Er, 27, Jungfrau, null Interesse an Frauen??

Benutzer52442  (41)

Verbringt hier viel Zeit
@mod

Schwer zu sagen, aber schätzungsweise 50 % finden ihn erstmal interessant. Nach besserem kennenlernen sind es sicher immernoch 20 %.
Er jedoch schlägt alle "Angebote" aus, erfindet immer neue Gründe warum er das tut. Ich vermute, es steckt Angst aufgrund Unerfahrenheit dahinter.
 

Benutzer52174  (37)

Verbringt hier viel Zeit
son ähnliches problem hatte ich glaube mal in einem anderen forum gelesen. der typ war vollkommen glücklich in seinem leben auch ohne frau (is mir unverständlich). er hat gesagt, dass er immer fußball gucken möchte und das machen was er will. ne frau würde da nur stören. er hatte auch no nie ne freundin. aber es fehlt ihm auch nicht. er hat auch gesagt dass er nicht asexuell ist. ich glaube das hat was mit unserer immer egoistischer werdenden gesellschaft zu tun. denke mal solche einzelgänger wird es in zukunft immer mehr geben.
naja wenn er glücklich damit is dann lass ihn doch.

sagen wir es mal so irgendwann ist einem recht gleichgültig und egal ob man eine hat oder nicht. Bin mitlwerweile auch der Ansicht gibt genügend andere dinge und wenn die Kiwis mal zu dick werden kann man ja auch mal zur not irgendwo hingehen :zwinker:
Liegt ganz klar an unßerer Gesellschaft keine frage diese immer eingebildeteren "Frauen" kotzen einfavh nur noch an mit ihren ilusionischen Vorstellungen eines Mannes...
 

Benutzer63164 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde mich auf zweierlei Art in diesem Thread wieder.
ZUm Einen bin ich auch 27 und noch "Jungmann". Hängt aber eher damit zusammen, dass sich noch nicht die Gelegenheit im Leben ergeben hat. Bin viel unter Menschen, freue mich neue Leut kennenzulernen, aber es hat einfach noch nie gepaßt, bzw. wenn sich mal was ergeben hat, kam´s nicht bis zur Penetration (bei meiner Ex-Freundin gab´s z.B. einige Probleme aus gynäkologischer Sicht - habe das nie verstanden, bis sie aber wieder die Pille nehmen konnte war nach 12 Wochen Schluss). Deshalb schaue ich mich weiter um und irgendwann findet sich die Richtige.
Ein Bekannter von mir hat sich allerdings von der Welt abgekapselt. Er bringt es noch nicht einmal fertig, mit meinen Kumpels zu reden. Wenn er mal weggeht, dann nur mit mir oder ein zwei anderen Typen aus unserer Sandkasten(!!!)clique. Für ihn war früher alles besser und schöner. Allgemein hält er von den Frauen in unserer Zeit nichts.
Ich muss dazu sagen, dass er von sich aus recht schüchtern, ängstlich und verklemmt ist. Das Schlimme daran ist, dass er in entscheidenten Jugendjahren nie jemand getroffen hat, der ihm die Scheu vor dem Kennenlernen Anderer und dem Kontakt mit "unserer" Welt genommen hat. Stattdessen wurde er von seinem familiären Umfeld geprägt. Das sind nette Leute, allerdings etwas altmodisch und weltfremd. Wichtig bei ihnen ist, dass man alles ordentlich, sauber vernünftig erledigt.
So fehlt im bspw. einfach der Anreiz sich mit Leuten aus meinem Freundeskreis zu unterhalten, weil er für jeden ein Vorurteil parat hat, dass Grund genug ist, kein Interesse an einem Gespräch mit der Person zu haben.
Für mich ist das eine echte Belastung. Er merkt aufgrund mangelnden Erfahrungen im Umgang mit Menschen z.b. nicht, wenn er mich langweilt oder wenn er sich falsch verhält. Einfaches Beispiel: Er erscheint öfters unangemeldet, wir hocken dann rum und unterhalten uns. Da es aber meist wenig zu unterhalten gibt, reden wir meist über das Gleiche. Dass er unangemeldet erscheint ist soweit nicht schlimm, nur findet er nicht den Punkt, wo es drum geht zu erkennen, dass mich die Unterhaltung langweilt. Aus seiner Sicht "Zitat: "Haben wir nochmal Schwätzchen gehalten" sind das Höhepunkte in der Woche. er sieht uns beide als eine Art "Letzte Einhörner in Zeiten von Haargel, Hüftjeans, Polohemd und Co.". Und dieses Rumgehocke ist für ihn so eine Art letztes Refugium, das uns die verrückte Gesellschaft noch läßt. Entsprechend unreif ist auch sein Verhalten unter Menschen, z.b. auf Parties.
Wie gesagt ist das für mich eine Belastung. Eigentlich würde ich ihm gerne sagen, dass er nervt aber alle meine vorsichtigen Versuche ihn mit unserer Welt zu versöhnen haben nicht gefruchtet.
Ich schleppe ihn soweit wie möglich mit und hoffe, dass sich die Sachen irgendwann mal von selbst löst.
 
