England oder USA?

Benutzer29290 

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[...]eingebildet sind sie vielleicht insofern, als dass man sich von einigen amis die frage 'ob es denn in europa kühlschränke gäbe' gefallen lassen muss (und ähnlichen unfug), [...]
Solche Fragen haben mich während meines Studiums auch erschreckt. Ich wurde auf unzähligen Parties gefragt, ob es in Deutschland überhaupt Fernseher und Videorekorder gäbe und ob Hitler noch Kanzler ist. Das war auch noch an einer wirklich guten Ostküstenuni und nicht an einem community college in Texas oder so. Allerdings habe ich gleichzeitig auch viele gebildete Amis getroffen. Idioten gibt es überall und bei einer sehr großen Einwohnerzahl gibt es vielleicht auch mehr als woanders ;-) Die meisten Amis habe ich aber als nette, gastfreundliche und durchaus interessierte Leute kennengelernt, die gerne Neues erfahren wollten.

Aber wer sagt, in England könne man nicht auf einem Kaff landen, der war noch nie dort. Ich kenne genug Austauschschülerinnen die in UK waren und eine größerere Stadt (= 35000 Einwohner) selten zu Gesicht bekommen haben! Es gibt dort schon sehr kaffige Käffer und vor allem Au Pairs landen in der Regel nicht in Central London.
Kaffiger als in den USA sind die Käffer hier auch nicht, aber das öffentliche Verkehrssystem ist in GB gut genug, um aus ihnen herauszukommen und GB ist einfach klein genug, dass man viel leichter und vor allem günstig irgendwo mit dem Zug und Bus hin kommt. Ich kann hier sogar für knapp über 30€ hin und zurück einen Tagesflug von Edinburgh nach London (über 500km) machen und bin zur Ladenöffnung da, wenn ich morgens um 6 Uhr in Edinburgh losfahre. In den USA kostet schon ein Zugticket Boston-New York wesentlich mehr bei schlechterem Service. Aus einem kleinen Ort in z.B. Arkansas schnell und günstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln für einen Tagesauflug oder ein Wochenende in eine Grosstadt zu kommen, ist eine echte Herausforderung. Generell ist in den USA ein Auto einfach extrem wichtig, weil man sonst ziemlich auf dem Trockenen sitzt.

Ich mag sowohl die USA als auch GB und weiss wie es ist dort zu leben. Von der Lebensqualität finde ich GB einfach angenehmer, obwohl ich auch noch mal zu einem Forschungsaufenthalt in die USA möchte. Es hat halt beides Vor- und Nachteile und ist letztendlich wirklich Geschmackssache.
 

Benutzer68946  (39)

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Solche Fragen haben mich während meines Studiums auch erschreckt. Ich wurde auf unzähligen Parties gefragt, ob es in Deutschland überhaupt Fernseher und Videorekorder gäbe und ob Hitler noch Kanzler ist. Das war auch noch an einer wirklich guten Ostküstenuni und nicht an einem community college in Texas oder so. Allerdings habe ich gleichzeitig auch viele gebildete Amis getroffen. Idioten gibt es überall und bei einer sehr großen Einwohnerzahl gibt es vielleicht auch mehr als woanders ;-) Die meisten Amis habe ich aber als nette, gastfreundliche und durchaus interessierte Leute kennengelernt, die gerne Neues erfahren wollten.

ja das ist klar... im prinzip mag ich ja deutschland auch nicht, weils mir hier zu viele kasper gibt *g* die dummen leute sind überall und damit muss man sich wohl abfinden :smile:

warum mir nur geht iss dieser usa-fetish - die usa sind genauso schei*e und genauso toll wie die meisten anderen länder dieser erde auch. du hast dort zwar ein paar mehr möglichkeiten als z.b. in deutschland, aber dafür auch mehr risiken (60 mio amis ohne krankversicherung ist z.b. für mich erschreckend)

Ich bezweifle sehr stark, dass du gerade in Boston die Waffe einfach so bekommen hättest.

klar ich nicht... aber jeder ami ohne vorstrafen schon.
 

Benutzer29290 

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klar ich nicht... aber jeder ami ohne vorstrafen schon.
Ich meinte auch nicht dich persönlich, sondern dass Boston bzw. Massachusetts nicht unbedingt für völlig lasche Waffengesetze bekannt ist. Man braucht zumindest eine License to Carry oder bei kleineren Waffen eine Firearm Identifcation Card mit der Erlaubnis eine bestimmte Waffe zu kaufen. Beim Kauf der Waffe muss der Händler, die Käuferdaten und Seriennummer an das Firearms Record Bureau weitergeben (siehe http://www.lawlib.state.ma.us/guns.html).

Dass aber in der Tat extrem viele Leute so eine Lizenz erwerben und dann eine Waffe zu Hause haben können, finde ich auch erschreckend. Allerdings ist der Trend zum Waffenbesitz an der Ostküste laut Umfragen nicht so gross.
 

Benutzer53028 

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@Texterin: Wusstest du, dass das von vielen so hochgepriesene Oxford-Englisch nur ein Akzent ist?
In Deutschland gibts die übrigens auch. Ein Hamburger mockiert sich auch über den bayerischen Akzent. Und ich, die das angenehme PLAIN ENGLISH in Michigan (ohne jeglichen richtigen Akzent) gelernt habe, mockiere mich über den britischen Akzent.

