Eltern überzeugen, dass ich mich bei Facebook anmelden darf

D

Benutzer

Gast
Ich kann verstehen, wenn Eltern Facebook verbieten.

............
Fazit für mich: Deine Eltern haben absolut berechtigte Sorgen!

Nene...das wäre zu einfach.....Was können Kinder und Jugendliche dafür?

Verbieten bringt garnichts, das sieht man am Alk, Drogen, oder früher an der Prohibition.

Dann haben die Eltern der Kinder, mit denen du dich unterhalten hast, ihre Erziehungs und Sorgfaltspflicht nicht wahrgenommen.

Man kann die Augen der Kinder nicht verschließen, sondern mit ihnen zusammen den vernünftigen Umgang mit all diesen Dingen erlernen und beibringen.
Es gibt Alternativen genug, Kindernetze und Kindersuchmaschinen.

Langsam und mit Bedacht heranführen - sie auch mal Fehler machen lassen (nicht die Handynummer rausgeben! Sondern mal analysieren WIE und was sie schreiben - da bekommt man leicht anhaltspunkte) und vor Allem, dass sie sich JEDERZEIT mit jedem Problem an die Eltern wenden können, damit man sich wehren kann.

Verbote sind schon immer dazu da, um gebrochen oder Mißachtet zu werden.

Jedenfalls bin ich mit meinen damit ganz gut gefahren, ohne dass sie den Eindruck hatte, ich würde ihnen hinterherspionieren oder alles wissen wollen.....
 

Benutzer71015 

Planet-Liebe-Team
Moderator
@Der m
Ich habe lediglich gesagt, dass die Sorgen gegenüber Facebook berechtigt sind. Ich habe überhaupt nicht vom Internet im Allgemeinen gesprochen (siehe Kindernetze etc.) mit denen man Kinder freilich ranführen soll. Aber wie du selbst sagst, es gibt (bessere) Alternativen als Facebook für Kinder - und was die Sorgfaltspflicht angeht, ist das immer leicht gesagt. Ich denke, da passiert auch viel hinter den Rücken der Eltern, wie du selbst sagst. Genug Eltern kennen sich auch einfach zu schlecht aus. Aber genau das ist ja genau der Punkt. Ich würde meinen Kindern sagen, Facebook muss nicht sein - klar auch erklären und zeigen, was daran problematisch ist, keine Frage. Nur kann vielleicht nicht jeder...
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer121975 

Benutzer gesperrt
Gibt ja noch andere Plattformen außer :kotz:book :grin:!
Hab darüber auch schon viel in den Nachrichten gehört...............nein danke!
Ich mein wenn's nicht unbedingt Facebook sein muss :zwinker:!
 

Benutzer3277 

Beiträge füllen Bücher
Ich bin froh nicht bei Fratzebuch sein zu müssen. Niemand kriegt mich da hin, für mich ist das wie Stasi. Sei froh wenn du nicht dort sein musst. Die meisten tun es doch nur weil es angeblich alle tun. :geknickt:
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Was das Pseudonym angeht... Ich habe mich vor etwas mehr als drei Jahren mit einem angemeldet, und zwar einem Namen, wo ziemlich klar ist, das niemand so heißt. So nach der Art "Tannen Baum". :zwinker: Vor wenigen Monaten dann konnte ich mich plötzlich nicht mehr einloggen - Facebook hatte gemerkt, dass ich nicht meinen richtigen Namen angegeben hatte. Ich sollte ihn angeben, dann würde es wieder gehen. Also ja, FB schaut da wohl schon irgendwie danach, auch wenn ich nicht erklären kann, wie.
Habe ich danach meinen richtigen Namen angegeben? Nö :grin: Ich habe einen genommen, der ähnlich, aber nicht mehr gaaaanz so abwegig klang, dafür immer noch nichts mit meinem echten Namen zu tun hat, nachdem ganz kleine Abweichungen leider nicht funktioniert haben. Das ging dann aber problemlos.
Soll heißen: Selbst wenn FB rausfindet, dass du einen Fakenamen benutzt, gleich löschen werden sie dich nicht. :zwinker:
Ich sehe es übrigens ähnlich wie der m - richtig und offen heranführen an solche Dinge wie FB sind wichtig, bevor Kinder auf die Idee kommen, es dann hinter dem Rücken und falsch zu machen. Ich würde mit deinen Eltern noch einmal reden, ihnen die Sachlage darlegen, erklären, wofür du es nutzen möchtest und hoch und heilig versprechen, keine Fotos von dir online zu stellen. Außerdem gemeinsam die Einstellungen durchgehen. Ich weiß nicht, wie dein Verhältnis zu deinen Eltern sonst so ist, aber wenn es relativ "heil" ist sollte es da Chancen geben.
 

Benutzer87496 

Verbringt hier viel Zeit
Kindernetze... Junge, Junge der TS ist 15 nicht 5!
Interessanterweise haben immer diejenigen die groessten Horrorstories auf Lager, die ueberhaupt noch nie bei facebook angemeldet waren... Soziale Netwerke bieten einfach Moeglichkeiten auf die der Grossteil der Menschheit zurecht nicht mehr verzichten moechte. Das ist ein bisschen wie mit Smartphones, die in denregelmaessigen Umfragen hier auf PL auch immer verdammt schlecht wegkommen.

Eltern sollten ihre Kinder an den vernuenftigen Umgang mit solchen Dingen heranfuehren. Wenn man alles verbietet bis der Nachwuchs offziell "erwachsen" ist (das ist er dann aber vermutlich nur auf den Papier), tut seinen Kindern keinen Gefallen.
@TS:

Melde dich unter Pseudonym an, schnapp dir deine Eltern und gehe mit denen einmal detailliert die Privacy Einstellungen und die persoenlichen Daten durch. Fertig. Was facebook nicht kennt, kann facebook nicht nutzen und was fuer dritte nicht einsehbar ist, kann nur schwer missbraucht werden. Und grundsaetzlich gilt: Telefonnummern, Adressen und vor allem Kontodaten gehoeren nicht ins Internet und schon gar nicht in soziale Netzwerke oder Chats. Wer das konsequent beachtet, kann nicht viel falsch machen.
 

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Off-Topic:
Was das Pseudonym angeht... Ich habe mich vor etwas mehr als drei Jahren mit einem angemeldet, und zwar einem Namen, wo ziemlich klar ist, das niemand so heißt. So nach der Art "Tannen Baum". :zwinker: Vor wenigen Monaten dann konnte ich mich plötzlich nicht mehr einloggen - Facebook hatte gemerkt, dass ich nicht meinen richtigen Namen angegeben hatte. Ich sollte ihn angeben, dann würde es wieder gehen. Also ja, FB schaut da wohl schon irgendwie danach, auch wenn ich nicht erklären kann, wie.
Habe ich danach meinen richtigen Namen angegeben? Nö :grin:
Soweit ich weiß, hofft FB darauf, dass 'Freunde' bzw. User im Allgemeinen Profile mit Fakenamen melden. Kann mir auch kaum anders vorstellen, dass sie darüber Kontrolle haben. Das würde ja Millionen Stellen bei Facebook schaffen, wenn Leute auf Fakesuche gehen ^^
 

Benutzer98383 

Verbringt hier viel Zeit
Also wenn man mit facebook vernünftig umgeht, keinen Namen, keine Fotos von sich hochlädt, alles sicher einstellt usw., dann kann facebook auch nicht viel über einen herausfinden. Man muss sich nur dran halten. :zwinker: Ich nutze facebook mit meinem Namen, mit Foto, täglich und immer :zwinker: halte mich an strickte Einstellungen, habe aber Bilder usw. von mir hochgeladen und bin mir der Gefahr aber auch bewusst. Somit würde man nie Bikini-Fotos oder auch harmlose Bilder mit Alkohol o.ä. von mir finden. :zwinker: Was man da manchmal zu sehen kriegt ist echt zum verzweifeln.
Sprich doch mal mit deinen Eltern, dass du dich an ihre Regeln halten würdest. Sie können die Seite gemeinsam mit dir einrichten und dann auch jede Woche einmal kontrollieren, wie deine Einstellungen sind und ob Bilder die ihrer Meinung nach nicht ok sind von dir hochgeladen wurden usw.. Natürlich sollen sie nicht deine Nachrichten lesen, aber alles andere können sie doch sehen. Und wenn deine Mutter mit dir auf facebook befreundet ist, kann sie ja eh sehen, was du da so treibst. Kannst ihnen ja genau erklären, was du da vor hast und wie deine Freunde es nutzen.
Ich kann verstehen, dass man sein Kind schützen will, aber verbieten bringt doch auch nichts. Lieber gemeinsam alles einrichten und wissen was los ist, als dass das Kind es heimlich macht und dann kommt erst recht Murks dabei heraus.
Ich glaube viele ungewollte Schwangerschaften bei Jugendlichen entstehen auch durch Sexverbote, weil die Jugendlichen sich dann nicht mit ihren Eltern über Verhütung unterhalten können usw.
 

Benutzer126840 

Benutzer gesperrt
Kindernetze... Junge, Junge der TS ist 15 nicht 5!
Interessanterweise haben immer diejenigen die groessten Horrorstories auf Lager, die ueberhaupt noch nie bei facebook angemeldet waren... Soziale Netwerke bieten einfach Moeglichkeiten auf die der Grossteil der Menschheit zurecht nicht mehr verzichten moechte. Das ist ein bisschen wie mit Smartphones, die in denregelmaessigen Umfragen hier auf PL auch immer verdammt schlecht wegkommen.

Eltern sollten ihre Kinder an den vernuenftigen Umgang mit solchen Dingen heranfuehren. Wenn man alles verbietet bis der Nachwuchs offziell "erwachsen" ist (das ist er dann aber vermutlich nur auf den Papier), tut seinen Kindern keinen Gefallen.
@TS:

Melde dich unter Pseudonym an, schnapp dir deine Eltern und gehe mit denen einmal detailliert die Privacy Einstellungen und die persoenlichen Daten durch. Fertig. Was facebook nicht kennt, kann facebook nicht nutzen und was fuer dritte nicht einsehbar ist, kann nur schwer missbraucht werden. Und grundsaetzlich gilt: Telefonnummern, Adressen und vor allem Kontodaten gehoeren nicht ins Internet und schon gar nicht in soziale Netzwerke oder Chats. Wer das konsequent beachtet, kann nicht viel falsch machen.
Sehr schöne und ausführliche Antwort :smile: Danke![DOUBLEPOST=1358366047,1358365887][/DOUBLEPOST]
Also wenn man mit facebook vernünftig umgeht, keinen Namen, keine Fotos von sich hochlädt, alles sicher einstellt usw., dann kann facebook auch nicht viel über einen herausfinden. Man muss sich nur dran halten. :zwinker: Ich nutze facebook mit meinem Namen, mit Foto, täglich und immer :zwinker: halte mich an strickte Einstellungen, habe aber Bilder usw. von mir hochgeladen und bin mir der Gefahr aber auch bewusst. Somit würde man nie Bikini-Fotos oder auch harmlose Bilder mit Alkohol o.ä. von mir finden. :zwinker: Was man da manchmal zu sehen kriegt ist echt zum verzweifeln.
Sprich doch mal mit deinen Eltern, dass du dich an ihre Regeln halten würdest. Sie können die Seite gemeinsam mit dir einrichten und dann auch jede Woche einmal kontrollieren, wie deine Einstellungen sind und ob Bilder die ihrer Meinung nach nicht ok sind von dir hochgeladen wurden usw.. Natürlich sollen sie nicht deine Nachrichten lesen, aber alles andere können sie doch sehen. Und wenn deine Mutter mit dir auf facebook befreundet ist, kann sie ja eh sehen, was du da so treibst. Kannst ihnen ja genau erklären, was du da vor hast und wie deine Freunde es nutzen.
Ich kann verstehen, dass man sein Kind schützen will, aber verbieten bringt doch auch nichts. Lieber gemeinsam alles einrichten und wissen was los ist, als dass das Kind es heimlich macht und dann kommt erst recht Murks dabei heraus.
Ich glaube viele ungewollte Schwangerschaften bei Jugendlichen entstehen auch durch Sexverbote, weil die Jugendlichen sich dann nicht mit ihren Eltern über Verhütung unterhalten können usw.
Also wenn man mit facebook vernünftig umgeht, keinen Namen, keine Fotos von sich hochlädt, alles sicher einstellt usw., dann kann facebook auch nicht viel über einen herausfinden. Man muss sich nur dran halten. :zwinker: Ich nutze facebook mit meinem Namen, mit Foto, täglich und immer :zwinker: halte mich an strickte Einstellungen, habe aber Bilder usw. von mir hochgeladen und bin mir der Gefahr aber auch bewusst. Somit würde man nie Bikini-Fotos oder auch harmlose Bilder mit Alkohol o.ä. von mir finden. :zwinker: Was man da manchmal zu sehen kriegt ist echt zum verzweifeln.
Sprich doch mal mit deinen Eltern, dass du dich an ihre Regeln halten würdest. Sie können die Seite gemeinsam mit dir einrichten und dann auch jede Woche einmal kontrollieren, wie deine Einstellungen sind und ob Bilder die ihrer Meinung nach nicht ok sind von dir hochgeladen wurden usw.. Natürlich sollen sie nicht deine Nachrichten lesen, aber alles andere können sie doch sehen. Und wenn deine Mutter mit dir auf facebook befreundet ist, kann sie ja eh sehen, was du da so treibst. Kannst ihnen ja genau erklären, was du da vor hast und wie deine Freunde es nutzen.
Ich kann verstehen, dass man sein Kind schützen will, aber verbieten bringt doch auch nichts. Lieber gemeinsam alles einrichten und wissen was los ist, als dass das Kind es heimlich macht und dann kommt erst recht Murks dabei heraus.
Ich glaube viele ungewollte Schwangerschaften bei Jugendlichen entstehen auch durch Sexverbote, weil die Jugendlichen sich dann nicht mit ihren Eltern über Verhütung unterhalten können usw.

Ich sehe das ganz genau so! :smile:
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Off-Topic:
Off-Topic:

Soweit ich weiß, hofft FB darauf, dass 'Freunde' bzw. User im Allgemeinen Profile mit Fakenamen melden. Kann mir auch kaum anders vorstellen, dass sie darüber Kontrolle haben. Das würde ja Millionen Stellen bei Facebook schaffen, wenn Leute auf Fakesuche gehen ^^
Kann sein :grin: Ändert aber nichts daran, dass sie es irgendwie, durch irgendwas rausgefunden haben. Nun gut, jetzt habe ich meinen tollen Namen nicht mehr, aber im Prinzip hat sich nichts geändert für mich... Meinen echten Namen kennt FB immer noch nicht. Das wollte ich nur damit sagen.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Off-Topic:
Das würde ja Millionen Stellen bei Facebook schaffen, wenn Leute auf Fakesuche gehen ^^
Och, da reicht eine Namensdatenbank (z.B. 80 Millionen Deutsche), die FB-Account-Datenbank, 1 Minute der Arbeitszeit eines Programmier-Azubis für einen Zweizeiler und ein Rechner, der 'ne Nacht lang läuft. Schon hat man Namen wie "Tannen Baum" aussortiert und sperrt diese Accounts temporär. [/Klugscheißmodus]:zwinker:
 

Benutzer126840 

Benutzer gesperrt
Off-Topic:
Och, da reicht eine Namensdatenbank (z.B. 80 Millionen Deutsche), die FB-Account-Datenbank, 1 Minute der Arbeitszeit eines Programmier-Azubis für einen Zweizeiler und ein Rechner, der 'ne Nacht lang läuft. Schon hat man Namen wie "Tannen Baum" aussortiert und sperrt diese Accounts temporär. [/Klugscheißmodus]:zwinker:

:grin:
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Vielleicht solltest Du Deinen Eltern das Buch "Netzgemüse" schenken, damit sie mehr darüber erfahren, was Jugendliche im Internet tun? Und was die sozialen Medien und sonstigen Lieblingsseiten von Jugendlichen eigentlich ausmacht?
Aus einer Rezension:
Was an “Netzgemüse” gefällt, ist die Entspanntheit, mit der die Autoren schreiben und die das Thema auch dringend nötig hat. Zuallererst stellen sie mal fest, dass Kinder eben nicht dumm sind, und sehr wohl in der Lage sind, gute und schlechte Dinge zu trennen. Der nächste Punkt ist ein ebenso wichtiger: Was man zu Hause verboten kriegt, das holt man eben woanders nach und hält es vor den Eltern geheim. Das ist im Übrigen auch keine Neuheit, das gab es schon beim Fernsehen und vermutlich davor schon bei diesem Rock ‘n’ Roll. Als Eltern kann man eigentlich gar nicht anders, als sich mit dem Internet und all dem seltsamen Zeug darin, auch zu beschäftigen, damit man versteht, was da passiert und wie man damit umgehen kann.
Die Autoren dröseln dafür die wichtigsten Webphänomene vorsichtig und ausführlich auf, nehmen die Angst vor Facebook und YouTube, und geben Tipps, wie man gemeinsam mit seinen Kindern (bzw. eben gemeinsam mit seinen Eltern) das Internet erkunden kann, ohne dass die Kinderseele dabei auf der Strecke bleibt. Die Gelassenheit, mit der sie das tun, eben ohne aufgesetzte Coolheit aber ebensowenig mit erhobenem Zeigefinger, ist toll und vor allem nachahmenswert.

[...] "Netzgemüse" klärt auf, sagt, dass das alles gar nicht so schlimm ist und zeigt an konkreten Beispielen aus dem Familienleben der Haeuslers mit ihren zwei Söhnen, wie man Konflikte und Probleme angehen und lösen kann. [...] Das Vertrauen in das Kind ist ein kostbares Gut, das ist für mich eine der wichtigsten Botschaften aus “Netzgemüse”. Und Vertrauen heißt eben auch loslassen können. Wie das geht, ohne dass man dann schlaflose Nächte verbringt, weil man nicht weiß, was das Kind da in diesem Internet macht, das liest man dann am besten selber nach.
Quelle: http://anneschuessler.com/2012/11/29/gelesen-netzgemuse-von-tanja-johnny-haeusler/

Mein Verhältnis zu FB, Thema Namensgebung:
Ich bin dort nicht mit meinem bürgerlichen Namen angemeldet, wobei meine Vor- und Nachnamenkombination ziemlich häufig ist und sich diverse Menschen mit meinem Namen tummeln. Stattdessen habe ich mich vor ein paar Jahren mit einem anderen Namen angemeldet, weil ich damals auch gar nicht von Schul- und Studienfreunden wiedergefunden werden wollte, ich war da nur, weil ein Freund aus dem Ausland mich darum gebeten hatte, um so Kontakt zu halten. Mittlerweile habe ich auch ein Foto dort und habe auch einige öffentliche Einträge im Profil, aber sehr gezielt. Wirklich Privates teile ich dort nicht mit. Ich nutze FB u.a. für meine beruflichen Kontakte (Kreativkram).Meinen Namen von dort nutze ich mittlerweile auch beruflich, beim Beantragen des nächsten Personalausweises werde ich ihn als Künstlernamen eintragen lassen. Klingt auch wie ein echter Name, ich stelle mich mittlerweile z.B. bei Konzerten neuen Leuten auch mit diesem Namen vor.

Man kann auch FB gut und sinnvoll nutzen, wenn man sich etwas mit den Einstellungen und dem Thema Privatsphäre befasst und sich klarmacht, dass "das Internet" so schnell nix vergisst und einmal veröffentlichte Fotos und Kommentare nicht unbedingt zu löschen sind. Verantwortungsvoller Umgang mit den eigenen Daten.
 

Benutzer6428 

Doctor How
Wow...auch wenn ich schon lange dabei bin, freue ich mich immer wieder, dass es hier so viele Leute gibt, die sich mit einem Thema sehr gut auskennen und das dann auch noch gut ausdrücken können!

Ich denke, dass Facebook zu verbieten, für die heutige Jugend ähnlich ist, wie Fernsehen zu verbieten. Es gehört zur Jugendkultur einfach dazu und wenn man nicht dabei ist, dann kann es einem tatsächlich passieren, dass man als Sonderling echt schwierigkeiten hat an Privatparties etc. teilzuhaben.
Deswegen ist eine Aufklärung um so wichtiger, denn es GIBT Möglichkeiten sich auch bei Facebook fast vollständig anonym zu bewegen. "Fast", weil es noch immer IPs gibt, die man zurückverfolgen kann und Wege, die ein mittelmäßiger Hacker ausnutzen kann, um an mehr Daten zu kommen.

Wenn man FB nur als schlechteren Chat verwendet, dann braucht man nix nix einzutragen..nichtmal einen echten Namen. Es reicht ja, wenn der Name echt klingt...
Will man mehr machen, sollte man sich gut überlegen, was man öffentlich erzählt. Schon die Erwähnung der Schule und EIN Bild sind manchen Jugendlich zum Verhängnis geworden, weil es eben EINEN einzigen Bösewicht gab. Das muss nichtmal der böse Vergewaltiger im Busch gewesen sein. Manchmal reicht auch schon ein gehässiger Mitschüler, der dann ein Mobbing startet, dass einem die gesamte restliche Schullaufbahn quählt und ich weiss was mobbing bedeutet... Es kann aber eben auch der böse Vergewaltiger sein, auch das ist vorgekommen.

Einsperren macht deswegen aber auch keinen Sinn...der richtige Umgang damit muss einfach Sonnenklar sein und dann kann die Party steigen... :zwinker:
 
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