D

Benutzer

Gast
Ich kenn so einen auch. Er ist der aufrichtigste und liebenswürdigste Mann, den ich so kenn. Er ist total süß. Hach ja.

Und ich weiß, dass er sich eine Freundin wünschen würde. Aber auf so "Bunnys aufreißen" steht er eben nicht, das findet er daneben. Er verliebt sich ganz selten in eine Frau. Und wenn das nichts wird, dann dauert es eben wieder eine Weile, bis er sich in eine verliebt.

Also ich kann nur sagen, ich hätt ihn haben wollen, aber habs ihm nicht gesagt. Vielleicht hätt ich ihn bekommen :smile:

Als ich mit meinem Freund zusammen war, fragte er mich mal, ob ich mal in ihn verliebt war :eek: und ich sagte "nein". Naja. Was hätts da auch noch gebracht. Jetzt würd ich ihn aber gern mal fragen, ob ich ne Chance gehabt hätte ^^

Er ist auch 27.
 

Benutzer63164 

Verbringt hier viel Zeit
Gestern beim Spaziergang beim philosophieren eingefallen:
Eine Verwandte von mir, Mitte 60 und sehr Lebenserfahren hat ganz gern folgenden Spruch zur Hand: "Es bleibt immer mal ein Onkel oder eine Tante übrig."
Ob das jetzt ein Playboy ist, der vor lauter Party-und Bettgeschichten keine Lust zu heiraten hat, oder ein sich selbst unterdrücktender Homosexueller oder einfach ein zu schüchterner Mensch - soooo selten kommt das nicht vor.
Bin mit der Frau mal die Bewohner aus meinem Heimatort durchgegangen (stamme ursprünglich aus einem 500 Seelen-Dorf):
Da findet sich etwa alle 5 Jahrgänge ein Onkel/Tante, aber auch ein Ehepaar, wo´s gehörig nach Vernunftehe duftet.
Ich finde, dass darin auch ein Problem der heutigen Zeit besteht. In den geschlossenen Milieus früher (ich rede jetzt zumindest mal vom Land, kann mir das aber auch in Stadtvierteln wo jeder jeden kennt vorstellen), bestand für eine eher schüchterne Person eher die Gelegenheit noch jemand kennenzulernen, bspw. weil irgendwann alle verheiratet waren und nur noch die ebenfalls etwas schüchternen Single-Frau zum tanzen übrigblieb. Da konnte halt was zu Stande kommen, sei´s weil an der Kirmes aus purer Geilheit mit entsprechend Alkohol bei der schnellen Nummer hinter der Mistmauer schnell die Grenzen niedergerissen wurden, oder aus kühler Berechnung mit Blick auf die Alterversorgung. (Völlig abgesehen davon, dass so eine eingeschworene Dorfgemeinschaft da schnell was getüdelt hat)
Heute kann jeder noch so schüchterne, solange er wenigstens kleine Schritte wagt, u.a. durch Internet etc. einen Partner suchen.
Dumm halt nur, wenn die passende Schüchterne Single Frau aus dem Dorf im Internet unterwegs ist, aber der Kerl sich noch nicht mal das traut (oder andersrum natürlich).

Ach so: wa ich mit "tüdeln" meine... .
Vor der Kirmes kamen mein Vater, mein Onkel und ihre Kumpels (seinerzeit mit die lustigsten Leut im Dorf und immer für einen Spaß zu haben) in der Kneipe nachts auf die Idee, dass an der Kirmes ein bestimmter Mann und eine bestimmte Frau fällig seien. Zumindest von der Frau hatten die Freundinnen aus dem Dorf berichtet, dass der Kerl ihr nicht ganz egal ist. Beim Tanz abends waren alle Männer geimpft ("Wehe einer tanzt mit Monika!!!") und von der Empore im Dorfsaal wachte ein Kommando, dass ja Keiner aus den Nachbardörfern auf dumme Gedanken kommt.
Die Mädels füllten die Monika ab, die traurig war ("Keiner tanzt mit mir!!!"). Irgendwann war dann Monika soweit dank dem Alkohol am grinsen, dass die Damen sie mit sanfter Gewalt zu Tanz mit dem Kerl animieren konnten... . Der war zwar davon nicht gerade begeistert, aber damit war der Schritt getan, der zu einer kindereichen Ehe führte.
 

