst vond em Gedanken loskommen, dass ihm der Sex nur etwas bringt, wenn er kommt.
Vielleicht kann er dir ja zeigen, wie er sich einen runterholt, du erlenst die Technik und bescherst ihm so nach dem Sex einen Orgasmus.
 

Benutzer100839 

Sorgt für Gesprächsstoff
Danke, aber das eigentliche Problem ist gar nicht, dass er nicht kommt (obwohl das echt auf Dauer frustriert ich denk immer ich bin zu weit oder mache was falsch -.-) sondern dass er sagt er spürt nichts...
(aber er sagt das liegt nicht daran dass ich was falsch mache, sondern an ihm selbst)
dann bringt es ihm doch wirklich nichts, oder?
 

Benutzer5191  (37)

Verbringt hier viel Zeit
Was habt ihr denn schon ausprobiert an Stellungen? Ich spüre z.B. in der Reiterstellung nicht soviel. Dafür aber beim Doggy oder so. Das ihr mal einfach die Stellungen wechselst. Genauso kann er ja auch deine Hand mal zudrücken wenn du ihn verwöhnst. Damit du ggf. mal ne Vorstellung hast wieviel Druck er braucht.
Der Tipp mit der SB ist mir ebenfalls als erstes in den Sinn gekommen. Er soll ruhig mal kürzer treten. Nicht nur 2 Tage, sondern mal ne Woche oder so. Dann wird er garantiert was spüren, da bin ich mir mehr als sicher.
 

Benutzer100759 

Sehr bekannt hier
Wie erfahren ist Dein Freund denn? Ich bin persönlich eher skeptisch, daß es an der SB-Frequenz liegt...eher daran, daß er noch nicht gelernt hat zwischen SB und Sex zu unterscheiden. Auch Männer müssen das Genießen oft erst lernen bzw ihren eigenen Körper erst kennenlernen. Ist zumindest meine Erfahrung mit dem starken Geschlecht als Frau - vielleicht liege ich auch ganz daneben ;p

Ich würde an Deiner Stelle mal tief Luft holen - je mehr Streß Du Dir selber machst, desto weniger toll wird es für euch beide. ToreadorDaniel's Hinweis auf die Stellungen finde ich auch gut - mein Freund kommt in der Missionarsstellung nie bzw mag er diese einfach auch nicht - wenn ich auf ihm liege, empfindet ers hingegen als sehr, sehr intensiv und kommt meist auch problemlos und recht heftig. Da gibt es kein Patentrezept. Einfach zusammen ausprobieren, am besten ohne "Es muß jetzt aber klappen!"

P.S.: Den besten Text zu dem Thema den ich je gelesen habe Link wurde entfernt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Benutzer20579  (37)

Planet-Liebe ist Startseite
Wenn er nichts spürt und nicht kommt, würde ich vermuten, dass da einfach nicht genug Reibung herrscht. Vielleicht, weil er von der SB mehr Druck gewöhnt ist, auch von seiner eigenen Hand her. Vielleicht kommt da "weicheres Gewebe" nicht so mit.

Meine Frage wäre da auch, wie ihr beiden so "gewachsen" seid? d.h. seine Penisgröße im Verhältnis zu deiner Anatomie. Denn evtl. bist du "zu weit", er "zu klein", auch wenn es jetzt gemein klingt - so ist es nicht gemeint :zwinker: Aber evtl. könnte man da mit ein bisschen Beckenbodentraining nachhelfen, oder durch solche Liebeskugeln.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Nur kurz zum Thema Liebeskugeln:
An sich bin ich großer Fan von den Dingern und trage sie auch gerne. Jedoch glaube ich nicht, dass sie im Fall der TE etwas bringen würden. An sich ist sie sicher ein kerngesundes Mädel mit normaler, gesunder Anatomie. Ich glaube nicht, dass ihr Freund plötzlich wie durch ein Wunder kommt, nur weil sie etwas ihren Beckenboden trainiert hat.
Meine Erfahrung mit dieser Art von Mann war, dass sich der Mann einfach im Kopf blockiert. Und da kann man als Freundin wenig machen.
Nur akzeptieren und möglichst wenig Druck auf den Mann ausüben.
 

