Er hat nicht so viel lust wie ich

Benutzer154152 

Meistens hier zu finden
Deine Schilderungen klingen auch nicht allzu berauschend. Ich frage mich dabei immer, wieso es Menschen gibt, denen es schwer fällt, dass es nicht bei jedem Mal Sex um beide Partner gleichermaßen geht.

Ihn geht es sehr wohl darum mich auch glücklich zu machen. er strengt sich auf seine Art auch sehr an. Nur versteht er halt nicht das ich seinen fetisch gerne mit auslebe mir aber nicht so viel Lust bereitet wie ihn. da liegt der kleine aber feine unterschied. Wenn er von sexuellen aktivitäten schwärmt, schwärmt er zu 75% immer davon wie ich auf ihn saß (facesitting) und zu 25 % nur vom sex und blasen. das zeigt mir natürlich wo seine Lust stärker ist.
bei mir wäre es wohl genau anders zu 80 % von Sex,lecken, fingern etc und zu 20 % von facesitting.
Im Endeffekt tut er schon alles IHN mögliche um mir Lust zu bereiten, da kann man halt nicht klagen die abwechslung sucht man halt nur vergebens.....
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Unsere unterschiedliche Entwicklung sehe ich vor allem darin begründet, dass es als frühreife, notgeile junge Frau um einiges einfacher ist mit der Sexualität, als als schüchterner, unerfahrener Fetischist.

Die anderen beiden Fragen kann ich dir leider nicht beantworten.
Das mit der Entwicklung sehe ich anders, denn deine Antwort impliziert, dass er schon immer seinen Fetisch gehabt hätte, was im Sinne einer Entwicklung (nämlich dann des Fetisches selbst) ja keinen Sinn machen würde. Es fehlt in meinen Augen ein wesentlicher Schritt, ein Ereignis, irgendwas in der Richtung, die seine Entwicklung hat anders laufen lassen als dein.

Insofern passen deine beiden Aussagen dann wieder konsequent zusammen, als dass Du keine Ausage zur Herkunft seines Fetisches machen kannst. Allerdings wundert mich dieser Umstand doch sehr. Du sagtest, ihr würdet über alles offen von Anbeginn euerer Beziehung sprechen.

Ausgerechnet über den Aspekt, der zu einem sexuellen Problem und deiner Frustration führt, hast Du keinerlei Informationen. Hast Du nicht nachgefragt, hat er eine Antwort verweigert?

Er hatte vor dir (?) kaum bis keine Lust mit Frauen zu schlafen, Du weißt aber nicht warum? Auch hier, hast Du das nicht hinterfragt, er die Antworten nicht gegeben?

Ich denke, es ist nicht weit hergeholt, dass zwischen dem, was zu der Entwicklung bei ihm geführt hat, und seinem Verhalten heute dir gegenüber, ein deutlicher Zusammenhang besteht. Und ich denke, es würde sich für dich, für euch beide lohnen, gerade da mal genauer hinzusehen. Womöglich würde sich, quasi auf einer Metaebene, die Frage lohnen, warum ihr bisher einen Bogen um diese Fragen geschlagen habt (wenn ich das so richtig interpretiere).
 

Benutzer154152 

Meistens hier zu finden
Das mit der Entwicklung sehe ich anders, denn deine Antwort impliziert, dass er schon immer seinen Fetisch gehabt hätte, was im Sinne einer Entwicklung (nämlich dann des Fetisches selbst) ja keinen Sinn machen würde. Es fehlt in meinen Augen ein wesentlicher Schritt, ein Ereignis, irgendwas in der Richtung, die seine Entwicklung hat anders laufen lassen als dein.
willst du damit aussagen das ein fetisch nicht von anfang an da sein kann ?
 