Benutzer34712 

Verbringt hier viel Zeit
Er jedoch schlägt alle "Angebote" aus, erfindet immer neue Gründe warum er das tut. Ich vermute, es steckt Angst aufgrund Unerfahrenheit dahinter.

Aus meiner Erfahrungen heraus bin ich mir sogar sehr sicher, dass er gerne mal das eine oder andere "Angebot" wahrgenommen hätte - nur hat ihn seine Angst/Schüchternheit leider immer daran gehindert.

Aber wie bereits gesagt:
Rauskommen aus dieser Abwärtsspirale kann er nur alleine. Zumindest der Zündimpuls dazu muss aus ihm selbst kommen.
 

Benutzer64433  (38)

Verbringt hier viel Zeit
@AlexxDD,
es hört sich für mich eher so an, dass es hier eigentlich um dich gehen würde.:grin:
 

Benutzer25170 

Verbringt hier viel Zeit
ich denke mal es liegt an unsicherheit und angst, weil er ist ja schon 27 und da noch jungfrau zu sein ist ja quasi "out" und da kann ja was nicht in ordnung sein... blabla, was die leutz halt so sagen.

ich kenne 4 solcher leute und die andren 2 sinds nur nicht mehr, weil ich und meine freundinnen mit ihnen zusammengekommen sind :schuechte

aber helfen kann man da nicht so wirklich viel... außer vllt mal versuchen ernst und ehrlich mit der person zu reden. auf jeden fall so, dass er sich nicht schuldig oder bemitleidet fühlt. er muss sich ernstgenommen fühlen. dann kann man vielleicht dem problem auf den grund gehen und etwas tun...

bemitleiden würd ich ihn aber nicht, weil er ja sein leben führt, wie es ihm spaß macht. :zwinker:
 

Benutzer63164 

Verbringt hier viel Zeit
Jungmänner mit 27 gibt in vielen Facetten, daher halte ich eine Verallgemeinerung in die Richtung "man kommt sich wie ein Alien vor" vor nicht unbedingt passend.
Bei mir war´s zumindest so, dass ich einige Gespräche mit Freunden/-innen hatte. Die waren allerdings mal so und mal so.
Ich war mir unsicher, habe aber durch die Gespräche Sicherheit gefunden, solange es um das "nicht gef--t haben" an sich geht.
Unsicher wurde ich aber durch Teilaspekte der Gespräche. Ein Teil der mit mir befreundeten Frauen meinte, ich solle einfach Flagge zeigen und abwarten, andere rieten zum offensiveren ansprechen auf Parties usw. ... . Nur: was ist denn nun der richtige Weg? Da ich mich nicht traute anzuquatschen, fühlte ich mich irgendwann als Angsthase. Weil viele Kerle können das, irgendwie gehörts dazu, überall sieht man Leute die so auf Parties in Gespräche verwickelt sind. NUr ich......... .
Ich habe dann aber mal mein Verhalten und meine Stärken überdacht und mich auf das Flagge zeigen beschränkt und es klappte auch mit der ersten Beziehung. Ich war einfach so wie ich bin, habe mich nicht übertrieben versucht mich als suchend hinzustellen.
Allgemein denke ich, dass man sich solange keine - oder zumindest wenig Sorgen - machen muss, wie der Kerl noch Interesse zeigt UND - das finde ich wichtig - in der Lage ist andere Menschen für sich zu interessieren, bspw. in einer Runde mit Kumpels und 1-3 fremden Frauen in einer Kneipe. Beteiligt er sich an den Gesprächen? Versucht er in den Unterhaltungen Position zu beziehen? Zeigt er sich interessiert an dem, was die Frauen so zu erzählen haben?
Solange dies gegeben ist, sehe ich keine Sorge. Man macht den armen Jung vielleicht noch unsicherer.
Wenn aber jemand in seinem öffentlichen Auftreten das oben genannte nicht auf die Reihe bekommt, dann sehe ich da Hopfen und Malz verloren. Da lohnt es in meinen Augen schon gar nicht mehr, im Helfen zu wollen.
 