Benutzer100839 

Sorgt für Gesprächsstoff
Okay, ich geb mal Antworten auf eure Fragen:

- Stellungswechsel haben wir schon ausprobiert, von Missionar über Doggie bis zur Reiter...
aber das hat nichts geändert.

- Also, anatomisch gesehen müsste es zusammenpassen, er ist ziemlich groß und ich eng gebaut. Meine früheren Partner, die in etwa seine Größe hatten, hatten nie Probleme mit "zu-wenig-spüren". Daran liegt es denke ich nicht.

- Die Liebeskugeln sind zwar an sich ne nette Idee, aber die ändern glaub ich wenig dran, dass er nichts spürt, es liegt nicht an meiner Muskulatur, sonst hätten ja vorher schon welche Probleme damit gehabt?

Ich hoffe mal, dass es nicht an mir liegt...meint ihr es wäre besser ihn damit in Ruhe zu lassen? Oder soll ich ein klärendes Gespräch suchen?
Mit ihm kann man üblicherweise über alles sehr offen reden.

Danke schonmal für eure Ratschläge!

---------- Beitrag hinzugefügt um 18:45 -----------

Dankeschön, ja ich bin gesund und anatomisch normal :smile2:
 

Benutzer86779  (36)

Sehr bekannt hier
Sag ihm mal er soll ne Woche nicht masturbieren. Oder wenn er es tut nur ganz leicht zudrücken(vllt ist er zu starken druck gewöhnt den die muschi natürlich nicht schafft).

Vllt kommt er ja dann beim sex
 

Benutzer100856 

Benutzer gesperrt
er soll vorher nicht wixen.

Hauptproblem wird aber folgendes sein: Er geht nicht so ab wie er es braucht für sich

anders formuliert ist eurer sex zu langsam zu unanimalisch zu schüchtern..

der typ geht einfach nicht ab oder du gehst nicht ab

Lösung: Kommt ma mehr aus euch raus.. schluss mit dem verklemmt sein.. mach es wie die Tiere :zwinker:
 

Benutzer53592 

Planet-Liebe ist Startseite
Hallo,

leider hast du nicht geschrieben, wie lange ihr beide bereits sexuell aktiv seid bzw. wie oft ihr bereits miteinander gepoppt habt, denn ich kann mir durchaus denken, dass seine Unerfahrenheit in Sachen Sex und all die neuen Dinge und Gefühle, die jenseits seiner SB-Tätigkeiten auf ihn einströmen und wirken, gewisserweise Druck machen.
Bei dem einen Mann führt so etwas dazu, dass er überhaupt keinen hochbekommt oder sehr schnell zum Höhepunkt gelangt, während andere zwar eine Erektion halten können, sich aber nur schwer oder gar kein Orgasmus einstellt.

Und so lange immer noch all die Klischees und landläufigen Meinungen vorherrschen, dass ein Kerl leicht erregbar ist, immer kann und bei jeder Praktik zum Höhepunkt kommen sollte, (während es bei Frauen, die oftmals nach Jahren noch keinen Höhepukt beim Sex erleben, obwohl sie es bei der Selbstbefriedung tun, als eher "normal" und "tolerierbar" gilt) so lange gibt es Unverständnis, Schuldzuweisungen und Dramen, wobei sich für mich die Frage stellt, ob du selber beim Geschlechtsverkehr, Lecken und Streicheln jedes Mal einen Höhepunkt erlebst und frustriert bist, wenn es nicht der Fall ist.

