Einliegerwohnung

Würdet ihr in die Einliegerwohnung ziehen?

  • ja

    Stimmen: 33 57,9%
  • nein

    Stimmen: 24 42,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    57

Benutzer21472 

Verbringt hier viel Zeit
Ganz einfach, was ist in 2 Jahren anders?

alles, man kann ja nicht mal ne woche vorhersehen
es kann einfach alles anders sein

erfahrung kann man leider nicht verbal vermitteln, jeder muss sie selbst machen
aber unabhängigkeit gehört für mich wie für viele andere zu den bedeutendsten (siehe dawn)

Ein bisschen Kind sein schadet manchmal auch nicht!

in fundamentalen dingen schon! du überblickst einfach noch nicht was dies bedeuten kann (aber nicht muss)
wenn es dir das risiko wert ist, dann mach es!
in jedem fall wirst du dich in diversen abhängigkeiten befinden (wenn du es machst)

für mich ist dieser beitrag eher ein symptom deiner primären allgemeinen unsicherheit (im leben)
vielleicht solltest du erst einmal lernen ganz auf dich gestellt zu sein, bevor du etwas "um dich rum" aufbaust
 
D

Benutzer

Gast
Sternschnuppe_x schrieb:
Ich kann's nicht ändern, ich hab halt das Gefühl, ich bin erwachsener als du.

Ich hab selbst gemerkt, daß ich mittlerweile andere Ansprüche an eine Beziehung stelle, andere Erwartungen hab als noch vor 2, 3 Jahren.

Mit so vielen, so frühen Bindungen, gerade was Familie/Haushalt/Zusammenleben angeht.

Ja, NOCH ist sie topfit. Vielleicht bleibt sie das auch noch lange, ich sage nur, das ist ein Punkt, den man bedenken sollte, und sowas kann sich u.U. schnell ändern. Ein Sturz auf der Treppe, und aus der mobilen älteren Dame wird, wenn's ganz dumm läuft, ein Pflegefall.

Du siehst die Dinge anders wie ich, du machst dir weniger Gedanken. Bist du deshalb erwachsener? Oder einfach nur ein anderer Mensch? Ich denke, ich ändere mich in nächster Zeit nicht mehr so arg...

Ich hatte auch immer Ansprüche an meinen Freund... und an die Beziehung. Ich dachte nie, dass die alle erfüllt werden können. Und jetzt hab ich das, was ich will... das ist wirklich gut genug.

Und was die frühen Bindungen angeht... wenn man sich einfach mal früh kennenlernt, was will man tun? Sich wieder trennen? Wenns passt, dann passts, wenn nicht, dann nicht.

Wieso sollte die Oma allein mein Problem sein, wenn ich fragen darf? Da gibts noch eine Mutter, die halbtags arbeitet, einen Vater und einen Bruder, die zu Hause arbeiten (eigene Firma) und meinen Freund. Allesamt kommen sie früher von der Arbeit heim, wie ich!

Ich möchte jedenfalls nicht, dass sich meine Kinder ausm Staub machen, wenns mir später mal dreckig geht.

hirbel schrieb:
alles, man kann ja nicht mal ne woche vorhersehen
es kann einfach alles anders sein

in fundamentalen dingen schon! du überblickst einfach noch nicht was dies bedeuten kann (aber nicht muss)
wenn es dir das risiko wert ist, dann mach es!
in jedem fall wirst du dich in diversen abhängigkeiten befinden (wenn du es machst)

Wieso sollte ich das nicht ÜBERBLICKEN? :ratlos: Ich erlebe es tagtäglich zu Hause...

Was in aller Welt würde es ändern, wenn ich davor eine Zeit allein gelebt hätte? Was? Allein die Erfahrung vielleicht, aber sonst nichts. Und ich brauche sie nicht!
 

Benutzer20202 

Verbringt hier viel Zeit
Ich finde die Meinungen hier recht intressant. War das nur bei meiner Familie so, oder war es früher generell üblich, dass man mit dem Partner zuerst in einem jaus der Eltern gewohnt hat. Meine Mutter ist noch im Haus meiner Urgross-Eltern geboren worden, und ein wenn ich mich recht entsinnen hat zu dem Zeitpunkt sogar noch eine Grosstante von mir ebenfalls in dem Haus gewohnt. Meine anderen Ugrosseltern hatten einen Bauernhof, sowieso Grossfamilie. Aus der Generation vor mir (Eltern, Onkels und Tanten gab es nur einen Onkel, der zuerst alleine gewohnt hat, der Rest ist von den Eltern zur gemeinsamen Wohnung mit dem Partner gewechselt. Was natürlich auch daran liegt, dass alle sehr viel früher geheiratet und Kinder gekriegt haben. Ich würde mal vermuten, meine Familie ist nicht so exotisch, das dürfte es früher eigentlich öfter gegeben haben. Und ich habe nicht den Eindruck, dass jene Generationen vor mir irgendwie unselbständiger waren.
Und die vielgelobte Anonymität wenn man irgendwo anders zur Miete wohnt ist auch ein zweischneidiges Schwert. Ich selbst bin durchaus jemand, der nicht wissen muss, wer neben einem wohnt, solange man von denen nur möglichst wenig sieht. Aber es gibt genug Leute, die sich über die Anonymität heutiger Wohnungen aufregen. Und wenn wie in Hamburg vor ein paar Jahren einer über ein Jahr lang tot in seiner Wohnung liegt sind alle schockiert. Dann habe ich noch irgendwo hier im Thread glaube ich was davon gelesen, dass es bei einer Mietswohnung weniger schlimm sei, wenn man mal Krach macht. Also ich denke es ist viel unproblematischer, laut Party zu machen, wenn die einzige Nachbarn Verwandtschaft sinid, als wenn man einen dummen anderen Mieter mit Blockwartmentalität als Nachbar im Haus hat.
Ob das Wohnen bei den Eltern im Haus funktioniert oder nicht, hängt ganz stark von den beteiligten Personen ab. Wie stark der Kontrolldrang der Eltern ist, wie wichtig einem die eigene Individualität ist. Ich sehe das bei weitem nicht so pessimistisch wie die meisten hier, was vielleicht daher rührt, dass ich vom Land kommt, wo man sowieso ein engeres Verhältnis zu den Leuten hat, die um einen wohnen, und dass bei mir die komplette Verwandtschaft erstens recht nahe wohnt und zweitens recht gut "funktioniert". Keine Familienfehden, keine Scheidungen.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
ich hab ja früher schon mal mit dir da hin- und herdiskutiert zum thema ausziehen. und ich sehe es in vielen punkten ähnlich wie sternschnuppe. und finde auch, dass es ein fehler ist, von einem elternhaus (deinem) ins andere elternhaus (seins) zu ziehen - einliegerwohnung hin oder her.

Dreamerin schrieb:
weil es später für das Zusammenleben eh nix bringt. Und mir bringts auch nix, außer Einsamkeit


und ja, fürs zusammenleben später bringt es sehr wohl was, wenn man mal wirklich ALLEIN gewohnt hat. und es bringt ne menge, nämich die einsicht, dass man mit sich alleine auskommen muss, dass man selbst für ALLES in seinem zuhause verantwortlich ist (aber auch alles entscheiden darf). ich finde es sogar sehr wichtig, mal nicht immer jemand da zu haben. DAS ist für mich ganz deutlich ein teil vom erwachsenwerden: für sich sein können, alleinsein können. und auch wissen, was man tut, wenn man nicht mehr allein sein will...

ich war in vielen WGs zu gast, und diejenigen, die das alleinewohnen kennen, sind sehr viel angenehmere menschen im täglichen zusammenleben; können sich mehr zurücknehmen. inzwischen kann ich bei den meisten WG-menschen, die ich kennenlerne (und das sind einige), schnell drauf tippen, ob sie mal gelernt haben, ALLEIN für sich und eine wohnung zu sorgen.

ich glaube nicht, dass du das verstehst, denn so ziemlich alles, was z.b. sternschnuppe dazu sagte, ging an dir vorbei. eben weil du für dich ausschließt, alleine zu leben. "nein, buhu, das kann ich nich, alleinsein is dooooooof" - und grad deswegen finde ich auch unverständlich, warum du schon wieder mutter-nervt-ich-kann-nich-allein-sein-in-zwei-jahren-zieh-ich-zum-freund-oder-doch-nicht-aber-eigentlich-gibts-eh-keine-andere-möglichkeit-diskussionen eröffnest. ist irgendwie wirklich immer das gleiche! mal geldangelegenheiten, mal stress, weil mami dir ihr enkelchen aufdrängt...aber immer das gleiche: du hast keine ahnung von _abgrenzung_ - weil du nicht alleine klarkommst mit dir.

ich bin im übrigen selbst nach neun monaten beziehung (und noch plus halbes jahr vorher befreundetsein) mit meinem freund in eine zweizimmerwohnung gezogen. vorher beide im selben studentenwohnheim, eine etage dazwischen.

das war schon schön mit der gemeinsamen wohnung, ja. aber es war - wie bei dir - die erste längere beziehung; ich wurde da 24, er war 29/30. recht schnell merkte ich, dass auch in einer zweizimmerwohnung mit je eigenem zimmer man deutlich weniger frei ist in dem, was man an entscheidungen trifft (fürs ganz alltägliche leben). ich weiß heute ziemlich sicher, dass es unserer beziehung besser ergangen wäre, wenn wir noch ein wenig getrennt gewohnt hätten. und ich habe am ende mich nur schwer zur trennung durchringen können, auch wegen der ganzen verpflichtungen - wäre sonst früher der fall gewesen und für uns beide evtl schmerzloser also so.

jetzt bin ich auch nicht mehr ganz für mich, weil in einer wohngemeinschaft (die anderen zwei männer sind übrigens keine studenten, sondern sie arbeiten; und als ich in die wohnung einzog, waren sie für mich noch fremde. deswegen funktionierts auch gut, auch wenn das für dich vielleicht schwer nachvollziehbar ist). da teilt man auch den haushalt etc und zieht sich zurück, wenn man allein sein will. aber meine wg-genossen haben keinen anspruch, alles aus meinem leben zu wissen, was beim freund schon anders ist, wenn man zusammenlebt...

naja. solange du so vehement behauptest, du würdest es nicht aushalten, abends nach haus zu kommen und es sei keiner da, finde ich dich eindeutig nicht erwachsen. ob 19 oder jetzt 20 oder 22.

du hast es noch nie erlebt, allein zu leben - siehst nur das "alleinsein", aber kannst die VORTEILE nicht erkennen. du kennst es nicht, aber du glaubst, dass du das nicht aushältst. stattdessen in die nächste abhängigkeit, weil du da nicht alleine bist, aber deine nervmutter los (die du magst, ja, ich habs gelesen).

wer so vereinnahmende menschen um sich hat, wie deine mutter es ist, sollte vorm EINZIEHEN bei jemand anders verpflichtet werden zum AUSZIEHEN. raus, in was eigenes (mietwohnung), nicht einziehen in ein haus mit garten mit familiären bindungen. ganz egal, wie früh freunds mami pennen geht.

und das mit dem geld für die miete: mensch, du bist BEAMTIN, du kannst jeden monat 500 € sparen - mal eben so. erzähl mir nicht, du könntest dir nicht leisten auszuziehen.

es verwehrt dir keiner, später mit deinem freund zusammenzuziehen, wenn ihr mehrere jahre zusammen gewesen seid; ja, auch in das haus deiner schwiegereltern. aber rein ins schwiegerelternhaus, ohne mal ALLEIN in DEINEM zuhause gelebt zu haben, finde ich ziemlich dumm. weil du nie erwachsen wirst so (aus meiner sicht, klar).

und ja, ich finde es sehr albern, dass du über das einliegerwohnungszeug, was in ZWEI jahren aktuell werden KÖNNTE, jetzt so einen bohei machst (genau wie das mit den drei monaten, die dein freund im jahre 2006 ins ausland geht). und wie schon gefragt wurde: solange willst du weiter mit deiner mutter unter einem dach leben? wirklich? noch zwei jahre lang?

du magst sie. willst sie nicht enttäuschen. das ehrt dich. irgendwie. aber es ist auch ziemlich unreif, dich wegen ihres beleidigttuns weiter so gängeln zu lassen.

sie wär dir bei auszug ewig beleidigt. hm. hab das gefühl, deine mutter ist selbst nie erwachsen geworden, wenn man ihr verhalten von dir beschrieben hört. ist das erblich? (sorry...) sie mischt sich ein, das bist du gewohnt, und ohne einmischung fehlt dir vermutlich auch was. aber tu dir selbst den gefallen und klink dich aus euren psychospielchen aus. meine güte, dann ist deine mutter halt beleidigt, ist sie jetzt doch auch permanent.

so, stop, ich denk mir eh, es ist vergebens, denn fast alles habe ich schon vor einigen wochen so gedacht und zum teil auch dir geschrieben...

ich denke, ich bin schon auch sehr sehr anders als du. das ist gar nicht wertend gemeint. bin selbst oft albern und kindisch und verspielt. und wäre bei einer einmischmutter wie deiner längst ausgeflippt. es hat gründe, dass ich 300 km weit weg wohne ;-).
bei dir kriegt man das gefühl, du weißt gar nicht, warum man sich abnabeln sollte.

zum einen: grenzen setzen!
und: neue horizonte entdeckst du schwerlich in der dachwohnung im haus der schwiegereltern.

zum reifen muss man raus.
 
G

Benutzer

Gast
mosquito schrieb:
zum reifen muss man raus.
dazu muss man das wollen und ein kleines quentchen mut aufbringen und für sich selber aufstehen. dann ist man nämlich selber verantwortlich dafür was man macht und wie man sich fühlt. und wenn jetzt was nicht passt ist es die nervige mutter, der freund, später mal dann die schwiegereltern und was weiß ich wer.... im prinzip ist es ja auch ein wenig einfacher so, aber auch ein sehr kindliches bild vom erwachsen-sein.

war die selbe diskussion nicht schon vor kurzem, oder bin ich doof???
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
ja, ein gewisses déjà-lu-erlebnis ;-)...

naja, aber das ist im forum ja eh so, wa...

guten morgen wünsch ich allen.

und @dreamerin: ich hoffe, du nimmst mir meine direkten worte nicht übel. manchmal macht mich "deine art" (also die im forum) echt rasend! und dann reagiere ich nicht unbedingt diplomatisch-erwachsen.
 
D

Benutzer

Gast
mosquito schrieb:
und finde auch, dass es ein fehler ist, von einem elternhaus (deinem) ins andere elternhaus (seins) zu ziehen - einliegerwohnung hin oder her.

Wäre es ein Unterschied, ob ich mit meinem Freund _nicht ins Haus seiner Eltern_ zieh oder ins Haus seiner Eltern? Du meinst doch, ich soll erst mal ganz allein - ohne Freund und Eltern - klarkommen, oder?

mosquito schrieb:
aber immer das gleiche: du hast keine ahnung von _abgrenzung_ - weil du nicht alleine klarkommst mit dir.

Ich denke, ich würde schon klar kommen mit mir. Nur bin ich eben auch gern daheim, ich häng da irgendwie dran...

mosquito schrieb:
naja. solange du so vehement behauptest, du würdest es nicht aushalten, abends nach haus zu kommen und es sei keiner da, finde ich dich eindeutig nicht erwachsen. ob 19 oder jetzt 20 oder 22.

Also wenns mir gut geht, geht das wunderbar. Letztes Jahr waren meine Eltern und meine Schwester, eben ALLE, weg. War ziemlich cool, bis auf das Blumengießen :frown:

mosquito schrieb:
du hast es noch nie erlebt, allein zu leben - siehst nur das "alleinsein", aber kannst die VORTEILE nicht erkennen. du kennst es nicht, aber du glaubst, dass du das nicht aushältst. stattdessen in die nächste abhängigkeit, weil du da nicht alleine bist, aber deine nervmutter los (die du magst, ja, ich habs gelesen).

Doch ich erkenne die Vorteile: Ich kann machen, was ich will: Niemand fragt nach, niemand stört.

mosquito schrieb:
und ja, ich finde es sehr albern, dass du über das einliegerwohnungszeug, was in ZWEI jahren aktuell werden KÖNNTE, jetzt so einen bohei machst (genau wie das mit den drei monaten, die dein freund im jahre 2006 ins ausland geht).

Ich mache keinen Bohei, ich frage nur nach, weil sich das Thema grad aufgetan hat! Nicht mehr und nicht weniger. Hier im Forum machen sich mehrere Leute Gedanken über Dinge, die erst in einem Jahr passieren... Was ist daran so schlimm? Ich find das so richtig, ich mach mich ja nicht verrückt, ich denk nur mal bisschen drüber nach.

mosquito schrieb:
du magst sie. willst sie nicht enttäuschen. das ehrt dich. irgendwie. aber es ist auch ziemlich unreif, dich wegen ihres beleidigttuns weiter so gängeln zu lassen.

Was hat das alles denn mit UNREIF zutun? Ihr kennt doch meine Mutter gar nicht... :geknickt: Bist du noch nie an nem Menschen gehangen, also ich mein hast ihn gemocht, wolltest das Verhältnis nicht gefährden usw.?

mosquito schrieb:
sie wär dir bei auszug ewig beleidigt. hm. hab das gefühl, deine mutter ist selbst nie erwachsen geworden, wenn man ihr verhalten von dir beschrieben hört. ist das erblich? (sorry...) sie mischt sich ein, das bist du gewohnt, und ohne einmischung fehlt dir vermutlich auch was.


Meine Mutter schmeißt einen Haushalt und hat 2 Kinder aufgezogen. Vielleicht ist sie erwachsener als mancher, der sich von WG zu WG schleppt und MEINT, er wäre erwachsen. Solche Urteile mag ich nicht besonders.

Ihr magt ja Recht haben, dass es mir nicht schaden würde, allein zu wohnen... OK. Aber man kann das keineswegs pauschalisieren. Vielleicht isses ja möglich, doch noch eine Lösung zu finden. Indem ich ganz klar sage, dass ich keinerlei Einmischung mehr dulde :eek: Aber dann erzähl ich ihr doch wieder was. Und kann dann nicht erwarten, dass ich nicht die entsprechende Antwort drauf krieg.
 

Benutzer12616  (32)

Sehr bekannt hier
Ich finde ihr solltet Dreamerin mal nicht so runtermachen von wegen unselbständig nur weil sie nicht alleine wohnen will usw. Schwachsinnig find ich das.

Ich könnte mir auch nur schwer vorstellen, so ganz alleine zu wohnen.
Ich musste mir hier ja auch schon oft anhören ich solle erstmal alleine in eine Wohnung ziehen und dann erst mit meinem Freund zusammen.

Warum soll ich es mit antun, wenn ich auch gleich glücklich mit ihm in eine schöne Wohnung ziehen kann. (Mal ganz abgesehen von dém unnötig ausgegebenen Geld für gleich 2 Wohnungen..)

Ich denke man wird auch so selbständig. Schließlich wird es immer mal so sein, dass man mal den Haushalt alleine schmeissen muss, weil der Partner später heimkommt, krank ist, beruflich verreisen muss usw usf.

Dreamerin, ich finde du solltest das machen, was DU willst und nicht nur nach der Meinung anderer gehen, so werd ichs auch machen.

Viel Glück :smile:
 
D

Benutzer

Gast
Ich denk das Problem ist, dass ich gar nicht weiß, was ich will.
Unabhängig sein und doch daheim bleiben.

Im Endeffekt will ich einfach glücklich sein. Die meiste Zeit bin ich es.

Vielleicht nerven mich die Fragen meiner Mutter auch überdimensional... weil sie von ihr kommen? :ratlos: Falsche Person, falsche Zeit, falscher Ort. Mein Freund wenns fragt, isses mir egal... Nur bei meiner Mutter stört es mich.

Ich weiß es einfach nicht.

Was ich halt nicht mag ist, dass immer so viel hier reininterpretiert und gemuneklt wird. Grad nach dem Motto alles, was ich bisher schrieb, kann gegen mich verwendet werden.

Und Geld sparen ist mir wichtig. Ganz egal obs von der Erziehung abhängt oder nicht -> ist mir wichtig. Wenn ich hier sage, das Geld reut mich, dann versteht es auch niemand.

Aber die haben trotzdem Recht. Schaden würde mir das Ausziehen nicht.
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Dreamerin schrieb:
Wäre es ein Unterschied, ob ich mit meinem Freund _nicht ins Haus seiner Eltern_ zieh oder ins Haus seiner Eltern? Du meinst doch, ich soll erst mal ganz allein - ohne Freund und Eltern - klarkommen, oder?


das mit dem allein klarkommen würd ich dir raten, ja. da bist du ja auch nicht "allein" in der form, dass keiner für dich da ist - aber du hast deinen eigenen haushalt, ggf mit ner freundin, und nabelst dich ab von deiner mutter.

und es ist insofern auch ein unterschied, ob da eltern oder schwiegereltern sind, als man da einfach nicht so frei ist. wenn also partout wegzug in wohnung oder wg nicht geht, dann würde ich zusammenziehen mit freund außerhalb des schwiegerelternhauses raten (ja, ich weiß, das will dein freund nicht).

Dreamerin schrieb:
Ich denke, ich würde schon klar kommen mit mir. Nur bin ich eben auch gern daheim, ich häng da irgendwie dran...

ich kann es verstehen. zuhausefühlen ist toll, familienleben kann auch sehr schön sein.
andererseits bist du so oft genervt. ich würd halt mal testen, wie es ist mit dem alleinwohnen - deine familie besuchen kannste ja trotzdem.
und vielleicht wird es ja auch besser, wenn etwas distanz da ist, und ihr würdet euch weniger auf den senkel gehen.

Dreamerin schrieb:
Also wenns mir gut geht, geht das wunderbar. Letztes Jahr waren meine Eltern und meine Schwester, eben ALLE, weg. War ziemlich cool, bis auf das Blumengießen :frown:

na also, dann stimmt ja gar nicht, was du sagst: dass du es nicht allein aushieltest. das hast du nämlich zuvor mal selbst geäußert.
für wie lange warst du da denn allein, tage oder wochen?

nur, wenns dir gut geht? das heißt, wär in der urlaubszeit der eltern ne traurige phase gewesen, wärste die wände hoch gegangen?

ich find halt wichtig, dass man auch alleinsein kennt, wenn eben nicht alles ganz toll ist. aber das muss ich nicht wiederholen und erklären, wird ja langweilig.

Dreamerin schrieb:
Doch ich erkenne die Vorteile: Ich kann machen, was ich will: Niemand fragt nach, niemand stört.

ja.

Dreamerin schrieb:
Ich mache keinen Bohei, ich frage nur nach, weil sich das Thema grad aufgetan hat! Nicht mehr und nicht weniger. Hier im Forum machen sich mehrere Leute Gedanken über Dinge, die erst in einem Jahr passieren... Was ist daran so schlimm? Ich find das so richtig, ich mach mich ja nicht verrückt, ich denk nur mal bisschen drüber nach.

ähem...denkst nur maln bisschen drüber nach?
du hast zum thema ausziehen oder nicht mehrfach threads gestartet, mehrfach zum thema einmischmutter. es ist noch nicht aktuell. und für mich ist es ein bohei, den du drum machst, aber das ist halt meine ansicht. sicherlich auch beeinflusst durch das, was man sonst noch von dir zu lesen bekommt.

und auch bei anderen wunder ich mich, worüber sie sich alles sorgen machen - bei dir scheint das einfach besonders geballt zu sein.

Dreamerin schrieb:
Was hat das alles denn mit UNREIF zutun? Ihr kennt doch meine Mutter gar nicht... :geknickt: Bist du noch nie an nem Menschen gehangen, also ich mein hast ihn gemocht, wolltest das Verhältnis nicht gefährden usw.?

unreif ist es, weil du dich gängeln lässt von ihr unter dem vorwand, dass du sie nicht verletzen willst (durch einen auszug, was was sehr normales ist in deinem alter).

ich habe schon an menschen gehangen, klar. aber ich lasse nicht zu, dass sich wer SO einmischt. und wenn das der fall ist und mich stört, dann rede ich auch mal mit der person, nehme in kauf, dass sie verletzt oder geknickt ist. später verträgt man sich wieder. gehört doch dazu. von wegen "verhältnis gefährden" - wenn eine beziehung zur mutter gleich nen knacks weghat, wenn man mal sagt, was einen stört, dann find ich das schon sehr seltsam. wenn eine freundschaft zum beispiel keine auseinandersetzung oder differierende ansichten aushält, ist sie nicht viel wert. wenn man sich respektiert, dann ist das gute verhältnis noch lange nicht futsch, nur weil man sich abgrenzt.

so einmischsüchtig, wie deine mutter ist, und so, wie du das letztlich doch immer wieder akzeptierst, finde ich es nicht besonders reif, nein. aber das sehe ICH eben so. sie respektiert nicht DEIN leben, respektiert nicht, dass du selbst verantwortung trägst.

Dreamerin schrieb:
Meine Mutter schmeißt einen Haushalt und hat 2 Kinder aufgezogen. Vielleicht ist sie erwachsener als mancher, der sich von WG zu WG schleppt und MEINT, er wäre erwachsen. Solche Urteile mag ich nicht besonders.
Dreamerin schrieb:
das musste auch nicht mögen. ich weiß auch, dass das nicht nett war von mir. manchmal regt mich einfach auf, was du hier so für meinungen hast, sorry ;-).

ich schlepp mich übrigens nicht von wg zu wg *lach*, nach dem zusammenwohnen mit meinem freund ist das hier die erste wg, in der ich lebe. zu besuch bin ich bei diversen freunden, die in wgs wohnen, ja.

in vielen dingen bin ich nicht erwachsen (deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, mutter zu werden in den nächsten jahren.) aber ich kann selbstständig leben, distanz wahren und gewähren.

deine mutter hat zwei töchter aufgezogen, das ist schön. nur hat sie vergessen oder verpasst, dass die töchter jetzt erwachsen sind (deine schwester ist noch sieben jahre älter als du, oder?). und sie ihr eigenes leben führen. und das nicht loslassen, das beleidigtsein und einmischen: das finde ich sehr unerwachsen und kindisch.

Dreamerin schrieb:
Ihr magt ja Recht haben, dass es mir nicht schaden würde, allein zu wohnen... OK. Aber man kann das keineswegs pauschalisieren. Vielleicht isses ja möglich, doch noch eine Lösung zu finden. Indem ich ganz klar sage, dass ich keinerlei Einmischung mehr dulde :eek: Aber dann erzähl ich ihr doch wieder was. Und kann dann nicht erwarten, dass ich nicht die entsprechende Antwort drauf krieg.

ehrlich: ne lösung, bei der du wirklich DEIN leben ohne einmischung hast im haus deiner eltern, halte ich für extrem unwahrscheinlich. weil ihr beide seid, wie ihr seid. nach nem abnabeln könnte es gehen, also nachdem du erstmal "draußen" warst.

tja...nimm mir nicht krumm, wenn ich mal etwas aufbrause. kannst dich ja auch recht gut wehren hier. ich will nicht auf dich einkloppen - nur kann ich nicht verstehen, dass solche dinge, die erst in einigen jahren spruchreif werden wie das mit der einliegerwohnung oder dem noch fernen auslandsaufenthalt deines freundes, schon jetzt deine gedanken so bestimmen. von deinen ängsten siehe "drüben" im anderen thread mal ganz zu schweigen.

und es ist schon möglich, sich techniken anzueignen, mit denen man das grübeln abschaltet, sich entspannt, andere ziele sucht. ich bin auch manchmal vergrübelt und kann da echt leiden. aber ich kann mich da auch wieder stoppen. und das grenzen setzen, mir selbst und anderen, die was von mir wollen - das halte ich für sehr wichtig.
 

Benutzer18867 

Verbringt hier viel Zeit
wo liegt das problem??? :ratlos:
ich würde AN DEINER stelle einziehen (soweit ich deinen sacheverhalt von deinen threads kenne)
 

Benutzer9601 

Verbringt hier viel Zeit
mosquito schrieb:
ja, ein gewisses déjà-lu-erlebnis ;-)...

deja-vu wenn ich das mal sagen darf. französisch für: schon mal gesehen (so ungefähr)

*klugscheiß* sorry aber das musste jetz sein, bin immerhin letztes jah wegen franz. durchgefallen und musste jetz mal ein bisschen wissen zum besten geben *gg*
bitte nicht übelnehmen

zum thema. ich werde wahrsch. im sommer auch mit meinem freund zusammenziehen, obwohl ich zuvor noch nie allein gelebt habe. ich halte aber die einwände mit dem reifen und erwachsen werden durchaus für sinnvoll, habe mir das auch schon überlegt. also abwegig finde ich das ganze nicht.
naja werde vermutlich eh relativ häufig allein sein in der wohnung, wegen der arbeitszeit m eines freundes, auchw enn das natürlich nicht zu vergleichen ist mit einer eigenen wohnung. aber wenigstens hab ich keine angst, abends heimzukommen wenn keiner da ist :smile:
 

Benutzer18545 

Benutzer gesperrt
hallo, Dreamerin!

ich habe einige der beiträge hier gelesen, auch die meisten von dir...was mir relativ schnell klar geworden ist: du möchtest eigentlich gar keine offene diskussion führen, sondern viel lieber zuspruch erfahren und aussagen wie "ja, das absolut toll, zieh mit ihm zusammen" oder "es ist das allerbeste für dich, mit ihm zusammenzuziehen, mach es!"...stimmts?!?

ich selber habe eine bekannte, die auch immer mal wieder das thema hatte, mit ihrem freund in die einliegerwohnung im haus der eltern zu ziehen. ich selbst halte davon nichts, habe ihr meine argumente auch dargelegt. die sache ist allerdings die, dass sie eine andere einstellung zum leben und eben auch diesen dingen hat.
man kann nicht rational begründen, warum es nicht richtig wäre, es sind rein subjektive empfindungen, die einen in die eine oder andere richtung tendieren lassen.
allerdings sehe ich ein problem darin, dass bei einer trennung oder einem streit die eltern immer mithineingezogen werden, ganz automatisch. und darauf hätte ich keine lust.

was auch an sich schon mal gar nicht geht, also für mich persönlich, ist, wenn mein partner mit einem gewissen alter noch immer im haus der eltern lebt...die eigentliche selstständigkeit bleibt dadurch nach wie vor auf der strecke, denke ich! und wenn ich weiß, dass unter oder neben oder über mir die eltern meines partners wohnen, verhalte ich mich automatisch etwas gehemmter, bin nicht mehr ganz ich selbst...du verstehst?!?

aber wie schon gesagt: jeder ist da anders drauf und nimmt es anders wahr. du selbst hast dich schon für das zusammenziehen entschieden, denke ich, und du solltest es einfach tun, wenn du es wirklich willst...ansonsten: lass es bleiben!!
 

Benutzer18846 

Verbringt hier viel Zeit
Ich würde dort auch einziehen. Das hat einen ganz einfachen Grund, die Tatsache daß man sich da so viele Gedanken drüber macht und es nicht gleich von vorneherein ausschließt zeugt davon, daß mit den Einschränkungen die man dann unter Umständen hat sehr gut leben kann. Außerdem sehe ich das so, daß man bei dem Versuch eigentlich nicht viel verlieren kann. Außer der Mühe des Umzuges. Wenn es gar nicht klappt, weil es eben völlig anders ist als man es sich vorgestellt hat, kann man ja dann immer noch in eine völlig eigene Wohnung ziehen.
Ich denke es ist extrem davon abhängig, wie sehr sich das eigene Leben von dem der Eltern unterscheidet, jemand der eher etwas häuslicher eingestellt ist, wird vermutlich auch nur wenige Reibungspunkte haben, jemand der gerne und häufig lange weggeht, könnte schon eher mit den Eltern zusammenstoßen, weil dann eher von den Eltern wieder das "Eltern Gehabe" durchkommt, deswegen gibt es eigentlich keine pauschale Antwort.
Gruß Koyote
 

Benutzer20976 

(be)sticht mit Gefühl
Schokokeks schrieb:
deja-vu wenn ich das mal sagen darf. französisch für: schon mal gesehen (so ungefähr)

du, das kannste nicht wissen, aber: ich kann selbst durchaus französisch, und lu steht für gelesen. vom verb lire. also: déjà-lu: schon gelesen. wortspiel. ;-)

aber ich nehms dir ganz sicher nicht übel. ist doch schön, wenn du den ausdruck déjà-vu kennst. (das mein ich nicht ironisch.)

in "und täglich grüßt das murmeltier" / "groundhog day" fragt bill murray (in der zeitschleife...) die wirtin in seinem hotel: "do you have déjà-vus?" - "I don't know, but I will ask in the kitchen" ;-)

gruß
mosquito
 
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