Elterngeld II

Benutzer38203 

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Ich muss jetzt mal einen neuen Thread zum Thema Elterngeld aufmachen, weil ich da einfach nicht durchblicke. Ich beschäftige mich jetzt schon so lange mit dem Thema, aber irgendwie finde ich da keine Logik.

Also, folgende Situation:
Ich möchte nach der Geburt 2 Jahre in Elternzeit gehen und das Elterngeld aufteilen, so dass ich auf zwei Jahre quasi die Hälfte bekomme.
Jetzt habe ich aber nach der Geburt die ersten zwei Monate Mutterschutz. Zählt da die Elternzeit und das Elterngeld schon? Oder rechnet man die Elternzeit nach dem MuSchu und beginnt mit dem Elterngeld quasi ab dem 3. Lebensmonat? :ratlos:
So, jetzt will ich also 2 Jahre zuhause bleiben und mein Mann zwei Monate und zwar die zwei Monate wo ich noch im Mutterschutz bin. Geht das? Und werden seine zwei Monate vom Elterngeldanspruch abgezogen oder ist es so dass er dann in den zwei Monaten Elterngeld bekommt und ich Mutterschutzgeld und dann geht er wieder normal arbeiten und dann fang ich an Elterngeld zu beziehen? :ratlos:
Kann mir da mal jemand genau sagen wie sich das in unserem Fall verhält? Der ET wäre am 02.10.08.
 

Benutzer2160 

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Geht das? Und werden seine zwei Monate vom Elterngeldanspruch abgezogen oder ist es so dass er dann in den zwei Monaten Elterngeld bekommt und ich Mutterschutzgeld und dann geht er wieder normal arbeiten und dann fang ich an Elterngeld zu beziehen? :ratlos:
Kann mir da mal jemand genau sagen wie sich das in unserem Fall verhält? Der ET wäre am 02.10.08.
ja das geht
und ja, so macht ihr es am besten, das geht auch

und: dein ET is auf dem geburtstag von xander (er wird 4) :smile:
 

Benutzer38203 

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ja das geht
und ja, so macht ihr es am besten, das geht auch

und: dein ET is auf dem geburtstag von xander (er wird 4) :smile:
Also würde mein Mann in den ersten zwei Monaten 67% seines Gehaltes bekommen und ich in der Zeit nahezu mein Gehalt? Und danach bekommt er wieder sein volles Gehalt und ich 67%?
Und wie ist das mit den Monaten? Normalerweise heißt es ja 12 Monate + 2 Partnermonate. Wenn wir aber auf zwei Jahre machen, wie viel ist es denn dann noch? Ich hab irgendwo gelesen dass die ersten zwei Monate schon durch den Mutterschutz weg sind :ratlos:
 

Benutzer35546 

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Puh, Ja Elterngeld ist so eine Sache!

Dein Mutterschutzgeld wir auf den Anspruch aufs Elterngeld angerechnet, ich kann dir aber nicht sagen, wieviel dann am Ende über bleibt!

Du willst deine 12 Monate also auf 24 Monate aufteilen? Dann bekommst du die Hälfte von 67%! Dein Mann nimmt dann die 2 Monate genau nach der Geburt und er bekommt da jeweils 67%. Also 2 Monate lang! Du bist ja eh nach der Geburt zu Hause, bekommst dann Mutterschaftsgeld und er Elterngeld! Wenn dein Mann wieder arbeiten geht, bekommst du ja auf jeden Fall dein Elterngeld.

Du fragst wie lange du Elterngeld bekommst, habe ich das richtig verstanden? Dann hast du 24 Monate ab dem Tag der Geburt Elterngeldanspruch! Ab dem 2. Geburtstag deines Kindes müsstest du dann wieder arbeiten!

Elternzeit ist unabhängig vom Elterngeld. Du musst dich erstmal für zwei Jahre festlegen, kannst aber auch volle drei Jahre nehmen! Dann bekommst du aber im dritten Jahr kein Geld vom Staat!

Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich.

Lillaja
 

Benutzer2160 

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Du fragst wie lange du Elterngeld bekommst, habe ich das richtig verstanden? Dann hast du 24 Monate ab dem Tag der Geburt Elterngeldanspruch! Ab dem 2. Geburtstag deines Kindes müsstest du dann wieder arbeiten!
24 monate + 2 monate oder nicht?

Elternzeit ist unabhängig vom Elterngeld. Du musst dich erstmal für zwei Jahre festlegen, kannst aber auch volle drei Jahre nehmen! Dann bekommst du aber im dritten Jahr kein Geld vom Staat!

das stimmt so nicht!!
das kommt darauf an, wie der arbeitgeber das möchte.
manche sagen, sag 4 wochen vorher bescheid, wenn du wieder kommst, bei anderen musst du dich vor der geburt festlegen und musst dann auch die angegebene zeit wegbleiben
 

Benutzer35546 

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24 monate + 2 monate oder nicht?

Ja, ich bin jetzt nur von ihr ausgegangen.


das stimmt so nicht!!
das kommt darauf an, wie der arbeitgeber das möchte.
manche sagen, sag 4 wochen vorher bescheid, wenn du wieder kommst, bei anderen musst du dich vor der geburt festlegen und musst dann auch die angegebene zeit wegbleiben

Ja, ich bin jetzt nur von ihr ausgegangen. 24 Monate für sie und 2 Monate für ihren Freund, der die ja aber auch gleich und mit ihr parallel nehmen will!

Im Elternzeiotratgeber steht aber, dass man sich in einer bestimmten Zeit vor der Elternzeit festlegen muss wielange man will. Dies muss zunächst für einen Zeitraum von 2 Jahren machen. man kann 1 Jahr, 2 Jahre oder jede Zeit dazwischen, ob man verlängern will, kann man dann immernoch sagen!

Lillaja
 

Benutzer2160 

Beastialische Beiträge
Ja, ich bin jetzt nur von ihr ausgegangen. 24 Monate für sie und 2 Monate für ihren Freund, der die ja aber auch gleich und mit ihr parallel nehmen will!
aber wenn er die ersten zwei monate nimmt, dann is die laufzeit aber noch bis zwei monate nach der geburt oder nich?

Im Elternzeiotratgeber steht aber, dass man sich in einer bestimmten Zeit vor der Elternzeit festlegen muss wielange man will. Dies muss zunächst für einen Zeitraum von 2 Jahren machen. man kann 1 Jahr, 2 Jahre oder jede Zeit dazwischen, ob man verlängern will, kann man dann immernoch sagen!
is aber nich so.
das kommt eben auf den arbeitgeber an, wie der das haben will
 

Benutzer8776 

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Du hast 2 Monate Mutterschaftsgeld (wird auf Elterngeldzeit angerechnet) und bekommst danach noch 10 Monate Elterngeld (deren Auszahlung du auf 20 Monate aufteilen kannst), zusätzlich bekommt dein Mann noch 2 Monate

Insgesamt habt ihr dann die 14 Monate (Mutterschaftsgeldzeit wird ja mitgerechnet)

eine gute Seite dafür finde ich: http://www.elterngeld.net/elterngeld-bezugszeitraum.html

Beispiel auf der Page:
Wenn eine Antragstellerin in einem Lebensmonat eine auf das Elterngeld anzurechnende Mutterschaftsleistung bezieht, dann gelten diese Lebensmonate beim Elterngeld automatisch als beantragte Monate.

Beispiel:
Herr und Frau Rose haben sich über das Elterngeld Gedanken gemacht. Beide arbeiten vor der Geburt Vollzeit. Frau Rose bezieht Mutterschaftsgeld. Sie wollen möglichst viel Elterngeld vom Staat erhalten und haben sich daher überlegt, dass Herr Rose das Elterngeld in den ersten zwei Monaten beantragt und Frau Rose vom dritten bis zum 14. Lebensmonat.

Leider ist eine solche Aufteilung nicht möglich. Wenn Frau Rose einen Antrag auf das Elterngeld stellt, dann gelten die Lebensmonate des Mutterschaftsgeldes automatisch auch als Lebensmonate des Elterngeldes. Somit können beide Eltern zwei der Monatsbeträge nicht frei aufteilen. Ihnen verbleiben somit 12 Lebensmonate zur freien Verteilung.
 

Benutzer38203 

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Du hast 2 Monate Mutterschaftsgeld (wird auf Elterngeldzeit angerechnet) und bekommst danach noch 10 Monate Elterngeld (deren Auszahlung du auf 20 Monate aufteilen kannst), zusätzlich bekommt dein Mann noch 2 Monate

Insgesamt habt ihr dann die 14 Monate (Mutterschaftsgeldzeit wird ja mitgerechnet)

eine gute Seite dafür finde ich: http://www.elterngeld.net/elterngeld-bezugszeitraum.html

Beispiel auf der Page:
Wenn eine Antragstellerin in einem Lebensmonat eine auf das Elterngeld anzurechnende Mutterschaftsleistung bezieht, dann gelten diese Lebensmonate beim Elterngeld automatisch als beantragte Monate.

Beispiel:
Herr und Frau Rose haben sich über das Elterngeld Gedanken gemacht. Beide arbeiten vor der Geburt Vollzeit. Frau Rose bezieht Mutterschaftsgeld. Sie wollen möglichst viel Elterngeld vom Staat erhalten und haben sich daher überlegt, dass Herr Rose das Elterngeld in den ersten zwei Monaten beantragt und Frau Rose vom dritten bis zum 14. Lebensmonat.

Leider ist eine solche Aufteilung nicht möglich. Wenn Frau Rose einen Antrag auf das Elterngeld stellt, dann gelten die Lebensmonate des Mutterschaftsgeldes automatisch auch als Lebensmonate des Elterngeldes. Somit können beide Eltern zwei der Monatsbeträge nicht frei aufteilen. Ihnen verbleiben somit 12 Lebensmonate zur freien Verteilung.
Ich versteh trotzdem nur Bahnhof.
Warum wird denn das Elterngeld die ersten zwei Monate auf das Mutterschutzgeld angerechnet? Muss ich das beides gleichzeitig nehmen? Ich dachte, ich bekomme in den ersten zwei Monaten Mutterschutzgeld und den Rest bis zu meinem Gehalt gleicht der AG aus. Und mein Mann bekommt in der Zeit eben Elterngeld. Was hat denn das dann mit mir zu tun bzw. warum wird das angerechnet? Auch die Monate - warum werden die angerechnet, obwohl ich Mutterschutz habe? :ratlos:
 

Benutzer35546 

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Naja, du hast ja dann quasi "Einkommen" direkt nach der Geburt und würdest ja dann doppelt geld bekommen, dass dämmt der Staat ein, indem er eben das Mutterschaftsgeld anrechnet! Ist doof, aber leider wahr, wie gohenx ja schrieb!

Zitat BEEG - Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit


§ 3 Anrechnung von anderen Leistungen
(1) 1Mutterschaftsgeld, das der Mutter nach der Reichsversicherungsordnung oder dem Gesetz über die Krankenversicherung der Landwirte für die Zeit ab dem Tag der Geburt zusteht, wird mit Ausnahme des Mutterschaftsgeldes nach § 13 Abs. 2 des Mutterschutzgesetzes auf das ihr zustehende Elterngeld nach § 2 angerechnet. 2Das Gleiche gilt für Mutterschaftsgeld, das der Mutter im Bezugszeitraum des Elterngeldes für die Zeit vor dem Tag der Geburt eines weiteren Kindes zusteht. 3Die Sätze 1 und 2 gelten auch für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach § 14 des Mutterschutzgesetzes sowie für Dienstbezüge, Anwärterbezüge und Zuschüsse, die nach beamten- oder soldatenrechtlichen Vorschriften für die Zeit der Beschäftigungsverbote zustehen. 4Stehen die Leistungen nach den Sätzen 1 bis 3 nur für einen Teil des Lebensmonats des Kindes zu, sind sie nur auf den entsprechenden Teil des Elterngeldes anzurechnen.
(2) 1Soweit Berechtigte an Stelle des vor der Geburt des Kindes erzielten Einkommens aus Erwerbstätigkeit nach der Geburt andere Einnahmen erzielen, die nach ihrer Zweckbestimmung dieses Einkommen aus Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise ersetzen, werden diese Einnahmen auf das für das ersetzte Einkommen zustehende Elterngeld angerechnet, soweit letzteres den Betrag von 300 Euro übersteigt; dieser Betrag erhöht sich bei Mehrlingsgeburten um je 300 Euro für das zweite und jedes weitere Kind. 2Absatz 1 Satz 4 ist entsprechend anzuwenden.
(3) 1Dem Elterngeld vergleichbare Leistungen, auf die eine nach § 1 berechtigte Person außerhalb Deutschlands oder gegenüber einer zwischen- oder überstaatlichen Einrichtung Anspruch hat, werden auf das Elterngeld angerechnet, soweit sie für denselben Zeitraum zustehen und die auf der Grundlage des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft erlassenen Verordnungen nicht anzuwenden sind. 2Solange kein Antrag auf die in Satz 1 genannten vergleichbaren Leistungen gestellt wird, ruht der Anspruch auf Elterngeld bis zur möglichen Höhe der vergleichbaren Leistung.

§ 4 Bezugszeitraum
(1) 1Elterngeld kann in der Zeit vom Tag der Geburt bis zur Vollendung des 14. Lebensmonats des Kindes bezogen werden. 2Für angenommene Kinder und Kinder im Sinne des § 1 Abs. 3 Nr. 1 kann Elterngeld ab Aufnahme bei der berechtigten Person für die Dauer von bis zu 14 Monaten, längstens bis zur Vollendung des achten Lebensjahres des Kindes bezogen werden.
(2) 1Elterngeld wird in Monatsbeträgen für Lebensmonate des Kindes gezahlt. 2Die Eltern haben insgesamt Anspruch auf zwölf Monatsbeträge. 3Sie haben Anspruch auf zwei weitere Monatsbeträge, wenn für zwei Monate eine Minderung des Einkommens aus Erwerbstätigkeit erfolgt. 4Die Eltern können die jeweiligen Monatsbeträge abwechselnd oder gleichzeitig beziehen.
(3) 1Ein Elternteil kann höchstens für zwölf Monate Elterngeld beziehen. 2Lebensmonate des Kindes, in denen nach § 3 Abs. 1 oder 3 anzurechnende Leistungen zustehen, gelten als Monate, für die die berechtigte Person Elterngeld bezieht. 3Ein Elternteil kann abweichend von Satz 1 für 14 Monate Elterngeld beziehen, wenn eine Minderung des Einkommens aus Erwerbstätigkeit erfolgt und mit der Betreuung durch den anderen Elternteil eine Gefährdung des Kindeswohls im Sinne von § 1666 Abs. 1 und 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs verbunden wäre oder die Betreuung durch den anderen Elternteil unmöglich ist, insbesondere weil er wegen einer schweren Krankheit oder Schwerbehinderung sein Kind nicht betreuen kann; für die Feststellung der Unmöglichkeit der Betreuung bleiben wirtschaftliche Gründe und Gründe einer Verhinderung wegen anderweitiger Tätigkeiten außer Betracht. 4Elterngeld für 14 Monate steht einem Elternteil auch zu, wenn
1.ihm die elterliche Sorge oder zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht allein zusteht oder er eine einstweilige Anordnung erwirkt hat, mit der ihm die elterliche Sorge oder zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind vorläufig übertragen worden ist,
2.eine Minderung des Einkommens aus Erwerbstätigkeit erfolgt und
3.der andere Elternteil weder mit ihm noch mit dem Kind in einer Wohnung lebt.
(4) Der Anspruch endet mit dem Ablauf des Monats, in dem eine Anspruchsvoraussetzung entfallen ist.
(5) 1Die Absätze 2 und 3 gelten in den Fällen des § 1 Abs. 3 und 4 entsprechend. 2Nicht sorgeberechtigte Elternteile und Personen, die nach § 1 Abs. 3 Nr. 2 und 3 Elterngeld beziehen können, bedürfen der Zustimmung des sorgeberechtigten Elternteils

Zur Anmeldung der Elternzeit - ebenfalls aus dem BEEG

§ 16 Inanspruchnahme der Elternzeit
(1) 1Wer Elternzeit beanspruchen will, muss sie spätestens sieben Wochen vor Beginn schriftlich vom Arbeitgeber verlangen und gleichzeitig erklären, für welche Zeiten innerhalb von zwei Jahren Elternzeit genommen werden soll. 2Bei dringenden Gründen ist ausnahmsweise eine angemessene kürzere Frist möglich. 3Nimmt die Mutter die Elternzeit im Anschluss an die Mutterschutzfrist, wird die Zeit der Mutterschutzfrist nach § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes auf den Zeitraum nach Satz 1 angerechnet. 4Nimmt die Mutter die Elternzeit im Anschluss an einen auf die Mutterschutzfrist folgenden Erholungsurlaub, werden die Zeit der Mutterschutzfrist nach § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes und die Zeit des Erholungsurlaubs auf den Zweijahreszeitraum nach Satz 1 angerechnet. 5Die Elternzeit kann auf zwei Zeitabschnitte verteilt werden; eine Verteilung auf weitere Zeitabschnitte ist nur mit der Zustimmung des Arbeitgebers möglich. 6Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin die Elternzeit zu bescheinigen.
(2) Können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus einem von ihnen nicht zu vertretenden Grund eine sich unmittelbar an die Mutterschutzfrist des § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes anschließende Elternzeit nicht rechtzeitig verlangen, können sie dies innerhalb einer Woche nach Wegfall des Grundes nachholen.
(3) 1Die Elternzeit kann vorzeitig beendet oder im Rahmen des § 15 Abs. 2 verlängert werden, wenn der Arbeitgeber zustimmt. 2Die vorzeitige Beendigung wegen der Geburt eines weiteren Kindes oder wegen eines besonderen Härtefalles im Sinne des § 5 Abs. 1 Satz 3 kann der Arbeitgeber nur innerhalb von vier Wochen aus dringenden betrieblichen Gründen schriftlich ablehnen. 3Die Arbeitnehmerin kann ihre Elternzeit nicht wegen der Mutterschutzfristen des § 3 Abs. 2 und § 6 Abs. 1 des Mutterschutzgesetzes vorzeitig beenden; dies gilt nicht während ihrer zulässigen Teilzeitarbeit. 4Eine Verlängerung kann verlangt werden, wenn ein vorgesehener Wechsel in der Anspruchsberechtigung aus einem wichtigen Grund nicht erfolgen kann.
(4) Stirbt das Kind während der Elternzeit, endet diese spätestens drei Wochen nach dem Tod des Kindes.
(5) Eine Änderung in der Anspruchsberechtigung hat der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin dem Arbeitgeber unverzüglich mitzuteilen.

Vielleicht hilft das noch etwas weiter!
Ich, als Arbeitgeber habe mich außerdem telefonisch mit dem Bundesministerium für Familie, in Verbindung gesetzt, die waren sehr nett und haben mir freundlich alles erklärt!

http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/familie,did=76746.html

Dort findet man auch eine Telefonnummer, man kann aber auch mailen oder faxen, wird schnell beantwortet!

Weiterhin hilft dir auch das Versorgungsamt weiter, da man ja dort das Elterngeld beantragt!

Diese Seite ist auch ganz interessant: www.elterngeld.net


Liebe Grüße, Lillaja
 

Benutzer8776 

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Weiterhin hilft dir auch das Versorgungsamt weiter, da man ja dort das Elterngeld beantragt!

Diese Seite ist auch ganz interessant: www.elterngeld.net


Liebe Grüße, Lillaja
Das ist von Ort zu Ort wieder verschieden. Wir mussten es bei der Gemeinde beantragen.

Wo man es beantragt, kann man hier nachlesen: http://www.elterngeld.net/elterngeld-stadt.html

Ich versteh trotzdem nur Bahnhof.
Warum wird denn das Elterngeld die ersten zwei Monate auf das Mutterschutzgeld angerechnet? Muss ich das beides gleichzeitig nehmen? Ich dachte, ich bekomme in den ersten zwei Monaten Mutterschutzgeld und den Rest bis zu meinem Gehalt gleicht der AG aus. Und mein Mann bekommt in der Zeit eben Elterngeld. Was hat denn das dann mit mir zu tun bzw. warum wird das angerechnet? Auch die Monate - warum werden die angerechnet, obwohl ich Mutterschutz habe? :ratlos:
Du bekommst auch in den ersten beiden Monaten Mutterschaftsgeld+Rest vom Arbeitgeber (bis insgesamt zur Höhe deines Nettogehaltes). Aber diese MONATE in denen DU andere Leistungen beziehst werden auf den Bezugszeitraum angerechnet. Somit verringern sich deine 12 Monate auf 10 Monate, da du in diesen beiden Monaten nach der Geburt ja eben Leistungen von anderer Stelle beziehst. Und letztendlich ist das sogar mehr als es das Elterngeld wäre.
Wäre die Anrechnung nicht so, dann würdest du 2 Monate Leistungen für den Mutterschutz und noch 12 Monate Elterngeld beziehen und hättest dann eine Unterstützung von 14 Monaten + 2 Partnermonate.

Da das Unterstützung für die einzelne Person auf höchstens 12 Monate angelegt ist, wird eben der Bezugszeitraum von anderen Leistungen auf die Monate angerechnet.

Es gibt Frauen, die haben keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld wie z.B. nicht berufstätige Hausfrauen. Diese bekommen dann die 12 Monate Elterngeld (da sie keine anderen anrechenbaren Leistungen beziehen)+ 2 Partnermonate.

Somit bekommen dann letztendlich alle (egal ob vorher berufstätig oder nicht) für den gleichen Zeitraum Unterstützung. Die Unterstützung unterscheidet sich lediglich in der Höhe des Betrages.
 

Benutzer35546 

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Es gibt Frauen, die haben keinen Anspruch auf Mutterschaftsgeld wie z.B. nicht berufstätige Hausfrauen. Diese bekommen dann die 12 Monate Elterngeld (da sie keine anderen anrechenbaren Leistungen beziehen)+ 2 Partnermonate.

Somit bekommen dann letztendlich alle (egal ob vorher berufstätig oder nicht) für den gleichen Zeitraum Unterstützung. Die Unterstützung unterscheidet sich lediglich in der Höhe des Betrages.

So war es bei mir! Ich bin ja selbständig und bekam vor und nach der Geburt KEIN Muttershcaftsgeld, daher bekam ich die ersten 2 Monate volles Elterngeld!

Lillaja
 
1 Monat(e) später

Benutzer69081  (35)

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Der Thread ist zwar schon was älter aber die Anträge sind ja noch nicht ausgefüllt. Ich hab einen sehr informativen Artikel beim Spiegel gefunden. Habe ihn gerade ganz durchgelesen und bin nun sehr ernüchtert. Bei mir ist das zwar schon durch aber lest selbst:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,558794,00.html
 

Benutzer37900 

Teammitglied im Ruhestand
Sehr interessanter Beitrag. Gut, dass du ihn reingestellt hast. :smile:

Das meiste wusste ich allerdings, ohne dass ich mich je richtig damit beschäftigt hätte und ohne schwanger zu sein, allein durch die Nachrichten. Zum Beispiel wie es berechnet wird, dass mit der Krankenkasse und auch das mit der Anzahl der Monate.

Was für mich neu ist, ist die Steuererhebung. Da kann ich nur hoffen, dass sich das bei uns durch die Pendlerpauschale dann mal ausgleicht. :ratlos:
 

Benutzer38203 

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Endlich ist es öffentlich was viele denken, so auch ich, nämlich dass man echt verarscht wird.

Ich habe vor einiger Zeit mal beim zuständigen Amt nachgefragt wie das denn so ist mit Splitting auf 2 Jahre und den Partnermonaten. Es sind ja nicht mal 2 Jahre :kopfschue
Aber dass das Elterngeld auf das Mutterschaftsgeld angerechnet wird ist ja wohl das Höchste.
 

Benutzer69081  (35)

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Nach diesem Artikel wird mein Mann seine Partnermonate dann wohl doch nicht nehmen, denn was uns nicht klar war, war, dass das Netto nicht das Netto ist. Nebst diesen Steuererhebungen kommt hinzu, dass er viel Geld am WE und durch Spesen etc verdient, die ja da nicht mit eingerechnet werden. Effektiv würde er nicht 67% bekommen sondern vielleicht noch 45% :ratlos: eine ziemliche Verarsche wie ich finde, denn das steht nirgendwo offensichtlich geschrieben (außer auf Spiegel und www.elterngeld.net und anderen stellen, die nichts mit dem Bund zu tun haben)
Ich hoffe nur, dass die Verfassungsbeschwerden dazu irgendwas bewirken, am besten eine Neuregelung. Denn unter diesen Umständen werde ich mir arg genau überlegen, ob und wann ich Kind 2 bekomme
 

Benutzer69081  (35)

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Ich denke das Probem ist eher, dass man nicht die versprochenen 12 sondern nur 10 Monate Geld bekommt. Also dass die fehlenden 2 'Monate nicht hinten angehängt werden.

Korrigiert mich wenn ich irre aber ich dachte dass nicht der Staat sondern die Krankenkassen das Mutterschaftsgeld zahlt
 

Benutzer29290 

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Ich denke das Probem ist eher, dass man nicht die versprochenen 12 sondern nur 10 Monate Geld bekommt. Also dass die fehlenden 2 'Monate nicht hinten angehängt werden.
Wenn man vor der Geburt nicht berufstaetig war und somit kein Einkommen hatte, bekommt man ja 12 Monate Elterngeld. Wenn man berufstaetig war, bekommt man 2 Monate Mutterschaftsgeld und 10 Monate Elterngeld. Beide Male bekommt man 12 Monate Unterstuetzung. Es waere doch unfair, wenn die einen 12 und die anderen 14 Monate bekommen.
 

Benutzer69081  (35)

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Wenn man vor der Geburt nicht berufstaetig war und somit kein Einkommen hatte, bekommt man ja 12 Monate Elterngeld. Wenn man berufstaetig war, bekommt man 2 Monate Mutterschaftsgeld und 10 Monate Elterngeld. Beide Male bekommt man 12 Monate Unterstuetzung. Es waere doch unfair, wenn die einen 12 und die anderen 14 Monate bekommen.
Es ist schon richtig, ich hab auch 12 Monate bekommen und dafür kein Mutterschaftsgeld. Teilweise (zB wenn man ALG bezogen hat) bekommt man aber eine Einmahlzahlung als Mutterschaftsgeld.

Das Problem ist eher, dass 12 Monate versprochen werden, aber bei arbeitenden Frauen nur 10 Monate gezahlt werden. Unabhängig davon, ob es gerecht ist, ist das einfach so nicht richtig. Wenn man nach Handytarinfe schaut, findet man auch ellenlange Fußnoten, die Tatsache dass Mutterschaftsgeld angerechnet wird, wird zwar nicht verschwiegen, auch auch nicht ausdrücklich erwähnt.

Das Mutterschaftsgeld ist aber nur ein Punkt. Schlimmer finde ich, dass das Elterngeld groß als Steuerfrei ausgegeben wird, es das aber einfach nicht ist. OK, das mag im Gesetz dann anders formuliert werden, dennoch ist es Vortäuschung falscher Tatsachen. Oder dass es nicht 67% vom Netto sind sondern 67% vom Netto OHNE Sonn-/Feiertags- und Nachtzulagen. Frau v.d.Leyen sagte glaube ich dazu, dass nur die wirkliche Erwerbszeit berechnet werden soll, heißt das im Endeffekt, dass Menschen die Sonntags arbeiten müssen (Krankenschwestern nur als ein Beispiel) da nicht so richtig arbeiten oder was? Sorry aber dafür habe ich kein Verständnis. Als Krankenschwester arbeitest du an dem dir zustehenden freien Sonntag und bekommst es auch bezahlt, aber wenns ums Elterngeld geht, wird das wieder hübsch abgezogen.

Es ist so schon schwer genug, mit 67% vom normalen Geld über die Runden zu kommen wenn noch ein Esser dazu gekommen ist. Aber wenn das dann noch weniger wird, dann gehts immer weiter in die Armut.
Weils so schön unübersichtlich ist, haben die Politiker ihr Ziel, die Geburtenzahl (vorerst) zu erhöhen geschafft. Aber was bringts, wenn die, die auf das Geld angewiesen sind, wegen dieser ganzen Klauseln in die Armut abrutschen. OK, nur für max. ein Jahr aber es reichen schon wenige Monate um die Wohnung nicht bezahlen zu können etc pp.
 
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