Ferner frage ich mich obendrein, was ihr eigentlich macht, wenn er keinen Orgasmus beim Sex hat?
Bricht er oder du irgendwann frustriert oder genervt ab? Ist er es, dem erkennbar die Lust abhanden kommt weiterzumachen und enttäuscht darüber ist oder bist eher du diejenige, die sich von dem Ablauf des Nichtkommens "genervt" und minderwertig fühlt, was dazu führt, dass du FÜR DICH den Sex als irgendwie unbefriedend deklarierst?
Schau, ihn zwingt doch keiner, regelmäßig mit dir zu poppen...ganz im Gegenteil: Er macht das total gerne und freiwillig und ist doch laut deiner Beschreibung derjenige, der ankommt und überwiegend Initiative in diese Richtung zeigt (vielleicht solltest du zur Abwechlsung öfter selber aktiv werden, um ihn zu zeigen "Ja, ich will dich...ich will mit dir Sex haben, obwohl du nicht kommst, weil es mir dennoch großen Spaß und Freude bringt, wenn wir uns körperlich miteinander beschäftigen und ich scharf darauf bin, all die schönen und intimen Sachen zwischen Mann und Frau mit dir zu erleben") und dass er Lust auf dich hat, zeigt doch seine Erektion, die sich kein Mann einfach einreden kann und als untrügliches Zeichen für große sexuelle Erregung ist.
Aber nein, du zweifelst ja nicht nur an seinen Worten, die dir versichern, dass es nicht an dir liegt, sondern auch an der unschlagbaren –und unübersehbaren- „Beweiskraft“ seines steifen Schwanzes und das finde ich doch sehr traurig.
Anstatt glücklich darüber zu sein und seine Erektion für deine Belange und Bedürfnisse zu nutzen, fühlst du dich schuldig, weil es bei ihm nicht mit dem Orgasmus klappt und glaub mir:
So etwas lässt sich auf Dauer vor einem Mann nicht verleugnen und er spürt ganz genau, dass er es ist, der dich unglücklich, unzufrieden oder sonst etwas macht und dann habt ihr einen wundervollen Kreislauf in Gang gebracht, aus dem man(n) nur wieder sehr schwer herausfindet. (eventuell auch mal die Sexorte wechseln und nicht immer nur in seinem oder deinem Bett sexeln, was vielleicht zu negativen Gedanken führt, wenn es dort ständig nicht klappt)

Aber mal ehrlich: Warum fühlst du dich irgendwie nicht als Frau, "schlecht im Bett" oder gar unattraktiv und machst etwas, was dich unbefriedigt lässt, zu DEINEM Problem? Weil Frauen dazu neigen, das oft zu machen?
Möglicherweise fällt es deinem Freund –wie vielen Männern- einfach nur schwer, sich fallen zu lassen und die Kontrolle zu verlieren, (nicht jeder Mann kann sich einfach in Ruhe hinlegen und die Partnerin unbeschwert Blasen lassen, da ihm vielleicht 1000 Gedanken durch den Kopf strömen wie z. B. schmecke ich gut, macht sie es vielleicht widerwillig, was passiert, wenn ich sich mein Saft in ihrem Mund ergießt, erwartet sie schon wieder einen Orgasmus von mir u.s.w., wobei es beim Vögeln auch sein kann, dass er sich Gedanken um den ausreichend-sicheren Verhütungsschutz macht) weil man dafür nicht nur Erfahrung, Entspannung, die Fähigkeit einfach ohne zu denken zu fühlen und genießen und Mut, sondern vor allem auch Vertrauen zur Partnerin benötigt, was vielleicht noch nicht im ausreichenden Maße vorhanden ist.

Hinzu könnte auch ein gewisser Erfolgsdruck kommen, der ihm sagt "ich muss auch meine Freundin mit meinem Orgasmus beglücken, denn sie soll ja auch etwas davon haben und nicht wieder enttäuscht sein, wenn es erneut nicht klappt" und schwupp geht gar nichts, weil dein Partner momentan noch nicht in der Lage ist, sich auf zwei Höhepunkte zu konzentrieren und zwar auf seinen sowie auf deinen.
Hier muss er vielleicht noch eindeutig egoistischer werden und einmal nur an sich denken, falls er nur den Höhepunkt der Frau und seine "Ausdauerleistung" im Kopf hat.
Aber ich denke, du begehst einen großen Fehler, wenn du glaubst, die Verantwortung für seinen Orgasmus übernehmen zu müssen.
Zweifel doch anstatt deiner Attraktivität oder sexuellen Begabung an SEINER momentanen Fähigkeit, überhaupt einen Höhepunkt erleben zu können, weil es nicht den anatomisch und psychisch "genormten" Mann gibt, der wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert und dessen Schwanz/Eichel immer gleich sensibel reagiert.

