Eltern - Detaillierungsgrad bei Aufklärung

Benutzer140562  (41)

Verbringt hier viel Zeit
Hallo,

wollte mal wissen, wie sehr Eure Eltern (zumindest bei denen die Eltern gut und stark aufklären) bei der Aufklärung ins Detail gehen.
-Wird auch über einzelne Handlungen und Praktiken gesprochen, z.B. Blowjob? Oder bleibt es meist nur oberflächlich?
-Wie sehr geht Ihr mit Euren Fragen zur Aufklärung, sofern Ihr Euren Eltern welche stellt, ins Detail? Redet Ihr da auch z.B. über Techniken vom Blowjob?
Beispiele und detaillierte Erfahrungen können hier gerne genannt werden.
 
P

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Gast
Bei mir gabs keine Aufklärung :grin: Meine Eltern wussten, dass wir das in der Schule beigebracht bekommen und das reicht auch und ich will es auch nicht von meinen Eltern gelehrt bekommen xD
 

Benutzer142764  (26)

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Also ich hab in der zweiten Klasse ein schönes Comicbuch bekommen, indem es darum ging, woher die Babys kommen. Peter, ida und minimeu hieß das glaub ich. Den Rest durch Schule und ansonsten Medien und vor allem Internet :zwinker:
 
G

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Gast
Wird auch über einzelne Handlungen und Praktiken gesprochen, z.B. Blowjob? Oder bleibt es meist nur oberflächlich?
Es blieb zum Glück oberflächlich. Meine Mutter sprach von "anderen schönen Dingen", die man machen kann, bevor man Sex hat. Im Grunde haben mich meine Eltern nicht aufgeklärt, den "Grundstoff" habe ich aus der Schule und den Rest aus persönlichen Erfahrungen. So war es mir auch wirklich am liebsten.
-Wie sehr geht Ihr mit Euren Fragen zur Aufklärung, sofern Ihr Euren Eltern welche stellt, ins Detail? Redet Ihr da auch z.B. über Techniken vom Blowjob?
Nein, solche Themen bespreche ich nicht mit meinen Eltern. Wir stehen uns sehr nahe, aber meine Sexualität ist meine Privatsache und andersum.

Peter, ida und minimeu
Aww, Peter, Ida und Minimum war so ein tolles Buch :herz:.
 

Benutzer148367 

Ist noch neu hier
Ich hatte in der schule 4 mal sexualkunde, da dachte sich meine erzeugerfraktion, dass das reicht xD
 

Benutzer15352 

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Ich finde es schon wichtig und richtig, dass die Eltern ihre Kinder aufklären und werde das auch später selbst in die Hand nehmen, da ich mich nicht auf irgendwelche Biobücher verlassen möchte. Ich wurde schon recht früh (so mit 3/4) aufgeklärt. Dabei wurde jedoch nicht von anderen Praktiken erzählt, sondern lediglich der Vorgang und die Auswirkungen beschrieben.
 

Benutzer148075 

Öfter im Forum
Ich finde es schon wichtig und richtig, dass die Eltern ihre Kinder aufklären und werde das auch später selbst in die Hand nehmen, da ich mich nicht auf irgendwelche Biobücher verlassen möchte. Ich wurde schon recht früh (so mit 3/4) aufgeklärt. Dabei wurde jedoch nicht von anderen Praktiken erzählt, sondern lediglich der Vorgang und die Auswirkungen beschrieben.
reicht ja auch mit 3 bis 4 erstmal! ;-)
 

Benutzer137391  (47)

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ach gute frage,.. ich bin mittendrin bei meinem sohn (11)
wir haben schon über die biologischen zusammenhänge gesprochen (da wusste er aber schon viel.. über die sache mit den bienen sind wir lange hinaus..und wir haben das schon länger immer mal wieder besprochen, je nach alter eben erstmal kindgerechter), über die menstruation (denke auch jungs/männer sollten da bescheid wissen, warum wieso..) und über dinge wie AIDS, kondome, pille.. also nicht im kleinsten detail, aber schon deutlich, damit er weiß, warum man sowas benutzt usw.. (und ich bat ihn im scherz mich nicht vor 50 zur oma zu machen..:grin:)
ihm war es am anfang bissle peinlich.. wir haben dann aber trotzdem ein recht gutes gespräch geführt...
fragen hatte er erstmal nicht :zwinker: er soll aber auch wissen, dass wir immer auch bei solchen themen für ihn da sind.
dank internet wird er wohl früher oder später eh vieles wissen, was ich in dem alter noch nicht wusste..:ashamed:
 

