eine Frage zum Nachdenken

Benutzer15773  (36)

Verbringt hier viel Zeit
Eine Frage einees Ingenieurs:

Wenn es regnet werde ich nass (ist schon mal ne Nobelpreiswürdige Erkenntnis!).

Wenn es regnet laufen die Leute schneller (warum wohl)

Nun die Frage:

Werde ich weniger nass, wenn ich schnell laufe?

Bin mal gespannt was hier so für antworten kommen. Habe heute 2 Stunden drüber nachgedacht mit freunden. Mal schaun ob ihr es rausbekommt.

Werde euch dann irgendwann die Lösung geben :smile:
 

Benutzer12616  (32)

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Nein, denn dadurch dass man käuft spritzt zum Beispiel beim Aufkommen (was ja mit mehr Schwung erfolgt) auch noch Wasser hoch und somit bin ich noch nässer.
Kann das stimmen??? :rolleyes2
 

Benutzer14614  (35)

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=> weniger nass, weil ich schneller bin
glaub auch nicht, dass ich dadurch mehr Wassertropfen abbekomme, weil sich meine "Oberfläche" durch das laufen ja nicht vergrößert....

allg. bin ich übrigens der Typ dem es egal ist wenn es regnet....

LG Sara
 

Benutzer22461 

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Je schneller man läuft desto eher kommt man an sein Ziel. Sei es ein Geschäft, das ZuHause oder einfach nur ein Dach wo man sich unterstellen kann. Also meine Meinung is, man wird weniger nass wenn man schnell läuft :smile:
 
W

Benutzer

Gast
Denke auch, das man weniger nass wird, da die Menge der Regentropfen weniger wird die man abbekommt, wenn man schneller geht, da man schneller an seinem Ziel ankommt!
 
S

Benutzer

Gast
ich würde sagen, man wird weniger nass. wenn man aber nach 20 minuten schnellen laufen aber schon klatschnass ist, die kleidung also gesättigt ist, dann wäre man bei langsamen laufen (30min) auch nicht mehr nasser geworden.
 

Benutzer11922  (39)

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Diotima schrieb:
Nein, denn dadurch dass man käuft spritzt zum Beispiel beim Aufkommen (was ja mit mehr Schwung erfolgt) auch noch Wasser hoch und somit bin ich noch nässer.
Kann das stimmen??? :rolleyes2
so is das richtig...

das kam doch mal im TV
 

Benutzer14614  (35)

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Wobei man natürlich bedenken müsste, wie man läuft. Wenn man große Schritte macht und die Beine hoch anzieht und noch zusätzlich mit den Armen "rudert" bietet man den Tropfen schon mehr Fläche. Am besten wäre vermutlich man springt wie ein Frosch, zumindest sollte man versuchen nur die Beine zu bewegen.

Allerdings........ob man jetzt ne Stunde durch regen geht oder ne halbe stunde läuft ist glaube ich egal.....iwann hat sich der Schwamm vollgesaugt :grin:

LG Sara
 

Benutzer6874  (35)

Benutzer gesperrt
Ja und wenn ich laufe, dann durchquere ich die Sturzbahn vieler Regentropfen mit meiner ganzen Körperlänge und trifft mich der Regen von Vorne (also auf einer grösseren Fläche. (Ich kann ja nicht mit Schräglage nach Vorne mit steiffen Beinen nach hause hüpfen).

Das Problem müsste übrigens mathematisch lösbar sein wenn man die genauen Parameter kennt oder annimmt. Aber dazu bin ich jetzt zu faul.


Nachtrag. Ich bin vom 1.Teil meiner Antwort nicht mehr 100% überzeugt :grin:
 

Benutzer20341 

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Also ich gehe meist ganz normal weiter und denk mir: das meiste fällt daneben... :grin:
 

Benutzer6487 

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hach, das zieh ich mal eben durch...


Die Wassermenge, die pro Zeiteinheit auf Kopf und Schultern fallen, ist gleich, egal, ob man nun schneller oder langsamer läuft. MIt anderen Worten, läuft man schneller, bekommt man weniger ab, weil man kürzer draußen ist.
Andererseits läuft man auch in den Regen, der vor einem ist, rein, man wird also auch an Brust, Bauch und BEinen nass. Steht man still, bekommt man nur was auf den Kopf, läuft man, wird mehr oder weniger die ganze Körperfront naß.

Nehmen wir mal an,der Mensch sei Quaderförmig, 60cm breit , 25cm lang und 180cm hoch.
Zum "Dach", also Kopf und Schultern:
Dann haben wir noch Regen von x Tropfen pro cm³ Luft, die mit durchschnittlich 5km/h=500.000cm/h fallen. Also 500.000x Tropfen pro Stunde und cm². Auf das "Dach" des Quaders mit 60*25=1.500cm³ fallen dann 750.000.000x Tropfen /Stunde. Und das unabhängig von der Gehgeschwindigkeit, denn für den Tropfen, den man am Hinterkopf grade eben nciht abbekommt, bekommt man einen von vorne an die Stirn.

Zur Front, also Gesicht, Brust, Bauch, Beine...
Der Mensch geht meinetwegen zwischen 4 und 48km/h schnell, also 400.000-800.000cm/h. Dann bekommt der Mensch etwa 400.000x-800.000x Tropfen pro Stunde und cm² Frontfläche ab.
Die Körperfront ist 180*60=10800cm³ groß, also entspricht das 4.320.000.000x-8.640.000.000x Tropfen/ Stunde. Das ist unabhängig von der Fallgeschwindigkeit, weil für einen Trofen, der einem direkt vor dem Schuh auf den Boden fällt, auch direkt einer auf die Stirn fällt.

So, jetzt schauen wir mal. Jemand, der 8km/h läuft, ist 2 mal schneller als jemand mit 4km/h, braucht also nur die Hälfte der Zeit bis nach Hause.
Der langsame bekommt ja 750.000.000x+4.320.000.000x =5.070.000.000Tropfen /Stunde ab
Der schnellere bekommt mehr ab:
750.000.000x+8.640.000.000x=9.390.000.000 Tropfen / Stunde
Er ist aber in der Hälfte der Zeit zu Hause, bekommnt also nur die Hälfte ab, das sind 4.695.000.000 Tropfen /Stunde.

Und das ist weniger als 5.070.000.000.

Ich werde das noch aufdröseln, denn es muß ne Geschwindigkeit geben, bei der man am wenigsten abbekommt.


EDIT: Hab gerechnet
Keine Ahnung, was obenfalsch gelaufen ist.
Also nochmal:
Der Mensch ist jetzt mal ein Quader mit den Maßen Höhe * Breite * Länge h*b*l
Der regenfalle mit der Geschwindigkeit r
Der Mensch gehe mit der Geschwindigkeit v
der weg nach Hause ist x
die Zeit dafür ist t
und der regen hat ne KJonzentartion von k Tropfen/Volumen

Das Dach:
Größe: b*l
Regen nach Zeit t: k*t*r*b*l

Die Front:
Größe: b*h
Regen nach Zeit t: k*t*v*b*h

Zusammen:
k*t*r*b*l+k*t*v*b*h=k*t*b*(r*l+v*h)

Zeit bis nach Hause ist t=x/v, denn sie hängt ja vom Weg und der Geschwindigkeit ab

also:

k*x*b*(r*l/v+h)

ja gut, was sehenwir daraus:
  • doppelt so viel Regen => doppelt so naß
  • doppelt so weiter Weg => doppelt so naß
  • doppelt so breiter Mensch => doppelt so naß
Gut, aber was man jetzt sieht, ist, daß der regen, den man von vorne abbekommt, unabhängig von der Geschwindigkeit ist!!! Ist auch klar, denn man durchläuft ja ein festes "Volumen", und kollidiert mit allen Tropfen darin. Egal, wie schnell das geschieht, oder wie schnell der regen sich in diesem Volumen bewegt, es sind gleich viele Regentropfen!
Alles, was noch von der GEschwindigkeit abhängt, ist die Regenmenge,die man auf den Kopf bekommt. Und je länger man draußen ist, desto mehr bekommt man ab. Somit mein fazit:
Je schneller, desto weniger nass

Sowas wie das Mitschwingen der Arme und Beine kann man vernachlässigen, da das höchstens als konstanter Wert irgendwo dazu kommt,wenn man über ne gewise Zeit mittelt.

Gut, und wenn ich dabei durch Pfützen renne, wodurch ich gleich 3 Liter übergekippt bekomme, ist das natürlivch was anderes, ebenso, wenn sich die Regenkonzentration ändert...
 

Benutzer7522  (34)

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Entweder wird man genauso nass als wenn man normal geht oder mehr.. aber sicher net weniger *glaub*

vana
 

Benutzer10199 

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das kam mal bei clever auf sat 1 , ist noch garnicht so lange her, vielleicht ein monat oder so.
aber ich weiß die antwort leider nimmer.
ich glaube wenn man schneller läuft dann wird man nich so sehr nass, oder wars doch andersrum? oder wird man bei beidem gleich viel nass? weiß die antwort leider nimmer
 

Benutzer15773  (36)

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ich weis das das auf Clever gekommen ist. Aber da hatten die halt die Zeit und die Oberfläche nicht miteinbedacht. :smile:

Hier ist die Richtige Lösung, die Physiker zu pflegen wissen.

Aber EventHorizon hatt es schon fast aufn Punkt gebracht :smile: sehr n1 :smile:

Lösung:

Angenommen der Regen sei 100% gleichmässig und die Distanz zum nächsten Unterschlupf konstant.

2 wesentliche Faktoren beeinflussen wei nass man wird.

a) die Zeit T , in der du dem regen ausgesetzt bist und
b) die effektive Fläche S, welche dem Regen ausgsetzt ist (auch Wirkungsquerschnit genannt)

a) nimmt ab je schneller du läufst
b) nimmt entweder ab oder zu; das hängt von der Windrichtung und deiner Geschwindigkeit ab.

Ob du jetzt nasser wirst hängt von folgendem Verhältnis ab.

(T*S) / (T(0)*S(0))

T(0) -- Zeit die bei normale geschwindigkeit vergehen würde.
S(0) -- Wirkungsquerschnitt bei normaler Geschwindigkeit

ist der Faktor grösser als eins, so wirst Du nässer, ist er kleiner dann wirst du weniger nass.

Du hast somit zwei möglichkeiten, weniger nass zu werden:

a) lauf so schnell dass deine geschwindigkeit weiter steigt als der streuquerschnitt (hat immer ein maximum)
b) mach dich dünn
 
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