Benutzer137391  (46)

Beiträge füllen Bücher
Nein, ist er wirklich nicht. Ich hab oft das Gefühl, dass er in seiner Anstrengung es mir recht zu machen in seinem Kopf so 'ne Checkliste durch geht à la "Oh, dass hat ihr ja beim ersten Mal gefallen, deshalb mach ich das jetzt immer wieder und wieder". Ich will ihm aber auch nicht unrecht tun, da ich mir vorstellen kann, dass er diesen intuitiven Lust-Sinn vllt echt nicht entwickelt hat?
er wird ihn auch nicht mehr entwickeln.. zumindest sagt mir das meine erfahrung..
du bist 25, wärst du meine tochter und würdest mir das alles erzählen.. sorry, ich bin ehrlich, ich würde sagen:
"beende es und werde glücklich mit einem mann mit dem DU kompatibel bist, der dein passendes puzzleteil auch im bett ist..!"

für mich schwingt da auch ne ganze menge an mitleid und angst vor der entscheidung mit.
und ich kann nur sagen, ich habe es jahre so mitgemacht und bedauere im grunde, dass ich soviele jahre hoffnung auf (ver)änderungen hatte (dass wir mit gemeinsamen kindern nicht einfach alles hingeschmissen haben, klammere ich jetzt mal aus..)

du verbiegst dich für ihn, meine meinung.. und auf dauer kannst du deine wünsche und vorlieben nicht unterdrücken.
ich konnte es auch nicht, daher kann ich mir ein stück weit denken, wie es dir geht..
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
willst du damit aussagen das ein fetisch nicht von anfang an da sein kann ?
Ich denke, dass es wenigsten eine Entdeckungs- und Ausprobierphase gab, und irgend einen Anlass, Begebenheit, Begegnung, was auch immer, in dessen Zusammenhang der Fetisch zutage trat.
 

Benutzer154152 

Meistens hier zu finden
Ich denke, dass es wenigsten eine Entdeckungs- und Ausprobierphase gab, und irgend einen Anlass, Begebenheit, Begegnung, was auch immer, in dessen Zusammenhang der Fetisch zutage trat.
ne das muss nicht so sein. mein freund war 27 als wir zusammen kamen. bis dahin war er durch und durch jungfrau. weder sex noch küssen. er war absolut unerfahren. und dennoch hatte er schon vorher die fantasie gehabt damals hatte er eine die er verehrte aber sie wollte ihn nie. und er hat mir ja erzählt das er oft dran gedacht hat wie es wäre wenn man auf sein gesicht sitzen würde. also dieser fetisch war von anfang an da.
seine anderen fantasien, ins gesicht spritzen z.b. hat er erst nach seinen erfahrungen bekommen.
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
ne das muss nicht so sein. mein freund war 27 als wir zusammen kamen. bis dahin war er durch und durch jungfrau. weder sex noch küssen. er war absolut unerfahren. und dennoch hatte er schon vorher die fantasie gehabt damals hatte er eine die er verehrte aber sie wollte ihn nie. und er hat mir ja erzählt das er oft dran gedacht hat wie es wäre wenn man auf sein gesicht sitzen würde. also dieser fetisch war von anfang an da.
seine anderen fantasien, ins gesicht spritzen z.b. hat er erst nach seinen erfahrungen bekommen.
Aber genau das meine ich! Du weißt das alles von/über ihn, und das ist der wesentliche Unterschied!
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
menschen mit bestimmten vorlieben wirst du nicht ändern können. ich habe selber einen mann mit einem "fetisch".
er steht total auf facesitting und dabei erfährt er die besten orgasmen.
auch unter meinen titten liegen und dabei sich selbst befriedigen ist für ihn sehr aufregend.
blasen wichsen geht bei ihn auch immer ganz gut.
aber sex ist bei uns ein schwieriges thema.
wenn wir sex haben dann nur reiterstellung. hab ich im prinzip nix gegen da es die einzige stellung ist in der ich kommen kann.
Aber mir fehlt manchmal einfach dieses "normale". so doggy, oder was weiß ich missionar gibts bei uns nicht.expermientieren haben wir auch schon gemacht mit verschiedenen stellungen führt jedes mal zu den gleich genannten punkten. "normal" haben wir versucht und er bekommt jedes mal krämpfe in den beinen (keine ahnung ob es wirklich so ist oder nur gespielt um am ende wieder in der reiterstellung zu landen) oder er bekommt keine krämpfe in den beinen und fragt nach nicht mal 1 min ob wir wieder in reiterstellung weiter machen können. das zeigt mir mehr wie deutlich das er entweder keine lust auf andere sachen hat oder es ihn halt wirklich nicht antörnt. ich für mich hab es mehr oder weniger akzeptiert wozu soll ich andere sachen mit ihn machen wo ich merke es gefällt ihn nicht. wie gesagt ich kann ja noch in der reiterstellung kommen. aber manchmal würde man sich halt schon mehr wünschen. aber dieser fehlende punkt ist bei uns halt nicht so schlimm das ich sage ich kann damit nicht auf dauer leben.
Ha, da erkenne ich mich doch teils wieder! :grin: (Reiter vs. "normal", FS...)

