Einer stirbt in einer Partnerschaft - wer "darf" zuerst gehen?

Benutzer95608 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da in meiner Beziehung der Tod durch eine (gott sei Dank bezwungene) Krankheit in den letzten zwei Jahren immer mal wieder Thema war, konnten mein Schatz und ich uns nie einig sein, was schlimmer ist - zu sterben oder zurückzubleiben.

Wir beide lieben uns so sehr, dass keiner von uns zweien sich vorstellen kann, alleine zurück zu bleiben und ohne den anderen weiterleben zu wollen. Hört sich zwar krass an, aber wenn man nach Jahrzehnten endlich DEN Lebensmensch gefunden hat, fühlt man wirklich so, ohne gleich gaga zu sein. Eine Welt ohne meinen Mann? Sorry, was sollte ich hier? Aber egal ...

Ich meinte, dass es am besten wäre, man würde zusammen sterben - natürlich nicht durch Selbstmord, sondern bei einem Unfall oder so.

Gestern Abend kam ein Film, Im Zeichen der Libelle ... da starb eine Frau und versuchte aus dem Jenseits Kontakt zu ihrem Mann aufzunehmen, meist im Dunklen, durch Geräusche und Zeichen irgendwelcher Art, ausgehende Lampen, verschobene Dinge, durch den Mund gestorbener und wiederbelebter kranker Kinder usw. Ich fand das total gruselig und sagte zu meinem Schatz: "Wenn Du zuerst gehst, dann mach bloß nicht so einen Scheiß mit mir, ich würd mir ins Höslein machen vor Angst ..."

Er meinte dann nur: "Wir gehen auf jeden Fall zusammen ..." Ich war erstaunt, weil er es so ernst sagte und meinte: "Ach ja? Ich weiß nicht ob wir das todesterminlich wirklich hinbekommen." "Mir wird schon was einfallen, ich verlasse Dich nicht, solange Du mich nicht wegschickst - egal ob in diesem oder im nächsten Leben" versprach er mir und küsste mich gaaaaanz lange.

Ich fand das irgendwie total herzerwärmend ... denn auch er ist nicht gaga und wir haben uns eigentlich fest vorgenommen mindestens mal 100 zu werden und freuen uns schon sehr, wenn er in 11 Jahren in Pension geht und wir noch mehr Zeit miteinander verbringen können.

Aber wenn er wirklich sterben sollte, würde ich ihm sofort folgen wollen - damit ich ihn nicht aus den Augen verliere. Angst hätte ich gar keine, ich wollte nur zu ihm - zumindest ist das im Moment mein wirklich ehrliches Gefühl und das selbstverständlichste überhaupt.

Wie ist das bei Euch, wie denkt Ihr darüber, redet Ihr über den Tod mit Eurem Schatz?
 

Benutzer121281  (32)

Planet-Liebe ist Startseite
Ja, war und ist bei uns ein aktuelles Thema. Wobei eigentlich schon fast klar ist, wer da zuerst geht, war es auch immer.
 
S

Benutzer

Gast
Ganz ehrlich: Ich finde das Thema irgendwie guselig. Vor allem die Vorstellung von euch beiden, dass ihr auf jeden Fall zusammen gehen wollt bzw. dass der eine dem anderen folgt.

Egal wer zuerst stirbt - ich würde wollen, dass mein Freund auf jeden Fall am Leben bleibt, sollte ich vor ihm gehen müssen. Erst recht, wenn wir gemeinsame Kinder haben.

Natürlich schmerzt Verlust und ich kann verstehen, dass man sich ein Leben ohne den anderen nicht vorstellen kann und will. Trotzdem soll mein Partner sein Leben so lange es geht auskosten - egal ob mit mir oder ohne mich.
Er sprang schon einmal dem Tod von der Schippe und genau aus diesem Grund will ich, dass er sein Leben in vollen Zügen genießt.

Grundsätzlich mache ich mir darüber aber keinerlei Gedanken, was passiert wenn einer von uns beiden stirbt. Ich genieße die gemeinsame Zeit und hoffe, dass wir noch viele Jahrzehnte zusammen erleben können.
 

Benutzer88899 

Verbringt hier viel Zeit
Mein letzter Freund ist ja gestorben und ich litt lange darunter, allerdings war es absehbar, weil er von Geburt an krank war. Bei meinem jetzigen Freund weiß ich nicht, wie ich seinen Tod verkraften sollte, wie ich das alles überhaupt ein zweites Mal durchstehen sollte, zumal ich für meinen jetzigen Freund noch was mehr empfinde. Ich rede da nicht groß mit ihm drüber, weil er das nicht möchte. Er geht einfach davon aus, dass wir viele Jahre lang noch leben werden. Er will jednefallsnicht hören, dass ich ihm schnell nachfolgen würde - umgekehrt ist das eh kein Thema, denn er hat ein Kind, allein das würde ihn schon gewissermaßen am Leben halten. ich wiederum weiß nicht, wie meine Familie das verkraften würde, speziell meine Mutter, wenn ich mir das Leben nehmen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:

Benutzer71335  (53)

Planet-Liebe ist Startseite
Ich denke zurückbleiben ist immer schlimmer als zu gehen (sofern es nicht Qual und Schmerzen verbunden ist) , aber da ich als Christ nicht an ein endgültiges Ende glaube sondern ein versöhnliche Beziehung zum Tod habe, könnte ich glaube ich mit beiden Seiten gut umgehen.

Klar in unserem Alter werden die Einschläge immer dichter, man befasst sich mit den Gedanken, aber er quält mich nicht wirklich, ich glaube an das Leben nach dem Tod (natürlich im übertragenen Sinn, ganz gewiss nicht an Geister oder Wölkchen im Himmel:grin: ) und ich glaube auch daran das das Leben diesseits normal weitergeht für meine Familie, für meinen Mann und meine Kinder, wenn ich sterbe oder für mich, wenn er stirbt, für alle, nur eben wieder eine Spur anders, wir sind es dem Leben schuldig dies zu meistern.

Klar ein schmerzlicher Moment, Monate vielleicht Jahr der Trauer, wird es geben, Lückn hinterlassn, Fragen, aber ich würde mich dem Leben nicht entfremden und wünsche das auch meinen Hinterbliebenen nicht das sie es tun.

Es hat alles seine Zeit und seinen Raum.
 

Benutzer44981 

Planet-Liebe Berühmtheit
Da ich in keinster Weise gläubig bin und somit auch davon ausgehe, dass es mit dem Tod einfach aus und vorbei ist und es kein Leben nach dem Tod in irgendeiner Art und Weise gibt, kann ich dieses "ich folge dir in den Tod, um dich nicht aus den Augen zu verlieren" nicht mal ansatzweise nachvollziehen.

Und da ich aus meinem Umfeld einige Fälle kenne, in denen Menschen auch nach dem Tod ihres Partners, den sie wirklich über alles geliebt haben, ein glückliches Leben führen, teilweise auch im hohen Alter noch eine neue Partnerin gefunden haben, o.Ä., glaube ich doch, dass das Leben auch nach dem Tod des geliebten Partners weiter gehen und schön sein kann - auch wenn man zuerst mal mit dem Tod des Partners zurecht kommen muss.
 

Benutzer106548 

Team-Alumni
Off-Topic:
@Trouserbond: interessantes Thema, danke! Trifft mich gerade voll ins Schwarze!

Ja, wir haben darüber geredet vor unserer Hochzeit und auch letztens nochmal (wir regeln gerade unsere gegenseitige Absicherung). Nicht das erste Mal, aber sehr sehr lange und eindringlich. Und haben versucht, alles Emotionale beiseite zu lassen.
Wie Einige wissen, bin ich ja 14 Jahre älter als sie und da ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich (evtl. länger) vor ihr sterbe, numal recht hoch. Daher stellt sich für uns auch kaum die Frage, was jetzt schlimmer ist. Ich für mich hoffe, dass sie dann damit einigermaßen klar kommt und in der Lage ist, ihr Leben weiter zu leben. Irgendeinen Gedanken, gemeinsam sterben zu wollen, haben wir beide nicht, dazu sind wir viel zu sehr Individuen. Zumindest ich für mich würde mir nicht anmaßen, auch über ihr Leben mitentscheiden zu wollen, ich will, dass sie lebt, solange sie das will.

An ein Leben nach dem Tod glaube ich eh nicht, daher stellt sich auch diese Frage für mich nicht. Abgesehen davon ist meine Frau so schon schreckhaft genug, da wären die handelsüblichen Signale von "drüben" für mich eh verboten :grin:

Ebenso die Frage, was wäre, wenn sie durch einen Unfall/Krankheit/was-auch-immer vor mir stirbt. Keine Ahnung. Wie soll ich das denn jetzt wissen? Ich habe das Glück gehabt, bisher niemanden mir Nahestehenden unerwartet durch Tod verlieren zu müssen, daher weiß ich gar nicht, wie ich trauern werde. Ob ich ihr lange nachhänge, ob ich mich schnell oder langsam (oder vll gar nicht) von dem Verlust befreien kann, wie ich trauere und was sich in mir verändert. Das sehe ich dann, wenn es doch passieren sollte, daher mache ich mir jetzt keine Gedanken über das "wie".

Das mag jetzt Alles sehr rational und "hart" (= ungefühlig) klingen, so bin ich aber gar nicht bei dem Thema. Geschichten, von Paaren, die unerwartet durch Tod auseinandergerissen werden, nehmen mich ganz schön mit und ich bekomme dann jedesmal eine undefinierbare Angst, dass meiner Frau oder mir so etwas zustossen könnte.

Mark11
 

Benutzer99399 

Beiträge füllen Bücher
Mein Freund und ich haben das Thema auch schon einmal besprochen (wenn auch nicht allzu intensiv, da in den kommenden Jahrzehnten weder mit seinem noch mit meinem Ableben wirklich zu rechnen ist) und er hat sehr deutlich klar gemacht, dass er nicht wollen würde, dass ich mir nach seinem Tod etwas antun würde. Viel eher würde er sich wünschen, dass ich nach einiger Zeit der Trauer wieder voll im Leben stehe und glücklich bin.
Mir geht es im umgekehrten Fall genauso. Sollte ich sterben fände ich das schlimm genug. Aber zusätzliches Leid durch seinen Tod, muss doch wirklich nicht sein. Zumal ich es irgendwie als Farce auffassen würde, wenn er so etwas Kostbares wie sein Leben (was mir dann ja durch irgendwelche Umstände genommen worden wäre) so leichtfertig wegwerfen würde.
 

Benutzer90972 

Team-Alumni
Ich sehe das wie SchwarzeFee. Gerade wenn es Kinder und vielleicht auch schon Enkel gibt, würde ich wollen, dass mein Freunde soviel Zeit wie möglich mit ihnen verbringt.

Auch jetzt, ohne Kinder, würde ich nicht wollen, dass er mir freiwillig folgt. (Irgendwer muss ja auch die Katze füttern und das Klo sauber machen. :tongue:) Ich finde den Gedanken zwar irgendwie romantisch, aber auch so unglaublich traurig für all die Menschen, mit denen man im Engen Kontakt steht.
Ein Todesfall bringt soviel Leid in eine Familie und einen Freundeskreis. Warum sollte man diesen Kreis mit einam Mal erweitern, wenn es gar nicht nötig wäre?
Vielleicht bin ich zu sehr Familienmensch und Glaube zu wenig an ein Leben nach dem Tod, den Himmel oder sonstwas um mich mit so einem Gedanken anfreunden zu können...

Man mag sich kaum vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn der Partner nach vielen Jahren gehen muss. Meine Großeltern waren 58 Jahre zusammen, 54 Jahre verheiratet. Als meine Oma starb, ging für meinen Opa die Welt unter. Ich bin ehrlich, ich verdränge den Gedanken an so eine Situation.
 
L

Benutzer

Gast
Ich finde überhaupt nichts Romantisches am Gedanken, "gemeinsam" zu gehen oder zu "folgen", ich find das eher gruselig und absurd. Bei uns ist der Tod aber auch kein Thema, da wir uns beide noch zu jung fühlen, um darüber nachzudenken. Wenn unerwartet etwas passiert, dann ist das Schicksal. Aber da jeder von uns das Leben liebt, würde auch niemand wollen, dass der andere unverzüglich folgt.
 

Benutzer54399 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mein Nicht-Glaube sagt mir eigentlich auch, dass Zurückbleiben "schlimmer" ist, denn wenn nach dem Tod nichts ist, dann können da auch keine schlechten Gefühle sein. Andererseits muss es nach dem Tod des Partners nicht auch das eigene Leben vorbei sein. Es wäre sicher erst einmal eine harte Zeit, danach geht das Leben allerdings bestimmt auch weiter.

Egoistisch betrachtet: In jungen Jahren eher sie als erstes, in alten Jahren eher ich.
 

Benutzer116974 

Öfters im Forum
Also ich weiß nicht ob ich es verkraften könnte, wenn meine Partnerin "gehen" würde...Ich liebe sie unglaublich, lebe für sie und sie ist mein Sinn im Leben... Ohne sie wäre das alles weg und ka wie es mit mir weitergehen würde..

mfg
 

Benutzer78109 

Sehr bekannt hier
An meinem Leben haben noch andere Menschen Teil, die es ganz sicher nicht so leicht wegstecken würden, wenn ich meinem Freund durch Suizid in den Tod folgen würde. Von daher und aus dem Grund, dass wir gemeinsame Kinder haben werden, trat diese Frage für mich nie auf. Ich fand das bei Romeo und Julia schon so egoistisch, da werde ich sowas wohl eher nicht machen. Vielleicht, wenn ich sehr alt bin, aber solange das Leben noch was anderes als ausschließlich meinen Freund zu bieten hat, ist es mir zu kostbar. Ich würde von ihm auch nicht erwarten mir zu folgen.
 
D

Benutzer

Gast
Darum lebe ich im Jetzt, sammle keine Reichtümer und mache auch keine Schulden.

Es ist unrelevant - sterben müssen wir Alle. Und wir werden, wenn nicht verbrannt, vergammeln und verwesen.

Leben, als wäre jeder Tag der letzte und immer schön den PArtner respektvoll und freundlich in Erinnerung behalten (auch wenn man morgens zur Tür hinaus geht).

Ich bin nicht so ein Gutmensch, dass ich meiner Partnerin ein längeres LEben wünsche. Denn, wer möchte schon früh oder "zu früh" gehen?
Wir können es eben mal nicht beeinflussen. Wer dran ist ist eben dran.

Es ist noch niemand zurückgekommen und erzählt, was "danach" passiert.
Eigentlich lebe ich so, dass ich glaube, "meine Mission" erfüllt zu haben.
Was danach kommt? Keine Ahnung, ist mir auch egal. Meine Hinterbliebenen sollten IHR LEBEN weiterleben und auch wieder Spass daran haben!
So werde auch ich ein ehrendes Gedenken und die Erinnerung wach halten - mich aber auf mein Leben hier auf Erden konzentrieren.
So ist es eben. Real und grausam.
 

Benutzer42813 

Beiträge füllen Bücher
Ich hatte irgendwann mal einen Traum, in dem ich Witwe wurde, als die Kinder noch nicht erwachsen waren... Ein sehr seltsamer Traum, der sich wie eine Vorahnung angefühlt hatte.

Ich stelle es mir auch sehr schwer vor. In dieser Vorahnung, diesem Traum, musste ich halt bleiben, damit die Kinder nicht beide verlieren. Und das war sehr, sehr schwer. Damals habe ich auch über die Dinge nachgedacht, die du, Trouserbond, im Eingangsposting schreibst.

Ich habe dann gedacht, dass es vielleicht wirklich besser ist, wenn er eher geht... Es wäre für beide unerträglich, aber ich glaube manchmal, dass ich es eher schaffen würde, damit umzugehen und dann weiterzuleben.

Und dann, wenn ich nachkomme, wäre er stolz auf mich, weil ich dennoch noch ein gutes Leben daraus gemacht habe.
 

Benutzer56469  (36)

Beiträge füllen Bücher
Wir haben da noch nie drüber geredet aber er weiß (habs ein paar mal anklingen lassen ausserdem mach ich mir immer Sorgen wenn er spät nachts mit dem Auto von wo heim fährt oder auf Urlaub alleine ist) dass ich sehr sehr traurig wäre wenn er plötzlich nicht mehr da wäre. Vor allem jetzt wo wir schwanger sind und hoffentlich bald Hausbesitzer sind....

An ein Leben nach dem Tod glaub ich nicht, man ist tot und fertig.
 

Benutzer3336  (37)

Meistens hier zu finden
Für mich ist der Tod akzeptierter Teil meines Lebens - da gibt es weder Angst noch Sehnsucht. Ich lebe sehr gerne, weiß aber um die Endlichkeit und erlebe sie als Christ auch mit einer gewissen Zukunftshoffnung. Ist ja eine win-win - Situation: Gibt es ein Leben nach dem Tod in irgendeiner Form - sehr fein! Gibt es das nicht - wird's mich dann nicht stören! :zwinker:

Vom egoistischen Standpunkt aus, würde ich zuerst gehen wollen - einfach weil meine Frau in der Tat mein Lebensmensch (in Kärnten/Österreich leider ein belastetes Wort :tongue:) ist. Wenn sie aber vor mir sterben würde, würde für mich zwar einiges zerbrechen, trotzdem müsste ich wohl irgendwie weitermachen - schon wegen/für unsere/r Tochter.

Ja, wir reden auch über den Tod - ich z.B. habe auch ein Kuvert mit Anweisungen, Wünschen an einem meiner Frau und meinen Eltern bekannten Ort deponiert - in der Hoffnung, dass sie dieses erst in 90 Jahren oder so öffnen müssen!
Wir haben jetzt auch vor dem Hausbau bzw. vor der Aufnahme des dafür notwendigen Kredits mit einer Ablebensversicherung vorgesorgt: Sollte jemandem von uns während der Laufzeit des Kredits etwas passieren, wäre dieser automatisch getilgt. So ist einerseits garantiert, dass der überlebende Partner nicht zusätzlich zur Trauer auch noch Existenzängste erleiden muss und andererseits könnte der überlebende Partner das Haus auch aufgeben, wenn er es aus Trauer nicht mehr dort aushält oder wenn es - wie in meinem Fall - das Leben im gemeinsamen Haus mit den Schwiegereltern ohne meine Frau etwas komisch wäre.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Ich habe mir darüber noch nie wirklich Gedanken gemacht. Teils, weil mich der Gedanke "Tod" sehr verunsichert - ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod und deshalb macht mir dieses "Nichts" manchmal Angst. Außerdem hatte ich noch keine Beziehung, die so gefestigt war und so lange anhielt, dass man über das gegenseitige Ableben sprechen musste.
 

Benutzer59943  (40)

Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
Also mein Freund käme ohne mich sicherlich besser klar als ich ohne ihn. Das heißt nicht, dass ich ihn mehr liebe als er mich, aber er ist im Verarbeiten von Verlusten viel besser, er steckt so was besser weg, er ist da viel stärker als ich. Ich denke, er würde das packen, sich sicher in die Arbeit stürzen und seinen Weg auch ohne mich irgendwie weiter gehen.

Wenn ich zurück bleiben müsste, wäre das tausendmal schlimmer. Ich bin da viel schwächer, würde mich sicherlich kaum berappeln, würde in der Trauer versinken und schwer wieder auf die Beine kommen :frown:
 
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