Benutzer25170 

Verbringt hier viel Zeit
AAARH was macht ihr denn daraus?
Ich bin mit dem einen und meine freundin mit dem andren zusammengekommen! Gruppensex gabs da nie! :tongue:
(auch wenn der eine oder andre von den Jungs nicht abgeneigt geswesen wäre :engel: )

freundinnen hab ich nur geschrieben, weil ich mit meinen 2 freundinneen dahin bin aber die eine hat einen abgekriegt, der schon beziehungen hatte...

ich dachte hier müsste man nicht so aufpassen, was man schreibt :zwinker:
 

Benutzer15152 

Verbringt hier viel Zeit
Manman, bin mal wieder froh, das dieses Forum existiert.

Also, ich versuch mal Partei für den Freund des Threadstarters zu ergreifen:
Mal abgesehen von meiner politischen Sicht, dass solche Fälle auch ein Nebenprodukt des Raubtierkapitalismus (Jeder ist jedem ein Konkurrent, wer kann sich da zuneigung leisten?) und der Terrorpropaganda der Medien(man sehe sich die Menschen im Fernsehn mal an: Es bekommt nur derjenige einen Partner, der absolut perfekt, ohne Makel ist), kann ich einiges gut nachvollziehen.
Das wenige Interesse an real (!) existierenden Frauen lässt sich bei mir zum Beispiel auch als pervertierten (endlich wird das Wort mal im richtigen Kontext benutzt) Schutzmechanismus feststellen. Wenn die Erfahrungen aus der Vergangenheit so bitter sind, stellt sich die Psyche darauf irgendwann ein. Es wird jedes Interesse innerlich "blockiert", wenn doch irgendwas durchkommen sollte, hält das Interesse oft nicht allzulang. Das ist einer meiner Theorien, keine belegte Tatsache!
Wenn es dann um Trieb geht: Das lässt sich auch miteinander vergleichen. Beispielsweise Nahrung. Wen der Körper merkt, das er nur in unregelmäßigen oder großen Abständen Nahrung bekommt, richtet er sich auch darauf ein. Das sehe ich beim Sexualtrieb ähnlich. Allerdings besteht hierbei das Problem, das man sich die sexuelle Befriedigung zwar selber verschaffen kann, jedoch NICHT die körperliche Nähe und Wärme eines anderen Menschen (logischerweise). Also besteht trotzdem noch ein Defizit.

Das man eine Freundin haben "muss" - von dem Standpunkt verabschiedet man sich irgendwann, ich vor gut einem bis anderthalb Jahre. Wenn man merkt, dass 1. Sowieso mir da keiner reinzureden hat und 2. da eh gelogen wird, dass sich die Balken biegen, wird es einem egal.
Nun, was ich noch so rauslese ist, dass dein Freund evtl. an Depressionen leidet. Klar, in einer akuten Phase wird er ständig mit sich selbst unzufrieden sein, und natürlich wohl eher weniger Frauen für sich gewinnen wollen.
Aber mir fällt bei mir noch eine weitere Sache auf, die man nicht unterschätzen sollte: Die Antriebslosigkeit.

Ich bin nun aus der Akutphase raus und mit mir selbst einigermaßen im Reinen (was meine Liebenswürdigkeit angeht). Nur fehlt mir auch der Antrieb, mich um eine Frau zu bemühen. Ich muss mir immer wieder selbst in den Arsch treten, um mich überhaupt minmal Frauen zuzuwenden. Das zeigt einerseits, das der Leidensdruck nicht allzu groß ist, aber trotzdem da ist. Es fehlt einem des öfteren doch was.

K, so long
 

Benutzer48403  (51)

SenfdazuGeber
Nur fehlt mir auch der Antrieb, mich um eine Frau zu bemühen. Ich muss mir immer wieder selbst in den Arsch treten, um mich überhaupt minmal Frauen zuzuwenden. Das zeigt einerseits, das der Leidensdruck nicht allzu groß ist, aber trotzdem da ist. Es fehlt einem des öfteren doch was.

Also, zum Glück war bei mir immer ausreichend Antrieb vorhanden, mich darum zu bemühen, eine Frau zu finden. Und der Antrieb wurde von Jahr zu Jahr stärker, da ich mir bewusst, war, dass irgendwann der Zug für mich auch abgefahren wäre. Zum Glück hatte ich dann doch endlich die richtige gefunden.
Aber eines interessiert mich schon: Wollen wirklich alle Frauen einen Mann mit Erfahrung? Wenn es so ist, kann ich die Resignation des Kumpels des Threadstarters schon verstehen. Aber mit 27 sollte noch alles drin sein. Die erste Beziehung hatte ich auch erst mit 26 gehabt, und als ich auf die Richtige traf, war ich schon bereits 31. Und viel Erfahrung konnte ich in den 5 Jahren nicht sammeln, da meine Solozeiten dazwischen durchschnittlich 2 Jahre betrugen :geknickt:
Wenn er 37 wäre, sähe es schon viel düsterer aus. Überhaupt finde ich, dass heutzutage zuviel Wert darauf gelegt wird, möglichst früh Beziehungserfahrungen zu sammeln. Man wird schon bereits schief angeguckt, wenn man mit 16 noch keine abbekommen hat. Jedenfalls habe ich diesen Eindruck.

