Einkommen ausreichend!?

M

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Gast
Und die Ringe sind auch schon bezahlt? :zwinker:

Ja, sind se :zwinker:

Wir haben auch das Glück, uns einrichtungsteschnich nichts mehr kaufen zu müssen.
Von einer Arbeitskollegin haben wir schon nen Couchtisch, nen TV-Tisch und 2 Sessel bekommen.
Da meine Ma im September 2007 verstorben ist, haben wir ne nigelnagelneue Küche (die wurde nie eingebaut) und jede Menge andere Einrichtungsgegenstände.
 

Benutzer39246 

Verbringt hier viel Zeit
Mir stockt der Atem, dass hier welche behaupten, dass sie mit 400 € zu zweit auskommen könnten. Wenn ich überlege, dass selbst Hartz IV - Empfänger rumheulen (zu Recht!!!), und die haben 345 € zur Verfügung. Wenn man Strom, Telefon, Internet, Gas abzieht (was sie von ihrem Leensunterhalt zahlen müssten), sind wir vielleicht auch bei 200 €. Dass man davon keine Sprünge machen kann, wird jedem Klar sein.

Als ich damals meine Ausbildung gemacht habe, habe ich 260 € zum Leben gehabt. Ich war jeden Monat bei +/- 0, aber nur, weil ich mich von EINEM Jogurt am Tag ernährt habe. Ich habe am Wochenende Spagetti (damals noch 35 Cent) und Ketchup (80 Cent) ernährt oder von Spinat (40 Cent) und Kartoffeln (70 Cent). Klar bin ich weggegangen, hatte meine Handykosten und Telefonkosten, Kosmetika, Haushaltsutensilien, Internet hatte ich nicht.

Zu damals sind die Lebensmittelpreise aufs Doppelte, gar Dreifache gestiegen. Das ist nicht zu unterschätzen.

Und wenn man selbst sparsam lebt, hat man wenn man zu zweit lebt, trotzdem mehr Ausgaben. Man geht zusammen einkaufen, kocht zusammen. Wo ich damals Nudeln kochte, Ketchup rüberkippte :smile:wuerg:smile:, wird heute richtige Tomatensoße mit Würstchen, Zwiebeln, Passierten Tomaten, frischen Tomaten, frischen Kräutern gekocht... Ihr werdet euch noch umgucken, wie doll ihr euch einschränken müsst.

Wir selbst geben 300-400 € Lebensmittel im Monat aus. Dabei kaufen wir bei Discountern. Wir kochen jeden Abend warm und gehen auch mal Essen.

Ihr solltet wirklich nochmal durchrechnen. Schön, dass dch dein Vater auch unterstützen würde, aber die Frage ist, wie lange und n welchem Umfang er das machen würde. Schließlich würde er ja auch deine Freundin mit finanzieren.

Ich hoffe für euch, dass ihr das finanziell schafft. Jeder setzt andere Priotitäten. Für mich ist es auch mal wichtig weggehen zu können, mal einen Cocktail trinken gehen, Kino, Eis essen, Schwimmen, Sauna etc.

LG
 

Benutzer10736 

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Wenn man Strom, Telefon, Internet, Gas abzieht (was sie von ihrem Leensunterhalt zahlen müssten), sind wir vielleicht auch bei 200 €.
DAS ist aber doch bei ihnen alles schon mit drin! Es geht um 400 Euro NUR für Lebensmittel/Haushaltskram/Kosmetika/Freizeit, alle festen Kosten sind schon abgezogen. Zudem würde der Vater wohl für überraschende größere Reparaturen oder ähnliches einspringen, und die Threadstarterin hat für Notfälle auch noch 1500 Euro auf dem Konto.

Klar, sowas wie mal in Urlaub fahren, jeden Monat neue Kleidung, teures Schminkzeug und Kosmetika oder jede Woche essen gehen sind da natürlich nicht drin. Davon LEBEN kann man aber mit Sicherheit (zumal, wenn nochmal 150 Euro durch einen Nebenjob dazukommen).
 

Benutzer39246 

Verbringt hier viel Zeit
DAS ist aber doch bei ihnen alles schon mit drin! Es geht um 400 Euro NUR für Lebensmittel/Haushaltskram/Kosmetika/Freizeit, alle festen Kosten sind schon abgezogen.
Du hast das falsch verstanden. :rolleyes: 400 € für 2, für eine Person 200 €. Und 200 € hat auch eine Person zum Leben, die von Hartz IV lebt, wenn alle Kosten abgezogen wurden. :kopfschue
 

Benutzer10736 

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Du hast das falsch verstanden. :rolleyes: 400 € für 2, für eine Person 200 €. Und 200 € hat auch eine Person zum Leben, die von Hartz IV lebt, wenn alle Kosten abgezogen wurden. :kopfschue
Ja, die hat aber keinen Vater, der im Zweifel nochmal einspringt, und auch eher kein Geld auf der hohen Kante, und auch noch kein Busticket bezahlt. Dazu kommt vielleicht noch ein Auto, was die Threadstarterin auch nicht hat, vielleicht Ausgaben für Zigaretten... Außerdem ist es ein Unterschied, ob man komplett alleine wohnt und 200 Euro für sich hat, oder ob man zu zweit wohnt und insgesamt 400 Euro hat, weil es doch viele Haushaltsgegenstände oder auch Nahrungsmittel gibt, wo es zu zweit im Schnitt billiger wird als alleine.

Natürlich, mein Leben lang wollte ich auch nicht mit 200 Euro auskommen wollen. Aber wenn das jetzt mal für 2-3 Jahre ist, ist das schon machbar. Es ist für mich schon ein Unterschied, ob man sich als Student für eine begrenzte Zeit einschränken und auf's Geld schauen muß, oder ob man 200 Euro im Monat als einzige Perspektive für den Rest seines Lebens hat.
 

Benutzer55841 

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Mir stockt der Atem, dass hier welche behaupten, dass sie mit 400 € zu zweit auskommen könnten.

Als ich damals meine Ausbildung gemacht habe, habe ich 260 € zum Leben gehabt. Ich war jeden Monat bei +/- 0, aber nur, weil ich mich von EINEM Jogurt am Tag ernährt habe.

Für mich ist es auch mal wichtig weggehen zu können, mal einen Cocktail trinken gehen, Kino, Eis essen, Schwimmen, Sauna etc.

Ein Joghurt hat damals 20 Cent gekostet. Macht dann 7x20 Cent 1,40€ die Woche. Dazu dann Ketchup und Nudeln etc. da kommst du also auf 5€ zum Essen die Woche. Maximal also 20€ im Monat.

Frage also: wo ist der Rest deiner 260 € geblieben? Für mich klingt das mehr als überdramatisiert. Da können ja nur deine außerschulischen Aktivitäten so teuer gewesen sein, und wie die TE schreibt, macht sie das nicht. Also, wo ist das Problem?
 

Benutzer29290 

Meistens hier zu finden
Du hast das falsch verstanden. :rolleyes: 400 € für 2, für eine Person 200 €. Und 200 € hat auch eine Person zum Leben, die von Hartz IV lebt, wenn alle Kosten abgezogen wurden. :kopfschue
So schlimm ist es ja wohl nicht von 200€ zu leben. Ich hatte 3 Jahre lang nur 150€ im Monat fuer Lebensmittel, Weggehen, Klamotten und es hat immer gereicht, obwohl ich in Grossbritannien lebe, wo fast alles teurer als in Deutschland ist. Ich hatte auch immer 3 Mahlzeiten am Tag und nicht nur einen Joghurt. Von einer Packung Spaghetti kann man z.B. locker 4x mal Mittagessen und das kostet fast nichts. Selbst seit ich viel mehr Geld habe, gebe ich nicht mehr als 200 Pfund (300 €) im Monat fuer Essen und Getraenke aus, obwohl ich mir fast taeglich Essen hole oder bringen lasse.
 
K

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Gast
Mal ne andere Frage, hast du deine alte (jetzige) wohnung schon gekündigt? Wenn ja, was hast du genau geschrieben?

Ich frage weil ich grade dabei bin meine Wohnung zu kündigen, reicht das dann, wenn man einfach nur schreibt "hiermit möchte ich die Wohnung zum Monat xy kündigen? :ratlos:
 
M

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Gast
Meine Wohnung gehört eigentlich gar nicht mir. Die läuft auf den Namen meiner Schwester, die im Juli auch wieder in die Wohnung zieht. Ich bin nur übergangsweise hier eingezogen.
 

Benutzer49680 

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Fahrkarten habe ich oben bereits erwähnt und wurden schon vom Geld abzogen.

Also um das nochmal etwas klarer zu machen:
Mein Dad verdient ziemlich viel Geld und hat sehr geringe UAsgaben (abbezahltes Haus, abbezahltes Auto, etc). das heißt er könnte mir weitaus mehr geben, als ich im Moment von ihm bekomme.

Es geht mir eben darum, dass ich niemanden ausnutzen möchte.

Ich hab gestern nochmal rumtelefoniert und hab jetzt zumindest einen Wochenend-Job sicher (5 stunden pro tag), für den nochmal 150€ pro Monat reinkommen.

Du willst niemanden ausnutzen, aber dein Vater könnte dir mehr Geld geben?

Dann hättest du auch zuhause beleiben können, ganz ehrlich, ich könnte so eine Einstellung nicht pflegen.
Ausziehen aber Wohnung sponsored by Papa...

Das mit dem Nebenjob ist ja ganz schön und gut, aber das hält man nicht lange durch, ohne daran gesundheitlich kaputt zu gehen, darin habe ich selbst schon Erfahrung sammeln müssen.
 

Benutzer10736 

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Du willst niemanden ausnutzen, aber dein Vater könnte dir mehr Geld geben?

Dann hättest du auch zuhause beleiben können, ganz ehrlich, ich könnte so eine Einstellung nicht pflegen.
Ausziehen aber Wohnung sponsored by Papa...
Es gibt eben auch Leute, die nicht in der Heimatstadt studieren wollen und/oder können.

Außerdem: Die Eltern SIND ihren Kindern nunmal unterhaltspflichtig bis zum Ende der ersten Ausbildung, und ein Studium ist eben eine Form der Ausbildung. Dazu kommt, daß jemand, dessen Eltern viel verdienen, auch kein BAFÖG bekommt. Also was hat man für Möglichkeiten, wenn man nicht in der Heimatstadt, sondern woanders studiert? Einen Vollzeit-Job neben der Uni? Das kann nicht gutgehen.
 

Benutzer49680 

Verbringt hier viel Zeit
Wieso?

das machen genug Studierende.
Es gibt auch Menschen, deren Eltern nicht gute genug situiert sind für tolle Unterstützung aber zu gut für Bafög.

Und man hat schließlich auch ein Gewissen,
ich möchte nicht damit leben müssen, dass mein Papa sich den Arch aufreißt und mir das Geld dann zuschiebt.
Entweder man kann klar kommen oder sollte es lassen.

Und glaube mir eines, es gibt Eltern, die würden trotz guter Finanzen nicht einen Cent für ihre Kinder ausgeben, und wer geht freiwillig hin und fragt?

Niemand.


Und wer nicht in der Heimatstadt studieren will, muss seinen Willen auch selbst realisieren können.
Nicht um sonst heißt es dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, und ein Studium ist nicht viel anders.
Bei der Lehre bekommt man immerhin noch eine kleine Aufwandsentschädigung...
Zudem ist es nicht einfach nach der Ausbildung/dem Studium noch einen nebenjob zu führen.
Ich habe es 1.5 jahre ausgehalten danach war ich krank und abgemagert, zudem vollkommen kraftlos und brauchte über ein halbes Jahr um die Nachwirkungen wieder abzubauen.
 

Benutzer81475 

Verbringt hier viel Zeit
Also ich verstehe das auch nicht warum viele hier das so tragisch sehen oder welchen Lebensstandard sie bei einem in Ausbildung stehenden Jugendlichen ansetzten.

Ich habe pro Monat ca 200€ zur Verfügung (für Lebensmittel, ÖV, Haushaltsartikel, Gewand, Ausgehen, Unikram etc). Große Sprünge kann ich damit nicht machen, aber für einen normalen Monat reicht es (ja, selbst mit einigen Annehmlichkeinen wie Schokolade :zwinker: ). Größere Dinge, wie z.B. eine neue Jeans wünsche ich mir meist zu einem Anlass (Geburtstag, Weihnachen...).
Mein Zimmer wird vom Kindergeld bezahlt und Studiengebühr bekomme ich von meinen Eltern bezahlt.

Dann hättest du auch zuhause beleiben können, ganz ehrlich, ich könnte so eine Einstellung nicht pflegen.
Ausziehen aber Wohnung sponsored by Papa...

Also das ist Schwachsinn! Wenn ich in meiner Studien-Stadt kein Zimmer hätte, müsste ich ca 5 Studen pro Tag fahren, was wesentlich teurer wäre als ein Zimmer (und noch dazu absolut dumm!). So wie mir geht es vielen Studenten die ich kenne und da ist nicht die Rede von ausnutzen!

LG
 
M

Benutzer

Gast
Also das ist Schwachsinn! Wenn ich in meiner Studien-Stadt kein Zimmer hätte, müsste ich ca 5 Studen pro Tag fahren, was wesentlich teurer wäre als ein Zimmer (und noch dazu absolut dumm!). So wie mir geht es vielen Studenten die ich kenne und da ist nicht die Rede von ausnutzen!

Das denke ich eigentlich auch. Ich würde jeden Tag ca. 3 Stunden mit dem Zug unterwegs sein. Da kostet eine Fahrt ja schon 25€. Also pro Tag 50€. Als Monatskarte wären das weitaus mehr als 300€ :ratlos:

Vollzeitjob neben einem Vollzeitstudium? Bei aller Liebe, aber das geht nicht.

Ich habe mir nunmal ein Studium "ausgesucht", was ein bisschen mehr kostet. Und ich habe ewig darüber mit meinem Vater geredet. Er hat sofort "ja" gesagt, aber ich habe ihn 3 Monate traktiert, dass das eine große Belastung ist.
Er widerrum hat mir erklärt, dass er seit meiner Geburt darauf gespart hat. Ihm ist meine Ausbildung eben sehr wichtig.

Klar fühle ich mich schlecht dabei auf seine Kosten zu leben. Aber ich weiß, dass ich mit der Ausbildung meinen Traumberuf ausüben kann. Und ich hoffe darauf, dass ich ihm irgendwann das Geld zurückzahlen kann.
 

Benutzer7078 

Sehr bekannt hier
Einen Vollzeit-Job neben der Uni?

Wieso?

das machen genug Studierende.
ach, wußte ich gar nicht.
das nennt sich dann aber berufsbegleitendes studium und ist in den abendstunden, am wochenende und vieles wird online geregelt.
aber dein widerspruch ist herrlich.

Und man hat schließlich auch ein Gewissen,
ich möchte nicht damit leben müssen, dass mein Papa sich den Arch aufreißt und mir das Geld dann zuschiebt.
Entweder man kann klar kommen oder sollte es lassen.
glaubst du, wenn du zu hause wohnst, das du genau 154 euro kostet?
also das kindergeld die kosten komplett aufrechnet?
dann reißt sich jedes elternteil auch den arsch dafür auf, das man zu hause wohnt.

Und glaube mir eines, es gibt Eltern, die würden trotz guter Finanzen nicht einen Cent für ihre Kinder ausgeben, und wer geht freiwillig hin und fragt?

Niemand.
selbst schuld.

Zudem ist es nicht einfach nach der Ausbildung/dem Studium noch einen nebenjob zu führen.
Ich habe es 1.5 jahre ausgehalten danach war ich krank und abgemagert, zudem vollkommen kraftlos und brauchte über ein halbes Jahr um die Nachwirkungen wieder abzubauen.
wie ien nebenjob ist nicht einfach, aber ein vollzeitjob neben dem studium ist machbar?
lol, soll ich lachen.
was denn nu?
 

Benutzer10736 

Benutzer gesperrt
Ich habe es 1.5 jahre ausgehalten danach war ich krank und abgemagert, zudem vollkommen kraftlos und brauchte über ein halbes Jahr um die Nachwirkungen wieder abzubauen.
Entschuldige mal, aber bevor ich mein Kind sich selbst sowas antun lasse, da unterstütze ich es doch lieber finanziell, wenn es meine Mittel zulassen. Sorry, aber Eltern, die DAS zulassen, halte ich persönlich für Rabeneltern.

Und ich finde nicht, daß irgend etwas Verwerfliches dabei ist, sich von den Eltern im Studium unterstützen zu lassen. Für viele Berufe IST ein Studium nunmal die Voraussetzung, und man bekommt für's Studieren an sich kein Geld, ein Vollstipendium ist in Deutschland die absolute Ausnahme, und ein Vollzeitjob neben der Uni, das geht einfach nicht, ohne daß die Uni extrem leidet. Wie soll man also deiner Meinung nach z.B. überhaupt jemals sowas wie Arzt werden können? Erstmal 10 Jahre arbeiten, bis man sich genug für ein Studium zusammengespart hat?
 

Benutzer55841 

Verbringt hier viel Zeit
Wieso?

das machen genug Studierende.
Es gibt auch Menschen, deren Eltern nicht gute genug situiert sind für tolle Unterstützung aber zu gut für Bafög.

Und man hat schließlich auch ein Gewissen,
ich möchte nicht damit leben müssen, dass mein Papa sich den Arch aufreißt und mir das Geld dann zuschiebt.
Entweder man kann klar kommen oder sollte es lassen.

Und glaube mir eines, es gibt Eltern, die würden trotz guter Finanzen nicht einen Cent für ihre Kinder ausgeben, und wer geht freiwillig hin und fragt?

Niemand.


Und wer nicht in der Heimatstadt studieren will, muss seinen Willen auch selbst realisieren können.
Nicht um sonst heißt es dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, und ein Studium ist nicht viel anders.
Bei der Lehre bekommt man immerhin noch eine kleine Aufwandsentschädigung...
Zudem ist es nicht einfach nach der Ausbildung/dem Studium noch einen nebenjob zu führen.
Ich habe es 1.5 jahre ausgehalten danach war ich krank und abgemagert, zudem vollkommen kraftlos und brauchte über ein halbes Jahr um die Nachwirkungen wieder abzubauen.


Du siehst aber schon, dass du dir innerhalb von wenigen Zeilen selbst widersprichst, oder?

Was ist daran verwerflich, seinen Kindern das Studium zu finanzieren? "Studium finanzieren" heißt in den seltensten Fällen "alles in den Arsch zu schieben". Vielmehr wird die Grundversorgung geleistet. Und wenn mein Kind 13 bzw. 12 Jahre die Schulbank gedrückt hat, ein gutes Abi in der Tasche hat, und Motivation und Willen mitbringt, dann würde ich es natürlich auch im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen.
 

Benutzer48909 

Meistens hier zu finden
Und glaube mir eines, es gibt Eltern, die würden trotz guter Finanzen nicht einen Cent für ihre Kinder ausgeben,
Ganz schön traurig, wenn es Eltern mit einer solche Einstellung wirklich gibt.

und wer geht freiwillig hin und fragt?

Niemand.
Ich!
Ich stand vor 3 Jahren vor der Situation: Mich auf einen Arbeitsplatz versetzen lassen und an diesem zugrunde gehen, oder ins kalte Wasser springen, nein sagen zu dem Arbeitsplatz, eventuell die Küdigung kassieren und hoffen, dass es mit dem Dual-Studienplatz, auf den ich mich beworben hatte als die Versetzung absehbar wurde klappt.

Es bestand die Chance, dass ich arbeitslos werde, wenn ich nein sage. Meine Eltern haben keine Sekunde gezögert zu sagen: Sag nein zu der Versetzung, mach dich nicht kaputt. Auch wenn du 24 Jahre als bist, wir bringen dich dich mit durch, wenn du arbeitslos wirst, bis du einen neuen Arbeitsplatz hast.

Es ist nicht so weit gekommen, da es mit dem dualen Studium geklappt hat. Aber ich hätte keine Probleme damit gehabt die Hilfe meiner Eltern anzunehmen und die hätten mir mit Freuden geholfen. Dafür hat man doch eine Familie...


Und wer nicht in der Heimatstadt studieren will, muss seinen Willen auch selbst realisieren können.

Ist in meinen Augen Quatsch diese Aussage. Wer sagt denn, dass man jedes Studium auch in der heimatstadt absolvieren kann. Oder, dass überhaupt eine Uni in der Nähe ist. Von meinem Heimatort aus ist die nächste Uni 80 km entfernt...

Ich habe es 1.5 jahre ausgehalten danach war ich krank und abgemagert, zudem vollkommen kraftlos und brauchte über ein halbes Jahr um die Nachwirkungen wieder abzubauen.

In meinen Augen ist es echt bitter, dass deine Eltern das zugelassen haben...

Er widerrum hat mir erklärt, dass er seit meiner Geburt darauf gespart hat. Ihm ist meine Ausbildung eben sehr wichtig.

ich finde, dass du einen tollen Vater hast. Dank es ihm, in dem du dich anstrengst im Studium. Ich denke, dass ihm das das wichtigste sein wird.
Und wenn du später gut verdienst, dann machst du ihm halt mal eine etwas größere Freude.
 

Benutzer77130 

Verbringt hier viel Zeit
Ich denke, da muss man auch immer die Relation sehen.
Sich von den Eltern aushalten lassen finde ich, ist etwas anderes, als finanzielle Unterstützung zu bekommen. Aushalten lassen heißt für mich, ich kauf mir noch teure Klamotten und das beste vom besten auf Papas Kreditkarte und sowas geht ja mal gar nicht! Finanzielle Unterstützung heißt für mich, dass die Eltern was zuschießen, um das Studium halbswegs so rumzukriegen, dass man nicht aufs nötigste verzichten muss, sondern halbwegs anständig leben kann...

Übrigens funktioniert eine Selbstfinanzierung von einem Vollzeitstudium durchaus. Ich hatte selbst ein Vollzeitstudium, hab es noch unter der Regelstudienzeit duchgezogen und komplett selbst finanziert, ohne Bafög, Eltern oder sonstwas. Ich habe mene 150€ Kindergeld bekommen, den kompletten Rest hab ich mir selbst erarbeitet. Das hieß für mich, von montags um 8.00h bis freitagnachmittags Uni, abends lernen und Hausarbeiten schreiben. Am Wochenende abends kellnern, tagsüber lernen und in den Semesterferien 8-10 Wochen lang Nachtschicht schieben. Hey, ich habs auch überlebt. Es ist also wirklich machbar!!!
Das nur mal am Rand für die Zweifler. Und nein, ich habe KEINE schlechten Eltern. Mein Vater wurde arbeitslos als ich im zweiten Semester war, wurde mit Krebs diagnostiziert als ich im vierten Semester war und starb als ich im sechsten Semester war!!! ICH habe ihnen in der Krankheitszeit noch Geld gegeben, statt umgegehrt!!!
Bafög hab ich überhaupt nicht beantragt, weil ich kein Geld vom Staat haben wollte und keine Lust hatte, mit einem Berg Schulden ins Berufsleben zu starten. Nicht, solange es auch anders ging!!! Und es GING!!!!
 
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