Okay...er kommt bei der SB immer zum Höhepunkt. Aber weißt du auch, ob er sich da nicht vielleicht schwer tut? Mag sein, dass sein Handeinsatz in den letzten Jahren sehr fest und heftig war, so dass die Eichel (oder auch der Stamm) einfach richtig harte Stimulation benötigt, (ist er vielleicht beschnitten?) die er natürlich in einer warmen, weichen, flexiblen und (eventuell zu) feuchten Pussy oder Mund nicht vorfindet und sich erst einmal an das Ganze gewöhnen muss.

Oder aber er macht einfach beim Poppen noch einige "Anfängerfehler", in dem er sich zu sehr verausgabt, so dass es irgendwann anstrengend wird, was natürlich dann zu keinem Orgasmus führt.
Vielleicht muss er sich einfach passiver verhalten und dich mehr "arbeiten" lassen, wobei sich Experimente in Sachen Beinhaltung (von dir, in dem du sie enger beisammenlässt, um eine stärkere Reibung zu bewirken), Körperhaltung, (von ihm) Eindringwinkel/Stoßwinkel, Stoßgeschwindigkeit immer wieder einmal ohne größeren Aufwand einlegen lassen.
Und was ganz oft unterschätzt wird: Die richtig Atmung. Atmet der Mann ggf. zu flach, verpufft die ganze Energie, weil sie nämlich gar nicht erst dorthin gelangt, wo sich orgasmustechnisch wichtig wäre. Nämlich in den Lendenbereich.
Aber es könnte auch sein, dass er seine Stöße zu schnell ausführt und es einmal mit ganz langsames Hinein- und Herausgleiten probiert, was durchaus zu stärkerer Stimulation an der Eichel führen kann als heftiges, schnelles Stoßen.
Tja und dann gäbe es ja noch die Möglichkeit, dass du deinen Partner mit richtig schöner und effektiver Handmassage oder einem Blowjob, bei dem verstärkt deine Finger mit ihm Spiel sind, so stimulierst, dass er kurz vorm Orgasmus steht und dann sofort in dich eindringt, was eventuell dazu führt, dass es nur noch wenig Stöße benötigt, um zu kommen.
Aber es spricht auch nichts, den Geschlechtsakt zu unterbrechen und zwischendurch seinen Schwanz zu lecken, zu saugen oder mit der Hand zu verwöhnen, um sich anderweitig stimulieren zu lassen.

Oder wieso "genehmigen" Frauen ihren Partnern in ihrer Anwesenheit nicht, selber Hand anzulegen, um etwas zu Ende zu bringen und Erleichterung zu verschaffen? Wie viele Männer auf dieser Welt akzeptieren und tolerieren, dass ihre Frauen beim Ficken nicht kommen...ständig wird ihnen ja gepredigt, dass sie das ganz ohne gekränkte Eitelkeit und frustriertes Ego tun sollen.
Du denkst doch sowieso, dass er sich nach dem Sex über kurz oder lang ins Bad oder stille Kämmerlein verzieht, um zu onanieren...also kann er das -wenn er genügend Vertrauen hat- auch vor dir erledigen oder du spielst auch noch gleichzeitig an dir herum, um ein gemeinsames Erlebnis zu erhalten, was zusammenschweißt und unglaubliche Nähe schafft.

