Einen Job im Ausland finden

Benutzer113006 

Planet-Liebe-Team
Moderator
Ggf. kannst du dich bei der ZAV vom Arbeitsamt bisschen informieren. Z.B. vermitteln die Jobs für Gap Years, Work and Travel, Arbeit im Disneyland etc für jüngere Leute, aber auch für Fachkräfte, soweit ich weiß. :smile:
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Ich hätte auch so in die Richtung wie Noir Désir Noir Désir gedacht, Work and Travel, Gap Year etc. Als Deutsche/r hat man da ja super Möglichkeiten und man kann ein Land erstmal erkunden, dort arbeiten und wenn man dann mittel- oder langfristig dort arbeiten und leben möchte, kann man das dann immer noch (evtl. direkt vor Ort) arrangieren. Ist dann auch etwas einfacher wenn man schon mal Erfahrung gesammelt hat und sich mit dem Land vertraut gemacht hat :smile:
 
2 Woche(n) später

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Schreibe ich hier noch mal:
Seid ihr alle bei linkedin? Wie nutzt ihr das? Ich bearbeite gerade mein Profil und versuche es etwas zu füllen. Hat euch Linkedin schon was gebracht? Wie ausführlich habt ihr es ausgefüllt? Was schreibt ihr alles rein?

Und kennt sich zufällig jemand mit Praktika nach dem Master aus? Das macht man ja EIGENTLICH nicht mehr, oder? Oder kennt ihr andere Beispiele?
Vielleicht ist es so leichter Fuß im Ausland zu fassen.
 

Benutzer30735 

Sehr bekannt hier
Ich verwende LinkedIn aber in meinem derzeitigen Beruf hat es mir nicht viel weitergeholfen (liegt aber eher am Job als an LinkedIn).
Ich nutze es wie einen abgespeckten Lebenslauf, konzentriere mich wirklich auf's Wesentliche. Bin mit meinen Freunden vernetzt :seenoevil: aber da meine deutschsprachigen beruflichen Kontakte eher nicht auf LinkedIn zu finden sind habe ich kaum berufliche Kontakte. Für mich ist LinkedIn daher eher für Stellensuche und nützliche Links interessant.

Wenn ich wieder in den deutschsprachigen Raum ziehe, werde ich mich bei Xing anmelden, das sei gängiger, stimmt das?
 
3 Woche(n) später

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Noch ein Frage: Da mein erstes Bewerbungsgespräch nicht so gut lief, möchte ich mich auf das nächste besser vorbereiten. Dazu kommt, dass einige Unternehmen selbst für ein Praktikum einiges verlangen: Online application form, Skype or telephone interview, Interview at Assessment centre,... Habt ihr Tipps, wo und wie man sich darauf am
besten vorbereitet? Wie habt ihr euch vorbereitet?
 

Benutzer133456  (49)

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Noch ein Frage: Da mein erstes Bewerbungsgespräch nicht so gut lief, möchte ich mich auf das nächste besser vorbereiten. Dazu kommt, dass einige Unternehmen selbst für ein Praktikum einiges verlangen: Online application form, Skype or telephone interview, Interview at Assessment centre,... Habt ihr Tipps, wo und wie man sich darauf am
besten vorbereitet? Wie habt ihr euch vorbereitet?

Bei einem Skype Interview gut rueberzukommen, dafuer gibt es meines erachtens zwei Grundbedingungen:
  • gute Technik (Verbindung, Mikro, Beleuchtung muessen einwandfrei laufen)
  • entspannt sein
Letzteres mache ich z.B., indem ich grundsätzlich vorher ein Glas Whisky trinke, und ansonsten davon ausgehe, dass das Interview selbst nur einen kleinen Teil des Ganzen ausmacht und somit eigentlich nicht so wichtig ist.
 

Benutzer24152 

Verbringt hier viel Zeit
Noch ein Frage: Da mein erstes Bewerbungsgespräch nicht so gut lief, möchte ich mich auf das nächste besser vorbereiten. Dazu kommt, dass einige Unternehmen selbst für ein Praktikum einiges verlangen: Online application form, Skype or telephone interview, Interview at Assessment centre,... Habt ihr Tipps, wo und wie man sich darauf am besten vorbereitet? Wie habt ihr euch vorbereitet?
Zusaetzlich rate ich dazu das Skype Interview in einem Arbeitszimmer zu machen (= nicht im Bett, die Wand sollte vielleicht neutral sein, keine Essensreste,....).
Was mir im letzten Jobinterview geholfen hat: ich habe mit einem Bekannten die Stelle durchgesprochen, was fuer Fragen ich stellen sollte und wie weit ich bereit waere bestimmte Dinge zu tun (Schichtarbeit, Reisen, ....).
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Außer, dass man für sich mal formulieren könnte, was man zum Unternehmen und zum ausgeschriebenen Job weiß/kann, sollte man vermutlich einfach ein bisschen Selbststicherheit im Gespräch mitbringen, und für sich wissen, was man zum Beispiel besonderes einbringen kann.
Nicht um den "Interviewer" zu überfallen und mundtot zu quasseln, sondern um souverän und überzeugend ohne "ähm" und "Öhs" rüber zu kommen. Und eine gewisse Kompentenz anzuzeigen. Manche machen kleine Rollenspiele auch in Gesprächen...

Ich hab mich noch nie anders auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, außer mich zum Unternehmen udn den Aufgaben des fraglichen Jobs (Praktikums, in dem Fall) einzulesen, und dann erhobenen Hauptes, "ich kann das, ich bin ein Gewinn" zu sagen :tongue:
 
4 Woche(n) später

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Hallo,
es gibt doch ein paar Neugikeiten von mir. Ich habe jetzt sechs Bewerbungen ins Ausland geschickt und bisher vier Rückmeldungen bekommen.
Einmal wurde mir wegen Überqualifikation abgesagt - eigentlich wusste ich das sogar, aber ich dachte, ich probiere es trotzdem mal.
Dann sollte ich bei einem Unternehmen noch ein Zeugnis von meinem Praktikum einreichen, was ich aber momentan nicht habe. Das habe ich denen dann mitgeteilt und seitdem - trotz noch mal Nachfragen - nichts mehr von ihnen gehört. :seenoevil:
Ein Unternehmen, in das ich wirklich von Herzen gerne hin möchte, hat mir heute geschrieben und gefragt, ob ich "sofort" anfangen könnte. Das geht natürlich nicht (bin noch im Praktikum). Eigentlich müssten sie das wissen, weil ich das auch so in meinem Lebenslauf vermerkt hatte. Ich überlege mir mal das frühstmögliche Datum (Muss mir dort ja auch eine Wohnung suchen) und hoffe, dass ich dann trotzdem eine Chance bekomme.

Dann wurde meine Bewerbung bei einem sehr bekannten Unternehmen sogar für passend befunden und ich durfte einen Online-Test machen. Da bin ich auch durchgekommen. Schritt drei ist jetzt ein Online-Video. Hat damit jemand Erfahrung? Das läuft wohl so ab, dass man sich da vor seinen Laptop setzt und dann unterschiedliche Fragen gestellt bekommt, die dann aufgezeichnet werden. Die Fragen erfahre ich vorher aber nicht und es gibt auch nur einen Durchgang.
Habt ihr Ideen für mögliche Fragen? Es ist ja doch was anderes als ein Face-to-face-Interview. Was könnten wohl die wichtigsten sein?
Das Interview soll ca. 25 Minuten gehen.
Ich hoffe noch auf Antwort von den anderen Unternehmen.
Vielleicht hat Tahini Tahini ja auch Erfahrung mit so was? :smile:

Liebe Grüße
vry
 

Benutzer133456  (49)

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Dann wurde meine Bewerbung bei einem sehr bekannten Unternehmen sogar für passend befunden und ich durfte einen Online-Test machen. Da bin ich auch durchgekommen. Schritt drei ist jetzt ein Online-Video. Hat damit jemand Erfahrung? Das läuft wohl so ab, dass man sich da vor seinen Laptop setzt und dann unterschiedliche Fragen gestellt bekommt, die dann aufgezeichnet werden. Die Fragen erfahre ich vorher aber nicht und es gibt auch nur einen Durchgang.
Habt ihr Ideen für mögliche Fragen? Es ist ja doch was anderes als ein Face-to-face-Interview. Was könnten wohl die wichtigsten sein?
Das Interview soll ca. 25 Minuten gehen.
Ich hoffe noch auf Antwort von den anderen Unternehmen.
Vielleicht hat Tahini Tahini ja auch Erfahrung mit so was? :smile:
Hallihallo! Interessantes Konzept, und ich kann mir gut vorstellen, wie und was das ist: Quasi ein Skype Interview, das aufgezeichnet wird, so dass man auf der anderen Seite nachher nochmal in Ruhe laufen lassen und Vergleiche ziehen kann.

Sowas habe ich bisher noch nicht gemacht, aber unterm Strich wuerde ich sagen, sieh das einfach als ein Skype Interview, denn auf Deiner Seite wird das nicht viel anders sein. Mach also ein gutes Skype Interview, und vergiss einfach, dass das "eingemacht" wird. Die wollen nach wie vor sehen, wie Du als Mensch bist, deshalb machen die sowas. Die fragen sich, "kann man mit diesem Menschen im Bueroleben auskommen?"

Also sei einfach sympathisch, goldig, und doch kompetent, und die Sache sollte im Kasten sein. Klar kann es noch irgendeinen Goldknaben geben, der dann doch nochmal fuenf Zentimeter breiter laechelte, aber man muss einfach tun, was man kann. Tat man das, kann man sich nichts vorwerfen.

Eine Masche, die bei meinen Auslandsbwerbungen IMMER zog, war die vom grossen Traum. Das schmeichelt allen, und beruehrt tief, wenn man sagt (und es auch meint, zumindest in dem Moment), dass das DER Traumjob in DEM Traumland fuer Dich ist, etc. Und bei diesen Skypedingern darf und muss man das sogar sagen, denn dafuer machen die die. Um blosse Fakten abzugreifen, das ginge auch mit trockenen Tests.
:smile:
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Puh, ich habe eben ein Test-Interview geführt. Die Fragen sind echt nicht ohne. Beispiel:
Please give me an example of a time when you have come up with an innovative solution to a problem. What was the outcome?
Ich habe halt mal keinen Plan, was ich darauf antworten soll. Ich habe bisher ja doch nur studiert und nie wirklich gearbeitet. Was soll ich denn machen, wenn mir auf eine Frage so mal gar nichts einfällt?
 

Benutzer68775  (36)

Planet-Liebe Berühmtheit
Please give me an example of a time when you have come up with an innovative solution to a problem. What was the outcome?

:grin: oh da gäbe es HUNDERT Möglichkeiten aus meinem Erfahrungsschatz... ohne dass das jetzt hilfreich wäre. Sorry :zwinker:

Also ich habe mal ja mal so eine Fernsehsendung gesehen, wo im Bewerbungsgespräch ein Rollenspiel vorkam - PR und eine konstruierte Krise musste gelöst werden. Fand ich total cool, ehrlich gesagt. Das ist halt nichts worauf man sich irgendwie auswendig vorbereiten könnte, sondern da muss man eben echt sein. Echt antworten, handeln, entscheiden. Und die entscheiden dann ob das zu ihren Vorstellungn passt oder nicht. Ich fänds cool, wenn ein Job solche Kriterien hätte :smile:

Wenn einem nichts einfällt, kann man ja ... ein bisschen Füllen, Gegenfrage stellen und dann schnell denken. Muss ja keine berufliche Situation sein. Der Hund hat sich den Haxen gebrochen, man wusste man kann ihn nicht tragen, also hat man aus Regenjacke und Stock eine Trage gebaut, oder was auch immer :zwinker: Ich hätte auch nicht sofort an eine berufliche Krise gedacht. Man besteht ja aus meehr als dem Job und wenn man joblich keine Erfahrungen hat, greift man auf die zurück, die man hat.
Man kann auch erzählen, dass man als älteste von 5 Kindern mal einen Streit zwischen den Brüdern mit einem Matchbox Auto und zwei Schokoriegeln geschlichtet hat, oder was auch immer, das eine Lösung für ein vorhandenes Problem darstellte, und zeigt, dass man um die Ecke denken kann und krisenfest ist.
So kann man alle Fragen die um die Ecke gehen umlegen, lächeln sagen "well my professional experience might not be really helpful, as I am just starting, but to be honest, this question makes me think of ..."

BLOSS nicht nichts sagen!! Nicht herumstammeln, nicht still bleiben, nicht "I don`t know" sagen. Davon gehen die aus, dass du das nicht weißt, sie wollen wissen, wie du damit umgehst, dass du es nicht weisst.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Mir fällt nur ein, wie ich meinem Ex damals auf die Schliche gekommen bin, dass er nicht so 100% treu war. :grin: Das kann ich aber eher nicht bringen.
Nachfragen geht leider nicht, weil mein Gegenüber virtuell ist. :grin:
Gut, wenn ich jetzt wirklich laaaange drüber nachdenke, kann ich mir schon noch was aus den Fingern ziehe (Hat aber nichts mit dem Job zu tun), aber da habe ich lediglich 10 Sekunden um drüber nachzudenken. :seenoevil:
Na, ich bin mal gespannt. Morgen werde ich das Interview machen.
 

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Oh man. :seenoevil:
Die Fragen waren nicht ohne. Manche waren nett - zwei haben mich bisschen aus der Bahn geworfen.
Die eine war ähnlich wie die obige. Da fiel mir kein konkretes Beispiel ein und ich habe dann zwei Situationen, die ich schon hatte, zusammen gewürfelt, weil ich dachte, dass das ganz gut passt. Zumindest habe ich nicht NICHTS geantwortet.
Die letzte Frage war so was wie: Wie viele Bratwürste werden jeden Tag in Nürnberg verkauft? :grin:
Na ja, ich bin um eine Erfahrung reicher. :smile:
 
2 Woche(n) später

Benutzer168361 

Öfters im Forum
Meine Situation ist etwas anders als die, die ich hier gelesen habe. Ich möchte meine Geschichte aber trotzdem (oder gerade deswegen) erzählen.
Die Entscheidung, im Ausland einen Job zu suchen kam bei mir noch während des Studiums, als ich erfahren habe, mit welchem Gehalt ich später im Berufsleben rechnen könnte. Mir war klar, was das Leben in der Großstadt kostet (ich habe dort studiert) und wusste, dass die Rechnung nicht aufgehen würde, wenn ich von meinen Eltern keine Unterstützung bekomme. So habe ich nach dem Studium angefangen mich weltweit für Stellen zu bewerben, musste aber leider feststellen, dass es unmöglich ist eine Stelle zu bekommen, solange man keine Berufserfahrung vorweisen kann. Die Suche war sehr kräftezehrend und demotivierend. Aus dem deutschen Sprachgebiet bekam ich meistens Absagen, von anderswo bekam ich meistens überhaupt keine Antwort. Ich war schon mehrmals soweit, mein Diplom in die Tonne zu werfen und etwas Anderes zu machen. Ich habe es dann doch in der Heimat versucht und habe auch mit viel Glück nach ein Jahr Arbeitslosigkeit eine Projektstelle bekommen und kurz darauf bei einem Großkonzern eine richtige Stelle, aber wie das zu erwarten war, blieb von meinem Gehalt nach Abzug der Miete und Essenskosten fast nichts übrig. Ich habe aber nicht aufgehört im Ausland zu suchen. Ich habe es auch konzernintern versucht, hatte aber keine Chance. Zum Schluss war ich schon fast wie ein Zombie. Die Arbeit war ja nicht besonders anspruchsvoll, und danach noch jeden 2. Tag die 20 Webseiten nach Jobs durchsuchen und bewerben. Die Absagen wurden immer häufiger, ob das an der zunehmender Berufserfahrung lag oder daran, dass ich mich fast nur noch für deutschsprachige Stellen beworben habe, weiß ich nicht.
Was mich am meisten frustriert hat, dass ich keine Chance gekriegt habe zu beweisen, dass ich den Job gut oder besser machen kann. Denn wenn ich zurückblicke, habe ich nach jedem Bewerbungsgespräch (außer beim ersten) in meinem Fachgebiet früher oder später eine Zusage für die Stelle bekommen.
Das andere Problem ist, dass mein Fachgebiet sehr klein und verzweigt ist. Ich kann ja sehr schnell lernen, das half mir aber meistens nichts, weil die Arbeitgeber natürlich lieber jemanden nehmen, der genau die Aufgabe schon vorher gemacht hat, auch wenn ich das nach ein paar Tagen auch genauso gut hätte machen können. So blieb mir nur die Hoffnung irgendwann eine Stellenanzeige zu finden, wo die Anforderungen so speziell sind, dass sie kein Bewerber erfüllt. Und ich habe es gefunden, genau an meinem 27. Geburtstag. Nach 2,5 Jahren abrackern für nichts als für 2 Zeilen in meinem Lebenslauf, lag eine 1400km lange Zugfahrt vor mir (ich war bis dahin noch nie so weit weg von Zuhause) und das möglicherweise alles entscheidende Bewerbungsgespräch. Ich hatte schon ein gutes Gefühl, als man mich nach dem Gespräch vor dem Computer gesetzt hat und ich endlich die Chance bekam zu beweisen, was ich kann. Ich habe gleich danach die Stelle auch bekommen. Das Gehalt war für die örtlichen Verhältnisse genauso schlecht wie daheim, aber ich konnte davon problemlos leben (so unterschiedlich sind die Orte). Der Umzug war auch nicht ohne. Ich bin ins Auto gestiegen, das Nötigste eingepackt, was hineingepasst hat, habe mein gespartes Geld genommen (was ich nie gehabt hätte, hätte ich geraucht oder Party gemacht oder mal in den Urlaub gefahren), und machte mich auf in ein neues Leben, allein in einem fremden Land. Es hat über 3 Wochen gedauert, bis ich endlich eine Wohnung gekriegt habe. Das war eine sehr stressige Zeit, vollzeit im neuen Job, danach die Wohnungssuche und alles bürokratische was ein Umzug in ein anderes Land mit sich bringt.
Und wie waren meine Erfahrungen und Eindrücke im Ausland? Nachdem der Anfangsstress vorbei war, hatte ich ein gefühl der Ruhe und Zufriedenheit. Ich musste mir keinen Stress mehr ums Geld machen. Nach 8 Jahren in der Großstadt war ich wieder in einem Dorf/Kleinstadt. Die Menschen waren auch viel ruhiger und ausgeglichener, auch am Arbeitsplatz war es viel entspannter, es gab keinen Druck. Das hat sich dann mit den Jahren leider verschlechtert und ich musste mir einen neuen Job suchen. Jetzt arbeite ich im öffentlichen Dienst und bin beruflich auf dem richtigen Weg. Nur privat will es nicht klappen, das wäre aber "daheim" wohl auch nicht anders. Womit wir beim Thema sind, weshalb ich überhaupt hier im Forum unterwegs bin.
Mein Fazit nach fast 7 Jahren in Deutschland. Nachteil ist die Distanz zur Familie. Die vorteile sind, viel bessere Bezahlung, deutlich weniger Stress und eine gute Perspektive für die Zukunft. Wenn nichts dramatisches passiert, dann will ich auch nicht weg von hier, denn eigentlich mag ich keine Umzüge und Veränderungen, es gibt aber leider Situationen, wo man keine andere Wahl hat.
(Eindrücke eines Osteuropäers)
 
1 Woche(n) später

Benutzer97853 

Planet-Liebe Berühmtheit
Bin grad bisschen verunsichert.
Ich habe mich ja bei größeren und kleineren Unternehmen beworben, u.a. auch Start-Ups. Jetzt gibt es Leute in meinem Umfeld, die mir von einem Praktikum bei einem Start-Up total abraten: Zahlen kaum, man lernt nichts, bringt nichts im Lebenslauf. Meine Freundin dagegen meint, dass man bei einem Start-Up erst recht lernt, weil die gerade noch am Anfang sind und man auch mal woanders reinschnuppern kann. Was meint ihr?
 

Benutzer46728 

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Man sagt auch, dass Praktikanten in Agenturen nichts verdienen. Wir hatten im Studium ein Praxissemester, ich war in einer Agentur und gehörte zu den Bestverdienern.
Pauschalisieren würde ich nichts. Es gibt heutzutage auch größere Start-Ups, die viele Investoren haben und entsprechend bereit sind, vernünftig zu zahlen. Nicht alle davon sind erst am Anfang. Du lernst aber definitiv viel, gerade in den Kleineren hat man die Chance viel mehr Aufgaben zu erhalten als in großen Firmen.
Ich würde mich auch in kleineren Unternehmen bewerben, absagen kannst du immer, falls z.B. das Gehalt nicht stimmt.
Off-Topic:
(Ich wollte in kein kleines Unternehmen, es hat sich aber ergeben, dass ich in ein Start-Up eingestiegen bin, wurde direkt zur Führungskraft befördert (hatte Erfahrung), wir haben uns nach nicht einmal 5 Monaten alleine refinanziert und sind schnell gewachsen. Gehalt ist branchenüblich, jedoch würde ich in keinem großen Unternehmen so viele verschiedene Tätigkeiten ausüben können. Ich bezweifle stark, dass ich die Chance so schnell in einem größeren Unternehmen bekommen hätte (habe mich auch nicht als Führungskraft beworben) und ich könnte mich nun für eine leitende Position in größeren Firmen bewerben. Das kann man nie voraussehen.
 

Benutzer24152 

Verbringt hier viel Zeit
Bin grad bisschen verunsichert.
Ich habe mich ja bei größeren und kleineren Unternehmen beworben, u.a. auch Start-Ups. Jetzt gibt es Leute in meinem Umfeld, die mir von einem Praktikum bei einem Start-Up total abraten: Zahlen kaum, man lernt nichts, bringt nichts im Lebenslauf. Meine Freundin dagegen meint, dass man bei einem Start-Up erst recht lernt, weil die gerade noch am Anfang sind und man auch mal woanders reinschnuppern kann. Was meint ihr?
Haengt von der Firma ab und deine Bekannten sollten weniger "coolen Tips" aus dem Internet vertrauen...

Off-Topic:
Dein Ziel ist es doch im Ausland ein Praktikum zu machen, oder? Solange du das erreicht hast ist es vollkommen wurscht ob das im Startup oder im Grossbetrieb der Fall war. Im Lebenslauf verkauft man das Praktikum halt als die Chance und die haette man ergriffen. Zur Not schwaffelt man im naechsten Vorstellungsgespraech noch was von Jugendlichen Leichtsinn und Optimismus - Voila:whistle:.
 
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