Aber zum Thema: die angesprochene fehlende Kompatibilität ist schon ein großes Problem. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich diesbezüglich noch Grundlegendes ändert. Er braucht weniger und anderen Sex. Es ist unwahrscheinlich, dass er mit zunehmendem Alter/Beziehungsdauer plötzlich mehr Bedarf an Sex haben wird. Das Umgekehrte ist wahrscheinlicher.:sorry:
 

Benutzer167764 

Öfters im Forum
Ich zweifle, dass wir die beide haben. Komischerweise phantasiere ich von allem möglichen (vom Analverkehr bis hin zur den wildesten Orgien & würde vieles davon auch gern ausprobieren), dass Ding dabei ist aber, dass es mich vor allem dann richtig anmacht, wenn ich mein Gegenüber damit um den Verstand bringe. Was schwer ist, bei einem eher unmotivierteren Menschen...
Ich verstehe das so, dass du eher verrucht sein willst. Das bist du durch deine frühen und zahlreichen Erfahrungen ja aber bereits. Nur ihm scheint der Riecher für die Subtilität einer erfahrenen und sexuell neugierigen Frau zu fehlen. Ich denke, dass er beim Kitzeln eher passiv sein wird und dich deine Erfahrung zu einer Autorität des Sinnlichen machen wird. Deswegen wäre mein Vorschlag, diese Autorität wörtlich und weniger subtil darzustellen und ihm das Ausleben seines Kitzelfetischs als Tauschobjekt in einem (mehr oder minder leichten) SM-Rahmen zu gewähren. Sein Fetisch wäre so direkt an deine Phantasien gekoppelt. Wenn ihm diese Kopplung unmöglich ist, nachzuvollziehen, dann... tja.
 

Benutzer170763  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Die Kosten nutzen Rechnung wird vermutlich zwangsläufig dazu führen, dass du deine Wünsche und Fantasien ausleben möchtest und wirst. Entweder er akzeptiert dann das du es dir woanders holst (was ich nicht glaube) oder du gehst ihm fremd und die Beziehung wird über kurz oder lang in die Brüche gehen. Auf Dauer unglücklich zu sein hat für ein Leben, wovon man nur eines hat , wenig positives

Das mit dem woanders holen haben wir schon probiert, also das ist für uns eindeutig eine Option. Ich würde ihn aber wie gesagt gern mitziehen.
[doublepost=1533891001,1533890912][/doublepost]
Im Endeffekt tut er schon alles IHN mögliche um mir Lust zu bereiten, da kann man halt nicht klagen die abwechslung sucht man halt nur vergebens.....

Das Gefühl habe ich bei meinem Partner auch. Also wenn man das so schreibt, wirkt er vllt ignorant, aber ich spüre eben, wie er sich durchaus Mühe gibt, meinen Wünschen zu entsprechen.
[doublepost=1533891314][/doublepost]
Das mit der Entwicklung sehe ich anders, denn deine Antwort impliziert, dass er schon immer seinen Fetisch gehabt hätte, was im Sinne einer Entwicklung (nämlich dann des Fetisches selbst) ja keinen Sinn machen würde. Es fehlt in meinen Augen ein wesentlicher Schritt, ein Ereignis, irgendwas in der Richtung, die seine Entwicklung hat anders laufen lassen als dein.