Letztendlich merkst du ja selber, wie sehr du dich auf seinen Orgasmus versteifst, der dir so wichtig ist, dass du selber schon nicht mehr den Sex richtig genießen kannst.
Ist das wirklich Sinn und Zweck, wenn Paare miteinander poppen?
Nein, es ist eher ein klassisches Beispiel dafür, wie übermäßiges Denken an das Wohl anderer „nach hinten losgehen“ kann...ebenso irgendwelche Vergleiche mit Verflossenen, die alle konnten, aber Vergangenheit sein müssen, weil deine Zukunft jetzt diesem Mann gilt und man das Beste daraus machen sollte.
Aber viele Frauen machen da einfach keinen Unterschied zwischen Orgasmus des Mannes und seiner Ejakulation.
Ich formulieren es mal ganz salopp: (Ab)spritzen kann jeder Depp fast jederzeit...dafür braucht es nicht einmal einen Partner.
Für einen wirklich befriedigenden Höhepunkt braucht Mann mehr, vor allem die Bereitschaft und Fähigkeit, loszulassen, etwas geschehen zu lassen, was sich einer willentlichen Kontrolle entzieht und das muss man auch erst manchmal LERNEN.
Und da sind Deiner "Macht" durchaus gewisse Grenzen gesetzt: Du kannst ihn vielleicht unter größter Anstrengung und Aufbietung aller Leistungs-Reserven dazu bringen, seine Spermien herauszuschleudern.
Zu einem Orgasmus wirst Du ihm nicht verhelfen können, wenn er nicht selbst die Voraussetzungen dafür schafft, seine Grenzen verlässt, nicht ständig kontrolliert bleibt. Und wenn du das Gleiche tust, weil dich sein fehlender Höhepunkt ausbremst, dann hast du auch keine "Vorbildfunktion", was ihn dazu bewegt, es dir gleich zu tun.

Natürlich kann man offen über dieses Thema reden, aber pass' auf, dass das Ganze nicht totdiskutiert wird, denn ich finde nicht, dass man sich darüber ständig unterhalten muss, weil das deinem Partner noch mehr Druck machen kann.
Bitte ihn lieber, dass er sich nicht scheuen soll, dir während gewisser Praktiken entsprechendes Feedback zu geben, (z. B. fester saugen, mehr Handeinsatz, Beine zusammen, an diesem Punkt verweilen etc.) was du nicht als Belehrung oder Kränkung, sondern Hilfestellung verstehst.
Und natürlich kann und soll man sich auch über den Sex unterhalten, wobei nie vergessen sollte, dass man die positiven Dinge in den Vordergrund stellt und nicht nur über Negatives spricht.

Nimm einfach mal etwas die Luft raus, reduziere eine gewisse Dramatik, werde etwas gelassener, nehme nicht alles gleich persönlich, belasse deinem Partner seine momentanen Eigenarten, ohne den Glauben zu verlieren, dass Besserung eintritt oder für alle Zeiten auf Veränderungen und Experimente zu verzichten, vor allem aber:
Konzentriere dich auf etwas, worauf du vielleicht wirklichen Einfluss besitzt: Nämlich auf dich und deinen Orgasmus.
Zeig ihm, wie gut es dir mit ihm gehen kann und schon fällt vielleicht eine gewisse Last von ihm ab.
Und glaub an euch, glaube ihm und glaube vor allem seiner Erektion, denn ich sehe noch nicht wirklich einen Grund, verzweifelt sein zu oder ihn zu einem Facharzt schicken zu müssen, was eigentlich nur sinnvoll ist, wenn sich nach einer wirklich längeren Zeit kein Orgasmus beim Sex einstellt und so eine eventuell organische Störung ausgeschlossen wird.

Alles Gute und sorry für den langen Text, der aber alles beinhaltet, was bei sich bei mir bezüglich des Themas "angestaut" hat und unter den Nägeln brennt.
 

Benutzer100839 

Sorgt für Gesprächsstoff
@ verfuehrer

danke für diesen Rat, aber wir sind keineswegs so zahm wie du es dir vielleicht vorstellst :smile2:
aber vielleicht bräuchte er noch was "härteres". Ich schlags ihm mal vor.

@munich-lion
Danke für diese superausführliche Antwort! Einer der hilfreichsten Ratschläge die ich je bekommen habe.
Also, wenn ich keinen Orgasmus habe, dann ist das in Ordnung, zumindest für mich. Solange ich ab und zu mal die Kontrolle verliere hab ich kein Problem damit :smile2:
Aber wenn ich an seiner Stelle wäre und gar nichts spüren würde (außer der Erregung, die ja offensichtlich da ist)...dann wäre ich persönlich ziemlich frustriert.

Nein, natürlich bin ich nicht genervt, ich mach ihm doch gar keinen Vorwurf. Ich find es nur traurig.
Ich weiß nicht genau...meistens hören wir irgendwann auf weil es zu anstrengend wird nach ner Stunde...und weil ich irgendwann auch überhaupt nichts mehr spüre. Seine Erektion ist danach meistens noch nicht weg.

Die Orte zu wechseln war meine erste Idee, aber es hat leider nicht wirklich was geändert.

Oh ich glaube, ich hab eine Sach emissverständlich ausgedrückt: meinen Mund spürt er. Er sagt auch dass es sich total geil anfühlt. Aber er kommt trotzdem nicht.
Natürlich geht es mir NICHT darum als "Beweis für meine Bettfähigkeiten" einen Orgasmus bei ihm auszulösen! Aber ich will, dass wir beide von unserem Sex was haben. Daran ist doch nichts verkehrt, oder?

Und ich genehmige ihm sehr wohl, dass er danach noch "Hand bei sich anlegt". Meistens lieg ich daneben und küss ihn usw. ABER selbst dann kommt er nicht.
Also, ist es wirklich so verwunderlich dass ich mich dann frage ob es nicht doch etwas mit mir zu tun hat?

Er ist nicht beschnitten...und ich hatte bisher eigentlich noch nie Probleme mit "zu feucht sein".
Aber wenn er sich so an ne harte Hand gewöhnt hat (ja es stimmt schon, er packt sehr fest zu), wie soll es dann in Zukunft anders werden? =(

Ich hab seit drei Jahren ein (manchmal mehr, manchmal weniger) aktives Sexleben, er wie gesagt noch nicht viel Erfahrung gemacht (einmal Sex vor mir).
Wir sind noch nicht lange zusammen, erst ein paar Wochen, aber wir kennen uns schon seit langem. Und bisher hat keiner meiner (Ex)Freunde je so lange zum Gewöhnen gebraucht...
Hoffentlich wird es im Lauf der Zeit besser.

Aber ich werde mir deinen Rat, mich nicht so verantwortlich zu fühlen zu Herzen nehmen. Leider kann ich ihm nicht noch mehr Kontrolle überlassen, er bestimmt inzwischen sowieso das Tempo und die Stellung.

Zum Arzt wollte er ja von sich aus gehen, ich würde ihn da nie hinschicken. Ich denke auch, dass dabei nichts rauskommen wird.

Nochmals danke!
:smile2:
 
S

Benutzer

Gast
Und ich genehmige ihm sehr wohl, dass er danach noch "Hand bei sich anlegt". Meistens lieg ich daneben und küss ihn usw. ABER selbst dann kommt er nicht.
Also, ist es wirklich so verwunderlich dass ich mich dann frage ob es nicht doch etwas mit mir zu tun hat?

Jein. Ich denke da liegt der Hund begraben: Er kann sich nicht richtig entspannen, vll. fühlt er sich beobachtet, er kann sich nicht richtig fallen lassen oder hat Angst die Kontrolle zu verlieren. Ich kenne das von mir. Wenn ich alleine bin kann ich sehr schnell kommen, wenn er dabei ist dauerts ziemlich lange, beim Sex komme ich so gut wie gar nicht.
Ich denke nicht, dass es etwas mit dir persönlich zu tun hat, sondern dass er sich enfach nicht richtig fallen lassen kann. Sieh mal, bei SB guckt ihm niemand zu, er kann machen was er will, gucken wie er will, sich berühren wie er will etc. Er kann sich voll und ganz auf sich konzentrieren. Wenn du dabei bist, ist das ne ganz andere Situation und ich denke da braucht es viel Vertrauen und Zeit um sich so gehen zu lassen wie man es bei der SB tut. Und wie die Löwin schon geschrieben hat: auch wenn du nicht genervt sondern 'nur' traurig bist merkt er das mit Sicherheit und das erschwert das Ganze dann noch.
 