Wenn man nicht das Glück hat, Beziehungserfahrungen sammeln zu können, dafür kann man letztendlich doch nix dafür. Ich spreche hier von normalen Leuten, die gerne eine/n Partner/in haben wollen und auch was dafür tun.
 

Benutzer63164 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich haben folgende Erfahrung gemacht. Eine damals befreundete junge Frau sprach ganz offen davon, dass sie sich jemanden wie mich nicht als Partner vorstellen könne, da ich keinerlei sexuelle Erfahrung habe. Dies sei ihr wichtig und sie denke, dass es anderen Frauen in ihrem Alter (20) auch so ginge. Wir kamen dazu weil wir uns über Prostitution unterhielten und sie die Meinung vertrat, es sei natürlich, wenn sich Männer da ihre erste Erfahrungen holen würden (auch wenn das sich freilich auf das Gefühl einer Vagina und eine gewisse sexuelle Ausdauer beschränkt).
Mich schockte das ein wenig. Im Gespräch mit anderen Frauen aus meinem Freundeskreis bekam ich aber ein anderes Bild. Hier sagten mir alle Frauen, dass es auf die Liebe ankommen und man(n) alles andere schnell lerne:grin: . Ausnahme war allerdings eine Freundin. Sie hatte bereits Erfahrung mit einem unerfahrenen Mann gemacht (während einer kurzen Beziehung). Diese Erfahrungen waren wohl nicht so besonders, daher legte sie Wert darauf, wie sich der Mann verhält.
Ich denke es gibt da solche und solche. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen.
Was diese damalige Befreundete angeht, so hatte sie die Einstellung, das Liebe erst nach einer Zeit entsteht. Zuerst ist da große Sympathie, eine erste oberflächliche Beziehung mit dem erste Sex aus der die Liebe entsteht und wenn´s da halt nicht paßt... . Andersherum sind die befragte Frauen fast alle mit einem großen Hang zur Romantik, für die der Gedanke des Anlernens sogar gewisse Freude hervorruft. Unterschiede gab´s auch in den Ansichten über Prostitution. Erstere Dame hatte damit in ihrem Bekanntkreis andere Erfahrungen und Ansichten, als meine anderen Freundinnen. Da war (ist) es halt normal, dass ein Kerl 1-2 Monat einen gewissen Betrag investiert.
Es kommt aber auch auf den Mann an. Man muss lernwillig sein. Das ist auch der Punkt, den oben genannte Frau bemerkt hat. Ich muss als Mann mir im klaren sein, dass durch etwas streicheln, lecken und zustoßen kein befriedigender Sex entsteht.
Das Patentrezept liegt wohl darin, frühzeitig die Frau darüber zu informieren. Sie kann sich dann ein Bild der Lage machen und man kann die Sache entspannt angehen.
Die Frage, ob man heute möglichst früh Beziehungserfahrung haben muss möchte ich mal folgendermaßen beantworten. Wenn man sich mal das Heiratsalter noch vor 30 Jahren anschaut, hat das Gros der Paare mit etwa 21/22 Jahren geheiratet, hatte also im Vergleich zu einem 27jährigen recht früh Beziehungserfahrung. Heute gibt es zwar die Medien, die mehr oder wenige 16jährige in der dritten Beziehung als normal darstellen. Diese frühen Beziehungen sind aber im Grund ein Kind unserer Zeit, wo die Jugend früher geschlschtsreif wird und wo die Jugend schon viel früher die Möglichkeit hat erste Erfahrungen zu sammeln.
Letztendlich haben wir also eine Verschiebung. Jugendliche haben früher erste Partner und womöglich mehr Partner nacheinander als Paare vor einigen Jahren, die mehr oder weniger den ersten Richtigen mit 21/22 Jahren heirateten.
So oder so steht der 27jährige Mann ohne Beziehungserfahrung dumm da.
Problem ist heutzutage nur, dass die ganze Sache mobiler ist und sich einem Mann mehr Möglichkeiten bieten, eine Partnerin zu finden. Entsprechend ist der Makel auch größer und damit auch der psychische Druck, der auf einem lastet.
 
Oben
Heartbeat
Neue Beiträge
Anmelden
Registrieren