Entscheidungen treffen / Entscheidungen bereuen !?!

Benutzer123938 

Öfter im Forum
Hallo Ihr Lieben,
ich hab mal eine ganz allgemeine Frage und hoffe auf viele unterschiedliche Meinungen/Antworten!

Wir trefft Ihr eigentlich schwierige Entscheidungen (z.B. Trennung, oder im Job > gehen oder bleiben?, oder jede andere schwierige Entscheidung)?
Geht Ihr da analytisch heran oder ist das eher eine Bauchentscheidung?

Und wenn Ihr Euch dann entschieden habt & nun doch später feststellt, das die Entscheidung falsch war, es aber kein zurück mehr gibt... Wie geht Ihr dann damit um?
Zermürbt Euch das, denkt Ihr darüber noch lang nach oder könnt Ihr das einfach abhaken?

Über Euren zahlreichen Austausch freue ich mich schon
& sage schon mal vielen Dank
LG Lilliyfee
 

Benutzer113487  (28)

Verbringt hier viel Zeit
Wir trefft Ihr eigentlich schwierige Entscheidungen (z.B. Trennung, oder im Job > gehen oder bleiben?, oder jede andere schwierige Entscheidung)?
Geht Ihr da analytisch heran oder ist das eher eine Bauchentscheidung?

Sowohl als auch.
Ich gehe da meist zunächst sehr analytisch ran, wäge Pro und Contra ab, liste mir meine Möglichkeiten und Alternativen auf und versuche mich selbst zu überzeugen.
Nur wird jede Idee dann mindestens noch drei oder vier Mal durch das Bauchgefühl beeinflußt und am Ende kommt das Resultat, das auch stark vom Bauchgefühl gelenkt wurde.


Und wenn Ihr Euch dann entschieden habt & nun doch später feststellt, das die Entscheidung falsch war, es aber kein zurück mehr gibt... Wie geht Ihr dann damit um?
Zermürbt Euch das, denkt Ihr darüber noch lang nach oder könnt Ihr das einfach abhaken?

Ich kaue sehr lange an solchen Themen.
Sofern es ein Zurück gibt, nehme ich dieses jedes Mal wahr, auch wenn das bedeutet sämtlichen Stolz fallen zu lassen - es war mein Fehler und schließlich will ich etwas zurück haben, ich bin nicht in der Position irgendetwas zu verlangen.
Damit dann abzuschließen oder hinzunehmen, dass es kein Zurück gibt, nagt dann prinzipiell sehr lange an mir. :smile:
 

Benutzer96776 

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Hallo Lilliyfee,

Das ist eine sehr interessante Frage - ich gehe da durchaus sehr, sehr analytisch ran und lasse mich nicht von Gefühlen leiten, schon gar nicht bei wichtigen, einschneidenden Entscheidungen! :zwinker:

Bereuen tu ich meine Entschluss im Nachhinein eher weniger (ich halte mir dann vor Augen, dass es ja Gründe für dieses Ergebnis gibt), dafür ist die Entscheidungsfindung an sich für mich oft eine Quälerei und mit sehr viel nachdenken verbunden, das ist dann schon zermürbend genug, sodass ich mich dann zu einem späteren Zeitpunkt eigentlich nicht mehr allzu sehr damit befasse oder mich ärgere.
 
A

Benutzer

Gast
Ich brauche immer eeeewig für Entscheidungen. Ich grüble über jede wichtige Entscheidung Monate, besprich das mit zehntausend Leuten, mach mir jeden Tag vor dem Schlafengehen Gedanken, bis ich irgendwann schon so ungeduldig über mich selbst werde, dass ich die Entscheidung endlich mal verkünde.
Aber dadurch dass ich das so lange überlege, habe ich im Grunde noch nie eine Entscheidung bereut. Wenn ich monatelang überlege und denke, dann gibts da keine Chance, dass ich unüberlegt oder falsch gehandelt habe. Dann hat es eben so kommen müssen.
 

Benutzer136035 

Sorgt für Gesprächsstoff
Ich treffe Entscheidungen eigentlich immer schnell, mit einer Mischung aus Analyse und Bauchgefühl, aber auf jeden Fall sehr bewusst. Ich versteh auch alles andere nicht recht, ich denke, man weiß ja was man will (wenn man es nicht weiß, kann das Thema vielleicht entweder nicht so wichtig sein, oder mehrere Entscheidungen sind gleich gut - dann passts eh und man kann nichts falsch machen :grin: ), und was man nicht genau weiß oder voraussagen kann, analysiert man, bewusst oder unbewusst, und tut das, was man für das Beste hält.