Insofern passen deine beiden Aussagen dann wieder konsequent zusammen, als dass Du keine Ausage zur Herkunft seines Fetisches machen kannst. Allerdings wundert mich dieser Umstand doch sehr. Du sagtest, ihr würdet über alles offen von Anbeginn euerer Beziehung sprechen.

Ausgerechnet über den Aspekt, der zu einem sexuellen Problem und deiner Frustration führt, hast Du keinerlei Informationen. Hast Du nicht nachgefragt, hat er eine Antwort verweigert?

Er hatte vor dir (?) kaum bis keine Lust mit Frauen zu schlafen, Du weißt aber nicht warum? Auch hier, hast Du das nicht hinterfragt, er die Antworten nicht gegeben?

Ich denke, es ist nicht weit hergeholt, dass zwischen dem, was zu der Entwicklung bei ihm geführt hat, und seinem Verhalten heute dir gegenüber, ein deutlicher Zusammenhang besteht. Und ich denke, es würde sich für dich, für euch beide lohnen, gerade da mal genauer hinzusehen. Womöglich würde sich, quasi auf einer Metaebene, die Frage lohnen, warum ihr bisher einen Bogen um diese Fragen geschlagen habt (wenn ich das so richtig interpretiere).

Ich hab mich gestern vllt etwas oberflächlich ausgedrückt.. Wir haben schon mehr als einmal darüber geredet. Das Ding ist, dass er selbst nicht weiß, wieso er sich eben so entwickelt hat. Und das mit der fehlenden Lust am Sex lag bei ihm halt vor allem am Fetisch. Nackt Frauen haben ihn schlichtweg sehr lange nicht erregt.
[doublepost=1533891418][/doublepost]
für mich schwingt da auch ne ganze menge an mitleid und angst vor der entscheidung mit.
und ich kann nur sagen, ich habe es jahre so mitgemacht und bedauere im grunde, dass ich soviele jahre hoffnung auf (ver)änderungen hatte (dass wir mit gemeinsamen kindern nicht einfach alles hingeschmissen haben, klammere ich jetzt mal aus..)

du verbiegst dich für ihn, meine meinung.. und auf dauer kannst du deine wünsche und vorlieben nicht unterdrücken.
ich konnte es auch nicht, daher kann ich mir ein stück weit denken, wie es dir geht..

Da ist definitiv was dran. Ich fände es ganz schön hart, ihn deshalb zu verlassen, wo es doch sonst so super passt.
Deshalb würde ich - bevor ich mich deshalb komplett trenne - auch eher eine offene-Beziehungs-Lösung anpeilen.
[doublepost=1533891535][/doublepost]
Ich verstehe das so, dass du eher verrucht sein willst. Das bist du durch deine frühen und zahlreichen Erfahrungen ja aber bereits. Nur ihm scheint der Riecher für die Subtilität einer erfahrenen und sexuell neugierigen Frau zu fehlen. Ich denke, dass er beim Kitzeln eher passiv sein wird und dich deine Erfahrung zu einer Autorität des Sinnlichen machen wird. Deswegen wäre mein Vorschlag, diese Autorität wörtlich und weniger subtil darzustellen und ihm das Ausleben seines Kitzelfetischs als Tauschobjekt in einem (mehr oder minder leichten) SM-Rahmen zu gewähren. Sein Fetisch wäre so direkt an deine Phantasien gekoppelt. Wenn ihm diese Kopplung unmöglich ist, nachzuvollziehen, dann... tja.

Danke, in die Richtung dachte ich auch schon. Das Ding ist halt, dass ich glaub eher devot bin in dieser Beziehung und es mir da dann doch leider etwas an Erfahrung fehlt, wie man sowas am besten angeht.
 

