Einliegerwohnung

Würdet ihr in die Einliegerwohnung ziehen?

  • ja

    Stimmen: 33 57,9%
  • nein

    Stimmen: 24 42,1%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    57

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Nönö, ich schlage nix in den Wind, ich hab nur keine andere Wahl (auf lange Sicht gesehen).
Dann hättest du genauso wenig fragen brauchen, wenn das eh klar ist... :schuechte

Sternschnuppe, du bist außerdem immer ziemlich kritisch, finde ich :smile: Ist mir so aufgefallen. Was, wenn ich jetzt sagen würde, ich will ein Kind haben? *g* Aber nö, das will ich gar nicht.

Jetzt bin ich sonst immer pessimistisch, das redest du mir aus. Und wenn ich optimistisch bin, dann bist du eher kritisch *g* Woran liegt das? *g*
Woran das liegt? Ganz einfach: Du machst dir Sorgen bei Dingen, wo es absolut keinen Grund dafür gibt, wo die Chance, daß sie eintreten, bei 2% liegt, du machst dir teilweise Gedanken über Dinge, die völlig unrealistisch sind.

Und andererseits - bei etwas, wo man sich WIRKLICH Sorgen machen könnte, ob es hinhaut, DA siehst du wiederum alles durch die rosarote Brille, von wegen "wird schon alles klappen". Das begreife ich irgendwie nicht so ganz. Das widerspricht sich doch auch teilweise - einerseits hast du Angst, dein Freund könnte dir irgendwann fremdgehen (und das würde für dich das Beziehungsende bedeuten), andererseits bist du ohne wenn und aber bereit, zu ihm und seinen Eltern (!) ins Haus zu ziehen. :ratlos:

Ich denke, warum ich bei dir immer so "kritisch" bin, das liegt daran, daß wir einfach sehr, sehr verschieden sind. Ich kann manche Sorgen/Gedankengänge/Ideen von dir einfach nicht nachvollziehen, weil ich selbst das eben ganz anders machen und auch empfinden würde. Ich glaube, mein Freund und ich haben eine völlig andere Beziehung als du mit deinem Freund (obwohl wir mit unseren Freunden ja jeweils ungefähr gleich lange zusammen sind), bzw. eine völlig andere Sichtweise auf unsere Beziehung.

Aber na ja... Alles Gute nachträglich zum Geburtstag übrigens noch!!! :engel:

Sternschnuppe
 
D

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Gast
Danke!

Was ist bei euch denn so anders??

Ich sehe es nicht durch die rosa Brille. Trotz der ganzen Punkte, die wir gestern besprochen haben, habe ich immernoch Angst. Die kann mir keiner nehmen...

Würde auch erst mal probeweise einziehen. Also nicht sofort ummelden usw. Sondern erst mal gucken, wie es läuft...

Aber wie gesagt: Die Schwester von meinem Freund ist zu ihrem Freund in die Einliegerwohnung gezogen. Die Mutter meines Freundes ist zu seinem Vater in die Einliegerwohnung gezogen. Und mein Schwager ist ins Haus nebenan gezogen. Und alle Beziehungen sind deshalb nicht zerbrochen. Obwohl meine Mutter ja wirklich krass drauf ist :grin:

So unüblich ist das doch gar nicht.
 

Benutzer9234 

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Diotima schrieb:
Wenn du es willst, mach's.. ich find diese Sprüche wie "dann wirst du nie selbstständig" oder "was wenn ihr euch trennt?" sowas von bescheuert und idiotisch. Dann kann ich niemals mit irgendwem zusammen ziehen weil wir uns immer trennen könnten.. und irgendwann kommt nun mal immer dieser Schnitt.
Und selbstständig wirst du auch wenn du mit deinem Freund zusammen wohnst.

Nein, ich finde diese Sprüche absolut gerechtfertigt. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man allein lebt oder mit dem Partner zusammen. Selbst in ner WG zu leben ist wieder was ganz anderes, als komplett allein zu leben. Ihr stellt euch das alle glaube ich etwas zu einfach vor.
Natürlich hat man immer das Risiko, dass die Beziehung mal auseinander gehen könnte, auch wenn man "älter" ist. Aber: Ich für meinen Teil wäre nie und nimmer frisch nach Auszug bei Mama mit meinem Partner zusammengezogen. Wieso? Weil ich nicht von einer elterlichen in eine partnerschaftliche Abhängigkeit (und schon gar nicht in eine partnerschaftliche mit den Eltern im Nacken) rutschen wollte. Zusammenleben bringt IMMER eine gewisse Abhängigkeit voneinander mit. Und ganz ehrlich: Ich verlasse mich nicht darauf, dass meine Beziehung für immer hält und ich würde nicht mit 30 dahocken wollen, mein Freund ist abgehauen und merke, dass ich keine Ahnung davon hab, wie es ist, allein zu leben und alles allein zu schmeissen.
Nein, da ist mir die Erfahrung, ABSOLUT selbständig zu sein viel zu wichtig und ich würde die auf keinen Fall missen wollen.

Sternschnuppe_x schrieb:
Und andererseits - bei etwas, wo man sich WIRKLICH Sorgen machen könnte, ob es hinhaut, DA siehst du wiederum alles durch die rosarote Brille, von wegen "wird schon alles klappen". Das begreife ich irgendwie nicht so ganz. Das widerspricht sich doch auch teilweise - einerseits hast du Angst, dein Freund könnte dir irgendwann fremdgehen (und das würde für dich das Beziehungsende bedeuten), andererseits bist du ohne wenn und aber bereit, zu ihm und seinen Eltern (!) ins Haus zu ziehen.

Da hast du irgendwie sehr recht...
 
D

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Also nochmal, ich habe keine rosa Brille auf, niemals!

Ich glaube nicht, dass mein Freund fremd geht, ich habe nur einfach Angst davor. Und zwar, weil es so viele tun. Zweifel an IHM hab ich nicht, das hab ich doch schon oft genug geschrieben :grrr: Allerhöchstens deshalb, weil auch er "nur ein Mann" ist. Und wenns danach geht, könnt ich nie mit irgendwem zusammen ziehen!!!

Ich wiederspreche mir nicht selbst! :geknickt: Ich hab meine Meinung und das sind 2 ganz verschiedene Threads. Ich habe nirgends geschrieben, mein Freund starrt andere an, oder? Ich hab ja gar keinen Grund zur Sorgen wegen dem Fremdgehen... nur Angst...

Und ich ziehe nicht ohne wenn und aber in die Wohnung ein. Mein Wenn und mein Aber steht oben, in so ca. 13 Punkten, die ich bereits an den Empfänger gerichtet habe!

Ich weiß nicht, ihr könnt alle nur nein sagen. Soll ich dann eine Wohnung im gleichen Ort nehmen, nur damit ich nicht mit seinen Eltern zusammen lebe? Und wozu das alles??? Ich hab doch lang beschrieben, wie die so sind :ratlos:
Es gibt halt Punkte, wo einer nachgeben muss, und wenn er ne Wohnung HAT, wird er kaum ausziehen. Soll ich mich dann trennen? DAS ist meine große Frage an euch. Wenn ihr euch nicht vorstellen könnt, in eine Einliegerwohnung zu ziehen, was wäre die Alternative, wenn die bessere Hälfte da nicht kompromissbereit ist?? Meinem Freund gehts in erster Linie um das schöne Haus und vor allem den schönen großen Garten, den er nicht aufgeben will.

Ach ja... und ich gehe davon aus, dass die Beziehung für immer ist. Jedenfalls dann, wenn man den Schritt geht und sagt, man zieht zusammen und gründet ne Familie. Weil aus dieser Verantwortung entzieht man sich nicht einfach so.

Wo soll denn dar ganz große Unterschied zwischen allein leben und zu zweit leben liegen? Wo? Allein hab ich die selbe Arbeit, nur keinen Menschen da. Wieso sollte ich da ABHÄNGIG sein? Was, wenn es Leute gibt, die einfach nicht allein leben wollen (=ich?).
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
Dreamerin schrieb:
Ach ja... und ich gehe davon aus, dass die Beziehung für immer ist. Jedenfalls dann, wenn man den Schritt geht und sagt, man zieht zusammen und gründet ne Familie. Weil aus dieser Verantwortung entzieht man sich nicht einfach so.

Ja, das haben schon viele andere vor dir gedacht.
Dreamerin, du bist jetzt gerade mal 20, er ist dein erster Freund und ihr seid noch nicht mal ein Jahr zusammen. Ich halte es für sehr sehr gefährlich, JETZT dein Leben nach ihm auszurichten - was du mir aber durchaus zu tun scheinst. Jetzt werd ich gleich wieder als pessimistisch abgestempelt etc. Ich mein damit nur, dass du dir wenigstens mal ne halbe Sekunde im Hinterkopf behalten solltest, dass es durchaus zu Ende gehen KANN, auch wenn du das jetzt nicht sehen willst. Halte dir das einfach offen und mach dich nicht abhängig. Ich weiss, dass du das nicht hören willst, aber ich sag es halt trotzdem. Ich bin auch so, dass ich keine Beziehung eingehe, wenn ich mir nicht vorstellen kann, für immer mit dem Entsprechenden zusammenzusein. Aber trotzdem ist mir bewusst, dass es nie ne Garantie für irgendwas gibt, bei dir ist dieser Gedanke irgendwie nicht mehr da und das finde ich in dem Alter relativ kritisch.

Dreamerin schrieb:
Wo soll denn dar ganz große Unterschied zwischen allein leben und zu zweit leben liegen? Wo? Allein hab ich die selbe Arbeit, nur keinen Menschen da. Wieso sollte ich da ABHÄNGIG sein? Was, wenn es Leute gibt, die einfach nicht allein leben wollen (=ich?).

Weil immer ein Abhängigkeitsverhältnis besteht, wenn man den ganzen Alltag miteinander verbringt. IMMER! Auch von nem WG-Partner. Weil du halt Rücksicht nehmen und Kompromisse eingehen musst, all solche Dinge. Es ist ein gewaltiger Unterschied, den du aber wohl erst dann merken würdest, wenn du allein lebst. Bei nem Partner hat man auch ganz andere Ansprüche, als bei nem WG-Freund, man erwartet viel mehr, schliesslich ist es ja die Person, die man liebt. Und der Alltag kann einen härter packen, als man erwarten würde...
Ich kenn so einige, die nicht allein leben wollen - was ich schade finde, weil ich es wie erwähnt für ne wichtige Erfahrung halte. Aber wenn du das nicht willst, bitteschön, jedem das Seine. Aber richte dein Leben nicht nach deiner ersten Beziehung aus, da kann noch sehr viel passieren. Wenn du halt einfach nicht allein leben willst, dann würd ich mir an deiner Stelle gescheiter ne WG in derselben Stadt suchen. Und zwar jetzt, dann kannst du ja immer noch in zwei Jahren (wenn dieses Thema dann überhaupt erst mal aktuell wird) mit ihm zusammenziehen. Zumindest hättest du dann ne gewisse Erfahrung im Selbständig-Sein...
 
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Reeva schrieb:
mal ne ganz andere frage, die bestimmt auch schon aufgeworfen wurde... warum zur hölle machst du dir darüber jetzt schon gedanken, wenn es eh erst in zwei jahren soweit ist (wenn überhaupt)?

Ganz einfach, was ist in 2 Jahren anders?

Wenn ich die "Problematik" jetzt schon kenne, dann kann ich mir doch jetzt schon Gedanken machen. Das heißt ja nicht dass ich 2 Jahre durchgehend denke... Nur... wenn ich das Thema zum Denken habe, dann denke ich. So ist das bei mir!!
 
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Dawn13 schrieb:
Dreamerin, du bist jetzt gerade mal 20, er ist dein erster Freund und ihr seid noch nicht mal ein Jahr zusammen. Ich halte es für sehr sehr gefährlich, JETZT dein Leben nach ihm auszurichten - was du mir aber durchaus zu tun scheinst. Ich mein damit nur, dass du dir wenigstens mal ne halbe Sekunde im Hinterkopf behalten solltest, dass es durchaus zu Ende gehen KANN, auch wenn du das jetzt nicht sehen willst.

Ich habe früher die Leute verflucht, die nach 1/2 Jahr schon von der gemeinsamen Zukunft gesprochen haben und jetzt bin ich auch so eine!

Na und, dann bin ich 20, dann isses mein erster. Ich richte mein Leben doch nach garniemandem aus, nur nach mir selbst. Ich mache was ich will, und ich tu das, woran ich glaube.

Und es ist mir durchaus bewusst, dass es das AUS geben KANN! Meinst du, ich bin hinterm Mond aufgewachsen? Ich kann es mir nur momentan nicht vorstellen, weil alles nahezu PERFEKT läuft. Wenns mal krieselt bei uns, wenns krieseln WÜRDE, und es immer weiter krieselt, ständig Ärger gibt usw. Ich denke ich kenn mich gut genug - dann würde ich die Beziehung auch gar nicht mehr wollen. Ich würde nicht mit Gewalt dran festklammern und meinen, es gibt nirgends mehr was anderes... OK? Ich bin nicht blöd und so naiv, wie es manchmal den Anschein haben muss. 1. Freund, 20 Jahre alt, meint es ist für immer usw. Das ist der JETZIGE STAND!

Dreamerin schrieb:
Ich kenn so einige, die nicht allein leben wollen - was ich schade finde, weil ich es wie erwähnt für ne wichtige Erfahrung halte.

Ja das ist deine Meinung. Aber irgendwie nicht meine. Ich habe mir zwar überlegt, ob ich ausziehe, aber ich halte es dann doch wieder für wenig sinnvoll. Ich brauche diese Erfahrung für mich glaub ich nicht, weil es später für das Zusammenleben eh nix bringt. Und mir bringts auch nix, außer Einsamkeit :traurig:

Das mit der WG ist ja auch wahnsinnig einfach hier. Schon klar. Ich wohne mitten in der Pampa, meine Freunde wohnen alle sonstwo, die meisten noch zu Hause. Ich kenn eigentlich keinen, der erst ein Jahr allein gelebt hat. Und von einer WG halt ich auch nicht so viel. Was bringt das? Und mit wem? Mit Freunden? Mit Fremden?

Außerdem weicht das alles vom Kernthema ab, wie ich find. Es geht NUR um die Einliegerwohnung. Und ob ich nun davor 5 Jahre allein wohnte oder 5 Jahre auf dem Schoß meiner Mutter festgebunden war und gefüttert wurde. Das ändert doch an später alles nix.

Reeva schrieb:
das weißt du eben nicht. es wird garantiert anders sein. wäre ja dumm, wenn sich menschen gar nicht entwickeln würden.

dir mal gedanken drüber machen, ist ja auch okay. aber guck dir doch mal an, wie das ausartet. und es führt im endeffekt zu nichts.

OK sicher wird man sich ändern. Aber entweder es passt noch und die Frage stellt sich weiterhin oder es passt nicht mehr, dann ist die Frage auch weg!

Und wieviel Dinge tun Menschen in ihrem Leben, die im Endeffekt nichts bringen? Außerdem, was MIR was bringt, das sei mal dahingestellt. Ich finde für mich nämlich so den Grünen Zweig :grin:
 

Benutzer20341 

Sehr bekannt hier
Ich hab auch irgendwie so den Eindruck als hättest du die Entscheidung sowieso schon getroffen. Von daher frag ich mich worauf das hier jetzt noch rauslaufen soll... :ratlos:
 

Benutzer9234 

Verbringt hier viel Zeit
Dreamerin schrieb:
Ich denke ich kenn mich gut genug - dann würde ich die Beziehung auch gar nicht mehr wollen. Ich würde nicht mit Gewalt dran festklammern und meinen, es gibt nirgends mehr was anderes... OK? Ich bin nicht blöd und so naiv, wie es manchmal den Anschein haben muss. 1. Freund, 20 Jahre alt, meint es ist für immer usw. Das ist der JETZIGE STAND!

Wenn es der jetztige Stand ist, dann zerbrich dir nicht den Kopf über Dinge, die noch in keinster Weise relevant sind.
Reeva hat da schon recht...
 

Benutzer30569 

Verbringt hier viel Zeit
Nein...

... versuche Dein Leben zu leben :zwinker:

Hätte auch fast den Fehler gemacht. Leider ist eine gewisse Abhängigkeit nicht von der Schulter zu weisen...
 
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Probier es doch einfach aus ! Wenn Du dich mit den Eltern verstehst, ist es doch schon mal eine gute Voraussetzung.

Wir wohnen auch bei meinen Eltern im Haus, es gibt keine Probleme.
Wir haben einen separaten Eingang, das ist schon mal viel wert. Man läuft sich nicht über den Weg, wenn man es nicht will.
 
D

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Dr-Love schrieb:
... versuche Dein Leben zu leben :zwinker:

Hätte auch fast den Fehler gemacht. Leider ist eine gewisse Abhängigkeit nicht von der Schulter zu weisen...

Welchen Fehler?? :ratlos:
Ich lebe IMMER mein eigenes Leben... :grrr:

simimaus schrieb:
Probier es doch einfach aus ! Wenn Du dich mit den Eltern verstehst, ist es doch schon mal eine gute Voraussetzung.

Wir wohnen auch bei meinen Eltern im Haus, es gibt keine Probleme.
Wir haben einen separaten Eingang, das ist schon mal viel wert. Man läuft sich nicht über den Weg, wenn man es nicht will.

Naja, es ist 1 Haustür, aber dann eben 2 Eingangstüren... bzw. 3 denn Oma ist auch noch da :grin:
 

Benutzer10736 

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Was ist bei euch denn so anders??
Ganz viel, glaub ich. Ich glaube, wir sind erwachsener. Ist nicht böse gemeint oder so, aber... deine Beziehung erinnert mich oft an die, die ich mit meinem Exfreund drei Jahre lang hatte, von 17-20. Und meine Beziehung jetzt ist doch irgendwie ganz was anderes. :schuechte Ich weiß nicht, wir leben jeder unser Leben, an Zusammenziehen oder Kinder denken wir noch nichtmal (obwohl er schon 29 ist).

Wir verbringen viel Zeit miteinander, ich fühle mich wohl bei ihm und auch in seiner Wohnung. Aber ich finde es auch schön, wenn ich zu mir nach Hause komme und die Tür hinter mir zumachen kann (wohne zwar noch bei den Eltern, aber das Haus ist groß und im "Alltag" stört mich da auch keiner). Ich KÖNNTE mir vorstellen, irgendwann mit ihm zusammenzuziehen, ihn vielleicht auch irgendwann zu heiraten und (ganz entfernt und SEHR vielleicht :zwinker:) auch irgendwann Kinder zu haben.

Nur - für mich ist das alles noch sooo weit weg! Für ihn genauso. Wir genießen unsere Zeit zusammen, träumen vielleicht auch mal ganz vorsichtig von einer gemeinsamen Zukunft, aber eigentlich steht das JETZT im Vordergrund. Ich überlege mir schon mal, wie das später, langfristig gesehen, werden soll. Eben weil er ja seine (Eigentums-)Wohnung hat, und ich ja eigentlich auch nicht "direkt" vom Elternhaus zu ihm ziehen will. Andererseits denke ich mir dann auch: Wer weiß, was noch alles passiert? Vielleicht sterben seine Eltern und er erbt das ganze Haus? Oder wir trennen uns? Oder er verkracht sich mit den Eltern und sucht sich was ganz anderes? Oder oder oder... Darüber denke ich dann mal nach - aber nicht so, daß das JETZT für mich ein drängendes Problem wäre. Denn das ist es objektiv betrachtet ja auch überhaupt nicht, genauso wenig wie bei dir.


Und DAS ist meiner Meinung nach auch ein Widerspruch:

Ach ja... und ich gehe davon aus, dass die Beziehung für immer ist. Jedenfalls dann, wenn man den Schritt geht und sagt, man zieht zusammen und gründet ne Familie. Weil aus dieser Verantwortung entzieht man sich nicht einfach so.
<-->
Ich richte mein Leben doch nach garniemandem aus, nur nach mir selbst. Ich mache was ich will, und ich tu das, woran ich glaube.

Du richtest dein Leben eben doch nach ihm aus. Was im Prinzip ja nichts schlimmes ist, sondern sogar sehr schön sein kann. Nur... für mich an deiner Stelle wär das halt noch VIEL zu früh. Was in 2 Jahren ist, weiß eh keiner. Und vielleicht würde es mehr bringen, wenn du dir den Kopf über deine JETZIGE Situation zerbrechen würdest - nicht über das, was in 2 Jahren (vielleicht) mal ist. Ich hab manchmal das Gefühl, du zerbrichst dir den Kopf über Dinge, die du jetzt sowieso nicht verändern kannst. Aber vor dem, was dich stört und was du JETZT ändern könntest, verschließt du die Augen bzw. traust dich nicht, was zu tun (siehe die Sache mit deiner Mutter und den Auszug von zu Hause).

Aber wie gesagt... ich glaube, wir sind einfach viel zu verschieden...

Sternschnuppe
 
D

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Komisch, aber wir leben auch unser Leben! Das mit dem „erwachsen“ finde ich jetzt leider etwas… „unpassend“. Ich mag es nicht, wenn sich jemand für reifer oder erwachsener hält, denn dass ich vor allem jetzt auch was, was du von uns nicht beurteilen kannst. Nur weil man mal in die Zukunft guckt, ist man nicht nicht erwachsen!

Du bist ein anderer Mensch wie ich, du legst auf andere Dinge Wert. Du magst es, allein zu sein. Ich bin anders, ich mags eben nicht, allein zu sein. Hat das was mit Erwachsensein zutun?

Außerdem studierst du, wenn du fertig bist, willst du noch eine Zeit lang arbeiten. Ich bin jetzt fertig, da gibt’s kein Weiterkommen mehr so schnell. Ich will mit meinen Kindern nicht warten, bis ich über 30 bin.

Aber deshalb find ich es auch hin und wieder gut, wenn ich heim komme und meine Ruhe habe. Wir wollen ja gar nicht jede Minute an uns kleben, jeder soll seine Freiräume behalten und man soll sich auch mal ausm Weg gehen können.

Und wenn es so ist: Ein bisschen Kind sein schadet manchmal auch nicht! Erwachseinsein ist langweilig ;-)

Mein Leben nach jemandem ausrichten heißt für mich, alles tun, damit er bleibt. Meine eigenen Dinge aufgeben usw. Wenn ich zu ihm ziehe, dann habe ich wohl vor, mit ihm zusammen zu bleiben, richtig! Aber ich gebe nichts auf und lasse mich in keine Schublade drängen, in der ich nicht sein will. Ich bin und bleibe ich. So war es gemeint. Aber ich seh schon, dass du damit was anderes gemeint hast. In deinen Augen soll ich mich noch nicht so früh fest(er) binden.

Ich sag dir mal was: Nur weil du und dein Ex auseinander seid, muss die Beziehung nicht schlecht gewesen sein. Nur weil wir dich an euch erinnern, müssen wir nicht genauso sein.

Und ich mache das nicht JETZT zu meinem dringenden Problem. Ich denk ja nur drüber nach… Das dauert 2-3 Tage und dann legt es sich wieder.

Da war noch was… *überleg*…

Genau, das mit meiner Mutter. Du hast Recht, ich TRAU mich nicht! Das ist teils Charaktersache von ihr, teils von mir. Es geht einfach nicht… Ich weiß, dass das ganz bestimmt nichts Gutes hätte. Weder für sie, noch für mich. Ich würde mich einsam fühlen…
 

Benutzer10736 

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PS: Und die Oma ist AUCH NOCH da?! :eek: Hast du eine Ahnung, was das langfristig gesehen für "Probleme" machen kann? Gerade mit der Pflege... meine Oma ist jetzt 71, meine Uroma (also ihre Mutter) lebt noch, ist 91. Tja, die anderen beiden Geschwister sind fein raus, die wohnen woanders. Aber meine Oma wohnt mit ihrer Mutter im selben Haus. Und nicht nur, daß sie sie mehr oder weniger pflegen, für sie kochen, putzen usw. "darf", nein, sie ist selbst jetzt, mit über 70 Jahren, immer noch nicht wirklich unabhängig. Kann nicht in Urlaub fahren, wann sie Lust hat, hat immer diese Verpflichtung, wenn sie nur mal einen Tagesausflug machen will, muß sie jemanden organisieren, der schaut, Essen bringt usw... Mal ganz davon abgesehen, daß sie ständig beobachtet und alles, was sie macht, wann sie wohin geht, genau registriert und kommentiert wird. Menschen ändern sich manchmal sehr, wenn sie älter werden, werden u.U. RICHTIG anstrengend, schlimme Eigenschaften kommen deutlicher raus oder sie beobachten aus Langeweile von morgens bis abends alles, was sich in der kompletten Nachbarschaft abspielt...

Na ja, das ist mir jetzt nur mal so eingefallen...
 
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Sternschnuppe_x schrieb:
Hast du eine Ahnung, was das langfristig gesehen für "Probleme" machen kann?

immer noch nicht wirklich unabhängig. Kann nicht in Urlaub fahren, wann sie Lust hat, hat immer diese Verpflichtung, wenn sie nur mal einen Tagesausflug machen will, muß sie jemanden organisieren, der schaut, Essen bringt usw...

Mal ganz davon abgesehen, daß sie ständig beobachtet und alles, was sie macht, wann sie wohin geht, genau registriert und kommentiert wird.

1. Ja, ich weiß, was eine Oma für Arbeit macht, aber noch sind ja die Eltern von meinem Freund da.

2. Die Eltern von meinem Freund sind in jeder Hinsicht unabhängig von der Oma, die Oma ist topfit. Mein Freund ist in jeder Hinsicht unabhängig von seinen Eltern (bis auf gewissen Dinge, was sich versteht, wenn man in einem Haus lebt).

3. Dich möcht ich sehen, wenn du mal alt bist und entweder keinen hast, der sich um dich kümmert (weil du ja nicht an Kinder denkst) oder wenn sich jeder drückt, weil man ja unabhängig sein will und bloß keine Arbeit haben... Mit Sicherheit ist es nicht einfach, aber das hat das Leben und das Alter eben mal an sich! Normal sollte man als Familie zusammenhalten...
Glaubst du irgendwas wäre anders, wenn wir 2 Straßen weiter wohnen würden? Garantiert nicht.
 

Benutzer10736 

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Ich mag es nicht, wenn sich jemand für reifer oder erwachsener hält, denn dass ich vor allem jetzt auch was, was du von uns nicht beurteilen kannst. Nur weil man mal in die Zukunft guckt, ist man nicht nicht erwachsen!
Ich kann's nicht ändern, ich hab halt das Gefühl, ich bin erwachsener als du. Ist eben so. Punkt. Ich glaube aber, du verstehst auch überhaupt nicht, was ich meine. Die Frage ist nicht, ob man mal in die Zukunft schaut. Sondern einfach... alles irgendwie... die komplette Sichtweise der Sache...

Ich sag dir mal was: Nur weil du und dein Ex auseinander seid, muss die Beziehung nicht schlecht gewesen sein. Nur weil wir dich an euch erinnern, müssen wir nicht genauso sein.
Die Beziehung war nicht schlecht, im Gegenteil. Sie war wunderschön. So schön, daß ich auch nicht erwartet hätte, daß es mal so den Bach runter gehen würde. Aber im nachhinein betrachtet war die Beziehung einfach "anders" als meine jetzige, und das ist jetzt in keiner Weise wertend gemeint. Ich hab selbst gemerkt, daß ich mittlerweile andere Ansprüche an eine Beziehung stelle, andere Erwartungen hab als noch vor 2, 3 Jahren. Zum Teil hat es vielleicht damit zu tun, daß ich älter geworden bin, zu einem großen Teil aber auch damit, daß es jetzt nicht mehr meine erste Beziehung ist.

Ich weiß nicht, eine frühere Freundin von mir hat ihren ersten Freund mit 15 kennengelernt, ich glaube, sie ist immer noch mit dem zusammen. Und wird ihn wahrscheinlich in ein paar Jahren heiraten, übergangsweise arbeiten und dann als Hausmütterchen mit Kindern enden. Für mich ist es einfach schwer nachvollziehbar, daß man freiwillig so ein Leben wählt. Mit so vielen, so frühen Bindungen, gerade was Familie/Haushalt/Zusammenleben angeht. Ich hab das Gefühl, ich hab so viele Möglichkeiten. Und wenn mein Freund und ich uns in den nächsten Jahren in dieselbe Richtung entwickeln, dann ist das schön, dann kann man auch eine richtig langfristige Zukunft planen. Wenn nicht - dann halt nicht. Aber sowas weiß man doch nicht nach 9 Monaten! Deshalb finde ich, es wär sinnvoller, erstmal die Probleme anzupacken, die sich JETZT konkret stellen und dafür Lösungen zu suchen.

Genau, das mit meiner Mutter. Du hast Recht, ich TRAU mich nicht! Das ist teils Charaktersache von ihr, teils von mir. Es geht einfach nicht… Ich weiß, dass das ganz bestimmt nichts Gutes hätte. Weder für sie, noch für mich. Ich würde mich einsam fühlen…
Das versteh ich. Ich würde mich da wohl auch nicht einfach so trauen. Hab ja vor, ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen, und das stell ich mir schon krass vor, ganz alleine wohnen, selbst eine Wohnung suchen/organisieren, ganz auf mich alleine gestellt sein...
Nur - bei deiner Mutter zu bleiben, nur damit du dich nicht einsam fühlst, das ist doch auch keine Lösung. Oder direkt zu deinem Freund ziehen, weil du Angst vor dem auf-dich-selbst-gestellt-sein hast.

. Die Eltern von meinem Freund sind in jeder Hinsicht unabhängig von der Oma, die Oma ist topfit.
Ja, NOCH ist sie topfit. Vielleicht bleibt sie das auch noch lange, ich sage nur, das ist ein Punkt, den man bedenken sollte, und sowas kann sich u.U. schnell ändern. Ein Sturz auf der Treppe, und aus der mobilen älteren Dame wird, wenn's ganz dumm läuft, ein Pflegefall.

3. Dich möcht ich sehen, wenn du mal alt bist und entweder keinen hast, der sich um dich kümmert (weil du ja nicht an Kinder denkst) oder wenn sich jeder drückt, weil man ja unabhängig sein will und bloß keine Arbeit haben... Mit Sicherheit ist es nicht einfach, aber das hat das Leben und das Alter eben mal an sich! Normal sollte man als Familie zusammenhalten...
Weißt du, du hast da ein sehr idealistisches Bild. Sowas ist keine Frage von "Familienzusammenhalt". Wenn dich eine boshafte alte Frau an den Rand des Wahnsinns treibt, dann hat das nur noch wenig mit "Kümmern" und "Nächstenliebe" zu tun. Da geht es nicht darum, wer mittags der Oma ein Stück Kuchen vorbeibringt und sich mit einer adrett gekleideten älteren Dame über frühere Zeiten unterhält. Sondern das ist ein echter Knochenjob... Ich weiß es ja auch nur, weil ich das selbst schon miterlebt hab... aber ok... es soll ja auch "heile-Welt-Familien" geben. Und wenn du denkst, daß dich das erwartet bzw. wenn du mit dem, was dich erwartet, zufrieden bist - dann mach's halt. Ist ja dein Leben, deine Entscheidung. Aber frag UNS doch nicht, wenn dein Entschluß sowieso schon feststeht.
 
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