Bereut hab ich noch nie eine. Hätte ich aber auch im umgekehrten Fall sicher nicht, also wenn ich das Gegenteil entschieden hätte. Wichtig ist mir nur, dass ich weiß: ich habe zu dem Zeitpunkt genau das für das Beste gehalten und damit gibts auch nie was zu bereuen - und im Endeffekt kann und will ich nie etwas von dem Gesamten wegnehmen, was mich heute zu mir macht, eigentlich keine Minute, auch die schlimmsten nicht.
 

Benutzer137374  (49)

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& sage schon mal vielen Dank
LG Lilliyfee
Deine Frage bzw die Antwort darauf ist keineswegs trivial. Eine Analyse ist gerade bei Entscheidungen, die langfristig von Relevanz sind, sehr wichtig. Man tut sich aber auch keinen Gefallen "den Bauch" zu ignorieren. Ich bereue vieles, weil oft Kleinigkeiten die Entscheidung beeinflusst haben. Sehr oft Bequemlichkeit und diese halte ich (vielleicht hilft Dir das) fuer besonders tueckisch. Wenn es bequem ist, sich fuer A anstatt B zu entscheiden, waehle nicht A, wenn Du zweifelst. Das raecht sich oft erst nach Jahren.
 

Benutzer123938 

Öfter im Forum
...wenn man es nicht weiß, kann das Thema vielleicht entweder nicht so wichtig sein, oder mehrere Entscheidungen sind gleich gut - dann passts eh und man kann nichts falsch machen :grin: ...

das finde ich, ist eine gute These... :thumbsup:
 

Benutzer109947 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ich bin (leider) durch und durch ein Kopfmensch :ashamed:

Mir fallen generell größere Entscheidungen nicht leicht und wenn ich vor so einer Entscheidung stehe, dann werden sämtliche Optionen in Betracht gezogen, abgewägt was das Zeug hält, diskutiert, hinterfragt und was-weiß-ich noch alles :censored: Folglich bedeutet das dann, dass ich mitunter sehr lange brauche, um eine Entscheidung zu fällen.

ABER... wenn ich diese Entscheidung dann getroffen habe, dann habe ich sie getroffen und lebe auch damit. Die Tatsache, dass ich mir davor hart den Kopf zerbrochen habe, bedeutet, dass ich mir Hinterher keine Gedanken mehr darüber machen muss, ob sie falsch oder richtig war, weil ich sie nach bestem Wissen und Gewissen abgewägt und getroffen habe... Hat also auch seine guten Seiten sich davor verrückt zu machen :tongue:

Trotzdem wünschte ich mir manchmal, ich könnte mehr auf mein Bauchgefühl hören :hmm:
 

Benutzer147572 

Verbringt hier viel Zeit
Ich unterscheide da erstmal, worum es geht. Bei Beziehungen haben die Emotionen ca.80% Stimmrecht, bei anderen Dingen, wie Beruf o.ä. hat der Kopf die Oberhand. Entscheidungen überlege ich zwar gründlich, aber nicht ewig. Maximal ein paar Tage. Dann fälle ich eine Entscheidung und die ziehe ich durch. Ob es dann die richtige Entscheidung war, stellt sich immer erst hinterher heraus, ist ja klar. Meistens handelte ich im Nachhinein richtig, selten daneben und wenn das dann eben falsch war, ist es so. Zum Zeitpunkt der Entscheidung habe ich mich richtig entschieden, sonst hätte ich es ja nicht gemacht. Soll heißen, ich war überzeugt, das Richtige in diesem Moment zu tun. Das geht wohl allen so. Deswegen finde ich es auch falsch, wenn man sich im Falle einer Fehlentscheidung hinterher verrückt macht. So ist das Leben, niemand ist perfekt und macht immer und überall das Richtige. Ist auch gut so, wäre ja sonst langweilig ...:smile:
 

Benutzer107106 

Planet-Liebe ist Startseite
Redakteur
Irgendwie seltsam, die wichtigen Entscheidungen meines Lebens traf ich meist mit viel Bauchgefühl und recht spontan (Baby, Umzüge, Autokauf, Jobangebote,...), aber im Restaurant sitze ich ne halbe Stunde, kann mich nicht entscheiden und ärgere mich am Ende, das falsche bestellt zu haben :grin:
 

Benutzer144211 

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Irgendwie seltsam, die wichtigen Entscheidungen meines Lebens traf ich meist mit viel Bauchgefühl und recht spontan (Baby, Umzüge, Autokauf, Jobangebote,...), aber im Restaurant sitze ich ne halbe Stunde, kann mich nicht entscheiden und ärgere mich am Ende, das falsche bestellt zu haben :grin:

Genau SO geht es mir auch :whistle::ashamed:

Meist hab ich, wenn solche Entscheidungen anstehen, unterschwellig ein Bauchgefühl. Und das spricht irgendwie ganz oft gegen meine rein rationalen, von allen Seiten betrachteten Kopfentscheidungen. Natürlich versuche ich immer "Kompromisse" zwischen meinem Bauchgefühl und meinem Kopf zu finden und Entscheidungen nicht rein aus Emotionen, Launen oder dem Bauchgefühl zu treffen. Aber meist gewinnt der Bauch :engel: Klar bin ich da ab und zu auf die Nase gefallen, aber richtig schlimm bereut hab ich sehr wenige Dinge. Ich konnte immer alles wieder geradebiegen bzw versuche es. Es ärgert mich natürlich, wenn etwas dann doch nicht klappt oder sich als falsch herausstellt und ich daran auch nichts mehr ändern/es in eine andere Richtung lenken kann etc. aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. ICH bin ja diejenige, die sich Steine in den Weg legt. Ich ärgere mich, trete mir gedanklich häufig in den Arsch und teilweise hab ich sogar ein "Belohnungs- bzw. Bestrafungssystem", ich setze mir also ein Ziel (x Stunden lernen am Wochenende, Klausur mit mindestens x,x bestehen, endlich mal wieder bei den Eltern vorbeischauen, etc.) und wenn ich es nicht erreiche oder mir irgendwas passiert bzw ich irgendwas verbocke was ich an sich hätte besser wissen müssen/voraussehen müssen, dann verbiete ich mir selbst eine Runde Shopping, Schokolade etc.
Klingt sicherlich sehr freakig, aber es funktioniert für mich.

Glücklicherweise hab ich auch noch einen unglaublich verständnisvollen Freund, der mich bremst. Er ist bei uns derjenige, der mich in emotionalen Entscheidungen bzw total bauchgelenkten Entscheidungen etwas bremst und mich zwingt, mit ihm gemeinsam noch mal alles logisch abzuwägen. Das finde ich auch gut so, denn meistens betreffen die (großen, wichtigen) Entscheidungen ja uns beide und da wir eine gemeinsame Zukunft planen, läuft es bei uns meist so ab dass sich jeder erstmal seine eigenen Gedanken über etwas macht, zu einer ersten Entscheidung kommt und man dann noch einmal alles gemeinsam erörtert. Das ist aber keineswegs als "verbiegen" oder "verbieten" zu werten, für uns funktioniert dieses "System" um Entscheidungen zu treffen ganz gut.
 

Benutzer34914 

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Kommt immer auf die Entscheidungen an wie ich reagiere.

Steh ich unter Zeitdruck ist es ne Mischung aus Abwägen und Spontanität. Hab ich viel Zeit überleg ich ich erstmal darüber wäge Pros und Kontras ab und bespreche mich, je nachdem was die Entscheidung behandelt, mit Personen die ggf. Wissen und Erfahrungen für mich haben, die mit in meine Entscheidungsfindung einfließen.

Auf jeden Fall steh ich zu meinen Entscheidungen auch wenn es die Falschen waren. Ändern kann man eh nichts mehr, sondern man muss versuchen das Beste draus zu machen. Da gibt es auch kein Patentrezept zu, da auch die beste durchdachteste Entscheidung schief gehen kann weil sich was anders entwickelt als man es erwartet hätte. Sich da nen Kopf zu machen und sich Vorwürfe zu machen bringt da gar nichts und wie heißt es in nem Sprichwort "Schließt sich irgendwo ne Tür, geht woanders eine Tür wieder auf."

Alternativ muss man es wie die Seefahrer betrachten: "Der Kapitän hat immer recht! Auch wenn alle wissen das er Unrecht hat, wird seine Entscheidung nicht angezweifelt, da der Kapitän immer recht hat." :grin:
 

Benutzer137391  (46)

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Irgendwie seltsam, die wichtigen Entscheidungen meines Lebens traf ich meist mit viel Bauchgefühl und recht spontan (Baby, Umzüge, Autokauf, Jobangebote,...), aber im Restaurant sitze ich ne halbe Stunde, kann mich nicht entscheiden und ärgere mich am Ende, das falsche bestellt zu haben :grin:

:thumbsup:besser hätte ich es auch nicht schreiben können..
schon seltsam.. :eek::grin:
auch meine wichtigen entscheidungen waren am ende richtig.. im restaurant ärgere ich mich oft, dass ich das falsche bestellt habe... oft erbarmt sich dann mein mann, und gibt mir was ab... von seinem essen, welches viiiiel leckerer ist..:whistle:
 

Benutzer54458 

Verbringt hier viel Zeit
Ich gehe da schon eher zunächst vom Kopf her ran und versuche, Pro und Contra abzuwägen und auch Leute, die mich gut kennen, dazu zu befragen und ihre Meinungen zu sammeln. Ich versuche, die Alternativen mit ihren Möglichkeiten abzuschätzen und die beste zu wählen. Aber auch das Bauchgefühl bleibt bei mir nicht außen vor, das ist auch ganz wichtig. Wenn der Kopf ja sagt und der Bauch absolut nein, würde ich mich nicht für ja entscheiden. Ich brauche auch ziemlich lange, bis ich mich zu etwas durchgerungen habe.
Bereuen ist nicht so mein Ding. Wobei ich so eine richtig schrecklich falsche Entscheidung glücklicherweise noch nie getroffen habe - ich hoffe, das bleibt so. Aber man trifft ja in der jeweiligen Lebenssituation unter den gerade gegebenen Lebensumständen nach bestem Wissen und Gewissen seine Entscheidung. Wenn es dann schiefgeht, so kann das eben auch mal passieren - dann muss eben wieder neu entschieden werden. Sich davon zermürben zu lassen bringt einen ja nicht weiter.
 

Benutzer150418 

Verbringt hier viel Zeit
Ein schönes Thema, das mir auch sehr am Herzen liegt, weil in naher Vergangenheit und Zukunft so viele schwierige, wichtige Entscheidungen angestanden haben und anstehen, vor allem hinsichtlich Beruf und Beziehung. :dizzy:

Wir trefft Ihr eigentlich schwierige Entscheidungen (z.B. Trennung, oder im Job > gehen oder bleiben?, oder jede andere schwierige Entscheidung)?
Geht Ihr da analytisch heran oder ist das eher eine Bauchentscheidung?
Ich glaube, diese wichtigen Entscheidungen, die kann ich gar nicht (mehr) mit dem Kopf treffen. Es geht einfach nicht. Das ständige Analysieren und Abwägen zermürbt mich und ich komme am Ende doch zu keinem Ergebnis. Am Ende läuft es doch auf eine Bauchentscheidung heraus, weil ich plötzlich eines Tages spüre, was richtig ist und was sich stimmig anfühlt. Da hätte ich mir auch den ewigen Mindfuck vorher sparen können. Es fällt mir schwer, die nötige Geduld jedes Mal zu haben, aber ich warte bei schwierigen Entscheidungen nun tatsächlich, bis mein Bauch dazu ein Gefühl preisgibt.

Und wenn Ihr Euch dann entschieden habt & nun doch später feststellt, das die Entscheidung falsch war, es aber kein zurück mehr gibt... Wie geht Ihr dann damit um?
Zermürbt Euch das, denkt Ihr darüber noch lang nach oder könnt Ihr das einfach abhaken?
Ich habe früher alles mit dem Kopf entschieden, auch wenn mein Bauch deutlich anderer Meinung war. Es waren immer die Kopfentscheidungen, die für mich verhängnisvolle Folgen hatten. Und das fällt mir dann auch schwer, es abzuhaken, weil mir ja bewusst ist, dass ich die ganze Zeit gefühlt habe, was ich (nicht) hätte tun müssen/dürfen - und es trotzdem (nicht) getan zu haben, das verursacht Schuldgefühle. Vor allem wenn man sich damit in große Schwierigkeiten gebracht hat und Jahre braucht, das wieder zu richten.
Wenn sich eine Bauchentscheidung allerdings später als suboptimal heraus stellt, dann kann ich das leicht abhaken, denn ich habe ja das richtige getan, das schon zu irgendwas gut sein muss, und sei es für die Erfahrung, die mir das gebracht hat.
 

Benutzer150426 

Benutzer gesperrt
Ich bin (leider) durch und durch ein Kopfmensch :ashamed:

Kann mich nur anschließen :smile: man kann nie voraus sehen, ob man richtig gehandelt hat oder nicht. Klar man bereut danach vielleicht, ob man sich richtig entschieden hat oder nicht. Man überlegt und denkt nach WAS WÄRE WENN...im nachhinein aber ist es aber sinnlos sich Gedanken zu machen, was sowieso nie passiert ist und nie passieren wird.
 
2 Woche(n) später

Benutzer101504 

Benutzer gesperrt
Da ich abgesehen von meiner ersten Beziehung und einer weiteren, bei der mit mir Schluss gemacht wurde, immer nur verliebt war und nie geliebt habe, viel mir da die Entscheidung esczu beenden meist nicht so schwer. Mir tat es halt meist nur leid meinen Partnerinnin damit weh zu tun.

Jobtechnisch hab ich das nur einmal erlebt. Ich hab mich in mriner ersten Ausbildung nach ca. Nem Jahr schon absolut nicht mehr wohl gefühlt, mich aber erst im 3. Lehrjahr dazu durchgerungen sie aufzugeben, da ich sonst daran kaputt grgangen wäre. Hab lange hin und her überlegt und mir immer gesagt ich schaff es zumindest die Ausbildung zu beenden. Im nachhinein ärgere ich mich nicht schneller abgebrochen zu haben, da ich dort wirklich gelitten habe, und fast 2 Jahre vetloren habe, weil ich mich nicht dazu durchringen konnte.

Ansonsten bin ich eher der Typ fü Ex und Hop. Ich entscheide aus dem Bauch heraus, und dem dann nachzutrauern bringt nichts, da die Entscheidung getroffen wurde und es eh nicht mer zu ändern ist.

Wenn es aber andere Menschen mit einbezieht, wäge ich sehr genau das Für unf Wider ab um einen Blick von allen Seiten zu bekommen und die best mögliche Entscheidung für alle zu treffen.
Hab ich mich dann allerdings entschieden, blicke ich auch nicht mehr zurück...hat ja eh kein Zweck.
 

Benutzer134204 

Sorgt für Gesprächsstoff
Nun ich bin da ganz anders. Ich überlege lange über möglich Optionen. Entscheide mich manchmal deswegen sogar zu spät und wenn ich mich dann wie so häufig falsch entschieden haben, dann bin ich auch ewig dabei mir vorzuwerfen warum ich mich nicht für die richtige Entscheidung entschieden habe.
 

Benutzer97517 

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Hmmm... wirklich eine interessante Frage...

Ich mach es mal so mal so, denke ich.

Beziehungstechnisch jedoch mach ich wenig Kompromisse. Wenn der Kopf sagt das ist keine Person fuer mich geht das meist gefuehlstechnisch Hand in Hand...

Nun muss man sich aber auch mal fragen in wie weit man Entscheidungen wirklich nur mit dem Kopf oder nur mit dem Bauch trifft.

Nehmen wir mal das Beispiel Beruf, andere Stelle... Man gibt eine vieleicht langjaehrige Stelle, in der man sattelfest ist, man die Ablaeufe kennt, man den Chef/die Kollegen kennt, wo man die Anforderungen kennt auf und etwas neues zu machen. Muss vieleicht sogar noch umziehen. Evntuell mit der kompletten Familie, Kinder neue Schule, usw...
Um dann erstmal eine Probezeit zu haben (Risiko), neue Kollegen/neuen Chef zu haben (Risiko) und man nicht genau wissen kann was die Anforderungen sind (Risiko)... Sorry wenn nur der Kopf entscheiden wuerde, wuerde man ewig auf der alten Stelle kleben.

Ich denke das ist immer eine Mischung aus Kopf und Bauchgefuehl.

Die groesste Entscheidung (Bauchgefuehl) die ich je getroffen habe war wohl mein beziehungstechnischer begruendeter spontaner Umzug nach Singapur und spaetere Verlobung... Andere haben mir abgeraten... andere Kultur, andere Religion, anderer Hintergrund... die Liste ist unendlich lang.... Aber alles ist gut gegangen...
 

Benutzer140332  (33)

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Wir trefft Ihr eigentlich schwierige Entscheidungen (z.B. Trennung, oder im Job > gehen oder bleiben?, oder jede andere schwierige Entscheidung)?
Geht Ihr da analytisch heran oder ist das eher eine Bauchentscheidung?
Bei wichtigen Entscheidungen (Trennungen, Jobwechsel) dauert es oft ein paar Monate bis ich eine Entscheidung treffe.
Ich überlege da sehr gründlich, oft wäge ich Pro und Kontra ab und höre aber schlussendlich auf mein Bauchgefühl. Denn bisher hat es immer recht gehabt und mich richtig geleitet.

Und wenn Ihr Euch dann entschieden habt & nun doch später feststellt, das die Entscheidung falsch war, es aber kein zurück mehr gibt... Wie geht Ihr dann damit um?
Zermürbt Euch das, denkt Ihr darüber noch lang nach oder könnt Ihr das einfach abhaken?
Es gibt für mich keine falschen Entscheidungen, denn zu dem Zeitpunkt, als ich mich entschied, habe ich es als richtig empfunden. Ich reflektiere viel (mich & die Umwelt), deshalb habe ich nie das Gefühl gehabt, bei wichtigen Entscheidungen einen Fehler begonnen zu haben.
 
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