Benutzer161012 

Verbringt hier viel Zeit
Offene Beziehungen werden hier im Forum ja häufiger als Lösung vorgeschlagen. Da frage ich mich jedes Mal: liegt das an dem offeneren sexorientiertem Teilnehmerkreis hier oder kommt das tatsächlich so oft vor? Und wenn es vorkommt, ist das nicht einseitig motiviert, für eine der beiden Parteien demütigend und nicht ohnehin die Vorstufe zur finalen Trennung?
Klare Fronten halte ich immer für besser.
 

Benutzer167764 

Öfters im Forum
Ich war schon recht früh sexuell aktiv und habe schnell Freude daran gefunden. Zwar gab es als Single auch die ein oder andere Durststrecke, aber insgesamt durfte ich schon viele Erfahrungen sammeln.

Danke, in die Richtung dachte ich auch schon. Das Ding ist halt, dass ich glaub eher devot bin in dieser Beziehung und es mir da dann doch leider etwas an Erfahrung fehlt, wie man sowas am besten angeht.
Diesen Widerspruch übersetze ich damit, dass du einfach Sex mit anderen, dominanteren Männern willst. Dann werdet ihr die Beziehung öffnen müssen, denn sein Kitzelding ist ja etwas passives und beide devot und ohne Vorstellungskraft geht eben nicht. Du würdest früher oder später auf der Strecke bleiben, wenn du dich niemals fallen lassen kannst.
 

Benutzer170763  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Offene Beziehungen werden hier im Forum ja häufiger als Lösung vorgeschlagen. Da frage ich mich jedes Mal: liegt das an dem offeneren sexorientiertem Teilnehmerkreis hier oder kommt das tatsächlich so oft vor? Und wenn es vorkommt, ist das nicht einseitig motiviert, für eine der beiden Parteien demütigend und nicht ohnehin die Vorstufe zur finalen Trennung?
Klare Fronten halte ich immer für besser.

Also wir haben das nach sehr vielen Gesprächen wegen unserer Problemstellung in Erwägung gezogen und auch ausprobiert. Es ist schon eine Art Lösung für mich, aber ich verbringe natürlich am liebsten Zeit mit ihm und bevorzuge auch ihn nackt zu sehen statt anderer Männer.
Glaube, dass es (von meinem sehr flüchtigen Eindruck bisher) schon an "dem offeneren sexorientiertem Teilnehmerkreis hier" liegen könnte.
 

Benutzer169390  (35)

Sorgt für Gesprächsstoff
Schön das er dich "austoben" und machen lässt. Das hilft eurer Beziehung sicher. Das du ihn mit ins Boot bekommst bezweifle ich jedoch nach deinen Aussagen. Entweder man steht drauf und will es oder man ist beim Sex nicht ganz so kompatibel was sich eben nicht erzwingen lässt
 

Benutzer170763  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Diesen Widerspruch übersetze ich damit, dass du einfach Sex mit anderen, dominanteren Männern willst. Dann werdet ihr die Beziehung öffnen müssen, denn sein Kitzelding ist ja etwas passives und beide devot und ohne Vorstellungskraft geht eben nicht. Du würdest früher oder später auf der Strecke bleiben, wenn du dich niemals fallen lassen kannst.
Ich sehe mich halt eher als devot, weil mich vor allem die Lust des anderen erregt. Als ohne Vorstellungskraft würde ich mich da allerdings nicht bezeichnen. Und auch sein Kitzelding, ist nicht rein passiv. Zumindest hat es sich für mich die paar Male, an denen ich ans Bett gefesselt durchgekitzelt wurde, nicht so angefühlt.
Ich will sowas nur richtig angehen und da es mir an Erfahrungen fehlt, weiß ich nicht immer ganz wie.
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Da ist definitiv was dran. Ich fände es ganz schön hart, ihn deshalb zu verlassen, wo es doch sonst so super passt.
Deshalb würde ich - bevor ich mich deshalb komplett trenne - auch eher eine offene-Beziehungs-Lösung anpeilen.
Wie geht er damit um, dass Du sexuell unzufrieden bist?
 