@Immortality: In den USA kann man auch ein Summer Au Pair Program machen (= 3 Monate). Man muss also nicht für ein ganzes Jahr rüber gehen. Viele Gastfamilien suchen auch nur ein AP für 6 Monate.

Gegen deine Theorie, dass das britische Englisch der Akzent ist, spricht aber, dass es die Engländer vor den Amerikanern Englisch gesprochen haben.

und zu dem andren: Hab ich bis jetzt noch bei keiner Orga gefunden, aber gut zu wissen.
 

Benutzer61044 

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wie recht du hast. ich wollte mich auch schon wieder ueber den ganzen muell aufregen der hier geschrieben wurde, aber letztendlich lohnt es sich nicht: geschmack hat man oder man hat ihn eben nicht :tongue: .
meine meinung: an GB kommt nichts ran, aber wenn USA dann Ostkueste oder Nordkalifornien. ansonsten hat es mir auch in canada gut gefallen.
wuerde mich mal interessieren, wie viele von unseren vorrednern ueberhaupt eine vergleichsmoeglichkeit haben und die sache beurteilen koennen.....

Ich sehe schon... wir verstehen uns :tongue:

Irgendjemand hier hat in seinem Footer stehen: "Niveau wirkt von unten betrachtet immer wie Arroganz" und da ist was wahres dran. Amis haben halt keine Kultur, was man Ihnen aber nicht zum Vorwurf machen kann, da es einfach kein über Jahrhunderte gewachsenes Volk ist, sondern ein Konglomerat verschiedenster Kulturen und Identitäten... sie können halt nix dafür, dass sie sind wie sie sind! Daher werden sie kulturell über ihnen stehende Völker (was die Meisten dieser Erde sind) auch nicht verstehen. Und was man nicht versteht, das muss man bekämpfen (das haben die Amis schon recht früh verstanden!).
 

Benutzer8686 

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also ich hatte mal das vergnügen, in der ubahn in london einen schotten reden zu hören und da war echt nix zu verstehn *g*
.

hehe Das ging mir so, als ich in einer englischen Imbissbude gefragt wurde, ob ich die Sprite als "bowwleawrtyn" möchte

Ich: :ratlos: :ratlos: :ratlos:
Der Imbissbudenmann hüpft vor mit rum und fragt mich dann ganz deutlich: BOTTLE OR TIN. ALso:Imbissbudenenglisch ist nicht zu unterschätzen

Ansonsten: Ganz klar Großbritannien. Es ist auch schon wesentlich besseres Englisch,was man da lernt.
Aber auch die Kultur, die Städte (London:herz: ), die Leute...
Ich eifere ja immer noch meinem Traum nach, irgendwann mal dort arbeiten zu können :schuechte
 

Benutzer29290 

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Gegen deine Theorie, dass das britische Englisch der Akzent ist, spricht aber, dass es die Engländer vor den Amerikanern Englisch gesprochen haben.
Good point :-D

Allerdings gibt es ja auch in England große Unterschiede. Ich mag z.B. den Akzent in Manchester und Umgebung überhaupt nicht und Cockney ist auch nicht mein Ding. Aber ich bin ja sowieso Schottland Fan :zwinker:

hehe Das ging mir so, als ich in einer englischen Imbissbude gefragt wurde, ob ich die Sprite als "bowwleawrtyn" möchte
Ist alles Gewohnheitssache. Ich verstehe inzwischen auch die Schotten problemlos und fange sogar auch schon an mit schottischen Akzent zu reden, wenn ich nicht aufpasse :smile: Dabei klang ich bis 25 total amerikanisch und wurde immer gefragt, ob ich aus den USA komme.
 

Benutzer68746  (34)

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England, hat mehr Stil!
Seit wann können Amerikaner Englisch sprechen? Wenn sie in der Schule nicht mal Englisch lesen können??:ratlos:
Ich war entsetzt über das Bildungsniveau an amerikanischen Schulen! Die bekommen keinen richtigen Satz raus.


ISt halt ansichtsache! ich finde das amerikanische englisch viel schöner!
 

Benutzer48866 

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ich hab nichts anderes gesagt :smile: und ich werde ganz sicher auch nicht auf ewig in der CH bleiben^^
 
C

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Gast
im herzen bin ich einer und das hat nix mit in schutz nehmen zu tun.


aber zur verteidigung der usa, auch in den usa wird ein gutes englisch gesprochen, wer texas als beispiel nennt ist selbst schuld...

also new york hat nen recht verständlichen dialekt, chicago auch usw.

aber es ist schon so, das die kanadier ein amerikanisches englisch mit sehr wenig dialekt sprechen, vorallem in british columbia ist das so.

naja ok gibt sehr viele die nen komisches schweizer-englisch sprechen :zwinker: :grin:
das ist in etwa gleich schlimm wie das oxford englisch :geknickt:

wendet euch ned ab, lernt can't, dance, either usw richtig auszuprechen, lernt das tolle englisch! :zwinker:
 

Benutzer51063 

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Irland :drool:

... steht ja leider nicht zru Debatte :grin:
Deswegen würd ich mich dann für die U.S.A. entscheiden, da ich mich England noch nie so wirklich gereizt hat einfach. Es ist mir zu teuer, das englische Essen dass ich mal kosten durfte, ist mir nicht wirklich gut bekommen und generell würde ich mich in den U.S.A. wahrscheinlich heimischer fühlen als in England.
 
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