Schule Ein Schuljahr in die USA

Benutzer145807 

Verbringt hier viel Zeit
Ohne auf alles einzugehen:
Wenn es um die USA geht, kommt immer sehr schnell der Vergleich zu Kanada, weil offener, liberaler etc.
Wenn ich an meine Zeit in Kanada in den Nordwest-Territorien denke, war die Bevölkerung dort auch recht "konservativ". Ähnlich ist es ja auch hier in Deutschland auf dem Land.
Man sollte also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
 

Benutzer65313 

Toto-Champ 2008 & 2017
Ich war auch "nur" ein Semester in den USA und das hat mir gereicht :smile: Ja, einerseits wäre ich gerne länger geblieben. Andererseits hatte ich aber schon sehr großes Heimweh. Noch heute schlagen in meiner Brust zwei Herzen, aber ich glaube, dass die Entscheidung, nur 1 Semester zu gehen (mehr ging rein finanziell auch nicht) völlig richtig war. Ist einfach typsache :smile:
Ich wünsche euch allen eine tolle Erfahrung und fände es toll, wenn du weiter berichten würdest!
 

Benutzer39498 

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Off-Topic:
Ein Jahr oder ein halbes Jahr in der High School ist aber auch einfach was Anderes als in der Uni oder als Praktikum oder so :smile: Ich hatte ja auch mehrere Varianten davon. Ich war ein Jahr in der High School, zwei Mal drei Monate im Praktikum/Job, fünf Monate als Gastwissenschaftlerin an der Uni. Ein Schuljahr ist halt durchstrukturiert und wenn man nur ein halbes Jahr kommt kann man z.B. den Abschluss nicht mit machen (was man, wenn man als Senior eingestuft wird, sonst meistens kann), verpasst so Sachen wie Homecoming direkt,...

Viel Spaß deinem Sohn in Seattle, Edelweiss Edelweiss - da ist es schön, mein Mann war vor ein paar Jahren drei Monate dort und ich war ihn viel besuchen und habe dort sehr gute Freunde. Macht auf jeden Fall einen Abstecher auf die Inseln, San Juan Islands, Whidby Island, Vashon usw... :smile:
Und viel Erfolg als Gastfamilie - auch eine Besondere (und nicht immer ganz einfacher) Erfahrung. Mir würde es ja mega schwer fallen konsequent Deutsch zu sprechen mit jemanden, den ich auf dessen Sprache perfekt verstehe :grin: Deswegen haben wir es für uns eigentlich ausgeschlossen einen Gastschüler aus einem englischsprachigen Land aufzunehmen. Wenn unsere Tochter älter ist wollen wir auch Gastfamilie sein.
 
2 Monat(e) später

Benutzer161456 

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Kurzes Feedback.
Nun ist er weg. Seit Samstag ist er nun in Seattle bei seiner Gastfamilie.
Eine vierköpfige demokratische Middleclass-Familie mit einem gleichaltrigen Sohn.
Die beiden gehen in die gleiche Highschoolstufe.
Im Moment fühlt er sich prima.
Ist gut aufgenommen worden und bereits Teil der Familie. In der Highschool musste er nun seine Fächer wählen.
Außerdem ist er im dortigen Deutschunterricht als neuer Tutor eingesetzt.
Im Moment sind wir Alten noch voll abgemeldet. Skypen und Wha nur im äußersten Notfall.

Unser reziproke Austauschkind wird am kommenden Montag anreisen.
Wir sind sehr gespannt.
Dann wird es hier auch noch mal ganz anders.
 
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Benutzer75021 

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Super, hoffe dein Sohn hat dort ganz viel Spaß.
Meine Tochter hat auch immer mal überlegt ein halbes Jahr Austausch zu machen, aber sie hat zu viel Angst davor nach dem Austausch schulisch den Anschluss verpasst zu haben.
Sie macht aber alle kleinen Austauschmöglichkeiten mit. 2 Wochen Frankreich haben wir schon hinter uns. Seit Samstag ist sie für 2 Wochen in Berlin und macht dort ihr Praktikum. Im Frühjahr macht sie beim Austausch Italien mit.
Sie ist schon sehr gerne unterwegs und sammelt so ihre Erfahrungen.
Sie könnte sich eher vorstellen nach dem Abitur eine Zeit lang ins Ausland zu gehen.
Mal sehen was kommt, ich finde es jedenfalls toll wenn Jugendliche sich sowas trauen.
 

Benutzer161456 

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Wie gesagt., morgen bekommen wir unsere Familie wieder auf vier Personen aufgefüllt.

Haben die letzten Tage noch ausgiebig die Wohnung geputzt und aus der Teenie-Jungendbude eine beziehbares Zimmer gezaubert. Ufff, mehr Arbeit als gedacht... :tongue:
Das Flugzeug erreicht Deutschland um 9.30 vormittags.
Klar, dass morgen Vormittag Neuschnee und Glätte angesagt ist:ratlos::hmpf:.
Da wir aber schon bei guten Wetter mit 2,5h reiner Fahrzeit zum Flughafen rechnen müssten, haben wir kurzfristig entschieden, schon heute zu fahren und vor Ort zu übernachten.
Sicher ist sicher.
AirBnB sei Dank.
Hoffentlich fühlt das Mädchen sich bei uns in Deutschland genau so wohl wie unser Junge dort.
Reziproker Austausch kann ganz schön anspruchsvoll werden. :grin:
 
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Benutzer39498 

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Wohnt ihr nicht am/in der Nähe vom Bodensee? Das erinnert landschaftlich immerhin an Seattle... :smile: Viel Spaß morgen und denkt dran, Deutsch zu sprechen! :tongue:
 

Benutzer161456 

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:smile: Viel Spaß morgen und denkt dran, Deutsch zu sprechen! :tongue:

Ja, absolut.
Das wird wohl die größte Herausforderung
Ich ahne schon, dass man im Eifer des Gefechtes gerne auf Englisch switcht.
Sie ist mit einem Jahr Deutsch auf der dortigen Highschool noch nicht die sicherste Sprecherin.
Da hat es unser Sohn dort bedeutend einfacher,
Gerade harlt er über WhA erzählt, das unser Mädchen gerade total aufgeregt sei.
Er ist natürlich mit babei am Flughafen zum Verabschieden.
[doublepost=1548607880,1548607694][/doublepost]
Wohnt ihr nicht am/in der Nähe vom Bodensee?

Nee, nicht ganz...
Die Breitengrade stimmen, aber Frankreich ist bei uns nur einen Katzensprung entfernt.
 
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Benutzer39498 

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Ah stimmt ich erinnere mich, du warst das doch, der auch den Schluchsee mag, nicht wahr?
Naja, Bergsicht klappt jedenfalls :grin:

Ja, wir können aus dem Grund wohl keinen anglophonen ATS aufnehmen, mir würde das soooo schwer fallen. Denk einfach daran wie sehr sie davon profitieren wird richtig Deutsch zu lernen - Immersion funktioniert.
 
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