1 Monat(e) später

Benutzer100839 

Sorgt für Gesprächsstoff
So, ich weiß, der Beitrag ist älter, aber ich will keinen neuen für das gleiche Thema aufmachen...
inzwischen ist ja ein wenig Zeit vergangen, wir sind immer noch zusammen und eigentlich läuft alles gut...
Außer dieses verdammte Problem...ich kann machen was ich will, er kommt nicht. Und inzwischen haben wir wirklich einiges versucht...
Fast alles beim Alten geblieben, ich schaffe es sehr schnell ihn zu erregen (da reicht oft schon wenn ich mein Shirt ausziehe und ihn küsse ^^), aber er kommt nicht zum Orgasmus. Nur von seiner eigenen Hand -.-
es läuft immer mehr oder weniger so ab:
vorspiel (ja, gut, wird manchmal weggelassen), gv, irgendwann zieht er ihn raus, machts mit der hand fertig und spritzt dann in mich ab.
alles schön und gut. NEIN EBEN NICHT! was mach ich denn falsch??? wir verwenden kein gleitmittel, das die reibung verringert, ich bin mir sicher, dass er kein sexuelles Trauma hat, er hat hoffentlich auch keine andere (das scheint ja oft vermutet zu werden...) und den Kopf hat er auch nicht zu voll.
Was mache ich falsch???
Ich geh auf fast jeden Wunsch von ihm ein (außer Fesseln, das mag ich überhaupt nicht), anatomisch gesehen ist alles korrekt bei uns, medizinisches Problem hat er nicht, und so weiter. Mir fällt nichts mehr ein...
Wenn ich ihn frage, meint er, der "Kleine" müsse sich erst dran gewöhnen.
Kann das sein? Nach zweieinhalb Monaten intensiv-sexueller Beziehung?
Diese Fragen gehen jetzt vor allem an die Männer: wie war das bei euch, als ihr noch "neu" wart? Habt ihr auch ne Gewöhnungszeit gebraucht? Wenn ja, wie lang ging die? Und woran lag das?

Ich hoffe, ihr versteht, warum ich frustriert bin...ich bin sowieso nicht die Selbstbewussteste, und ich hab das Gefühl, komplett unfähig zu sein...ich meine, ich schaffe es nicht mal, bei einem Mann die natürlichste, grundlegenste biologische Reaktion hervorzurufen.
Es ist nicht so, dass ich es als Bestätigung haben will, aber es vernsichert mich einfach so dermaßen, weil ich bei früheren Partnern NIE dieses Problem hatte...
Langsam merk ich, dass ich Sex eigentlich gar nicht mehr mag, ich selbst komme sowieso nicht dabei (hat bei mir aber andere Gründe als bei ihm) und er auch nicht...wenn seine Hand so viel besser ist, wozu braucht er mich dann noch? (Im Bett meine ich jetzt, nicht im Rest der Beziehung, die ist traumhaft). Nur um ihn heißzumachen? Das kann auch seine Fantasie.
Oh Mann, ich drehe echt durch -.- ich weiß, wahrscheinlich übertreibe ich aus objektiver Sichtweise, aber manchmal kommt mir schon der Gedanke, dass ich nicht will, dass es für immer so weitergeht. In meinem Leben (ich bin ja echt noch jung) will ich noch jemanden zum Kommen bringen! Ich will meinen Freund nicht betrügen, ich liebe ihn und will ihn nicht verlassen, aber dass wir körperlich scheinbar gar nicht zusammenpassen zieht mich schon extrem runter, und natürlich kommt manchmal der (ich weiß, unmoralische und verabscheuungswürdige) gedanke, bei jemand anderem zu versuchen, Ob ich "es noch kann".

Bevor ihr also Antworten a la "Es ist doch nicht wichtig, ob er kommt, solange es ihm trotzdem gefällt" kommen, macht euch bitte folgendes klar: aus persönlichen Gründen ist es für mich schwierig, mich soweit gehen bzw fallen zu lassen, dass normaler (oder auch etwas härterer) GV möglich ist. Das weiß er übrigens auch. Ich tue es aber trotzdem, weil ich weiß, dass er Sex mag und ich diese Nähe gern habe.
Aber ich komme schon selbst nie (nur bei SB wenn ich alleine bin). Sex ist für mich (leider -.-) nicht mit körperlichen Gefühlen, sondern eher mit Kopf und Herz verbunden. Wenn ich ihm keinen einzigen Orgasmus verschaffen kann...wozu versuch ich es überhaupt noch?

Ich hoffe, das klingt alles nicht zu böse, ich bin einfach nur traurig drüber.
Und danke im Voraus für jede konstruktive Antwort.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren