Endlich geschieden

Benutzer12529 

Echt Schaf
Speedy5530 schrieb:
..und dafür wünsche ich dir ganz viel spaß und ausgelassenheit :bier: ...
ich dir auch :smile2:



ich wäre froh, wenn meine eltern sich scheiden lassen würden und vor allem getrennt leben...
diese streitereien und angezoffe und so weiter, dass hier seit ungefähr 8 jahren herrscht zwischen den beiden, ist echt alles andere als toll für kinder... und für die eltern auch net..

geht ziemlich an die nerven...
 

Benutzer35050 

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Hallo,

meine Eltern haben sich im letzten Jahr auch getrennt. Es ist zwar schwer sich daran zu gewöhnen, aber ich finde es im Fall meiner Eltern besser, als wenn sie weitere Jahre nebeneinander hergelebt hätten. Wenn die Liebe weg ist, geht ganz schnell der Respekt vorm Partner flöten. Dann kommt irgendwann noch das Fremdgehen hinzu und sobald das raus kommt, ist es mit dem Frieden vorbei. Da kann man sich noch so sehr zusammenreißen, ohne Respekt kommt es irgendwann zum Streit. Und warum soll man unglücklich leben bloß weil man irgendwann merkt, daß es nicht mehr paßt? Ich habe echt Respekt vor Menschen die sich friedlich im gegenseitigen Einverständnis trennen, denn das ist sehr selten.

Aber gut daß du den Schlußstrich jetzt gezogen hast.
 

Benutzer31690 

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Meine Mutter ist während der Ehe immer unglücklicher geworden, hat sich aber nicht getrennt, weils ja uns drei gab. Sie wollte auch zu nerBberatung, aber mein Vater wollte nicht.
Ich bin froh, dass sie sich getrennt haben, bevor der Stress eskaliert wäre...
 

Benutzer14737  (62)

Verbringt hier viel Zeit
Also ich möchte mich jetzt mal nicht an der Diskussion beteiligen, weil ich mich in diese Probleme die hier angesprochen werden schlecht hineinversetzten kann.

Ich führe eine sehr gute Ehe, bin glücklich und zufrieden, mein Mann auch, und das seid über zwanzig Jahren.

Weshalb ich aber hier trotzdem poste .....

Ich finde es völlig in Ordnung das du dein Leben jetzt geniessen , und auch beim Sex noch einiges ausprobieren möchtest, wieso auch nicht.
Und herzlich willkommen im Forum.
Wünsch dir noch eine schöne Zeit, und hoffe auf viele interessante Beiträge.

LG Cora
 

Benutzer15719  (57)

Verbringt hier viel Zeit
so ich auch:
@threadstarterin
großen respekt, dass ihr das auf euch genommen habt! und dir viel glück und freude in deinem "neuen" leben :zwinker:

@Bikkje
nun mal zu dir:
das du deine eigene ansicht über trennung und scheidung hast, ist o.k. ist ein freies land. aber :mad: die argumente, die du anbringst, sind hannebüchen. ich selbst bin geschieden, ich war auch der, der sich trennte. damals (vor sechs jahren) hatte ich noch zwei kinder, 3,5 und 10.

ich bezieh deine aussagen jetzt mal auf mich: demnach war ich absolut selbstsüchtig, weil ich nur an mich, meinen schwanz und nicht an die kinder gedacht habe.

dazu sage ich dir: du kannst nicht ansatzweise erahnen, was sich in einer ehe trotz oder vllt. sogar wegen kindern abspielen kann. wie zermürbend es ist, immer und immer wieder gespräche zu führen, um die situation erträglich zu halten, wegen der kinder.

eheberatung? was nützt es denn, wenn ein partner (die frau?!) nicht will? mit der pistole hinzerren? vergiss es! jede therapie hat nur dann aussicht auf erfolg, wenn ALLE beteiligten es wollen.

ich könnte jetzt hier meine scheidungsgeschichte kleinteilig aufschreiben, doch was bringts? ich für meinen teil bin mir sicher, richtig gehandelt zu haben. und dass das so ist, zeigt mir das verhalten meiner (GOTT SEI DANK!) ex-frau. und meine tochter hat auch gelernt, damit umzugehen....und lebt nun seit fast 5 jahren bei mir und meiner freundin :tongue:

dir wünsche ich, dass du bald die fähigkeit erlangst, differenzierter zu denken.

ninja
 
I

Benutzer

Gast
Es geht meiner Meinung nach weniger um Scheidung oder "Zusammenbleiben wegen der Kinder" als mehr darum, wie die Eltern, egal in welchem der beiden Faelle sie sich befinden, mit den Kindern umgehen.
Leider ist es oft so, dass wenn es in der Ehe nicht mehr klappt, versucht wird Sympathiepunkte bei den Kindern zu gewinnen und damit dem Partner sehr weh tun.
Oft wird das dann ein Ping Pong Spiel.
Jeder muss fuer sich entscheiden was richtig ist, nur man muss den Kindern, auch als geschiedene Eltern, zeigen, dass man sich immer noch respektiert.
Im schlimmesten Falle verlieren naemlich die Kinder dann den Respekt vor dem Eltern, wenn sie oft von einem Teil hoeren wie schlecht und lieblos der andere Teil ist.
 

Benutzer14530 

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Luxia schrieb:
Weißt du wie es sich anfühlt in einer unglücklichen Ehe zu leben?
Kann denn eine Eheberatung von Nützen sein wenn die Liebe nicht mehr vorhanden ist?
Ist es vernünftiger seinen Kindern etwas vorzuspielen als einen Schlussstrich zu ziehen und eine faire Lösung zu finden,so dass beide Elternteile ihre Rolle auch weiterhin übernehmen können?
Es ist also eine "beschissene" Ausrede wenn eine Beziehung, aus welchen Gründen auch immer nicht mehr funktioniert?

Wie ich diese Gedanken aus meiner Vergangenheit kenne ... :grrr:

Ich denke mal auch, dass es keinen Sinn macht nur den Kindern zu Liebe ein "Theater" zu veranstalten und heile Welt zu spielen, wenn es hinten und vorne in einer Beziehung micht mehr stimmt.
Ein "Ende mit Schrecken" kann auch oder vor allem für die Kinder besser sein als "Schrecken ohne Ende".

LG

magic :zwinker:
 

Benutzer10282 

Verbringt hier viel Zeit
Als ich 6 Jahre alt war, hat meine Mutter die Scheidung eingereicht und hat ein halbes Jahr von meinem Vater getrennt gelebt, ich habe bei ihr gewohnt. Darunter gelitten habe ich aber nicht, da meine Eltern das gemeinsame Sorgerecht beantragen wollten und ich meinen Vater sehen durfte, wann immer ich wollte; er hat auch nur ein paar Straßen weiter gewohnt. Ist doch besser als Dauerzoff in der Familie! Meine Eltern sind dann aber wieder zusammen gekommen und haben sich nie scheiden lassen!
 

Benutzer18401  (59)

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hallo,
was ich hier so lese trifft genau auf meine Situation zu.
Ich bleibe auch nur noch wegen der Kinder bei meiner Frau und bemühe mich sie noch mal für mich zu gewinnen.
Leider werde ich nur enttäuscht immer und immer wieder.
Meine Kinder mögen mich wirklich und ich denke "das kannst du denen nicht antun, fort zu gehen"
Meine Frau mag mich bestimmt nicht mehr.
Bei der Eheberatung sind wir nach der 2. Sitzung rausgeflogen, da ich schon völlig resigniert habe und meine Frau keinerlei Bereitschaft zeigte auch nur irgentwas zu anzunehmen.
Es ist schon wahr dass das Sexleben auch was damit zu tun hat.
Zur Zeit glaube ich zu explodieren, da ich nicht mehr weiß wohin.
Ich bemühe mich um meine Frau und blitze immer wieder ab.
Ich massiere ihr den Rücken und lasse mir viel Zeit.
Gehe langsam zu den empfindlicheren Regionen über, usw.
Lecken lässt sie manchmal zu.
Beim GV kann ich warten bis sie kommt.
Ich selber werde nur mit spitzen Fingern angefasst und ich habe das Gefühl sie tut alles um abtörned auf mich zu wirken bzw. sie flüchtet vor mir, indem sie sehr früh aufsteht und sehr früh einschläft und auch sonst alles tut um mir nur aus dem Weg zu gehen.
Nur für meine Jungs bin ich der beste Papa.

aber meine Zeit läuft, wenn ich noch mal glücklich und zufrieden sein will muss ich mir wohl eine andere suchen...................
und gehen...................

machts besser

skipper

PS. heiratet nie bevor ihr nicht 7 Jahre zusammen wart!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
 
L

Benutzer

Gast
Skipper schrieb:
Bei der Eheberatung sind wir nach der 2. Sitzung rausgeflogen
Oops, wie geht das denn? Bin jetzt neugierig. Ich hab letztens auch so einen furchtbaren (fuer mich) Schritt gewagt und bin zur xxxxxBeratung hin, der Mann war ganz nett, hatte aber uch nichts mit zweien zu tun, nur mit mir.
Aber "rausgeflogen"?

PS.: Dein Leidensweg erinnert mich irgendwie an das, was ich bei meinen Eltern erlebt habe. Es war alles in Ordnung, Doppelhaushaelfte und Finanziell war alles im gruenen Bereich. Das war ne schlimme Zeit. Ich weiss allerdings nicht, was da sexuell los war und was nicht und wer wollte und wer nicht so recht. Jetzt haben sie sich irgendwie gerappelt, aber es gab Phasen, wo ich dachte, himmel, scheidet euch heute nicht morgen...
 

Benutzer29278 

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Also ohne Salz in die Wunden streuen zu wollen oder wieder eine neue Diskussion zu enflammen. Ich denke nicht dass ihr sagen könnt, es war besser für mich, dass sich meine Eltern scheiden lassen haben. Desweiteren denke ich kann man auch nicht sagen, naja ich konnte meinen Papa immer sehen wann ich wollte etc und das war doch gut so. Die entscheidenen Dinge passieren im Alltag, wo einer der beiden Elternteile dann eben nicht da ist. Und auch auf die Gefahr hin, dass mich hier alle für dumm oder blöde oder sonst was halten. Jedes Kind trägt irgendwo einen Knacks mit sich rum, wenn die Eltern sich trennen. Egal ob es ein Freundschaftliches weiteres Verhältnis zwischen ihnen gibt oder net. Es ist mehrfach bewiesen dass es so ist. Ich selber muss zugeben, dass ich nie erlebt habe wie es mit Vater wäre, da mein Vater abgehauen ist, als ich ein Jahr alt war. Ich konnte mir auch nie wirklich einen wünschen und ich bewundere meine Mutte wie sie es geschaft hat 4 Kinder im Alter von 10, 8, 5 und 1 ohne jegliche Hilfe durchzubringen. Aber darum geht es nicht. Ich merke sehr wohl, dass es Auswirkungen auf meine Geschwister hat und ich merke solch ähnlichen Auswirkungen auch bei anderen Kindern/Jugendlichen, bei denen sich die Eltern auch getrennt haben.Und wenn sich z.b. Eltern ein Kind adoptieren, was ja auch vorkommt und diese sich vielleicht auch trennen, dann hat dieses auf das Kind vielfach psychische Auswirkungen. Denn das Kind wurde dann von einem der beiden Elternteil zum "2 mal" verlassen. Ich möchte hier keine Eltern anprangern die sich scheiden lassen haben oder im Begriff sind sich scheiden zu lassen. Auf die Kinder wird heutzutage sowieso kaum noch Rücksicht genommen. Aber was soll man machen, wenn Liebe immer mehr zu einer Art "Ware" wird, welche wenn sie verbraucht ist ausgetauscht wird. Viele Menschen lernen gar nicht mehr eine Partnerschaft wirklich zu leben, was auch damit zusammenhängt, dass deren Eltern es nicht vorleben konnten/vorgelebt haben. Desweiteren gibt es auch viele Eltern die sich wegen Kleinigkeiten streiten, welche dann zu groß gemachten Problemen ausarten. Hausgemacht also! Kinder müssen ebenfalls lernen, dass streiten zum Leben dazu gehört und genauso gut das Versöhnen bzw. das Lösen des Problems. Ich könnte das alles hier weiter ausführen und wie gesagt, dass ich hier gelüncht werde, weiss ich schon. Aber man braucht sich nur einmal, die ganzen Statistiken und auch Untersuchungen dazu angucken, dazu gibt es nämlich reichlich viel. Ihr werdet sehen, dass ich und meine "Meinung" darin bestätigt werden.
Zu denjenigen die geschrieben haben, dass sie es besser fanden etc..
Es ist ein weit verbreitetes Phänomen zu sagen, dass man etwas besser fand. Wir Jugendliche/Kinder müssen lernen mit der Situation umzugehen und haben keine andere Wahl, da die Erwachsenen einen einfach "reinpressen". Das artet dann aus, dass man sich etwas schön redet. Denn sonst könnte man mit der Situation nicht klar kommen. Ihr könnt nicht sagen, dass es besser so war, genauso wenig wie ich sagen kann, dass ich ohne Vater besser gefahren bin. Denn ihr wisst nicht wie es geworden wäre, wenn sich eure Eltern zusammengerissen hätten. Ihr habt euch bestimmt gewünscht, dass ihr eine heile Familienwelt bekommt und nun wird dass was ihr hattet, nämlich die kaputte Familienwlt schön geredet und dass was ihr nicht hattet schlecht gemacht.
So desweiteren meine ich, dass den einfachsten Weg wählen, also die Scheidung in dem Falle. Normal geworden ist. Man sieht, der Nachtbar lässt sich scheiden, meine Eltern haben sich scheiden lassen, ich habe gerade ein paar kleine Probleme/vielleicht auch große, ich lasse ich auch scheiden. Es wird einem so vorgelebt. Dass sich scheiden und sich trennen, wenn es nur die geringsten Probleme gibt, normal ist. Aber das ist es nicht und das sollte es auch net sein!
So
@ Skipper
Ich verstehe deine Situation und ich verstehe auch, dass man selber "Leben" möchte, aber man muss sich, wie du es selber schon erkannt hast, überlegen ob man Kinder in die Welt setzten möchte mit diesem Partner. Ein gemeinsames Zusammenleben von 7 Jahren vor einer Ehe ist z.B. eine gute Möglichkeit zu sehen ob man lernt mit dem Partner und seinen Beschaffenheiten umzugehen. Ob man mit ihm zusammen die Probleme lösen kann. Ab dem Moment ab dem man Kinder in die Welt setzt, haben ganz klar die Interessen des Kindes im Mittelpunkt zu stehen und alle Entscheidungen die getroffen werden sind für das Kind zu treffen, nicht für einen Selber. In dem Moment in dem man ein Kind oder mehrere hat, stehen die eigenen Interessen hinten an, dass ist so und darüber sollte man bevor man mit dem Partner ein Kind zeugt nachdenken und sich im Klaren sein. Kinder machen die Partnerschaft sicher net einfacher, aber das sollte man wissen. Und wenn man Blauäugig in das Ganze geht, dann tut die Person mir echt leid und sollte besser keine Kinder haben. Das wäre in dem Falle wirklich das Beste für das noch nicht vorhandene Kind.
So nun noch mal direkt zu Skipper, ich finde es gut, dass du es versuchst und dass du für deine Kinder der tollste Papa bist, bewahre dir diese Kinderliebe. Dass deine Frau bei der Beratung total abgeblockt hat, ist wirklich dämlich, denn man muss lernen Kompromisse einzugehen und gerade in der Partnerschaft seine Eigenen Bedürfnisse einzuschränken bzw. stark zurückzustecken.
In diesem Sinne
Errat enim, si quis beneficium accipit libentius quam reddit.
Euer
Bikkje

ps. ich bin jetzt mal so anmaßend zu sagen, dass Skipper wirklich im Interesse seiner Kinder handelt. Laudandus est! Natürlich weiss ich, dass es nicht einfach ist für einen Selber zurückzustecken. :smile:Also Skipper, meine Stimme hast de :smile:.
 

Benutzer24178  (37)

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da kann ich dir nicht zustimmen bickje
ich denke nicht das amn für kinder sein ganzes leben zurrück stecken muß...wenn man jahrelang in einer unglücklichen beziehung steckt dann ist man sich auch selber schuldig sich zu trennen...warum sollte man 18jahre seines lebens unglücklich sein.? nein das ist es nicht wert

gruß schaky
 

Benutzer29278 

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Aber kann man so verantwortungslos sein und es dem Kind antun, welches nichts für die verhauene Beziehung kann und das eigene Leben noch vor sich hat?

Und ich möchte noch einmal anmerken dass es früher auch geklappt hat und zwar ohne dass sie unglücklicher waren oder so, denn so etwas ist eine reine Einstellungssache. Wenn ich heirate dann gebe ich mein Ja-Wort, bis der Tot mich von ihr scheidet, so ist es. Wenn ich mein Placet für die Heirat gebe, dann muss ich auch dazu stehen.
 

Benutzer25480 

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Nur mal so als Gedanke:

Ein Paar heiratet aus Liebe, ein Kind wird geboren. Die ersten Jahre ist alles glücklich und gut. Nach Jahren beginnt der Mann sich nach anderen "Röcken" umzusehen und es bleibt nicht beim sehen, er geht immer wieder fremd und vernachlässigt die Familie. Soll dann die Frau bei diesem Mann bleiben bis das der Tod sie scheidet?

Ich denke, nein.

Die Ehe wird geschieden, zunächst kümmert der Vater sich noch um sein Kind ab und zu, doch mit den Jahren wird es immer weniger, bis zu dem Punkt, wo das Kind nichts mehr von dem Vater hört und sieht.

Da würde auch keine Eheberatung helfen, wenn der Mann eh seine eigenen Wege gehen will.

Sollen in diesem Fall die Eltern zu Gunsten des Kindes zusammen bleiben und die Frau sich das gefallen lassen, dass sie betrogen wird?

Natürlich kann die Mutter den Vater nicht ersetzen und das Kind wird in jedem Fall einen Knacks mitbekommen, doch wenn die Ehe auf dem Papier bestehen bleibt und einer der Partner seine eigenen Wege geht, dann ist das für das Kind sicher auch nicht gut.
 

Benutzer14530 

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Bikkje schrieb:
Zu denjenigen die geschrieben haben, dass sie es besser fanden etc..
Es ist ein weit verbreitetes Phänomen zu sagen, dass man etwas besser fand. Wir Jugendliche/Kinder müssen lernen mit der Situation umzugehen und haben keine andere Wahl, da die Erwachsenen einen einfach "reinpressen". Das artet dann aus, dass man sich etwas schön redet. Denn sonst könnte man mit der Situation nicht klar kommen. Ihr könnt nicht sagen, dass es besser so war, genauso wenig wie ich sagen kann, dass ich ohne Vater besser gefahren bin. Denn ihr wisst nicht wie es geworden wäre, wenn sich eure Eltern zusammengerissen hätten. Ihr habt euch bestimmt gewünscht, dass ihr eine heile Familienwelt bekommt und nun wird dass was ihr hattet, nämlich die kaputte Familienwlt schön geredet und dass was ihr nicht hattet schlecht gemacht.
So desweiteren meine ich, dass den einfachsten Weg wählen, also die Scheidung in dem Falle. Normal geworden ist. Man sieht, der Nachtbar lässt sich scheiden, meine Eltern haben sich scheiden lassen, ich habe gerade ein paar kleine Probleme/vielleicht auch große, ich lasse ich auch scheiden. Es wird einem so vorgelebt. Dass sich scheiden und sich trennen, wenn es nur die geringsten Probleme gibt, normal ist. Aber das ist es nicht und das sollte es auch net sein!

... das hat eigentlich nix mit schönreden oder so zu tun - und Du kannst auch nicht unbedingt Deine Situation verallgemeinern.
In meinem Fall schätze ich es sogar mal so ein, dass mein Sohn in der Zeit in der wir zusammen sind wesentlich mehr von seinem Vater hat als in einem normalen Familienleben. Ganz klar gibt es auch Abstriche im normalen Leben (vielleicht sogar sehr große) ... aber man muß auch versuchen, gerade in solchen Situationen das Beste für alle Beteiligten zu machen.

LG

magic :zwinker:
 

Benutzer29278 

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Nein und genau da liegt der Ursprung des Problems. Heutzutage wird Fremdgehen fast als normal angesehen. Man geht fremd vielleicht wird es noch kurzzeitig von einem schlechtem Gewissen begleitet, aber das wars dann. Es ist normal. Das ist das Schlimme. Und im Fernsehn, Kino etc.. wird dies auch so vermittelt. Leider

@ Magic, nur wer entscheidet was das beste ist? Das Kind? Nein sicher nicht, denn es wird gar nicht erst gefragt! Die Eltern sagen, ach es wird sich schon damit abfinden, genauso mit einem neuen Partner. Wer fragt einmal das Kind?
 

Benutzer14530 

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@ Bikkje:

Fremdgehen ist mit Sicherheit nicht immer der Ursprung des Problems ... :zwinker:

Klar entscheidet das Kind nicht immer was das beste ist ... kann es genausogut oder schlecht wie die Eltern. Aber man kann darüber reden ... und da klappt sogar (in meinem Fall) ganz gut.

LG

magic :zwinker:
 

Benutzer29278 

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Es geht net darum, ob das kind entscheidet was das beste ist, sondern es wird meistens für das kind entschieden und zwar meinen die Eltern dass es das beste für das kind wäre, was aber nur eine Ausrede ist um das wollen/beste für die eltern zu rechtfertigen. Desweiteren meinte ich, dass es dort in der Beziehung oft anfängt, also zu kippen. Klar der Ursprung des Problems liegt schon beim Mann, manchmal auch bei der frau, die einfach der meinung sind, dass ihnen etwas entginge, wenn sie net mit allem spass haben können, was bei drei net auf den Bäumen ist. Die selbstdisziplin, moral und eigenverantwortung fehlt.
 

Benutzer29198 

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He Nightstar!

Ich wünsche Dir viel Kraft auf Deinem weiteren Weg!
Ich habe bei meiner Mutter miterlebt, wie schwierig solch ein Schritt ist! :engel: :knuddel:

@Bikkje:Wie alt bist Du...? 17...? Hm. :grrr: Du bist wohl eines der vielen Scheidungskinder.... Genauso wie ich. Ich hab das sogar 2x miterlebt- einmal als ich 2 Jahre alt war, und das zweite Mal vor einem Jahr.

Ich habe zwei jüngere Geschwister, die Schwester ist 16, der Bruder 13.
Die sind froh, dass sich meine Eltern getrennt haben! Mein Stiefvater war ein Tyrann, ein Schläger, ging von 18 Jahren Ehe ca. 15 Jahre fremd...

Auf die Bitte meiner Mutter, eine Paartherapie zu machen, schlug er gar nicht an. Er sei doch nicht krank im Kopf?! Therapien machen nur kranke!!
Und dann, nach langem Kampf um die aufrechterhaltung der Ehe hat meine Mutter sich endlich aufgerafft und ihn verlassen.
Mit Kind, Hund und der Hälfte des Hausinventars, und ich bin sehr, sehr stolz auf sie.

Manchmal geht etwas nicht so, wie man sich das vorstellt. Und so wie man sich etwas mit 17 vorstellt, so kommts meistens schon gar nicht im späteren Leben zustande!

Ich denke, Scheidungskinder sind immer auf eine gweisse Art geschädigt im weitern Leben- seis auf Beziehungsbasis, oder sonstwie... Und da kommts nicht drauf an, wie alt die Kinder waren, als sich die Eltern trennten oder ob sie sich eben NICHT trennten (was meistens schlimmer ist, denn auch das bekommt das Kind mit!).

Manchmal ist es besser, wenn sich die Eltern trennen, denn ich für meinen Teil möchte nicht mit einem Mann verheiratet sein, der mich betrügt, der mich schlägt und mit Worten misshandelt, und mich nicht ernst nimmt.
Und ich möchte auch nicht jeden Tag aufstehen und den Tag mit jemanden beginnen, den ich vielleicht gar nicht mehr liebe!
Und ehrlich gesagt, wärs mir dann auch egal, ob ich noch Kinder habe....

Und ich denke, mit 17 (auch mit 20 übrigens nicht) kann man das sehr, sehr schlecht beurteilen, was man in solch einer Situation machen würde...

Aber heiraten kommt für mich nicht in Frage, ich will niemals eine eigene Familie- das ist dann wohl meine scheidungsbedingte Störung.
 
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