Benutzer109809 

Meistens hier zu finden
Meine Eltern haben mich auch nicht wirklich aufgeklärt. Zumindest Gespräche, an die ich mich erinnern würde, gab es da so gut wie gar nicht. Als Kind hatte ich Sachbücher, die erstmal so Unterschiede zwischen Jungs und Mädchen und Schwangerschaft im Groben erläutert haben. Später hatte ich dann noch ein Jugendbuch, das schon eher auf solche Detailfragen einging, aber auch Pubertät und hormonelle Entwicklung usw. behandelte. Als meine Eltern dann wussten, dass ich meinen "ersten" Freund hatte (es war eigentlich der 2., den ersten haben sie nicht so recht kennen gelernt *hust*) wurde mal ganz vorsichtig nachgefragt wegen Verhütung und ob ich die Pille nehmen möchte. Alles andere hat sich aus dem Aufklärungsunterricht in der Schule und Zeitschriften, Internet etc. ergeben. Da ich insgesamt eher vernünftig und verantwortungsbewusst war, haben sie wohl - zu recht - einfach angenommen, dass ich schon Bescheid weiß oder mich sonst informieren werde.

Ich habe meine Eltern aufklärungstechnisch auch nie irgendwas gefragt und würde das auch heute nicht tun. Ich möchte am liebsten komplett ausblenden, dass meine Eltern Sex hatten oder haben,:whistle: daher würde ich gar nicht auf die Idee kommen über Technik usw. zu sprechen.
 

Benutzer135422  (43)

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Ein gewisses Aufklärungsgespräch, hätte ich schon gerne gehabt, vor allem, weil in der Schule Sexualkunde noch Stiefmütterlich behandelt wurde. So mitte, anfang der 90er....Zumindest an unserer Schule.
Da gabs dann ein Heftchen mit schwarz/ weiß vorgezeichneten Weibchen und Männchen, wo man nur noch die Namen der Geschlechtsteile eintragen musste. Dazu, gabs ein bisschen was zum Lesen und das wars auch schon.
 

Benutzer10752 

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Sex war zumindest bei uns nie ein Tabu-Thema.

Soweit ich mich erinnern konnte, wurde ich nie beiseite genommen im Stile von "So, Sohn, jetzt erklären wir dir mal was...", aber allein von der Art und Weise, wie vielleicht humorvoll und locker über das Thema Sex im Allgemeinen gesprochen wird, bekommt man ja schon etwas mit. Vor allem das Grundvertrauen, dass ich prinzipiell jederzeit zu meinen Eltern gehen KÖNNTE, wenn ich ein Problem habe. Das halte ich für das Wichtigste. Als ich im Teenager-Alter mal die Pille Danach brauchte, haben wir das auch mit den Eltern besprochen. Und ich meine mich auch zu erinnern, dass ich mal als eher noch sehr, sehr junger Teenager, als mich das Thema eigentlich nur so periphär interessiert hat, gesagt habe, ich hätte da Angst, dass ich bei dem Mädchen den Eingang nicht finde, worauf meine Eltern dann sagten: "Ach, das zeigt dir das Mädchen dann schon."

Man muss auch überhaupt nicht über einzelne Sexual-Praktiken sprechen, um "aufgeklärt" zu sein. Entscheidend für die Aufklärung ist aus meiner Sicht, dass man Sex weder für zu wichtig nimmt noch zu sehr auf die leichte Schulter, und dass man verantwortungsvoll mit dem Thema umgeht. Daraus entwickelt sich ein grundsätzlich Gelassenheit, mit der man dann an alle konkreten sexuellen Fragen rangehen kann. Und natürlich konkret, dass man kapiert, wie Verhütung in ihren einzelnen Formen funktioniert. Wobei das zumindest bei mir auch die Schule geleistet hat. Den Zyklus der Frau haben wir jedenfalls ziemlich ausführlich durchgekaut.

Ich bin jedenfalls mal sehr gespannt, wie ich das später bei meinen eigenen Kindern hinbekomme. Etwas skurril ist die Vorstellung ja schon, dass ich zwar hier im Forum teilweise auch sehr deutlich und konkret Tipps und Ratschläge zum Thema Sex gebe, aber meine Kinder trotzdem vermutlich (wie so jedes Kind) sich unwohl fühlen würden, den eigenen Vater bei solchen Sachen um Rat zu fragen.

Ich glaube, das hat aber auch einfach viel mit Privatsphäre zu tun...
 

Benutzer6428 

Doctor How
Also ich hab in der zweiten Klasse ein schönes Comicbuch bekommen, indem es darum ging, woher die Babys kommen. Peter, ida und minimeu hieß das glaub ich. Den Rest durch Schule und ansonsten Medien und vor allem Internet :zwinker:
O_O WOW! Das gibts noch? :grin:
Das hatte ich auch..nur eben nicht vor 12, sondern vor 28 Jahren :grin:
Und jap..genau das hatte ich auch. Ich habe auch Fragen gestellt, die mehr oder weniger genau beantwortet wurde. Werde das bei meinen Kindern ähnlich halten...je detaillierter die Fragen werden, desto detaillierter werde ich auch antworten...
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Hallo,

wollte mal wissen, wie sehr Eure Eltern (zumindest bei denen die Eltern gut und stark aufklären) bei der Aufklärung ins Detail gehen.
Die Eltern haben uns über Sex nicht anders aufgeklärt wie über alle andern Dinge auch. Wie über Steckdosen und Schraubenzieher und den Inhalt von Bratwürsten. Sie haben einfach alle fragen beantwortet, die wir Kinder ihnen gestellt haben.
Es konnte z.B. passieren dass meine Schwester beim Frühstück fragte: "Warum hat der ... (es war nicht ich) am Morgen immer einen steifen Penis?" Die Antworten waren immer reell und sachlich. Sie wurden nur dann "vertagt", wenn Gäste anwesend waren. Was ich auch verstehen kann :grin:

Eigentlichen "Aufklärung" als peinliche Lektion gab es nicht. Trotzdem wussten wir woher die Kinder kamen, und warum Verhütung so wichtig ist. Dazu gab es bei uns auch Fachbücher, aus denen wir uns zusätzlich informieren konnten. Und fragen, wenn uns der Text unverständlich war.
Off-Topic:
Ich gebe zu, dass diese Methode nur dann fonktioniert wenn die Kids nicht verschlossen sind und Vertrauen zu den Eltern haben.
 

Benutzer144516 

Verbringt hier viel Zeit
ich bin von meiner Schwester aufgeklärt worden. Sie ist 6 Jahre älter als ich und da wir wirklich über alles reden können, war das auch gar kein Problem. Da sie allerdings schon leicht prüde ist, hat sie so Sachen wie Blowjob etc. einfach mal ausgelassen. Sowas gibt es für sie einfach nicht.

Als die Thematik dann zum ersten Mal so richtig aktuell war hat dann aber meine Mutter ganz offen gesprochen ,da sie mitbekommen hatte, dass wohl etwas nicht so ganz nach meinen Erwartungen gelaufen ist.
Komischerweise hat meine Mutter ganz offen ohne irgendwelche Umschreibungen Klartext geredet und mir echt geholfen.
Das war jetzt keine Aufklärung mehr, aber sagen wir mal so: Ein sehr gutes Beratungsgespräch. :smile:
 

Benutzer143177 

Sehr bekannt hier
Ich hab auch so ein Buch vorgelegt bekommen, das sollte ich lesen, und nachfragen, wenn was unklar ist. :grin: In der Schule haben wir dann auch mal Sexualkunde gehabt, da konnte man auch anonym Fragen abgeben, damit alles geklärt wird, ohne dass es jemandem peinlich ist. :zwinker:
 

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
wollte mal wissen, wie sehr Eure Eltern (zumindest bei denen die Eltern gut und stark aufklären) bei der Aufklärung ins Detail gehen.

Das kommt ja auch aufs Alter des Kindes an ... Kleinkind, Teenager, erwachsenes Kind?

Detailinformationen sollte man als Eltern keine geben, weil ein Kind in der Regel nicht explizit nach Details fragt - auch sollte man das Thema nicht über die ursprüngliche Frage hinaus ausweiten. So las ich es in entsprechender Lektüre, wie ausführlich eine Antwort ausfallen sollte. Und, dass eine Antwort auf eine konkrete Frage so oder so altersgerecht sein sollte, versteht sich von selbst.

Eine "freiwillige" also vorsorgliche Aufklärung der Eltern über Oralsextechniken halte ich für merkwürdig. Und nicht notwendig. Da genügt der schulische Sexualunterricht, die Medien und der Austausch unter den Jugendlichen selbst.

Was anderes ist natürlich die Verhütung und die Aufklärung über sexuell übertragbare Krankheiten - also die Risiken von Sex. Da sollten Eltern - altersgemäß - rechtzeitig und hartnäckig ihren Nachwuchs aufklären.
 

Benutzer140114 

Verbringt hier viel Zeit
Also die Aufklärung durch die Eltern war bei mir eher oberflächlich, was aber erstens der Tatsache geschuldet ist, das ich nie wirklich viele Fragen gestellt hab, weil es mir in dem Alter zu unangenehm war, mit ihnen darüber zu sprechen.
Vor Allem aber weil eigentlich in der Schule das "Grundlegende Wissen" gut vermittelt wurde, und ich mir alles Weitere über diese (süßen) kleinen Info-Booklets der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung), die's in der Schule gab und Internetseiten wie Bravo.de (oh mann :grin:) und PL (auch wenn ich noch nicht registriert war) angeeignet hab.
Außerdem fand ich Lernmethoden wie learing by doing und try'n'error immer sehr hilfreich :link:
 

Benutzer123446 

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Von meinen Eltern hab ich im Grundschulalter auch das Standardwerk "Peter, Ida und Minimum" bekommen :grin: Das ist aber auch wirklich gut gelungen.

Leider hatte ich in der Jugend das Gefühl, da nicht drüber sprechen zu dürfen. Mir persönlich hätte es glaube ich ganz gut getan, wenn meine Mutter mal gesagt hätte -"Pass auf, wenn du Fragen hast, dann komm einfach jederzeit zu mir."
Was ich gerne gefragt hätte, waren so banale Sachen, wie Hygiene während der Periode ohne Handtücher einzusauen und wie ich einen Tampon verwende, wann ein Penis steif wird - und so typische "Jugendfragen" die hier ja auch auftauchen, z.B. ob man von Lusttropfen jetzt schwanger werden kann - und "Gewaltfragen", also - was muss ich akzeptieren? Darf ich immer nein sagen? Usw.
Fragen, die man mit Freunden eher nicht erörtert. Zu Gesprächen mit Freundinnen zählen für mich Sachen wie Stellungen, Blowjob usw.
Und ich hätte es gut gefunden, wenn bei einer "jugendlichen" Aufklärung nicht über fünf Ecken gesprochen wird sondern die Themen einfach auf den Tisch kommen.
 

Benutzer71335  (54)

Planet-Liebe ist Startseite
Meine Eltern haben sich da auch 99%auf die Schulaufklärung verlassen, gab mal mit 17 ein ganz kurzes Gespräch mit meiner Mutter über Verhütung und dann einen Frauenarztbesuch, den Rest durfte ich selbst entdecken.:tongue:

Mir ist auch so irgendwie wenig entgangen, wie mir scheint.:grin:


Von dem Sexualkundeunterricht meiner Kinder habe ich nahezu nix mitbekommen, gab keine Rückfragen Zuhause, meine Jungs sind bisher mit der Thematik auch nicht im entferntesten beschäftigt (ausser SB aber das schon seit vielen Jahren)
Ich kann nur hoffen das sie irgendwann mal meinen Mann fragen, dass wäre die falsche Ansprechperson.:grin:
Aber an sich haben wir einen lockeren Umgang mit Sexthemen, daher denke ich sie wissen das man uns fragen kann, ja zur Not auch meinen Mann.:grin:
 

Benutzer149236 

Sorgt für Gesprächsstoff
Meine Eltern waren da sehr zurückhaltend und verklemmt. Die Aufklärung wurde rein anatomisch abgehandelt - und als ich meine erste Freundin hatte, bekam ich eine Packung Kondome geschenkt. :zwinker:
 
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