Benutzer169390  (35)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich sehe mich halt eher als devot, weil mich vor allem die Lust des anderen erregt. Als ohne Vorstellungskraft würde ich mich da allerdings nicht bezeichnen. Und auch sein Kitzelding, ist nicht rein passiv. Zumindest hat es sich für mich die paar Male, an denen ich ans Bett gefesselt durchgekitzelt wurde, nicht so angefühlt.
Ich will sowas nur richtig angehen und da es mir an Erfahrungen fehlt, weiß ich nicht immer ganz wie.

Ich persönlich kann dem auch ganz viel abgewinnen wenn der gegenüber (in meinem Fall sie) sehr erregt ist und ich ihre Lust spüre. Trotzdem würde ich mich nicht als devot oder mit einem Hang zum devoten Einschätzen
 

Benutzer170763  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Wie geht er damit um, dass Du sexuell unzufrieden bist?
Es macht ihm zu schaffen. Und er sagt immer, dass er will, dass ich glücklich bin. Zwischendurch hat er dann auch die "halb-offene" Beziehung angesprochen.

Und seit wir vor zwei Tagen gesprochen haben, bemüht er sich, Sachen auszuprobieren und mir zu zeigen, dass da schon auch Lust auf mich da ist.
 

Benutzer131884 

Sehr bekannt hier
Offene Beziehungen werden hier im Forum ja häufiger als Lösung vorgeschlagen. Da frage ich mich jedes Mal: liegt das an dem offeneren sexorientiertem Teilnehmerkreis hier oder kommt das tatsächlich so oft vor? Und wenn es vorkommt, ist das nicht einseitig motiviert, für eine der beiden Parteien demütigend und nicht ohnehin die Vorstufe zur finalen Trennung?
Klare Fronten halte ich immer für besser.
Offene Beziehungen sind wie geschlossene Beziehungen, es gibt welche die funktionieren, und es gibt welche, da funktioniert es nicht. Das liegt in meinen Augen aber nicht am Beziehungsmodell, sondern an den Beteiligten. Auch was das Thema Demütigung betrifft. Ich behaupte einfach mal, dass Demütigung in geschlossenen Beziehungen wenigstens genau so häufig Teil der Beziehung ist, wie in offenen, wenn nicht sogar häufiger.

Und von „Fronten“ in einer Beziehung halte ich absolut gar nichts. Wenn es eine Vorstufe zur Trennung gibt, dann sind es meines Erachtens nach „Fronten“.
 

Benutzer170763  (28)

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich persönlich kann dem auch ganz viel abgewinnen wenn der gegenüber (in meinem Fall sie) sehr erregt ist und ich ihre Lust spüre. Trotzdem würde ich mich nicht als devot oder mit einem Hang zum devoten Einschätzen
Okay, dann war das vielleicht falsches Denken von mir. Ich hab halt sehr oft das Gefühl, dass ich gar nicht so "Traum-Phantasien" habe, sondern dass es mich am meisten anmacht, mein Gegenüber in den Wahnsinn zu treiben.
[doublepost=1533896336,1533896250][/doublepost]
Offene Beziehungen sind wie geschlossene Beziehungen, es gibt welche die funktionieren, und es gibt welche, da funktioniert es nicht. Das liegt in meinen Augen aber nicht am Beziehungsmodell, sondern an den Beteiligten. Auch was das Thema Demütigung betrifft. Ich behaupte einfach mal, dass Demütigung in geschlossenen Beziehungen wenigstens genau so häufig Teil der Beziehung ist, wie in offenen, wenn nicht sogar häufiger.

Und von „Fronten“ in einer Beziehung halte ich absolut gar nichts. Wenn es eine Vorstufe zur Trennung gibt, dann sind es meines Erachtens nach „Fronten“.
Ich denke halt, dass man sehr viel reden muss. Weil das Beziehungsmodell nicht gerade das ist, was man in seinem Leben so "beigebracht" bekommt. Die Auseinandersetzung mit dem Thema schien bei uns jedoch zu bewirken, dass wir uns gegenseitig besser kennen lernen.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren